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Flashcards

Advanced Statistics

Geht euch nix an Statistik Master Alemão 92 flashcards

Flashcards do conjunto (92)

  1. 1Einfache Regressiona sagt b voraus
    nur eine Variable. Ablesbar an R²
  2. 2Methode der kleinsten QuadrateFür einen Datensatz (eine Punktewolke) werden a und b so
    gewählt, dass der quadrierte Vorhersagefehler über alle
    Probanden minimal ist:
    Für die Ermittlung der Regressionsgleichung wird die
    Differenz der tatsächlichen von den vorhergesagten y-Werten
    also quadriert. Das hat 2 Vorteile:
    (1) Abweichungswerte sind immer positiv.
    (2) Große Abweichungen werden stärker berücksichtigt als
    kleine Abweichungen.
  3. 3Multiple Regression:a b c sagen d voraus, selbe Methode wie bei Regression.
  4. 4Partialkorrelationen:Bei einer Partialkorrelation wird der Einfluss einer Drittvariable aus dem
    Zusammenhang zwischen zwei Variablen herauspartialisiert bzw.
    konstant gehalten.
    • Konkret wird Frage gestellt, wie hoch Intelligenz und Problemlösen
    miteinander korrelieren würden, wenn man eine Stichprobe hätte, in der
    sich die Personen in der Arbeitsgedächtniswert nicht mehr
    unterscheiden (alle denselben Arbeitsgedächtniswert aufweisen).
  5. 5Gütemaße der Regressionsfunktion (Gesamtmodell)Bestimmtheitsmaß (R²) = Anteil an der durch die Funktion erklärter Varianz an der Gesamtstreuung.
    Angepasstes R²: Zur Beurteilung der Güte von linearen Regressionsmodellen bietet es sich an, das korrigierte R² zu betrachten. Es ist zwar nicht direkt wie das normale R² als Prozentsatz an erklärter Varianz der abhängigen Variablen zu interpretieren, berücksichtigt und bestraft aber die Anzahl unabhängiger Variablen im Modell. Prinzipiell gilt: Je höher das korrigierte R², desto besser passt das Modell auf die Daten.
    F-Statistik
    Standardfehler
  6. 6t-WertPrüft, ob der Regressionskoeffizient verschieden von Null ist.
  7. 7BETA-Wert= Standardisierter Regressionskoeffizient.
    Zeigt Steigung des Prädiktors an
  8. 8Konfidenzintervall des Beta-WertsWenn das Konfidenzintervall 0 nicht schneidet (Untergrenze – Obergrenze), dann sind die Ergebnisse signifikant. Je größter das Konfidentintervall, desto „unsicherer“ sind die Ergebnisse.
  9. 9Modellprämissen bei RegressionNicht-Linearität: (Häufig werden Zusammenhänge linear angenommen, obwohl sie kurvilinear sind)
    Normalverteilte Residuen
    Homoskedastizität
    Multikollinearität
  10. 10Residuen bei der Regression - AnnahmenErwartungswert der Residuen = 0; dementsprechend Über- und Unterschätzung gleichhäufig; nur bei normalverteilten Residuen sind die Signifikanzwerte von Beta-Gewichten und R² korrekt.
    Ab 100 weniger problematisch.
    ACHTUNG: Ausreißer an den Enden sind trotzdem problematisch.
    Homoskedastizätät: Verteilung der Ausreißer GLEICHMÄßIG um Regressionsgerade herum.
    Heteroskedastizität: Systematische Verzerrung der Ausreißer.
  11. 11Multikollinearität:Prädiktoren korrelieren stark. Mit zunehmender Multikollinearität wird das Verfahren zur Schätung der Regressionskoeffizienten instabil und Aussagen zur Schätzung der Regressionskoeffizienten zunehmend ungenau
  12. 12Verschiedene Varianten von RegressionEinschluss (Alle Variabeeln auf einmal rein)
    Hierarchisch(Theoriegeleitete, blockweise Aufnahme in die Gleichung)
    Nur sinnvoll, wenn
    Ein Einbau solcher Interaktionseffekte ist nur dann sinnvoll, wenn diese
    sachlogisch begründet sind, d.h. es wird davon ausgegangen, dass die
    Wechselwirkung zweier Variablen einen Einfluss auf die abhängige
    Variable besitzt, also die eine unabhängige Variable den Einfluss der
    anderen verändert
    Vorwärtsselektion: UVs nacheinander in das Modell einschließen; startend bei besterklärendster Variable.
    Rückwärtsselektion: Variablen nach und nach aus dem Modell genommen, startend bei schlechtest erklärender Variablen.
    Schrittweise selektion: Passend machen, so dass beste Anpassung erreicht wird.
  13. 13DrittvariableneffekteScheinkorreltation
    Konfundierung
    Supressoreneffekt
  14. 14ScheinkorreltationX korreliert mit Y; Korrelation verschwindet, wenn Z kontrolliert wird.
    Beispiele: Größe korreliert mit IQ (NUR ohne Kontrolle des Alters)
  15. 15KonfundierungX Korreliert mit Y; Korrelation wird schwächer, wenn Z kontrolliert wird. Beispiel: Einkommensunterschiede von Männern und Frauen, WENN NICHT nach Branche gesiebt wird.
  16. 16Interaktion:Korrelation von X mit Y ist NICHT 0. Stärke des Zusammenhangs ist abhängig von Z; Beispiel: – Beispiel: Umfragedaten zeigen, dass Personen mit niedrigen Einkommen dafür
    stimmen Einkommensunterschiede zwischen Arm und Reich abzubauen. Dieser
    Zusammenhang tritt in Ostdeutschland deutlicher hervor als in Westdeutschland. Der
    Einkommenseffekt interagiert mit der regionalen Herkunft.
  17. 17SuppressoreffektDie Korrelation von x mit y ist von 0 verschieden; Wenn die Drittvariable z
    kontrolliert wird, wird der Zusammenhang stärker.
    – Eine Untersuchung zeigt, dass sich der Anteil der Ledigen bei Männern und
    Frauen einer bestimmten Altersstufe kaum unterscheidet. Kontrolliert man
    allerdings das Ausbildungsniveau, dann zeigt sich bei gering qualifizierten
    Personen ein hoher Anteil lediger Männer und ein geringer Anteil lediger
    Frauen.
  18. 18Explorative FAAuffinden von Faktoren
  19. 19Konfirmatorische FAÜberprüfen empirisch, ob bestehende Daten ein theoretisches Modell bestätigen oder verwerden. Alternativ kann explorative FA an anderer Stichprobe „kreuzvalidiert“ werden.
  20. 20Faktorenanalyse umfasstGruppe multivariater Analyseverfahren, mit denen zugrundeliegende gemeinsame Dimensionen von Variablenmengen (Fragebogenitems) untersucht werden.
  21. 21Explorative Faktorenanalyse findet...Findet Strukturen in Variablensets; es werden sich einige Variablen überlappen (Korrelation). Variablengruppen, die hoch korrelieren nennt man Faktoren.
    Theoretisch möglich: 1 bis K Lösungen; wobei K die Anzahl der Variablen darstellt.
    Im Idealfall: Keine Annahme über Zusammensetzung und Anzahl der Faktoren, aber praktisch fast nie der Fall.
  22. 22Voraussetzungen der FA:Intervallskalierte Variablen
    Multivariat-normalverteilte Variablen
    N pro variable mind 3.
    Substantielle Korrelation im Datensatz
    (Dichotome Variablen mit Einschränkung verwendbar)
  23. 23Faktor (Definition)Theoretische Variable oder Konstrukt, das allen wechselseitig hoch korrelierenden Variablen zugrunde liegt.
  24. 24Faktorladung:Korrelation einer Variablen mit einem Faktor. Von -1 - +1
    ..Über Faktorladungen wird definiert, welche Variable zu welchem Faktor „gehört“ und damit auch, was jeder Faktor bedeutet.
  25. 25Kommunalität gibt an..Die Kommunalität einer Variablen gibt an, in
    welchem Ausmaß die Varianz dieser
    Variablen durch die Faktoren erfasst / erklärt
    / aufgeklärt wird.
  26. 26Kommunalität (Ladungen)Summe der quadrierten Ladungen einer
    Variablen über alle Faktoren
    • Maximum: 1 (da die Gesamtvarianz jeder
    Variablen auf 1 normiert ist)
    Kommunalität 1: Variable teilt Varianz vollständig mit dem Faktor, keine spezifische Varianz
    Kommunalität 0: Variable besteht komplett aus Unique Variance und Error Variance
  27. 27Faktorwert:Kennzeichnet Position einer Variable auf einem Faktor
    - Wie sehr weist eine Variable die Eigenschaften des Faktors auf?
    Wertebereich (standardisiert) M=0, s=1 (Pro Faktor)
  28. 28Eigenwert:Gibt an, wie viel der Gesamzvarianz aller Variablen durch einen Faktor erklärt wird.
    Summe der quadrierten Ladungen aller Variablen auf diesem Faktor
    0 bis K (Anzahl an Variablen)
  29. 29Faktorenextraktion:Erfolgt nach Kriterium, dass jeder Faktor sukzessiv so viel Varianz in den untersuchten Variablen erklärt wie möglich.
    Jeder neue Faktor erklärt dabei nur Varianz, die NICHT von zuvor extrahierten Faktoren erklärt wurde.
  30. 30Bestimmung der Faktorenzahl:Kaiser-Guttman-Regel (Eigenwertkriterium)
    Alle Faktoren mit Eigenwert größer 1 werden aufgenommen.
    Somit erklärt ein Faktor immer mehr Varianz als eine urprüngliche Variable.
    Kriterium der extrahierten Varianz
    Durch Vorüberlegungen kann festgelegt werden, wie groß der Anteil der extrahierten Varianz durch die aufgenommenenFaktoren sein soll.
    Screeplott
    Ellbow-Kriterium.
  31. 31Rotationsproblem:Rotation um den Ursprung ohne Informationsverlust möglich;
    Position der Faktoren ist zunächst nach Maximierung der Varianzaufklärung gewählt.
    Ziel: Einfachstruktur (hohe Ladung der Faktoren auf einigen Variablen, niedrige auf den anderen. Die Variablen sind nur schwer zuzuordnen.)
  32. 32Gebräuchliche orthogonale Rotationstechniken:Varimax: Maximiert die Varianz der quadrierten Faktorladungen
    innerhalb der Faktoren. Varimax ist der am häufigsten verwendete
    orthogonale Rotationsalgorithmus.
  33. 33Gebräuchliche oblique RotationstechnikenPromax, Direct Oblimin
  34. 34Promax-RotationDieser Algorithmus startet mit einer orthogonalen Rotation und
    transformiert die Faktoren anschließend in eine oblique Lösung mit dem
    Ziel, die absoluten Werte der Primärladungen zu maximieren und die
    Sekundärladungen gegen Null gehen zu lassen (OBLIQUE)
  35. 35Direct ObliminEin Rotationsalgorithmus, der die simultane
    Optimierung eines orthogonalen und eines obliquen
    Rotationskriteriums anstrebt.
    • Bei beiden obliquen Rotationsverfahren kann die Höhe der maximalen
    Faktorinterkorrelationen vom Benutzer beeinflusst werden.
  36. 36Eignet sich die Korrelationsmatrix für eine EFA? (Test)Barlett-Test:
    Überprüft die Hypothese, dass die Stichprobe aus einer Grundgesamtheit stammt, in der die Variablen unkorreliert sind.
  37. 37Barlett-Test:Überprüft die Hypothese, dass die Stichprobe aus einer Grundgesamtheit stammt, in der die Variablen unkorreliert sind.
    ..Test, ob sich die Korrelationsmatrix für eine EFA eignet.
  38. 38Barlett-Test VoraussetzungNormalverteilung
    Prüfgröße annähernd Chi-Quadrat verteilt (Anfällig gegenüber Stichprobengröße)
  39. 39Kaiser-Meyer-Olkin-Kriterium:Zeigt Ausmaß, in dem Variablen zusammengehören. Alles über .5 ist akzeptabel.
  40. 40Kommunalitäten:Summe der quadrierten
    Korrelationen einer Variable mit allen Faktoren;
    Prozentsatz der durch alle Faktoren beschriebenen
    Varianz einer Variablen
  41. 41• FaktorladungenKorrelation einer Variablen mit
    einem Faktor
  42. 42FaktorwerteKennzeichnet die Ausprägung eines
    Faktors für eine Person
  43. 43• Eigenwert:Gesamtvarianz aller Variablen, die
    durch den Faktor aufgeklärt wird
  44. 44Konfirmatorische FaktorenanalyseSonderfall eines Strukturgleichungssystems:
    Strukturbestätigendes Verfahren;
    Theoretisches Modell
    A Priori Festlegung der Faktorenzahl
    Faktoren werden a Priori korreliert bzw nicht korreliert.
    Zuordnung manifester Variablen und Faktoren durch a priori-Restriktionen.
    Ziel: Überprüfung der Beziehung zwischen manifesten und latenten Variablen.
    Lässt keine Mehrfachladung zu.
    Abbildung latenter Variablen und deren kausale Abhängigkeit von einzelnen Items
    Es MÜSSEN weniger freie als bekannte Parameter existieren – Freiheitsgrade
  45. 45Voraussetzungen KFATheoretisches Vorwissen über zu testendes Modell
    Skalenniveau: Maximum-Likelihood-Schätzung: Intervallskaliert
    Asymptotically Distribution Free-Method: Ordinalskaliert
  46. 46Maximum-Likelihood-Schätzung (Skalenniveau Daten)INtervall
  47. 47Asymptotically Distribution Free-Method (Voraussetzungen Daten)Ordinal
  48. 48Anwendungsfelder und Ziele: KFAModellierung von Zusammenhängen zwischen mehreren
    manifesten/beobachteten und latenten Variablen (Konstrukte)
    Testen des Gesamtmodells auf Gültigkeit in der Population
    Testen einzelner Modellparameter
    Vergleich alternativer/konkurrierender Modelle
  49. 49Vorgehen KFATheoriebildung (Beschreibung der Beziehung zwischen manifesten und latenten Variablen und der Beziehung der Konstrukte untereinander.
    Berechnung der Modellparameter: Schätzung der nicht explizit vorgegebenen Ladungen/Pfadkoeffizienten, Varianzen und Kovarianzen
    Testung des Modells: Frage nach Übereinstimmung der vom Modell vorgegebenen Datenstruktur mit den beobachteten Daten
    Messmodell setzt sich zusammen aus: Latenter Variable (Konstrukt) + Indikator / manifeste Variable (Item) + Fehler
  50. 50Axiome der klassischen Testtheorie:1.) Existenzaxiom
    2.) Verknüpfungsaxiom
    3.) Unabhängigkeitsaxiom:
  51. 511.) ExistenzaxiomDer wahre Wert existiert als Erwartungswert der Messungen eines Probanden. (Der Erwartungswert einer Zufallsvariablen beschreibt die Zahl, die die Zufallsvariable im Mittel annimmt.)
  52. 522.) VerknüpfungsaxiomJede Messung ist aus wahrem Wert + Zufälligem Messfehler zuammengesetzt
  53. 533.) Unabhängigkeitsaxiom:Die Korrelation zwischen Messfehlern und wahren Werten =0
  54. 54FIT INDICES: KFAX²-Anpassungstest:
    CFI
    RMSEA
  55. 55X²-Anpassungstest:Prüft die Hypothese, dass die Differenz zwischen der theoretischen
    und der empirischen Kovarianzmatrix gering ist, d.h. das Modell die
    Datenstruktur in allen Einzelheiten gut beschreibt.
    Kleine Werte = Guter Model-Fit.
    Test ist allerdings empfindlich gegenüber Stichprobengröße, deshalb existieren bestimmte Normen (zb n=100)
  56. 56CFIVergleicht getestetes Modell mit einem Nullmodell mit unkorrelierten Faktoren.
    – …ist relativ robust gegenüber der Stichprobengröße und Verletzungen
    der Verteilungsannahme
    – Der Index kann Werte zwischen 0 und 1 annehmen, wobei höhere
    Werte für einen besseren Modell-Fit sprechen
    – Ab CFI von 0,9 (nach manchen Quellen erst ab 0,95) gilt das Modell als
    gut.
  57. 57RMSEAMaß zur Beurteilung der Güte eines Modells.
    Gut: RMSEA nicht größer als 0,05
    Reelativ unempfindlich gegenüber n
    Werte zw. 0-1
  58. 58Logistische Regression:AV: Dichotom oder Kategorial ausgeprägt (Nominalskalenniveau)
    Dichotom: Binäre logistischer Regression
    Kategorial: Multinomiale logistische Regression
  59. 59UV: Metrisch oder kategorialAV gibt in diesem Fall die Gruppenzugehörigkeit an; logistische Regression schätzt diese allerdings nicht direkt, sondern bestimmt Wahrscheinlichkeit dafür, zu einer bestimmten Gruppe zu gehören.
  60. 60Warum keine Klassische Regression sondern logistisch?Keine hinreichende Streuung in den Beobachtungswerten, da nur die
    Werte 0 und 1 möglich sind.
    Bestimmung einer Regressionsgerade nicht sinnvoll
    2. Interpretation der mit Hilfe einer linearen Regression geschätzten Werte
    im Sinne einer Wahrscheinlichkeit
    Unplausible Werte (außerhalb des Intervalls [0;1])
    3. Residuen sind nicht normalverteilt und erfüllen auch nicht das Kriterium
    der Homoskedastizität.
    klassische Regression ist nicht zulässig
  61. 61Logistische Wahrscheinlichkeitsfunktion:Punktsymmetrisch; Wendepunkt immer bei p=.5
    Neben der Wahrscheinlichkeit können ODDS angegeben werden (das macht ja voll den Unterschied..) Wahrscheinlichkeit/Gegenwahrscheinlichkeit.
  62. 62Schätzung der Koeffizienten:Verwendung der Maximum-Likelihood-Methode. Modellparameter werden so geschätzt, dass die Wahrscheinlichkeit, die beobachteten Ausprägungen zu erhalten, maximiert wird. Berechnung erfolgt logischerweise iterativ usw blabla.
  63. 63Interpretation der Koeffizienten:Sinnvolle Interpretation nur bei jeder Kategorie mind 25n
  64. 64Gütemaße für den Regressionsansatz:Gütemaße für den Regressionsansatz
    • Gütemaße auf der Basis der LogLikelihood-Funktion (LLFunktion)
    Analyse der Devianz:
    • Unter der LogLikelihood-Funktion versteht man die
    logarithmierte, bereits bekannte Likelihoodfunktion LL =
    ln(L)
    • Das -2fache von LL wird als Devianz bezeichnet und ist
    annähernd χ²-verteilt (mit k-j-1 Freiheitsgraden, wobei k =
    Anzahl der Beobachtungen und j = Anzahl der Prädiktoren).
  65. 65Analyse der Devianz• Die Devianz ist die Abweichung vom Idealwert (vergleichbar
    mit Fehlerquadratsumme im linearen Modell).
    • Bei perfekter Modellpassung ergibt sich ein Likelihood von 1
    und eine Devianz von 0.
    • Mit Hilfe eines χ²-Tests lässt sich überprüfen, ob die Devianz
    nahe bei dem Maximalwert 0 liegt
    Zu testen ist, ob
    – H0: Modell besitzt eine optimale Anpassung
    – H1: Modell besitzt keine optimale Anpassung zutrifft.
    • χ²-Test sollte ein Signifikanzniveau nahe 1 aufweisen.
    • Problem: Ein Modell mit ungleicher Gruppenstärke wird i. d.
    R. besser bewertet als ein Modell mit gleich großer
    Gruppenstärke.
  66. 66Likelihood Ratio-Test:• Die Devianz des vollständigen Modells (DM) wird
    beim Likelihood Ratio-Test mit der Devianz des
    Nullmodells (D0) verglichen.
    • Das Nullmodell erhält man, wenn alle
    Regressionskoeffizienten auf Null gesetzt werden,
    sodass nur noch die Regressionskonstante im
    Modell verbleibt.
  67. 67Pseudo-R²-StatistikenVersuch, Maß zu finden, was multiplem R² entspricht.
    Man konnte sich aber auf kein einheitliches Maß einigen. Stattdessen verwendet man unterschiedliche Varianten von R², aber nichts hat alle günstigen Eigenschaften von R²
    Pseudo-R² erzielen insg. Kleinere Werte als R² der multiplen linearen Regression.
  68. 68McFaddens R² (Pseudo R²)Werte ab 0,2 sind akzeptabel, Werte ab 0,4 gute Modellanpassung
  69. 69Cox and Snell R²: (Pseudo R²)Maximal Wert von .75 erreichbar.
  70. 70Nagelkerke R² (Pseudo R²)Werte von größer als 0.5 lassen sich als gut interprestieren.
    Beurteilung der Klassifikationsergebnisse: Methode prüft ebenfalls den Modellfit, indem die empirisch beobachteten Ergebnisse 0 und 1 mit denen anhand der Regressionsgleichung erzeugten Wahrscheinlichkeiten vergleicht. (Trefferquote wird mit 0.5 verglichen)
  71. 71Ausreißerdiagnostik (logistische Regression)Auch bei logistischer Regression ist Ausreißerdiagnostik wichtig:
    Es MUSS beachtet werden, dass es keine echten Residuen gibt!
    Prüfung der Merkmalsvariablen:
    Um Modell-Overfitting zu vermeiden, kann die Überprüfung einzelner Prädiktoren von Nutzen sein.
  72. 72Likelihood-Quotienten-Test:– Vergleich der Devianz des vollständigen Modells (DM) mit der
    Devianz eines reduzierten Modells (DR).
    – Im Reduzierten Modell wird jeweils ein Regressionskoeffizient auf
    Null gesetzt.
    – Die Differenz DR – DM kann über die χ²-Verteilung auf Signifikanz
    geprüft werden.
  73. 73Clusteranalyse:Ziel: Aus heterogener Gesamtheit von Objekten homogene Teilmengen zu identifizieren. (Gruppenbildung)
    Ziel: Hohe Intraclusterhomogenität – Elemente im Cluster möglichst ähnlich
    Geringe INTERclusterhomogenität – Unterschiede zwischen den Elemente verschiedener Cluster möglichst groß.
  74. 74Anwendung clusteranalyseKaufverhalten, Produktanalyse, Marktforschung, Konsumgruppen…
    Clusteranalyse ist ein exploratives Verfahren und bedient sich keiner inferenzstatistischer, d.h. schließender Methodik. Es wird also „nur ausgezählt“, nicht manipuliert.
  75. 75Clusteranalyse - Verfahren (statistische Eigenschaften und Vorgehen)Clusteranalyse ist ein exploratives Verfahren und bedient sich keiner inferenzstatistischer, d.h. schließender Methodik. Es wird also „nur ausgezählt“, nicht manipuliert.
    Clusteranalyse ist ein Verfahren, das sich in zwei wesentlichen Punkten unterscheidet (von was denn oO)
    1.) Wahl des Promititäsmaßes:
    Dh, Ähnlichkeitsmaß bzw. Abstandsmaß
    2.) Wahl des Gruppierungsverfahrens
    Vorgehensweise, nach der Zerlegung oder Zusammenführung geschieht. (Partitionierungsalgorithmen)
  76. 76Ähnlichkeit vs. DistanzmaßÄhnlichkeitsmaße:
    Geeignet, wenn Ähnlichkeitsaspekt im Fokus steht.
    Distanzmaße gut geeignet, wenn absoluter Abstand von Objekten Interesse ist
  77. 77Euklidische DistanzKürzeste Entfernung per „Luftlinie“ – Pythagoras)
  78. 78City-Block-MetrikSchachbrett-Muster; erst X-Achse, dann Y-Achse;
  79. 79Minkowski-MetrikVerallgemeinerung beider Vorgehen: mit c=1; city block; c=2; Euklidisch; c größer 1 Minkowski
  80. 80Auswahl des Fusionierungsalgorithmus:Basis: Distanz- vs. Ähnlichkeitsmatrix
  81. 81Partitionierende Verfahren:Gehen von Startpartition aus, dh. Gegebene Gruppierung der Objekte und Anzahl von Gruppen.
    Objekte werden dann zwischen den Gruppen geschoben, bis bei der Zielfunktion ein Optimum erreicht ist.
    Vorteil: Objekte können während des Fusionierungsprozesses getauscht werden. Wäre blöd, wenn nicht, weil darauf das Verfahren beruht 
  82. 82Agglomerative Verfahren:Beginnen bei feinsten Partition, also bei Gesamtanzahl der Untersuchungsobjekte und fassen dann Objekte in Gruppen zusammen.
  83. 83Divisive Verfahren: (Gegenstück zu agglomerativ)Alle Einheiten = Eine Gruppe
    Teilen dann neue Gruppen ein und Objekte dazu.
  84. 84Probleme bei de Durchführung von partitionierenden Verfahren:1.) Anzahl der Gruppen, in die Objekte eingeteilt werden können.
    2.) Nach welchem Kriterium werden die Objekte in die Gruppe eingeteilt? Zufall? Hierarchische Partitionierung?
    Es folgt hieraus logisch: Die Wahl der Startpartition ist meist subjektiv. Bei Zufälliger Startpartition ergeben sich logischerweise unterschiedliche Ergebnisse, DENN ES WERDEN NUR LOKALE Optima und keine GLOBALEN gefunden.
  85. 85K-Means-Verfahren (partitionierend)Eigenschaften:
    -K Gruppen
    - Zielkrierium: Varianzkriterium (min)
    - Distanzmaß: Euklidisches Distanzmaß
  86. 86Fusionierung (Auswahl des Algorithmus)Single Linkage: Nächster Nachbar
    Complete Linkage: Entferntester Nachbar
  87. 87Ward-Verfahren:In der Praxis weit verbreitet
    Unterscheidung von anderen Linkageverfahren; Nicht Objekte von geringster Distanz zusammengefasst, sondern Objekte vereinigen, die ein gewisses Kriterium (meist Varianzkriterium) am wenigsten vergrößern.
    Erzeugt möglichst homogene Cluster.
    Zur Interpretation können verschiedene Indikatoren herangezogen werden:
    1.) Mittelwert der Variablenausprägungen in den jeweiligen Clustern
    2.) Berechnung der F-Werte
    3.) Berechnung der t-Werte
  88. 88F-Wert (Clusteranalyse)„Der F-Wert kann zur Beurteilung der Homogenität einer gefundenen Gruppen
    genutzt werden. Je kleiner ein F-Wert ist, desto geringer ist die Streuung dieser
    Variable in einer Gruppe im Vergleich zur Erhebungsgesamtheit.
    à Wert < 1, da sonst die Variable mehr Streuung in der Gruppe existiert als in
    der Grundgesamtheit.
    à Cluster ist vollkommen homogen, wenn alle F-Wert kleiner 1 sind
    à Muss händisch pro Gruppe bestimmt werden.“
  89. 89t-Wert (Clusteranalyse)T-Wert dient nicht zur Bewertung der Clusterung, sondern vielmehr zur
    Charakterisierung der jeweiligen Cluster.
    Durch welche Variable grenzen sich die Cluster untereinander ab, ist die
    Fragestellung.
    Sofern mehr als 2 Gruppen, kann durch Varianzanalyse ein Gruppenunterschied festgestellt werden.
    ACHTUNG: Hier kann F größer 1 werden und muss das auch, damit es signifikante Gruppenunterschiede gibt.
  90. 90Voteile ClusteranalyseLeicht anwendbares Verfahren
    • Flexible Einsatzmöglichkeiten
    • unterschiedliche Problemstellungen
    können durch Vielzahl
    von Möglichkeiten zur
    Verfahrensanpassung gelöst
    werden
    • Clusteranalysewerkzeuge sind
    in den gängigen Statistiksoftwareprogrammen
    implementiert
    • Kostengünstig
  91. 91Nachteile ClusteranalyseInterpretation der Ergebnisse
    erfordert Informationen über den
    verwendeten Cluster-algorithmus
    • Viel Willkür im Verfahren
    aufgrund diverser Stellschrauben
    • Nur lineare Zusammenhänge
    erkennbar
    • Ergebnis hängt stark von den
    Inputvariablen ab.
  92. 92—

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