Flashcards
Wahrnehmung und Aufmerksamkeit; Ulrich Ansorge, Helmut Leder
Flashcards do conjunto (154)
- 1WahrnehmungVorgang der unmittelbaren, aktiven Teilhabe des Geistes/der Psyche an seiner/ihrer Umgebung
- 2unbewusste WahrnehumgRepräsentation in objektiver ohne passende Sinnesempfindung
- 3Datenbeschränktheitzeitlich stabile/fixe Selektivität
- 4Kapazitätsbeschränktheitzeitlich instabile/variable Selektivität
- 5KapazitätstheorieAufmerksamkeit entspricht der Zuweisung von geistigen Ressourcen. Selektivität ergibt sich aus Mangel an Ressourcen.
- 6TätigkeitstheorieAufmerksamkeit entspricht der Auswahl von handlungsleitender Information. Selektivität ergibt sich aus der Notwendigkeit der sequenziellen Handlungssteuerung.
- 7Prämotortheorie (Rizzolatti)verdeckte Auswahl räumlicher Positionen (räumliche Aufmerksamkeit) dient der Steuerung von Blickbewegungen
- 8Wer lieferte Belege für die Existenz der "verdeckten" Verlagerung der visuellen Aufmerksamkeit?Hermann von Helmholtz
- 9Von wem stammt die "Mentale Chronometrie" und was besagt sie?Cornelis Donders
Identifikation von Teilschritten des geistigen Geschehens - 10Welche Methode wird bei der Mentalen Chronometrie verwendet?Subtraktionsmethode
- 11Detektionsaufgabea-Aufgabe: Detektion + Reaktion
- 12Go/No-Go-Aufgabec-Aufgabe: Detektion + Reizunterscheidung + Reaktion
- 13Wahlreaktionsaufgabeb-Aufgabe: Detektion + Reizunterscheidung + Reaktionsauswahl + Reaktion
- 14Reizunterscheidung ermittelnc-Aufgabe - a-Aufgabe
- 15Reaktionswahl ermittelnb-Aufgabe - c-Aufgabe
- 16Helmholtz funktionalistische WahrnehmungstheorieBeschäftigt sich mit objektiven Resultaten der Wahrnehmung
Erklärung der Empfindung spielen keine Rolle
Empfindungen müssen wenig Ähnlichkeit mit den objektiven Eigenschaften von Repräsentationen aufweisen
Illusionen möglich und nicht schädlich - 17Intentionale InexistenzTeil von Franz Bretanos Phänomenologischer Psychologie
Geistige Bezugnahme (Intention) auf ein inexistentes Objekt - 18Kritik an Intentionaler InexistenzSchmerz intendiert (zielt auf) keine inexistenten Objekte
Brentano beschränkt sich auf Bewusstsein der Wahrnehmung, obwohl unbewusste Prozesse ebenfalls dazugehören - 19ApperzeptionAufmerksamkeit ist für bewusste Wahrnehmungen verantwortlich
- 20Willkürliche AufmerksamkeitDinge wahrnehmen, die als relevant gehalten werden (z.B. Startschuss)
- 21Unwillkürliche AufmerksamkeitGegenstände ziehen Aufmerksamkeit auf sich, obwohl Beachtung nicht angestrebt wird (z.B. Martinshorn)
- 22Übersummativität (Christian von Ehrenfels)Das Ganze des Wahrnehmungsinhaltes ist mehr als die Summer seiner Teile
- 23Ding und Medium (Fritz Heider)Dinge strukturieren und determinieren Mediumgeschehen
- 24PrägnanzprinzipJede Wahrnehmung kennzeichnet eine hervorstechende oder einfach zu realisierende Gestalt
- 25GestaltGestalt dominiert Wahrnehmung, obwohl andere Gestalten möglich wären
- 26Optischer FlussMuster der dynamischen Veränderung von Raumwinkeln
- 27InvariantenFeste Beziehungen, die zwischen den Veränderungen der optischen Anordnung und Umgebung bestehen
- 28Handlungsanbietung (affordances)visuelle Objekterkennung besteht in handlungsseitiger Verwendbarkeit von Objekten oder Orten (z.B. Stuhl als Sitz)
- 29TuningWahrnehmung als adaptiver Vorgang der Abstimmung des Organismus auf die Umwelt
- 30Posners Zuordnung räumlicher AufmerksamkeitVerschiebung (shifitng) - Superior colliculus
Koppelung - Palvinar
Entkopplung - Posterior parietal lobe - 31Visuelle Wahrnehmung nach Marr 3 unabhängige Erklärungendeskriptiv-sprachliche Ebene
physiologisch-neuronale Ebene
mathematisch-formale Ebene (Schwerpunkt m-f-Ebene) - 32Eigenschaften modularer psychischer VerarbeitungSchnell
Unwillkürlich
Input-spezifisch
Output-spezifisch
nicht-penetrierbar
typische Gehirnareale - 33Fernsinneräumlich entferntes wahrnehmen
- 34Nahsinnkörperlicher Kontakt oder Körper selbst
- 35ExterozeptionWahrnehmung körperexterner Gegenstände
- 36Interzeptionsensibel für interne Körperzustände
- 37PropriozeptionWahrnehmung der Körperposition im Raum
- 38TransduktionÜbersetzung eines physikalischen Reizes in elektrische Impulse oder chemische Veränderungen
- 39Typische Projektion zur GroßhirnrindeSpezifische Nerven -> Thalamus -> Großhirnrinde
Ausnahme olfkatorisches System:
Bulbus olfactorius -> Neocortex - 40Drei Methoden des Experiments in der Psychophysik (Fechner)1. Grenzmethode
(monotone Steigung/Abfall des Reizes)
2. Konstanzmethode
(zufällige Reihenfolge der Reize)
3. Herstellungsmethode
(ProbandInnen stellen Reiz selbst ei) - 41Adaption (Psychophysik)Wahrnehmung der Schwellenerhöhung durch vorausgegangene Reize
- 42Weber-Fechner`sche GesetzE=c+log R+f
gilt nur für mittlere Reizstärken - 43Steven`sche PotenzfunktionE=c*(Ri1-R0)^n
beschreibt Empfindungen bei extrem hohen und geringen Reizstärken besser - 44IntrospektionInnenschau - private/subjektive Daten
Erfasst durch Fragebögen, Interviews, Tagebücher, verbale Protokolle oder Selbsteinschätzungen - 45Kritik an Introspektionkann zensiert oder beeinflusst werden (z.B. wegen sozialer Erwünschtheit)
- 46Leistungsdatenobjektiv; lassen sich nicht vortäuschen
- 47Elektroenzephalogramm (EEG)nicht-invasiv
geringere räumliche Auflösung - 48Neuronale Ableitunginvasiv
höhere räumliche Auflösung - 49Magnetenzephalogrammermittelt Orientierung und Stärke der vom Hirnstrom induzierten Magnetfelder
dieselbe zeitliche Auflösung und bessere räumliche Auflösung wie EEG
subkortikale Hirnaktivität weniger stark verzerrt - 50Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT)bildgebendes Verfahren
BOLD-Antwort
zeitlich träge
hohe räumliche Auflösung - 51Transkranielle Magnetstimulation (TMS)gering invasiv
zeitlich reversibel und gut kontrollierbar
UV beeinflusst bevor als AV gemessen
somit vorteilhaft gegenüber Gabe von hirnaktiver Substanzen und Hirnläsionen - 52Eye-TrackingBlickrichtung als populäres Maß für Aufmerksamkeit
Analyse was fixiert wird um z.B. Aufmerksamkeit zu verstehen - 53Sakkade Sakkadische UnterdrückungBlicksprünge
schlechtere Reizerkennung während Sakkade - 54ModellierungNachgestaltung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen durch mathematische Gleichungen oder ausführbare Computer-Programme
- 55SalienzAuffälligkeit
- 56Doppelaufgabenzwei verschiedene Aufgaben die Ressourcen als begrenzte geistige Kraft ermitteln
- 57Psychologische Refraktärzeit (PRP)Zeit die vergehen muss, bis ein zuerst verwendeter Mechanismus erneut verwendet werden kann
- 58Broadbents Filtermodell der selektiven AufmerksamkeitBeschatten einer Nachricht; andere ignorieren
dichotisch (eine Botschaft pro Ohr)
binaural (zwei Botschaften gleichzeitig auf beide Ohren) - 59Broadbents Filtermodell Was wird in zu ignorierender Nachricht bemerkt, was nicht?Bemerkt: Wechsel von Männer- zu Frauenstimme sowie Wechsel von Sprache zu ton (und umgekehrt)
Nicht bemerkt: semantische Änderung, Sprachwechsel, Wechsel von Vorwärts- zu Rückwärtsdarbietung - 60Broadbents Filtermodell Wie gelangt Input in KZG?1. Sensorischer Speicher
2. Selektiver Filter
3. Perzeptive Verarbeitung
4. Kurzzeitgedächtnis - 61Eigenschaften kontrollierter Verarbeitungkapazitätsabhängig
bewusst
absichtsgesteuert (top-down)
aufwendig und langsam
typisch für neue, ungeübte Aufgaben - 62Eigenschaften automatische Verarbeitungkapazitätsunabhängig
unbewusst
reizgetrieben (bottom-up)
schnell
typisch für geübte Aufgaben oder für stammesgeschichtliche Anpassungsleistungen - 63PerseverationWiederholung von Teilschritten (z.B. doppeltes Schreiben von Wörtern oder Buchstaben)
- 64Asymmetrische InterferenzLeistung in Aufgabe A stört Leistung in Aufgabe B mehr, als Leistung in Aufgabe B Leistung in Aufgabe A stört
- 65Validitätseffektbessere Leistungen in validen als nicht-validen Situationen
- 66ValideHinweisreiz vorhanden
- 67Visuelle SucheSituationen, in denen zu suchende Zielreize unter zu ignorierenden Distraktoren gefunden werden müssen
- 68Ähnlichkeitstheorie nach Duncan & HuphriesMenschen bilden Schablone im Kopf und Vergleichen Reize mit Schablone. Zielreiz hat höchste Ähnlichkeit und wird so gefunden
- 69Ähnlichkeitstheorie nach Treisman & Geladehalten Ähnlichkeit zwischen gesehen Reizen für entscheidender als Ähnlichkeit zwischen gesehenen Reizen und Schablone
- 70serielle/sequenzielle SucheUnterscheidung der Zielreize in nur einer Kombination von Merkmalen (ineffizient)
- 71parallele SucheZielreiz durch Alleinstellungsmerkmal von Distraktoren unterscheidbar (effizient)
- 72Merkmalsintegrationstheoriefrühe kortikale Verarbeitung visueller Reize erfolgt getrennt nach Merkmalen, wie Farbe oder Orientierung
- 73AufmerksamkeitsblinzelnZeigen mehrerer visueller Reize in kurzer zeitlicher Abfolge an derselben Stelle
- 74Einheit der LichtstärkeCandela (cd)
- 75Blosch`sche GesetzVorhersage der Helligkeitsempfindung als Produkt aus Zeit und Leuchtdichte unter ca 60 ms Reizdauer
- 76Eigenschaften Zapfengrößere Dichte in Fovea
Farbempfinden
hohe räumliche Auflösung
kleine rezeptive Felder
konvergieren auf einzelne retinale Ganglienzellen - 77Wozu gehören die Midget-Zellen?Zapfen
- 78Eigenschaften Stäbchengrößere Dichte in parafovealen und peripheren Bereich
nicht unterschiedlich farbempfindlich
geringe räumliche Auflösung
hohe Helligkeitsempfindlichkeit
konvergieren gemeinschaftlich auf einzelne retinale Ganglienzellen - 79Wozu gehören die Parasol-Zellen?Stäbchen
- 80Synonym Midget-Zellenstationäre Zellen
- 81Synonym Parasol-Zelleninstationäre Zellen
- 82photopisches SehenSehen mithilfe der Zapfen
Tag - 83skotopisches SehenSehen mithilfe der Stäbchen
Nacht - 84Michelson-KontrastVerhältnis der Differenz zwischen maximaler und minimaler Leuchtdichte und der Summe der beiden Leuchtdichten
K=[Lmax-Lmin]/[Lmax+Lmin] - 85Purkinje-EffektFarbhelligkeitskontrastwechsel von roten und blauen Farben beim Übergang von photopischen zum skotopischen Sehen
Grund ist spektrale Empfindlichkeit des photopischen und skotopischen Sehens - 86Zapfentypen und deren MaximalempfindlichkeitS-Zapfen -> blauviolettes Licht
M-Zapfen -> smaragdgrünes Licht
L-Zapfen -> gelbgrünes Licht - 87Woraus entsteht der DKL-Farbraum?Verrechnung der Aktivitäten der einzelnen Zapfentypen auf retinaler Ebene
- 88Woraus besteht der DKL-Farbraum?L+M-Zellen
L-M-Zellen
S-(L+M)-Zellen - 89GegenfarbtheorieCarl Hering: Farbhemmung von Farben durch Gegenfarben (z.B. rot-grün, gelb-blau)
- 90SukkzessivkontrastKomplementärfarbwahrnehmung bei Nachbildern
- 91SimultankontrastFarbempfindungsverstärkung durch benachbarte Komplementärfarben (blau erscheint blauer in gelber Umgebung)
- 92Belege für GegenfarbtheorieSukzessivkontraste
Simultankontraste
Fehlen von Farbbegriffen für die Mischfarben aus Gegenfarben - 93On-Center-Off-Surround-Typerhöhen Aktivität in Antwort auf Helligkeit im Zentrum ihres RF und auf Dunkelheit in der Peripherie ihres RF
gleichmäßige Helligkeit=keine veränderte Zellaktivität - 94Off-Center-On-Surround-TypErhöhen Aktivität in Antwort auf Dunkelheit im Zentrum ihres RF und auf Helligkeit in der Peripherie ihres RF
gleichmäßige Helligkeit=keine veränderte Zellaktivität - 95Laminierter Aufbau des LGN2 M-Schichten, 4 P-Schichten, 3 dünnere Paare von K-Schichten
- 96M-Schichten erhalten Input von......retinalen Parosol-Zellen
- 97P-Schichten erhalten Input von......retinalen Midget-Zellen
- 98K-Schichten erhalten Input von......retinalen S-Zapfen und den Blau-an-Gelb-aus-Gegenfarbzellen
- 99Funktionen des LGNFarb-, Form- und Oberflächenstruktursehen (P- und mittlere K-Schicht)
Orientierungs- und Bewegungssehen (M-Schicht) - 100FarbkonstanzFarbempfindung eines farbigen Gegenstandes ändert sich nicht bei Beleuchtung durch unterschiedlich farbige Lichter
- 101Retinex-TheorieEdwin Herbert Land: Farbkonstanz lässt sich auf Subtraktion des auffallenden Umgebungslichtes zurückführen
- 102einfache kortikale Zellenstellen Kantendetektoren dar
rechteckige rezeptive Felder
reagieren bevorzugt auf charakteristische Orientierung an einem bestimmtes Ortes ihres RF
auf alternative Orientierung reagieren sie nicht - 103komplexe kortikale Zellenreagieren unabhängig vom genauen Ort ihrer bevorzugten Orientierungen im RF
- 104Funktion V4Kontrast- und Aufmerksamkeitseffekte
- 105Funktion Inferno-TemporalcortexObjekt- und Gesichtssehen
- 106Funktion V2topographisch organisierte Luminanz- und Farbverarbeitungskarten
- 107retinal stabilisierte Bilderbewegen sich nicht über Retina, auch wenn Auge bewegt wird
- 108Mikrosakkadenkleine Bewegungen während Fixation
- 109AkkomodationVeränderung der Brechkraft der Linse zur Tiefenanpassung des Sehens
- 110VergenzbewegungBewegung der Augäpfel um Gegenstände in einer Tiefenebene nicht als Doppelbilder zu sehen
- 111Funktion des Colliculi Superiores (SC)Sturktur die Blicke steuert
- 112unbewusstes Sehenvisuelle Handlungssteuerung erfolgt ohne begleitendes Bewusstsein der steuernden visuellen Inputs
- 113Objetkagnosievisuelle Wahrnehmungsstörung für Objekte nach Hirnschädigung (z.B. Kohlenmonoxidvergiftung)
- 114Ebbinghaus-IllusionScheibe im Kontext kleinerer Scheiben erscheint größer, als dieselbe Scheibe im Kontext größerer Scheiben
- 115Lamme und Roelfsema Zwei-Phasen-Modell Erste Phase?Vorwärtsverarbeitungsphase
Retina über LGN nach anterior - 116Lamme und Roelfsema Zwei-Phasen-Modell Zweite Phase?Rückprojektionsphase
viisuelle reizspezifische Aktivierung von weiter frontal gelegenen Arealen des Cortex zu V1 zurückgeleitet
verantwortlich für das visuelle Bewusstsein - 117visuelle Maskierungexperimentelles Verfahren zur Minderung der Sichtbarkeit von visuellen Testreizen
- 118Pandämonium-Modell (Selfridge)1. Schritt
einfache Merkmale werden visuell registriert
2. Schritt
Detektoren aktiviert, die entsprechende Merkmale aufweisen
3. Schritt
Aktivität des Gegenstandes mit höchster Gesamtaktivität ausgewählt - 119BasiskategorieKlassifikationsebene, die bei der Objekterkennung bevorzugt wird
- 120Geon-Theorie (Biedermann)jedes Objekt besteht aus ganz bestimmten Geons, die in einer spezifischen räumlichen Konfiguration miteinander verknüpft sind
- 121Kollinearitätgerade Linie auf Netzhautrepräsentation entspricht mit größter Wahrscheinlichkeit gerade Merkmalskante in der Umwelt
- 122Kurvilinearitätgekrümmte Kante repräsentiert wahrscheinlich eine gekrümmte Gegenstandskontur
- 123Wie viele Geone gibt es laut Biedermann? Wie viele Objekte sind damit erkennbar36
30.000 - 124SIFT-ModellAlgorithmus zum Wiedererkennen von Bildern über Perspektiven
- 125Gesichts-Inversions-EffektGesichter werden schlechter wiedererkannt, wenn sie auf dem Kopf stehen
- 126konfigurale Merkmale höherer Ordnungräumliche Anordnung der Gesichtsmerkmale zueinander (z.B. Augenabstand, Mund-Nase-Abstand)
kann variieren und wird zur Gesichtserkennung verwendet - 127konfigurale Merkmale erster OrdnungAugen horizontal rechts und links der Nase, Nase über Mund, Mund über Kinn
- 128Szenenwahrnehmungerfolgt schnell, mit einem einzigen Blick
Quintessenzerfassung ("gist")
beeinflusst durch Kontrast- und Farbverteilung, Lichteinfluss, Schatten, etc... - 129PsychoakustikTeil der Psychophysik, der sich mit dem auditiven Sinn befasst
- 130SchallLuftschwingungen, charakterisiert durch Frequenz und Amplitude
- 131Eigenschaften hohe Tönehohe Schwingungszahlen pro Zeiteinheit, hohe Frequenz
- 132Laute Tönestarke Schwingungen, hohe Schwingungsamplitude
- 133Hörempfinden des Menschen20 Hz bis 20.000 Hz
- 134reiner Sinustoneinzelne Sinusschwingung
- 135TöneGrundton plus Obertöne (Vielfache des Grundtones)
- 136KlangSchallverteilung bestehend aus bestimmten Kombinationen von Tönen
- 137GeräuschSchallverteilung aus sequentiellen und gleichzeitigen Tönen und Nicht-Tönen, die auch nicht-sinusförmige Schwingungen enthalten können
- 138Lautsprachliche und nicht-sprachliche Vokalisation
- 139Absolutschwelle Gehör20 Mikropascal (knap über Rauschen des Blutes)
- 140Schmerzgrenze Gehör130 Dezibel (startendes Flugzeug gehört neben der Startbahn)
- 141DuplextheorieAmplitudendifferenzen: Lokalisation hochfrequenter Signale
Phasendifferenzen: Lokalisation niederfrequenter Signale - 142Echospeicherauditive sensorische Speicher
- 143RückwärtsmaskierungLöschung eines Nachbilder oder -tones durch nachfolgenden weiteren Reiz derselben Modalität
- 144phonologische Schleifeauditive Reize werden durch rehearsal vor dem sensorischen Zerfall geschützt
- 145episodischer Speicherkurzzeitiges Speichern nicht-sprachlicher auditiver Reize
- 146Phonemkleinste lautsprachliche bedeutungsunterscheidende Einheit
- 147NormalisierungsprozessWahrnehmende filtern irrelevante Variationen aus dem Signal und erhalten eine bereinigte Version des Signals
- 148InstandsetzungseffektWahrnehmende vervollständigen gehörte Wörter im sinnvollen Kontest
- 149Cocktail-Party-EffektAufmerksamkeitseffekt, bei dem irrelevante akustische Ereignisse unterdrückt werden
- 150Mismatch-NegativityEffekt der Abweichung in Tonreihen auf hirnphysiologische Messungen (EEG, fMRI)
- 151Binding-ProblemIntegration von Empfindungen aus unterschiedlichen Modalitäten
- 152McGurk-EffektIntegration von inkongruenter akustischer und visueller Information zu einer neuen auditiven Empfindung
- 153modale DominanzDominanz eines Sinneseindrucks bei simultaner Wahrnehmung in mindestens zwei Sinnesmodalitäten
- 154Synästhesieunwillkürliche gemeinsame Evokation ("Auftreten") eigentlich getrennter Sinneswahrnehmungen
Informações
- Descrição
- Karteikarten zum Buch "Wahrnehmung und Aufmerksamkeit" von Ulrich Ansorge und Helmut Leder. Prüfungsstoff für die Prüfung Kognitions- und Emotionspsychologie 2.
- Criado por
- Lennart Gorial · nov 2018
- Atualizado
- 22 nov 2018
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