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Flashcards

Epidemiologie

Sven Christian Klinische Psychologie Alemão 25 flashcards

Flashcards do conjunto (25)

  1. 1deskriptive Epidemiologieverfolgt das Ziel, die
    Häufigkeit und den natürlichen Verlauf von
    Erkrankungen in der Allgemeinbevölkerung
    und ihren verschiedenen Gruppen einzuschätzen
  2. 2analytische EpidemiologieDarüber hinaus will sie Zusammenhänge zu risikoerhöhenden, auslösenden,
    aufrechterhaltenden und protektiven Faktoren ermitteln
  3. 3LebenszeitprävalenzPrävalenz über das gesamte Leben
  4. 4PrävalenzHäufigkeit einer Krankheit zu einem bestimmten Zeitpunkt
    Bestandsrate
    Anteil der Erkrankten an der
    Gesamtrisikopopulation zu einem bestimmten Zeitpunkt oder
    über eine bestimmte Zeitspanne
  5. 5PeriodenprävalenzPrävalenz in einem bestimmten Zeitraum, in dem eine Störung erfasst wird
  6. 6PunktprävalenzHeute, nun
    aktuelle Prävalenz
  7. 7Epidemiologische MetaanalyseSchrittweise multi-method Prozedur (bsp. stichprobenartige Interviews zur Verifizierung)
    - 1-Jahres-Prävalenz
    - Reviews aller vorhandenen epidemiologischer Studien
    - Einschluss neurologischer Krankheiten
  8. 8Krankheitslast psychischer Störungen !!!- 20,2% der DALYs in EU-Staaten
    - 17,8% bei Männern
    - 22,9% bei Frauen
    - 7,2% (meist) DALYs durch depressive Störungen
  9. 9Wieviele Menschen leiden in der EU (2011) an psychischen Störungen? Wie ist der Anstieg seit 2005 zu erklären? !!!38,2% der Bevölkerung (Demenz inbegriffen) --> 164,8 Mio. Menschen
    Anstieg aufgrund von Berücksichtigung von Störungen im Kindes-und Jugendalter
  10. 10Was sind die häufigsten Störungen? !!!- Angststörungen: 14%
    - Insomnien: 7%
    - Major Depression: 6,9%
    - ADHD: 5%
    - Substanzabusus: >4%
    - Demenz: 1-30% (altersabhängig)
  11. 11Einschränkungen der EpidemiologieUneinheitliche Diagnosestandards
     Neurologische Beschwerden uneinheitlich erfasst
     Uneinheitliche Zeiträume bei Erfassung
     Hohe Diversivität in unterschiedlichen kulturellen Kohorten
  12. 12The global burden of mental disordersWHO Studie in 28 Ländern mit dem Ziel, Prävalenz, Belastung und Beeinträchtigung sowie Behandlungsbedarf zu
    erfassen
     Psychische Störungen treten in allen Ländern der Erde auf
  13. 13Wie hoch sind die Interquartilsabstände (IQR) für die Lebenszeitprävalenz und die 12-Monatsprävalenz? !!!IQR = 25% - 75%
    Lebenszeitpr.: 18,1%-36,7%
    12-Monats-Pr.: 9,8%-19,1%
  14. 14THM1. Nur eine Minderheit der betroffenen
    Menschen mit psychischen Störungen erhalten Zugang zu Behandlung
     2. Der Zugang wird meist verzögert
     3. Die Qualität der Behandlung entspricht
    nicht den aktuellen Kenntnissen der
    Wissenschaft und nicht den geforderten
    Standards in evidenzbasierten Leitlinien
  15. 15Was ist Morbidität?Erkrankungsrate
    Anteil der Erkrankten in einer definierten Population während eines bestimmten Zeitraumes
  16. 16Was ist die Mortalitätsrate?Sterberate
    Anteil der Sterbefälle an einer definierten Population
    während eines bestimmten Zeitraumes
  17. 17InzidenzNeuerkrankungsrate
    Anteil der Neuerkrankten an der
    Gesamtrisikopopulation während eines bestimmten Zeitraums,
    dient der Beschreibung der Morbidität
  18. 18Relatives RisikoVerhältnis des Erkrankungsrisikos bei exponierten Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen
  19. 19Odds RatioDer Faktor, um den bei Exposition die Wahrscheinlichkeit zu erkranken steigt; berechnet als die Wahrscheinlichkeit,
    unter Exposition zu erkranken, geteilt durch die Wahrscheinlichkeit, ohne Exposition zu erkranken
  20. 20Absolute RatioErkrankungsrisiko exponierter Personen
    - (Minus)
    Erkrankungsrisiko nicht exponierter Personen
  21. 21Bevölkerungsbezogenes Risikoabsolutes Risiko * Häufigkeit der exp. Personen in der Bevölkerung
  22. 22SensitivitätVermögen des Testes, Erkrankte als krank zu erkennen
    (Empfindlichkeit)
  23. 23SpezifitätFähigkeit eines Testes, Gesunde als gesund zu identifizieren
    (Treffsicherheit)
  24. 24Gesamtprävalenz psychischer Störungen bei 7-16 Jährigen in der CH22,48%
    (globaler Maßstab um die 20%)
    WHO:
    10-20% aller Kinder/Jugendlichen haben psych. Störungen
    50% dieser beginnen bis im Alter von 14, 75% bis Mitte 20
  25. 25Methoden zu Verhindern und zu "Heilen"Erkennen (Stigma reduzieren)
    Ursachenforschung (Entwicklungsperspektive)
    Behandlung
    (Prävention, Wirksamkeit, Transfer)

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Sven Christian
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