Quiz
BM13 Swertz 2018 Quiz 1
Crie uma conta grátis para terminar este quiz
Salve seu progresso e veja sua nota final.
Já tem uma conta? Inicie sessão
Perguntas do quiz (200)
1 1. Comenius musste sich wegen seiner Mitgliedschaft in der christlichen böhmischen Bruderschaft verstecken.
weil
2. Katholiken haben Andersgläubige im 17. Jahrhundert brutal verfolgt.- A1. und 2. sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch
- BNur 2. ist richtig.
- C1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
- DNur 1. ist richtig.
- E1., 2. und die Verknüpfung sind richtig.
2Was ist kein für die Didaktik des Comenius relevanter Leitgedanke?
- Ader gleichheitsgedanke
- Bdie entwicklung der vernunft
- Cdas gott gemäße leben
- Dder weltfrieden
- Eder umweltschutz
3Was unterscheidet die Didaktik des Comenius von der von Hönigswald?
- AComenius rückt die Selektionsaufgabe der Schule in den Mittelpunkt; Hönigswald die Gleichberechtigung.
- BComenius begründet Didaktik metaphorisch; Hönigswald transzendentalkritisch.
- CComenius orientiert die Didaktik am sozialen Stand, Hönigswald an der Möglichkeit zu Denken.
- DBei Comenius spielt die Entwicklung des Menschen keine Rolle, bei Hönigswald allerdings schon.
- EComenius orientiert die Didaktik an der Wissenschaft; Hönigswald orientiert die Didaktik am göttlichen Willen.
4Wodurch kann nach Comenius erreicht werden, dass ein jeglicher die Bildung annehme?
- ADurch die genaue Beachtung des pansophischen Gedankens.
- BDurch die Bereitstellung von Realbüchern und didaktischen Büchern.
- CDurch die Verbindung der didaktischen Bücher und der Stimme des Lehrers.
- DDurch Aufmerksamkeit, Züchtigung und Tadel.
- EDurch die Förderung selbstgesteuerten Lernens.
5Wie werden nach Comenius Wissen, Tugend und Glauben geschaffen?
- ADurch Beten, Lernen und Tätigkeit.
- BDurch die Aufforderung, guten Beispielen nachzuahmen.
- CDurch das Leben mit Wölfen.
- DDurch die natürliche Anlage des Menschen.
- EDurch Waldspaziergänge.
6 Welche Forderung von Comenius im Blick auf die Lernenden war besonders fortschrittlich?
- ADie Forderung, alle Menschen ihren Begabungen gemäß zu unterrichten.
- BDie Forderung, alle Menschen gleich zu unterrichten.
- CDie Forderung, alle Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.
- DDie Forderung, individuelle Begabungen zu fördern.
- EDie Forderung, den demokratischen Gedanken an die Lernenden heranzutragen.
7Welche Aufgabe haben Lehrende nach Comenius im Unterricht?
(1) Die Lernenden auf die eigene Unkenntnis aufmerksam zu machen. (2) Neugierde zu wecken.
(3) Aufmerksamkeit zu erhalten.
(4) Öffentliche Fragen zu beantworten.- ANur 2 und 3 sind richtig.
- BKeine ist richtig.
- CNur 2, 3 und 4 sind richtig.
- DNur 1 und 3 sind richtig.
- EAlle sind richtig,
8Welchen Vorteil hat nach Comenius die Verwendung von Unterrichtsbüchern (heute: Begleitmaterial) für Lehrerinnen und Lehrer?
- ADie Lehrenden werden in der Entwicklung der Ziele und der Wahl der Inhalte unterstützt.
- BAuch unbegabte Lehrende können erfolgreich unterrichten.
- CLehrende können die Selbstständigkeit der Lernenden fördern.
- DLehrende rücken als Person stärker in den Mittelpunkt.
- EDie praktische Umsetzung der Methodenfreiheit wird ermöglicht.
9Welche Absicht verbindet Comenius mit der von ihm vorgeschlagenen Einrichtung der Institution Schule?
- AAdministration von Schule und Unterricht in der Schule zu verbessern, dass die Lernenden schließlich dazu angehalten werden, selbst ihren Platz in der Gemeinschaft einzunehmen.
- BDie Abläufe in der Schule so zu gestalten, dass auch in den Abläufen in der Schule die Vermittlung epochaltypischer Schlüsselprobleme zum Ausdruck kommt.
- CMit den Wissenschaften und guten Sitten allen Christus geweihten Seelen schließlich
auch die Frömmigkeit selbst einzupflanzen. - DDie Akzeptanz der Schule bei den Regierenden bzw. Herrschenden so zu verbessern, dass die Bereitschaft, Lehrerinnen und Lehrern Gehalt zu bezahlen, steigt.
- EDie Durchlässigkeit des Bildungssystems durch eine Überwindung des dreigliedrigen Schulsystems mittels einer Einrichtung einer gemeinsamen Schule für alle Kinder und Jugendlichen zu verbessern
10 Welchen Vorschlag macht Comenius zur einteilung des schuljahres?
- ADie Schülerinnen und Schüler sollen in der Einteilung des Schuljahres dem Kirchenkalender folgen und insbesondere zu den großen Kirchenfesten (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) geschlossen werden, damit die Darbietung des Pensums nicht durch andere Verpflichtungen der Schülerinnen und Schüler gestört wird.
- BDer Unterricht soll zur Vorbereitung auf das erwachsene Leben in der Einteilung der Unterrichtszeit üblichen Arbeitszeitregelungen folgen, d.h. vier Stunden Unterricht am Vormittag und vier Stunden Unterricht am Nachmittag umfassen.
- CDie Schulen sollen einmal im Jahr geöffnet und geschlossen werden, damit das
Pensum jeder Klasse einmal jährlich ablaufen kann und (mit Ausnahme der gar zu
Schwachen) alle gleichzeitig zum Ziel geführt werden können. - DIn der Einteilung des Schuljahres soll genügend Zeit für die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt werden, damit diese ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ständig aktualisieren und weiter entwickeln können.
- ESchulen sollen stets geöffnet sein und es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit den Schulbüchern im ihrem Tempo das Pensum zu bewältigen, damit sich die unterschiedlichen Begabungen entfalten können.
11Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
- AKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeiten erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.
- BDie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern.
- CWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode nun die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
- DWeil das letzte Bildungsziel das Leben im Jenseits ist, und dieses Bildungsziel es
erfordert, sich selbst und damit alles andere zu erkennen, zu beherrschen und zu Gott
hinzulenken. - ESchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabten Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung von entwickeln können.
12 Welches der für Comenius zentralen didaktischen „Schlüsselprobleme" nennt Klafki nicht?
- Aliebe
- Bfriedenserziehung
- Creligiösität
- Dumweltsfrage
- Eungleichheit
13Welche der folgenden unterrichtsmethodischen Elemente werden von Comenius vorgeschlagen?
(1) Vorträge der Lehrenden.
(2) Praktische Tätigkeiten der Lernenden (Tanzen, Schmieden, Malen etc.).
(3) Disputationen von Lehrenden und Lernenden.
(4) Angeleitete Lektüre von Schulbüchern durch die Lernenden.- AAlle sind richtig.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- CNur 1 und 4 sind richtig.
- DNur 1, 2 und 4 sind richtig.
- ENur 1, 3 und 4 sind richtig.
14Was ist kein von Comenius genannter Vorteil seiner neuen Methode?
- ABegabungsunterschiede können ausgeglichen werden.
- BBildung kann der Jugend eingegossen oder eingeträufelt werden.
- CDie Schülerinnen werden von feinerer Gelehrsamkeit und anmutigem Geiste sein.
- DDie SchülerInnen werden gründlicher gebildet sei.
- EMit weniger LehrerInnen können mehr SchülerInnen unterrichtet werden.
15Welcher der folgenden Thesen zum eLearning würde Comenius nicht zustimmen?
- AMit eLearning können mehr SchülerInnen mit weniger LehrerInnen in kürzerer Zeit mehr lernen.
- BDurch eLearning können Hochbegabte besonders gefördert werden.
- CGetaktetes Vorgehen ist beim eLearning sinnvoll.
- DeLearning kann einen großen Beitrag zur Besserung aller menschlichen Angelegenheiten leisten.
- ESchülerInnen können im eLearning eigenverantwortlich, d.h. individuell und
selbstgesteuert lernen.
16 Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
- AWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
- BDie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern.
- Cweil alles, was dem Menschen für sein ganzes Leben mitgegeben werden soll, schon in
der ersten Schule angelegt werden muss. - DKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeit erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.
- ESchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabteren Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung voll entwickeln können.
17 Welches historische Ereignis bestimmt die Bildungspolitik zu dem Zeitpunkt, zu dem Herbart seine Professur in Königsberg antritt?
- A1914 tritt Preussen an der Seite Österreich-Ungarns in den ersten Weltkrieg ein.
- B1848 verhindert die preussische Armee die nationalstaatlich - bürgerliche Revolution.
- C1776 erfolgt die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika.
- D1837 entwirft Babbage mit der Analytical Engine den ersten universell programmierbaren Computer.
- E1806 besetzt Napoleon der Erste Preussen.
18Wonach richtet sich laut Herbarts Allgemeiner Pädagogik von 1806 das, was man wolle, wenn man Erziehung fordert?
- ANach dem Leben des Knaben.
- BNach dem, was man vorfindet.
- CNach dem Gesichtskreise.
- DNach der Gesellschaft.
- ENach den Umständen.
19Was ist nach Herbart Charakterbildung?
- AMachen, dass der Zögling sich selbst finde, als wählend das Gut, als verwerfend das
Böse. - BDie Vermittlung der Fähigkeiten zur Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität.
- CDas eigentlich Wesen der Kraft zur Charakterbildung in die Seele des Anderen hineinzufließen zu lassen.
- DDie Förderung der "Fully Functioning Person".
- EDie Vermittlung religiöser Werte.
- AMachen, dass der Zögling sich selbst finde, als wählend das Gut, als verwerfend das
20Worin besteht nach Herbart das Hauptgeschäft der Erziehung?
- AIn der Förderung einer demokratischen Persönlichkeit.
- BIn der Berücksichtigung gesellschaftlicher Zwänge.
- CIn der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.
- DIn der Vermittlung des intelligiblen Charakters.
- EIn der ästhetischen Darstellung der Welt.
21Was ist nach Herbart bei einer verdienten Strafe zu berücksichtigen?
- ASie muss administrativ korrekt ermittelt werden.
- BSie muss dem Geschädigten Genugtuung verschaffen.
- CSie muss eine Wiederholung der Tat verhindern.
- DSie muss Respekt vor dem Gesetz vermitteln.
- ESie muss vom Gestraften als richtig anerkannt werden.
22qas ist nach Herbart eine entscheidende Eigenschaft von Lernenden?
- ADie Bildsamkeit der Seele zur Charakterstärke.
- BDie Bildsamkeit des Willens zur Sittlichkeit.
- CDie Bildsamkeit des Willens.
- DDie Bildsamkeit des Wissens zur Sittlichkeit.
- EDie Bildsamkeit des Körpers zur Charakterstärke.
23Welchen Aspekt führt Herbart als Bedingung der Möglichkeit pädagogischen Handelns an?
- ADie Erklärung der Menschenrechte.
- BDie Zukunftsoffenheit.
- CDie wissenschaftliche Theorie.
- DDie gesellschaftlichen Bedingungen.
- EDas Subversionsvermögen.
24Welchen Ausgangspunkt lehnt Herbart in seiner Rede zur Eröffnung der Vorlesungen über Pädagogik nicht ab?
- AEine Lobrede auf die Pädagogik.
- BEinen Überblick über das Gebiet der Pädagogik.
- CEinen Überblick über die Geschichte der Pädagogik.
- DEine Definition des Gegenstandes der Pädagogik.
- EDen gegenwärtigen Zustand der Kunst der Pädagogik.
25 Wie beurteilt Herbart staatliche Schulen?
- AHerbart beurteilt staatliche Schulen als dem Hauslehrerkonzept unterlegen.
- BHerbart sieht staatliche Schulen als geeigneten Ort, um Bildung zu vermitteln.
- CHerbart beurteilt vorbildliche Erziehung in staatlichen Schulen positiv.
- DHerbart beurteilt staatliche Schulen als privaten Schulen unterlegen.
- EHerbart bezweifelt, dass allgemeine Bildung in staatlichen Schulen einen guten Ort
finden kann.
26Wie bestimmt Herbart das Verhältnis von Staat und Schule?
- AStaatsmänner sollen dem pädagogischen Gedanken folgen.
- BDie vom Staat aus geordnete Erziehung läuft dem Staat selbst zuwider.
- CSchulen sollen die Interessen des Staates verwirklichen.
- DDer Staat soll in Schulen als kleine Nationen keimen.
- EDer Staat soll Schulen benutzen, um Kinder zu nützlichen Bürgern zu erziehen.
27Was ist nach Herbart ein Ziel des Unterrichts?
- ADie Fähigkeit, kritisch-realistisch zu denken.
- BDas Erfüllen von Bildungsstandards.
- CDer Umgang mit Tischlerwerkzeugen.
- DDie gleichschwebende Vielseitigkeit des Interesses.
- EDas Beherrschen von Schlüsselkompetenzen.
28Womit muss nach Herbart der Religionsunterricht beginnen?
- AMit der Rede von der Sünde.
- BMit den platonischen Dialogen.
- CMit den Zeugnissen der Natur.
- DMit dem reinen Familiengefühl.
- EMit Respekt vor Andersgläubigen.
29Den Gegensatz zwischen welchen, von Herbart allerdings nicht so bezeichneten Medien stellt Herbart in den Mittelpunkt?
- ASinnliche Wahrnehmung und gelehrte Schriftsprache.
- BKunstwerke und sinnliche Wahrnehmung.
- CInternetcomputer und Buchdruck.
- DUnterhaltungsmedien und ernste Medien.
- EKunstwerke und gelehrte Schriftsprache.
30Wie bestimmt Herbart das Verhältnis von Sprache und Denken?
- ADas Denken soll an populärer Sprache geschult werden.
- BDie Sprache erzeugt das Denken.
- CSprache erzeugt die Person und damit das Denken.
- DDenken ist immer schon auf Sprache angewiesen.
- EDas Denken bedient sich der Sprache zum Zwecke der Mitteilung.
31Von welchem Punkt aus sollen sich nach Herbart die verschiedenen methodischen Schritte verbreiten?
- AVon der Vielseitigkeit aus.
- BVom Lehrplan aus.
- CVon der konstruktiv - realistischen Forschungsmethode aus.
- DVon der Einheit des Bewusstseins aus.
- EVom transzendentalen Subjekt aus.
32Was ist kein didaktisches Prinzip nach Herbart?
- ADas Abwarten des wiederhergestellten Gleichgewichts.
- BDie Relationierung exemplarischer Inhalte.
- CDie Stärke des sinnlichen Eindrucks.
- DDie Schonung der Empfänglichkeit.
- EDie Vermeidung des schädlichen Gegensatzes.
33 Dewey betrachtet wie Hönigswald das Individuum im Kontext einer Gemeinschaft. Welchem der folgenden Merkmale einer Gemeinschaft würden nicht beide zustimmen?
- ADie Aneignung des Lehrinhalts durch die Lernenden erfolgt individuell.
- BDas eigene Verhältnis zum Wissen rückt in den Mittelpunkt.
- CDer Sinn des zu Lernenden entsteht im Bezug auf die Gemeinschaft.
- DPädagogik kann Reaktionen nur herausfordern bzw. dazu auffordern, das Ergebnis
aber nicht sicher stellen. - EDie Entwicklung der Gemeinschaft kennt kein Ziel bzw. Ideal.
34Welche gesellschaftliche Entwicklung beeinflusste Deweys Didaktik?
- ADas schnelle Wachstum von Städten im Zuge der Industrialisierung.
- BDie schnelle Verbreitung des Internets im Zuge der Verbreitung der Wissensgesellschaft.
- CDer Übergang vom monarchistischen zum demokratischen Staat.
- DDie Verbreitung der progressive education.
- EDer Übergang von Hegels absolutem Idealismus zu einer dynamisch-demokratischen Wissenschaft
35Aus welchem Prinzip leitet Dewey die Normen der Erziehung ab?
- ADem Prinzip der gleichschwebenden Einseitigkeit des Individuums.
- BDer Prinzip der Orientierung an den angeborenen Fähigkeiten.
- CDem Prinzip der Steigerung der Zahl und der Mannigfaltigkeit bewusst geteilter interessen.
- DDem Prinzip der Mündigkeit.
- EDem Prinzip der Zusammenarbeit in Diebesbanden
36Im Mittelpunkt von Deweys Überlegungen steht die Teilhabe des Einzelnen an der Gesellschaft. Wie kann dies gewährleistet werden?
- ADurch den Lehrer.
- BDurch die Überwindung von feudalen Autoritäten.
- CDurch die Beteiligung und Anpassung an die Gemeinschaft.
- DDurch die Orientierung an der menschlichen Gemeinschaft.
- EDurch die Erziehung.
37Wie beschreibt Dewey den Lernenden?
- ADewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der Lernen erleidet
- BDewey beschreibt den Lerneden als einen Menschen, der im Lernen zugleich auch lehrt.
- CDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der sich selbst belehrt.
- DDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der selbst und aktiv mitkonstruiert.
- EDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der das Lehren erfährt.
38 Nach Deweys Konzeption der demokratischen Erziehung wird das Kind begriffen als...
- Ageistig und seelisch vollständig entwickelt
- Baktiv und selbstständig.
- Cunselbstständig und den Erwachsenen ausgeliefert.
- Dhandlungs- und entscheidungsunfähig.
- Etolerant und gerechtigkeitssuchend.
39Was meint Dewey mit dem erziehlichen Wert der Betätigung der Lernenden, die die Lehrenden anregen sollen?
- ADie Betätigung muss Fehler vermeiden, um den Wert des Wahren zu vermitteln.
- BDie Betätigungen der Lernenden werden den intellektuellen Ergebnisse und der
Entwicklung bestimmter sozialer bereitschaften untergeordnet. - CDie Betätigungen zielen auf die genaue Ausführung der Anordnung der Lehrenden ab.
- DDurch die Betätigungen wird vermittelt, dass die Lernenden andere Menschen nie nur als Mittel, sondern immer auch als Zweck betrachten.
- EDie Betätigungen verbessern das Lernergebnis.
40Welche Rolle sollen die Lehrenden im Unterricht nach Dewey haben?
- ALehrende sollen souverän und wissend agieren.
- BLehrende sollen den SchülerInnen MentorInnen sein.
- CLehrende sollen klar strukturiert den Unterricht führen.
- DLehrende sollen einen Freund für die SchülerInnen darstellen.
- ELehrende sollen als Mitarbeitende im Unterricht auftreten.
41Was soll nach Dewey mit dem entdeckenden Unterricht erreicht werden?
- ADemokratie soll als Lebensform durchgesetzt werden.
- BDie Fähigkeit, naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen, soll vermittelt werden.
- CDas wissenschaftliche Entdeckungsvermögen soll angeregt werden.
- DDas Interesse von Mädchen für MINT - Fächer soll gesteigert werden.
- EPrimärtugenden sollen entdeckend erlernt werden.
42Welcher Vorteil entsteht nach Dewey, wenn die Unternehmen nicht nur am Wirkungsgrad der Arbeit des Menschen, sondern an der Beziehung des Menschen zu seiner Arbeit interessiert sind?
- AWohlstand kann zu Luxus weiterentwickelt werden.
- BDer Zweck der Menschen wird von anderen bestimmt.
- CDie Auflösung bewährter menschlicher Sitten und Gebräuche wird vermieden.
- DStändige Neugestaltung und Fortschritt durch Erweiterung der Beziehungen wird zum
Ziel der Menschen. - EDas Interesse der Menschen am Ertrag der Unternehmung wird maximiert.
43 Welche der folgenden didaktischen Prinzipien von Dewey würde Klafki ablehnen?
- AOrientierung an der Wirklichkeit.
- BOrientierung an wissenschaftlicher Forschung.
- COrientierung am Schüler.
- DOrientierung an schulischen Produkten.
- EOrientierung an wirtschaftlicher Nützlichkeit.
44Dewey geht davon aus, dass in der Erziehung keine Ziele oder Inhalte aufgelistet werden können. Wer würde dem zustimmen?
- Aballauff
- Bherbart
- Cheimann
- Dblankertz
- Ecomenius
45
Was kritisiert Dewey an der Betonung kognitiver Prozesse im Erziehungssystem?- ADass das religiöse Empfinden vernachlässigt wird.
- BDass die Partizipation an der Gemeinschaft übergangen wird.
- CDass die transzendentale Reflexion vernachlässigt wird.
- DDass die Wahrnehmung des Körpers vernachlässigt wird.
- EDass die emotionalen Prozesse vernachlässigt werden.
46Dewey versteht die Auswahl von Lerngegenständen als sozialen Prozess.Er gibt daher keine Maßgabe für Inhalte an und rückt den Weg, also die Methode, in den Mittelpunkt. Welcher der folgenden Didaktiker rückt ebenfalls die Methode in den Mittelpunkt, ohne eine Empfehlung für Inhalte zu geben?
- Ablankertz
- Bballauff
- Cklafki
- Dflechsig
- Ecomenius
47Laut Dewey soll die Demokratie als Lebensentwurf in der Schule erfahren werden können. Welche Methoden spricht Dewey an, um das zu erreichen?
- AExposition, Erarbeiten, Üben.
- BImpulsreferate und Rollenspiele.
- CVortrag und projektorientierten Unterricht.
- DExkursionen und Besichtigungen.
- EProjektmethode, Experiment und entdeckendes Lernen.
48 Wann kann das als Tun verstandene pädagogische Verhalten nach Hönigswald als Überlieferung verstanden werden?
- AWenn die pädagogisch nehmende und die pädagogisch gebende Instanz mit der Identität einer Größe verknüpft werden kann.
- BWenn es der Forderung genügt, dass ein jetzt für gültig Gehaltenes von anderen
übernommen und des Weitergebens für würdig erachtet wird. - CWenn die Differenz zwischen Pädagogik und Gegenstandsgedanke beachtet wird.
- DWenn das Verhalten mit dem Begriffspaar „Ursache-Wirkung“ als Tätigkeit verstanden werden kann.
- EWenn der Gegenstand des Verhaltens im elementarsten Sinn des Wortes auf wissenschaftliche Wahrheit bezogen werden kann.
49Was bezeichnet Hönigswald als Determination?
- ADie Determination des Sinns der Lernenden durch die Lehrenden.
- BDie Umsetzung von Bildungsinhalten in den organischen Zustand des Zöglings.
- CDie Bezogenheit der Lernenden auf Sinn.
- DDie Konzentration der Sache als Ursache-Wirkungs-Verhältnis.
- EDen Gegensatz zur Kontamination in der Verständigung zwischen den Generationen.
50Mit welcher Frage diskutiert Hönigswald das Verhältnis von Erkennenden und Erkanntem, also der Möglichkeit, als Mensch zur Erkenntnis zu gelangen?
- AWas ist die Bedingung der Erkenntnis von Möglichkeit?
- BWas ist die Möglichkeit der Bedingungen von Wahrheit?
- CWas ist die Bedingung der Möglichkeit von Wahrheit?
- DWas ist die Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis?
51Monas und Methode stehen bei Hönigswald in einer Relation zueinander, die als wechselseitige Bezogenheit beschrieben werden kann. Welchen Begriff verwendet Hönigswald, um diese Verbindung zu beschreiben?
- AKonzentration.
- BVielfältigkeit
- CLebenswelt.
- DProzess
- EGegenständlichkeit.
52Die von Hönigswald beschriebene „pädagogische Gemeinschaft" ist gekennzeichnet durch den...
- AGenerationenbezug.
- BWirklichkeitsbezug.
- CGegenwartsbezug.
- DWahrheitsbezug.
- ERealitätsbezug
53Für Hönigswald sind, unabhängig vom Alter, Lernende...
- Aweiter entwickelt wie Lehrende.
- Bzugleich auch Lehrende.
- Cnie so weit entwickelt wie Lehrende.
- Dgleich weit entwickelt wie Lehrende.
- Enoch nicht so weit entwickelt wie Lehrende.
54Hönigswald verwendet den Begriff Konzentration. Wie lässt sich dadurch die Aufgabe des Lehrenden bestimmen?
- ADie Bildungsinhalte müssen vom Lehrenden mit dem Lernenden abgestimmt werden,um eine Konzentration auf ein Thema gewährleisten zu können.
- BDer Lehrende muss sich auf einen Schüler konzentrieren, um seinen organischen Zustand zu berücksichtigen.
- CDer Lehrende muss sich an dem Konzept der Demokratie orientieren, um den Lernenden in das demokratische Leben einzuführen.
- DDie Bildungsinhalte müssen vom Lehrenden in den Vollzug des Lernenden umgesetzt werden.
- EDie Bildungsinhalte müssen im Vollzug des Lehrenden umgesetzt werden.
55Wann ist nach Hönigswald der Lehrende erfolgreich?
- AWenn der Lernende selbst Sinn produzieren kann.
- BWenn der Lernende den selben Sinn wie der Lehrende produzieren kann.
- CWenn der Lehrende Wahrheit produzieren kann.
- DWenn der Lernende sich konzentrieren kann.
- EWenn der Lehrende Sinn produzieren kann.
56Welche Form der Institutionalisierung von Schule diskutiert Hönigswald?
- AOberstufen
- BUniversitäten.
- CEr diskutiert dies in seinen Schriften nicht.
- DGesamtschulen.
- EGymnasien.
57Wie kann Schule mit Hönigswald begriffen werden?
- AAls Gemeinschaft von Zöglingen, die dem Lehrenden ebenbürtig sind.
- BAls demokratische Gemeinschaft, in der die Demokratie als Lebenskonzept im mittelpunkt steht
- CAls Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden, die Sachverhalte miteinander erarbeiten
- DAls Gemeinschaft von Wesen, die Erfahren können und Erfahrung suchen.
- EAls Gemeinschaft von Wesen, die Erkennen können und erkennen wollen.
58Der Gegenstandsgedanke wird von Hönigswald als letzte Bestimmung des Begriffs der Pädagogik ausgewiesen. Warum führt das nicht zu einem Dogmatismus?
- AWeil der Gegenstandsgedanke auf das Problem der Erkenntniswissenschaft bezogen wird.
- BWeil der Gegenstandsgedanke auf das Begriffspaar „Ursache-Wirkung" bezogen wird.
- CWeil Pädagogik als Funktion des Gegenstandes überhaupt aufgezeigt wird.
- DWeil die Invarianten, von denen aus die pädagogische Betätigung zu bestimmen ist, berücksichtigt werden.
- EWeil der Gegenstandsgedanke in der Überlieferung von Generation zu Generation
abgewandelt wird.
59Welche Geltungswerte können nach Hönigswald im Unterricht konzentriert werden?
- AUnterricht erzeugt Gültigkeit und konzentriert damit immer schon Geltungswerte.
- BNur wissenschaftliche Geltungswerte können im Unterricht konzentriert werden.
- CGeltungswerte können nicht in Unterrichtsgegenstände transformiert und daher nicht konzentriert werden
- DJeder Geltungswert kann im Unterricht konzentriert werden.
- EGeltungswerte und Unterricht sind nicht relationierbare Gültigkeitssysteme.
601. Verständigung ist bei Hönigswald immer die Verständigung über Wissen.
das heißt
2. Der Sinn von Wissen wird in der Verständigung übertragen.- A1., 2. und die Verknüpfung sind richtig.
- B1. und 2. sind richtig. Nur die Verknüpfung ist falsch.
- C1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
- DNur 2. ist richtig.
- ENur 1. ist richtig.
61Sprachliche Verständigung ist nach Hönigswald an Artikulation gebunden. Verallgemeinernd gesagt, ist jegliche Verständigung gebunden an...
- Asinnbestimmte Akte.
- Bgesellschaftliche Transformationsakte.
- Cerfahrungsgebundene Akte.
- Dexistentielle, räumlich und zeitlich lokalisierbare Akte.
- Edas Tempo der Verständigung.
62welche Bedingung stellt Hönigswald an die Wahl der Unterrichtsmethode?
- ADie Methode muss die Verfassung des Lernenden berücksichtigen.
- BDie Verfassung des Lehrenden muss der des Lernenden entsprechen, um die Methode fruchtbar machen zu können.
- CDie Tradierungen von Geltungsbeständen müssen berücksichtigt werden.
- DDie Konzentration des Gegenstandes muss berücksichtigt werden.
- EDas Eigenrecht des Gegenstandes muss berücksichtigt werden.
63Welche der folgenden Unterrichtsmethoden würde sich nach Hönigswald für den Kunstunterricht eignen? (z.B. eines Kunstwerkes)
- ATheoretische Beschreibung.
- BEthische Beurteilung.
- CHypothesen aufstellen.
- DFrontalunterricht.
- EDiskursives Erschließen.
64 Heimann hat Didaktik als Theorie und Lehre bestimmt, ein Didaktikum entwickelt und 1960 realisiert. Was hat Heimann zu dieser Entwicklung gebracht?
- ADie praktische Umsetzung von Lehr- Lerntheorien wurde durch die 1955 erfolgte Einführung von Lernmaschinen möglich.
- BDie seit 1945 erreichten eindrucksvollen Erfolge der amerikanischen Lehr-Lernforschung
- CDas Lehrerbildungsgesetz in Berlin wurde 1958 geändert.
- DDidaktik konnte mit den neuen seit 1950 veröffentlichten kybernetischen Modellen als operatives Bezugsfeld verstanden werden
- E17 afrikanische Kolonien wurden 1960 in die Unabhängigkeit entlassen.
65Heimann zieht die lerntheoretische Didaktik der bildungstheoretischen Didaktik vor. Warum?
- AWeil nur mit dem psychologischen Ansatz eine voll entfaltete Didaktik entwickelt werden kann.
- BWeil damit die Schule auf die gleiche „Stratosphärenhöhe" wie die Bildungstheorie gebracht werden kann.
- CWeil damit didaktisches Handeln unter eine wissenschaftliche Kontrolle gebracht
werden kann. - DWeil Lerntheorien von der Bedingung der Möglichkeit des Lernens ausgehen.
- EWeil dann Lehren und Lernen mit kybernetischem Denken perfektioniert werden kann.
66(t1) Heimann folgt dem bildungstheoretischen Ansatz von Klafki.
weil
(t2) Klafki hat nach Heimann den orientierenden Anspruch der Bildungstheorie genau herausgearbeitet.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- CNur t1 ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur t2 ist richtig.
67Welches Grundverhalten ist für theoretisch gesteuerte DidaktikerInnen nach Heimann sinnvoll?
- ANach Heimann sind theoretisch gesteuerte DidaktikerInnen nicht denkbar.
- BTheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein experimentelles Grundverhalten verfügen.
- CNach Heimann ist jedes didaktische Verhalten auf eine Theorie bezogen
- DTheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein bildungstheoretisch fundiertes Grundverhalten verfügen.
- ETheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein analytisches Grundverhalten verfügen.
68 (t1) Laut Heimann sind Lernende als vorrangiger Faktor in der Struktur-Analyse von Unterricht zu verstehen.
weil
(t2) Im Schulunterricht geht es um den Erkenntnis-, Erlebnis- und Tätigkeits- Horizont von Kindern oder Jugendlichen.- ANur t2 ist richtig.
- BNur t1 ist richtig.
- Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
69(t1) Laut Heimann tritt die Beanspruchung der didaktischen Theorie bei ganz konkreten Ausbildungsanlässen auf.
wenn
(t2) Die Lernenden werden in die Situation gebracht, beobachteten Unterricht zu analysieren oder selbst ein Unterrichtsvorhaben zu entwerfen und vorzubereiten.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t1 ist richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur t2 ist richtig.
70(t1) Lehrende werden bei Heimann nur in der Struktur-Analyse diskutiert.
weil
(t2) Die Faktoren-Analyse hat sich auf die philosophisch-anthropologische und erfahrungswissenschaftlich-psychologische Interpretation der personalen Bedingungsanlage der Lernenden zu stützen.- ANur t1 ist richtig.
- Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur t2 ist richtig.
71(t1) Die Lehrenden bringen sich mit ihrer faktischen Personstruktur in die Unterrichtsprozesse ein
weil
(t2) Die Faktoren-Analyse beschäftigt sich mit den in die Lehr- und Lernprozesse verwickelten Personenkreise und mit der spezifischen Situation, in der sich Unterricht real vollzieht.- AKeine der Aussagen ist richtig.
- BNur t1 ist richtig.
- CNur t2 ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Et1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
72 (t1) Das Hauptaugenmerk in der Faktoren-Analyse von Heimann liegt auf Institutionen.
weil
(t2) Institutionen werden von Heimann im Rahmen der unterrichtlichen Entscheidungsfelder als Aspekt von Intentionalität im Sinne von institutioneller Planmäßigkeit diskutiert.- AKeine der Aussagen ist richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- DNur t1 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
73Heimann kritisiert die didaktischen Systeme der Arbeitsschule, der Montessorischule, der Waldorfschule, der Jenaplanschule etc. Warum?
- AWeil die Trennung zwischen allgemeiner und spezieller Bildung nicht überwunden wird.
- BWeil der Übergang von grenzstabilen zu metastabilen Systemen nicht berücksichtigt wird.
- CWeil man sich mit den Axiomen dieser Systeme identifizieren muss.
- DWeil der Begriff der Bildung in diesem System nicht berücksichtigt wird.
- EWeil geschlossene Systeme demokratischen Strukturen nicht entsprechen.
74(t1) Heimann möchte sich der Ansicht der bildungstheoretischen Schulen in Bezug auf das Inhaltsproblem anschließen.
weil
(t2) Die bildungstheoretischen Schulen verkürzen in ihrem Stratosphärendenken den Begriff der Didaktik durch den Fokus auf den Inhalt, mit dem sie das Phänomen "Unterricht” in den Griff bekommen wollen.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- CNur t2 ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur t1 ist richtig.
75Ziele einer Ausbildungsprogrammatik für Lehramtsstudierende umfassen laut Heimann zu lernen, Strukturen zu erkennen, Probleme zu exponieren, Tatsachen, Normen und Organisation-Formen zu beurteilen und Entscheidungen vorzubereiten. Welchem Theorie-Verständnis folgt dieser Zielformulierung?
- ATheorien sind Konstrukte, bei denen besonders darauf geachtet wird, Glauben, Meinen und Wissen voneinander zu trennen. Dadurch wird gesichertes Wissen konstruiert, welches aus dem Zusammenwirken von Erfahrung und Denken entsteht.
- BTheorien beziehen sich auf reale Entitäten, das heißt auf Objekte, die in der Wirklichkeit existieren und sind als Annäherung an die Wahrheit zu verstehen.
- CTheorie ist eine Technik zur Produktion und Prüfung von Auffassungen, Vorstellungen, Modellen oder Darstellungen dessen, was als wirklich oder tatsächlich gelten kann und soll
- DDie Bildung von Theorien muss den prozesshaften Seins-Charakter ihrer
Grundvorgänge ernst nehmen und selbst Prozess-Form annehmen. Es gibt in solcher
Sicht keine statischen Theorien, sondern nur theoretische Prozesse. - ETheorien sind widerspruchsfrei, überprüfbar und explizit im Sinne der Einigkeit ihrer Bedeutung. Sie sind sowohl empirisch verankert als auch verträglich in Bezug auf bewährte ältere Theorien. Sie sind extensiv und ermöglichen Prognosen, die in der Praxis auch eintreffen können und damit falsifizierbar sind.
76Worin bestehen nach Paul Heimann Rolle und Funktion von Medien?
- AMedien haben die Rolle und die Funktion von selbstständigen und organisatorisch voll
entfalteten Bildungsinstitutionen. - BMedien haben die Rolle und die Funktion, die Akzeptanz von Bildungsstandards zu befördern
- CMedien haben die Rolle und die Funktion, didaktischen Impressionismus zu realisieren.
- DMedien haben die Rolle und die Funktion der Desorientierung der Massen.
- EMedien haben die Rolle und die Funktion von Industrieunternehmen und arbeiten unter der Didaktik des Gewinnstrebens.
- AMedien haben die Rolle und die Funktion von selbstständigen und organisatorisch voll
77(t1) Laut Heimann ist jedes Medium schon seiner bilateralen Struktur wegen interessant.
weil
(t2) Jedes Medium weist einen Bezug zu Lehren und Lernen auf kann damit für die Umsetzung methodische Fundamentalziele verwendet werden.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t1 ist richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- DNur t2 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
78Auf welche Faktoren ist nach Heimann die Methode des Didakten verwiesen?
- AAuf probiotische, biotische und abiotische Faktoren.
- BAuf Bildung, Lernen und Sozialisation.
- CAuf Ideologiekritik, Formkritik und Methodenkritik.
- DAuf Film, Funk und Fernsehen.
- EAuf Normen, Fakten und didaktische Formen.
79Warum ist der Didakt nach Heimann methodisch darauf verwiesen, eine methodisch abgesicherte Antwort auf eine bestimmte epochale Situation zu finden?
- ADie Gruppen- und Raumorganisation; die Analyse der Strukturen der Inhalte; den Kanon der Lehr- und Lernweisen; die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen und die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon.
- BWeil nur so epochaltypische Schlüsselprobleme methodisch berücksichtigt werden können.
- CWeil dabei Ideologiekritik und Formkritik in der kritischen Faktenbeurteilung überwunden werden können.
- DWeil didaktische Methodensysteme immer zeitabhängig und historisch sind.
- EWeil dabei Ziele und Inhalte des Unterrichts objektiviert und mit Methoden und Medien operationalisiert werden können.
80 Flechsig markiert die Grenze zwischen instructional design und educational technology mit zwei Begriffen. Mit welchem Begriff bezeichnet er den Umstand, dass didaktische Designs als komplexe, lernende und lebende Systeme aus interaktiven Elementen zu verstehen sind?
- ALower Order Designs.
- BSustainability
- CPluralistic Contextuality.
- DIstorical Frame of Reference.
- EEvolutionary Creation.
81Welche Funktion hat nach Flechsig wissenschaftliches Wissen für das didaktische Design?
- ATheoretische Erkenntnisse haben keine Relevanz für die praktische Unterrichtsplanung.
- BDurch die Untersuchung der Einflüsse spezifischer Variablen kann Unterricht optimiert werden.
- CEmpirische Erkenntnisse haben keine Relevanz für die praktische Unterrichtsplanung.
- DDidaktisches Design muss als angewandte Wissenschaft realisiert werden.
- EForschungsergebnisse von Nachbardisziplinen sollen mittels informierter Analogien
berücksichtigt werden.
82(t1) Flechsig führt eine bestimmte Anthropologie als Ausgangspunkt seiner Diskussion von Didaktischem Design ein.
weil
(t2) Lehrende wählen laut Flechsig vor dem Hintergrund eines bestimmten Menschenbildes die Elemente ihres Didaktischen Designs aus und somit sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu verpflichtet ihr eigenes Bild vom Menschen offen zu legen.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t2 ist richtig.
- CKeiner der Aussagen ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur t1 ist richtig.
83Welcher als bildungstheoretisch zu verstehende Moment wird von Flechsig berücksichtigt?
- ADas Gott gefällige Leben.
- BDie Relevanz von Bildung für den demokratischen Staat.
- CDie Wertschätzung der Lernenden durch die Lehrenden.
- DDie Identität als notwendiges Moment des Wissenserwerbs.
- EDie Liebe das Lehrenden zu den Lernenden.
84 Welcher Denkhorizont eröffnet sich laut Flechsig, wenn Lernende und Lehrende als finale Akteure des didaktischen Designs verstanden werden?
- ALernende und Lehrende sind Elemente eines Didaktischen Designs und folgen als finale Akteure den darin festgelegten Regeln.
- BLernende und Lehrende sind mit Lerneinsatz und Lernerfolg nicht zufrieden und befreien sich als finaler Akteur von Strukturen des Didaktischen Designs oder werden als finaler Akteur von den Strukturen des Didaktischen Designs befreit.
- CLernende und Lehrende sind Träger von permanenter Qualitätssicherung und können
sowohl neue Kriterien für Qualität als auch neue Ziele entdecken. - DLernende und Lehrende sind gleichzeitig Lehrkräfte mit voller Verantwortung und Neulinge, die bewertet und geprüft werden.
- ELernende und Lehrende sind natürliche Bildungspartnerinnen und Bildungspartner, die Toleranz, Respekt, Fairness und Anerkennung wechselseitig erwarten können.
85Wie wird der Lernende bei Flechsig nicht betrachtet?
- AAls Person, die über das didaktische Design mit entscheiden kann.
- BAls jemand, der eine Rolle im Unterrichtsprozess einnimmt.
- CAls in seinen kulturellen Hintergründen für das didaktische Designe relevante Person.
- DAls Person mit vorhandenen Kompetenzen.
- EAls ganze Person.
86(t1) Nach Flechsig können Lehrende als Architekten und Designer von Plänen und Strategien verstanden werden.
weil
(t2) Lehrende produzieren abstrakte Strategien von kultureller Überlieferung und konkrete Pläne zur Unterstützung von Lernprozessen.- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- BNur t1 ist richtig.
- Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- DNur t2 ist richtig.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
87Welche „dritte Rolle" sieht Flechsig in seinem Ansatz vor?
- ADie Rolle der Lernenden.
- BDie Rolle der didaktischen Designer.
- CDie Rolle der Lehrenden.
- DDie Rolle der Technologie.
- EDie Rolle der Rollenden.
88 Flechsig schreibt: „Didaktisches Handeln kann auch auf der Systemebene (z. B. als Mitarbeit in Planungsabteilungen von Betrieben und Behörden), auf der Programmebene (z. B. in der Curriculumentwicklung) oder in Einrichtungen stattfinden, die der Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Ausbildern, Dozenten und Trainern dienen, ferner in Einrichtungen, die mit der Produktion von Medien (z. B. Bildungsfernsehen) und Lehrbüchern (z. B. Verlage) befaßt sind" (Flechsig 1999). Was meint das für das Verständnis von Institutionen?
- ADas Verständnis von didaktischen Institutionen muss auf die Schule als Kern konzentriert werden, damit Kontexte klar dekontextualisiert werden können.
- BInstitutionen sind Kontexte, deren Vorgaben kritisch reflektiert werden müssen, um das didaktische Handeln von gesellschaftlichen Interessen im Blick auf die Emanzipation des Menschen lösen zu können.
- CDidaktisches Handeln muss vom Verwaltungshandeln unterschieden und auf die Durchführung von Unterricht konzentriert werden.
- DInstitutionen werden nicht nur als Kontexte angesehen, in denen Unterricht
stattfindet, sondern auch als Systeme, in denen didaktisches Handeln stattfindet. - EInstitutionen sind Kontexte, in denen Unterricht stattfindet, und die durch Curricula und Zertifizierungssysteme Bedingungsfelder didaktischen Handelns bestimmen.
89(t1) Flechsig spricht vom versteckten Curriculum (hidden Curriculum) der Institution als maßgeblich für die Auswahl bestimmter Elemente von Didaktischen Designs.
weil
(t2) Institutionelle Werte und Ansichten, die nicht im Curriculum zu finden sind, setzen ganz genau fest, welche Didaktischen Modelle umgesetzt werden.- AKeine der Aussagen ist richtig.
- Bt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- CNur t2 ist richtig.
- DNur t1 ist richtig.
- Et1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
90Worin sehen Flechsig und Haller die Vorteile der transparenten Legitimation von Lernzielen?
- ADie Adressaten werden berücksichtigt, es werden klare Aussagen gemacht und die
Lernziele sind realisierbar. - BIllegitime Forderungen der Gesellschaft an öffentliche Bildungseinrichtungen werden transparent.
- CDurch die Transparenz wird es möglich, dass ältere und jüngere Menschen die zwischen ihnen bestehenden Differenzen partizipativ überwinden.
- DEs werden wertneutrale Positionierungen erreicht.
- EOffene und geschlossene Curricula können durch die transparente Legitmation zu Gesamtcurricula integriert werden.
- ADie Adressaten werden berücksichtigt, es werden klare Aussagen gemacht und die
91 Zu welchem Problem führt das Recht der Gesellschaft, Ziele und Inhalte öffentlicher Bildungseinrichtungen festzulegen, nach Flechsig und Haller?
- AZum Problem, dass so die Freiheit des Menschen gefördert wird.
- BZum Problem, dass Bildungskommissionen öffentlich tagen.
- CZum Problem, dass geschlossene Curricula entwickelt werden müssen.
- DZum Problem, dass Lehrpläne den Unterricht bestimmen.
- EZum Problem, dass die Vorstellungen in der Gesellschaft über Ziele und Inhalte
unterschiedlich sind.
92Was ist im Blick auf Medien nach Flechsig und Haller in der didaktischen Gestaltung zu berücksichtigen?
- ADer gemessene Lernerfolg.
- BDie inhalts- und zielneutrale Auswahl der Medien.
- CDass die Medien unter beliebigen Kontextbedingungen flexibel eingesetzt werden können.
- DDass mit den Medien die Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit realisiert werden kann.
- EAbstraktionsebene, Curriculum und Interessen.
93Wie positioniert Flechsig Medien in der Didaktik?
- AMedien sind neutral gegenüber Inhalten und können also frei gewählt werden.
- BMedien werden überhaupt nicht thematisiert.
- CMedien müssen in den didaktisch geplanten Rahmen eingepasst werden.
- DMedien bestimmen den Verständigungsprozess und damit die didaktische Planung.
- EMedien sollten in didaktischen Prozessen möglichst nicht verwendet werden.
94Was hat nach Flechsig zentralen Einfluss auf die Entwicklung von Unterrichtsmethoden durch innovative Didaktikerinnen und Didaktiker?
- AEducational Technologies.
- BSignificant cultural Backgrounds.
- CPluralistic sensitivity.
- DSpecific designs as products.
- EObservations of specific designs.
95Was muss educational technology nach Flechsig erreichen?
- AEine Balance zwischen ihren Zielen und ihren Mitteln.
- BDie genaue Steuerung der Lernenden.
- CDie Beobachtung spezifischer didaktischer Designs.
- DDie Konstitution experimentellen Verhaltens.
- EDie Darstellung von Modellen mit Deskriptoren.
96 Die Reformvorschläge der Schülerinnen und Schüler, die in Klafkis 9. Studie dargestellt werden, werden im Wesentlichen nicht aufgegriffen. Welchen Grund nennt Klafki dafür?
- ADie ökonomischen Rahmenbedingungen werden zu restriktiv ausgelegt.
- BDie Kriterien guten Unterrichts werden nicht berücksichtigt.
- CDie rechtliche Rahmenbedingungen werden zu restriktiv ausgelegt.
- DDie epochaltypischen Schlüsselprobleme werden nicht berücksichtigt.
- EDie von Handlungsorientierung und Vermittlung spezifischer Voraussetzungen wird übergegangen.
97Wie kann dem prozessorientierten Leistungsbegriff nach Klafki entsprochen werden?
- AIndem die Lernenden sich das Recht nehmen, die Gesellschaft mit zu gestalten.
- BIndem der Leistungsstand den Lernenden im Prozess fortlaufend zurück gemeldet wird.
- CIndem nur die besten Lernenden die Hochschulzugangsberechtigung erhalten.
- DIndem Lernenden das Recht, die Gesellschaft mit zu gestalten, gegeben wird.
- EIndem Lernenden ihr Leistungsstand im Sinne einer Lernhilfe zurück gemeldet wird.
98Welche Funktion hat der Bildungsbegriff nach Klafki für die Didaktik?
- AEr soll zentrierende, übergeordnete Orientierungs- und Beurteilungskriterien liefern.
- BEr soll die Effizienz und Effektivität didaktischer Praxis orientieren.
- CEr soll eine differenzierte und auf Prinzipien basierende Gesellschaftskritik ermöglichen.
- DEr soll die Orientierung der nachwachsenden Generation an der nationalen Gemeinschaft sicherstellen
- EEr soll die Orientierung von Schule an den Maßgaben der Verfassung sicherstellen.
99Welches Verständnis durchdringt Klafkis Didaktik? Ein Verständnis von ...
- A... lerntheoretischer Didaktik.
- B... kritisch-emanzipatorischer Didaktik.
- C... kritisch-konstruktiver Didaktik.
- D... kritisch-transzendentaler Didaktik
- E... humanistischer Didaktik.
100An welchen Handlungen der Lernenden lässt sich nach Klafki ein Kriterium guten Unterrichts erkennen?
- ADurch die ständige Aktivität der Lernenden und das Durchsetzen eigener Zielvrostellugnen
- BDurch die exemplarische Artikulation des Zusammenhangs von persönlicher, jeweils subjektiver Bedeutung mit der objektiven Bedeutung des zur Diskussion stehenden Themas
- CDurch die Präsentation von phantastischen Bildern und deren akribischer Beschreibung durch die Lernenden und Lehrenden.
- DDurch die Förderung einer heiter-freundlichen kommunikativen Atmosphäre und hohem kognitivem und emotionalem Anspruch.
- EDurch das Ansprechen von Objektivität und das Ernstnehmen der Rationalität.
101Wie beurteilt Klafki die Idee, SchülerInnen an der Notengebung zu beteiligen?
- AEs ist rechtlich nicht zulässig, eine solche Beteiligung zu realisieren.
- BSie führt zur Steigerung der Akzeptanz von Bewertungen.
- CSie führt zur Emanzipation der Lehrenden aus institutionellen Zwangsverhältnissen.
- DSie ist Ausdruck restriktiver Auslegung der Rechtsvorschriften durch die Lehrenden.
- ESie führt nur zu einem Eindruck von Mitbestimmung, weil letztlich doch die Lehrenden entscheiden.
102An welchen Handlungen der Lehrenden, lässt sich ein Kriterium guten Unterrichts laut Klafki erkennen?
- ADurch die Förderung von einer heiter-freundlichen kommunikativen Atmosphäre und
hohem kognitiven und emotionalen Anspruch. - BDurch die ständige Aktivität der Lernenden und das Durchsetzten eigener Zielvorstellungen.
- CDurch die Präsentation von phantastischen Bildern und deren akribischer Beschreibung durch die Lernenden und Lehrende.
- DDurch die exemplarische Artikulation des Zusammenhangs von persönlicher, jeweils subjektiver Bedeutung mit der objektiven Bedeutung des zur Diskussion stehenden Themas.
- EDurch das Ansprechen von Objektivität und das Ernstnehmen der Rationalität.
- ADurch die Förderung von einer heiter-freundlichen kommunikativen Atmosphäre und
103Woran sollen Lehrende sich nach Klafki orientieren?
- AAn der Möglichkeit der Lernenden, ihr Lernen selbst zu bestimmen.
- BAm Konzept des exemplarischen Lehrens und Lernens.
- CAn der inneren Schulreform.
- DAn epochaltypischen Schlüsselproblemen.
- EAm Bildungsgedanken.
104Wie kann das Bildungswesen nach Klafki der Forderung einer Bildung für alle entsprechen?
- AIndem in demokratischen Schulen die Leitungen durch freie, geheime und gleiche Wahlen bestimmt werden.
- BIndem die sechsjährige Volksschule eingeführt wird.
- CIndem sichergestellt wird, dass die auf Lehrplänen basierenden und in Kompetenzkatalogen formulierten Ziele von allen SchülerInnen auch erreicht werden.
- DIndem der Übergang in die Sekundarstufe 1 durch die LehrerInnen festgelegt wird.
- EIndem HauslehrerInnen für alle zur Verfügung gestellt werden.
105 Welche Hoffnung artikuliert Klafki in Bezug auf die Institution Schule?
- ADie Hoffnung auf die schülerfreundliche und lehrerfreundliche Schule.
- BDie Hoffnung auf die Humanisierung und Demokratisierung der Schule.
- CDie Hoffnung auf die Flexibilisierung und Differenzierung der Schule.
- DDie Hoffnung auf die selbstgesteuerte Schule.
- EDie Hoffnung auf die Homogenisierung und Spezialisierung der Schule.
106Im Mittelpunkt von Klafkis kritisch-konstruktivistischer Didaktik steht...
- A..die Reflexion von Entwickeln und Verwickeln.
- B..das Verständnis von Aufgabe und Ausführung.
- C..die Transformation von Methode und Theorie.
- D..die Integration von Macht und Ohnmacht.
- E..die Bestimmung von Zielen und Inhalten.
107Welches der folgenden Ziele ist kein epochaltypisches Schlüsselproblem nach Klafki?
- AFrieden.
- BSteuerungs- Informations- und Kommunikationsmedien.
- CKonkurrenzfähigkeit
- DLiebe
- EUngleichheit.
108Klafki beschreibt die Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts und stellt dabei die epochaltypischen Schlüsselprobleme ins Zentrum. Zur Bestimmung dieser Grundzüge skizziert er u.a. Bildung im Medium des Allgemeinen. Als Bestimmungsmoment von Bildung hebt Klafki mit diesem Medienbegriff das Kanonproblem heraus. Welche Perspektive zum Kanonproblem schlägt Klafki mit seinem Medienbegriff vor?
- AAllgemeinbildung bedeutet in dieser Hinsicht, ein geschichtlich vermitteltes Bewusstsein
von zentralen Problemen der Gegenwart und - soweit voraussehbar - der Zukunft zu
gewinnen, Einsicht in die Mitverantwortlichkeit aller Beteiligten angesichts solcher Probleme
und der Bereitschaft, an ihrer Bewältigung mitzuwirken. - BDieses Problem ist als Frage nach einem verbindlichen Kreis von Kulturinhalten zu verstehen, die im historischen Entwicklungsprozess den Rang klassischer Leistungen menschlicher Produktivität - in Wissenschaft, Kunst, Geschichte, ethischer Lebensgestaltung und Reflexion - gewonnen haben und die den substantiellen Kern der Allgemeinbildung ausmachen sollen, jeweils in die Verständnisebene von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen übersetzt.
- CEs soll dem Zugang zu unterschiedlichen Möglichkeiten menschlicher Selbst- und Weltverändnisses und zu verschiedenen kulturellen Aktivitäten geöffnet werden, von der subjektiven Seite aus gesehen: zur Vielzahl möglicher, relativ frei wählbarer individueller Interessenschwerpunkte.
- DAus dem Kanonproblem ergibt sich, dass weiterhin um die inhaltliche und die organisatorische Demokratisierung des Bildungswesen gerungen werden muss; denn ein inhaltlich am Demokratieprinzip orientiertes Allgemeinbildungskonzept kann letztlich nicht von seinen organisatorischen Realisierungsbedingungen abgekoppelt werden.
- EIn Bezug auf das Kanonproblem umschreibt der universalhistorische Horizont das Allgemeine als Aufgabe begriffenen Humanisierungsprozesses die objektive Seite der Bildung des Subjekts: Der Bildungsprozess wird als nach vorn hin offener Vermittlungsprozess der Subjekte mit der geschichtlichen und natürlichen Welt verstanden. Die Aufgabe löst sich allein durch die Verknüpfung unseres Ichs mit der Welt zu der allgemeinsten, regesten und freiesten Wechselwirkung.
- AAllgemeinbildung bedeutet in dieser Hinsicht, ein geschichtlich vermitteltes Bewusstsein
109Welche Rolle spielen Medien bei der inneren Differenzierung des Unterrichts nach Klafki?
- AMedien und Methoden sind neben Lernzielen und Lerninhalten eine Grundform der inneren Differenzierung
- BMedien sind Anschauungsmaterial und Arbeitsmaterial und können die innere Differenzierung von Lernzielen und Lerninhalten begleiten, sind jedoch selbst nicht für die innere Differenzierung geeignet.
- CKeine
- DMedien und Methoden gelten als bedeutend für innere Differenzierung, sind aber für Fundamentum und Additum nicht von Relevanz..
- EMedien und Methoden sind Ausgangspunkt jeglicher inneren Differenzierung des Unterrichts.
110Welche der folgenden Unterrichtsformen ist keine Grundform nach Klafki?
- AProgrammierte Unterweisung
- BTrainingsunterricht
- CEigenständige, fachliche oder fächerübergreifende Themen
- DLehrgänge
- EProjektunterricht
111Welches ist kein methodischer Schritt nach Klafki?
- ADie Sicherung der methodischen Voraussetzungen des Unterrichts.
- BDie Unterrichtsmedien deutlich machen.
- CDie Formen des Unterrichts deutlich machen.
- DDie Erläuterung der zeitlichen Abschnitte oder Unterrichtsphasen.
- EDen pädagogischen Takt zur Geltung bringen.
112 Welcher der folgenden Didaktiker würde Ballauffs These, dass es jedem Menschen möglich sein und ermöglicht werden muss, sich selbst zu bestimmen, nicht zustimmen?
- AKlafki.
- BHeimann
- CFlechsig
- DComenius
- ERogers
113Worin sieht Ballauff die pädagogische Aufgabe?
- ADarin Lernende in die Lage zu versetzen, etwas zu lernen und zu durchdenken.
- BIm Denken lernen in der Entziehung aus der Verfremdung durch Vermittlung ins Denken
- CIn der Überantwortung des eigenen Seins an das Seiende und an das erworbene Seiende als Eigentum.
- DIn der Interpretation mit ihren Intentionen und den darin konstituierten Situationen und Relationen.
- EIm Aufzeigen der Bedingung der Möglichkeit von Unterricht.
114Ballauff schreibt: „Denkende können nur mittelbar ins Denken einbeziehen, und zwar über Gedachtes und schon Bedachtes, das in Wahrnehmung und Aussage zugänglich ist" (Ballauff 1970: 16). Was geschieht, wenn dies an unserer Beschränktheit scheitert?
- AEs kommt zur Vermittlung ins Wollen.
- BEs kommt zur Vermittlung ins Denken.
- CEs entsteht eine apagogische Beweisführung.
- DEs kommt zum Eingeschlossenwerden oder Eingeschlossenbleiben.
- EEs kommt zum Ausgeschlossenwerden oder Ausgeschlossenbleiben.
115Wie definiert Ballauff Bildung?
- ABallauff definiert Bildung als Sorge- und Wunschstruktur, die ein selbstloses Selbstdenken des Daseins darstellt.
- BBallauff definiert Bildung als Emanzipationsbestreben, das eine Gesellschaft mündiger Bürgerinnen und Bürger anvisiert.
- CBallauff definiert Bildung als Akkumulation von Wissen.
- DBallauff definiert Bildung über den Grad der Aufklärung, den eine gegebene Gesellschaft erreicht hat.
- EBallauff definiert Bildung über den schulischen Ausbildungsgrad einer gegebenen Gesellschaft.
116Was soll nach Ballauff durch den Unterricht mit den Lernenden geschehen?
- ADie Lernenden sollen durch Konzentration auf die Unterrichtsinhalte zu frei Urteilenden werden
- BDie Lernenden sollen durch Denken und Erfahrung zu Mitwissern und Mitverantwortenden werden.
- CDie Lernenden sollen durch das Einüben von Kritik zur eigenständigen Reflexion erzogen werden.
- DDie Lernenden sollen durch das Erarbeiten des Stoffs auf die Berufswelt vorbereitet werden
- EDie Lernenden sollen durch Selbstreflexion auf den Weg zur Mündigkeit gebracht werden
117Welche Rolle ordnet Ballauff den Lernenden grundlegend zu?
- ADie Lernenden und Lehrenden sollen im Sinne eines interaktiven Austauschs gemeinsam die Bildungsinhalte erarbeiten.
- BDie Lernenden sollen aktiv und im Sinne starker Partizipation am Unterricht teilnehmen und sich so die von den Lehrenden angebotenen Inhalte aneignen.
- CDie Lernenden haben nach Ballauff eine passive Rolle, da die Lehrenden die Verantwortung für den Lernprozess übernehmen und die Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
- DDie Lernenden sind nach Ballauff als Tabula rasa zu begreifen, auf der sich die didaktischen Operationen einzeichnen und einschreiben.
- EDie Lernenden sollen auf gleicher Augenhöhe mit den Lehrenden behandelt werden, um so Formen des Frontalunterrichts zu überwinden.
118Mit welcher Formulierung definiert Ballauff die Rolle und Funktion des Lehrenden?
- ADer Lehrende ist nach Ballauff eine „unhinterfragbare Autorität", der sich die Lernenden zu fügen haben.
- BDer Lehrende ist nach Ballauff ein „Begleiter" des Lernenden, der ihn „zu eigener Aktivität anspornt".
- CDer Lehrende ist nach Ballauff ein „Freund" des Lernenden, der ihn „zur Erkenntnis hinführt".
- DDer Lehrende hat nach Theodor Ballauff die Aufgabe, die Lernenden „zu unterstützen und zu fördern"
- EDer Lehrende ist nach Ballauff ein „Mittler sachlicher Einsicht um der Wahrheit willen".
119Was ist nach Ballauff Aufgabe des Lehrenden?
- AEs ist Aufgabe des Lehrenden, sich Wahrheitsbewusstsein anzueignen.
- BEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheitsbewusstsein zu verdecken.
- CEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheiten zu vermitteln.
- DEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheitsbewusstsein hervorzurufen.
- EEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheiten zu entdecken.
120Was sind nach Ballauff die vier grundlegenden Funktionen der Schule?
- ADie traditionelle gesellschaftliche Funktion, die kommunikative Funktion, die projektive Funktion und die paideutische Funktion.
- BDie didaktischen Funktion, die ökonomische Funktion, die politische Funktion und die moralische Funktion.
- CDie medienpädagogische Funktion, die habitusformierende Funktion, die soziale Funktion und die ökonomische Funktion.
- DDie bildungsspezifische Funktion, die Funktion der Erziehung, die Funktion der Sozialisation und die Funktion der politischen Bildung.
- EDie kulturelle Funktion, die politische Funktion, die gesellschaftliche Funktion und die pädagogische Funktion.
121Was umschreibt Ballauff mit dem Begriff der „totalen Schule"?
- AEine Schule mit einheitlichem Prüfungswesen, in der es keine ungeregelten Ausbildungswege mehr gibt, die nicht zugelassen und überwacht werden.
- BEine Schule, die bildungspolitisch der Idee eines „totalen Staates" folgt und in der das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden straff hierarchisch organisiert ist.
- CEine totale Institution, in welcher der Gegensatz von Lehrenden und Lernenden so weit wie möglich technologisch aufgehoben ist.
- DEin Konzept, das die Gesamtgesellschaft auf die Vorgaben der „skeptischen Didaktik" Ballauffs verpflichtet und so der „Totalität" der Schule unterwirft.
- EEine in allen Belangen kybernetisch durchsteuerte Institution, in der Lehrende und Lernende nur mehr Rückkopplungsschleifen zwischen Input und Output darstellen.
122Wie definiert Ballauff die pädagogische Aufgabe?
- ABallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Erwachsenwerden und Reifen der Lernenden im Sinne der Konstitution von freien BürgerInnen".
- BBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Hinführen zur Mündigkeit der Lehrenden".
- CBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Aufbau von Bildungs- und Informationskapital".
- DBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Entwicklung des eigenständigen Denkens im Sinne von Kants Sapere Aude".
- EBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „denken lernen in der Entziehung aus der Verfremdung durch Vermittlung ins Denken".
123Worin besteht der wesentliche Inhalt des Unterrichts nach Ballauff?
- ADer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Eigenständigkeit des Denkens".
- BDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht in der „Konstitution von aufgeklärten StaatsbürgerInnen".
- CDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Vermittlung von Wissen".
- DDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Übertragung von Bildungsgütern von einer Generation auf die nächste".
- EDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Bildung des Gedankenkreises"
124 Ballauff begreift die Sprache als Medium der Vermittlung. Wie definiert er näherhin die Rolle der Sprache als Medium?
- ANach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil nur sie die Ordnung der Dinge abbilden kann. Sie hat eine repräsentative Funktion und spiegelt die Welt wieder.
- BNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil der Mensch als „zoon symbolicon" auf sie angewiesen ist und in ihr symbolische Ordnungen und soziale Strukturen mediatisiert werden.
- CNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil die Lernenden in ihr und durch sie angesprochen werden. Nur durch das Medium der Sprache kommen die Sachen in ihrer Sachlichkeit zu Wort. Die Sprache ist dabei auch ein Medium der Menschlichkeit.
- DNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil sie die kommunikative Mitte zwischen zwei Gesprächspartnern darstellt. Nur im Medium der Sprache ist menschlicher Dialog als Informations- und Signalübertragung möglich.
- EBallauff ist die Sprache das Primärmedium der menschlichen Kommunikation durch welches Zeichen und Wörter übertragen werden können, um Sinn zu garantieren.
125Wie nennt man die Wissenschaft, mit der Ballauff eine „Lehrmaschine" konstruieren wollte, um die Lernenden zu „programmieren"?
- ASchaltungslehre
- BInformatik.
- CKybernetik
- DMechanik
- EElektrodynamik
126Welche beiden philosophischen Denktraditionen verbindet Ballauff im Sinne von Forschungsmethoden, die er für die Grundlegung seiner Skeptischen Didaktik verwendet?
- ADie Dialektik Georg Wilhelm Friedrich Hegels und den historischen Materialismus von Karl Marx.
- BDie hermeneutische Methode Schleiermachers und sozialempirische Forschungen im Sinne der „objektiven Hermeneutik" von Ulrich Oevermann.
- CDie Philosophie der „Welt als Wille und Vorstellung" von Arthur Schopenhauer und die Philosophie des „Willens zur Macht" von Friedrich Nietzsche.
- DDie transzendentalkritisch-skeptische Methode Immanuel Kants und die Fundamentalontologie Martin Heideggers.
- EDie Diskursanalyse Michel Foucaults und die Bildungssoziologie Pierre Bourdieus.
127Welcher Didaktiker schlägt die gleiche Methode vor, mit der Ballauf das Konzept der kathegischen Noese für realisierbar hält?
- Aflechsig
- Bcomenius
- Chönigswald
- Drogers
- Eklafki
128Welche Begriffe stehen in Rogers Theorie im Mittelpunkt?
(1) Wissensvermittlung,
(2) direktiv,
(3) menschenzentriert,
(4) personenzentriert, (5) Empathie,
(6) Steuerung,
(7) nicht direktiv.- A4, 5 und 7 sind richtig.
- BKeine Antwort ist richtig.
- CAlle Antworten sind richtig.
- D2, 4, 5 und 6 sind richtig.
- E1, 2 und 6 sind richtig
129Welcher Moment hat in Rogers Biografie einen deutlichen Einfluss?
- ADie Industrialisierung, die durch die Ölfunde im mittleren Westen der USA ausgelöst wurde.
- BDie Religion durch seine religiöse Familie und sein Theologiestudium.
- CDie Politik durch die Erfahrung der Befreiung der Sklaven im amerikanischen Bürgerkrieg.
- DDer Krieg, den Rogers als Soldat im zweiten Weltkrieg erfahren hat.
- EDie Liebe, die er in der langjährigen Beziehung mit seiner Partnerin erfahren hat.
130Was zeichnet nach Rogers einen gebildeten Menschen aus?
- ADass er sich nicht vor dem sozialen Abstieg zu fürchten braucht.
- BDass er sich nicht vor möglichen Erkenntnisinhalten zu fürchten braucht
- CDass er sich nicht vor der Polizei zu fürchten braucht.
- DDass er sich nicht vor dem Zorn Gottes zu fürchten braucht.
- EDass er sich nicht vor dem eigenen Denken zu fürchten braucht.
131Welche Adjektive sind zentral für das Menschenbild von Rogers?
(1) aktiv,
(2) frei,
(3) gleich,
(4) sozial,
(5) aktuell,
(6) selbstständig.- ANur 2, 4, 5 und 6 sind richtig.
- BAlle Antworten sind richtig.
- CNur 1 ist richtig.
- DNur 1, 2 und 4 sind richtig.
- EKeine Antwort ist richtig.
132Was gehört nach Rogers nicht zur Definition signifikanten Lernens?
- ADass es den ganzen Menschen durchdringt.
- BSich persönlich zu engagieren.
- CDass die Lernenden das Lernen selbst initiieren.
- DDie Lernergebnisse selbst zu bewerten.
- EVerantwortung, die von der Gruppe zugewiesen wird, kritisch zu prüfen.
133Nach Rogers ist Ausgangspunkt für signifikantes Lernen, ...
- Adass mit der vorgeschlagenen Methode statistisch signifikante Verbesserungen im Unterricht erreicht werden können.
- Bdass die ästhetische Darstellung der Welt gelungen ist.
- Cdass die Lernenden auf jeder Ebene in Realkontakt zu den relevanten Problemen ihrer Existenz kommen.
- Ddass wirksam gelehrt worden ist.
- Edass das Lernmaterial auf Grundlage einer genaue Planung der Curricula (Richtziele, Grobziele, Feinziele) entwickelt worden ist.
134Rogers weist die Förderung des Lernens als Ziel der Erziehung aus und wirft anschließend die Frage auf: „Aber wissen wir denn, wie wir dieses neue Ziel der Erziehung erreichen können, oder handelt es sich um ein Irrlicht, das manchmal auftritt und manchmal nicht [...]?" (Rogers 1979: 106). Welche der folgenden Aussagen entspricht der Variante des Irrlichts?
- AGuter Unterricht ist planbar.
- BGuten Unterricht durchführen zu können erfordert umfangreiche Ausbildung und intensives Training.
- CGuten Unterrichts durchführen zu können erfordert einfühlendes Verständnis des Faciliators.
- DGuten Unterricht durchführen zu können erfordert ein hohes Maß an Begabung für den Lehrberuf.
- EGuten Unterrichts durchführen zu können erfordert fundiertes theoretisches Wissen.
135Welche Eigenschaften eines „Facilitators" fördern nach Rogers das Lernen nicht?
- ADurchsetzungsvermögen.
- BWertschätzung.
- CEinfühlendes Verständnis.
- DReal-Sein.
- EAnerkennung.
136Aus welchem Grund spricht sich Rogers für eine Revolution im Bereich von Erziehung und Bildung aus?
- AWeil in Zeiten, in der ökonomische Nützlichkeit im Bildungsbereich an erster Stelle steht, die Bildung zur Ausbildung wird. Beschleunigung und Leistungsdruck haben im Bildungsbereich Einzug genommen und die Ausrichtung der Bildungsziele auf zukünftige Berufschancen macht das Bildungswesen zum Ausbildungswesen. Die Ausbildung hat die Bildung ersetzt. Zur Persönlichkeit jedoch kann man sich nicht ausbilden, nur bilden. Eine Revolution der Bildung muss ihr Ziel: „Die sich verwirklichende und kompetente Person" wieder ernst nehmen.
- BWeil in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft der Zugang zu Wissen und die Verarbeitung von Information im Vordergrund steht und daher neues Wissen im Mittelpunkt von Erziehung und Bildung stehen muss, wobei nicht das Anhäufen von Wissen und Informationen als revolutionär angesehen werden kann, sondern die Möglichkeiten zur Verarbeitung, Präsentation, Recherche, Übertragung und Rezeption den Schüler/-innen in einem revolutionierten Erziehungs- und Bildungswesen ständig gegenwärtig sein müssen.
- CRogers ist kein Revolutionär. Es gibt aus seiner Sicht daher keinen Grund für eine Revolution im Bereich von Erziehung und Bildung..
- DDie derzeitigen entfremdenden und entmündigenden gesellschaftlichen Verhältnisse können nur durch eine Revolution zu einer freien und partizipativen Gesellschaft weiter entwickelt werden. Das erfordert aber Menschen, die zum Leben in einer solchen freien und partizipativen Gesellschaft in der Lage sind. Die Revolution von Erziehung und Bildung soll daher so die Revolution der Gesellschaft vorbereiten.
- EWeil die Welt sich stetig und mit zunehmender Geschwindigkeit wandelt und wir uns durchdie schwindelerregenden Veränderungen in Wissenschaft, Technologie, Kommunikationsmitteln und sozialen Beziehungen nicht mehr auf den Antworten ausruhen
können, die die Vergangenheit geliefert hat, denn die Veränderung überrascht uns so schnell, dass Antworten, Wissen, Methoden und Fertigkeiten fast schon im Moment ihres Entstehens veraltet sind.
137Welche Aufgaben soll die Schulleitung lt. Rogers übernehmen?
1) Die Lernenden vor Schussverletzungen zu schützen.
(2) Kapazitäten anderer freizusetzen.
(3) Die Hilfsquellen der Institution zu organisieren.
(4) Den Lernfortschritt der Lernenden zu verfolgen
(5) Alle Materialien bereitzustellen.
(6) Verantwortung, Autorität und Initiative auf alle Personen in der Institution zu verteilen.
(7) Lehr/-Lernziele zu formulieren, Curricular zu schreiben und Stundenpläne zu verfassen.- AKeine Antwort ist richtig.
- B2, 3, 5 und 6 sind richtig.
- CAlle Antworten sind richtig.
- D2, 3, 4, 5, und 6 sind richtig.
- E1, 5, 6 sind richtig.
138Was ist nach Rogers das wichtigste Ziel der Erziehung?
- AVeränderung zu fördern und Lernen zu erleichtern.
- BDie Fähigkeit, in einer feindlichen Umgebung überleben zu können zu vermitteln.
- CEffizientes und effektives Handeln zu fördern.
- DEin zwischen Menschen vereinbartes Stoffpensum durchzuarbeiten.
- EDass Menschen lernen, den ihnen bestimmten Platz in der Gesellschaft einzunehmen.
139Was nennt Rogers als allgemeines Bildungsziel?
- AAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und voll handlungsfähige Person.
- BAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und kompetente Person.
- CAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und voll zahlungsfähige Person.
- DAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die soziale und voll handlungsfähige Person.
- EAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich vervollständigende und voll handlungsfähige Person.
140Welche Gefahren skizziert Rogers in Bezug auf „Lernmaschinen" und programmierte Instruktion?
(1) Sie werden zum Ersatz für das Denken in größeren Strukturen und Gestalten. (2) Wie werden zum Ersatz für das Denken in spezifischen Details und Elementen. (3) Tatsachenwissen wird als der Kreativität überlegen dargestellt.
(4) Kreativität wird als dem Tatsachenwissen überlegen dargestellt.
(5) Die Flexibilität des Unterrichts wird erhöht.
(6) die Planbarkeit des Unterrichts wird verbessert.- ANur 1, 3 und 6 sind richtig.
- B2, 4 und 5 sind richtig.
- CKeine Antwort ist richtig.
- DAlle Antworten sind richtig.
- ENur 1 und 3 sind richtig.
141Welches Medium zieht Rogers als Analogie heran, um die voll handlungsfähige Persönlichkeit zu erläutern?
- ABücher.
- BSprache.
- CComputer.
- DInternet.
- EFernseher.
142Welche Methoden zur Lernförderung sind für Rogers zentral?
(1) Vorgabe der individuellen Lernwege.
(2) Belohnungen nur für besondere Qualität von Hausarbeiten.
(3) Schaffen einer Atmosphäre gegenseitiger Anerkennung und gegenseitigem Vertrauen.
(4) Akzeptanz aller Äußerungen, sowohl intellektueller Inhalte als auch emotionsgeladene Stellungnahmen.
(5) Bereitstellung von einem breiten Angebot an Hilfsmitteln.
(6) Detaillierte zeitliche und inhaltliche Planung des Unterrichts.- ANur 2, 5 und 6 sind richtig.
- BNur 1, 2 und 4 sind richtig.
- CAlle Antworten sind richtig.
- DKeine der Antworten ist richtig.
- ENur 3, 4, und 5 sind richtig.
143Welcher der folgenden unterrichtsmethodischen Vorschläge wird von Rogers nicht empfohlen?
- ADer Besuch von Vorlesungen.
- BDas Lernen in Gruppen.
- CDas Abschließen von Verträgen.
- DDas Lernen in Simulationen.
- EDie Durchführung von Untersuchungen.
144 Was nennt Blankertz als gesellschaftlichen Auslöser der von ihm betriebenen Reform?
- ADer Zusammenhang zwischen Bildungsinvestitionen und Demokratisierung wurde nachgewiesen.
- BDer Zusammenhang zwischen gutem menschlichen Zusammenleben und Bildung wurde nachgewiesen.
- CDer Zusammenhang zwischen der Freiheit des Menschen und Bildungsinvestitionen wurde nachgewiesen.
- DDer Zusammenhang von Bildungsinvestitionen und ökonomischem Fortschritt wurde nachgewiesen.
- EDer Zusammenhang zwischen Bildungsinvestitionen und dem Emanzipationsstreben wurde nachgewiesen.
145Wie soll nach Blankertz die Vermittlung systemadäquater Verhaltensdispositionen erfolgen?
- ADurch eine krititische Grundhaltung.
- BDurch die Struktur schulischer Prozesse.
- CDurch die die Sicherung fachlicher Qualifikationen.
- DDurch eine Polarisierung der Qualifikationsstruktur.
- EDurch die Nutzung subjektiver Dispositionsspielräume.
146Wie ist nach Blankertz Bildung didaktisch gesehen zureichend definierbar?
- AIm Wege der curricularen Realisierung der im Lehrplan definierten Ziele.
- BAls Kategorie, die zwischen den Ansprüchen der objektiven gesellschaftlichen Welt und dem Recht des Subjekts auf das Selbstsein vermittelt.
- Cist Kategorie, die durch die Rückbindung an die Prinzipien der Bildsamkeit und der Emanzipation Autonomie gegenüber gesellschaftlichen Interessen gewinnt.
- DAls Kategorie, die an den Interessen der Gesellschaft (Staat, Kirche, Wirtschaft) orientiert wird und diese mit den Strukturen der Schule ideologiekritisch vermittelt.
- EIndem der Primat der materialen gegenüber der formalen Bildung in eine dialektische konzipierte Schule transformiert wird.
147Blankertz bestimmt Bildung als "Realisierung mündiger Vernünftigkeit unter Berücksichtigung ökonomischer und gesellschaftlicher Interessen". Welche Funktion weist er diesem Bildungsbegriff in der Didaktik zu?
- ADer Bildungsbegriff hat die Funktion eines Kriteriums für die didaktische Beurteilung der inhaltlichen Ansprüche objektiver Mächte durch Lehrende.
- BDer Bildungsbegriff hat die Funktion, die Orientierung didaktischer Handlungen an den Interessen der Lernenden in der Reflexion formaler Bildungsansprüche durch Lernende sicher zu stellen.
- CDer Bildungsbegriff hat die Funktion, die Orientierung der Lehrenden am wirtschaftliches Wachstum durch ausreichende Qualifizierung sicher zu stellen.
- DDer Bildungsbegriff erfüllt die Funktion eines Kriteriums im Zuge der für die formale Bildung zentralen Auswahl von Inhalten bei der Gestaltung von Bildungsstandards.
- EDer Bildungsbegriff hat die Funktion eines Kriteriums für die Evaluation des Erreichens von Bildungsstandards in internationalen Vergleichsstudien (z.B. PISA).
148Was soll nach Blankertz durch den Strukturgitteransatz hinsichtlich der Lernenden herausgearbeitet werden?
- AEs sollen vor allem die Interessen der Lernenden bestimmt werden.
- BEs soll vor allem das soziale Umfeld der Lernenden bestimmt werden.
- CEs soll vor allem das Bildungsniveau der Lernenden bestimmt werden.
- DEs sollen vor allem Bildungsrückstände der Lernenden bestimmt werden.
- EEs soll vor allem der Grad an Mündigkeit der Lernenden bestimmt werden.
149Wie bestimmt und begreift Blankertz den lernenden Menschen näherhin?
- ADer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der auszubildende Mensch.b. Der lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der sich aufklärende Mensch.
- BDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der sich aufklärende Mensch.
- CDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der denkende Mensch.
- DDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der lebende Mensch.
- EDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der arbeitende Mensch.
150Wie bestimmt Blankertz die wichtigsten Interessen und Aufgaben der Lehrenden?
- ADurch die Analyse der sozialen Ungleichheiten im Klassenraum soll der Lehrende auf deren Überwindung abzielen.
- BDurch die Analyse der kategorialen Voraussetzungen des eigenen Tuns soll der Lehrende seine Rolle im Schulsystem verstehen lernen.
- CDurch die Analyse der sozialen Lage der Lernenden sollen Aufklärung und Mündigkeit erreicht werden.
- DDurch die Analyse des politischen und ökonomischen Systems soll die Emanzipation der Lernenden erreicht werden.
- EDurch die Analyse des aktuellen Bildungsstands einer gegebenen Gesellschaft soll der Lehrende sich weiterbilden, um den Lernenden aktuelle Wissensbestände vermitteln zu können.
151Worauf hat der Lehrende nach Blankertz vor allem zu achten?
- AEr darf den Lernenden gegenüber nicht autoritär agieren.
- BEr darf von der rationalen Durchdringung seiner Unterrichtspraxis nicht absehen.
- CEr darf sich nicht politisch vereinnahmen lassen.
- DEr darf sich nicht entmündigen lassen wollen.
- EEr darf sich nicht gehen lassen.
152Was gehört nach Blankertz zur Progammatik des Kollegstufenmodells?
- ADie prinzipielle Orientierung der Schule an ökonomischen Erfordernissen.
- BDie Integration von Studien- und berufsqualifizierenden Lehrgängen.
- CDie klare Trennung von Berufsausbildung und Allgemeinbildung.
- DDas Denken lernen in der Entziehung aus der Verfremdung durch Vermittlung ins Denken zu fördern.
- EDie Förderung der Leistungsorientierung der Lernenden.
153Wie begründet Blankertz seine Curriculumreform?
- AMit einer Analyse des politischen und ökonomischen Systems.
- BMit einer Analyse der Bedingung der Möglichkeit von Geltung.
- CMit der Notwendigkeit, der Begegnung der Menschen mehr Beachtung zu schenken.
- DMit der Einsicht, dass Objekte zu ihrem Eigenrecht kommen müssen.
- EMit einer historischen Rekonstruktion des Bildungsbegriffs.
154Was ist nach Blankertz das Ziel der allgemeinen Bildung?
- ADas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die Demokratisierung der Universität.
- BDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die Vorbereitung auf den Intellektuellenberuf.
- CDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die berufliche Bildung.
- DDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die Konstitution des mündigen Bürgers.
- EDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die allgemeine gesellschaftliche Aufklärung.
155Was wird mit den Strukturgittern nach Blankertz im Sinne eines Bildungsziels erreicht?
- AFachliches Wissen wird auf Schlüsselprobleme bezogen.
- BGeltungsansprüche werden auf die Gegenständlichkeit bezogen.
- CFachliches Wissen wird auf die Emanzipationsabsicht bezogen.
- DObjekte werden auf ihr Eigenrecht bezogen.
- EUnterricht wird auf soziale Gerechtigkeit bezogen.
156Was begreift Blankertz als Medium der politischen und pädagogischen Intentionen?
- ADie Massenmedien transportieren politische und pädagogische Intentionen.
- BIm Medium der Sprache werden politische und pädagogische Intentionen von den Lehrenden auf die Lernenden übertragen.
- CIm Medium fachspezifischer Inhalte werden politische und pädagogische Intentionen in regulative Inhalte umgesetzt.
- DDurch die intensivierte Verwendung elektronischer Medien sollen im Unterricht politische und pädagogische Intentionen vermittelt werden.
- EDie reflektierte Modellierung des Unterrichts stellt das Medium von politischen und pädagogischen Inhalten dar.
157Welche Rolle spielen Medien in der didaktischen Konzeption von Blankertz?
- AMedien spielen bei Blankertz eine grundlegende Rolle, da ohne sie kein Unterricht möglich ist.
- BMedien werden von Blankertz nicht explizit diskutiert. Gelegentlich bezeichnet er aber den Unterricht selbst als Medium.
- CBlankertz reflektiert eine Reihe von zeitgenössischen Medientheorien und baut sie in seine didaktische Konzeption ein.
- DBlankertz verwendet den Begriff der Mediengesellschaft und leitet davon auch seine Reformkonzepte ab.
- ENach Blankertz sind Lebenswelten immer auch Medienwelten. Daher begreift er das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden als „mediatisiert".
158Welche Verbindung unterschiedlicher Analysetypen schlägt Blankertz methodisch vor?
- ADie Verbindung von Textanalyse (Close Reading) und Kritischer Theorie.
- BDie Verbindung von Kategorial- und Realanalyse.
- CDie Verbindung von hermeneutischer und sozialempirischer Analyse.
- DDie Verbindung von Korrespondenz- und Netzwerkanalyse.
- EDie Verbindung von Diskursanalyse und praxeologischer Analyse.
159Welches Vorgehen schlägt Blankertz auf der Ebene der Organisation des Unterrichts vor?
- ABlankertz schlägt eine „totale Schule" vor, in der die Lernenden von den Lehrenden gelenkt werden.
- BBlankertz schlägt fächerspezifischen Unterricht mit einem straffen Curriculum vor.
- CBlankertz schlägt interdisziplinär orientierten Frontalunterricht vor.
- DBlankertz schlägt partizipativen Unterricht mit klarer Fächerdefinition vor.
- EBlankertz schlägt fächerübergreifenden Unterricht mit einem modularisierten Kurssystem vor.
160Was nennt Reich nicht als Grundforderung einer konstruktivistischen Didaktik?
- AVom Lehrkontrolleur zum Moderator.
- BVon der Konkurrenz zur Solidarität.
- CVom Monolog zum Dialog.
- DVon den Rekonstruktionen zu Konstruktionen.
- EVom Exerzitium zur Kreativität.
161Auf welcher Erkenntnistheorie basiert die Didaktik von Kersten Reich?
- ADialektischer Materialismus.
- BRationalismus.
- CKonstruktivismus.
- DEmpirismus.
- EPoststrukturalismus.
162Was kennzeichnet nach Reich den gebildeten Menschen?
- AEr kann eine unmittelbare Beziehung zu Objekten einnehmen.
- BEr kann eine begründete Beobachterposition in der widersprüchlichen Relativität von Wissen einnehmen.
- CEr kann Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung beurteilen und die Gesellschaft mit gestalten.
- DEr kann Wahrheitsansprüche dekonstruieren.
- EEr kann bisherige Deutungsmuster in Frage stellen.
163Welches Wirklichkeitsverändnis steht bei Reich im Vordergrund?
- AEine zeitliche und personale Totalität von Wirklichkeit.
- BEine transzendalkritisch-skeptische Bestimmung von Wirklichkeit.
- CEine zeitliche und personale Pluralität von Wirklichkeiten.
- DEine Auflösung des Wirklichkeitsbegriffs im Sinne des radikalen Konstruktivimus.
- EÜberhaupt keines.
164Durch welche Ebenen bestimmt Reich seine Aufforderung an die Lernenden, sich nicht nur mit Inhalten, sondern auch mit der Beziehung, in der die Inhalte vermittelt werden, zu beschäftigen?
1. Die Ebene des Symbolischen.
2. Die Ebene des Systematischen.
3. Die Ebene des Imaginären.
4. Die Ebene des Realen.- ANur 1.,2. und 4. sind richtig.
- BNur 2. und 4. sind richtig.
- CAlle Antworten sind falsch.
- DAlle Antworten sind richtig.
- ENur 1., 3. und 4. sind richtig.
165Welchem didaktischen Prinzip von Comenius würde Reich besonders widersprechen?
- ADie Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiges Unterrichtsprinzip.
- BAllen Lernenden soll gleicher Unterricht zukommen.
- CDas Erreichbare hängt von der individuellen Begabung ab.
- DDie Lernenden sollen mit Schulbüchern lernen.
- EDie Inhalte der Fächer sollen aufeinander bezogen werden.
166Was ist nach Reich eine Aufgabe von Lehrenden?
- ADie Inhalte von Lehrerhandreichungen mit ihrer Stimme zur Geltung zu bringen.
- BSich den Lernenden gegenüber akzeptierend, kongruent und empathisch zu verhalten.
- CRelevantes Wissens auszuwählen und im Blick auf Aneignungsprozesse zu präsentieren.
- DDie eigene Position zu beobachten, bewusst einzunehmen und sich danach bewusster zu verhalten.
- EEine Umgebung zu entwickeln, die den gebildeten Gewohnheiten Sinn und Bedeutung gibt.
167Was sollten Lehrende nach Reich am ehesten beobachten?
- AIhre Rollen als Lernhelfer.
- BDie Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden.
- CDie Planung von Curricula.
- DDie Beziehungen zwischen Lernenden und Gegenständen.
- EDie Entwicklung von Lehrplänen.
168Reich verwendet die Analogie von Schule und Kaufhaus
weil
Reich vertritt die Perspektive, dass sich jeder je nach Geldbörse das mitnehmen soll, was er braucht und dass die Lehrenden nichts anderes verkörperen als Verkäufer, die zwischen sich gut verkaufenden Waren und Ladenhütern einherschlendern und kaum ein eigenes Gewissen haben.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t1 ist richtig.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur t2 ist richtig.
169Wie kennzeichnet Reich den Unterricht in der Schule?
- AAls System, in dem inhaltlich bestimmte Lernprozesse optimal ablaufen.
- BAls System, in dem Beziehungen berücksichtigt und mehrere Perspektiven auf Inhalte eröffnet werden.
- CAls System zur Erschließung von didaktisch qualifizierten Inhalten.
- DAls System, in dem die Beziehung der Lernenden zu den Inhalten im Mittelpunkt steht.
- EAls System, in dem Besserwisser Schlechterwisser auf den Weg der Freiheit führen.
170Was ist nach Reich das Ziel des Austauschens von Beobachterpositionen?
- ADas Erkennen und bewusste Berücksichtigen der eigenen Position.
- BDie Emanzipation aus den real existierenden gesellschaftlichen Verhältnissen.
- CDer Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit des Menschen.
- DAls System, in dem die Beziehung der Lernenden zu den Inhalten im Mittelpunkt steht.
- EAls System, in dem Besserwisser Schlechterwisser auf den Weg der Freiheit führen.
171Welche Gegenbewegung nennt Reich gegen die Dominanz inhaltlicher Betrachtungen?
- ADas skeptische Hinterfragen von Mehrwissertum und das kritische Reflektieren von Besserwissertum.
- BDie Vorrangigkeit des Inhaltlichen und der Methode wurden problematisch.
- CDie Unsicherheit der in das pädagogische Tun eingreifenden Ereignisse wurde erkannt.
- DDas Wissen der Lehrenden und ihre Beziehung zu den Lernenden sind fragwürdig geworden.
- EDer Verkauf der Ware Wissen ist wichtiger geworden.
172Was begreift Blankertz als Medium der politischen und pädagogischen Intentionen?
- AIm Medium fachspezifischer Inhalte werden politische und pädagogische Intentionen in regulative Inhalte umgesetzt.
- BDie Massenmedien transportieren politische und pädagogische Intentionen.
- CDurch die intensivierte Verwendung elektronischer Medien sollen im Unterricht politische und pädagogische Intentionen vermittelt werden.
- DDie reflektierte Modellierung des Unterrichts stellt das Medium von politischen und pädagogischen Inhalten dar.
- EIm Medium der Sprache werden politische und pädagogische Intentionen von den Lehrenden auf die Lernenden übertragen.
173Welchen Umgang empfiehlt Reich mit Schulbüchern als Unterrichtsmaterial?
- ADie Verwendung von vorgefertigten Schulbüchern sollte vermieden werden.
- BSchulbücher sollten von SchülerInnen geschrieben werden.
- CDie Beobachterposition der AutorInnen der Schulbücher sollte thematisiert werden.
- DSchulbücher sollte mit Lehrerhandreichungen ergänzt werden.
- EDie mit Schulbüchern induzierte Beziehungsebene sollte thematisiert werden.
174Reich schreibt: „Niemand weiß, welche zwischen all den vorhandenen Didaktiken nun die richtige sei" (Reich 2010: 256). Welche Lösung schlägt er für dieses Problem vor?
- ADer konstruktive Anteil der Lernenden am Unterricht muss so berücksichtigt werden, dass sie aktiv und dialogisch in die Auswahl eingreifen können.
- BGewohnheiten, Statusbedürfnisse bestimmter Kontrollgremien und die Karriereerfordernisse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern müssen in der normativen Begründung der Wahl einer Didaktik reflektiert werden.
- CFür eine die Wahl begründende Norm muss der Nutzen gesellschaftlicher Interessengruppen mit der Weisheit und kulturellen Errungenschaften vermittelt werden.
- DDie Lehrenden müssen im Vollzug des Unterrichts taktvoll über die Wahl entscheiden.
- EMit einer skeptischen Reflexion muss die bildungsinhaltliche Perspektive fundiert und so die Wahl der Didaktik kritisch konstituiert werden.
175Worin besteht nach Gruschka die Aufgabe der Pädagogik?
- ADie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, auf das Lebenslange Lernen vorzubereiten.
- BDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, die Sachen selbst im Unterricht zur Sprache zu bringen.
- CDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, dem Eigenrecht des Subjekts auf freie Entfaltung zu entsprechen.
- DDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, zwischen ökonomischer und didaktischer Kommunikation zu vermitteln.
- EDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, die Ansprüche der objektiven Welt mit dem Recht auf Selbstsein des Subjekts in Einklang zu bringen.
176Wann gelingt nach Gruschka erfolgreicher Unterricht?
- AWenn DidaktikerInnen den Gegenstand so aufbereiten, dass die Lernenden ihn erschließen können.
- BWenn die Differenz zwischen Zeichen und Realität geschlossen wird.
- CWenn die Transformation von Gegenständen in Unterrichtsgegestände unterlassen wird.
- DWenn im Unterricht eine hermetische Welt erzeugt wird.
- EWenn mit guten Vermittlungstechniken Aufmerksamkeit erzeugt werden kann.
177Wie steht Gruschka zur möglichen Definition des Bildungsbegriffs?
- ABildung wird von Gruschka als aktiver Prozess der Menschwerdung verstanden.
- BBildung wird von Gruschka als „aufgeklärtes Bewusstsein" definiert.
- CBildung wird von Gruschka als „Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit" begriffen.
- DBildung wird von Gruschka als Akkumulation von Informationskapital begriffen.
- EBildung wird von Gruschka nicht näher bestimmt.
178Wozu ist nach Gruschka der Gebildete in der Lage?
- ADer Gebildete ist in der Lage, anderen Menschen empathisch, anerkennend und kongruent zu begegnen.
- BDer Gebildete ist in der Lage, seine Naivetät (sic!) als Unwissen und Neugier zum Ausgangspunkt der Verwicklung mit dem Gegenstand zu machen.
- CDer Gebildete ist in der Lage, sich eigenständig Informationen zu beschaffen.
- DDer Gebildete ist in der Lage, anhand eines gegebenen Gegenstands eine eigene Meinung zu entwickeln.
- EDer Gebildete ist in der Lage, zwischen Bildung und Unbildung, zwischen Wissen und Nicht-Wissen zu unterscheiden.
179Was soll der Lernende nach Gruschka vor allem tun?
- ADer Lernende soll kreativ mit dem didaktisch aufbereiteten Stoff umgehen lernen.
- BDer Lernende soll das vom Lehrenden präsentierte Wissen kritisch reflektieren.
- CDer Lernende soll sich im eigenständigen Denken üben.
- DDer Lernende soll die Inhalte des Unterrichts verarbeiten.
- EDer Lernende soll die Sache als Sache erfassen.
180Was soll nach Gruschka im Subjekt des Lernenden entstehen?
- ADas Wissen, die Fertigkeiten und die Einstellungen, die zur vollen Bewältigung von Aufgaben erforderlich sind.
- BDie Mündigkeit im Sinne des Kantischen Sapere Aude.
- CDie Fähigkeit zu Kritik.
- DDas für den Arbeitsmarkt notwendige Humankapital.
- EDie Unabhängigkeit des Urteils.
181Worin besteht nach Gruschka der große „blinde Fleck" von Lehrenden?
- AIn der mangelhaften Kenntnis von Unterrichtsgegenständen.
- BIn der mangelnden Kenntnis von Bildungstheorien.
- CIn der fehlenden Kenntnis der Aneignungslogik der Lernenden.
- DIn der fehlenden Reflexion des eigenen Unterrichtshandelns.
- EIn der mangelhaften didaktischen Planung.
182Worum hat sich der Lehrende nach Gruschka vor allem zu bemühen?
- AEr soll sich darum bemühen, die Lernenden an einen bestimmten Kanon heranzuführen
- BEr soll sich darum bemühen, den Unterricht so demokratisch wie möglich zu gestalten.
- CEr soll sich darum bemühen, durch Weiterbildung seinen Wissensstand aktuell zu halten
- DEr soll sich darum bemühen, die Deutungsangebote der Lernenden stark zu berücksichtigen.
- EEr soll sich darum bemühen, die Lernenden nicht zum Echo seiner Deutungsangebote zu machen.
183Was ist hinsichtlich der Institution Schule nach Gruschka didaktisch vor allem zu leisten?
- ADie Didaktik muss vor allem die Rolle und Funktion der Lehrenden definieren, um ihnen eine Handlungsorientierung zu bieten.
- BDie Didaktik soll das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden untersuchen, um eine demokratische Unterrichtssituation zu ermöglichen.
- CDie Didaktik muss der Institution Schule eine nachvollziehbares Regelsystem vorschlagen.
- DDie Didaktik soll die Strukturen, Riten und Verfahren der Institution Schule sichtbar machen, um den Lernenden die Möglichkeit zu bieten, sich zu bilden.
- EDie Didaktik muss sich vor allem um die Mündigkeit der Lernenden bemühen, um sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
184Wie kennzeichnet Gruschka den Unterricht in der Institution Schule?
- AAls Simulation realer Kommunikation.
- BAls soziales Regelsystem, das sich als Ritus reproduziert.
- CAls Ritus, der der Wahrheitsfindung dient.
- DAls Weg zur Erschließung von Subjekten.
- EAls Mittel, das die Einübung von Verhaltensweisen sicherstellt.
185Was ist nach Gruschka das zentrale Ziel der Didaktik?
- ADie Didaktik zielt auf die Erziehung der Lernenden zu mündigen Mitmenschen.
- BDie Didaktik zielt auf die Wechselwirkung von Lehrenden und Lernenden, die sich auf gleicher Augenhöhe begegnen sollen.
- CDie Didaktik zielt auf die Steuerung von Bildungsprozessen.
- DDie Didaktik zielt als Theorie auf die Praxis der Vermittlung und muss dabei auf den Reichtum des Bildungsvorgangs bezogen werden.
- EDie Didaktik zielt auf die demokratiepolitische Erziehung und ist so auf die Konstitution von bewussten Bürgerinnen und Bürger verwiesen.
186Worauf legt Gruschka hinsichtlich der Inhalte der Didaktik besonderen Wert?
- AGruschka geht es vor allem um die Bildung der Lernenden, die sich ein kanonisch bestimmtes Wissen erarbeiten sollen.
- BGruschka geht es vor allem um die Hinführung der Lernenden zu demokratiepolitischer Mitsprache
- CGruschka geht es vor allem um die transparente Präsentation der Inhalte des Unterrichts
- DGruschka geht es vor allem um die (methodische) Spiegelung des Objekts, das dadurch selbst in den Blick geraten soll.
- EGruschka geht es vor allem um eine didaktisch stringente und methodisch klare Unterrichtspraxis.
187Welche Medien thematisiert Gruschka explizit?
- ASprache und Kommunikation.
- BTelegrafie und Telefon.
- CRadio und Fernsehen.
- DComputer und Smartphone.
- ESchulbuch und Film.
188In welcher medientheoretischen Tradition argumentiert Gruschka?
- AGruschka folgt der Theorie der Mediologie von Debray, nach der Zeichen zwischen
dem symbolischen Körper und der kollektiven Organisation zu verstehen sind. - BGruschka folgt der Theorie von Cassirer, nach der in Zeichen als symbolischen Fomen die Energie des Geistes ausgedrückt wird.
- CGruschla folgt der Theorie der Kulturindustrie von Horkheimer und Adorno, nach der Medien einen gesellschaftliche Massenbetrug erzeugen.
- DGruschka folgt der Zeichentheorie von Wittgenstein, nach der Zeichen in Sprachspielen konstituiert werden.
- EGruschka folgt der Theorie der Simulacra von Baudrillard, nach der Zeichen nur ihre eigene Realität präsentieren.
- AGruschka folgt der Theorie der Mediologie von Debray, nach der Zeichen zwischen
189 Welche philosophische Methode empfiehlt Gruschka im Sinne einer Forschungsmethode?
- ADie objektive Hermeneutik.
- BDie Diskursethik.
- CDie Fundamentalontologie.
- DDie phänomenologische Erkenntnistheorie.
- EDie praxeologische Sozialempirie.
190Welche Unterrichtsmethoden empfiehlt Gruschka?
- ANeurolinguistisches Programmieren.
- BDigital problembased Learning.
- CProgrammierte Unterweisung.
- DGruschka empfiehlt keine Unterrichtsmethode explizit.
- EMethodentrainings.
191Was nennt Reich als Erfolgskriterium für didaktisches Handeln?
- ADie Schülerinnen- und Schülerorientierung wird zum Ausgangspunkt didaktischer Handlungen.
- BDen Lernenden wird ein Weg zum unmittelbaren Blick auf das Objekt ermöglicht.
- CDie treffende Auswahl exemplarischer Inhalte im Blick auf Schlüsselprobleme.
- DDidaktik trägt dazu bei, die Inhalte auszuwählen, die einen Beitrag zur Emanzipation des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit leisten.
- ESowohl die Inhaltsebene als auch die Beziehungsebene werden in pädagogischen Prozessen berücksichtigt.
192Wer sollte nach Reich Modelle für die didaktische Analyse entwickeln?
- AWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten.
- BLehrerinnen und Lehrer in Schulen.
- CSchülerinnen und Schüler in Schulen.
- DMitarbeiterInnen in der Bildungssystemverwaltung.
- ESchülerInnen gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern.
193In der Ökonomie ist es nach Gruschka möglich, durch die Kommunikation über ein Produkt Geld zu verdienen, auch wenn es nur verkauft werden könnte, aber nicht wird. Was hat das mit Didaktik zu tun?
- ANach der Ablösung der Fließbandproduktion durch Methoden der Lean Production kommt es derzeit Verbreitung von Methoden der Wissensproduktion.
- BDie Entlohnung von LehrerInnen muss anders begründet werden, wenn Verbesserungen durchgesetzt werden sollen.
- CDie Differenz zwischen Zeichen und Symbolen wird im Simulacrum überwunden.
- DSo wie das Produkt hinter der Kommunikation über ein Produkt verschwindet, verschwinden in der Didaktik die in der Vermittlung bezeichneten Sachen hinter den Sachen der Vermittlung.
- EDurch die Parallelisierung von ökonomischer und didaktischer Kommunikation wird die Differenz zwischen Geld und Bildung überwunden.
194Ist in der von Gruschka kritisierten musealen Ausstellung Kontemplation möglich?
- ANein, weil die Differenz zwischen Zeichen und Realität in der Ausstellung tatsächlich geschlossen wird.
- BJa, weil mit den neuen Vermittlungstechniken Aufmerksamkeit erzeugt werden kann.
- CNein, weil die Aura der wirklichen Kunst in der Inszenierung verloren geht.
- DJa, weil der Vermittlungsprozess von Ich und Welt durch die Ausstellung organisiert wurde.
- ENein, weil in der Ausstellung durch die Vermittlung keine hermetische Welt erzeugt wird.
195Papier muss nach Comenius nach dem Druck gelüftet und getrocknet werden. Wie „lüftet“ man den Geist nach dem Lernen?
- ADurch öffentliche Examina.
- BDurch die Aufforderung, Beispiele nachzuahmen.
- CDurch die Lektüre gedruckten Materials.
- DDurch Wiederholungen, Prüfungen und Wettbewerbe.
- EDurch einen Waldspaziergang.
196Je reiner das Papier ist, desto klarer ist der Druck. Wofür steht diese Metapher bei Comenius?
- ADie Lehrmittel der neuen Methode müssen klar geschaffen werden.
- BAlle Menschen können das Gleiche lernen.
- CDie glänzenden Begabungen können mit mehr Erfolg gefördert werden.
- DAuch die geringer begabten LehrerInnen können mit Büchern erfolgreich unterrichten.
- EDer Lehrstoff kann mit wenig Mühen dem Verstand eingeschrieben werden.
197Welcher Vorteil entsteht nach Dewey, wenn die Unternehmen nicht nur am Wirkungsgrad der Arbeit des Menschen, sondern an der Beziehung des Menschen zu seiner Arbeit interessiert sind?
- AWohlstand kann zu Luxus weiter entwickelt werden.
- BDas Interesse der Menschen am Ertrag der Unternehmung wird maximiert.
- CStändige Neugestaltung und Fortschritt durch Erweiterung der Beziehungen wird zum Ziel der Menschen.
- DDer Zweck der Menschen wird von anderen bestimmt.
- EDie Auflösung bewährter menschlicher Sitten und Gebräuche wird vermieden.
198Nach Dewey muss jegliche theoretische Erläuterung über etwas auch in Beziehung zur Praxis gesetzt werden. Diese Wechselwirkung wird dann als bildend bezeichnet, wenn...
- Adie Theorie reflektiert wurde.
- Bdie Theorie auch erlitten wurde.
- Cdie Theorie auch praktisch erfahren wurde.
- Daus der theoretischen Erläuterung Schlussfolgerungen gezogen werden können.
- Eder Gegenstand der Erfahrung auch gesellschaftliche Relevanz hat.
199Wie beschreibt Hönigswald das Verhältnis von Subjekt und Wahrheit?
- AWahrheit beansprucht, von Subjekten anerkannt zu werden.
- BWahrheit ist die Anerkennung von Subjekten.
- CDie nichtanerkennung von Subjekten führt zur Wahrheit.
- DSubjekte erkennen Wahrheit an.
200(t1)Laut Heimann hat die Medienstruktur des Unterrichts keinen Methodenbezug.
weil
(t2) Ein Medium Chancen zu Konkretion oder Abstraktion eröffnet und damit methodische Fundamentalziele behindert.- ANur t1 ist richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
Informações
- Descrição
- biwi uni wien
- Autor
- Daniel Martinovic
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
- 1.580
- Etiquetas
- Avaliação
- 5,0 de 5 · 1 avaliação Avalie este quiz