Quiz
KPOL WS22
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Questions in this quiz (36)
11. Warum ist Medienpolitik zentraler Gegenstand der Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft? (3)- AMedienstrukturen und Medieninhalte hängen zusammen
- BInhalte wirken auf Einstellung und Verhalten
- CMedienpolitik setzt Regeln durch, um freie Medien zu garantieren
- DKommunikator und Rezipient sind einzeln voneinander zu betrachten
- EMedienpolitik erreicht selten ihre Ziele
2Was sind medienpolitische Akteursgruppen? (5)
- AUnternehmen --> wirtschaftliches Eigeninteresse
- Bmedienspezifische Interessensverbände
- Cpolitische Parteien --> Wählerstimmen
- Dstaatliche Akteure --> öffentliches Interesse, Regierung
- EZivilgesellschaftliche Akteure
- FPublikum --> öffentliches Interesse
3Welche wissenschaftlichen Disziplinen befassen sich mit Medienpolitik? (4)
- APKW
- BPolitikwissenschaft
- CWirtschaftswissenschaften
- DRechtswissenschaften
- ESoziologie
- FPhilosophie
4Mit welchen Problemfelder befasst sich Medienpolitik? (3)
- Aöffentlich rechtlicher Rundfunk --> ökonomische Aspekte
- BUnternehmenszusammenschlüsse --> Medienmacht
- CTechnische Entwicklungen --> neue Medien
- Dauf Medienorganisation individuelle Regeln
5Wie definiert Ulrich Saxner den Begriff des Mediums? (4)
- Akomplexes institutionalisiertes System an Kommunikationskanälen von spezifischem Leistungsvermögen
- Beinfach spezifischer Strukturkanal
- CKommunikationstechnik
- DSozialsystem
- EDer Begriff Medium ist eindeutig zu verstehen
- Fwerden im organisierten Raum geschaffen
6Warum votiert Manuel Puppis für den Begriff der Medienpolitik und nicht für den der
Kommunikationspolitik? (2)- Aöffentliche Kommunikation soll im Vordergrund stehen
- BKommunikationspolitik ist auch anders zu verstehen (Werbung/ PR)
- CIndividual Kommunikation soll im Vordergrund stehen
7Was kennzeichnet einen Akteur nach Manuel Puppis? (8)
- AInteressen
- BZielorientierung
- CRessourcen
- DStrategien
- ESelbstverständnis
- FFremdverständnis
- Gkollektive Identität für eine Gruppe
- Hindividueller Akteur vs kollektiver Akteur
- Iorganisation vs Individum
8Beschreibe die Dimensionen des Politikbegriffes nach Puppis (5)
- ANormativ: wie etwas ein soll (Ziel)
- BDeskriptiv: wie etwas ist
- CPolity: strukturellen und institutionellen Rahmen von Medienpolitik
- DPolitics: Akteure und ihre Handlungsprozesse und Einfluss auf Herstellung und
Durchsetzung - EPolicy: ist der Output
- FNormativ: standartisiert
- Gdeskriptiv: statistische Auseinandersetzung
- HPolitics: Agenden der Organisationen
9Beschreibe die Phasen des Policy-Zyklus? (5)
- AProblemdefinition
- BPolitikdefinition
- CPolitikformulierung
- DPolitikimplementierung
- EPolitikevaluation
- FPolitikselektion
- GProblemerkenntnis
- HPolitikerschaffung
10Welche 3 Definitionen von Regulierung lassen sich nach Baldwin und Cave unterscheiden? (3)
- ASoziale Kontrolle
- BIntendierter Staatseinfluss
- CMenge von Anordnung
- DGesellschaftliche Regulierung
- Einstitutionelle Strafen
11Zur Erklärung von Medienregulierung können nach Puppis 3 verschiedene Ansätze
herangezogen werden. Benennen und erläutern Sie diese (3)- AFokus auf Interessen
- BFokus auf Institutionen
- CFokus auf Ideen/Kultur
- DFokus auf Einzelpersonen
- EFokus auf Theorien
- FFokus auf Systeme
12Was ist eine Institution? (6)
- Aschaffen/ schränken Möglichkeitsräume ein
- BNeoklassik: Institutionen sind reale Gebilde
- CPolitikwissenschaft: Institutionen sind Restriktionen
- DPolitikwissenschaften: Institutionen sind reale Gebilde
- ENeoklassik: Institutionen sind Restriktionen
- FKiefer: schaffen Richtlinien
- Gleichte Regeln und wenig Normen
- Hfixe Regeln oder Normen
- Iwollen Transaktionskosten durch insitituionalisierung senken
13Ursachen für Marketingversagen? (3)
- Afehlender Wettbewerb/ keine Rivalität (öffentliche Güter)
- Bfehlende Vermittlung von Information
- Cnicht häufig konsumierte Güter (meritorische Güter zb.: Bildung)
- Dstarker Wettbewerb
- Ezu starke Kommunikation
14Welche Güterarten können hinsichtlich des Kriteriums Qualitätstransparenz unterschieden
werden? (3)- AInspektionsgüter
- BErfahrungsgüter
- CVertrauensgüter
- DQualitätsgut
- EQuantiätsgut
15Was versteht man unter politischer Ökonomie? (4)
- ASchulensystem --> Konfusion/ Unschärfe
- BInternational Bibliography of Economics
- CMedienökonomie --> Neoclassicsm/Neoliberalism, New Insititutional
Economy, Critical Political Economy, Marxist Economy - DNeue politische Ökonomie --Makroökonomie und
Mikroökonomie
16Womit befasst sich die makroökonomisch geprägte neue politische Ökonomie? (6)
- Awirtschaftliche Lage von makroökonomischen Variablen abhängig zb.: Arbeitslosenquote
- BAuswirkung auf Politik
- Cpolitische Konjunkturzyklen
- DWählerinnen orientieren sich an Lage der Akteure
- EWirtschaftswachstum
- FWettbewerbsbeschränkung/ Umverteilung
- Gpolitischen Akteuren
- Hwirtschaftlichen Problemen
17Womit befasst sich mikroökonomisch geprägte neue politische Ökonomie? (4)
- ADemokratie (Downs)
- BInstitutionen (Williamson)
- CBürokratie (Niskanen)
- Dpolitische Unternehmen (Wagner)
- Epolitische Unternehmen (Williamson)
- FBürokratie (Downs)
- GInstitutionen (Wagner)
- HDemokratie (Niskanen)
18 Bennen Sie Bereiche des neuen Institutionalismus (4)
- AKonsitutionenökonomie
- BEvolutorische Ökonomik
- Cnew organizational economics
- DTheorie des instituionellen Wandels
- EStruktureller Institutionalismus
- Fsystemrelevante Ökonomik
19 Was sind neue Kooperationsformen zwischen Staat- und Privatwirtschaft? (4)
- Aauch nicht staatliche Akteure
- BVerhandlungen
- CRegulierungsvertrag
- DBeteilung
- EStrafen
- FNormen
- GGesetze
20Wie beschreibt Marie Luise Kiefer das bundesdeutsche Institutionengefüge im Bereich der
Medien? (4)- Akonstitutionelle/ verfassungsrechtliche Ebene (fundamental zb.: Menschenrechte)
- BKollektive Ebene
- COperative Ebene
- DAbgeleitete Institution höherer/ niedriger Stufen
- EMakroebene
- FÖkonomische Ebene
- GGesellschaftliche Ebene
21 Welche Zielsetzungen kennzeichnen privatwirtschaftliche Medieninstitutionalisierung? (3)
- ASachziel
- BFormalziel
- CNormative Zielsetzung
- DDeskriptive Zielsetzung
- ESektionale Zielsetzung
22Welche Zielsetzungen kennzeichnen öffentlich-rechtliche Medieninstitutionalisierung? (3)
- ASachziel - Programauftrag
- BFormalziel - wirtschaftliche Haushaltsführung
- CNormativezielsetzung - Nutzenmaximierung
- DSachziel - Haushaltsführung
- EFormalziel - Nutzenmaximierung
- FNormativzielsetzung - Programauftrag
23Beschreibe die Organisationsformen für öffentliche
Leistungsprozesse. (2)- AStrategische Bedeutung y Achse
- BSpezifität des Inputs x Achse
- CStrategische Bedeutung x Achse
- DSpezifität des Inputs y Achse
24 Bundesdeutsche Debatte der Rundfunkfinanzierung – Inhalte (5)
- AFinanzierung von Programmen im RF ist schwierig
- BFinanzierung von Programmen im RF ist leicht
- CJe werbungsfinanzierter desto schwerer auf Inhalte einwirken
- DInnenfinanzierung
- EAußenfinanzierung
- Funterschiedliche Zielhierarchien
- Gwirtschaftlich wenig Problem
25 Die Ausgangslagen für die Liberalisierung und deren Verlauf unterschieden sich in der USA
und Europa deutlich. Warum? (3)- AUSA - private Monopolbetrieb
- BUSA - staatlich
- CEuropa - privater Monopolbetrieb
- DEuropa - Staatlich
- EAusnahme: wenn Wettbewerb mangelhaft
26Weshalb sind Medienproduktion und –distribution riskante Geschäftsbereiche? (4)
- AMedienproduktion ist teuer
- BFilm hat kaum Fixkosten
- CFilm hat nur Fixkosten
- Dparallel Produktion
- Ekeine parallele Produktion
- FMedien haben keinen Wert
- GMedien haben Wert durch Nachfrage
27Welche Determinanten der Entscheidung eines Regulators können unterschieden werden? (5)
- AÖkonomische Argumente
- BGesellschaftliche Argumente
- CPolitische Argumente
- DBenchmarking
- EEmpirische Fakten
- FInsitutionelle Faktoren
- GAkteur Argumente
28Ist es stimmig Gouvernance als eine Ausweitung von Gouvernment zu begreifen?
- ATrue
- BFalse
29Ist es sinnvoll sich als Kommunikationswissenschaftler im Rahmen medienpolitischer
Fragen mit Institutionen zu befassen?- ATrue
- BFalse
30 Was sind die unterschiedlichen Perspektiven auf Meinungsfreiheit? (2)
- AEthisch-individualistische Interpretation
- BUtilitaristisch-kollektive Interpretation
- CGesellschaftliche-indivualistische Interpretation
- DIndivudual-kollektive Interpretation
31Welche 3 Einflussebene der Bertelsmann Stiftung lassen sich unterscheiden?
- AAbgeleitete Institutionen niederer Stufe
- BAbgeleitete Institutionen höherer Stufe
- CFundamentale Institutionen
32 Erkläre den Stiftungseinfluss auf 3 Politikebenen
- APolicy Ebene -inhaltliche Aspekte
- BPolitics Ebene - Beispiel: Politiker*innen nehmen
Ratschlag in Form der Philosophie von Mohn von der Stiftung an. - CPolity Ebene - Verfassungsrechte der Presse und des
Rundfunks Einfluss nehmen - DPolicy Ebene - Verfassungsrechte der Presse und des
Rundfunks Einfluss nehmen - EPolitics Ebene - inhaltliche Aspekte
- FPolity Ebene - Beispiel: Politiker*innen nehmen
Ratschlag in Form der Philosophie von Mohn von der Stiftung an.
33 Welche Begründungen für Medienregulierung lassen sich unterscheiden?
- ATechnische Gründe
- BÖkonomische Gründe
- CGesellschaftliche Gründe
- DInstitutionelle Gründe
- EAkteur Argumente
34Erklär das Public Value Konzept (3)
- AWert für Individuen
- Bgesellschaftliche Bedürfnisse
- CKosten-Nutzen-Analyse
35Was besagt der Trennungsgrundsatz? (3)
- Aöffentlich rechtlicher Rundfunk ist wirtschaftliches Gut
- Böff.recht.RF ist keine Dienstleistung
- CWerbung ist zeitlich begrenzt
- DProduktplatzierung ist zeitlich begrenzt
- Eweicht TRennungsverbot der WErbung auf
36Göbels Funktionen von Institutionen (4)
- AOrdnungsfunktion
- BEntlastungsfunktion
- CMotivationsfunktion
- DKoordinationsfunktion
- EStrukturelle Systematik
- FSozioökonomische Funktion
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- Keine actual Prüfungsfragen
- Author
- Anna Ananas
- Language
- Deutsch
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