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BM 13 Allgemeine Didaktik - Gruschka
Questions in this quiz (17)
1Worin besteht nach Gruschka die Aufgabe der Pädagogik?
- ADie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, die Sachen selbst im Unterricht zur Sprache zu bringen.
- BDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, auf das Lebenslange Lernen vorzubereiten.
- CDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, zwischen ökonomischer und didaktischer Kommunikation zu vermitteln.
- DDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, die Ansprüche der objektiven Welt mit dem Recht auf Selbstsein des Subjekts in Einklang zu bringen.
- EDie Aufgabe der Pädagogik besteht darin, dem Eigenrecht des Subjekts auf freie Entfaltung zu entsprechen.
2Wann gelingt nach Gruschka erfolgreicher Unterricht?
- AWenn mit guten Vermittlungstechniken Aufmerksamkeit erzeugt werden kann.
- BWenn die Transformation von Gegenständen in Unterrichtsgegestände unterlassen wird.
- CWenn im Unterricht eine hermetische Welt erzeugt wird.
- DWenn die Differenz zwischen Zeichen und Realität geschlossen wird.
- EWenn DidaktikerInnen den Gegenstand so aufbereiten, dass die Lernenden ihn erschließen können.
3Wie steht Gruschka zur möglichen Definition des Bildungsbegriffs?
- ABildung wird von Gruschka als „aufgeklärtes Bewusstsein" definiert.
- BBildung wird von Gruschka als aktiver Prozess der Menschwerdung verstanden.
- CBildung wird von Gruschka als Akkumulation von Informationskapital begriffen.
- DBildung wird von Gruschka als „Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit" begriffen.
- EBildung wird von Gruschka nicht näher bestimmt.
4Wozu ist nach Gruschka der Gebildete in der Lage?
- ADer Gebildete ist in der Lage, sich eigenständig Informationen zu beschaffen.
- BDer Gebildete ist in der Lage, zwischen Bildung und Unbildung, zwischen Wissen und Nicht-Wissen zu unterscheiden.
- CDer Gebildete ist in der Lage, anderen Menschen empathisch, anerkennend und kongruent zu begegnen.
- DDer Gebildete ist in der Lage, anhand eines gegebenen Gegenstands eine eigene Meinung zu entwickeln.
- EDer Gebildete ist in der Lage, seine Naivetät (sic!) als Unwissen und Neugier zum Ausgangspunkt der Verwicklung mit dem Gegenstand zu machen.
5Was soll der Lernende nach Gruschka vor allem tun?
- ADer Lernende soll sich im eigenständigen Denken üben.
- BDer Lernende soll kreativ mit dem didaktisch aufbereiteten Stoff umgehen lernen.
- CDer Lernende soll das vom Lehrenden präsentierte Wissen kritisch reflektieren.
- DDer Lernende soll die Sache als Sache erfassen.
- EDer Lernende soll die Inhalte des Unterrichts verarbeiten.
6Was soll nach Gruschka im Subjekt des Lernenden entstehen?
- ADie Mündigkeit im Sinne des Kantischen Sapere Aude
- BDas für den Arbeitsmarkt notwendige Humankapital.
- CDie Unabhängigkeit des Urteils.
- DDas Wissen, die Fertigkeiten und die Einstellungen, die zur vollen Bewältigung von Aufgaben erforderlich sind.
- EDie Fähigkeit zu Kritik.
7Worin besteht nach Gruschka der große „blinde Fleck" von Lehrenden?
- AIn der mangelhaften Kenntnis von Unterrichtsgegenständen.
- BIn der fehlenden Reflexion des eigenen Unterrichtshandelns.
- CIn der mangelhaften didaktischen Planung.
- DIn der mangelnden Kenntnis von Bildungstheorien.
- EIn der fehlenden Kenntnis der Aneignungslogik der Lernenden.
8Worum hat sich der Lehrende nach Gruschka vor allem zu bemühen?
- AEr soll sich darum bemühen, die Lernenden nicht zum Echo seiner Deutungsangebote zu machen.
- BEr soll sich darum bemühen, die Lernenden an einen bestimmten Kanon heranzuführen.
- CEr soll sich darum bemühen, den Unterricht so demokratisch wie möglich zu gestalten.
- DEr soll sich darum bemühen, durch Weiterbildung seinen Wissensstand aktuell zu halten.
- EEr soll sich darum bemühen, die Deutungsangebote der Lernenden stark zu berücksichtigen.
9Was ist hinsichtlich der Institution Schule nach Gruschka didaktisch vor allem zu leisten?
- ADie Didaktik muss der Institution Schule eine nachvollziehbares Regelsystem vorschlagen.
- BDie Didaktik soll das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden untersuchen, um eine demokratische Unterrichtssituation zu ermöglichen.
- CDie Didaktik muss vor allem die Rolle und Funktion der Lehrenden definieren, um ihnen eine Handlungsorientierung zu bieten.
- DDie Didaktik muss sich vor allem um die Mündigkeit der Lernenden bemühen, um sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
- EDie Didaktik soll die Strukturen, Riten und Verfahren der Institution Schule sichtbar machen, um den Lernenden die Möglichkeit zu bieten, sich zu bilden.
10Wie kennzeichnet Gruschka den Unterricht in der Institution Schule?
- AAls soziales Regelsystem, das sich als Ritus reproduziert.
- BAls Ritus, der der Wahrheitsfindung dient.
- CAls Weg zur Erschließung von Subjekten.
- DAls Simulation realer Kommunikation.
- EAls Mittel, das die Einübung von Verhaltensweisen sicherstellt.
11Was ist nach Gruschka das zentrale Ziel der Didaktik?
- ADie Didaktik zielt auf die Erziehung der Lernenden zu mündigen Mitmenschen.
- BDie Didaktik zielt auf die Steuerung von Bildungsprozessen.
- CDie Didaktik zielt auf die Wechselwirkung von Lehrenden und Lernenden, die sich auf gleicher Augenhöhe begegnen sollen.
- DDie Didaktik zielt auf die demokratiepolitische Erziehung und ist so auf die Konstitution von bewussten Bürgerinnen und Bürger verwiesen.
- EDie Didaktik zielt als Theorie auf die Praxis der Vermittlung und muss dabei auf den Reichtum des Bildungsvorgangs bezogen werden.
12Worauf legt Gruschka hinsichtlich der Inhalte der Didaktik besonderen Wert?
- AGruschka geht es vor allem um die (methodische) Spiegelung des Objekts, das dadurch selbst in den Blick geraten soll.
- BGruschka geht es vor allem um die Hinführung der Lernenden zu demokratiepolitischer Mitsprache.
- CGruschka geht es vor allem um eine didaktisch stringente und methodisch klare Unterrichtspraxis.
- DGruschka geht es vor allem um die Bildung der Lernenden, die sich ein kanonisch bestimmtes Wissen erarbeiten sollen.
- EGruschka geht es vor allem um die transparente Präsentation der Inhalte des Unterrichts.
13Was bezeichnet Gruschka als totalisierende Vermittlung?
- ADas alle gesellschaftlichen Bereiche (Ökonomie, Politik, Kunst, Religion etc.) der Pädagogik untergeordnet werden.
- BDie Wahllosigkeit, mit der im Internet Informationen abgerufen werden können.
- CDas die Vermittlung von Haltungen, Wissen und Fertigkeit in der Schule durch kybernetische Maschinen (Computer) anhand von Bildungsstandards lückenlos kontrolliert wird.
- DDas es keine Alternativen zur Vermittlung gibt und diese daher immer schon totalitär gedacht werden muss.
- EDen Siegeszug der Zeichen über Objekte, der dazu führt, dass die Vermittlung wichtiger wird als das Vermittelte.
14In welcher medientheoretischen Tradition argumentiert Gruschka?
- AGruschka folgt der Theorie von Cassirer, nach der in Zeichen als symbolischen Fomen die Energie des Geistes ausgedrückt wird
- BGruschka folgt der Theorie der Mediologie von Debray, nach der Zeichen zwischen dem symbolischen Körper und der kollektiven Organisation zu verstehen sind.
- CGruschla folgt der Theorie der Kulturindustrie von Horkheimer und Adorno, nach der Medien einen gesellschaftliche Massenbetrug erzeugen.
- DGruschka folgt der Zeichentheorie von Wittgenstein, nach der Zeichen in Sprachspielen konstituiert werden.
- EGruschka folgt der Theorie der Simulacra, nach der Zeichen nur ihre eigene Realität präsentieren.
15Welche philosophische Methode empfiehlt Gruschka im Sinne einer Forschungsmethode?
- ADie Fundamentalontologie.
- BDie Diskursethik.
- CDie objektive Hermeneutik.
- DDie praxeologische Sozialempirie.
- EDie phänomenologische Erkenntnistheorie.
16Welche Unterrichtsmethoden empfiehlt Gruschka?
- ADigital Problem Based Learning.
- BMethodentrainings.
- CGruschka empfiehlt keine Unterrichtsmethode explizit.
- DNeurolinguistisches Programmieren.
- EProgrammierte Unterweisung.
17Welche Medien thematisiert Gruschka explizit?
- ASprache und Kommunikation.
- BTelegrafie und Telefon.
- CRadio und Fernsehen.
- DComputer und Smartphone.
- ESchulbuch und Film.
Information
- Description
- Allgemeine Didaktik Quiz on BM 13 Allgemeine Didaktik - Gruschka, created by Kerstin Dannerbauer on 21/01/2019.
- Author
- Kerstin Dannerbauer
- Language
- Deutsch
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