Flashcards
Einführung in die Psychologie
Flashcards do conjunto (142)
- 1Welche Faktoren bedingen die Alltagspsychologie?- persönliche, emotional besetzte Überzeugungen, wie Menschen funktionieren (weil jeder betroffen)
-keine streng normativen, kausalen (Ursache-Wirkung) Gesetzmäßigkeiten durch Wissenschaft (Psychologie unterliegt vielen Einflussfaktoren, - 2Welche Problematiken resultieren aus Alltagspsych. Begriffsüberappungen? Beispiel angeben & erklären-> Einfluss auf Wissenschaft
z.B. Baby Talk Sing sang
Wissenschaftliche Theorien über Verhalten,Einstellungen, Denken, Emotionen werden v. naiven Theorien im Alltag beeinflusst z.B. knew it all along effect) - 3Techniken um eigenen Willen zu bekommen-Foot in he door
-Door in the face
-Druck -> Reaktanztheorie (meist nein)
-Reziprozität (geben, nehmen)
-interpersonale Fairness (Wertschätzung zeigen) - 43 Definitionen von Psychologie-Wissenschaft v. Erleben u. Verhalten
-Wissenschaft v. verhaltenssteuernden Systemen d. Gehirns
-wissensch. Untersuchtung d. Verhaltens v Individuen u. korrespondierenden inneren Prozessen - 5Was ist eine Theorie?Satz genereller Prinzipien über Beziehungen zwischen i.d. Theorie verwendeten psych. Konstrukten
- 6Eigenschaften einer Theoriespezifisch <-> allgemein
Wirkungszusammenhänge & Vorhersagen
Post - hoc Vorhersagen (weil es früher schon so war) oder P.h. Modifikationen
Falsifizierbarkeit (Theorie muss widerlegbar sein) - 7Wissenschaftliche Methode, Eigenschaften-reliable (zuverlässige Messung
-valide (geeignetes Messverfahren)
-und dokumentierte
Methoden werden angewandt um Vorhersagen v. Theorie systematisch zu testen - 8Was unterscheidet Wissenschaftler von ,,Alltagsmenschen'' bei ihrer Generierung von Wissen?Die Art, wie Fragen beantwortet werden.
- 9Alltagsstrategien z. Beantwortung von Fragen1.Überzeugungsstrategie: überzeugtes Auftreten (erzeugt unkritisches Ausgehen von Richtigkeit der Antwort bei Gegenüber)
2. Beruf auf Autoritäten z.B. rennomierter Wissenschaftler
3. Berufung auf persönliche, individuelle Erfahrung (Datenba - 10Warum sind Alltagsmethoden nicht ,,wissenschaftstauglich''?Wissenschaft erfordert gesicherte Erkenntnisse
Nur mit psychologischen Methoden können langfristig gültige Antworten entstehen - 11Können Aussagen empirisch bewiesen werden?in empirischen Wissenschaften streng genommen nein
weil Zahl d. Belege nie ausreichen würde -> immer Möglichkeit widersprechender Erkenntnis - 12Was kann ein Wissenschaftler tun, um diese Möglichkeit gering zu halten?Ein guter Wissenschaftler sucht nach Hinweisen, die Theorie widerlegen könnten
- 13Nützlichkeit u. Falsifikation d. TheorieMan kann in Wissenschaft nie sicher sein, ob Theorie wahr ist
-> soll einfach nützlich sein
-> muss widerlegbar und replizierbar sein (Popper) - 14Unwissenschaftliche Theorien, Beispiele-die meisten religiösen Vorstellungen (Essenz v. Religion ist Zweifel, Jasper)
-viele politische Konzepte (Marxismus...)
-Freud, die Inhalte d. Unbewussten
Tageshoroskope - 15Unwissenschaftliche Theorien zentrale EIgenschaft?Eindruck als könnten sie alles erklären
- gleichzeitig ihre Schwäche
-sie wissensch. zu überprüfen unmöglich,daher nutzlos - 16Welshalb drückt sich die Psychologie meist nicht in Regeln, sondern in Wahrscheinlichkeiten aus?- man kann nie sicher sein bei Aussagen über Zukunft; post hoc Vorhersagen unwissenschaftlich
-Verhaltensweisen lassen sich schwerer vorhersagen als z.B. chem. Reaktionen in Chemie
-Replikationsproblematik v. Studien (bei wdh. Studie unter - 17Warum wird psychologische Forschung üblicherweise statistisch dargestellt?-> 95% Wahscheinlichkeit in Psy. akzeptabel, lässt zu dass Theorie zu 5% falsch sein kann
man arbeitet deshalb nach Möglichkeit mit 1% Wahrscheinlichkeit bzw. Effektstärken (wie viel Anteil d. Unterschiede i.d. Reaktion klärt Theorie auf - 18Warum Statistik?- Verständnis v. Studien
-Auswertung v. Studien
- fundierte Aussagen zu messbaren Unterschieden
-Alleinstellungsmerkmal
-Altagshilfe - 19Erkenntnisprozess: Was ist essenziell?Formulierung der Fragestellung, sonst kann man alles beweisen
Hypothese zu Beginn schränkt ein, legt einen fest - 20Beschreibe die 7 Schritte des Erkenntnisprozesses.1.Beobachtung
2.Theorie
3.Vorhersagen/Hypothese
4. Forschungsdesign
5. Empirie/ Datenerhebung
6. Datenauswertung/ Abgleich
7. Publikation - 21Geschichte zum ErkenntnisprozessLisa BEOBACHTET einen Tpyen an der Bar, der ihr gefällt, sie stellt die THEORIE auf, dass er gerade verlassen wurde, da er einen Whiskey nach dem anderen trinkt. Sie SAGT ihrer Freundin VORHER, und stellt die HYPOTHESE auf, dass er wahrsche
- 22In welchen Formen kann man Daten auswerten und abgleichen?Quantitativ oder qualitativ (z.B. durch Interviews, kommen bestimmte Worte vor?
Info: Interviews können mittlerweile durch Software qualitativ ausgewertet werden, z.B. Paartherapie Synchronisierung beider Körper auf Video= Eskalation - 23Welchen 3 Konventionen unterliegt die ,,Wissenschaftlichkeit'' psychologischer Studien- Objektivität (Antworten u. Messwerte unabhängig von Prüfer)
- Reliabilität: zuverlässige Messung
- Validität: geeignetes Messverfahren bzgl. Zielsetzung - 24BESCHREIBEN:Grundidee: objektive Erhebung von Verhaltensdaten (bzgl. Verhaltensweisen in bestimmten Situationen)
- 25Welche Ziele verfolgt ein wissenschaftlich arbeitender Psychologe?Menschliches Verhalten zu
Beschreiben
Erklären
Beeinflussen
Vorhersagen
Aufklären
B.A.V.E.B. - 26Welche Problematik kann sich bei der objektiven Datenerhebung ergeben?Wissen an Experiment teilzunehmen beeinflusst Ergebnis (z.B. Weißkitteleffekt)
- 27Was ist bei der Datenerhebung sonst noch wichtig?Eine adäquate Analyseebene
1. Höhere Ebene = übergreifender Blickwinkel, größere Zusammenhänge
2. Tiefere Ebene = Spezifischerer, genauerer Blickwinkel z.B. Auswirkung v. Neurotransmittern im Kleinhirn - 28ERKLÄREN:Identifizierung von Regeln und Mustern auf die das Verhalten und mentale Prozesse zurückgeführt werden können
-> Rückführung auf Wirkung u. EInfluss bestimmter (oft kombinierter) Faktoren - 29Welche beiden Variablen können Einfluss haben?VON INNEN:
Dispositionelle Variablen = internal (im Individuum selbst liegend)
z.B. genetische EInflüsse, Motivation, individuelle Erfahrungen
VON AUßEN:
Situationale Variablen = external
z.B. Erziehungsstil, Belohnung durch Dritte, EInflüsse durch Klima - 30Gib ein Beispiel mit jeweils einer dispositionellen und einer situationalen Variable als Verhaltenserklärung an:Warum rauchen manche Jugendliche?
Disp.: Anfälligkeit für riskantes Verhalten
Sit.: Gruppendruck durch Gleichaltrige - 31Welche Fragen stellt man sich um psychologisch VORHERZUSAGEN:Unter welchen internalen und externalen Bedingungen tritt best. Verhalten auf?
Mit welcher Wahrsch. tritt Verhalten auf?
Gibt es bessere Erklärungsmöglichkeiten, die Verhalten besser voraussagen können?
Kausale Vorhersage: Welche Bed. verursacht was? - 32BEEINFLUSSEN:internale u. externale Ursachen so variieren, dass Verhalten, Reaktionen, Einstellungen sich kurzf. oder dauerh. verändern.
- 33BEEINFLUSSEN BEISPIELE:Beeinflussung Kauffverhalten potentieler Kunden
Steigerung individueller Leistungsfähigkeit
Beseitigung störender Umweltgeräusche Unterrucht
Langfr. Behandlung psych. Störung - 34AUFKLÄREN: Gesellschaftliche Komponente:Man beschreibt nicht was isr sondern was sein soll. Information u. Beratung m. Ziel eines menschenwürdigen, humanen, emanzipierten und verantwortungsvollen Miteinanders
- 35Beispiele Aufklären:Stigmatisierung psych. Störungen
Gestaltung v. Arbeits- u. Lernwelten
Präventionsarbeit - 36Antike Wurzeln der PsychologiePsychologie = Seelenkunde
Überlegungen z. Seele von Aristoteles u. Platon
Moderne Psy. erst Ende 19. Jhd. - 37Wer war Fechner?Begründer d. Psychophysik -> Beziehung zwischen physikalischem Reiz u. Sinnesempfindung
- 38Welche Fragen und Ziele stellte sich die Psychophysik?Wann werden Reize wahrgenommen?
Wann werden Unterschiede von Reizen wahrgenommen?
Formulierung von Wahrnehmungsgesetzen - 39Wilhelm Wundt:-Begründer Psychologie als eigenst. Wissenschaft
-erstes Labor für experimentelle Psychologie - 40Vorbild? Forschungsweise?Fechner als Vorbild psychische Methoden experimentell zu untersuchen
Erforschung elementarer Prozesse von Empfinden und Wahrnehmungen mit systematischen Vorgehensweisen - 41Strukturialismus-Erforschung Struktur d. Geistes
-Bestimmung einzelner, das Verhalten beeinflussende Elemente
-Introspektion: Untersuchung der EIGENEN Gedanken u. Emotionen - 42Kritik an StrukturialismusZu starke Vereinfachung komplexer Vorgänge
Keine Überprüfbarkeit durch Dritte - 43FunktionalismusErforschung der Funktionen von psychischen Prozessen und Verhalten
Grundlage: Verhaten bringt Anpassung an spezifische Umweltanforderungen
Grundlegende Prozesse auf alle Mitglieder einer Population übertragbar - 44Wo finden Funktionalismus und Stukturialismus heute noch Anwendung?Strukturielle und funktionale Erklärungsanteile werden für die einigermaßen vollständige Erklärung von Erleben und Verhalten stets benötigt
- 45Die psychodynamische Perspektive (Freud)Verhalten wird durch ein komplexes System innerer Motive bedingt
Anerkennung Irrationalität menschlichen Verhaltens
Frühe Kindheit wichtigste Phase Persönlichkeitsentwicklung
Neu Freudianer: Gesamte Lebensspanne des Individuums wird betrachtet - 46Woraus resultiert nach Freud die Energie für Handlungen?Deprivation (Mangel) bei der Befriedigung bestimmter Bedürfnisse
Konflikte zw. Bedürfnissen u. sozialen Erfordernissen
Konflikten zw. konkurrierenden Bedürfnissen - 47BehaviorismusReize verursachen spez. Verhaltensreaktionen
klassische Kond.
operante Kond.
Tierforschung
Betonung Wichtigk. genaue u objektive F. - 48Humanistische PerspektiveVerh. weder d. internale noch externale Einflüsse determiniert
freier Willen, Streben nach pos. Entwicklung, geistg Entw., Gesundheit
!Selbstverwirklichung
Hauptsächlich in Therapie - 49Humanismus, Holistischer AnsatzMensch u. Verhaten muss im Bezug zu soz. und kult. Umwelt gesehen werden
- 50Kognitive Perspektive (Ebbinghaus) Was sind Kognitionen?Menschliche, wissensbasierte Denkprozesse (Denken, Erinnern, Verstehen)
- 51Kognitive Perspektive InhalteVerhalten aufgrund komplexer Denkvorgänge
Verhalten beeinflusst von individuellen Erfahrungen u. Denkprozessen u. subjektive Wahrnehmung
Kognitionen Verursacher als auch Ergebnis von Handlungen - 52Kognitive Untersuchung geistiger Prozesseauf Vielzahl von Ebenen Wahrnehmung, Sprache etc.
- 53Biologische PerspektiveErl. u Verh. wird auf Fkt.weise Gene, Gehirn, zentr. NS, endokrines System zurückgeführt -> also Folge elekrt. u. chem. Prozesse Bsp. Sehen
Aufgabe: Verh. auf präzisester Analyseebene verstehen. Aktuell: Boom - 54Evolutionäre Perspektive-Neigungen zu Verh.weisen vererbt
-Verh.w. die Überlegen Individuum begünstg. vererbt u. verfeinert
-bestimmte Verh. w. in vielen 1000 Jahren entwickelt - 55Warum ist die Beweisführug in der evolutionären Perspektive schwierig?klassische Exp. zu kausalen Zusammenhängen nicht möglich
- 56Kulturvergleichende PerspektiveProbanden meist weiß, Mittelklasse
Vergleich zw. verschd. Kulturen bergen Infos zu Verhaltenserklärungen
z.B. Gemeinsamkeiten deuten auf evolut. Erklärung hin (Geschlechterrollen, P.Verhalten) - 57EvolutionVererbung und Umwelteinfluss
Vielfalt menschl. Verhaltens liegt in Anlage u. Umwelt
best. Merkmale v. Eltern mitbestimmt
komplexe Wechselwirkg. Gene&genexUmwelt - 58EpigenetikGene aktiv/inaktiv in unterschdl. Phasen
-identisches Genom, unterschdl. Genetik
-Raupe- Schmetterling - 59Beeinflussen Gene das Verhalten?eigenschaften u. erblichkeit in bestimmten Maße vererbbar
-Adoptions u, Zwillingsstudien - 60Biologische Psychologie: Was sind Neuronen?Zellen, die zum Empfang, der Verarbeitung und Weiterleitung von Informationen dienen
-200 Arten von Neuronen, die sich in struktur jedoch ähneln - 61Bestandteile Neuronen u. FunktionenDendriten: Empfangen Signale
Soma=Zellkörper mit Kern&Zytoplasma, integr. Infos u. leitet weiter über axon(bis zu 1m lang)
Endknöpfchen -> Übertragen Infos an Drüsen, Muskeln usw - 62Arten von Neuronensensorische: Rezeptoren in Peripherie -> ZNS
Interneuronen: schicken infos zw. sens, mot und inter. weiter
motor.: ZN -> Muskeln, Drüsen - 63Untersuchung geschädigter Gehirnbereiche u. BeispielPhineas Cage Eisenstange
Ausfälle besitmmter Prozesse u. EIgenschaften bieten Rückschlüsse zu den noch funktionierenden Arealen - 64Untersuchung Hirn TMS:Simulation Hirnareale mit magnetischem Feld
Nicht invasiv (geschlossener Schädel) - 65EEGElektroden an Schädel liefern information über neuronenaktivitäten im Gehirn
z.B. Schlafphasen untersucht - 66PETRadioaktive Stoffe injiziiert
neuronen die aktiv sind nehmen diese stoffe schneller auf
mit detektor werden diese festgestellt - 67MRTstarkes magnetfeld, atome richten sich aus danach zuruück in ausgangslage und geben impuls
so räumliche strukturen atome erfasst und anatomische gegebenheiten - 68Hirnaufbau HirnstammReflexe&autonomes Nervensystem
- 69Limbisches SystemMotivation
Gedächtnis
Emotion - 70GroßhirnIntegration
Kontrolle
Planen
Überlegung
Bewusstsein - 71ISt somit jede Hirnregion alleine für diese Gebiete verantwortlich?Nein, es gilt bei alen Bereichen eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen.
- 72Endokrines SystemAusschüttung von Hormonen, haupts. langsamere Entwicklungen wie Wachstum, Geschlechtsmerkm.
Unterstützt symp. NS bei Aussch. Adrenalin - 73Wie wird die Ausschüttung von Hormonen ausgelöst?hauptsächlich durch die Hirnanhangdrüse
(Hypophyse)
bestimmte Horm. verursachen die Auss. weiterer Hormone - 74Plastizität GehirnVeränderungen d. leistungen z.T. durch Umstrukturierung z.B. Gespräch, Vorlesung (neues lernen) Geige spielen etc. führt zu Umstrukturierung ständig
- 75NeurogeneseNeuronen können in Zukunft mögl. systematisch aus Stammzellen künstl erzeugt werden, Krankheiten heilen
früher dachte man ausgewachsene säugetiere können keine neuen neuronen bilden -> widerlegt - 76letzte Fragen: worauf lassen sich Unterschiede in EIgensch. v. Mensch zurückführeneinerseits genetische Unterschiede
andererseits Umwelteinflüsse - 77Was ist PersönlichkeitDie nichtpathologische Individualität in körperl. Ersch. Verhalten u. Erleben im Vergleich z.Referenzpopulation Menschen gleicher Kultur, gleichen Alters
- 78Geschichte: Erklärung Agression psychodynamische PerspektiveFaktoren, die Bedürfnis befriedigen
- 79Behaviorismus AgressionSuche nach Auslösern in der Vergangenheit, die agressives Verhalten geprägt haben
- 80HumanismusSuche nach Werten u. sozialen Bedingungen, die Agression statt wachstumsfördernde Perspektiven nähren
- 81Kognitive PerspektiveAuslöser für agressive Gedanken wird gesucht
Krieg
Gewaltfilme - 82Biologische PerspektiveUntersuchung Hirnareale die bei Agression aktiv sind
- 83Evolutionäre PerspektiveSuche nach Selektionskriterien, die agressives Verhalten als Anpassung notwenig gemacht haben
- 84Kulturvergleichende PerspektiveAgression in anderen Kulturen
Unterschiede u. Ähnlichkeiten - 85Psychodynamische PErspektive kurz und ForschungsgebietUnbewusste Triebe, Konflikte
Forschungsgeb.: Verhalten als sichtbarer Ausdruck unbewusster Motive - 86Behaviorismus kurzSpezifische gezeigte Reaktionen
F.: Verhalten u seine Verursachung durch Stimuli und Konditionen - 87Humanismus kurzMesnchl. Erleben u. Potentiale
Lebensmuster, Werte, Ziele - 88KognitivMentale Prozesse, Sprache
F.: Schlussfolgern geistg, Prozesse durch Verhaltensindikatoren - 89BIO kurzProzesse in Gehirn u. Nervensystem
F: Biochemische Basis von Verhalten u, Prozessen - 90Evolutionärev. entstandene psychische Anpassungsvorgänge
F.: mentale Mechanismen als evolutionär entstandene, adaptove Funktionen - 91Kulturvergleichendinterkulturelle Muster von Haltungen u. Verhalten
Forschgsthemen: universelle u. kulturspezifische Aspekte menschlicher Erfahrung - 92RuhepotentialAxon i. Ruhe: keine elektr. Erregung, dennoch Potentialunetrschied innen außen durch Ionenkonzentrat
- 93AktionspotentialAnkommende Erregung -> Öffnung Kanäle d. Membran zwischen außen und innen dadurch verändert sich die Ionenkonzentration sprunghaft und der Potentialúnterschied ist kurz im pos. Bereich. Lokales Akt. steckt andere in der Nähe an. Das Neuron feuert
- 94SynapsenReizweiterleitung v. einer NZ zur nächsten
bei Erreichen Endknöpfchens löst elekr. Impuls Ausschütung Neurotransmitter in synaptischen Spalt aus - 95Wie geht es weiter mit den Neurotransmittrn?lösen an für sie spezifischen und unbesetzten Rezeptoren des neuen neurons (postsynaptisch) elektr. Impuls aus, der entsprechend weitergeleitet wird
müssen im neuen noeuron aktiv aufgenommen werden, sonst anhaltende Erregung d. posts. Neurons - 96Wozu dienen Neurotransmitter?Weiterleitung von Reizen
exzitatorische Wirkung (Reize auslösen)
inhibitorische Wirkung (Weiterleitung Reiz verhindern) - 97Wodurch kann die Wirkung v. Neurotransmittern beeinflusst werden?Ausschüttung in synaptischen Spalt wird verringert oder gesteigert
Wiederaufn. aus synaptischem Spalt wird verlangsamt
für sie spezifische Rezeptoren werden geblockt - 98Arten von Neurotransmittern 1. ACh = Acetylcholinim zentr. und peripheren NS
Abbau v. NErvenzellen die ACh auss. -> Alzheimer
exzitatorisch zw. Nerven u. Muskeln -> Kontraktionen Muskel - 99Botulinumtoxin Curareverhindert Ausschüttung ACh in Atmungssystem -> Tod durch Ersticken
auch Curare (PFeilgift) besetzt ACh Rezeptoren -> Tod durch Ersticken - 1002. GABAbekannteste hemmende NT im Hirn
kann in einem Drittel aller Synapsen i Gehirn aktiv werden - 101Wozu kann Absinken von GABA führen?Absinken von Gaba -> plötzliche Neuronenaktivität in bestimmten Hirnregionen, kann zu Angst führen
Benzos steigern Wirkung von GABA, deshab in Angsttherapie eingesetzt - 1023. Dopamin, Noradrenalin und Serotonin -> NORADRENALINhebt Stimmung, lindert Depressionen
- 103Welche beiden NT hängen am meisten mit psych. Störungen zusammen?Noradrenalin
Dopamin -> erhöhter Dopaminspiegel -> Schizophrenie (zu starke Medis-> Parkinsonsymptome) - 104Was passiert wenn Serotonin durch hemmende Stoffe wie LSD gesenkt wirdHalluzinationen
erhöhtes Erregungsniveau
Agressivität - 105Wie wirken die meisten Antidepressiva?Erhöhen Wirkung v. Serotonin indem sie die Wiederaufnahme aus dem synaptischen Spalt verhindern.
- 1064. Endorphinekörpereigene Morphine -> Opium wirkt an Rezeptoren f.körpereigene Morphine
-wirken as NEUROMODULATOREN (Regelung Schmerz, Emotionen) wird z.B. Wirkung v. Endorphinen unterbrochen schlagen Schmerztherapien wie Akupkt. nicht mehr an.. - 107Zentrales Nervensystem ZNSNeuronen Gehirn Rückenmark
Veranlassung v. Aktionen durch eingehende neuronale werte, die verarbeitet werden
Rükenmark verarbeitet Reflexe direkt - 108Peripheres Nervensystem (PNS)Neuronales Gewebe außerhalb Gehirn u. Rückenmark
Sinnesrezeptoren Körper -> ZNS
Aufteilung in somatisches NS und autonomes NS - 109Somatisches NSSkelettmuskulatur
Befehle Gehirn -> Bewegung
Permanente Info über Lage Muskulatur an Gehirn - 110autonomes NSüberwacht grundlegende Lebensfkt.
unbewusste prozesse wie verdauung, herzschlag, atmung
-> auch während Koma oder Narkose aktiv!
aufteilung in symphatisches ns und paras. - 111symphatisches NSNotfall -> Fight or Flight
Pupillen weit, Schweißfdg, Speichelminderung - 112parasymphatisches NSRoutinefkt.
fördert Speichel
senkt Herzschlag
Fördert Verdauung in Magen- Darmtrakt - 113endokrines system WoDarm verdauung Glukosestoffw.
Bauchspdrüse
Eierstöcke Eizellen, weibl. Geschlmerkm.
Hoden Spermien, männl. Geschlmerkm.
Schilddrüse Stoffwechsel, Wachstum Entw,
Nebennieren Kampf u. Flucht - 114Sensorische Prozesse u. Wahrnehmung Sinn u. Zweck Wahrnehmgsinnvolle, zutreffende Erkenntnis über Welt u unseren Zustand an sich und in der Welt
-> Rückschluss proximale (Sinnesreize) auf distale Reize (physikalische Objekte)
-> Selektions u. Interpretationsprozess - 115KonstanzWIr erleben Umwelt als invariant, konstant, stabil obwohl Sinnesreize von Gegenständen sich ständig in Form, Farbe etc. ändern
- 116Prinzipien d. Wahrnehmung -> GruppierungGeringer abstand =zsmgehörig
ähnelnde Elemente =zsmgehörig
geschlossene Strukturen bevorzugt wahrgenommen - 117Automatisiertes WahrnehmenVerhalten automatisiert, überlernter Prozess
kann nicht blockiert werden - 118Selektivität WahrnhemungWahrnehmung als Produkt v. Kontext, Erfahrung, Erwartung
nicht nur auf Wahrnehmung physikalischer Reize übertragbar, auch soz. Situationen, andere Personen, Überzeugungen - 119Entwiclungspsychologiebeschreiben von körperlicher und geistiger Veränderung, die sich von der Empfängnis über die gesamte Lebensspanne hin zieht
-> Beobachtung 1. Auftrten und darauffolgende Veränderung Fähigkeiten - 120Phasenpränatal, säuglingsalter, frühe kindheit, späte kindheit, adoleszenz, frühes erwachsenenalter, mittleres erwachsenenalter, später erwachsenenalter
- 121Forschungsmethoden Entwicklungspsychologie 1.Vergleich mit normativen Standards
Fähigkeiten besitmmten alters werden bestimmt und in normen festgesetzt, Vergleich Lebensalter -> Entwicklungsalter - 1222.Längsschnittstudien
gleiche Person wird über längeren Zeitraum beobachtet
Vergleich Fähigkeit und EIgenschaften
Problem: Kontakt halten schwierig
nur Aussagen zu untersuchter Kohorte - 1233.Querschnittstudien
Vergleich d. Fähigkeiten von Personen verschiedenen Alters
jedoch -> Kohorteneffekt Unterschiede auch auf soz. und kulturelle einflüsse zurückzuführen - 124Körperl. Entwiclung3w Herz, 8w Bewegungem, 16 w. Bewegungen, die mutter spürt, geburt spracherkennung, mutter u vaterstimme bevorzugt, sehschärfe 40x kleiner als b. erwachsenen
- 125gehirn250000 neuronen pro min
100mrd neuronen bei geburt
axon und dendritenbildung postnatal
absterben vieler neurone nach geburt - 126Risikofaktoren in SchwangerschaftRöteln: Intelligenzminderung, Sehen, Hören, Herz
Alkohol: Gesicht, Intelligenz
Nikotin: niedr. Gewicht
Kokain: Intelligenzminderg durch mangelnden Sauerstoff im Gehirn, verringerte Aufmerksamkeitsleistg. - 127Adolenzenz10-12 Wachstumsschub, 12-14, Spermien,Menarche, Entwicklung Frontallappen (Emotionsregelung, Planung)
- 128Körperliche Veränderungen im Erwachsenenalter1. Sehen Linsentrübung: schlechtere Farbintensität, Weitsichtigkeit durch geringere Linsenflex., Hören: graduelle Verschlechterung
Fortpflanzung, Sexualität: Menop.50, Sp: 40 - 129Piagetejdes kind durchläuft entwicklungsph in selber Reihenfilge
Assimilation: weiterentw. durch anknüpfen neuer infos an gelerntes
Akkomodation: kognitive Schemata angepasst an Umwelt
Schemata: durch charakeristika geprägt - 130Experiment PiagetFlüssigkeit Glas
- 131Heutige moderne Theorienkein starres Stufensystem, Kinder entwickeln Theorien um Umstände in Umwelt zu verbessern und erklären
keine Sprünge in denen sich Kinder verändern sondern getrennte Veränderg in zentr. Wissensbereichen
->Entw. nicht kulturinvariant sondern v. EInflussfaktoren abhängig - 132Wygotsky InertialisierungWissen im sozialen Kontext erworben
Kinder lernen was im soz kontext als wichtig erachtet wird
-> kuturelle unterschiede - 133Entwicklung Erwachsenenalterfluide Intelligenz nimmt ab
kristalline Intelligenz (Faktenwissen) hoch
hohe Fähigkeit zur selektive Optimierung mit Kompensation (wenige bereiche konzentiriert, diese stärker ausbauen und verluste ersetzen - 134Psychosoziale Stadien nach EriksonJedes Alter Phasen, müssen überwunden werden, um in nächste Phase aufsteigen zu können
- 135Vorteilhafter ErziehungsstilAuf Kindesbedürfnisse wird eingegange, gleichzeitig werden Kinder gefordert -> autoritativ
- 136weitere Erziehungsstilelaissez faire (gleichgültig, ignorierend,vernachlässigend, unbeteiligt)
autoritär (nicht reaktiv, elternzentriertheit, zurückweisend) - 137Worus reultieren ErziehungspraktikenWelche prioritäten Eltern für ihre Kinder setzen
- 138Bindungdient nicht nur nahrung sondern zuwendung
kinder wenig zuwendung: geringere lebenserwartung
Affenstudien - 139Moralisches UrteilVerschiebung d Betonung von Konsequenzen Handlung auf Intention
Bsp Tasse Kind - 140Stufensystem moraluntere stufen entscheidungen nach eigenem vorteil, obere nach gemeinwohl
- 141Untersuchungsmethode MoralInterview. Konfrontation mit moralischen Dillemata
- 142Piagetsensumotorisch, präoperatorisch,
konkret-‐ operatorisch,
formal-‐operatorisch
Informações
- Descrição
- FlashCards sobre Einführung in die Psychologie, criado por Clara Vanessa em 10-10-2015.
- Criado por
- Clara Vanessa
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