Quiz
Fragenkatalog zur Nachprüfung - Seite 234 - 266
Questions in this quiz (33)
1Bahnhof mit Form-Einfahrsignal und FormEinfahrvorsignal: Welche der nachfolgend angegebenen Möglichkeiten verständigt einen Zug von der Einfahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung?
- AA-Befehl "Im Bf Mugelkreuzstätten Einfahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung".
- BBuchfahrplan Spalte 5 mit nachfolgendem Symbol (eingekreiste 4).
- CBei Zügen die im Bahnhof einen fahrplanmäßigen Halt haben ist keine Verständigung erforderlich.
- DBuchfahrplan Spalte 5 mit nachfolgendem Symbol (Pfeil).
- EEinfahrvorsignal in Stellung "Vorsicht".
2Welche eindeutige Identifikation dient dem Fdl, um im Kommunikationsfall mit dem Tfzf rasch einen Bezug zur jeweiligen Befehlsvorschreibung herzustellen?
- ADie Befehlsnummer (z.B. LEB-12-1022).
- BDie Druck-ID (z.B. MAR-51).
3Ein einfahrender nP-Zug trifft ein Gruppenausfahrsignal in Freistellung an. Zeitgleich soll ein Regionalzug aus Gleis 5 ausfahren - siehe Zeichnung. Wie schätzen Sie diese Situation ein?
- AEs handelt sich um eine Standardsituation. Für den nP - Zug ist im Buchfahrplan ein planmäßiger Aufenthalt verlautbart, daher muss er in dieser Betriebsstelle anhalten.
- BEs handelt sich dabei um eine betriebsgefährdende Situation. Der Fahrdienstleiter muss auf alle Fälle den Stillstand des nP-Zuges abwarten und darf erst dann für den p-Zug das Gruppenausfahrsignal in Freistellung bringen.
- CDer nP - Zug ist während der Einfahrt auf Gleis 1 jedenfalls von der bevorstehenden Ausfahrt des P-Zuges fernmündlich zu verständigen.
- DEs handelt sich um eine Standardsituation. Der nP - Zug erkennt auf Grund der Signalisierung am Einfahrsignal, dass er in dieser Betriebsstelle anhalten muss.
4LZ 99901 fährt auf Gleis 1 ein. Zeitgleich fährt R 4149 aus Gleis 3 aus. Beachten Sie dabei die Stellung des Gruppenausfahrsignales "R" und des Erlaubnissignales laut Zeichnung. Wie schätzen Sie die Situation ein?
- AEs handelt sich dabei um eine betriebsgefährdende Situation. Lokzug 99901 wird durch die Stellung des Erlaubnissignales zur Durchfahrt beauftragt. Ein Nothaltauftrag für beide Fahrten ist abzusetzen.
- BIn diesem Bahnhof bedarf es zur Abfahrt eines Zuges immer einer zusätzlichen fernmündlichen Zustimmung.
- CAufgrund der bestehenden Signalisierungsmöglichkeiten ist immer der Stillstand des Lokzuges auf Gleis 1 abzuwarten.
- DEs handelt sich dabei um eine Standardsituation. Das Erlaubnissignal gebietet dem einfahrenden Lokzug "Halt" somit hat Z 4149 freie Fahrt und fährt unbekümmert weiter.
5Beim untauglich gewordenen Blocksignal einer Selbstblockstelle kann das Ersatz-(Vorsichtssignal) nicht bedient werden. Wie darf die Erlaubnis zur Vorbeifahrt erfolgen? (Strecke mit PZB-Betrieb)
- ASchriftlich mittels folgender Vorschreibung "Blocksignal(e) und Vorsignal(e) der Selbstblockstelle(n) ... ausnahmsweise nicht beachten!"
- BDurch die Vorschreibung "Blocksignal(e) und Vorsignal(e) der Selbstblockstelle(n) ... ausnahmsweise nicht beachten!", welche auch über mehrere Befehlsbereiche angefordert werden darf.
- CSchriftlich am Standort des Blocksignales, mit folgendem Wortlaut: "Blocksignal untauglich! Vorbeifahrt für Z ... am Blocksignal ... erlaubt!
- DZüge dürfen fernmündlich beauftragt werden.
6Verschub über Verschubhalttafel bedarf der Zustimmung des ...
- AVerschubkoordinators
- BStellwerkswärters
- CFahrdienstleiters
7Wann müssen abgestellte Fahrzeuge gesichert werden?
- AWenn Fahrzeuge endgültig abgestellt werden.
- BNur über Auftrag des EVU.
- CIn der Ebene sind Fahrzeuge NICHT zu sichern.
- DWenn sie unbeabsichtigt in Bewegung geraten können.
8Welche Fahrzeuge müssen beim Abstoßen und Abrollen vor einem Anprall geschützt werden?
- AMit Personen besetzte Züge und Wagen.
- BWagen auf Ladegleisen.
- CWagen gemäß V3 Anhang I (1).
- DWagen mit dem Signal "Fahrzeug darf nicht bewegt werden".
- EWagen mit dem Signal "An die Vorheizanlage angeschlossen".
- FFahrzeuge während der Untersuchung (z.B. Wagentechnische Untersuchung, Fahrzeugprüfung, Bremsprobe, usw. ...)
9Wann muss eine Schraubenkupplung in der vorgesehenen Halterung verwahrt werden?
- ASpätestens bei der Zugbildung.
- BImmer wenn sie nicht benötigt wird.
10Wann ist der Verschubleiter berechtigt, einen anderen Funkkanal zu benutzen bzw. eine andere Gruppennummer zu verwenden oder mit einer Person außerhalb des Verschubmodus zu kommunizieren?
- ANur während des Stillstandes des eigenen Verschubteiles.
- BNur für kurzzeitiges Umschalten.
- CWenn er das Einvernehmen mit anderen Verschubleitern oder ortsfesten Funkteilnehmern hergestellt hat.
- DNur mit Zustimmung des Fahrdienstleiters.
11Wie wird beim Verschub grundsätzlich gefahren?
- AFahren auf Sicht - Vmax 25 km/h
- BVmax 20 km/h
- CFahren auf Sicht - Vmax 40 km/h
- DFahren auf Sicht - Vmax 20 km/h
- EVmax 25 km/h
12Wird ein tragbares Signal Haltepunkt verwendet, muss ...
- Ader Zug mit A-Befehl davon verständigt sein.
- Bdas Einfahrvorsignal in Stellung "Vorsicht" belassen werden.
- Cgrundsätzlich ein ortsfestes Signal "Haltepunkt" entsprechend der größtmöglichen Länge von P-Zügen angebracht sein.
13Was versteht man unter dem Begriff "Gegenfahrtschutz"?
- ADen Ausschluss von Gegenfahrten auf der Strecke.
- BDer Gegenfahrtschutz verhindert die Einstellung von Fahrstraßen, im Besonderen von Verschubstraßen, in Gegenrichtung über das Ziel einer Zug- oder Zughilfsstraße.
- CDen Fahrtausschluss zwischen einer Zugstraße und einer querenden Verschubstraße.
14Welche Angaben zu einer Weiche enthält die Weichentabelle?
- ADie Bauart des Weichenantriebes.
- BDie Nummer der Weiche.
- CDie Bauart des Weichenschlosses.
- DDie Bauart der Weiche.
15Woran ist die Grundstellung einer ortsbedienten Weiche erkennbar?
- AAn der anliegenden Weichenzunge.
- BAm Weichensignalkörper.
- CAm Stellgewicht.
- DAm Weichenverschluss (Klammerspitzenverschluss).
- EAn der abstehenden Weichenzunge.
16Ein Sonderzug wird eingeleitet. Welche Angaben - zusätzlich zur Zugankündigung - sind BfMitarbeitern bekannt zu gegeben?
- ADie Zuglänge (einschließlich Tfz).
- BBei Sonderzügen die Verkehrszeiten.
- CDie Anzahl der Triebfahrzeuge.
- DDie Anzahl der Zugbegleiter bei personenbefördernden Zügen.
17Wie lautet der Wortlaut der Zugankündigung? Bringen Sie die Textbausteine in die richtige Reihenfolge!
- Avon ... (Bf)
- Bverkehrt (unterbleibt) ... (Zug)
- Cheute (morgen)
- DZugankündigung
18Welche Aussagen zur Dokumentation (Verbuchung) von betriebswichtigen Gesprächen durch den Fahrdienstleiter/Stellwerkswärter sind richtig, sofern ein tauglicher Sprachspeicher vorhanden ist?
- AZugmeldungen und Gespräche der Fahrstraßenprüfung sind zu verbuchen.
- BWerden betriebliche Gespräche abgesetzt oder betriebliche Verfahren angestoßen, auf die sofort eine Reaktion folgt (z.B. Freistellen nach Erhalt der Abfahrbereitschaftsmeldung, ...) kann auf die Dokumentation (Verbuchung) verzichtet werden.
- CGleissperren, N-Fahrten, Einführen des fmdl Rückmeldens müssen nicht verbucht werden.
19Wo finden Sie Informationen über eingeleitete Züge?
- ABuchfahrplan
- BARAMIS-D Zugverzeichnis (ZUV)
- CFahrplanheft für Nebenfahrten
- DBildfahrplan
20In der Spalte Befehle im Zugverzeichnis ARAMISD steht: "BH83%". Was bedeutet diese Abkürzung?
- ADas ist der Vollzug über die Mindestbremshundertstel für diesen Zug.
- BDer Zug hat Mangel an Bremshundertstel; es fehlen dem Zug insgesamt 83 Bremshundertstel.
- CDas ist der Vollzug über die Festhaltebremshundertstel für diesen Zug.
- DDer Zug hat Mangel an Bremshundertstel; vorhandene Bremshundertstel sind 83%. Das ist auch der Vollzug über den beigegebenen Befehl über Mangel an Bremshundertstel.
21Im ARAMIS-D-Zugverzeichnis beziehen sich die (Zug-)Daten immer auf ...
- Aden Ausgangsbahnhof.
- Bden nächsten Zugbehandlungsbahnhof.
- Cden Endbahnhof.
- Ddie im ZUV dargestellte Betriebsstelle.
22System ARAMIS-D: Weisen Sie den folgenden Abkürzungen der Spalte E/A (Einleitung/Absage) die richtige Bedeutung zu.
- AUE - Ausfall wegen Umleitung für Teilausfallbetriebsstellen, die wegen einer Umleitung nicht befahren werden
- BUE - Umleitungsende für Endbetriebsstelle der Umleitung
- CTB - Teilausfall-Ende für Endbetriebsstelle des Teilausfalles
- DTB - Teilausfall-Beginn für Beginnbetriebsstelle des Teilausfalles
- EUA - Ausfall wegen Umleitung für Teilausfallbetriebsstellen, die wegen einer Umleitung nicht befahren werden
- FUA - Ausfall (gesamter Zuglauf)
- GE - Umleitungsende für Endbetriebsstelle der Umleitung
- HE - Einleitung
- ITE - Teilausfall-Ende für Endbetriebsstelle des Teilausfalles
- JTE - Teilausfall-Beginn für Beginnbetriebsstelle des Teilausfalles
23Wie werden die Fahrpläne für Sonderzüge bekannt gegeben?
- AMit Zuglaufblatt.
- BMit dem Buchfahrverzeichnis.
- CMit Fahrplananordnung (Faplo) oder Betra.
- DMit dem Zugverzeichnis.
24Wo gelten die Befehlsvorschreibungen auf zweigleisigen Strecken?
- AGrundsätzlich nur auf dem Gegengleis.
- BIm Bahnhof auf beiden durchgehenden Hauptgleisen, auf der Strecke nur auf dem Regelgleis.
- CGrundsätzlich auf beiden Streckengleisen.
- DGrundsätzlich nur auf dem Regelgleis.
25Worauf ist zu achten, wenn mehrere Vorschreibungen auf einem Befehlsmuster gemacht werden?
- AZuerst immer die A-Befehlsvorschreibungen, dann die V-Befehlsvorschreibungen.
- BZuerst immer die V-Befehlsvorschreibungen, dann die A-Befehlsvorschreibungen.
- CEs ist nicht relevant, in welcher Reihenfolge die Vorschreibungen gemacht werden.
- DDie Reihenfolge der Eintragungen muss dem Zuglauf entsprechen.
26Welche Abkürzungen sind beim Ausfertigen von Befehlen zulässig?
- AEs sind nur Abkürzungen nach DB 640 - Verzeichnis der Betriebsstellencodes - zulässig.
- BEs sind Codierungen gemäß DB 640 - Verzeichnis der Betriebsstellencodes - und Abkürzungen nach Anlage 1 der V3 zulässig.
- CEs sind nur Abkürzungen nach Anlage 1 der DV V3 zulässig.
- DEs sind keine Abkürzungen in Befehlen zulässig.
27Wo wird grundsätzlich die Haltscheibe aufgestellt (ausgenommen bei in Freistellung untauglichen Formhauptsignalen)?
- ALinks vom Gleis oder in der Gleismitte
- BNur rechts vom Gleis
- CNur links vom Gleis
- DRechts vom Gleis oder in der Gleismitte
- ENur in der Gleismitte
28Welche Fahrstraße bilden Sie bei Störung einer Weiche im Fahrweg?
- AErsatzstraße
- BZughilfsstraße
- CVerschubstraße
- DZugstraße
29Wie ist nach dem Auffahren von auffahrbaren Weichen vorzugehen?
- ADen einwandfreien Zustand der Weiche vor Ort prüfen.
- BKontrolle, ob die Weiche beide Endlagen erreicht.
- CMehrmalige Umstellversuche durchführen.
- DDie Weiche nach der Spitze von Fahrzeugen räumen.
30Wie erkennen Sie beim manuellen Umstellen von elektrisch fernbedienten Weichen die Endlage?
- AAm klackenden Geräusch im Weichenantrieb beim Umkurbeln.
- BEine Zigarettenschachtel passt zwischen abstehende Zungenschiene und Backenschiene.
- CEin Handverschluss lässt sich anlegen und absperren.
- DAm festen Anliegen der anliegenden Weichenzunge.
31Schwungfahren im Bahnhof: Wie wird der Bereich, der mit Schwung befahren werden soll, begrenzt?
- AMit dem Oberleitungsmast vor dem nächsten Trenner.
- BMit den begrenzenden Haupt-, Schutzsignalen bzw. mit dem Haltepunkt.
- CMit Kilometerangaben (von km ... bis km ...), wenn keine Stromabnehmersignale vorhanden sind.
- DMit dem Beginn des Bahnsteiges.
32Wie heißt dieses Signal und welche Bedeutung hat es?
- AHalt für Verschubfahrten
- BErstsignal
- CAls Abgrenzung des Endes des Einfahrgleises ist diesfalls weder ein Haupt- noch Schutzsignal vorhanden.
- DFahrwegende
- EEndsignal
- FKennzeichnet in Bahnhöfen das Ende eines Einfahrgleises
33Was bedeutet ein langer Ton mit der Triebfahrzeugpfeife, und wozu dient dieser?
- AAchtung
- BDie Aufmerksamkeit von Personen zu erregen oder Personen zu warnen
- CZur Aufforderung an die Reisenden: "Bitte einsteigen, Türen schließen automatisch!"
- DVorsicht
- ELangsamer
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- ETT-Fragenkatalog v. 8.1.2020
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