Flashcards
Abwehrmechanismen
Cards in this deck (13)
- 1Verdrängung• bestehende Angst wird von Bewusstsein ins Unbewusste verdrängt
• mit Gegenbesetzung wird Zugang zu einer Angst in das Bewusstsein blockiert
• starker Energieverbrauch nötig → kann das Ich schwächen
• erster Schutzmechanismus
• wenn versagt → andere Mechanismen treten auf - 2Projektion• angstauslösende Wünsche, Bedürfnisse oder Triebe, die bewusst/ unbewusst wahrgenommen werden, werden auf eine Person oder einen Gegenstand projiziert.
• Bsp: Ein Mann liebt seine Frau nicht mehr und sagt: „Du liebst mich nicht mehr“. - 3Fixierung• Aus Angst der nächsten Entwicklungsstufe nicht gerecht zu werden, bleibt die Person auf der bisherigen Stufe stehen.
• Bsp: Aus Angst die Zuneigung der Eltern durch mehr Verantwortung zu verlieren, kann das Kind nicht eigenständig sein und ist somit unverantwortlich. - 4Regression• Person fällt in vorherige Entwicklungsstufe für Aufmerksamkeit zurück.
• Bsp: Aufgrund der Geburt eines Geschwisterkindes, fängt das sechsjährige Kind wieder an zu stottern und sich in die Hose zu machen. - 5Reaktionsbildung• Gefühle werden durch widersprüchliche Haltungen verändert. Hass = Liebe, Grausamkeit = Sanftmut, Halsstarrigkeit = Nachgiebigkeit, usw.
• Bsp: Ein Schüler ist in seine Lehrerin verliebt und verhält sich ihr aggressiv um seine Emotionen zu verbergen. - 6Rationalisierung• Die Person sucht Gründe, um seine Taten zu rechtfertigen.
• Bsp: Der Schüler hat eine schlechte Note geschrieben aber sagt, dass möglicherweise, dass der Unterricht schlecht war. - 7Sublimierung• Antriebe, die Angst oder Schuldgefühle auslösen, werden auf kulturell wertvolle Ziele hin umgelenkt. Nicht erfüllte sexuelle Bedürfnisse, werden durch Ersatzhandlungen befriedigt und ausgelebt.
• Bsp: Anstatt seinen sexuellen Bedürfnissen nachzugehen, schreibt man Liebesgedichte. - 8Verleugnung• Durch Verleugnung werden Gefahren gemildert dargestellt oder verleugnet
• Bsp: Mir kann so etwas nicht passieren. - 9Identifikation• Bedrohliche Verhaltensweisen werden übernommen und verinnerlicht.
• Bsp: Ein Schüler, der zuvor einen strengen Lehrer hatte, ist in der Lehrerrolle härter, als der ehemalige Lehrer. - 10Distanzierung• Man baut Distanz zu einer Angst auf.
• Bsp: Elisabeth erfährt von ihrer Freundin, dass sie Krebs hat. Daraufhin bricht sie den Kontakt ab. - 11Somatisierung• Bei Konfrontation mit Angstauslöser treten körperliche Beschwerden auf. In Extremfällen kann sogar eine Schizophrenie auftreten.
• Bsp: Ein Schüler bekommt vor einer Klassenarbeit starke Bauchschmerzen und kann sie nicht mitschreiben. Nach dem Klassenarbeitstermin, geht es dem Schüler wieder besser. - 12Introjektion• Einverleibung der äußeren Werte in die Ich-Struktur, sodass das Individuum sie nicht mehr als Bedrohung von außen erleben muss.
• Bsp: Neo-Nazis: Bedrohliche rechtsextreme Haltungen, die man alleine nicht ausgesprochen hätte, werden durch Betritt in eine Neo-Nazi Gruppe übernommen. - 13Kompensation• Bei einer Kompensation, versucht die betroffene Person eine Schwäche zu verhüllen, durch eine Übertönung, übermäßige Befriedigung in einem anderen Gebiet.
• a) direkte Kompensation: man versucht das Gebiet mit der Schwäche auszugleichen
• Bsp: Mathe-Note 5, besondere Anstrengung im Fach Mathe.
• b) indirekte Kompensation: man versucht ein auf einem anderen Gebiet besonders gut zu sein.
• Bsp: Mathe-Note 5, besondere Anstrengung im Fach Deutsch.
• Bsp: kleiner Mann, großes Auto.