KPOL Sarikakis

Antonia Mak
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Antonia Mak
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7

Description

Kommunikationspolitik Uni Wien, Prüfungsfragen 1. Prüfungstermin 2016

Resource summary

Question 1

Question
Welche der folgenden Aussagen über Public Value sind richtig? (2)
Answer
  • Public Value ist der Wert den das Publikum auf die öffentlich-rechtlichen Medien legt
  • Public Value ist eine Skala mit der Gewinn von Medienunternehmen bewertet wird.
  • Public Value ist der gesellschaftliche Wert der Medien.
  • Public Value kann auch durch private Medien geschaffen werden.
  • Public Value beschreibt das Ausmaß mit dem öffentlich-rechtliche Medien kontrolliert werden.

Question 2

Question
Welche Forderungen stellt Sarikakis an die Communication Policy Analysis? (2)
Answer
  • Die feministischen Ansätze sollen kritisch hinterfragt werden.
  • Die Herkunft und die Art der Partizipation der Akteure sollen hinterfragt werden.
  • Die Policy Analysis soll als abgeschlossener Prozess analysiert werden.
  • Die Forschenden sollen ihre eigene Motivation und Herkunft analysieren.

Question 3

Question
Welche Probleme bei der digitalen Medienpolitik verortet Shade? (2)
Answer
  • In der derzeitigen Debatte über digitale Infrastrukturen fehlt eine "geschlechtssensible" Herangehensweise.
  • Geschlechtssensible Policies können nur auf der Micro-Ebene durchgesetzt werden.
  • Feministische Autoren appellieren an eine Hervorhebung von traditionellen Medien für die Gleichstellung der Geschlechter.
  • In den Strukturen des Policy-Prozess fehlen weibliche Akteure.

Question 4

Question
Auf welche gesetzlichen Grundlagen stützt sich die Pressefreiheit? (3)
Answer
  • Die Charts der Vereinten Nationen
  • Die europäische Menschenrechtskonvention
  • Das österreichische Staatsgrundgesetz
  • Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN
  • Der Vertrag von Lissabon
  • Das österreichische Strafsgesetzbuch

Question 5

Question
Welche der folgenden Aussagen über Pressefreiheit treffen zu? (3)
Answer
  • Pressefreiheit bedeutet, dass Medien nicht kontrolliert werden dürfen.
  • Das Amtsgeheimnis der österreichischen Behörden ist eine Grenze für die Pressefreiheit.
  • Pressefreiheit bedeutet die Möglichkeit über Ereignisse von öffentlichem Interesse zu berichten
  • Pressefreiheit wird immer unwichtiger, da traditionelle Medien an Bedeutung verlieren.
  • Pressefreiheit bezieht sich auf Print- und audiovisuelle Medien sowie auf Online-Medien.

Question 6

Question
Klaus (2008) stellt fest, dass zwar durch Digitalisierung die Vermischung der Mediengenres vorangeschritten ist, die JournalistInnen aber die Trennung von Informationen und Unterhaltung als unwichtig erachten. (1)
Answer
  • True
  • False

Question 7

Question
Welche Spannungsfelder der Menschenrechte beschreiben Sarikakis & Rodriguez-Amat (2012)? (2)
Answer
  • Zwischen globalen und regionalen politischen Akteuren.
  • Zwischen digitalen und analogen Medien.
  • Zwischen individueller Freiheit und staatlicher Sicherheit.
  • Zwischen öffentlichem Zugang und privaten Besitzverhältnissen.

Question 8

Question
Welche Dimensionen und Funktionen unterscheidet Colebatch (2002)? (3)
Answer
  • Die diagonale Dimension beschreibt die Beeinflussung durch Akteure anderer Entscheidungsprozesse.
  • Die vertikale Dimension beschreibt die Implementierung von autorisierten Entscheidungen.
  • Die horizontale Dimension beschreibt die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren.
  • Man kann die vertikale und die horizontale Dimension von Policy unterscheiden.
  • Bei dem Policy-Making-Prozess wird immer nur eine Dimension angewandt.
  • Man kann die vertikale und die diagonale Dimension von Policy unterscheiden.

Question 9

Question
Was ist die Rolle von Presseclubs (z.B. des Presseclubs Concordia) in Österreich? (2)
Answer
  • Sie sind als Überwacher von Pressefreiheit gesetzlich festgelegt.
  • Sie helfen PR-Agenturen in Kontakt mit Journalistinnen zu kommen.
  • Sie fordern Ethik und Qualität im Journalismus ein.
  • Sie setzen sich für Presse- und Meinungsfreiheit ein.

Question 10

Question
Welche der folgenden Aussagen über Regulierung von Gewalt gegen Frauen und Medien treffen zu? (2)
Answer
  • Die Rolle der Medien in der Darstellung der Frauen wurde 1995 in der vierten Frauenweltkonferenz anerkannt.
  • Im Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) 1979 wurde die Rolle der Medien anerkannt.
  • Ein Problem der Regulierung ist, dass viele Maßnahmen nicht bindend sind.
  • Ein Problem der Regulierung ist, dass es übermäßige Frauenförderungsquoten in den Medien gibt, die die Gewaltdarstellung beeinflussen.

Question 11

Question
Welche Kriterien für die Untersuchung von Pressefreiheit beschreibt Czepek (2006)? (3)
Answer
  • Strukturelle Bedingungen
  • Inhaltspluralismus
  • Theoretische Bedingungen
  • Journalistische Ausbildung
  • Medieninnovation
  • Organisatorische Grundvoraussetzungen

Question 12

Question
In welche Dimension gliedert der ORF die Darstellung seines Public Value? (3)
Answer
  • Österreichwert und internationaler Wert
  • Europawert
  • Publikumswert
  • Unternehmenswert
  • Individueller Wert und Gesellschaftswert
  • Kollektiver Wert und pluralistischer Wert

Question 13

Question
Welche der Aussagen über den Policy-Prozess treffen nach Chakravarthy und Sarikakis (2006) zu? (2)
Answer
  • Der PP ist nur als nationaler Prozess zu verstehen.
  • Der PP wird zwar als unpolitisch wahrgenommen, aber kann nicht anders analysiert werden.
  • Die politische oder ökonomische Macht der Akteure in Verhandlungsprozessen hat keinen Einfluss auf den PP.
  • Der PP kann als Multi-Level-Prozess verstanden werden.
  • Der PP wird oft als unpolitisch und neutral dargestellt.

Question 14

Question
Das Amtsgeheimnis...? (2)
Answer
  • wird von den meisten Regierungen dafür genutzt, die Daten der Bürger zu schützen.
  • führt dazu, dass die Behörden keine Informationen an Bürger weitergeben dürfen.
  • ist in den meisten europäischen Ländern geltendes Recht.
  • findet nur mehr in wenigen europäischen Ländern Anwendung, unter anderem in Österreich.

Question 15

Question
Was sind die Hauptaussagen von Chakravarthy und Sarikakis im Bezug auf Globalisierung und Technologie? (2)
Answer
  • Neue Technologien sind der entscheidendste Faktor in der Medienpolitik.
  • Neben allen Chancen, die die Informationsgesellschaft mit sich bringt, ist die Angst nicht mitzukommen immer präsent.
  • Es gibt Mythen über die Digitalisierung, die vor allem von den IT- und Telekommunikationsindustrien verbreitet werden.
  • Durch die Liberalisierung des Medienmarktes kann eine schnelle Anpassung an neue Technologien erreicht werden.

Question 16

Question
Welche strukturellen Bedingungen unterstützen Pressefreiheit (nach Czerpek 2006)? (2)
Answer
  • Verfassungsrechtliche Verankerung der Pressefreiheit.
  • Journalistenverbände, die mit politischen Parteien zusammenarbeiten.
  • Relative Freiheit der Medien von ökonomischen Einflüssen.
  • Klare Trennung von Minderheitenformaten.
  • Sicherheitsregelungen, die Quellen von Journalisten prüfen.

Question 17

Question
Es besteht ein Konflikt zwischen dem Recht auf Zugang zu geteiler, gemeinsamer.... Kultur und dem Recht auf privaten Besitz von geistigem Eigentum in der Menschenrechts... (Sarikakis & Roriguez-Amat 2012) (1)
Answer
  • True
  • False

Question 18

Question
Welche Entwicklungen von Menschenrechten identifizieren Sarikakis und Rodriquez-Amat (2012) in Bezug auf Soziale Netzwerke? (2)
Answer
  • In sozialen Netzwerken werden kulturelle Inhalte geteilt und sie geben die Möglichkeit zur politischen Partizipation.
  • Die Bereiche die am meisten durch die Globalisierung betroffen sind, sind Informationsfreiheit und Copyright.
  • Die Bereiche, die am meisten durch die Digitalisierung betroffen sind, sind .... und das Recht auf Privatsphäre.
  • Soziale Netzwerke können nur vor Hetze schützen, wenn sie.....
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