THEO: VO PSYCH - Medienpsychologie

Adrienne Tschaudi
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Description

Quiz on THEO: VO PSYCH - Medienpsychologie , created by Adrienne Tschaudi on 09/26/2019.

Resource summary

Question 1

Question
Was ist Medienpsychologie ?
Answer
  • Medienpsychologie... versucht auf Basis psychologischer Theorien und sozialwissenscha9licher Methoden die Interak=on zwischen Rezipient_innen und Medien zu erklären.
  • Medienpsychologie... versucht auf Basis psychologischer Theorien und naturwissenschaftlicher Methoden die Interak=on zwischen Rezipient_innen und Medien zu erklären.

Question 2

Question
Welche Arten der Psychologie fließen auch in die Medienpsychologie ?
Answer
  • Entwicklungspsychologie
  • Emotionspsychologie
  • Neuropsychologie
  • Sozialpsychologie
  • Wahrnehmungspsychologie
  • Kognitionspsychologie
  • Persönlichkeitspsychologie
  • Bewusstseinspsychologie

Question 3

Question
Was wird in der Entwicklungspsycholgie gemacht ?
Answer
  • Korrespondenz der Entwicklungsstufen mit dem Medienkonsum
  • Kulturpessimistischer Ansatz
  • Selek4ve Wahrnehmung
  • Einstellungen

Question 4

Question
Was wird in der Neuropsychologie behandelt ?
Answer
  • Funktionen des Gehirns
  • Erregungen
  • Funktionen menschlicher WAhrnehmung
  • Attributionsstile

Question 5

Question
Was wird in der Sozialpsychologie gemacht ?
Answer
  • Soziale Interaktion in Medien
  • Einsstellungen
  • Attributionsstile
  • Erregung

Question 6

Question
Welche Bereiche werden in der Kognitionspsychologie behandelt ?
Answer
  • Lernen
  • Gedächtnis
  • Einsellungen
  • Attributionsstile

Question 7

Question
Was wird in der Persönlichkeitspsychologie behandelt ?
Answer
  • Entwicklung von Einstellungen
  • Entwicklung von Persönlichkeitsmerkmalen
  • Einstellungen
  • Funk4on menschlicher Wahrnehmung

Question 8

Question
Was ist die Formatio Reticularis ?
Answer
  • Nerven(Neuronen-)Netzwerk im Hirnstamm
  • zuständig für physiologische Erregung, Bewusstsein und Aufmerksamkeit
  • Reize von außen werden an die Formatio reticularis geleitet, von dort wird das gesamte Gehirn ,,alamiert''
  • Nervennetzwerk am Ende des hinteren Rückenmarks
  • motorische, kogni6ve und op6sche Signale werden evoziert

Question 9

Question
Was passierte als man bei einem Experiment mit Katzen die Formatio reticularis durchtrennte ?
Answer
  • Katzen verfielen in eine Art Dämmerzustand /Tiefschlaf
  • nach 11-12 Tagen wurden diese wieder aktiver
  • der limbische Kortex übernahm die Funktion der Formatio reticularis
  • Blutdruck und Herzfrequenz stiegen innerhalb 4 h sehr stark an
  • Katzen wurden aktiver und verfielen in einen Art Rausch

Question 10

Question
Was bedeutet bzw. ist ARAS ?
Answer
  • Aufsteigendes reticuläres Aktivierungssystem
  • Nervennetzwerk am Ende des hinteren Rückenmarks
  • Nerven(Neuronen)-Netzwerk im Hirnstamm
  • motorische, kognitve und optsche Signale werden evoziert
  • Blutdruck und Herzfrequenz werden angepasst
  • Absteigendes referiertes Aktivierungssystem
  • -> Aktivierungsniveaus

Question 11

Question
Was macht das Limbische System ?
Answer
  • Auslösung von Endorphinen, Verarbeitung von Emotionen
  • motorische, kognitive und optische Signale werden evoziert
  • zuständig für physiologische Erregung, Bewusstsein und Aufmerksamkeit
  • verbunden mit hypothalamischen Kernen -> affektive Färbung von Sinneseindrücken

Question 12

Question
Was sind Hippocampi und wo findet man diese ?
Answer
  • an limbischen Cortex angelagert
  • zuständig für Lernen, Aufnahme- und Speicherfähigkeit
  • transferieren Informationen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis
  • verantwortlich für Orientierung
  • zuständig für physiologische Erregung, Bewusstsein und Aufmerksamkeit
  • eize von außen werden an die Hippocampi geleitet, von dort wird das gesamte Gehirn „alarmiert“.

Question 13

Question
Was versteht man unter dem Korsakoff-Syndrom ?
Answer
  • Hippocampi transferieren Informationen vom Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis
  • Formatio reticularis verantwortlich für Orientierung

Question 14

Question
Was versteht man unter Cognitive Maps ?
Answer
  • Hippocampi sind verantwortlich für Orientierung
  • Hippocampi transferiern Information von Kurzzeit ins Langzeitgedächtnis

Question 15

Question
Wie wird der Begriff Aktivierung beschrieben ?
Answer
  • er Mensch befindet sich während des Tages (je nach Anstrengung und Leistung) auf unterschiedlichen Akttvierungsniveaus.
  • Tiere und Menschen streben unter bes:mmten Bedingungen aversive Zustände an, weil sie wissen, dass auf den Rückgang unangenehmer Zustände sehr angenehme folgen

Question 16

Question
Was ist das Yerkes-Dodson-Gesetz ?
Answer
  • 1920 auf Basis empirischer Befunde aufgestellt
  • Zusammenhang zwischen Aktvierung und Leistung: verkehrt U-förmige Beziehung (∩)
  • „Je höher die Aktvierung, desto höher die Leistung“ stmmt also nicht, denn die Leistung sinkt ab einem gewissen Aktvierungsniveau wieder ab. Ausnahme: rein körperliche Leistungen

Question 17

Question
Wie lautet die Two-Arousal Hypothese (Routtenberg) ?
Answer
  • ARAS hemmt Hippocampi
  • -> Bedeutung für Verhaltenstherapie
  • Zusammenhang zwischen Aktivierung und Verhalten

Question 18

Question
Wer war Berlyne und was war sein Erkenntnis ?
Answer
  • amerikanischer Lernpsychologe
  • Erkenntnis: Tiere und Menschen streben unter bestimmten Bedingungen aversive Zustände an, weil sie wissen, dass auf den Rückgang unangenehmer Zustände sehr angenehme folgen
  • ,,Angstlust''
  • Erklärungsansatz für die Rezep:on gewalthaltiger Medieninhalte
  • Neuropsychologe, der sich mit dem limbischem System und der Formatio reticularis beschäftigten

Question 19

Question
Wer war Olds & Milner ?
Answer
  • Neuropsychologen, die sich mit dem limbischem System und der Forma8o re8cularis beschä:igten
  • amerikanische Lernpsychologen
  • setzten Tiefenelektroden an unterschiedlichen Stellen des Gehirns ein und führten so Reizstrom zu
  • entdeckten als erste die ,,Angstlust'' und das limbische System
  • führten Experimente mit Katzen durch wobei die Formatio reticularis gekappt wurde

Question 20

Question
Welche Ergebnisse wurden bei dem Experiment von Olds & Milner erzielt ? (setzten Tiefenelektroden an unterschiedlichen Stellen des Gehirns ein und führten so Reizstrom zu)
Answer
  • berührte Strukturen konnten aktiviert werden
  • je nach Position der Elektroden wurden angenehme bzw. unangenehme Emotionen hervorgerufen
  • Entdeckung des Belohnungs- bzw. Bestrafungszentrums
  • konnten einen Zusammenhang zwischen positiven und negativen Reizen nachweisen
  • Der Mensch befindet sich während des Tages (je nach Anstrengung und Leistung) auf unterschiedlichen Ak=vierungsniveaus.

Question 21

Question
Wer war Wilhelm Wundt und was machte er ?
Answer
  • Begründer der experimentellen Psychologie
  • konnte einen Zusammenhang zwischen positiven und negativen Reizen nachweisen
  • Wird die Intensität positiver Reize ständig erhöht, gibt es einen Umkehrpunkt, ab dem die Reize als immer unangenehmer empfunden werden.
  • je nach Position der Umkehrpunkte wurden angenehme bzw. unangenehme Emotionen hervorgerufen
  • konnte einen Zusammenhang zwischen positiven und negativen Lustängsten nachweisen

Question 22

Question
Wieviele wahrnehmbare Ebenen emotionaler Reaktionen gibt es ?
Answer
  • 3
  • 2
  • physiologisch- motorisch - kognitiv
  • psychologisch - kognitiv
  • motorisch - gedanklich- physiologisch

Question 23

Question
Was sind Beispiele für die physiologisch wahrnehmbare Ebene emotionaler Reaktionen ?
Answer
  • Herzrasen
  • Schwitzen
  • Zittern
  • Weinen
  • schreien
  • Kurzatmigkeit
  • -> vegetatives Nervensystem
  • erstarren
  • flucht
  • aggressivität

Question 24

Question
Was sind Beispiele für die motorisch wahrnehmbare Ebene emotionaler Reaktionen ?
Answer
  • erstarren
  • flucht
  • aggressivität
  • -> vegetatives nervensystem
  • weinen
  • schreien
  • denkblockade

Question 25

Question
Was sind Beispiele für die kognitiv wahrnehmbare Ebene emotionaler Reaktionen ?
Answer
  • negative Gedanken
  • sensible Wahrnehmung
  • Denkblockade
  • erstarren
  • weinen
  • zittern
  • Flucht

Question 26

Question
Was ist das vegetative Nervensystem ?
Answer
  • auch autonom genannt
  • nicht von zentralem Nervensystem abhängig und nicht willentlich steuerbar
  • etwa für Herzfrequenz, Gerinnungsfaktor des Blutes, Hormone und Blutzucker in den Muskeln verantwortlich
  • Bauchschmerzen und Verdauungsschwierigkeiten bei Erregung -> parasympathisches System
  • wahrnehmbare Ebenen emotionaler Reaktionen
  • basierend auf Schachters Attributionsforschung

Question 27

Question
Was sind Beispiele für das vegetative Nervensystem ?
Answer
  • Steigt die AkXvierung (ARAS), wird das vegetaXve Nervensystem angeregt und Adrenalin ausgeschü[et
  • Sonderfall Atmung: kann bewusst angehalten werden, geschieht üblicherweise allerdings automaXschàÜbergang zwischen vegetaXvem (autonomen) und Zentralnervensystem
  • ließ College-Studierende unterschiedliche Emotionen mimisch darstellen

Question 28

Question
Welche vier Basisemotionen gibt es laut Charles Darwin ?
Answer
  • Angst
  • Ärger
  • Freude
  • Trauer
  • Wut
  • Liebe

Question 29

Question
Welche Ergebnisse hatte die Forschung zu Gesichtsausdrücken von Paul Ekman ?
Answer
  • ließ College-Studierende unterschiedliche Emotionen mimisch darstellen
  • Bilder davon wurden Ureinwohner_innen Papua-Neuguineas vorgelegt, diese erkannten die Emotionen sehr verlässlichàkulturell übergreifende Fähigkeit
  • Erweiterung der Grundemotionen um Überraschung und Ekel – in Bezug auf Mimik hatten die Versuchspersonen die größten Schwierigkeiten bei der Differenzierung
  • Kopfwippen statt Kopfschütteln bei „nein“

Question 30

Question
Mimische Gestik in Sri Lanka: Kopfwippen statt Kopfschütteln bei „nein“
Answer
  • True
  • False

Question 31

Question
Welche Emotionstheorie hatte James-Lange aufgestellt ?
Answer
  • Physiologische Muster, die aufgrund von Umweltreizen entstehen, sind verantwortlich für die Ausbildung von Emotionen
  • Das Gehirn wird durch Reize aktiviert, diese werden verarbeitet und es kommt zu Erregung, Handlung und Emotionserfahrung

Question 32

Question
Welche Emotionstheorie hatte Cannon- Bard aufgestellt ?
Answer
  • Das Gehirn wird durch Reize aktiviert, diese werden verarbeitet und es kommt zu Erregung, Handlung und Emotionserfahrung
  • Emotionen entstehen je nach Stärke der physiologischen Erregung (gering/hoch) und deren Bewertung (umweltabhängig)
  • Physiologische Muster, die aufgrund von Umweltreizen entstehen, sind verantwortlich für die Ausbildung von Emotionen

Question 33

Question
Welche Emotionstheorie hatte Lazarus Schachter aufgestellt ?
Answer
  • basierend auf Schachters Attributionsforschung
  • Emotionen entstehen je nach Stärke der physiologischen Erregung (gering/hoch) und deren Bewertung (umweltabhängig)
  • Lazarus: „wohlwollende Neubewertung“-> Adaption
  • Das Gehirn wird durch Reize aktiviert, diese werden verarbeitet und es kommt zu Erregung, Handlung und Emotionserfahrung

Question 34

Question
Wie läuft die James-Lange- Theorie ab ?
Answer
  • Auslösender Reiz -> Erregung; Handlung -> Wahrgenommene Erregung, Interpretation der Handlung
  • Auslösender Reiz -> Aktivierung des Gehirns und Verarbeitung -> Erregung; Handlung; Emotionserfahrung
  • Auslösender Reiz ; physiologische Erregung -> Bewrtung von Erregung und Reiz anhand von situativen Hinweisreizen und Kontext .> Emotionserfahrung

Question 35

Question
Wie läuft die Cannon - Bard- Theorie ab ?
Answer
  • Auslösender Reiz -> Aktivierung des Gehirns und Verarbeitung -> Erregung ; Handung ; Emotionserfahrung
  • Auslösender Reiz; Physiologische Erregung -> Bewertung von Erregung und Reiz anhand von situativen Hinweisreizen und Kontext -> Emotionserfahrung
  • Auslösender Reiz -> Erregung; Handlung -> Wahrgenommene Erregung, Interpretation der Handlung

Question 36

Question
Wie läuft die Lazarus-Schachter-Theorie ab ?
Answer
  • Auslösender Reiz; Physiologische Erregung -> Bewertung von Erregung und Reiz anhand von situaiven Hinweisreizen und Kontext -> Emotionserfahrung
  • Auslösender Reiz -> Erregung;Handlung -> Wahrgenommene Erregung, Interpretation der Handlung
  • Auslösender Reiz -> Aktivierung des Gehirns und Verarbeitung -> erregung; Handlung; Emotionserfahrung

Question 37

Question
Was für ein Experiment machte Schachter in seiner Attributionsforschung ?
Answer
  • Experiment mit drei Gruppen: G1 erhielt eine geringe Adrenalindosis unter der Vorspiegelung, dass es sich um Vitamine handele; G2 erhielt eine geringe Adrenalindosis + die Information, dass sie Adrenalin bekam; Kontrollgruppe erhielt kein Präparat
  • Anschließend Ausfüllen eines Fragebogens neben einer anderen (eingeweihten) Person, die entweder positive oder negative Stimmung verbreitete
  • G1 reagierte am stärksten gemäß des Verhaltens der zweiten Person
  • Experiment: drei gewalthaltige Filme mit unterschiedlichen Kommentaren aus dem Off (sachlicher Kommentar/emotionaler Kommentar/kein Kommentar)
  • Physiologische Messung der Reaktionen, Ergebnis: der emotionale Kommentar hatte den stärksten, der sachliche Kommentar den geringsten Einfluss

Question 38

Question
Welches Experiment veranlasste Lazarus zur Forschung zu Emotionsentwicklung ?
Answer
  • drei gewalthaltige Filme mit unterschiedlichen Kommentaren aus dem Off (sachlicher Kommentar/emotionaler Kommentar/kein Kommentar)
  • Physiologische Messung der Reaktionen, Ergebnis: der emotionale Kommentar hatte den stärksten, der sachliche Kommentar den geringsten Einfluss
  • Anschließend Ausfüllen eines Fragebogens neben einer anderen (eingeweihten) Person, die entweder positive oder negative Stimmung verbreiteteàG1 reagierte am stärksten gemäß des Verhaltens der zweiten Person

Question 39

Question
Welche Emotionstheorie war von Zillmann ?
Answer
  • Integrative Drei-Faktoren-Emotionstheorie
  • Mood Managemen- Theorie

Question 40

Question
Was beeinhaltet die Integrative Drei-Faktoren-Emotionstheorie ?
Answer
  • Dispositionskomponente: natürliche vs. erlernte Auslöser
  • Erregungskomponente: Attributionaspekt, überwacht durch Kortex
  • Erlebenskomponente
  • Faktorenkomponente
  • Lernlochkomponente

Question 41

Question
Welches Experiment wurde zu emotionalisierenden Fernsehbeiträgen gemacht ?
Answer
  • „Lernloch“ für 1-3 Minuten: folgende Nachrichten werden schlechter behalten, da die Formatio reticularis das limbische System blockiert;
  • 3,5-5 Minuten später bleiben die Informationen wieder besser im Gedächtnis – das Aktivierungsniveau ist wieder gesunken
  • Hasspostings auf Social Media
  • Physiologische Messung der Reaktionen, Ergebnis: der emotionale Kommentar hatte den stärksten, der sachliche Kommentar den geringsten Einfluss

Question 42

Question
Welche Theoretische Grundlage gibt es zur Angstbewältigung ?
Answer
  • Lernpsychologie
  • Sozialpsychologie

Question 43

Question
Ängste sind meist erlernt – warum können diese nicht einfach wieder verlernt werden?
Answer
  • In angsterregenden Situa5onen alarmiert die Forma5o Re5cularis das limbische Systemàdie Ak5vierung steigt, man befindet sich physiologisch in einem lernunfähigen Zustand.
  • Sind angstinkompa:ble Reize vorhanden, triV Angst seltener auf, wir befinden uns in einem lerunfähigen Zustand.

Question 44

Question
Modifikation angstauslösender Reize durch angstinkompatible Reize: Man kann nicht gleichzeitig zwei gegenläufige Emotionen (beispielsweise Angst und Freude) empfinden
Answer
  • True
  • False

Question 45

Question
Bewusstes Auslösen von Angst durch Medienkonsum
Answer
  • systematische Bewältigung der Angst in einer kontrollierten Situation
  • Angstlust (Berlyne )

Question 46

Question
Was gehört zur systematischen Desensibilisierung ?
Answer
  • Personen, die an Angstzuständen leiden, sind sensibilisiert. Daher werden sie in der Verhaltenstherapie systematisch (schrittweise) mit angstauslösenden Reizen („Angs:tems“) konfrontiert – es wird sich stufenartig an die Angst angenähert.
  • Angsthierarchien: Angstitems können in eine Reihenfolge gebracht werden – vom schwächsten bis zum stärksten
  • frontaler Kortex: ProbehandelnàAngstauslösende Reize und Situa5onen werden in der Vorstellung durchgegangen – Vorstellungstraining
  • Entspannungsübungen (Jacobson); gezielte Entspannung der quergestreifen Muskulatur
  • positive Gegenvorstellung
  • Kopplung der Erregungssitua5on (Konfronta5on mit Angs5tems) mit EntspannungàErlernen des Umgangs mit der Angst; so kann man schließlich zum letzten Item (höchster Angstreiz) gehen.

Question 47

Question
Was ist Flooding ?
Answer
  • direkte Konfronta5on mit angstauslösenden Reizenà∩-förmiger Zusammenhang: Ak5vierung steigt extrem
  • Der zuerst erlebte trauma5sche Prozess kann sich so zu einem gegenläufigen, angenehmen Prozess umkehren.
  • sehr riskant, eher zu wissenschaflichen Zwecken als in der Verhaltenstherapie angewandt
  • Personen, die an Angstzuständen leiden, sind sensibilisiert. Daher werden sie in der Verhaltenstherapie systema5sch (schriBweise) mit angstauslösenden Reizen („Angs:tems“) konfron5ert – es wird sich stufenar5g an die Angst angenähert.
  • Bewusstes Auslösen von Angst durch Medienkonsum

Question 48

Question
Warum hält die Aktivierung beim Flooding nicht lange an ?
Answer
  • Vegetatives nervensystem schaltet ab : Ohnmacht
  • Aktivierung wird zurückgefahren
  • Angstauslösende Reize und Situationen werden in der Vorstellung durchgegangen

Question 49

Question
Wie lautet der erkenntnistheoretische Ansatz des Konstruktivismus ?
Answer
  • ES gibt keine eindeutige Wirklichkeit, jeder hat eine eigene Konstruktion davon.
  • Es gibt keine verbindliche Wirklichkeit und daher auch keine verbindliche Wahrheit.

Question 50

Question
Was ist selektive Wahrnehmung
Answer
  • Jede_r beachtet andere Dinge bzw. blendet andere Dinge aus.
  • Es gibt keine eindeutige Wirklichkeit, jede_r hat eine eigene Konstruktion davon.

Question 51

Question
Was ist radikaler Konstruktivismus ?
Answer
  • Es gibt keine verbindliche Wirklichkeit und daher auch keine verbindliche Wahrheit.
  • Es gibt keine eindeutige Wirklichkeit, jede_r hat eine eigene Konstruktion davon.
  • Jede_r beachtet andere Dinge bzw. blendet andere Dinge aus.

Question 52

Question
Wer waren wichtige Mitbegründer des radikalen Konstruktivismus ?
Answer
  • Heinz von Foerster (Kybernetiker)
  • Paul Watzlawick (Psychologe)
  • Yerkes-Dodson
  • Berlyne

Question 53

Question
Heinz von Foerster Hielt bei einem Kongress in Kanada einen Vortrag in einer Phantasiesprache, da er fast kein Englisch konnte. Niemand konnte ihn verstehen, dennoch sprachen ihn danach viele Wissenschaftler_innen interessiert darauf an. Schlussfolgerung im Sinne des Konstruktivismus:
Answer
  • Nicht der Sprecher bestimmt den Sinn des Satzes, sondern die Hörer -< Jeder Mensch konstruiert sich eine eigene Realität, es gibt keine übergeordnete Wahrheit
  • Menschliche KommunikaTon“ und „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“

Question 54

Question
Wer war Paul Watzlawick und was machte er ?
Answer
  • gründete eine Schule für Familientherapie: InterakTonen als Ursache für psychische Probleme, stai die Gründe ausschließlich bei Betroffenen zu suchen
  • ab 1960 am Mental Research Institute in Palo Alto, Kalifornien tätig; ab den 70ern auch in Stanford
  • Bücher: etwa „Menschliche Kommunikation“ und „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“
  • Psychologe
  • Kybernetiker

Question 55

Question
Paul Watzlawick: Axiome
Answer
  • Man kann nicht nicht kommunizieren.
  • neben verbalen auch nonverbalw Ausdrucksmöglichkeiten, auch bewusstes Schweigen zählt
  • Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
  • Auf der Inhalts- und Beziehungsebene können unterschiedliche Informationen vermittelt werden. Spricht man von Kommunikation, ist meist nur die Inhaltsebene gemeint.

Question 56

Question
Laut Paul WAtzlawick gibt es unterschiedliche Kommunikationsstile, welche ?
Answer
  • Unterschiedliche Kommunikationsstile: Entstehung durch Sozialisation
  • Metakommunikation : Kommunikation über Kommunikation ; Reflexion
  • Metakommunikation : auf Inhalts- und Beziehungsebene können unterschiedliche Informationen übermiielt werden; Einschätzung kann schwierig sein

Question 57

Question
Was ist ein double bind ?
Answer
  • auf Inhalts- und Beziehungsebene können unterschiedliche Informationen übermiielt werden; Einschätzung kann schwierig sein
  • RomanTsche Beziehung: „Du kannst heute ruhig weggehen.“
  • Familienregeln“: direktes vs. indirektes Bitten

Question 58

Question
Erziehung: Kind will Fußball spielen, obwohl es am nächsten Tag eine Schularbeit hat. Eltern sagen: „Wenn du meinst, gehst du eben.“
Answer
  • Double Bind
  • Metakommunikation
  • a) Note Nicht genügend: Eltern sagen, sie hätten ja gewusst, das Kind hätte mehr lernen sollen, anstatt zu spielen.
  • b) Note Gut: Eltern sagen, sie hätten ja gewusst, dass Sport sich positiv auf die Leistung des Kindes auswirkt.
  • àOverprotective Behavior: Eltern haben immer Recht – schädlich für kindliche Entwicklung

Question 59

Question
Wie wird die gelernte Hilflosigkeit beschrieben ?
Answer
  • egal was ich sage/tue - ich habe immer Unrecht/tue etwas falsch
  • führt langfristig zu schweren Depressionen
  • für kleine Kinder/Tiere nicht verständlich
  • Kommunikation ist analog und digital.

Question 60

Question
was ist der UNterschied zwischen digitaler und analoger Kommunikation
Answer
  • digitale Kommunikation -> Buchstaben, Ziffern (Zeichen sind beschränkt, aber exakt)
  • analoge Kommunikation-> Bilder, Körpersprache (viel Information kann übermittelt werden, ist aber nicht eindeutig – subjektive Bedeutungszuschreibungen)
  • digitale Kommunikation-> Bilder, Körpersprache (viel Information kann übermittelt werden, ist aber nicht eindeutig – subjektive Bedeutungszuschreibungen)
  • analoge Kommunikation -> Buchstaben, Ziffern (Zeichen sind beschränkt, aber exakt)

Question 61

Question
Konstruktivismus
Answer
  • Menschen haben unterschiedliche KOnstruktionen der Wirklichkeit
  • der Konstruktivismus ist allerdings kein Solipsismus und geht davon aus, dass Menschen in Kontakt mit ihrere Umwelt tereten können
  • gesellschaftliche/kulturelle Einflüsse auf Realitätskonstruktion dürfen nicht vergessen werden
  • „Hilfsmittel“ für das Zusammenleben: Normen und Regeln – gestalten die Realität mit

Question 62

Question
Was sind Normen und Regeln ?
Answer
  • sind mehr oder weniger verbindlich, aber nicht universell richtig oder falsch: Sie sind Konstruktionen der Gesellschaft, der sie entstammen; dennoch entsteht beim Individuum der Eindruck, dass immer die eigene Wirklichkeit auch die einzig wahre Wirklichkeit ist.
  • werden hinterfragt/umgestoßen – geschieht dies zu schnell und in großer Zahl, ist dies eine Herausforderung für die Gesellschaft
  • Amae – Gefühl der geborgenen Abhängigkeit
  • Menschen haben somit unterschiedliche Konstruktionen der Wirklichkeit

Question 63

Question
Um was ging es bei der interkulturellen Forschung (etwa Gudycunst) ?
Answer
  • Konstruktivismus
  • àProfessor_innen aus dem US-amerikanischen Raum, die an japanischen Universitäten lehrten, machten die Erfahrung, dass japanische Studierende bei mündlichen Prüfungen eher schlecht abschniien. Dies lag allerdings nicht am Können der Studierenden, sondern an unterschiedlichen Normen, die aufeinander treffen: Während es in westlichen Gesellschaaen als posiTv gilt, schnell und elaboriert zu antworten, wäre dies in Japan ein Zeichen dafür, die Frage nicht hoch einzuschätzenàlängere Nachdenkphase
  • sind mehr oder weniger verbindlich, aber nicht universell richtig oder falsch: Sie sind Konstruktionen der Gesellschaft, der sie entstammen; dennoch entsteht beim Individuum der Eindruck, dass immer die eigene Wirklichkeit auch die einzig wahre Wirklichkeit ist.

Question 64

Question
WAs bedeutet der Begriff Amae ?
Answer
  • Gefühl der geborgenen Abhängigkeit
  • der Eindruck des Individuum auf die Wirklichkeit

Question 65

Question
Was sind die sogenannte Darbietungsregeln von Paul Ekmann ?
Answer
  • Techniken, die im sozialen Lernprozess während der Kindheit erworben werden, um den Gefühlsausdruck und die Körpersprache zu kontrollieren und zu steuern
  • regelkonformes Verhalten = kulturelle Übereinkunft
  • Die Darbietungsregeln sind so habitualisiert, dass es eher auffällt, wenn gegen sie verstoßen wird, als wenn sie befolgt werden
  • menschliche Wahrnehmung ist hochkomplex – große Menge an Informationen

Question 66

Question
Steuerungstechniken variieren in unterschiedlichen sozialen Situationen auf Basis von ... ?
Answer
  • statischen Merkmalen der an der Situation beteiligten Personen - Alter, Geschlecht (löst sich allmählich auf)
  • statischen Merkmalen der Umwelt - soziale Definitionen: Feier, Stellenausschreibung, Prüfung, Ein- und Aussteigen in öffentliche Verkehrsmittel
  • temporären Merkmalen von Personen - Rollen/Einteilungen/Hierarchien; Personen reagieren beim Erreichen eines gewissen hierarchischen Status anders – gesellschaftliche Rolle annehmen
  • gesetzmäßigen, situativen Veränderungen im Laufe der sozialen Interaktion - Zuhören, Diskussion, Streit, Rede, Vorlesung, etc

Question 67

Question
was sind bsp für statische Merkmale an der situaton beteiligten Person ?
Answer
  • Alter
  • Geschlecht
  • Feier
  • Prüfung

Question 68

Question
was sind bsp für statische Merkmale der Umwelt ?
Answer
  • Feier
  • Stellenausschreibung
  • Prüfung
  • Ein und Aussteigen in öffentlichen Verkehrsmittel
  • Disskussion

Question 69

Question
was sind bsp für temporäre Merkmale von Personen ?
Answer
  • Rollen
  • Einteilungen
  • Hierachien ; personen reagiieren beim Erreichen eines gewissen hierarchischen Satus anders - gesellschaftliche Rolle annehmen.
  • Alter
  • Rede

Question 70

Question
was sind bsp für gesetzesmäßige, situative Veränderungen im Laufe der sozialen Interaktion ?
Answer
  • zuhören
  • disskusion
  • streit
  • rede
  • vorlesung
  • Geschlecht
  • Rollen

Question 71

Question
menschliche Wahrnehmung ist hochkomplex – große Menge an Informationen • - Lernprozesse
Answer
  • True
  • False

Question 72

Question
Welche Aussage zu den Kortikalen Detektoren stimmt ?
Answer
  • von Hubel & Wiesel
  • Untersuchung von Wahrnehmungàes wird nicht immer wieder neue Information in das Gehirn transportiert – das Wahrnehmungssystem lernt peripher: es wird selektiert und differenziert, auch soziale Aspekte spielen eine Rolle
  • Bestimmte spezifische Reizaspekte lösen die Aktivität einer eng begrenzten kortikalen Endstelle aus
  • Tennisaufschwung: Wahrnehmung und Gehirn haben nach viel Übung gelernt, spezifische Bewegungen zu analysieren – Zellen im Auge sind mit kortikalen Detektoren und motorischen Zentren verbunden, die sofort reagieren
  • Rolle des Alters ähnlich wie beim Sprachen lernen
  • längere Betrachtung roter vertikaler Streifen und grüner horizontaler Streifen
  • von Hirsch & Spinelli

Question 73

Question
Wer hat ein Experiment mit jungen Katzen gemacht und was war die Erkenntnis des Experiments ?
Answer
  • Brillen, durch die sie ausschließlich horizontale bzw. vertikale Bewegungen sehen konnten – nach 3-4 Wochen abgenommen: Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung der jeweils anderen Bewegung
  • werden Katzen zu Beginn ihres Lebens in Dunkelheit gehalten und später ins Licht geführt, sehen sie kaum oder schlecht (mangelnde Ausbildung der Retinazellen)
  • Untersuchung von Wahrnehmungàes wird nicht immer wieder neue Information in das Gehirn transportiert – das Wahrnehmungssystem lernt peripher: es wird selektiert und differenziert, auch soziale Aspekte spielen eine Rolle

Question 74

Question
Was war der sogenannte McColough-Effekt ?
Answer
  • es ging um die Betrachtung roter vertikaler und grüner horizontaler Streifen
  • danach erscheinen Weißräume zwishen horizontalen Streifen grün, vertikale rot; ist nicht das Nachbild - Zellen sind lernfähig
  • Sehen wird erst gelernt
  • Brillen, durch die sie ausschließlich horizontale bzw. vertikale Bewegungen sehen konnten – nach 3-4 Wochen abgenommen: Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung der jeweils anderen Bewegung

Question 75

Question
Von wem war die Speichertheorie des Gedächtnisses ?
Answer
  • Broadbent
  • McColough
  • Inhalte werden in unterschiedliche Speicher transportiert ->
  • Sensorischer/ikonischer Speicher ->
  • Filter bzw. Filtereinheiten ->
  • Kurzzeitgedächtnis ->
  • Langzeitgedächtnis

Question 76

Question
Was kann das Kurzzeitgedächtnis ?
Answer
  • Bewertung von Inhalten
  • Abspeichern von 5-9 Inhalten
  • Übertrgaung ins Langzeitgedächtnis durch Wiederholung
  • Menschen bilden Systeme, da es leichter ist, sich „sinnvolle“ Dinge zu merken – so können auch mehrere Informationen gespeichert werden.
  • Filterelemente werden erworben und gelernt: abhängig von der EntwicklungàKonstruktivismus: unterschiedliche Wahrnehmung

Question 77

Question
Was macht der Filter im Speichermodell des Gehirns von Broadbent ?
Answer
  • selektiert, welche Informationen weiter ins Gehirn geleitet werden ◦ Schutz vor Infomationsflut – „Unwichtiges“ wird gefiltert
  • Motive, Bedürfnisse, Interessen, Wünsche, Bedürfnisse, bisher gelernte Haltungen haben einen starken Einfluss auf die – sowohl physiologisch als auch kognitiv – selektive Wahrnehmung.
  • Filterelemente werden erworben und gelernt: abhängig von der EntwicklungàKonstruktivismus: unterschiedliche Wahrnehmung
  • wesentliche Bedeutung des FiltersàSavants: besondere Fähigkeiten, aber soziale Schwierigkeiten
  • Übertragung ins Langzeitgedächtnis durch Wiederholung
  • Jede Wahrnehmung beginnt mit (einer) Hypothese(n) auf Basis von Wahrnehmungserwartungen aus der Vergangenheit.

Question 78

Question
Von wem ist die Hypothesentheorie der sozialen Wahrnehmung ?
Answer
  • Bruner & Postman
  • Broadbent
  • Jede Wahrnehmung beginnt mit (einer) Hypothese(n) auf Basis von Wahrnehmungserwartungen aus der Vergangenheit
  • widersprechen sich Hypothesen- kognitive Dissonanz (Festinger)
  • Kognitionen widersprechen sich - Ziel: Dissonanz vermeiden
  • bestimmte Dinge werden eher wahrgenommen – je nach Mensch und Situation anders
  • Schutz vor Infomationsflut – „Unwichtiges“ wird gefiltert

Question 79

Question
Welche Aussage zu der Hypothesenstärke stimmt ?
Answer
  • Je häufiger eine Hypothese bestätigt wird, desto stärker verankert sie sich.
  • Je mehr verfügbare Alternawvhypothesen, desto schwächer ist die Anfangshypothese.
  • Je größer die motivationale Unterstützung ist, desto stärker ist die Hypothese. - nur das, was ins Bild passt, wird wahrgenommen
  • Je größer die kognitive Unterstützung, desto stärker ist die Hypothese. - bereits vorhandende konsistente Information
  • Je stärker die soziale Unterstützung ist, desto stärker ist die Hypothese. -> sicheres soziales Terrain/Übereinswmmung mit der eigenen Gruppe
  • Je sschwächer die soziale Unterstützung ist, desto stärker ist die Hypothese. - sicheres soziales Terrain/Übereinswmmung mit der eigenen Gruppe

Question 80

Question
Je stärker eine Hypothese ist...
Answer
  • ... desto größer die Aktivierungswahrscheinlichkeit der Hypothese.
  • ... desto geringer die nötige Reizinformation zur Bestätigung der Hypothese.
  • ... desto größer muss die widersprüchliche Reizinformation sein, um sie zu ändern - Änderungsresistenz

Question 81

Question
Was sind Stereotype ?
Answer
  • Die öffentliche Meinung (Lippmann, 1922): “the world outside and the pictures in our head” ◦ „Welt draußen“ als objektive Realität, „Bilder im Kopf“ als Abbild der Welt
  • Stereotype dienen der ReizklassifizierungàWahrnehmungsstrukturierung
  • andererseits sind Stereotype informationsreduzierend und daher fehleranfällig
  • basieren og auf InformaBonen aus zweiter Hand, werden übernommenàMedien
  • RedukBon von Angst und Unsicherheit: definierte soziale Gruppen haben gemeinsame Vorurteile, daher sind letztere sehr stabil

Question 82

Question
Was ist eine Reizklassifizierung ?
Answer
  • „Wenn die Zahl der zu bewältigenden Sachverhalte zu groß wird oder die Komplexität der Umwelt einer Transparenz im Wege steht, dann müssen komplexitätsreduzierende Orientierungskriterien entwickelt werden.“
  • die eigene Reizklassifizierung sollte jedoch nicht als absolute Wahrheit gesehen werdenàetwa Auslöser von Hass auf Social Media durch „Verteidigung“ des eigenen Weltbilds
  • Ordnungs- und Kategorisierungstendenz sind positiv und reduzieren Komplexität.
  • basieren og auf InformaBonen aus zweiter Hand, werden übernommenàMedien

Question 83

Question
Was sind kognitive und affektive Ausprägungen ? (Katz u. Braly)
Answer
  • Stereotype - kognitive Ausprägung
  • Vorurteile : affektive Ausprägung
  • Vorurteile - kognitive Ausprägung
  • Stereotype - affektive Ausprägung

Question 84

Question
Was sind Vorurteile ?
Answer
  • basieren oft auf Informationen aus zweiter Hand, werden übernommen -> Medien
  • Reduktion von Angst und Unsicherheit: definierte soziale Gruppen haben gemeinsame Vorurteile, daher sind letztere sehr stabil
  • Aufwertung der eigenen Gruppe, Abwertung der Fremdgruppe
  • SelbstbestäBgungsprozesse (self-fulfilling prophecies)
  • aufgrund von Selbstsicherheit: möglicherweise aggressives Augreten gegenüber Gruppen, die die eigene Meinung nicht teilen
  • andererseits sind Vorurteile informationsreduzierend und daher fehleranfällig
  • dienen der Reizklassifizierung - Wahrnehmungsstrukturierung

Question 85

Question
Personen werden aufgrund von Vorurteilen ettiketiert („sozialer Sticker“). Dies kann so wirksam sein, dass sie sich dem Vorurteil entsprechend verhalten, was wiederum zu einer Verstärkung des Vorurteils führt.
Answer
  • Etikettierungstheorie
  • Selbstbestätigungsprozesse (self-fullfilling prophecies)

Question 86

Question
Wie kann man Vorurteile auflösen ?
Answer
  • Auflösung durch Aufklärung - Social Advertising (z.B. Don’t drink and drive)
  • rein kognitive Maßnahmen reichen nicht aus, selbst bei Einstellungsänderungen sind Auswirkungen auf das Verhalten nicht unbedingt (sofort) gegeben
  • Kluft zwischen Einstellung und Verhalten
  • kognitive Dissonanz (etwa bei Rauchen)
  • stardessen zu konkretem Verhalten anleiten - Anbieten von Kochkursen, um gesunde Ernährung zu fördern
  • aufgrund von Selbstsicherheit: möglicherweise aggressives Augreten gegenüber Gruppen, die die eigene Meinung nicht teilen

Question 87

Question
Was ist der Unterschied zwischen aufdeckende und verdeckende Stereotype ?
Answer
  • aufdeckende Stereotype -> Karikaturen: sehr starke Komplexitätsreduktion
  • verdeckende Stereotypen -> Dichotomisierung / Generalisierung
  • aufdeckende Stereotype -> Dichotomisierung / Generalisierung
  • verdeckende Stereotype -> Karikaturen: sehr starke Komplexitätsreduktion

Question 88

Question
Was ist der Unterschied zwischen Dichotomisierung und Generalisierung ?
Answer
  • Dichotomisierung : Unterschiede werden übertrieben -> Geschlechterrollen
  • Generalisierung : Verallgemeinerung der Merkmale einer Person auf eine komplette Gruppe -> nationale Stereotype
  • Generalisierung : Unterschiede werden übertrieben -> Geschlechterrollen
  • Dichotomisierung : Verallgemeinerung der Merkmale einer Person auf eine komplette Gruppe -> nationale Stereotype

Question 89

Question
Wie lautet die Kultivierungshypothese von Gerbner ?
Answer
  • Annahme: Fernsehen als melting pot der US-amerikanischen Gesellschaft - durch die gezeigten Werte und Normen und die gezeigte Realität werden Rezipierende sozialisiert (“cultivate”)
  • Annahme: sehr starke Komplexitätsreduktion
  • Massenmedien, etwa TVà“social grease” („Sozialer Kir”) der Gesellschag: Minimum an gemeinsamer InformaBon, Gesprächsthemen
  • “Violence index” US-amerikanischer Fernsehsender; Welche Realitäten werden transporBert?à Einfluss auf wahrgenommene Bedrohung und Angst

Question 90

Question
Wie beeinflusst das Fernsehen das Verhalten von Menschen ?
Answer
  • Vergleich von Nichtseher und Vielseher bzw. Wenigseher und Vielseher
  • Vielseher werden vom Fernsehen ( -> Gewaltdarstellung) stärker beeinflusst
  • Hintergrund: Privatsender waren darauf ausgerichtet, ein möglichst großes Publikum zu erreichen (Werbeeinnahmen); gleichzeiBger AnsBeg von sozialer Instabilität (AnsBeg der Verbrechensrate, Studierendenunruhen, Rassenunruhen)àSchuldzuweisung an Gewalt in den Medien
  • Normlosigkeit und Isolation waren die Folgen

Question 91

Question
Gegenüberstellung von TV-Seher_innen und Personen, die einen Monat lang nicht fernsahen
Answer
  • entgegen der Vorannahmen waren letztere aggressiver - soziales Gerüst brach ein Stück weit zusammen: mehr Kommunikation untereinander (größeres Konfliktpotenzial), fehlender Social Grease
  • wie die Vorannahmen waren erstere aggressiver -> soziales Gerüst stabil; weniger Kommunikation untereinander

Question 92

Question
Die Angst der Vielseher - Syndrom
Answer
  • problematisch: DefiniBon von Viel-/Wenigseher_innen nie festgelegt
  • Merkmale von Vielseher_innen: ängstlicher, passiver, geringerer Ehrgeiz, geringere Leistungsmotivation, höhere soziale Isolation, stärkere Tendenz zu Konformität und Konventionalität, mangelndes Selbstwertgefühl verglichen mit Wenigseher_innen
  • „Erbärmliche-Welt-Syndrom”- Anomie, Enzremdung
  • Unterschiede werden übertrieben

Question 93

Question
Was sind methodische Fehler bei dem ,, Die Angst der Vielseher - Syndrom '
Answer
  • Korrelationen kausal interpretiert
  • TV-Konsum als Ursache; die Richtung der Kausalität könnte allerdings auch umgekehrt sein (RezipierendenorienBerung): Sind Menschen ängstlich, weil sie viel fernsehen oder sehen sie viel fern, weil sie ängstlich sind?
  • soziales Gerüst brach ein Stück weit zusammen
  • gleichzeiBger Anstieg von sozialer Instabilität

Question 94

Question
Was zählt zu einer Anomie laut Durkheim u. Seeman
Answer
  • Empfinden von Machtlosigkeit
  • Bedeutungslosigkeit
  • Normlosigkeit
  • Isolation
  • Selbsentfremdung (Verhalten stimmt nicht mit eigener Wahrnehmung überein; z.B. Arbeit in Großkonzern)
  • -> macht auf Dauer krank und kann bis zum Tod führen ; auch heute noch von Bedeutung
  • Minimum an gemeinsamer InformaBon, Gesprächsthemen

Question 95

Question
Was ist Locus of Control (Rotter) ?
Answer
  • ,, Ort der Kontrolle''
  • Internale vs. externale Kontrollüberzeugung (ADribuEon):
  • - Ärzt_innen auf einer Intensivstation haben eine höhere Burnout-Rate als Ärzt_innen in Sterbehospizen – erstere atribuieren Todesfälle internal, letztere external
  • „Erbärmliche-Welt-Syndrom”
  • Selbstenzremdung (Verhalten stimmt nicht mit eigener Wahrnehmung überein; z.B. Arbeit in Großkonzern)

Question 96

Question
Was ist der Unterschied von einer internalen und externalen Kontrollüberzeugung ?
Answer
  • Internale Kontrollüberzeugung: Die Möglichkeit der Ausübung von Kontrolle ist definiert durch die eigene(n) Fähigkeiten, Intelligenz, Anstrengung, Motivation, etc.
  • Externale Kontrollüberzeugung: Kontrolle ist definiert durch Glück, Zufall, Schicksal, die Regierung, etc. – das Leben verläuft schicksalhaft, die eigenen Handlungen haben keine unmittelbaren Konsequenzen.
  • beides nicht per se gut oder schlecht, internal nicht immer von Vorteil
  • die Kontrollüberzeugung einer Person ist nicht für alle Situationen des Lebens identisch - Lotterie
  • Externale Kontrollüberzeugung: Die Möglichkeit der Ausübung von Kontrolle ist definiert durch die eigene(n) Fähigkeiten, Intelligenz, Anstrengung, Motivation, etc.
  • Internale Kontrollüberzeugung: Kontrolle ist definiert durch Glück, Zufall, Schicksal, die Regierung, etc. – das Leben verläuft schicksalhaft, die eigenen Handlungen haben keine unmittelbaren Konsequenzen.

Question 97

Question
Vergleich: Kultivierungshypothese und Locus of Control
Answer
  • Symptome von Vielseher_innen und Personen mit externaler Kontrollüberzeugung sind nahezu identisch.
  • Gerbner: korrelatives Design mit mangelnder Aussagekraft über tatsächliche Kausalität; Wirkungsansatz oder Nutzen- und Belohnungsansatz?
  • Korrelative Untersuchungen vs. Experimente - Experimente: Wenn-dann- Beziehung, Richtung der Kausalität

Question 98

Question
Wie lautet die Just World-Theorie (Lerner, 1980) ?
Answer
  • Theorie der ,, gerechten Welt''
  • Grundgedanke: “A just world is one in which people get what they deserve.”
  • Konzept, mit dem internal attribuierende Personen kognitive Dissonanz kompensieren - Verleugnung von Ungerechtigkeiten
  • weitere Möglichkeit: Altruismus (Unglück kompensieren)- Greenpeace erhält mehr Spenden als Amnesty International
  • Ausnahmen: Bekannte bzw. Prominente
  • großteils nicht allzu negaEv – glaubten, dass sie selbst verantwortlich sind und aus eigener KraV herausfinden werden

Question 99

Question
Was ist die Gelernte Hilflosigkeit (Seligman)
Answer
  • Modell um Depressionen zu erklären, die auf exogene Faktoren – etwa auf das Umfeld und nicht auf körperliche Ursachen (z.B. Stoffwechselstörung im Gehirnàendogene Faktoren) – zurückzuführen sind.
  • dazu wurde auch ein Experiment mit Hunden gemacht
  • dazu wurde auch ein Experiment mit blinden Katzen gemacht

Question 100

Question
Wie lief das Experiment zur gelernten Hilflosigkeit von Seligman ab ?
Answer
  • Hunde wurden angeleint und mussten auf einem stromdurchfluteten Gitter stehen - Stromstöße
  • danach wurde ihnen die Leine abgenommen und gezeigt, dass hinter einer kleinen Barriere der Boden keine Stromstöße abgibt
  • Tiere wurden ohne Leine nochmals auf den stromdurchfluteten Boden gesetzt – jaulten, aber verließen den unter Strom gesetzten Bereich nicht
  • Vergleich: Hunde, die zu Beginn nicht angeleint wurden, wichen sofort auf den Boden ohne Strom aus
  • gelernte Hilflosigkeit: unfähig zu agieren

Question 101

Question
Vergleich: Kultivierungshypothese, Locus of Control und gelernte Hilflosigkeit
Answer
  • Gefühl der Machtlosigkeit und Hoffnungslosigkeit bei gelernter Hilflosigkeit
  • Korrelative Untersuchungen vs. Experimente - Experimente: Wenn-dann- Beziehung, Richtung der Kausalität
  • erbärmliche Welt Syndrom auch bei gelernter Hilflosigkeit

Question 102

Question
Experiment: Wirkung von Kontrollverlust auf die Wahrnehmung medialer Inhalte (Vitouch & Klein, 1984) • 3 Experimentalgruppen: ◦ G1: Kontrollerleben – positive Kontrollsituation ◦ G2: Kontrollverlust – Hilflosigkeitssituation ◦ G3: Kontrollgruppe – „neutrale Gruppe“
Answer
  • Vorspiegelung eines Intelligenztests in 3 Durchgängen, im Anschluss wurde jeweils ein Werbeblock „zum Abschalten“ gezeigt
  • G2 erhielt 60-70% unlösbare Aufgaben; G3 machte stattdessen Pausen
  • Kommentare des Versuchsleiters sorgten für die internale Attribution des Erfolgs bzw. MisserfolgsàHilflosigkeit in G2
  • Anschließende Abfrage soziodemographischer Daten und des Fernsehverhaltens
  • Abschließend Messung der Erinnerungsleistung

Question 103

Question
Was waren die Ergebnisse des Experiments : wirkung von Kontrollverlust auf die Wahrnehmung medialer Inhalte ?
Answer
  • Einteilung der 3 Experimentalgruppen in Viel-, Wenig- und Normalseher_innen - 9 Gruppen
  • Unterschiedliche Erinnerungsleistung
  • internal attribuierende Personen zeigen während eines Hilflosigkeitstrainings zunächst Reaktanz, mit fortschreitender Zeit allerdings verstärkte Depression
  • Rezeptionsunterschiede: G2 sah die Filme stur an
  • Zusammenhang zwischen gelernter Hilflosigkeit und Programmselektion
  • Vielseher / Neutrale Gruppe schnitten am besten ab bei dem Experiment

Question 104

Question
Wofür diente das Experiment mit Ratten (Prokasy) ?
Answer
  • Vorhersagbarkeit als zentraler Aspekt von Kontrollerleben
  • Experiment: T-Labyrinth mit Futterkammer an einem Ende
  • Futterkammer wurde in den meisten Fällen rechts platziertàRatten lernten dies nach einigen Durchgängen und gingen nach rechts
  • Umbau: schwarze bzw. weiße Wartekammer vor Futterkammern hinzugefügt - eine Seite: weiße Wartekammer = Futterkammer dahinter, schwarze Wartekammer = keine Futterkammer dahinter; andere Seite: zufällige Farbe - Ratten gingen eher in die Kammer, von der sie mit Sicherheit wussten, ob danach eine Futterkammer folgt oder nicht
  • Um das arme welt syndrom an ratten zu zeigen

Question 105

Question
Wie lief das Modell der komplexen Informationsverarbeitung ab ? (Schroder)
Answer
  • Informationsaufnahme durch: ◦ Subjektive Differenzierung ◦ Subjektive Diskriminierung
  • Organisation der Informationseinheiten -> simples bzw. komplexes konzeptuelles Niveau der Informationsverarbeitung
  • Parameter für die Entwicklung des konzeptuellen Niveaus
  • Vorhersagbarkeit als zentraler Aspekt von Kontrollerleben
  • Erlernen von kognitiv adäquaten bzw. inadäquaten Angstbewältigungsstrategien

Question 106

Question
Wie wird simples bzw. komplexes konzeptuelles Niveau der Informationsverarbeitung beschrieben ?
Answer
  • simples Niveau: Umwelt wird anhand weniger Dimensionen differenziert - einfacher Algorithmus, festes Kombinationsschema
  • Ambiguitätsintoleranz: unfähig mit Mehrdeutigkeit umzugehen, Komplexitätsreduktion
  • Subjektive Differenzierung

Question 107

Question
Welche Parameter für die Entwicklung des konzeptuellen Niveaus gibt es ?
Answer
  • Anzahl der Informationssuchreaktionen
  • Differenzierung
  • Integration
  • subjektive Differenzierung
  • simples Niveau

Question 108

Question
Angstbewältigungsstrategien (Epstein)
Answer
  • Erlernen von kognitiv adäquaten bzw. inadäquaten Angstbewältigungsstrategien
  • inadäquat: „alles oder nichts“-Prinzip – kurzzeitig intensive Reaktion auf konkrete Situationen/Reize
  • adäquat: nach dem ersten Erleben einer Angst wird weiter kognitiv daran gearbeitet (àsystematische Desensibilisierung)
  • adäquat: „alles oder nichts“-Prinzip – kurzzeitig intensive Reaktion auf konkrete Situationen/Reize
  • inadäquat: nach dem ersten Erleben einer Angst wird weiter kognitiv daran gearbeitet (àsystematische Desensibilisierung)

Question 109

Question
Was ist ein Beispiel für eine adäquate und inadäquate Angstbewältigungsstrategie ?
Answer
  • Fallschirmsprung
  • Reiten
  • Neulinge: inadäquate Angstbewältigungsstrategie - Panik
  • Profis: adäquate Angstbewältigungsstrategie - nur leicht erhöhtes Aktivierungsniveau
  • nichts von dem angeführten

Question 110

Question
Was ist das R-S-Konstrukt ?
Answer
  • Differenzierung der inadäquaten Angstbewältigungsstrategie
  • Represser: gehen Angstreizen aus dem Weg
  • Sensibilisierer: ständig auf der Suche nach Angstreizen; diese werden allerdings auf einem niedrigen konzeptuellen Niveau verarbeitetàoberflächliche Wahrnehmung; Boulevardmedien
  • Sensibilisierer : gehen Angstreizen aus dem Weg
  • Represser : ständig auf der Suche nach Angstreizen; diese werden allerdings auf einem niedrigen konzeptuellen Niveau verarbeitetàoberflächliche Wahrnehmung; Boulevardmedien

Question 111

Question
Zweiprozess-Modell elterlicher Erziehungswirkung (Krohne) • neben dem Erwerb von Kontrollkompetenz ist auch die Vorhersagbarkeit des elterlichen Feedbacks entscheidend für die Entwicklung von Angstbewältigungsstrategien
Answer
  • True
  • False

Question 112

Question
Defensive Angstbewältigung - Warum sehen Rezipierende bestimmte Programme gern an? (auch auf Internet- bzw. Social Media-Nutzung übertragbar)
Answer
  • mögliche Überwindung von Abläufen durch zusätzliche Information, Weiterbildung, stabile emotionale Verhältnisse
  • problematisch: Echokammern – andere Ansichten werden sofort als falsch abgetan (durchaus auf emotionale Art); können allerdings beruhigend wirken
  • Erwerb von Vorhersagbarkeit: Erwartung dramaturgischer Wendungen (àHappy End)

Question 113

Question
Entfremdung/Kontrollverlust/Hilflosigkeit
Answer
  • -> Peter Vorderer: Heavy User
  • Stellvertretender Kompetenzerwerb durch Identifikation: Unter Kontrollverlust leidende Person sieht, wie Filmcharaktere sich zu Held_innen entwickelnà Vorstellung, dass es der Person selbst genauso gehen könnte
  • Erwerb von Vorhersagbarkeit: Erwartung dramaturgischer Wendungen (àHappy End)
  • Interaktives Kompensations- und Verstärkungsmodell
  • andere Ansichten werden sofort als falsch abgetan (durchaus auf emotionale Art); können allerdings beruhigend wirken

Question 114

Question
Welche Aussagen zum Knowledge Gap stimmen ?
Answer
  • „Wenn der Informationsfluss von Massenmedien in ein Sozialsystem wächst, tendieren die Bevölkerungssegmente mit höherem sozio-ökonomischen Status zu einer rascheren Aneignung dieser Informationen als die statusniedrigeren Segmente, sodass die Wissenskluft zwischen diesen Segmenten tendenziell zu- statt abnimmt.“ (Gaziano, 1984)
  • Frühere Hoffnung: Medien als demokratische Möglichkeit der Informationsaneignung für alle (z.B. TV: keine Lesekompetenz benötigt)
  • Jedoch: Einfluss der Programmwahl! -emotional gap
  • Kurze und kurzfristig abgeschlossene Ereignisse haben bessere Chancen, zur Nachricht zu werden.
  • Erwerb von Vorhersagbarkeit: Erwartung dramaturgischer Wendungen

Question 115

Question
Betroffenheit: Personen in fordernden sozio-ökonomischen Verhältnissen, die abends von der Arbeit müde sind, sehen eher keine komplexen Physiksendungen an, wenn sie nicht bereits damit in Berührung gekommen sind.
Answer
  • True
  • False

Question 116

Question
Was sind die Nachrichenfaktoren laut Galtung u. Ruge ?
Answer
  • erstellt auf Basis von Inhaltsanalysen
  • additiv: Je mehr Faktoren vorhanden sind, desto eher wird eine Nachricht aufgenommen.
  • Frequenz
  • Schwellenfaktor
  • Eindeutigkeit
  • Bedeutsamkeit
  • Konsonanz
  • Überraschung
  • Kontinuität
  • Variation

Question 117

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Frequenz ?
Answer
  • Kurze und kurzfristig abgeschlossene Ereignisse haben bessere Chancen, zur Nachricht zu werden. Lang andauernde Entwicklungen werden kaum dokumentiert.
  • Ereignisse, die registriert werden sollen, müssen eine gewisse Aufmerksamkeitsschwelle überwinden
  • Je klarer, einfacher und konsistenter ein Ereignis, desto größer sein Nachrichtenwert.

Question 118

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Schwellenfaktor ?
Answer
  • Ereignisse, die registriert werden sollen, müssen eine gewisse Aufmerksamkeitsschwelle überwinden - Filtertheorie (Broadbent): selektive Wahrnehmung
  • Eindeutigkeit: Je klarer, einfacher und konsistenter ein Ereignis, desto größer sein Nachrichtenwert.- Ambiguitätsintoleranz
  • Kurze und kurzfristig abgeschlossene Ereignisse haben bessere Chancen, zur Nachricht zu werden. Lang andauernde Entwicklungen werden kaum dokumentiert. - Aktivierungsniveau: Werden Inhalte immer wieder rezipiert, steigt die Aktivierung nicht mehr wesentlich an - Belohnungsaspekte!

Question 119

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Eindeutigkeit ?
Answer
  • Je klarer, einfacher und konsistenter ein Ereignis, desto größer sein Nachrichtenwert. -> Ambiguitätsintoleranz
  • Ereignisse, die eine erkennbare Auswirkung auf die eigene Lebenssituation haben, beinhalten einen höheren Nachrichtenwert.- ethnozentrischer Filter
  • Kurze und kurzfristig abgeschlossene Ereignisse haben bessere Chancen, zur Nachricht zu werden

Question 120

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Bedeutsamkeit ?
Answer
  • (kulturelle Nähe, Relevanz)
  • Ereignisse, die eine erkennbare Auswirkung auf die eigene Lebenssituation haben, beinhalten einen höheren Nachrichtenwert.
  • Nachrichtenwert. - ethnozentrischer Filter - Reduktion von Kontrollverlust, Suche nach bedrohlichen Aspekten, Sensibilisierer
  • Ereignisse, die eine Variation gegenüber einem dominierenden Nachrichtentyp bringen, haben eine erhöhte Chance, in die Berichterstattung aufgenommen zu werden.

Question 121

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Konsonanz ?
Answer
  • vorhersagbarkeit, wünschbarkeit
  • Je mehr ein Ereignis den Erwartungen und wünschen eines Publikums entspricht, desto eher wird es zur Nachricht.
  • Hat ein Ereignis einmal Aufmerksamkeit erregt, wird darüber eine Zeit lang kontinuierlich berichtet, auch wenn sein Nachrichtenwert sinkt.
  • Kurze und kurzfristig abgeschlossene Ereignisse haben bessere Chancen, zur Nachricht zu werden

Question 122

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Überraschung ?
Answer
  • Überraschung ist ein Nachrichtenwert innerhalt des Vorhersagbaren und Konsonanten; sie sollte sich allerdings in Grenzen halten und nicht zu groß sein.
  • Fußball: Gewissheit (- Konsonanz), da die Regeln bekannt sind; Ungewissheit (- Überraschung), da das Ergebnis nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann.
  • Je mehr ein Ereignis den Erwartungen und Wünschen eines Publikums entspricht, desto eher wird es zur Nachricht.

Question 123

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Kontinuität ?
Answer
  • Hat ein Ereignis einmal Aufmerksamkeit erregt, wird darüber eine Zeit lang kontinuierlich berichtet, auch wenn sein Nachrichtenwert sinkt.
  • Flüchtlings- und Migrationsberichterstattung
  • Fußballspiel
  • Ereignisse, die eine erkennbare Auswirkung auf die eigene Lebenssituation haben, beinhalten einen höheren Nachrichtenwert

Question 124

Question
Was besagt der Nachrichtenfaktor Variation ?
Answer
  • Ereignisse, die eine Variation gegenüber einem dominierenden Nachrichtentyp bringen, haben eine erhöhte Chance, in die Berichterstattung aufgenommen zu werden.
  • Kontrastphänomen
  • Reduktion von Kontrollverlust, Suche nach bedrohlichen Aspekten, Sensibilisierer
  • Je klarer, einfacher und konsistenter ein Ereignis, desto größer sein Nachrichtenwert.

Question 125

Question
Was ist der Gatekeeper-Ansatz ?
Answer
  • Journalist_innen entscheiden, welche Informationen an die Rezipierenden weitergegeben werden
  • auch Journalist_innen nehmen allerdings selektiv wahr - Interessen, Lerngeschichte, Haltungen, politische Einstellungen
  • relativiert durch Internet und Social Media: zuvor nicht beachtete Themen können hier aufgegriffen werden
  • Hat ein Ereignis einmal Aufmerksamkeit erregt, wird darüber eine Zeit lang kontinuierlich berichtet, auch wenn sein Nachrichtenwert sinkt.

Question 126

Question
Wie läuft das Zwei-Komponenten-Modell der Nachrichtenauswahl (Kepplinger, 1998) ab ?
Answer
  • bestimmt durch journalistische SElektionskriterien und Ereignisauswahl
  • Nachrichtenauswahl durch Journalisten
  • Blogs: keine Redaktionslinie, geringere organisatorische und technische Zwänge -> Watchblogs, Alphablogger (YouTube Rezo-Statement zur CDU)
  • Nachrichtenregeln
  • Nachrichtenauswahl durch Nachrichtenwerte
  • Interessen, Lerngeschichte, Haltungen, politische Einstellungen nicht von Bedeutung

Question 127

Question
Was beeinhaltet die Nachrichtenauswahl durch Journalisten ?
Answer
  • subjektive Einstellungen (persönliche Vorlieben und Abneigung des Gatekeepers)
  • Publikumsorientierung (Bedürfnisse und Wünsche des Publikums - Politiker_innen: Orientierung der politischen Themenwahl bei an Meinungsumfragen)
  • Angebot der Nachrichtenagenturen
  • Kolleg_innenorientierung (Anerkennung finden – Journalist_innenpreise)
  • redaktionelle Linie (politische und wirtschaftliche Interessen, Abhängigkeiten)
  • organisatorische und technische Zwänge (Zeit, Konkurrenzdruck, Platzprobleme)
  • Gegenüberstellung widersprüchlicher Standpunkte
  • Abgrenzung von eigenen und fremden Aussagen

Question 128

Question
Nachrichtenregeln - so gehen seriöse Journalisten mit Information um
Answer
  • Konstruktivismus: Auch Journalist_innen nehmen die Welt unterschiedlich wahr; Objektivität: für Menschen unmöglich
  • Gegenüberstellung widersprüchlicher Standpunkte
  • Stützung von Aussagen durch Tatsachen
  • Abgrenzung von eigenen und fremden Aussagen
  • Gliederung von Information in einer bestimmten Anordnung (- W-Fragen, umgekehrte Pyramide)
  • Trennung von Nachrichten und Kommentar (Interviews - Watzlawick: Inhalts- und Beziehungsebene;- Habermas: Erzielen von Verständigung)
  • Professionalisierung von Politiker_innen; Symbiose Politik – Journalismus
  • Angebot der Nachrichtenagenturen
  • subjektive Einstellungen
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