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Flashcards

Methodik der 3D-CAD Konstruktion

Al Jazari Methodik der 3D-CAD Konstruktion Leicht Alemão 44 flashcards

Flashcards do conjunto (44)

  1. 11. Nennen Sie einige CAx – Begriffe und erklären Sie deren Bedeutung· CAD – Design (3D Produktmodellierung, 2D Zeichnung)
    · CAE – Engineering: Berechnung, Simulation, Analyse
    o FEM ... Finite Elemente Methode
    o MKS … Mehrkörpersimulationssysteme
    · CAP – Planning: Plannung von Arbeitsvorgängen und – folgen
    · CAM – Manufacturing: Stuerung/Überwachung der Produktion
    · CAQ – Quality Assurance: Qualitätsmanagement
  2. 22. Beschreiben Sie einige Vorteile durch die 3D-Produktmodellierung in der Produktentwicklung· Nutzung verschiedener „intelligenter“ Funktionen für den Entwurfsprozess
    selbst, die erst auf der Basis eines 3D-CAD-Systems möglich und
    wirtschaftlich sind.
    · (Halb-) Automatische Ableitung vieler Unterlagen aus den 3DProduktmodellen
    (Zeichnungen, Stücklisten, Arbeitspläne, …).
    · Frühes Erkennen und Vermeiden von funktionalen, fertigungstechnischen und
    anderen Problemen, dadurch weniger Optimierungszyklen im
    Produktentwicklungsprozess.
    · 3D-Modelle bilden die Voraussetzung zur Anbindung weiterer
    Unterstützungssysteme (z.B. FEM-Analysen), sowie als Kern neuer
    Technologien im Produktentstehungsprozess insgesamt
  3. 33. Welchen Herausforderungen steht man bei der Einführung eines 3DSystems gegenüber?· 3D-CAD-Systeme können nicht isoliert betrachtet werden (zumindest nicht,
    wenn sie effizient eingesetzt werden sollen)
    · 3D-CAD-Systeme eröffnen für die Produktentwicklung sowie für den gesamten
    Produktentstehungsprozess so viele neue Möglichkeiten, dass die Festlegung
    einer optimalen Einführungs- und Nutzungsstrategie (verbunden mit einer
    entsprechenden Arbeitstechnik) am Anfang oft schwer fällt.
    · 3D-CAD-Systeme – vor allem parametrische – erfordern eine gut überlegte
    und äußerst exakt durchgeführte Modellierungsstrategie
    · Ein Teil des Nutzenpotentials der (durchgängigen) 3D-Produktmodellierung
    erschließt sich erst in späteren Phasen der Produktentstehung, kann aber
    durchaus in den früheren Phasen den Aufwand signifikant erhöhen.
  4. 44. Erläutern Sie die den Unterschied Formelement / Einzelteil / BaugruppeEinzelteile: sind atomare Bauteile, die zerstörungsfrei nicht weiter zerlegt werden
    können. In der Technik wird der Begriff Einzelteil auch häufig mit dem Begriff
    Werkstück gleichgesetzt. Einzelteile bestehen aus der geometrischen Beschreibung
    der Form bzw. der Gestalt und werden später i.a. um weitere Informationen
    (Eigenfertigungsteil oder Zukaufteil, Technische Informationen, …) ergänzt.
    Produkte bestehen aus Einzelteilen, die nach einer Zusammenbaustruktur zu
    Baugruppen verbunden werden. Baugruppen fassen eine Gruppe von Einzelteilen
    zusammen und stellen Anordnungen von Einzelteilen zueinander dar
    Formelemente: Formelemente sind Features, die eine bestimmte technische
    Funktion darstellen. Als Beispiele sind hier Nuten, Bohrungen, Fasen oder
    Rundungen zu nennen. Sie enthalten technische Zusatzinformationen, die für die
    Produktion wichtig sind. So wird bei einer Sacklochbohrung automatisch eine
    Bohrerspitze hinzugefügt, da sie für die Produktion notwendig ist.
  5. 55. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen History Based und History Free – ModellierungHistory Based:
    · Strukturbaum speichert die Entstehungsgeschichte des Bauteils
    · Änderungen an der Bearbeitung über die Formelemente
    · Gute Steuerbarkeit über Parameter, einfache Varianten durch Tabellen
    · Änderung nur mit genauer Kenntnis der Struktur
    · Durch Abhängigkeiten oft Änderungen unmöglich
    · Lange Einarbeitungszeit in fremde Modelle
    History Free:
    · Keine Historie
    · Strukturbaum nur zur Darstellung der Baugruppenstruktur
    · Änderungen leicht und dynamisch am Modell möglich
    · Keine Einarbeitung in den Strukturaufbau nötig
    · Parametersteuerung schwierig bis unmöglich
    · Teilevarianten über Parametertabellen oft nur mit großem Aufwand
  6. 66. Beschreiben Sie Probleme und Regeln bei der parametrischen ModellierungProbleme:
    · Änderungsfreundlichkeit
    der Parametrische Aufbau erzeugt viele Verknüpfungen zwischen den
    Geometrien, Änderungen der Produktfunktionalität entsprechen meist nicht
    mehr der definierten Methodik z.B. Motorblockankonstruktion – Strukturbaum
    nachvollziehen
    · Wiederverwendbarkeit
    Schlecht strukturiere Bauteile sind oft nur mehr schwer nachvollziehbar,
    Konstruktionswissen muss dokumentiert werden (z.B. Featurebäume mit
    mehreren hundert Featuren)
    · Austausch zwischen unterschiedlichen parametrischen Systemen
    Parametrik und Konstruktionsmethodik gehen im Normalfall verloren
    Regeln:
    · Einfachheit: wenige Formelmente, selbsterklärender Aufbau, für Aufgabe
    geignetsten Formelment
    · Robustheit: Aufbau, bei dem große Parameterwertebereiche und –
    kombinationen unterstützt werden ohne dass Fehler auftreten
    · Leichte Kontrollierbarkeit: klar definierte einfache Schnittstellen
    · Anpassungsfähigkeit: Austauschbarkeit von Teilen und Baugruppen
    · Vollständigkeit: alle vorhanden Informationen im Modell verankert
    · Kommunikationsfähigkeit: gute Dokumentation, selbsterklärend
  7. 77. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Parametern und Bedingungen und führen Sie jeweils einige Beispiele anParameter: bestimmen die das Modell bzw. die Konstruktion kennzeichnenden
    Größen (Punkt: Koordinaten, Position; Linien: Länge, Winkel, horizontales und
    vertikales Maß; Kreis: Radius, Bogenlänge, Durchmesser, Segmentwinkel)
    Bedingungen: bestimmen die Lage der Elemente zueinander (Rechtwinkligkeit,
    Fixierung, Parallelität, Tangentialität,…)
  8. 88. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen geometrischen und funktionalen Bedingungen, führen Sie einige Beispiele an.Geometrische Bedingungen:
    beziehen sich nur auf rein geometrische Elemente d.h. es sind geometrische
    Bedingungen, mit denen die einzelnen Elemente verknüpft werden können
    z.B.:
    · Fixierung eines Elements
    · horizontale oder vertikale Lage eines Elements
    · Rechtwinkeligkeit / Parallelität zwischen zwei Elementen
    Funktionale Bedinungen:
    stellen Verknüpfungen von Geometrieelementen und funktionalen Beziehungen (z.B.
    Gleichungen für Auslegungs- und Dimensionierungsrechnung) oder logische
    Bedingungen (z.B. mit der Feature-Struktur)
    z.B.:
    · als konstant festgelegtes Volumen
    · Hebellängen für Kräfte
    · Feature in Struktur einfügen, wenn Randbedingungen erfüllt
  9. 99. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Parametric Design und Variational Design bei der parametrischen GleichungslösungParametric Design:
    · Gleichungsauflösung erfolgt gerichtet, d.h. in einer bestimmten Reihenfolge
    · Analog zu einer sequentiellen Abarbeitung der Anweisungen eines
    Programms
    · Gleichungssystem explizit d.h. y=f(x)
    o Variablen dürfen nur von Variablen abhängen die bereits definiert sind
    · “Linie A ist parallel zu Linie B.”
    Variational Design:
    · Satz von Gleichungen simultan gelöst —> beschreiben Repräsentation
    vollständig
    · Numerische oder symbolische Verfahren
    · Vorgabe einer Reihenfolge entfällt bei der Constraint-Auswertung
    · Gleichungssystem implizit d.h. f(x,y)=0
    o Unerheblich welcher Wert bestimmend und welcher Wert zu bestimmen
    ist
    · “Linie A und Linie B sind parallel.”
  10. 1010. Welche Voraussetzungen müssen Skizzen für die weitere Verwendung zur Volumenerzeugung haben?· Skizzen sollen vollständig durchdefiniert werden
    · Teilbestimmte Skizzen sind erlaubt aber —> kann zu unerwarteten
    Ergebnissen führen
    · Widersprüchliche Bedingungen: Geometrie kann nicht aufgelöst werden
    (violett)
    · Überdefinierte Skizzen (auch violett)
    · Offene/geschlossene Konturen: Skizzen müssen geschlossene Fläche bilden
    o Aus offenen Konturen werden Fläche, keine Volumina
    o Punkte sind verboten
    · Keine doppelt vorhanden oder überlappenden Elemente —> Analysetools
    · Rotationen: CATIA —> offene Skizze wird über Drehachse geschlossen
    · Hilfsgeometrie muss als solche definiert werden
  11. 1111. Nennen Sie einige Gestaltungsregeln für die Skizzenerstellung· Bei Skizzierbeginn die ungefähre Größe des Profils beachten
    · Beim Ändern von Maßen mit den kleineren beginnen
    · Geometrien einfach halten, mit Hilfsgeometrien in Skizzen arbeiten, um die
    aufzulösenden Bedingungen gering zu halten
    · Bei komplizierten Querschnitten die Geometrien auf mehrere Skizzen aufteilen
    · Nur gestaltgebende Rundungen in Skizzen ausführen
    · Detailierung mit Gussrundungen und Fasern erst im 3D
    · Skizzen vollständig durchdefinieren, aber nicht überdefinieren
  12. 1212. Welchen Einfluss hat die Positionierung von Skizzen (Referenz) auf den Strukturaufbau?Skizzen können nicht nur auf allgemeine Ebenen gelegt werden, sondern auch auf
    Körperflächen
    Vorteil:
    · Formelemente gehen bei Änderung mit den Flächen mit
    Nachteil:
    · Bei Änderung an der Fläche kann das Formelement nicht mehr zugeordnet
    werden – Basis existiert nicht mehr
    -> Strukturaufbau muss gut überlegt werden
  13. 1313a. Nennen Sie einige Basis-Volumenerzeugungsfunktionen mit kurzer Beschreibung2D Geometrie + Rotation:
    Rotationsachse wird in der Skizze definiert, oder extern angegeben. Nur ein
    Bearbeitungsschritt, bessere Übersicht im Strukturbaum. Vollständig definierte
    Skizze wird um eine Rotationsachse gedreht. Die Skizze darf die Drehachse nicht
    überschneiden!
    2D Geometrie + Translation:
    Basisskizze wird in der Höhe verändert, prinzipiell in 2 Richtungen. Symmetrische
    Bauteile Symmetrien beachten. Kann auch bis zu einer frei definierten Ebene, auch
    schräg endend. Referenz zu dieser Fläche! Kann bei späterer Änderung
    problematisch sein
    2D Geometrie + Sweep:
    Ein beliebiges Profil kann nach einer beliebigen Bahnkurve entlang geführt werden
    Profil muss geschlossen sein, Bahnkurve nicht Die Bahnkurve benötigt
    tangentenstetige Übergänge! Eine dreidimensionale Bahnkurve ermöglicht komplexe
    Formen. Oft ist die Definition der Querschnittausrichtung nötig!
  14. 1413b. Nennen Sie einige Basis-Volumenerzeugungsfunktionen mit kurzer BeschreibungErzeugung aus Flächen:
    Mehrere Flächenstücke werden so zusammengetan, dass sie einen Volumenkörper
    ergeben.
    Volumenelemente:
    Man verwendet Grundelemente (Volumenelemente) und beispielsweise boolesche
    Operatoren und erzeugt somit, den gewünschten Volumskörper.
  15. 1514. Nennen Sie einige Freiformerzeugungsfunktionen mit kurzer Beschreibung?????
  16. 1615. Nennen Sie einige Modifikationsfunktionen und Formfeatures mit kurzer BeschreibungModifikationsfunktionen / Manipulationsfunktionen:
    · Schneiden
    · Trimmen
    Form Features:
    · Bohrung
    · Fasen: Angabe von Länge/Winkel, Achtung auf die Richtung
    · Ausformschrägen: Abzuschrägende Fläche, Ebene der Formteilung,
    Ausformwinkel
  17. 1716. Beschreiben Sie die systematische Vorgehensweise beim Erstellen von Verrundungen· Verrundungen immer als Feature erzeugen, nicht in der Skizze
    · Zuerst die Geometrie, am Ende die Fillets
    · Zuerst große Radien, dann kleine darauf
    · Konstanter Radius vor Variablem
    · Zuerst Außenradien
    · Einfache Verrundungen vor zusammengesetzten
  18. 1817. Beschreiben Sie die Bedeutung der Featuretechnologie für die ProduktentwicklungFeature Technologie Ansätze stellen einen wichtigen Ausgangspunkt zur kompletten
    3D-Produktmodellierung im Sinne der Virtuellen Produktentwicklung dar.
    Es entsteht eine ganzheitliche Betrachtung des kompletten Prozesses, d.h. nicht nur
    die Geometrieerzeugung sondern auch die Informationsbereitstellung für spätere
    Phasen wird forciert
    · Entwicklungszeiten und -kosten reduzieren sich
    · Qualität der Datenverarbeitung erhöht sich
    Bereits beim Produktentwurf Unterstützung von
    · Fertigung/Produktion
    · Montage/Demontage
    · Prüfung/Qualität
    · Umwelt/Entsorgung
  19. 1918. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Formfeatures und technologischen FeaturesForm Features:
    · Geometrieänderung im 3D-Modell, Formelemente
    · z.B. Bohrung: Könnte auch Tasche sein, aber hat bohrungsspezifische
    Eigenschaften
    · Weitere Formelemente: Ausformschrägen, Fase, Verrundung,…
    Technologisches Feature
    · Bewirkt keine Geometrieänderung im 3D-Modell
    · Nur als Information für Fertigung und Zeichnung z.B. Gewinde
    · Sichtbarkeit: Darstellung der betroffenen Flächen in unterschiedlichen Farben
  20. 2019. Beschreiben Sie die Möglichkeiten und Vorteile von Enumerative FeaturesMehrfache Anordnung von Formelementen.
    Möglichkeiten: Lineare Vervielfältigung (Lochblech), Radiale Vervielfältigung
    (Kreismuster), Benutzerdefinierte Vervielfältigung (Dichtungsflansch)
    Vorteile:
    · Alle Elemente sind abhängig von einer Referenz
    · Weniger Einträge im Strukturbaum, bessere Übersicht
    · Bei Änderungen gehen alle Elemente automatisch mit
    · Weniger Fehleranfällig, es kann kein Element vergessen werden
    · In Baugruppen Schraubenpositionierung entlang der Muster
  21. 2119. Beschreiben Sie die Möglichkeiten und Vorteile von Enumerative FeaturesMehrfache Anordnung von Formelementen.
    Möglichkeiten: Lineare Vervielfältigung (Lochblech), Radiale Vervielfältigung
    (Kreismuster), Benutzerdefinierte Vervielfältigung (Dichtungsflansch)
    Vorteile:
    · Alle Elemente sind abhängig von einer Referenz
    · Weniger Einträge im Strukturbaum, bessere Übersicht
    · Bei Änderungen gehen alle Elemente automatisch mit
    · Weniger Fehleranfällig, es kann kein Element vergessen werden
    · In Baugruppen Schraubenpositionierung entlang der Muster
  22. 2220. Welche Mengentheoretischen Verknüpfungen stehen zur Verfügung und was ist bei deren Anwendung besonders zu beachten?· Vereinigung (logische oder Verknüpfung)
    Beide Körper bleiben erhalten, sie werden über ihre gemeinsamen Volumen
    zu einem Körper verschmolzen.
    · Durchschnitt (logische und Verknüpfung)
    Nur das gemeinsame der Volumen beider Körper bleibt erhalten
    · Differenz
    Einer der beiden Körper wird als negativ betrachtet und vernichtet im anderen
    Körper das gemeinsame Volumen.
    Bei der Anwendung ist die Bearbeitungsreihenfolge zu beachten, da durch
    vertauschen zweier Körper eine andere Figur entstehen kann.
  23. 2321. Nennen Sie einige Anwendungsbeispiele von MehrkörpermodellenBeide Körper unabhängig erhalten bleiben, ohne miteinander verbunden zu werden
    · Unterschiedliche Materialien in einem Bauteil
    o Lagerschale außen Messing für die Festigkeit
    o Innen Weißmetallausguss als Lagermaterial
    · Zahnradmodell für normgerechte Zahnraddarstellung
    o Zahnkörper zwischen Zahnfuß und Zahnkopf wird als eigener Körper
    erzeugt
    o Normgerechte Darstellung – Zwei getrennte Körper
  24. 2422. Beschreiben Sie die Vorgehensweise bei der Anwendung eines Skeletmodells· Skelett enthält nur Bezugsgeometrie (Ebenen, Punkte, Achsen, Linien)
    · Durchmischung von Bearbeitungsfeatures und Skelettelementen im
    Körperstrukturbaum vermeiden (reihenfolgenabhängig)
    o Keine Volumenkörper und abgeleitete Flächen im Skelett
    o Skelettgeometrie in eigenem geometrischen Set unterbringen
    · Volumenbearbeitung - Referenzierung nur gegenüber dem Skelett
    · Stabile Bauteilstruktur
    · Bauteiländerungen direkt über Skelett
  25. 2523. Beschreiben Sie Vorgehensweise bei der Modellierung von Gussteilen· Skizzierer – keine Gussrundungen in Skizzen
    · Gussrundungen werden am Ende des Rohteils vor der Fertigbearbeitung
    erstellt
    Vorgehensweise:
    · Bezugselemente (Skelettgeometrie) / Grundgeometrie
    (Bearbeitungsgeometrie)
    · Funktionaler Körper
    · Rohgussteil
    · Fertigteil
  26. 2624a. Nennen Sie unterschiedliche Typen von Freiformkurven und vergleichen Sie kurz deren Vor- und Nachteile(Kubische) Bézier Kurven
    · Vier Kontrollpunkte (P0 bis P3)
    · P0 und P3 Anfangs- und Endpunkte
    · P0P1 Tangente in P0, P2P3 Tangente in P3
    Vorteile:
    · Effiziente Speicherung
    · Invariant bezüglich affiner Transformationen
    Nachteile:
    · Anzahl der Stützstellen bestimmt Grad der Polynome
    · Nur Endpunkte werden interpoliert
    · Änderung an Kontrollpunkt wirken sich auf die ganze Kurve aus
  27. 2724b. Nennen Sie unterschiedliche Typen von Freiformkurven und vergleichen Sie kurz deren Vor- und NachteileB-Splines (B —> Darstellbarkeit durch Basisfunktionen)
    · Stückweise zusammengesetzte Kurven mit Basisfunktion (zB kubisch Bézier)
    · Tangenten und Kontenpunkte müssen übereinstimmen
    Vorteile:
    · Grad der Polynome unabhängig von Anzahl der Kontrollpunkte
    · Kurve segmentweise definiert
    · Einfach beschreibbar, da nur Stützstellen und Ableitungen bekannt sein
    müssen
    Nachteile:
    · Keine konischen Kurven (Kreise, Ellipsen) —> dafür müssen Rationale
    Funktionen verwendet werden
  28. 2824c. Nennen Sie unterschiedliche Typen von Freiformkurven und vergleichen Sie kurz deren Vor- und NachteileNURBS (Non Uniform Rational B-Splines)
    · Verallgemeinerung von Bézier-Kurven und B-Splines
    · Jeder Punkt ist ein gewichtetes Mittel aus all ihren Kontrollpunkten
    · Je weiter Kontrollpunkt entfernt, desto weniger Einfluss
    · Allgemeiner Standard zur einheitlichen Darstellung von Kurven
    · Homogene Koordinaten: jedem Kontrollpunkt wird weitere Koordinate zugefügt
    o n-dimensionale rationale Kurve durch (n+1)-dimensionale polynomielle
    Kurve
    Vorteile:
    · Allgemeinste Art von Freiformflächen
    · Stetigkeitsbedingung erlaubt einfaches Aneinanderfügen
    Nachteile:
    · Komplex zu berechnen
    · Zur Zeit keine direkte Hardwareunterstützung
    · Nicht so intuitiv handzuhaben wie B-Splines oder Bézier-Kurven
  29. 2925. Beschreiben Sie den Unterschied verschieden starker Stetigkeiten zwischen KurvensegmentenGeometrische Stetigkeit:
    · G0 : zwei Segmente an Verknüpfungspunkt verbunden
    · G1 : Gleiche Richtung der Tangentenvektoren an Verknüpfungspunkt
    · G2 : Gleiche Länge der Tangentenvektoren – krümmungsstetig
    Parametrische Stetigkeit:
    · Cn : n-te Ableitung der Kurvensegmente gleich an Verknüpfungspunkt
  30. 3026. Nennen Sie einige Anforderungen an Flächenmodelle· Einfache Beschreibung (wenige Parameter)
    · globale und lokale Änderungsmöglichkeit
    · Glatter Verlauf der Kurve/Fläche bei Parameteränderung
    · Möglichkeit mehrere Kurven/Flächen stetig zusammenzufassen (z.B. Flächen-
    Patches)
    · Möglichkeit Kurven/Flächen zu teilen, ohne ursprüngliche Form zu verändern
    · jede gewünschte Form muss mit ausreichender Genauigkeit konstruierbar
    sein
  31. 3127. Beschreiben Sie die Vorgehensweise bei der Modellierung von Composites- Teilen?????????????
  32. 3228. Welche Nutzen hat die Verzerrungsanalyse bei der Abwicklung von Composites-Teilen?· Die Lagen dürfen beim trapieren auf die Form keine zu große Verzerrung
    erleiden
    · Zulässige Verformung wird in den Materialeigenschaften festgelegt
    · Verzerrungsanalyse zeigt an, wo die Verzerrung des Gitters schlecht (gelb)
    oder kritisch (rot) ist
    · Sind die Verzerrungen zu groß, müssen die Lagen in mehreren Zonen
    unterteilt werden
    · Abhängig davon an welchem Punkt mit dem Auflegen begonnen wird, ändert
    sich die Verzerrung der lage
  33. 3329. Beschreiben Sie die Vorgehensweise bei der Modellierung von Blechbiegeteilen· Erstellung des Basiswand durch Umriss oder Extrusion
    · Anbringung weitere Wände mit automatischem Biegeradius
    · Definition der Wandfreistellungen und Eckenfreistellungen
    · Falzen, Bördeln der Ränder
    · Anbringung von Sicken und Rippen
    · Ausstanzen von Bohrungen und anderen Profilen
    · Vervielfältigung durch Muster
    · Spiegelung an Symmetrieebenen
  34. 3430. Nennen Sie einige Spezialfunktionen für die Modellierung von Spritzgussteilen· Überlappungslippen: zwei Bauteile genau an der Trennlinie miteinander
    verbindet
    · Schnappverschlüsse: Verbinden von Bauteilen ohne Schrauben oder
    Verkleben
    · Schraubendome: erhöhter Vorsprung für Verschraubung
    · Lüftungsgitter: Belüftungsöffnungen
    · Einprägungen: erhöhtes oder eingesenktes Profil
  35. 3531. Nach welchen unterschiedlichen Anforderungen lassen sich Baugruppen gliedern?Baugruppen werden in CAD-Systemen über ihre Struktur, die Anordnung der
    Einzelteile und Baugruppen zueinander und ihre Wirkzusammenhänge beschrieben
    Baugruppen entstehen durch unterschiedliche Kombinationen:
    · Kombination von Einzelteilen
    · Kombination von Einzelteilen und bereits bestehenden Baugruppen
    · Kombination von bestehenden Baugruppen
  36. 3632. Beschreiben Sie die Bottom-Up Entwurfsmethode, nennen Sie Vorteile und NachteileBottom Up = von Innen nach Außen
    Vorgehensweise:
    · Grobauslegung und -gestaltung der Einzelteile
    · Berechnung und Optimierung der Einzelteile
    · Funktionaler Zusammenbau
    · Berechnung und Optimierung
    · Enwicklungsfreigabe
    · Erstellen von Unterlagen für Fertigung, Vertrieb und Wartung
    · Überwiegend intuitiv im CAD angewendete Methode
    Vorteile:
    · Rascher unkomplizierter Beginn der Teilekonstruktion
    · Bauraumkontrollen und Kollisionsanalysen bereits früh in kleineren Einheiten
    durchführbar
    Nachteil:
    · Baugruppenstruktur aus der Konstruktionssicht ist nicht angepasst an
    Erfordernisse aus Fertigung, Montage,…
  37. 3733. Beschreiben Sie die Top-Down Entwurfsmethode, nennen Sie Vorteile und NachteileTop Down = von Außen nach Innen
    Vorgehensweise:
    · Produktidee, Grobdefinition von Produkteigenschaften
    · Definition der Produktstruktur vom Groben zum Feinen (nach funktionalen
    Gesichtspunkten)
    · Feingliederung in Form eines Stammbaums
    · Feingliederung kann sich im Verlauf der Entwicklung ändern —>
    Grobgliederung nur bei schweren Fehlern
    Vorteile:
    · Saubere und durchdachte Produktstruktur
    · Modellierung von Einzelteilen im Kontext der Baugruppe möglich
    Nachteile:
    · Baugruppenstruktur muss in Planungsphase gut überlegt und fixiert werden
    · Unflexibel gegenüber späteren Änderungen während der Konstruktion
  38. 3834. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen relativer und absoluter Positionierung von Bauteilen, warum ist eine absolute Positionierung wichtig?Absolute Positionierung: Bezug auf eine raumfeste Orientierungshilfe zB
    Koordinatensystem
    Relative Positionierung: Bauteile werden nicht auf den Ursprung oder die
    Bezugsebenen bezogen, sondern auf Bauteile, mit denen sie in Wechselwirkung
    stehen z.B. Wirkflächen. Von Körpern bzw. Elementen über Bemaßungen,
    Anordnungsbedingungen, Hilfsgeometrien
    Baugruppen ohne Fixteile (fixiert im Koordinatensystem) können unliebsame
    Überraschungen liefern -> Verschiebung der kompletten Baugruppe im System,
    Problem bei bereits definierten Ansichten in Zeichnungsableitung
  39. 3935. Beschreiben Sie einige Analyse - Möglichkeiten von Baugruppen· Bedingungen in Baugruppe überprüfen: Manuelle Bewegung (zB Drehung um
    Kurbelwellenachse)
    · Freiheitsgrade von Komponenten
    o Analysiert offenen Freiheitsgrade
    o Erleichtert Auffinden von fehlenden Bedingungen
    o Ausgabe grafisch und als Tabelle
    o Beispiel: Kurbelwelle —> nur Achsendrehung
    · Baugruppenschnitte
    o Baugruppe in Schnittansicht
    o Schnitteben und Schnittrichtung frei definierbar
    o Nur eine grafische Darstellung
    o Kollisionen können gut erkannt werden
    · Kollisionsanalyse
    o Überprüfung von Überschneidungen, Berührungen, Mindestabständen
    o Zwischen Teilen oder alle Teile zueinander
    · Kinematische Bewegungsanalysen
    o Alle Freiheitsgrade müssen mit kinetischen Bedingungen versehen
    werden
    o Festlegen eines Antriebes abhängig von der Zeit
    o Ausgewertet werden Bewegungssensoren (Wege, Winkel,
    Geschwindigkeit, Beschleunigung)
  40. 4036. Nennen Sie verschiedene Möglichkeiten zur Variantensteuerung in BaugruppenVariantenprogramm
    · Erzeugungsvorschrift zwischen Eingabeparametern (Größen- und
    Gestaltparametern) und der resultierenden Geometrie abgebildet
    · Größenvarianten: Maße in parametrisierter Form
    · Ausführungsvarianten: z.B. Anzahl der Zähne in Abhängigkeit von
    Durchmesser (Zahnrad)
    · Strukturvarianten: Bestimmte Bauteile kommen in Abhängigkeit von
    Parameter unterschiedlich häufig vor
    · Variantensteuerung über Parametertabelle
  41. 4137. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen realen Nähten und Pseudonähten in Schweißbaugruppen.Pseudonaht
    · “Dekorative Schweißnähte”
    · Nur als grafische Elemente
    · Schweißsymbol —> vollständige Beschreibung des Schweißelements
    · Ungefähre Masse für Berechnung
    · Minimaler Einfluss auf Dateigröße !
    Reale Naht
    · “Detaillierte Schweißnähte”
    · Fügen dem Modell Material hinzu
    · Im Strukturbaum wie eigene Bauteile
    · Bei Kollisionsanalysen und Massenberechnungen berücksichtigt
    · In der Zeichnungsableitung aktualisiert
    · Vielfältige Nahtformen verfügbar
  42. 4238. Beschreiben Sie die Vorgehensweise bei der Modellierung von RohrleitungsanlagenRohrleitungsbau (Piping)
    · Umgebung muss als Modell vorhanden sein (Anlagengelände, Gebäude,…)
    · Generierung von Apparaten (ohne Details) und Platzierung
    · Definition von Anschlüssen, dort werden Rohrleitungen angebunden
    · Planung der Armaturen und Rohrleitungsteile
    o PID - Piping and Instrumentation Diagram (Angabe der Rohrklasse und
    -dimension)
    · 3D-“Routing” der Rohrleitungen
    o Leitungsroute durch geradlinigen Polygonzug
    o Logische Verknüpfung der Rohrklassen aus dem PID mit
    Leitungsrouten
    o Erstellung von Bögen auf Grund der Normen zur Rohrklasse
  43. 4339. Beschreiben Sie die Vorgehensweise bei der Modellierung von elektrischen LeitungenKabelbaumdesign (Wire Routing)
    · Physisches Modell von Bauteilen mit elektrischen Eigenschaften versehen
    · Aufteilung Kabel:
    o Elektrische Komponenten (Draht, Litzen, Steckkontakte) und
    o Mechanische Komponenten (Steckergehäuse)
    · Erzeugung eines virtuellen Kabels
    o Definition der Steckergeometrie
    o Definition elektrischer Eigenschaften der Komponenten
    o Verbinden der Komponenten zum fertigen Kabel
    o Einbau bzw. Verlegen des Kabels
    · Erstellen des Kabels als Baugruppe
    o Geometrische Positionierung der Stecker und Kabelführungen
    o Erstellung eines geometrischen Bündels zur Vereinigung der 3
    Litzendrähte zu einem Kabel
  44. 4440. Beschreiben Sie die Möglichkeiten von Konstruktionsassistenten (Wizards)· Vorkonfigurierte Konstruktionslösungen für wiederkehrende Teilefamilien
    · Wissensbasierte Auslegung von Standardteilen
    · Beispiel: Autodesk Inventor Wellenkonfigurator

Informações

Descrição
Leicht Methodik der 3D-CAD Konstruktion (Inhalt) FlashCards sobre Methodik der 3D-CAD Konstruktion, criado por Al Jazari em 11-06-2015.
Criado por
Al Jazari
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