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Flashcards

Biokraftstoffe

Lukas Berger Management erneuerbare Energien Alemão 5,0Avaliação média 5,0 de 5 (1 avaliação) 62 flashcards

Biokraftstoffe

Flashcards do conjunto (62)

  1. 1Einsparungen von THG in % Hauptgruppen sind: Biodiesel Bioethanol Wie hoch sind die prozentualen Anteile? Nachteile bei welchen Substraten?Biodiesel: ca. 50-70%
    Bioethanol: ca. 80%
    Nachteile bei SojaÖl, Bioeth. aus Mais, Biomethan
  2. 2Klassifizierung Biokraftstoffe: beschreibe jeweils die Rohstoffe, Prozesse und Verwendungsformen von: Biodiesel reines Pflanzenöl Biomass to Liquid (BtL) Kraftstoffe Hydrierte Öle/FetteKlassifizierung Biokraftstoffe: beschreibe jeweils die Rohstoffe, Prozesse und Verwendungsformen von: Biodiesel reines Pflanzenöl Biomass...
  3. 3Biokraftstoffe: Bioethanol BiobutanolBiokraftstoffe: Bioethanol Biobutanol
  4. 4Biokraftstoffe: Biogas(Biomethan) BiowasserstoffBiokraftstoffe: Biogas(Biomethan) Biowasserstoff
  5. 5Nenne die Biokraftstoffe der 1. Generation:• Pflanzenöle
    • Biodiesel
    • Bioethanol
  6. 6Biokraftstoffe der 2. Generation:• Modifizierte Pflanzenöle
    • Biobutanol
    • BtL
    • Bioethanol aus Lignocellulose
    • Synthetischer Diesel
  7. 7Biokraftstoffe im Handel, dabei Trennung in Reinkraftstoffe: und Mischkraftstoffe:Reinkraftstoffe
    Bioethanol (E100)
    Pflanzenöl
    Biodiesel (FAME, FAET)
    BtL (bisher nicht auf dem Markt)
    Mischkraftstoffe:
    B5, B10, B20, B30, B99
    E5, E10, E85…
  8. 8Öle unterteilen sich in..Mineralöle..
    vollsynthetische Öle..
    Ätherische Öle..
    pfflanzliche Öle..
    Fette..
  9. 9• Je nach Aggregatzustand bei Raumtemperatur unterscheidet man: • Je mehr ungesättigte Fettsäuren das Fett enthält, desto flüssiger • Alle Fettarten sind Glyceride, d.h. Glycerinester höherer, gradzahliger Carbonsäuren– Flüssige Öle
    – Bei Körpertemperatur schmelzende Fette
    – Fette, die über 37°C schmelzen =Talge
  10. 10die 5 häufigsten Säuren sind..Palmitin-, Stearin-, Öl-, Linol- und
    Linolensäure
  11. 11• Ungesättigte Fettsäuren können leichter oxidiert werden: beschreibe – Autoxidation: beschreibe – von was die Oxidationsstabilität abhängig ist? (Induktionszeit)– Autoxidation: radikalische, sich selbst katalysierende
    Kettenreaktion → schneller Verderb nach Ablauf von
    Induktionsperiode
    – Oxidationsstabilität (Induktionszeit) vor allem abhängig von
    Gehalt an Antioxidantien, Vorhandensein katalytisch wirkender
    Metalle, Licht
    --> – Probleme im Motor durch Belagsbildung, Verkokung
  12. 12Bei der Fettoxidation gibt es eine Kombination von einen Kettenabbruch:Bei der Fettoxidation gibt es eine Kombination von einen Kettenabbruch:
  13. 13Dissoziationsenergien und relative Oxidationsgeschwindigkeiten von Fettsäuren und deren Methylester: Welche Fettsäuren oxidieren schneller? Wie misst man das?Oxidation vor allem an mehrfach ungesättigten Fettsäureresten
    Iodzahl!
  14. 14Zeitlicher Verlauf der Fettoxidation - Produkte (Grafik)Zeitlicher Verlauf der Fettoxidation - Produkte (Grafik)
  15. 15nicht essbare Öle sind..Wunderbaumöl und Purgiernussöl
  16. 164 Tierische Fette, Abfallfette, Öle aus Mikroorganismen sind:Abfallfette
    Altfett
    Tierfett
    Algen
  17. 17Bei der Fettsäureverteilung hat ......... ein ausgewogenes Verhältnis gesättigt / ungesättigtRapsöl
  18. 18grösster ertrag/hektarFazit: Palmöl hat den besten ertrag pro ha, ca. 4500 l/hagrösster ertrag/hektar
  19. 19Gewinnung von Ölen und Fetten: Vergleich Großanlagen und Kleinanlagen die Verfahrensunterschiede sind:in industriellen Ölmühlen bis zu 4000 Tonnen Ölsaat pro Tag
    in Kleinanlagen ca. 0,5 - 25 Tonnen Ölsaat pro Tag
    Großanlagen → Heißpressung/Extraktion → Raffination
    Kleinanlagen → Kaltpressung → keine Raffination
  20. 20Vorgang von Ölsaatvorbereitung in industriellen Ölmühlen erklährt:Saat - Reinigung - Schälen - Zerkleinern - Konditionierung - Vorpressung wird zu Pressrohöl und Presskuchen
    Pressöl wird gefiltert und dann zur Raffination
    Presskuchen wird zerkleinert - Extrahiert - dann nochmals gepresst und dann auch zur Raffination
  21. 21Chemische Raffination in industriellen Ölmühlen:Chemische Raffination in industriellen Ölmühlen:
  22. 22Physikalische Raffination in industriellen Ölmühlen >Unterschied zur chemischen R.: destilltive Entsäuerung durch Wasserdampf und keine NeutralisationPhysikalische Raffination in industriellen Ölmühlen >Unterschied zur chemischen R.: destilltive Entsäuerung durch Wasserdampf und kein...
  23. 23Vergleich dezentrale/zentrale Pflanzenölerzeugung:Vergleich dezentrale/zentrale Pflanzenölerzeugung:
  24. 24Ölsaatenverarbeitung in dezentralen ÖlmühlenÖlsaatenverarbeitung in dezentralen Ölmühlen
  25. 25Vorteile der dezentralen Ölgewinnung:geringe Transportkosten/wege
    geringerer Energieverbrauch
    geringer/kein Chemieeinsatz
    geringer technischer Aufwand
    weniger Abwasseranfall
  26. 26Anlagenkomponenten von dezentralen Ölmühlen:Anlagenkomponenten von dezentralen Ölmühlen:
  27. 27Die Ölpresse – kontinuierliche Schneckenpressen: Seiherstab-SchneckenpresseDie Ölpresse – kontinuierliche Schneckenpressen: Seiherstab-Schneckenpresse
  28. 28Lochseiher-Schneckenpresse:Lochseiher-Schneckenpresse:
  29. 29Stoffflüsse bei der Ölpressung: erst ein bisschen, dann das meiste dann immer weniger ÖlerstragStoffflüsse bei der Ölpressung: erst ein bisschen, dann das meiste dann immer weniger Ölerstrag
  30. 30Zusammensetztung von Truböl:Zusammensetztung von Truböl:
  31. 31Zwei Möglichkeiten um Feststoffe aus Truböl zu entfernen:Zwei Möglichkeiten um Feststoffe aus Truböl zu entfernen:
  32. 32einfaches Absetztverfahren zur Truböl gewinnung?einfaches Absetztverfahren zur Truböl gewinnung?
  33. 33andere Möglichkeiten der Schmutzabtrennung?(dis)kontinuirlicher Dekanter
    Filtration auch mit Hilfmitteln
    Kerzenfilter, Beutelfinter
    Häufig im Einsatz: Kammer und Rahmenfilterpressen
  34. 34wie verhält sich Viskosität von Pfalnzenölen:Visk. sinkt bei Temp. Anstieg
    deswegen → Vorerwärmung vor Motor zur Reduzierung der Viskosität
  35. 35Einflussparameter auf die Ölqualität:verschiedene Inhaltsstoffe von Öl haben Auswirkungen auf unterschiedliche Vorgänge bei der Ölherstellung
    z.B. Schwefelgehalt hat Auswirkungen auf die Trocknung
  36. 36Einfluss von Lagerparametern auf die Oxidationsstabilität:Einfluss von Lagerparametern auf die Oxidationsstabilität:
  37. 37Wichtige kraftstoffrelevante Parameter der häufigsten Pflanzenöle:• Kokos-, Palm- und Palmkernöl als Reinkraftstoff für mobile
    Anwendungen wg. Stockpunkt nicht geeignet → stationäre BHKW‘s
    • Soja-, Sonnenblumen- und Leindotteröl als Reinkraftstoff wg. hoher
    Jodzahl für mobile Anwendungen und moderne Motoren
    problematisch
  38. 384 Maßnahmen bei der Umrüstung auf Pflanzenölbetrieb: Beispiel: Deutz Natural Fuel Engine – serienreifer Pflanzenölmotor• Austausch nicht pflanzenölverträglicher Materialien (Schläuche, Dichtung)
    • größere Kraftstoffleitung
    • Austausch Kraftstofffilter bzw. Einbau zusätzlicher Filter
    • Einbau KS-Vorerwärmer
  39. 39Mögliche Probleme beim Betrieb mit Pflanzenöl:• Verkokungen an den Einspritzdüsen
    • Motorölverdünnung
    • Motoröleindickung
    • Filterverstopfung
    • Ablagerungen (Gum, Sludge)
    → 100-Traktoren-Programm: von 111 umgerüsteten Traktoren
    nur 30 ohne Störung. 10 mit schweren Störungen (> 15.000 €)
  40. 403 Mögl. der Verwertung des Presskuchens / Extraktionsschrotes: Ca. 1/3 Öl, 2/3 Presskuchen!Energetisch:
    • Verbrennung (hohe NOx
    -Emissionen, P)
    • Vergärung in BGA (vgl. Biogasskript)
    Stofflich:
    • Kompostierung (zu geringe Wertschöpfung)
    • Proteinextraktion (im Forschungsstadium)
    Verfütterung:
    • Proteinfuttermittel für Schweine und Rinder
    • Substitution von importierten (Gen-)Soja
    • höchste Wertschöpfung
  41. 41Einsatzempfehlungen für Rapskuchen:Vor allem Raps, Soja und Sonnenblume als Futterzusatz geeignet.
    Bei toxischen Pflanzen (z.B. Jatropha) ist energetische Nutzung
    vorzuziehen!
  42. 42Biodiesel Merkmale:• in Europa weitaus häufigster Biokraftstoff
    • zunehmende Bedeutung auch RoW
    • pflanzenölbasierter Kraftstoff
    • Rohstoffbasis: fast alle pflanzlichen und tierischen Fette und Öle,
    auch Altfette (wenige Ausnahmen z.B. Leinöl, Abscheiderfette)
    • problemlose Verwendung als B100 im KFZ (mit Freigabe), als B5
    auch ohne Freigabe
    • Beimischungsstrategie (B5-30) // Reinkraftstoffstrategie
    Produktions-Technologien:
    • basisch katalysierte Umesterung
    • sauer katalysierte Veresterung
  43. 43Warum Biodiesel?→ Anpassung Kraftstoffeigenschaften an bestehende Motorkonzepte, gleiche Viskosität wie Diesel
    → Umesterung / Veresterung zu Fettsäuremethylester (FAME)
  44. 44Was ist das Multi-Feedstock- Verfahren?Kombination aus Versterung und Umesterung für die Dieselherstellung
  45. 45Weitere Herstellungsverfahren:Hochdruck-Umesterungsverfahren
    Kontinuierliches Umesterungs-Verfahren
  46. 46Umweltverträglichkeit von Diesel:• Biodiesel wird als schwach wassergefährdend
    eingestuft; keine
    Gefährdung von Pflanzen und
    Tieren.
    • Gute biologische Abbaubarkeit:
    99 % Abbau innerhalb von 28
    Tagen durch Mikroorganismen;
    daher auch idealer Kraftstoff für
    Bootsmotoren oder in sensiblen
    Bereichen.
  47. 47Betriebsverhalten FAME // Dieselkraftstoff im Dieselmotor im Gegensatz zum normalen Diesel• Austausch von Kraftstoff berührenden Kunststoffen und
    Dichtungsmaterialien (KS-Leitung, Wellendichtungen, O-Ringe,..)
    durch beständige Materialen (z.B. Viton, Teflon)
    • Biodiesel löst Ablagerungen von Diesel aus dem Kraftstoff
    führenden System → anfangs häufigere Filterwechsel
    • Biodiesel ist hygroskopisch → Korrosionsgefahr
    • höherer Siedebereich → Gefahr von Motorölverdünnung
    • schlechtere Winterfestigkeit (CFPP)
    → insgesamt keine bzw. nur geringe Modifikationen erforderlich!
  48. 48Argumente Pro Biodiesel: Bessere THG-Bilanz
     Ressourcenschonung, da
    regenerativ
     Reduzierung Abhängigkeit von Ölimporten
     geringere Abgasemissionen
     Gute biologische Abbaubarkeit,
    geringe Toxizität
     Förderung regionaler Stoffkreisläufe
  49. 49Argumente Contra Biodiesel: rel. Niedriger Flächenertrag
     Flächenkonkurrenz mit Nahrungsmitteln
     begrenztes Potential (max. 10 %
    des Dieselverbrauchs in D)
     hohe Herstellungskosten
     Klimarelevanz durch Lachgasemissionen
    (intensive Stickstoffdüngung
    → 0,3 % in Atmosphäre)
  50. 50Bioethanol: 2 Chemische Synthesewege:Hydratisierung von Ethylen
    Erzeugung über Methanol und Synthesegas
    Mikrobiologische Fermentation
  51. 51Rohstoffe für die Bioethanolproduktion:Zuckerrüben
    Kartoffeln
    Lignocellulose
    Getreide
    Zuckerrohr
  52. 52Zukunftsperspektive: lignocellulosehaltige Substraten: Cellulose: Hemicellulose: Lignin:Cellulose: Kohlehydratketten aus Glucosebausteinen, nur sehr
    schwer hydrolysierbar
    Hemicellulose: Kohlehydratketten aus Hexosen und Pentosen, nur
    sehr schwer hydrolysierbar. Für Abbau Pentosen
    spezielle (gentechnisch modifizierte) Hefen nötig.
    Lignin: nicht fermentierbar!
  53. 53Produktionsverfahren Bioethanol: 2. FermentationIm Fermenter werden die
    zuckerhaltigen Stoffe
    durch Hefe zu Alkohol
    vergoren.
    Die Hefe wird nach der
    Fermentation aus der
    Maische entfernt.
  54. 54Produktionsverfahren Bioethanol: 3. DestillationBei der Destillation wird die Maische
    abdestilliert, die nur einen geringen
    Alkoholanteil besitzt.
    Durch Destillieren und Rektifizieren wird
    der Reinalkohol (96 %) gewonnen.
    Als Nebenprodukt fällt Schlempe an.
    Der Alkohol wird absolutiert, gereinigt und
    ist dann als Kraftstoff verwendbar.
  55. 55höchste Ethanolerträge aus ..Zuckerrohr und Zuckerrübe
  56. 56Gesamtenergiebedarf für die Produktion von Bioethanol:Zuckerrübe: bei 1 Liter 11,8 MJ
    Weizen: bei 1 Liter 11,1 MJ
  57. 57Warum Beimischung in Form von ETBE? Synthese von ETBE: Ethanol + Isobuten → ETBE - EthyltertiärbutyletherAdditiv für Ottokraftstoffe (bis zu 15 %)
    • Oktanzahlverbesserer (Klopffestigkeit)
    • Ersatz für Organobleiverbindungen (Tetraethylblei etc.) in
    bleifreiem Benzin
  58. 58Einsatzformen von Bioethanol:• Bioethanol kann bis 5,25 % Benzin beigemischt werden
    • Flexible-Fuel-Vehicles (FFV) können mit einem beliebigen
    Ethanolanteil von bis zu 85% „E 85“ (= 85% Bioethanol,
    15% Benzin) betrieben werden.
    • ETBE darf Ottokraftstoffen bis zu max. 15% beigemischt
    werden. Bisher liegt die Beimischungshöhe zwischen
    0,4% bei Normalbenzin und 10% bei Superplus.
    „Bio“-Antei ETBE: 47 %
  59. 59Hydrierung von Pflanzenölen - NExBtL- Mithydrierung in Mineralölraffinerien (Hydrotreating, Cracker)
    - Hydrierung in speziellen Anlagen (Hydrotreating Reaktoren)
    → ca. 1,23 T Rohmaterial je T Biokraftstoff + H2
    erforderlich!
    → Syn-Diesel mit ausgezeichneten Eigenschaften!
  60. 60Biomass to Liquid (BtL) Kraftstoffe:Vergasung der Biomasse → Synthese von Kohlenwasserstoffen
  61. 61Fischer-Tropsch-Synthese:Fischer-Tropsch-Synthese:
  62. 62Potenziale von BtL-Kraftstoffen:Potenziale von BtL-Kraftstoffen:

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Descrição
Energie und Umwelttechnik 2
Criado por
Lukas Berger
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