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POLKO 1-8 Politische Kommunikation Übungsfragen
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Questions in this quiz (123)
1Politische Kommunikation
= Kommunikation, die [blank_start]von politischen Akteuren[blank_end] ausgeübt wird, an [blank_start]politische Akteure[blank_end] gerichtet ist, oder sich auf [blank_start]politische Akteure[blank_end] und ihre Aktivitäten bezieht.
Schulz (2011)- Avon politischen Akteuren
- Bvon den Medien
- Cpolitische Akteure
- Ddie Allgemeinheit
- Epolitische Akteure
- Fpolitische Meinungsvermittler
2Politische Akteure im engeren Sinne
- Asupranationale Organisationen
- BStaaten, Regierungen
- CParlamente
- DParteien, Politiker
- EInteressensgruppen
- FMedien
- GJournalisten
- HBürger (-gruppen)
3Politische Akteure im weiteren Sinne
- Asupranationale Organisationen
- BStaaten, Regierungen
- CParlamente
- DParteien, Politiker
- EInteressensgruppen
- FMedien
- GJournalisten
- HBürger (-gruppen)
4Was ist Politik?
Politik ist jenes [blank_start]menschliche Handeln[blank_end], das auf die [blank_start]Herstellung und Durchsetzung[blank_end] bzw. [blank_start]Verhinderung[blank_end] allgemein verbindlicher Regelungen und Entscheidungen in und zwischen Gruppen von Menschen abzielt (Patzelt 1999).
In der politischen Kommunikationsforschung wird unter Politik in der Regel die Formulierung, [blank_start]Aggregation[blank_end], Herstellung und Durchsetzung kollektiv bindender Entscheidungen über gesellschaftliche [blank_start]Ressourcen, Werte oder Macht[blank_end] verstanden (Reinemann & Zerback, 2013, S. 440).- Amenschliche Handeln
- BInstrument
- CHerstellung und Durchsetzung
- DVereinfachung
- EVerhinderung
- FEroberung
- GAggregation
- HAkkumulation
- IRessourcen, Werte oder Macht
- JMoralvorstellungen
5Politik - Polity - [blank_start]Rahmen[blank_end] - [blank_start]Normen, Regeln, Institutionen,Verfassung[blank_end]
- ARahmen
- BProzesse
- CInhalte
- DNormen,Regeln,Institutionen,Verfassung
- EAkteure,Macht,Einfluss,Interessen,Konfl.
- FPolitikfelder, Themen,Probleme,Lösung
6Politik - Politics - [blank_start]Prozesse[blank_end] - [blank_start]Akteure,Macht,Einfluss,Interessen,Konfl.[blank_end]
- AProzesse
- BRahmen
- CInhalte
- DAkteure,Macht,Einfluss,Interessen,Konfl.
- ENormen,Regeln,Institutionen,Verfassung
- FPolitikfelder,Themen,Probleme,Lösung
7Politik - Policy - [blank_start]Inhalte[blank_end] - [blank_start]Politikfelder,Themen,Probleme,Lösung[blank_end]
- AInhalte
- BRahmen
- CProzesse
- DPolitikfelder,Themen,Probleme,Lösung
- ENormen,Regeln,Institutionen,Verfassung
- FAkteure,Macht,Einfluss,Interessen,Konfl.
8Bürgerrechte beschreiben das Verhältnis zwischen [blank_start]Staatsbürgern[blank_end] und [blank_start]dem Staat[blank_end]
• Bürgerrechte als [blank_start]Staatsbürger[blank_end] eines Nationalstaates
• EU-Bürgerrechte- AStaatsbürgern
- BBürgern
- CMenschen
- Ddem Staat
- Edem Recht
- FStaatsbürger
- GWesen
9EU-Bürgerrechte
• Wahlrecht
• Petitionsrecht & Beschwerderecht
• Recht auf konsularischen Schutz
• Recht auf Einsichtnahme
• Europäische Bürgerinitiativen
• Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl des Wohnortes innerhalb der EU- ATrue
- BFalse
10Bürgerpflichten sind länderunabhängig
- ATrue
- BFalse
11„Die parlamentarische Demokratie leitet ihre Rechtfertigung ([blank_start]Legitimation[blank_end]) von der [blank_start]Zustimmung[blank_end] ihrer Bürger ab. Diese drückt sich aus in der Teilnahme ([blank_start]Partizipation[blank_end]) am Prozess der politischen Meinungsbildung und Entscheidung.“
- ALegitimation
- BLeximation
- CZustimmung
- DAbstimmung
- EGegenstimme
- FPartizipation
- G= Teilhabe
12Möglichkeiten der politischen Beteiligung:
• Parteien, Vereine, Bürgerinitiativen
• Soziales Engagement • Versammlungen, Demonstrationen
• Leserbriefe, Emails an Abgeordnete
• Teilnahme Volksbegehren, Volksbefragung, Volksabstimmung
• Wahlen
• Politisches Interesse, Gespräche mit Freunden/KollegInnen,
• Verfolgen politischer Berichterstattung- ATrue
- BFalse
13Die Massenmedien sollten...
- Aihre Bürger informieren
- Bfür Hetze gegen Politiker sorgen
- Ceine Öffentlichkeit herstellen
- Dfür die Überwachung der Politik sorgen
- EPersonen des öffentlichen Lebens sanktionieren
- Fkommentieren/kritisieren
- Gdie öffentliche Meinung vermitteln
14Politische Kommunikationsforschung beschäftigt sich mit der Interaktion von...
- APolitik, Medien und Bürgern
- BPolitik, Kommunikation und Forschung
- CSelektion, Obduktion und Legitimation
15Bürger nehmen im politischen Prozess demokratischer Systeme eine [blank_start]wichtige[blank_end] Rolle ein, für deren Ausübung sie auf [blank_start]Medien[blank_end] angewiesen sind.
- Awichtige
- Bunwichtige
- Cneutrale
- Ddie Medien
- Einterne Geldgeber
- Fexterne Geldgeber
16Die Massenmedien treten im politischen Prozess als [blank_start]Vermittler, Arena und Akteure[blank_end] auf.
- AVermittler, Arena und Akteure
- BÜberwacher, Stadien und Öffentlichkeit
- CPolitakteure, Gesetzesgeber und Instanz
17Die liberale Theorie (z.B. Johne Locke) ist normativ.
- ATrue
- BFalse
18Liberale Theorie - [blank_start]John Locke[blank_end] - [blank_start]empirisch-deskriptiv[blank_end]
Deliberative Theorie - [blank_start]Jürgen Habermas[blank_end] - [blank_start]normativ[blank_end]
Partzipative Theorie - [blank_start]Benjamin Barber[blank_end] - [blank_start]normativ[blank_end]- AJohn Locke
- BJürgen Habermas
- CBenjamin Barber
- DJürgen Habermas
- EJohn Locke
- FBenjamin Barber
- GBenjamin Barber
- HJohn Locke
- IJürgen Habermas
- Jempirisch-deskriptiv
- Knormativ
- Lnormativ
- Mempirisch-deskriptiv
- Nnormativ
- Oempirisch-deskriptiv
19„(Politische) Öffentlichkeit besteht aus einer Vielzahl von Kommunikationsforen, deren Zugang [blank_start]prinzipiell offen[blank_end] und nicht an Mitgliedschaftsbedingungen gebunden ist und in denen sich individuelle und kollektive Akteure vor [blank_start]einem breiten Publikum[blank_end] zu politischen Themen äußern“ (Gerhards, 1998, S. 694).
- Aprinzipiell offen
- Bprinzipiell geschlossen
- Ceinem breiten Publikum
- Dpolitischen Entrepreneuren
- Eeiner Vielzahl an Aktionären
20Funktionen von Öffentlichkeit nach Neidhardt (1994):
- ATransparenz
- BValidierung
- COrientierung
- DLegitimation
- ERationalisierung
21Das Konzept Öffentlichkeit
Sozial-räumliche Perspektive:
[blank_start]Forum[blank_end], [blank_start]Netzwerk[blank_end], [blank_start]Netzöffentlichkeit[blank_end]- AForum
- BVisualisierung
- CNetzwerk
- DReflexion
- ENetzöffentlichkeit
- FTeilöffentlichkeiten
22Öffentlichkeit: Intermediäres Beobachtungssystem
Gesellschaft - Politik
Input: [blank_start]Informationsaufnahme[blank_end]
Throughput: [blank_start]Informationsverarbeitung[blank_end]
Output: [blank_start]Informationsvermittlung[blank_end]- AInformationsaufnahme
- BInformationsverarbeitung
- CInformationsvermittlung
- DInformationsverarbeitung
- EInformationsaufnahme
- FInformationsvermittlung
- GInformationsvermittlung
- HInformationsaufnahme
- IInformationsverarbeitung
23Liberale Demokratietheorie
- APluralismus, Lobbyismus, Kompromiss,
Mehrheitsentscheid - BMedien als Vermittler und Watchdogs
- CMedien als Aktivisten und Akteure
- DZiel von Öffentlichkeit: Transparenz
- EZiel von Öffentlichkeit: Herstellen öffentlicher Meinung
- FSpiegelmodell
- GKooperation, Überzeugungskraft von besseren Argumenten, Willen und Fähigkeit zur Einigung
- APluralismus, Lobbyismus, Kompromiss,
24Dahrendorf (liberale Demokrietheorie) ist der Meinung, dass alle Bürger grundsätzlich gleich motiviert sind, an der Demokratie teilzunehmen.
- ATrue
- BFalse
25Dahrendorf (liberale Demokratietheorie) nennt die Vorstellung, dass die Öffentlichkeit total aktiviert ist, utopisch.
- ATrue
- BFalse
26Deliberative Demokratietheorie
- AKooperation, Überzeugungskraft von besseren Argumenten, Willen und Fähigkeit zur Einigung
- BÖffentlichkeit bedeutet Transparenzvermittlung
- CÖffentlichkeit bedeutet Diskurs
- DPluralismus, Lobbyismus, Kompromiss,
Mehrheitsentscheid - EDas überzeugendste Argument gewinnt am Ende
- FDas am häufigsten vermittelte Argument gewinnt am Ende
27Öffentlichkeit: Diskursmodell
- ADiskurs, Konsens, Rationalität
- BMedien als Arena
- CMedien als Stadion
- DPluralismus, Lobbyismus, Kompromiss,
Mehrheitsentscheid - ETeilnahme am Diskurs als Grundrecht eines Individuums
28Im Diskursmodell gelten die Medien als [blank_start]Impulsgeber[blank_end] mit der Fähigkeit der [blank_start]Reflexivität[blank_end].
- AImpulsgeber
- BImpulsobjekt
- CReflexivität
- DReaktionarität
29Partizipative Demokratietheorie
- ADirekte Demokratie, ständige, weit reichende Beteiligung, unabhängig von der Qualität von Argumenten
- BKooperation, Überzeugungskraft von besseren Argumenten, Willen und Fähigkeit zur Einigung
- CPluralismus, Lobbyismus, Kompromiss,
Mehrheitsentscheid - DAdressaten und Autoren von Gesetzen sollen ident sein
- EAdressaten und Autoren von Gesetzen sollen nicht ident sein
- Ftop-down Perspektive
- Gbottom-up Perspektive
- HPartizipation als Eigenwert
30Öffentlichkeit: Partizipationsmodell
- AZiel der Öffentlichkeit: Vielfalt
- BZiel der Öffentlichkeit: Diskurs
- CMedien als Arena
- DMedien als Forum
- EBürgerjournalismus
- Fstark Output orientiert
- Gstark Input orientiert
- Hrein advokatorische Vertretung von Journalisten
- Ipessimistisch gegenüber neuen Medien
31Laut Canovan & Kriesi neigt der Populismus dazu, das Volk als inhomogene Einheit zu sehen.
- ATrue
- BFalse
32Pappas hat die Hypothese, dass der Populismus dazu führt, dass die exkludierten Massen zurück in die Politik kehren und so eine bessere Repräsentation des Volkes besteht.
- ATrue
- BFalse
33Die Digitalisierung führt zum vermehrten Entstehen von Teilöffentlichkeiten (= Fragmentierung).
- ATrue
- BFalse
34Univ.-Prof. Dr. Sophie Lecheler befürwortet eine Dichotomie zwischen Gefühlen und Rationalität.
- ATrue
- BFalse
35Laut Univ.-Prof. Dr. Sophie Lecheler kann eine rationale Entscheidung genauso gerechtfertigt sein, wie eine emotionale.
- ATrue
- BFalse
36Herstellungspolitik: [blank_start]Politik im eigentlichen Sinne[blank_end] - [blank_start]verbindliche Entscheidungen[blank_end]
Darstellungspolitik: [blank_start]Vermittlung von Politik[blank_end] - [blank_start]Massenmedien[blank_end]- APolitik im eigentlichen Sinne
- BVermittlung von Politik
- Cverbindliche Entscheidungen
- DMassenmedien
- EVermittlung von Politik
- FPolitik im eigentlichen Sinne
- GMassenmedien
- Hverbindliche Entscheidungen
37Nach Fawzi wird die Akzeptanz der Bürger von Politkern nicht nur durch deren Leistung, sondern auch durch deren Darstellung in den Medien maßgeblich mitbestimmt.
- ATrue
- BFalse
38Überblick Politik und Medien
Primäres Ziel - Politik: [blank_start]Gestaltung der Gesellschaft[blank_end]
Primäres Ziel - Medien: [blank_start]Aufklärung der Bürger[blank_end]
Gegenstand - Politik: [blank_start]Strukturelle Probleme[blank_end]
Gegenstand - Medien: [blank_start]Aktuelle Ereignisse[blank_end]
Mittel - Politik: [blank_start]Macht[blank_end]
Mittel - Medien: [blank_start]Information[blank_end]
Eigeninteresse - Politik: [blank_start]Machterhalt[blank_end]
Eigeninteresse - Medien : [blank_start]Aufmerksamkeit[blank_end]
Legitimation - Politik: Vertrauen durch die Bevölkerung
Legitimation - Medien: Vertrauen durch die Bevölkerung- AGestaltung der Gesellschaft
- BAufklräung der Bürger
- CAufklärung der Bürger
- DGestaltung der Gesellschaft
- EStrukturelle Probleme
- FAktuelle Ereignisse
- GAktuelle Ereignisse
- HStrukturelle Probleme
- IMacht
- JInformation
- KInformation
- LMacht
- MMachterhalt
- NAufmerksamkeit
- OAufmerksamkeit
- PStrukturelle Probleme
39Was will die Politik von den Medien?
-> [blank_start]Publizität[blank_end]
Was wollen die Medien von der Politik?
-> [blank_start]Information[blank_end]- APublizität
- BInformation
- CAdvokation
- DInformation
- EPublizität
- FAdvokation
40„Wer Nähe schafft, erfährt nichts - wer
Distanz hält, zensiert sich“ (Süskind, 1989).- ATrue
- BFalse
41Vorderbühne: [blank_start]formalisierte Beziehungen[blank_end] – [blank_start]öffentlich, formell[blank_end]
Hinterbühne: [blank_start]persönliche Beziehungen[blank_end] – [blank_start]nicht/teilweise öffentlich, informell[blank_end]- Aformalisierte Beziehungen
- Bpersönliche Beziehungen
- Cöffentlich, formell
- Dnicht/teilweise öffentlich, informell
- Epersönliche Beziehungen
- Fformalisierte Beziehungen
- Gnicht/teilweise öffentlich, informell
- Höffentlich, formell
42Aus journalistischer Perspektive sind Pressekonferenzen gut dafür geeignet, um Politiker authentisch darzustellen.
- ATrue
- BFalse
43Die Regeln von politischen Interviews sind meist zuvor besprochen, so auch die Themenfelder und Schwerpunkte.
- ATrue
- BFalse
44Hinterbühne, Formen von Interaktionen:
nicht öffentlich / institutionalisiert :
Hintergrundkreise, Veranstaltungen
teilweise öffentlich / nicht institutionalisiert:
Gespräche zwischen Politikern und Journalisten (z.B. auf gemeinsamen Reisen)
nicht öffentlich / nicht institutionalisiert:
Einzelgespräche im Kanzleramt/Ministerium, in der Parteizentrale oder auch im privaten Bereich- ATrue
- BFalse
45Funktionen informeller politischer Kommunikation für den Journalismus
- [blank_start]Hintergrundinformation[blank_end]
- [blank_start]Chance auf exklusive Informationen[blank_end]
- [blank_start]Beziehungsaufbau und -pflege[blank_end]- AHintergrundinformation
- BChance auf exklusive Informationen
- CBeziehungsaufbau und -pflege
46Funktionen informeller politischer Kommunikation für die politische Elite
- [blank_start]Intensivere Informationsvermittlung[blank_end]
- [blank_start]Chance auf positivere Berichterstattung[blank_end]
- [blank_start]Beziehungsaufbau und -pflege[blank_end]- AIntensivere Informationsvermittlung
- BChance auf positivere Berichterstattung
- CBeziehungsaufbau und -pflege
47In einer Befragung von Berliner Hauptstadtkorespondenten gab der Großteil an, dass es regelmäßig Einladungen zu sogenannten ,,Salons" (,,Hinterzimmertreffen") gibt.
- ATrue
- BFalse
48In einer Befragung von Berliner Hauptstadtkorespondenten gab der Großteil an, noch nie ein vertrauliches Verhältnis zu einem/-er Politker/-in gehabt zu haben.
- ATrue
- BFalse
49In einer Befragung von Berliner Hauptstadtkorespondenten gab etwa die Hälfte an, objektive Berichterstattung über Politiker/-innen sei manchmal schwierig, wenn man ein Vertrauensverhältnis zu diesen hat.
- ATrue
- BFalse
50Probleme informeller (nicht-öffentlicher)
politischer Kommunikation
- [blank_start]Interpretation[blank_end] der Berichterstattung aufgrund der zentralen Bedeutung nicht-öffentlicher Interaktionen erschwert
- Gefahr einer [blank_start]politischen[blank_end] Zweiklassen-Gesellschaft (Regierung vs.
Opposition)
- Gefahr einer [blank_start]journalistischen[blank_end] Zweiklassen-Gesellschaft (Leit- vs.
Regionalmedien)
- [blank_start]Journalisten[blank_end] in schwierigem Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz- AInterpretation
- Bpolitischen
- Cjournalistischen
- DJournalisten
51Laut Reporters Without Borders haben die Angriffe auf die Medien seitens der Politik (,,Lügenpresse") in Österreich in den letzten Jahren abgenommen.
- ATrue
- BFalse
52Medienlogik = [blank_start]Spielregeln[blank_end], nach denen Medien funktionieren (z.B. Nachrichtenwerte)
- ASpielregeln, Regeln
53Politische Öffentlichkeitsarbeit - Entwicklung
- Aab 1900 in den USA
- Bab 1800 in Den USA
- Cursprünglich Reaktion auf sogenannte Muckraker
- Dursprünglich Reaktion auf Muckcracker
54Unterschiede PR - Journalismus
Primäres Ziel - PR: [blank_start]Information/Überzeugung[blank_end]
Primäres Ziel - Journalismus: [blank_start]Information/Aufklärung[blank_end]
Interesse - PR: [blank_start]partikular[blank_end]
Primäres Ziel - Journalismus:[blank_start]gesamtgesellschaftlich[blank_end]
Inhalt - PR: Einseitig, thematisch begrenzt
Inhalt - Journalismus: Ausgewogen, Vielfalt
Auftraggeber - PR: [blank_start]Politische/wirtschaftliche Akteure[blank_end]
Auftraggeber - Journalismus: [blank_start]unabhängig[blank_end]
Persuasionsabsicht - PR: [blank_start]Ja[blank_end]
Persuasionsabsicht - Journalismus: [blank_start]Nein[blank_end]
Faktizität: PR & Journalismus: hoch- AInformation/Überzeugung
- BInformation/Aufklärung
- CInformation/Aufklärung
- DInformation/Überzeugung
- Epartikular
- Fgesamtgesellschaftlich
- Ggesamtgesellschaftlich
- Hpartikular
- IPolitische/wirtschaftliche Akteure
- Junabhängig
- Kunabhängig
- LPolitische/wirtschaftliche Akteure
- MJa
- NNein
- ONein
- PJa
55Politische Öffentlichkeitsarbeit „hat die Aufgabe, Akteure im [blank_start]öffentlichen[blank_end] Diskurs sichtbar zu machen, [blank_start]Informationen[blank_end] zu vermitteln, [blank_start]Aufmerksamkeit[blank_end] für bestimmte Themen zu erzeugen, gegenseitiges Verständnis und [blank_start]Vertrauen[blank_end] zu fördern […] sowie langfristige [blank_start]Austauschbeziehungen[blank_end] mit verschiedenen Teilöffentlichkeiten wie Medien und Bürgern herzustellen“ (Schultz, 2015, S. 220).
- Aöffentlichen
- BInformationen
- CAufmerksamkeit
- DVertrauen
- EAustauschbeziehungen
56Organisierte PR: jede öffentlichkeitsrelevante Aktivität einer Person bzw.
eines politischen Rolleninhabers (Politiker direkt)
Funktionale PR: Tätigkeiten von PR-Stäben oder –Abteilungen bei politischen Organisationen- ATrue
- BFalse
57Ebenen Politischer Öffentlichkeitsarbeit:
[blank_start]Regierungen[blank_end]
[blank_start]Ministerien[blank_end]
[blank_start]Parteien[blank_end]
[blank_start]Unternehmen, Verbände, NGOs[blank_end]
[blank_start]Soziale Organisationen,Bürgerinitiativen[blank_end]
[blank_start]Terrororganisationen[blank_end]- ARegierungen
- BMinisterien
- CParteien
- DUnternehmen, Verbände, NGOs
- ESoziale Organisationen,Bürgerinitiativen
- FTerrororganisationen
58Politische Öffentlichkeitsarbeit und andere Formen strategischer Kommunikation:
[blank_start]Presseamt, Pressesprecher[blank_end]
[blank_start]Medienmonitoring[blank_end]
[blank_start]Spin Doctors[blank_end]
[blank_start]Lobbying[blank_end]
[blank_start]Public Affairs[blank_end]- APresseamt, Pressesprecher
- BMedienmonitoring
- CSpin Doctors
- DLobbying
- EPublic Affairs
59Verhältnis PR - Journalismus
Determination-/Instrumentalisierungsthese- AEine Partei hat die Überhand, instrumentalisiert die andere Partei für ihre Zwecke
- BParteien dominieren die Beziehung abwechselnd, die untergeordnete Partei ist abhängig von übergeordneter und wird instrumentalisiert
- CWechselseitige Abhängigkeit, spezifische Regeln und Normen. aufeinander angewiesen
60Verhältnis PR - Journalismus
Dominanz-Dependenzthese- AEine Partei hat die Überhand, instrumentalisiert die andere Partei für ihre Zwecke
- BParteien dominieren die Beziehung abwechselnd, die untergeordnete Partei ist abhängig von übergeordneter und wird instrumentalisiert
- CWechselseitige Abhängigkeit, spezifische Regeln und Normen. aufeinander angewiesen
61Verhältnis PR - Journalismus
Interdependenz-/Intereffikationsmodell- AEine Partei hat die Überhand, instrumentalisiert die andere Partei für ihre Zwecke
- BParteien dominieren die Beziehung abwechselnd, die untergeordnete Partei ist abhängig von übergeordneter und wird instrumentalisiert
- CWechselseitige Abhängigkeit, spezifische Regeln und Normen. aufeinander angewiesen
62Ages of Political Communication
First Age [blank_start]1945[blank_end] bis [blank_start]1960[blank_end] ; starke [blank_start]politische[blank_end] Institutionen, Kommunikation dominiert von [blank_start]Parteien[blank_end] und politischen Akteuren im engeren Sinne
Second Age [blank_start]1960[blank_end] bis [blank_start]1990[blank_end] ; mehr Reichweite durch das [blank_start]Fernsehen[blank_end], Anpassung der politischen Kommunikation, [blank_start]schwächere[blank_end] Parteibindungen
Third Age ab [blank_start]1990[blank_end] ; [blank_start]Ausdifferenzierung[blank_end] der Medienkanäle, Fragmentierung, Professionalisierung
Fourth Age?- A1945
- B1960
- C1960
- D1990
- Epolitische
- FParteien
- GFernsehen
- Hschwächere
- I1990
- JAusdifferenzierung
63Merkmale des Fourth Age of Political Communication
- AFilter Bubbles
- BPre-Democracy
- CPost-Democracy
- DFragmentierung
- EPolarisierung
- FDe-Polarisierung
64Merkmale von Massenmedien
- Awenige Sender, wenige Empfänger
- BHauptsächlich Elitendiskurs
- CIndirekte Artikulationsfunktion
65Ausgangslage - Ideal Web 2.0 Merkmale
- ADirekte Artikulationsfunktion der Bürger
- Bmany-to-many
- Cfew-to-many
- DSchwächere Teilhabe verschiedener Akteure am öffentlichen Diskurs
- EAuflösung des Informationsmonopols des Journalismus
66Ausgangslage - Gefahren Web 2.0 Merkmale
- AInformation overload durch mangelnde Agenda-Setting-Funktion
- BInformation upload durch hochladen der Agenda-Setting-Funktion
- CVerbreitung von Verschwörungtheorien/Fake-News -> Desinformation der Bürger
- DLove Speech
- ERadikalisierung in Filter Bubbles
67Der Großteil der Bevölkerung (76%) bezieht ihre Informationen über politische Themen über Soziale Netzwerke im Internet.
- ATrue
- BFalse
68Das Fernsehen wird als das glaubwürdigste Medium bei politischen Themen angegeben.
- ATrue
- BFalse
69Dem Großteil der Bevölkerung ist es wichtig, in sozialen Netzwerken oder auf Nachrichtenseiten im Internet ihre Meinung äußern zu können.
- ATrue
- BFalse
70Soziale Netzwerke bieten kein repräsentatives Abbild der Bevölkerung(smeinung).
- ATrue
- BFalse
71Online-Informationsmediäre
Filterlogik: Was kann [blank_start]gefunden[blank_end] werden? Einschränkungen aufgrund von [blank_start]gesetzlichen[blank_end] oder [blank_start]unternehmenseigenen[blank_end] Normen und Regeln.
Sortierlogik: Welche Seiten erhalten [blank_start]Aufmerksamkeit[blank_end]? [blank_start]Rangreihenfolge[blank_end] enorm wichtig.
Personalisierungslogik: Welche Ereignisse werden für einzelne Nutzer angezeigt? Soziales Umfeld? Themenwahrnehmung?- Agefunden
- Bgesetzlichen
- Cunternehmenseigenen
- DAufmerksamkeit
- ERangreihenfolge
72Echo Chamber
- AKommunikationsumfeld
- BMit Themen entgegengesetzt der eigenen Vorlieben konfrontiert sein
- CMit Themen nach eigenen Vorlieben konfrontiert sein
73Filter Bubble
- Ahomogenes Kommunikationsumfeld
- Bheterogenes Kommunikationsumfeld
- CGrundlage im eigenen Nutzungsverhalten
- DAlgorithmen spielen keine Rolle
74Wie sucht Facebook aus, was im News Feed angezeigt wird?
I = [blank_start]interest[blank_end]
P = [blank_start]post[blank_end]
C = [blank_start]creator[blank_end]
T = [blank_start]type[blank_end]
R = [blank_start]recency[blank_end]- Ainterest
- Bpost
- Ccreator
- Dtype
- Erecency
75Es gibt widersprüchliche Befunde zu Fragmentierungs-/Polarisierungstendenzen.
- ATrue
- BFalse
76Fake News als Genre (Egelhofer & Lecheler)
Pseudo-journalistic style: [blank_start]Imitate[blank_end] established news outlets
[blank_start]Low[blank_end] level of facticity: [blank_start]false[blank_end] information,
photo manipulation, false connections
Intention to deceive: deliberately created to spread [blank_start]misinformation[blank_end]- AImitate
- BDeattach of
- CLow
- DHigh
- Efalse
- Fright
- Gmisinformation
- Hinformation
77,,Fake News" in sozialen Netzwerken haben dazu geführt, dass den klassischen Medien wie Radio und Fernsehen mehr vertraut wird.
- ATrue
- BFalse
78Populismus Definition:
Populismus ist [blank_start]eine Form der Kommunikation[blank_end].
Populisten identifizieren sich mit [blank_start]der Bevölkerung[blank_end] und tun so, als würden sie in deren Namen sprechen. Sie grenzen sich explizit von ,,den anderen" ab.
Populisten fokussieren sich auf [blank_start]Konflikte[blank_end] und [blank_start]Drama[blank_end].
Viele Populisten sehen die Medien als Teil [blank_start]der Eliten[blank_end]. Sie bevorzugen es, [blank_start]eigene[blank_end] Kommunikationskanäle zu nutzen.
Viele Anhänger von populistischen Parteien vertrauen auf [blank_start]individuelle Meinungen[blank_end]. Sie sehen die Welt als [blank_start]unfair[blank_end] an.- Ader Bevölkerung
- Bden Eliten
- CKonflikte
- DDeeskalation
- EDrama
- FSchlichtung
- Gder Eliten
- Hder sozialistischen Korrespondenz
- Ieigene
- Jfremde
- Kausschließlich digitale
- Lindividuelle Meinungen
- Mstatistische Kennzahlen
- Nunfair
- Ofair
- Peine Form der Kommunikation
- Qein Überbegriff für Rechtsradikalität
- Rein Überbegriff für Extremismus
79Vollständiger Populismus schließt ein
- AZentrale Bedeutung der Konstruktion ,,des Volkes"
- BAnti-Elitismus
- CAusschluss von out-groups
- DAnti-Portalität
80Charakteristisches Element populistischer Parteien in Österreich:
Personalisierung -> Starker Fokus auf einzelne Führungsperson- ATrue
- BFalse
81,,Fake News" als Vorwurf
- [blank_start]kein neues[blank_end] Konzept
- ,,[blank_start]Lügenpresse[blank_end]"
- Ziel: [blank_start]Delegitimierung[blank_end] der Medien
- Erlangung der Deutungshoheit- Akein neues
- Brelativ neues
- CLügenpresse
- DLügenerpresse
- EDelegitimierung
- FLegitimierung
82Der Begriff Fake News kann sich sowohl auf die Diskreditierung der Medien beziehen, als auch auf eine spezielle Kommunikationsform.
- ATrue
- BFalse
83Populistische Narrative (4)
- AEmotionalisierung: Angst/Ärger
- BSchuldzuweisungen
- CWahrheit- & Krisen-Narrative
- DOpfer-/Mut-Narrative
- EDepersonalisation
- FIslamophobie
84Kreuze die wahren Aussagen in Bezug auf den Erfolg von populistische Kommunikation an:
- AEmotionalisierende Strategien sind nicht erfolgreich im Hinblick auf Anti-Immigrations-Kampagnen.
- BIdentifikation mit der Quelle als Moderator ist ausschlaggebend für politische Slogans.
- CDer Erfolg populistischer Kommunikation ist unabhängig von strukturellen Faktoren wie der wirtschaftlichen Lage.
- DPolitische Faktoren (e. g. große Koalitionen -> Protestwähler) sind unter anderem ausschlaggebend für den Erfolg von populistischer Kommunikation.
- EDer Erfolg populistischer Kommunikation ist abhängig von individuellen Prädispositionen.
85Was kommt in die Medien? Was nicht?
[blank_start]Selektion[blank_end]: Über welche Themen wird berichtet?
[blank_start]Ausgestaltung[blank_end]: Wie wird über einzelne Themen berichtet?
[blank_start]Rezeption[blank_end]: Welche Auswirkung hat dies auf die Rezipienten/-innen?- ASelektion
- BAusgestaltung
- CRezeption
- DAusgestaltung
- ESelektion
- FRezeption
- GRezeption
- HSelektion
- IAusgestaltung
86Nachrichtenwerttheorie: Fokus auf die der Berichterstattung zugrunde liegende Ereignisse und ihre Merkmale.
- ATrue
- BFalse
87Jedes Medium misst den einzelnen Nachrichtenfaktoren den gleichen Wert zu.
- ATrue
- BFalse
88Gatekeeping: Fokus auf [blank_start]Journalisten[blank_end] und ihr Umfeld
[blank_start]Mikroebene[blank_end]: individuelle Dispositionen, z.B. Alter, Bildung, Interessen/Erfahrungen, politische Einstellung, Rollenselbstverständnis
[blank_start]Makroebene[blank_end]: Mediensystem, politische Rahmenbedingungen
[blank_start]Mesoebene[blank_end]: Organisationseinflüsse, z.B. Mediengattung, redaktionelle Linie, Routinen, Ressourcen, Koorientierung- AMikroebene
- BMakroebene
- CMesoebene
- DMakroebene
- EMikroebene
- FMesoebene
- GMesoebene
- HMikroebene
- IMakroebene
- JJournalisten
- KRedakteure
- LBlogger
89In einer von Reinemann & Baugut 2014 durchgeführten Studie konnte nachgewiesen werden, dass Journalisten eher zu einer politischen Positionierung in Richtung Links tendieren. Dies spiegelte sich auch in deren Berichterstattung über politische Parteien wieder.
- ATrue
- BFalse
90Die von der aktuellen Ereignislage unabhängige, grundsätzliche politische Tendenz eines Mediums bezeichnet man als [blank_start]redaktionelle Linie[blank_end] .
- Aredaktionelle Linie
91Mittel zur Konstruktion politischer Linien (= Arten von Bias)
Tenor von Bewertungen ([blank_start]Tonality[blank_end] Bias)
- journalistische vs. zitierte Bewertungen
- legitim und üblich vor allem in Kommentaren
- Differenz zwischen meinungs- und tatsachenbetonten Stilformen
Auswahl / Gewichtung / Betonung ([blank_start]Visibility[blank_end] Bias)
- Politiker, Parteien, Verbände, NGOs, Experten, Bürger
-> Opportune Zeugen
- Themen, Ereignissen, Fakten, Frames, Themen- und Ereignisaspekte
-> Instrumentelle Aktualisierung- ATonality
- BVisibility
92Theorien der Nachrichtenauswahl
Fokus auf psychologische Aspekte (kognitive Interpretationsrahmen): [blank_start]Framing[blank_end]- AFraming
- BNews-Bias
- CGatekeeping
- DNachrichtenwerttheorie
93Dasselbe Thema, derselbe Inhalt, dasselbe Argument kann auf zwei oder mehr Arten berichtet werden = Gatekeeping
- ATrue
- BFalse
94Die Rolle der Medien im Wahlkampf
Wahlkämpfe werden als ,,[blank_start]Schlüsselphase[blank_end] demokratischer Legitimation im repräsentativen System" (Sarcinelli, 2011, S. 225) betrachtet.- ASchlüsselphase
- BZwischenphase
- CAnfangsphase
95Die Erie-County-Studie bzw. „The people‘s choice“
- Fand statt im Jahre [blank_start]1940[blank_end]
- im US-Bundesstaat [blank_start]Ohio[blank_end]
- war eine lokale Fallstudie
-> Vorteil: Analyse lokaler Kontextbedingungen
-> Nachteil: [blank_start]Generalisierbarkeit[blank_end]- A1940
- BOhio
- CGeneralisierbarkeit
96Die Erie-County-Studie bzw. „The people‘s choice“
Studiendesign:
- Präsidentschaftswahl:
Republikaner Wendell L. [blank_start]Willkie[blank_end]
vs.
Demokrat Franklin D. [blank_start]Roosevelt[blank_end]
- [blank_start]7[blank_end] (Zahl einfügen) Erhebungswellen Mai - November- AWillkie
- BRoosevelt
- C7
97Die Erie-County-Studie bzw. „The people‘s choice“
Stichprobe:
- [blank_start]600[blank_end] (Zahl) Personen
- Vergleich von Stadt und [blank_start]Land[blank_end] möglich
- recht repräsentativ für die USA- A600
- BLand
98Die Erie-County-Studie bzw. „The people‘s choice“
Fragebogen:
- Vielzahl von Indikatoren und [blank_start]Erweiterung[blank_end] des Fragbogens, nachdem Interviewer Relevanz interpersonaler Quellen bemerkten
- infolge dessen: weitere Fragen in die Untersuchung aufgenommen- AErweiterung
99Die Erie-County-Studie bzw. „The people‘s choice“
- vorherige politische Einstellungen durch die Massenmedien eher [blank_start]verstärkt[blank_end]
- Wahlentscheidungen durch [blank_start]face-to-face-Kontakte[blank_end] beeinflusst
- [blank_start]Prädispositionen[blank_end] steuern das Wahlverhalten
- [blank_start]dämpfte[blank_end] das in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts ausgeprägte Forschungsinteresse an Medienwirkungen- Averstärkt
- Bgemildert
- Cverändert
- Dface-to-face-Kontakte
- EMassenmedien
- FStigmata
- GPrädispositionen
- HInformationskanäle
- Idämpfte
- Jerhöhte
- KMedienangebote
100Die Erie-County-Studie bzw. „The people‘s choice“ von Lazarsfeld führte dazu, dass Phase ,,[blank_start]wirkungsschwacher[blank_end] Medien" in der politischen Kommunikation eingeleitet wurde.
- Awirkungsschwacher
- Bwirkungsstarker
101Die These des ,,Zwei-Stufen-Fluss" der Kommunikation geht davon aus, dass Massenmedien [blank_start]minimale[blank_end] direkte Wirkung auf die Meinungen der Gesellschaft haben.
- Aminimale
- Bstarke
- Ceine
102Die Visualisierung von Botschaften im Wahlkampf hat in den letzten Jahren zugenommen.
- ATrue
- BFalse
103Zu den Supportive Positive Ads gehören:
- AMythical Character Spots
- BIssue Spots
- CDirect Attack
- DDirect/Implied Comparison
104Zu den Negative Ads gehören:
- ADirect Attack
- BDirect/Implied Comparison
- CIdentification Spots
- DMythical Character Spots
105Spots, die den Charakter der Kandidaten vorstellen und ihn als z.B.
„Mensch wie du und ich“ darstellen, werden genannt:- AIdentification Spots
- BMythical Character Spots
- CDirect/Implied Comparison
106[blank_start]Reactive Response Ads[blank_end]:
Eingestehen von Fehlern/Entschuldigung; Erklärung von Handlungen, die durch den Gegenspieler kritisiert werden; Gegenangriff auf den anderen und Vorwurf, einen schmutzigen Wahlkampf zu führen; Untergraben der Glaubwürdigkeit des Gegenspielers
[blank_start]Proactive Inoculation Spots[blank_end]:
Immunisierung gegen erwartete Attack Ads des Gegenspielers; Gegenangriffen den Boden entziehen- AReactive Response Ads
- BProactive Inoculation Spots
- CProactive Inoculation Spots
- DReactive Response Ads
107Inhalte der politischen Werbung
Laut Maurer (2008) überwiegen im deutschsprachigen Raum vor allem negative Spots.- ATrue
- BFalse
108Eigenschaften politischer Plakate
- AHandlungsanweisung
- BAdditiv
- CAbstrahierende Reduktion auf das Wesentliche
- DKonzentration auf Ausgestaltung aller Details
- EAuf optische Aufmerksamkeit ausgerichtet
- FBild: Integraler Bestandteil der Botschaft
109Formen politischer Plakate:
- [blank_start]Textplakat[blank_end]
- [blank_start]Text-Bildplakat[blank_end]
- [blank_start]Bildplakat[blank_end]- ATextplakat, Text-Bildplakat, Bildplakat
- BTextplakat, Text-Bildplakat, Bildplakat
- CTextplakat, Text-Bildplakat, Bildplakat
110Effekte politischer Werbung
- ASignalwirkung
- BEingangsrezeption
- CWiedererkennungwert von Politikern/-innen
- DInformation über Position von Politikern/-innen
- EAgenda Setting
- FTop-down Effekt
111Erinnerung an Inhalte politischer Werbung ist dann besonders groß,
- wenn Werbung negativ ist oder emotionalisiert ist
- wenn Kandidat weniger bekannt ist (Neuheitseffekt)
- wenn Personen politisch unentschieden sind- ATrue
- BFalse
112,,Negative Campaigning" ist im Wahlkampf
- sehr sichtbar
- aber unwirksam- ATrue
- BFalse
113Eigenschaften von Negative Campaigning
- ABetonung negativer Aspekte des Gegners
- BBetonung eigener negativer Aspekte als Zeichen von ,,Menschlichkeit"
- C,,Schmutzkübelkampagne"
- Doffen vs. verdeckt
- Epolitisch vs. privat
- FTrait-Attacks vs. Issue-Angriffe
- Gversteckt vs. disklusiv
- HGehört in Deutschland zum Standardrepertoire
114Negative Campaigning hilft immer dabei, um selbst besser dazustehen.
- ATrue
- BFalse
115Effekte politischer Werbung
Negativität hat meist einen stärkeren Effekt als Positivität (= asymmetrisch).- ATrue
- BFalse
116Welche Formen von Digital Campaigning gibt es?
- AOnline-Werbekampagnen
- BWebsites
- CEmails/Nachrichten/Apps
- DDirektkommunikation über soziale Netzwerke
- EMicrotargeting
117Max ist 20 Jahre alt und Student. Beispiele für Microtargeting in seinem Leben und Umfeld sind...
- AMax bekommt Werbung auf Instagram für die FPÖ, weil er Norbert Hofer abonniert hat
- BMax liest in der gedruckten Zeitung einen Bericht über die herausragenden Erfolge der SPÖ
- CMax' Freundin Lisa erhält einen Anruf des Meinungsforschungsinstituts OPINION, der sie über die Vorteile der ÖVP informiert, nachdem sie auf Facebook bei einer Umfrage mitgemacht hat
118Merkmale von Digital Campaigning sind:
- Akostengünstig
- Bkostenintensiv
- Crelativ einfach durchführbar
- Drelativ kompliziert durchführbar
- EUmgehen des Filters der klassischen Massenmedien
- FVoter Engagement begünstigt
119Merkmale von Digital Campaigning sind:
- AKommunikation schwieriger berechenbar (Shitstorms)
- BHöhere Reichweite als Massenmedien
- CWeniger glaubwürdig als massenmediale Kommunikation
120Zentrale Aspekte des Wandels politischer Kommunikation:
[blank_start]Boulevardisierung[blank_end]
[blank_start]Personalisierung[blank_end]
[blank_start]Entertainisierung[blank_end]
[blank_start]Visualisierung[blank_end]
[blank_start]Entauthentisierung[blank_end]
[blank_start]Negativismus[blank_end]
[blank_start]Vox Populi[blank_end]- ANegativismus
- BPositivismus
- CVisualisierung
- DAudiopräsenz
- EPersonalisierung
- FDe-Personalisierung
- GBoulevardisierung
- HQualitätisierung
- IEntertainisierung
- JInformatisierung
- KEntauthentisierung
- LAuthentisierung
- MVox Populi
- NVox Hominis
121Boulevardisierung
Soft news (…) has been described (…) as news that typically is more personality-centered, less time-bound, more practical, and more incident-based than other news (…). Finally, soft news has been described as a change in the vocabulary of news. The news is said to have become more personal and familiar in its form of presentation and less distant and institutional. (Patterson, 2000, S. 3–4)- ATrue
- BFalse
122[blank_start]Personalisierung[blank_end] = Entwicklung, bei der konkrete Einzelpersonen (…) immer stärker zum Deutungsmuster komplexer politischer Sachverhalte und Anker politischer Bewertungen werden (…).“ (Maurer & Reinemann 2006, S. 122)
- APersonalisierung
- BIndividualisierung
123Drei-Ebenen-Modell der Personalisierung politischer Berichterstattung
Ebene 1: [blank_start]Schwerpunkte der Politikberichterstatt.[blank_end]
Ebene 2: [blank_start]Dimensionen von Politikermerkmalen[blank_end]
Ebene 3: [blank_start]Individuelle Politikermerkmale[blank_end]- ASchwerpunkte der Politikberichterstatt.
- BDimensionen von Politikermerkmalen
- CIndividuelle Politikermerkmale
- DDimensionen von Politikermerkmalen
- ESchwerpunkte der Politikberichterstatt.
- FIndividuelle Politikermerkmale
- GIndividuelle Politikermerkmale
- HSchwerpunkte der Politikberichterstatt.
- IDimensionen von Politikermerkmalen
Information
- Description
- - Übungsfragen für die Vorlesung Polko Einheit 1-8 Politische Kommunikation - Studienfach: Publizistik- und Kommunikationswissenschaften - Univ.-Prof. Dr. Sophie Lecheler - Sommersemester 2020
- Author
- Lidia Pv
- Language
- Deutsch
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