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Flashcards

1 Psychologie als Wissenschaft

clarissa-anne Psychologie Alemão 133 flashcards

Flashcards do conjunto (133)

  1. 1Hermann Ebbinghaus (Zitat)(1850-1909)
    "Die Psychologie besitzt eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte"
  2. 2Platon(427-347 v. Chr.)
    nativistische Sichtweise
    "Wie funktioniert der Geist? Was ist das Wesen der Willensfreiheit? Worin besteht die Beziehung des einzelnen Bürgers zu seiner Gemeinschaft oder dem Staat?"
  3. 3Aristoteles(384-322 v. Chr.)
    empiristische Sichtweise
    "Wie funktioniert der Geist? Was ist das Wesen der Willensfreiheit? Worin besteht die Beziehung des einzelnen Bürgers zu seiner Gemeinschaft oder dem Staat?"
  4. 4Verwandtschaften der PsychologieSozialwissenschaften, Biowissenschaften, Kognitionswissenschaften (Informatik, Philosophie, Linguistik, Neurowissenschaft), Gesundheitswissenschaft (Medizin, Pädagogik, Rechts- und Umweltwissenschaften)
  5. 5PsychologieWissenschaftliche Untersuchung von Verhalten von Individuen und ihren mentalen Prozessen
  6. 6Wissenschaftliche MethodenSatz von Vorgehensweise zur Sammlung und Interpretation von Befunden, der Fehlerquellen minimiert und verlässliche Schlussfolgerungen ergibt
  7. 7VerhaltenAktive Anpassung an die Umwelt
  8. 8Untersuchung von VerhaltenWas und wie tut das Individuum dieses Tun in einer vorgegeben Situation und im größeren sozialen und kulturellen Kontext
  9. 9BeschreibenBeobachtungen ~ Daten
  10. 10Ziele der PsychologieBeschreiben, Erklären, Vorhersagen, Kontrolle
  11. 11VerhaltensdatenAufzeichnungen von Beobachtungen, wie sich Organismen verhalten, und den Bedingungen, unter denen das Verhalten auftritt
  12. 12Datensammlung benötigt..Objektivität und angemessene Analyseebene
  13. 13VorhersagenAussagen über die Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmtes Verhalten auftreten wird oder ein bestimmter Zusammenhang nachgewiesen wird
  14. 14subjektiver BlickwinkelErfahrungen, Verzerrungen, Vorurteile, Erwartungen
  15. 15ErklärenFinden von regelhaftem Muster im Verhalten und in mentalen Prozessen
  16. 16innere Determinanten des Verhaltensgenetische Ausstattung, Motivation, Intelligenz, Selbstwertgefühl
  17. 17DispositionFähigkeit und Bereitschaft einer Person, bestimmte Gedanken und Gefühle zu erleben, bestimmte Leistungen zu erbringen und bestimmte Verhaltensweisen zu äußern
  18. 18Ziel des Erklärengroße Bandbreite von Verhaltensweisen auf der Grundlage einer einzigen Ursache zu erklären
  19. 19kreativer Prozessmuss oftmals durchlaufen werden um kausale Erklärungen zu finden
  20. 20Synthese aus bereits Bekanntem und noch Unbekanntemwird durch Sachwissen fundierte Vorstellungskraft hervorgebracht
  21. 21Objektivität von Vorhersagenhinreichend exakt formuliert, um getestet und zurückgewiesen zu werden
  22. 22Verbesserung von VorhersagenUmweltbedingungen systematisch variieren und den Einfluss dieser Änderungen auf die Reaktionen beobachten
  23. 23KontrolleVerhalten (nicht) auftreten lassen
  24. 24Wichtigkeit der VerhaltenskontrolleMenschen helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern
  25. 25Interventionenentwickelt, um Menschen dabei zu helfen, Kontrolle über problematische Aspekte ihres Lebens zu erlangen
  26. 26John Locke(1632-1704)
    empiristische Sichtweise
  27. 27empirisitische Sichtweisemenschlicher Geist gleicht zu Beginn des Lebens einer leeren Tafel;
    durch Erfahrungen in der Welt gelangt der Mensch zu Informationen
  28. 28nativistische SichtweiseMenschen kommen mit mentalen Strukturen auf die Welt, die Grenzen mit sich bringen, wie sie die Welt erfahren
  29. 29Immanuel Kant(1724-1804)
    nativistische Sichtweise
  30. 30René Descartes(1596-1650)
    menschlicher Körper als "Tier-Maschine", die wissenschaftlich verstanden werden kann - indem man durch empirische Beobachtung Naturgesetze entdeckt
  31. 31Psychologie als Fachdisziplinab 19. Jahrhundert
    Labortechniken aus anderen Wissenschaften - Physiologie, Physik - zur Untersuchung fundamentaler Fragen der Philosophie
  32. 32Wilhelm Wundt(1832-1920)
    1879, Leipzig - Gründung des ersten ausgewiesen Labors für experimentelle Psychologie;
    ausgebildeter Physiologe
  33. 33Wilhelm Wundts Anliegenwollte die elementaren Prozesse der Empfindung und Wahrnehmung und die Geschwindigkeit einfacher mentaler Prozesse verstehen
  34. 34Wilhelm Wundts VeröffentlichungGrundzüge der Physiologischen Psychologie (1879)
  35. 35Erstes psychologisches Labor an Universitäten in Nordamerika1883, John Hopkins University
  36. 36Edward Titchener (Labor Gründung)(1867-1927)
    1892, Cornell University
  37. 37Edward Titchener (Karriere)(1867-1927)
    studierte bei Wundt, Harvard-Professor für Philosophie, hatte Medizin studiert, Interesse an Literatur und Relgion
  38. 38William James (Veröffentlichung)(1842-1910)
    The Principles of Psychology (1890)
    Psychologie (1950)
  39. 39G. Stanley Hall1892 - gründete die American Psychological Association
  40. 40Entwicklung psychologischer Labore in Nordamerikabis 1900 mehr als 40 Labore
  41. 41Deutsche Gesellschaft für Psychologie1904 gegründet
  42. 42Zeitgleich zur Entstehung der PsychologieDebatte über den richtigen Gegenstand und die Methoden der neuen Disziplin
  43. 43Wilhelm Wundt (Labormethoden)Versuchsteilnehmende zeigten einfache Reaktionen (Ja oder Nein, Knopf drücken) auf Stimuli unter kontrollierten Bedingungen; Daten wurden mit objektiven Methoden systematisch erhoben - unabhängige Beobachtende konnten die Ergebnisse replizieren
  44. 44Edward Titchener (Ziel)Die dem menschlichen Geist zugrunde liegende Struktur sichtbar machen, durch Benennung wesentlicher Bestandteile geistigen Lebens
  45. 45Edward Titchener (Zitat)"Der Psychologe ordnet die mentalen Elemente genauso, wie der Chemiker die Elemente kassifiziert."
    Seine Forschung in Analogie zum Schaffen eines Chemikers
  46. 46StrukturalismusUntersuchung der Struktur von Geist und Verhalten; die Auffassung, dass jede menschliche Erfahrung als Kombination einfacher Elemente oder Ereignisse verstanden werden kann
  47. 47Introspektionsystematische Untersuchung eigener Gedanken und Gefühle im Hinblick auf spezifische Wahrnehmungs- und Empfindungserlebnisse
    (Strukturalismus)
  48. 48Edward Titchener (Geschmack)basierend auf Introspektion: Geschmacksempfindungen: Kombination von salzig, süß, sauer und bitter;
    vermisste lediglich eine!
  49. 49Introspektion (Nachteil)Titchener und seine Anhänger identifizierten mehr als 44.000 unterschiedliche Elemente sinnlicher Erfahrung
  50. 50Strukturalismus (Kritik)Unmöglich, mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Ergebnisse einer individuellen Introspektion verallgemeinerbare Aspekte menschlicher Psychologie darstellen
  51. 51Alternative zum StrukturalismusGestaltspsychologie
  52. 52Max Wertheimerführte erste wichtige Alternative zum Strukturalismus ein
  53. 53GestaltpsychologieErfahrung als Gestalt - als organisiertes Ganzes - und nicht als Summe einfacher Teile vom menschlichen Geist aufgefasst
  54. 54Übereinstimmung von James und TitchenerBewusstsein zentral für die Wissenschaft der Psychologie
  55. 55FunktionalismusJene Perspektive auf Geist und Verhalten, die sich auf die Untersuchung der Funktionen im Hinblick auf die Interaktionen eines Organismus mit der Umwelt bezieht
  56. 56William James (Herangehensweise)Funktionalismus;
    Verstehen wie das Bewusstsein funktioniert, um Menschen zu helfen, sich effektiv an ihre Umgebung anzupassen
  57. 57John Dewey (Reflexzitat)Theoretiker;
    "eine kontinuierlich angeordnete Sequenz von Handlungen, allesamt im Bezug auf sich selbst und die Reihenfolge ihrer Sequenz angepasst, um ein bestimmtes Endziel zu erreichen, die Reproduktion der Spezies, den Erhalt des Lebens, das Fortkommen zu einem bestimmten Platz"
  58. 58John Dewey (Beschäftigung)..mit der praktischen Anwendung mentaler Prozesse - wichtige Fortschritte in der Pädagogik: lieferten Impulse für fortschrittliche Erziehung
  59. 59fortschrittliche Erziehung"Auswendiglernen wurde zugunsten von handlungsorientierten Lernen abgeschafft; man erwartete, dass die intellektuelle Neugier dadurch gefördert und das Verständnis erhöht wird."
  60. 60William James (Labormethoden)wenig Wert Wundts exakter Labormethoden trotz sorgfältigem Beobachten;
    Platz für: Emotionen, das Selbst, Wille, Werte, religiöse/mystische Erfahrungen
  61. 61William James ("warmherzige" Psychologie)erkannte in jedem Individuum eine Einzigartigkeit an, die nicht auf Formeln, Zahlen aus Testergebnissen reduziert werden kann
  62. 62William James (Ziel der Psychologie)Erklären und weniger die experimentelle Kontrolle
  63. 63Erkenntnisse des Strukturalismus/Funktionalismusintellektueller Kontext, indem die zeitgenössische Psychologie aufblühen konnte
  64. 64Margaret Washburn(1871-1939)
    1894, Cornell University - Promovierte als erste Frau in Psychologie
    The Animal Mind (1908)
  65. 65Mary Calkins(1863-1930)
    1895, Harvard University - erfüllte Anforderungen zum Promovieren mit Bestleistung; erfolgreiche Forscherin; erste weibliche Präsidentin der APA
  66. 66Anna Freud(1895-1982)
    leistete viele wichtige Fortschritte in der Psychoanalyse
  67. 67PsychoanalyseTherapieform, die auf der psychodynamischen Perspektive beruht
  68. 68Charlotte Bühler(1893-1974)
    in den 20-er Jahren bereits Professorin; Entwicklungspsychologin, Therapeutin; Mitbegründerin der humanistischen Psychologie
  69. 69Frauen in der PsychologieMargaret Waschburn, Mary Calkins, Anna Freud, Charlotte Bühler
  70. 70Prozent an Doktorgraden an Frauen von 1977-1986 1987-1996 1997-200631,57%
    41,81%
    54,58%
  71. 71psychodynamische Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Triebe, Konflikte
    Verhalten als sichtbarer Ausdruck unbewusster Motive
  72. 72Behavioristische Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Spezifische gezeigte Reaktionen
    Verhalten und seine Verursachung durch Stimuli und Folgen
  73. 73Humanistische Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Menschliches Erleben und Potenziale
    Lebensmuster, Werte, Ziele
  74. 74Kognitive Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Kognitive Prozesse, Sprache
    Schlussfolgern auf kognitive Prozesse durch Verhaltensindikatoren
  75. 75Biologische Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Prozesse im Gehirn und Nervensystem
    Biochemische Basis von Verhalten und mentalen Prozessen
  76. 76Evolutionäre Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Evolutionär entstandene psychische Anpassungsvorgänge
    Mechanismen als evolutionär entstandene adaptive Funktionen
  77. 77Kulturvergleichende Perspektive (Untersuchungsschwerpunkt) (Primäre Forschungsthemen)Interkulturelle Muster von Haltungen und Verhalten
    Universelle und kulturspezifische Aspekte menschlicher Erfahrung
  78. 78Sigmund Freud (Beiträge)(1856-1939), Wiener Arzt
    Entwicklung von Kindern, Träumen, Vergessen, unbewusste Motivation, Persönlichkeit, psychoanalytische Therapie
  79. 79Freuds Modellerkannte als Erstes an, dass die menschliche Natur nicht rational ist und dass Handlungen durch Motive gesteuert sein können, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind
  80. 80Ausbildung der Persönlichkeit (Freud) (Neo-Freudianer)Frühe Kindheit
    im Laufe des gesamten Lebens durch soziale Einflüsse/Interaktionen
  81. 81Sigmund Freud (Allgemein)erarbeitete die psychodynamischen Mechanismen der Motivation; arbeitete mit psychisch gestörten Patienten; Person wird durch ein komplexes Netzwerk innerer und äußerer Kräfte gezogen und geschoben
  82. 82psychodynamische Perspektive (Handlungen rühren von..) (Energie für das Verhalten)ererbten Instinkten, biologische Triebe, Versuch, Konflikte wischen persönlichen Bedürfnissen und sozialen Erfordernissen zu lösen
    Deprivation, physiologische Erregung, Konflikte
  83. 83psychodynamische Perspektive (Reaktionen enden..) (Hauptzweck von Handlungen), wenn die Bedürfnisse befriedigt/die Triebe zurückgegangen sind
  84. 84psychodynamische Perspektive (Hauptzweck von Handlungen)Reduktion von Spannung
  85. 85Antezedensbedingungen der UmweltstimuliBedingungen, die dem verhalten zugrunde liegen und den Rahmen für einen Organismus schaffen, eine Reaktion auszuführen oder sie zurückzuhalten
  86. 86Behavioristische Perspektive (Ablauf)1. Untersuchung der Antezedensbedingungen
    2. Betrachten der Reaktionen
    3. Untersuchen der beobachtbaren Konsequenzen, die auf die Reaktion folgen
  87. 87Behavioristische Perspektive (Hauptgegenstand)Betrachten der Reaktionen, die Verhaltensweise, die es zu verstehen, vorherzusagen und zu steuern gilt
  88. 88John Watson(1878-1958)
    Entwickler der Behavioristischen Perspektive
  89. 89Sigmund FreudVertreter der psychodynamischen Perspektive
  90. 90Forderung der Behavioristischen Perspektivepsychologische Forschung soll nach speziesübergreifenden, beobachtbaren Verhaltensmustern suchen
  91. 91B. F. Skinner(1904-1990)
    weitete Einfluss des Behaviorismus, indem er seine Analysen auch auf die Konsequenzen von Verhaltensweisen ausdehnte
  92. 92Watson/Skinner (Labormethoden)exakte Beschreibung der beobachtbaren Phänomene, strenge Standards für die Überprüfung von Prinzipien
  93. 93Watson/Skinner (gemeinsame Ansicht)grundlegende Prozesse, die sie an Tieren untersuchten, stellten allgemeine Prinzipien dar, die sich auch auf Menschen übertragen ließen
  94. 94Behaviorismus (Erbe)Betonung der Notwendigkeit genauen Experimentieren und sorgfältig definierten Variablen
  95. 95Behaviorismus (Grundlagenforschung)an Tieren
  96. 96Behavioristische Prinzipien ermöglichten..humaneren Ansatz der Kindererziehung (durch bevorzugter Nutzung positiver Verstärkung anstelle von Bestrafung), neue Therapien zur Modifikation von Verhaltensstörungen
  97. 97Alternative zu psychodynamischen/behavioristischen Modellen50-er Jahre
    humanistische Perspektive
  98. 98humanistische Perspektive (Mensch)Mensch als aktives Geschöpf, der von Grund auf gut ist und über die Freiheit der Wahl verfügt;
    nicht durch starke instinktive Kräfte getrieben/durch Umgebung manipuliert
  99. 99humanistische Perspektive (Untersuchung)halten in der Lebensgeschichte eines Menschen Ausschau nach Verhaltensmustern;
    Untersuchen Verhalten nicht, indem sie es auf Komponenten, Elemente und Variablen in Laborexperimente reduzieren
  100. 100Abraham Maslow(1908-1970), Humanist
    Selbstverwirklichung
  101. 101Selbstverwirklichungself-actualization, Drang jedes Individuums, sein Potenzial möglichst umfassend zu verwirklichen
  102. 102Carl Rogers(1902-1987), Humanist
    natürliche Tendenz des Individuums zu geistiger Weiterentwicklung und Gesundheit - ein Vorgang, der durch die die positive Wertschätzung von Menschen in der Umgebung noch verstärkt wird
  103. 103humanistische Perspektive (Hauptaufgabe des Menschen)Streben nach positiver Entwicklung
  104. 104holistische Herangehenswiesepraktiziert von Rogers/Maslow
    Perspektive, die sich der ganzen Person annimmt. Wissen über Psyche, Körper und Verhalten eines Menschen vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Faktoren mit einbezogen.
  105. 105humanistische Perspektive (Erbe)wertvolle Erkenntnisse aus Untersuchungen zur Literatur, Geschichte und den Künsten - Psychologie als vollständige Disziplin,
    Einfluss auf Entwicklung neuer Ansätze in der Psychotherapie
  106. 106Ansicht der Humanistenihr Blickwinkel als Enzym, dass der Psychologie hilft, sich nicht nur auf negative Kräfte zu konzentrieren.
  107. 107Noam Chomsky(*1908), Vertreter kognitiver Perspektive
    stellte fest, dass auch Kinder in der Lage sind, Äußerungen zu machen, die mit ihren vorherigen Erfahrungen nicht zu erklären sind - gegen Skinners Position!
  108. 108Jean Piagetstellte einen Bezug zu den kognitiven Zuständen beim Wachstum an Wissen her
  109. 109B. F. Skinner (Veröffentlichung)Verbal Behaviour (1957)
    Kinder eignen sich Sprache durch gewöhnliche Lernprozesse an
  110. 110Herausforderung für den Behaviorismuskognitiver Perspektive
  111. 111kognitiver Perspektive (Verhalten)Personen handeln, weil sie (nach)denken/als menschliche Wesen mit Fähigkeit des Denkens ausgestattet sind
  112. 112Behavioristische/Kognitive Perspektive (Gemeinsamkeit) (Unterschied)zum Teil durch vorangehende Umweltereignisse und frühere Verhaltenskonsequenzen bestimmt,
    augenfälligste Verhaltensweisen treten durch völlig neue Wege des Denkens auf und nicht durch vorhersagbare Wege, die in der Vergangenheit genutzt wurden
  113. 113kognitive Perspektive (Untersuchung)höhere geistige Prozesse (Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Problemlösen, Entscheiden) auf einer Vielzahl von Ebenen
    Betrachtung der Ergebnisse und Ursachen der Handlungen
  114. 114kognitive Perspektive (Ansicht)Reaktion eines Individuum auf die Realität richtet sich nicht nur an der objektiven Welt aus, sondern auch an der subjektiven Realität seiner Innenwelt aus Gedanken und Bildern
  115. 115verhaltensbezogene NeurowissenschaftFokus: Gehirnfunktion;
    versuchen Vorgänge im Gehirn zu verstehen, die Verhaltensweisen wie Sinneswahrnehmung, Lernen und Emotion zugrunde liegen
  116. 116kognitive NeurowissenschaftFokus: Grundlagen höherer kognitiver Funktionen im Gehirn (Gedächtnis/Sprache)
  117. 117Bildgebende Verfahren ermöglichen.., die biologische Perspektive auf ein breites Spektrum menschlicher Erfahrung auszudehnen.
  118. 118biologische Perspektive (Ursachen für Verhalten)Funktionsweise der Gene, des Gehirns, des Nervensystems und des endokrinen Systems - zugrunde liegende körperliche Strukturen und biochemische Prozesse
  119. 119biologische Perspektive (psychische/soziale Phänomene)Ergebnis chemischer und elektrischer Aktivitäten, die zwischen Nervenzellen stattfinden,
  120. 120biologische Perspektive (komplexe Phänomene Ablauf)Analyse und auf immer kleinere, spezifischere Einheiten reduziert
  121. 121biologische Perspektive (Determinismus)Verhalten durch körperliche Strukturen und Vererbungsprozesse determiniert,
    Erfahrungen können auf Verhalten einwirken, indem sie diese zugrunde liegenden biologischen Strukturen und Prozesse verändern
  122. 122Charles Darwin(1809-1882)
    Evolution durch natürliche Selektion, Spezies veränderte sich in Richtung bevorzugter Anpassung,
    Zentrale Idee der Biowissenschaften
  123. 123evolutionäre Perspektive (Entwicklung von kognitiver/körperlicher Fähigkeiten)entwickelten sich über Millionen von Jahren, um spezifischen Anpassungserfordernissen gerecht zu werden
  124. 124evolutionäre Perspektive (Fokus Hirnentwicklung)Umweltbedingungen, unter denen sich das menschliche Gehirn entwickelte
  125. 125PleistozänPeriode von etwa 2 Millionen Jahren, die vor 10.000 Jahren endete,
    99% menschlicher Evolutionsgeschichte als Jäger und Sammler
  126. 126zentrale Probleme adaptiven Verhaltens der EvolutionsbiologieVermeiden von Beutejägern/Parasiten,
    Sammeln und Austauschen von Nahrung,
    Partner zur Paarung finden und binden sowie gesunde Kinder großziehen
  127. 127biologische Perspektive (grundlegendster Unterschied)Konzentration auf zeitlich extrem lange Prozesse der Evolution, die als zentrales Erklärungsprinzip dienen,
    keine Experimente, die den Gang der Evolution variieren - entsprechende Theorien verlangen Kreativität
  128. 128kulturvergleichende Perspektive (Reaktion auf Kritik), dass psychologische Forschung allzu häufig auf einer westlichen Konzeption der menschlichen Natur basiert und dass sie als Untersuchungspopulation häufig weiße Angehörige der Mittelklasse heranzog
  129. 129kulturvergleichende Perspektive (Fokus) (Ziel)interkulturelle Unterschiede der Ursachen und Konsequenzen von Verhalten,
    treffen hervorgegangen Theorien der Forschung auf alle Menschen zu?
  130. 130kulturvergleichende Perspektive (Charakteristika)Lässt sich auf nahezu jeden Gegenstand psychologischer Forschung anwenden
  131. 131kulturvergleichende Perspektive (Erbe)unmittelbares infrage stellen Schlüsse anderer Perspektiven
  132. 132Bronislaw Malinowski1927 kritisierte psychodynamische Theorien Freuds anhand von Familienpraktiken der Trobriander auf Neuguinea (Familienautorität bei Müttern)
  133. 133kulturvergleichende Perspektive (Beitrag)Relativieren von Generalisierungen über menschlichen Erfahrungen, die kein universelles Prinzip darstellen

Informações

Descrição
Psychologie FlashCards sobre 1 Psychologie als Wissenschaft, criado por clarissa-anne em 22-08-2015.
Criado por
clarissa-anne
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