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3.Phasenumwandlungen

Al Jazari Werkstofftechnik der Stähle Mittel Alemão

3.Phasenumwandlungen

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3.Phasenumwandlungen

  1. Definition von Phasen

    • Stabilität von Phasenzuständen
      • Zustände eines thermodynamischen Systems
        • Arten von Gleichgewichtes in Legierungssystemen
        • Beschreibung
          • Die Zustände eines thermodynamischen Systems können durch das thermodynamische Potenzial G in Abhängigkeit von den natürlichen Zustandsgrößen(z.b Temperatur , Druck ,Konzentration) beschrieben werden.
          • thermodynamisches Potenzial G
            • In Abhängigkeit von: natürliche Zustandsgrößen
              • Temperatur
              • Druck
              • Konzentration ( Stoffmenge)
            • Gibbs-Heimholz-Beziehung
        • thermodynamisches Gleichgewicht
          • Def.: Das thermodynamische Gleichgewicht wird bei gegebener Temperatur und festen Druck durch das Minimum der freien Energie beschrieben
          • Arten: analog zu mechanischen Gleichgewichten
            • stabil
            • metastabil
            • labil
            • eingefroren
              • größte Bedeutung in der Werkstofftechnik
  2. Phasenumwandlung durch Erstarrung von Schmelzen

    • 1) Keimbildung
      • - Zur Keimbildung muss Engerie aufgewendet werden(Keimbildungbarriere) -Die Schmelze muss zum Einsetzen der Keimbildung unterkühlt werden
      • homogene Keimbildung
      • heterogene keimbildung
        • energetisch begünstigt , da bereit Fremdkeime mit einer kritischen keimgröße existieren
          • --> geringe Grenzflächenenergie
    • 2) Kristallwachstum
      • -Abfuhr der freigestzten Erstarrungswärme ist gestalltbestimmend für das Kristallwachstum in der Schmelze -Die Erstarrungswärme kann über den erstarrten kristall oder die Schmelze abgeführt werden
      • Ebenes Kristallwachstum(globulares Gefüge)
        • Erstarrungswärme wird über den Kristall abgeführt
      • Unebenes Kristallwachstum(dendritisches Gefüge)
        • Erstarrungswärme wird über die Schmelze abgeführt
  3. Phasumwandlungen im festen Zustand

    • strukturelle Phasenumwandlung
      • Diffusionsbestimmt (Entmischung)
        • Kontinuierliche Entmischung
          • durch Bildung und Wachstumm individueller Keime im Gefüge
        • Diskontinuierliche Entmischung
          • durch Bewegung einer Reaktionsfront bei der Entmischung, ausgehend von der Korngrenze
      • Difffusionslos ("martensitisch")
        • - Die diffusionslose Umwandlung bezeichnet eine gleichgewichtsferne Umwandlung, bei der die Entmischungsvorgänge vollständig behindert sind(keine Diffusion) - Eintypischer Vertreter dieser Umwandlung ist die sog. " martensitische Umwandlun", bei der es zu einem strukturellen Ohasenübergang zwischen verschiedenen Kristalmodifikationen kommt.
  4. Ausscheidungsbildung in Legierungen

    • Stadien der Ausscheidungsbildung
      • 1.Keimbildung
        • Für die Keimbildung in festen Phasen von Legierungen muss die Keimbildungsbarriere(Energiebarriere) überwunden werden
        • ÜberwindungKeimbildungsbarriere durch Fluktuationen
          • thermische
          • kristallographische
          • chemische
        • homogene Ausscheidungsbildung
        • heterogene Ausscheidungsbildung
          • - Im Gegensatz zur homogenen Ausscheidungsbildung findet die heterogene Ausscheidungsbildung bevorzugt an Gitterfehlstellen und Fremdkeimen statt. - Die hetereogene Ausscheidungsbildung ist energetisch begünstigt , da bereits Fremdkeime mit einer kritischen Keimgröße existieren, d.h. es ist nur ein geringerer Beitrag zur Grenzflächenenergie erforderlich
      • 2.Wachstumskinetik
        • Abbau der Matrix-Übersättigung
        • treibende Kraft für das Wachstum ?
          • Diei treibende Kraft für das Wachstum der Ausscheidungen ist die Einstellung  des thermodynamischen Gleichgewichts zwischen Auscheidungen und Matrix
        • Wie lange wächst eine Ausscheidung?
          • Das Wachstum der Asuscheidungen erfolgt solange bis die Gleichgewichts-Konzentration zwischen Ausscheidungen und Matrix erreicht ist
        • Welcher kinetische Mechanismus ist maßgebend?
          • Für das Wachstum von Ausscheidungen ist die Diffusion der ausscheidungsbildenden Atome maßgeblich
        • Nach welchem Gesetz findet zeitliches Wachstum statt?
          • Das Wachstum der Asuscheidungen erfolgt nach einem parabolischen Wachstumsgesetzt für den Radius der Ausscheidung
      • 3.Vergröberung
        • Umlösung von Teilchen, d.h. große Teilchen wachsen auf Kosten der kleineren Teilchen( Umlösungsprozess)
        • Was versteht man unter Vergröberung in festen Phasen?
          • Unter dem Begriff Vergröberung versteht man das Wachstum von großen Teichen/Körnern auf Kosten von kleinen, d.h. die kleinen Teilchen/ Körner  lösen sich auf (Umlösungsprozess)
        • Was ist die treibende Kraft bei der Vergröberung?
          • Die treibende Kraft bei der Vergröberung ist die Minimierung der gesamten Phasengrenzfläche
        • LSW-Theorie
          • Was beschreibt die LSW- Theorie?
            • Die LSW-Theorie beschreibt die diffusionsgesteuerte Vergröberung von kugelförmigen Teilchen in einer homogenen Matrix
          • Zu welchem Ergebnis kommt sie?
            • Nach der LSw-Theorie führt der Vergröberungsprozess stets zu einer stationären Größenverteilung der Teilchen, d.h. die Verteilung der Teilchengröße( Verteilungsform) ändert sich zeitlich nicht mehr
          • Was ist charakteristisch bei der LSW-Verteilung hinsichtlich der Teilchengrößenverteilung?
            • In späten Stadien der Vergröberung entstehen "selbstähnliche" Teilchengrößenverteilungen
    • Ausscheidung
      • Ausscheidungen in Metallen sind Cluster von Atomen, die sich in der Kristallstruktur und / oder der chemischen Zusammensetzung von der umgebenden Matrix unterscheiden.
    • Arten der Grenzflächen
      • hinsichtlich des kristallografischen Überganges zwischen Ausscheidung und der einbettenden Matrix
      • kohärent
      • inkohärent
      • semi-kohärent
  5. thermodynamisches Ungleichgewicht

    • Kinetik von Phasenumwandlungen
      • Keimbildungstheorie
        • atomistische Sichtweise
        • kontinuums-mechnanische Sichtweise
          • Erläuterung mit Skizze
            • Gesamtenergie der Keimbildung
              • Freie Oberflächenenergie
                • Bei der Bildung eines Keimes ensteh eine Grenzfläche, wofür eine bestimmte Grenzflächen energie  aufgebracht werden muss(positiver Beitrag)
              • Frei Volumenenergie
                • Die Volumenenergie der neu gebildeten Phase ist temperaturabhängig, woduch bei einer Abkühlung immer Wärme freigesetzt wird(negativer Beitrag)
          • durch Extremwerbildung aus dem Verlauf der Freien Gesamt-Energie
            • "kritischer Keimbildungsradius"
            • "kritische Keimbildungsenergie"
        • Keimbildungrate
          • Die Keimbildungsrate J beschreibt , wie viele neue Keime pro Volumen- und Zeiteinheit gebildet werden.
          • Abhängig von:
            • exponentiell von der krit. Keimbildungernergie
            • Temperatur ( Unterkühlung)
              • Einfluss auf keimbildungsprozess
                • Fall 1: geringe Unterkühlung
                  • Bei geringer Treibkraft werden wenige, weit voneinander entfernte keime gebildet--> es ein grobkörniges Gefüge
                • Fall 2: deutlich größere Unterkühlung
                  • Bei hoher Treibkraft werden viele, eng beieinander liegende Keime gebildet --> es entsteht ein feinkörniges Gefüge

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Informações

Descrição
Phasenumwandlungen
Criado por
Al Jazari · jun 2015
Atualizado
28 abr 2016
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225
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