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Flashcards

Biomechanik

Bastian Schulte 08-001-0001 Alemão 26 flashcards

Biomechanik

Flashcards do conjunto (26)

  1. 1Nennen Sie die Arten von Handlungszielen!1. Realisierung einer maximalen Endgeschwindigkeit
    2. Realisierung einer minimalen Zeitdauer der Einzelbewegung
    3. Realisierung einer minimalen Zeitdauer einer zyklischen Bewegungsfolge (Ausdauersportarten)
  2. 2Nennen Sie die Arten von Widerständen!1. starr (Tartan, Waldboden)
    2. elastisch (Turnboden, Wassersprungbrett)
    3. gleitend (skaten, Radfahren)
    4. Strömungen (Skifliegen, Schwimmen)
    5. ohne Widerlager (Drehbewegungen im Flug)
  3. 3Nennen Sie die 7 biomechanischen Prinzipien nach Hochmuth!Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges
    Prinzip der Anfangskraft
    Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf
    Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen
    Prinzip der Impulserhaltung
    Prinzip der Limitierung der Mechanischen Leistung
  4. 4Beschreiben Sie das Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges- Beschreibt Zusammenhang zwischen genutztem Weg und erreichtem Ergebnis
    - Bsp. Strecksprung: Nicht zu viel Beugetiefe (zu hohe Lastmomente) , aber auch nicht zu wenig ( zu wenig Weg).
    - Grenzen sind durch Training veränderbar
  5. 5Beschreiben Sie das Prinzip der Anfangskraft!- beschreibt die Nutzung von Auftaktbewegungen zur Verbesserung des Ergebnisses
    - entgegen der Richtung der Hauptbewegung
    - Am Wendepunkt kann kurzzeitig Energie in den Muskeln und Sehnen des Körpers gespeichert werden und für die Hauptbewegung genutzt werden.
  6. 6Beschreiben Sie das Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf!- erklärt das unterschiedliche Funktionsprinzip von Bewegungen in Abhängigkeit vom Handlungsziel.
    Bei Minimierung der Zeitdauer wird Geschwindigkeit bereits zu Beginn maximiert: abfallende Tendenz im Beschleunigungsverlauf
    Bei Maximierung der Endgeschwindigkeit werden die schnellen motorischen Einheiten erst im Verlauf der Bewegung zugeschaltet: ansteigende Tendenz im Beschleunigungsverlauf.
  7. 7Beschreiben Sie das Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen!- beschreibt die Nutzung von Schwungbewegungen zur Verbesserung des Ergebnisses
    - i.d.R. Arme oder ein freies Bein
    - Effekt kann mit Zusatzmassen verstärkt werden.
    -Größe des Effekts ist von Massenträgheit und der Höhe der Beschleunigung abhängig
  8. 8Beschreiben Sie das Prinzip der Gegenwirkung!Beschreibt die Bedeutung von Widerlegen für Antriebsbewegungen
    - Entweder Umgebung oder körpereigene Widerlager
    - enger Zusammenhang mit 3.NG = Action et reactio
    - v.A. Rumpfmuskulatur ---> Speerwurf , Kugelstoß
  9. 9Beschreiben sie das Prinzip der Impulserhaltung!- beschreibt das Verhalten des menschlichen Körpers bei Drehbewegungen
    - je weiter Teilkörpermassen von der Drehachse entfernt, desto Größer das Trägheitsmoment und umgekehrt
    - Bei Impulserzeugung sollten Haltungen mit hohem Trägheitsmoment eingenommen werden, bei Impulserhaltung so gering wie möglich (Teilkörpermassen möglichst nah an der Drehachse)
  10. 10Beschreiben Sie das Prinzip der Limitierung mechanischer Leistung!- biologische Antriebssysteme können in bestimmter Zeit nur begrenzte Menge an Energie bereitstellen
    - hohe Last mit geringer Geschwindigkeit und umgekehrt
    - kann durch Training entwickelt werden (Schnelligkeitstraining mit geringen Widerständen)
  11. 11Nennen Sie Eigenschaften von kinematischen Ketten!- über Gelenke verbundenes bewegliches System aus einzelnen Gliedern
    - Bewegungsmöglichkeit wächst mit der Anzahl der einbezogenen Glieder
    - Muskeln müssen in gewisser Weise statische und dynamische Funktionen erfüllen
    - Man unterscheidet offene, geschlossene und räumliche kinematische Ketten
    - bei einer offenen kK sind überwiegend höhere Kräfte am Endglied messbar als in geschlossenen kK an einem ausgewählten Glied
    - offene kK sind von proximal nach distal zu öffnen
  12. 12Hill´sche Kurve--> Bei einer Muskelkontraktion ist das Produkt aus Verkürzungsgeschwindigkeit und bewegter last in einem bestimmten Bereich konstantHill´sche Kurve
  13. 13Nennen Sie Eigenschaften des KSP!--> fiktiver Punkt, an dem die gesamte Masse eines Körpers konzentriert wird, Angriffspunkt der Schwerkraft
    - bei homogenen Teilen genau in der Mitte
    - bei inhomogenen Teilen experimentelle Bestimmung
  14. 14Wie kann man den KSP bestimmen?1. experimentell:
    - nach Basler: an zwei versch. Punkten nacheinander Aufhängen und eine Gerade von Aufhängepunkt durch Körper bis Boden Ziehen. Schnittpunkt = KSP
    - Hebelwaage: Person wird in verschiedenen Positionen aus Hebelwaage gewogen, mit Momentengleichung kann KSP ermittelt werden.
    - sehr exakt, aber nur statisch möglich
    1. analytisch
    - Anhand von Medien
    - Berechnung anhand einer Tabelle für Teilkörpermassen und markierten Gelenkpunkten
    - eher ungenau, schnell Fehler (standardisierte Tabellen, Kleidung verdeckt Gelenkpunkte), aber in Bewegung möglich
  15. 15Nennen und beschreiben Sie die Kontraktionsformen des Muskels!- isometrische Kontraktion
    Verkürzung Muskelfasern, Muskellänge bleibt konstant
    - isotonische Kontraktion
    Muskellängenveränderung bei gleichbleibender Spannung
    - auxotonische Kontraktion
    Veränderung von Druck und Länge (Kombi aus 1 & 2)
    - ioskinetische Kontraktion
    konstante Bewegungsgeschwindigkeit (gerätespezifische Kontraktion)
  16. 16Nennen und beschreiben Sie die Arbeitsweisen des Muskels- konzentrisch (positiv dynamisch)
    überwindend, Muskelverkürzung
    - isometrisch (statisch)
    haltend, keine Längenveränderung, oft auch bei Übergang konzentrisch-exzentrisch (Kniebeuge bsp.)
    - exzentrisch (negativ dynamisch)
    nachgebend, kontrollierte Muskellängenveränderung
  17. 17Nennen Sie den Gegenstand der Sportbiomechanik!- Zusammenwirken anatomischer, physiologischer und mechanischer Gegebenheiten
    - ablaufende biokybernetische Regelmechanismen für erfolgreiche Energietransformation
    - Einfluss äußerer Faktoren auf die Bewegungsausführung (Bsp. Wind, Schläger,...)
  18. 18Nennen Sie die Aufgaben der Sportbiomechanik!- Analyse / Optimierung von Bewegungen
    - Verletzungsprophylaxe
    - Erfassung von Leistungsvoraussetzungen
    - Entwicklung von Messverfahren
  19. 19Nennen Sie Anwendungsgebiete der Sportbiomechanik!- Sport (Schule, WK, Fitness, Masters)
    - Reha
    - Ergonomie (Arbeitsmedizin)
    - Orthopädie
  20. 20Zählen sie die Newton´schon Gesetze auf!1. Aufgrund seiner Masse hat jeder Körper die Eigenschaft der Trägheit
    2. hat ein Körper eine konstante Masse, ist seine Beschleunigung proportional zur ihr verursachten Kraft und erfolgt in die Richtung in die die Kraft wirkt
    3. zu jeder wirkenden Kraft existiert eine gleich große Gegenkraft (Action et reactio)
  21. 21Nennen Sie Basisgrößen und ihre EinheitenTranslation
    Weg s (m)
    Geschiwndigkeit v (m/s)
    Beschleunigung a (m/s^2)
    Rotation
    Winkel ø (rad)
    Winkelgeschwinigkeit w (rad/s)
    Winkelbeschleunigung alpha (rad/s^2)
    Bewegung
    gleichförmig oder ungleichförmig (beschleunigt oder verringert/verzögert)
  22. 22Wie errechnet man folgende Größen: Kraft F Arbeit W Leistung P Drehmoment M?F= m * a (Masse * Beschleunigung)
    W= F * s (Kraft * Weg)
    P= W/t (Arbeit/ Zeit)
    M= F * r (Kraft * Radius)
  23. 23Welche Arten von gelenkigen Verbindungen gibt es ?1. einachsig: Scharniergelenk
    2. zweiachsig: ebenes Gelenk, Sattelgelenk, Eigelenk
    3. dreiachsig: Kugelgelenk
  24. 24Nennen Sie alle Freiheitsgrade für Bewegungen!rotatorisch: Tiefenrichtung
    Längenrichtung
    Breitenrichtung
    translatorisch: horizontal
    vertikal
    transal
  25. 25Nennen und beschreiben Sie zusätzliche biomechanische Prinzipien!1. Prinzip der Kinetion und Modulation (Wiemann)
    Zusammenhang zw. dynamischer Antriebsbewegung und präziser Zielbewegung
    (Kinetoren, Modulatoren, Fixatoren)
    2. Go-and-Stop-Prinzip (Göhner)
    beschleunigen und stoppen d. Körpers und Kraftübertragung auf ein Sportgerät
    Bsp. Speerwurf
    3. Prinzip d. vorgedehnten Muskels (Wiemann)
    aus optimaler Dehnung kann die maximale Kraft erzeugt werden
  26. 26Welche biomechanischen Messverfahren gibt es ?1. Kalibrierung
    - Eichen
    - justieren (Nullabgleich)
    - kalibrieren (Gebrauchsnormal)
    2. Kinemetrie
    optisch/ indirekt: Abbildungen, Modelle Video, Foto, Lichtschranken
    direkte Verfahren: Geschw.-Messung, Beschleunigungsmessung, Winkelmessung,..
    3. Dynamometrie (Kraftmessung)
    - Dehnmessstreifen (Startblock
    - Quartzkristalle (Kastler-Kraftmessplatte)
    4. Sensoren

Informações

Descrição
08-001-0001 FlashCards sobre Biomechanik, criado por Bastian Schulte em 11-05-2017.
Criado por
Bastian Schulte
Visualizações
190
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