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Beurteilen Teil 1 (VL 1-4)

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Klausurvorbereitung
Lukas Donovan
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Lukas Donovan
Created by Lukas Donovan over 5 years ago
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Resource summary

Question Answer
Lerndiagnose Diagnose des Lernprozesses, des Vorwissens, von individuellen Fehlvorstellungen, von Lernstrategien
Aufgabendiagnose Welche Aufgaben sind aufgrund welcher Eigenschaften geeignet?
Leistungsdiagnose Diagnose der Lernergebnisse
Diagnostik zur Verbesserung des Lernerfolgs Lerndiagnose +Aufgabendiagnose
Diagnostik zur Erteilung von Qualifikationen Leistungsdiagnose
Kompetenzbereich "Beurteilen" (2 Kompetenzen) 1)Lernvoraussetzungen und Lernprozesse der Lernenden diagnostizieren, Lernende fördern, Lernende und Eltern beraten 2) Leistungen der Lernenden auf der Grundlage transparenter Beurteilungsmaßstäbe erfassen
Forme der Diagnostik (Ebenen) 1. Individuelle Ebene (kann ein Schüler eine Aufgabe lösen?) 2. Institutionelle Ebene (Erstellen von Zeugnissen;Übertrittsempfehlung) 3. Klassen-ebene (Unterschiede der Schüler? Arbeitsgruppen, Niveau der Klasse)
Statusdiagnostik vs. Porzessdiagnostik Erfassung von relativ stabilen Merkmalen (z.B. Intelligenz) Erfassung von Verläufen und Veränderungen (z.B. Weiterentwicklung eines Kindes)
Handlungsstrategien Modifikations- + Selektionsstrategie
Personenmodifikation und -selektion Veränderung einer Personen (Entwicklungsprozess) Auswahl einer Person (Auswahl zum Förderkurs)
Umweltmodifikation + -selektion Anpassung meiner Umwelt (Anpassung eines Erwatungshorizontes aufgrund unerwarteter Ergebnisse) Auswahl einer gewählten Umwelt (Wahl einer Schule)
Hauptgütekriterien 1. Objektivität 2.Validität 3.Reliabilität
Nebengütekriterien -Ökonomie -Nützlichkeit -Fairness -Zumutbarkeit
Objektivität Grad der Unabhängigkeit eines Ergebnisses vom Untersucher (kommen 2 Lehrpersonen beim Beurteile EINES Merkmals zum selben Ergebnis -Beurteilung von zwei Lehrpersonen
Reliabilität Grad der Zuverlässigkeit, mit dem ein Verfahren ein Merkmal misst, unabhängig davon was es zu messen gibt (Kommt eine Person bei verschiedenen Messungen zum selben Ergebnis?) -Testwert zu zwei Messzeitpunkten
Arten der Reliabilität - Retest- Reliabilität (Messung eines Merkmals mit den selben Probanden) -Interne Konsistenz (Maß für die Abhängigkeit einzelner Items eines Test voneinander) -Testhalbierungsmethode (Unterteilung des Test in 2 Hälften)
Validität Grad der Zuverlässigkeit, mit der ein Verfahren ein Merkmal, das es messen soll oder vorgibt zu messen, auch tatsächlich misst -Lehrerurteil und Testwert
Arten der Validität -Inhaltsvalidität (Bestmögliche Messart eines Merkmals?) -Übereinstimmungsvalidität (Maß der Korrelation zweier Messergebnisse, hängt das Urteil mit anderen Messungen zsm?) -Prognostische Validität ( Test der Vorhersage von bestimmten Merkmalen)
Empirisches und Numerisches Relativ Menge an Objekten und Zahlen, zwischen denen eine bestimmte Beziehung besteht
Skalenniveaus 1.Nominalskala 2.Ordinalskala 3.Intervallskala 4.Rationalskala
Nominalskala Gleichheit/Verschiedenheit (Äquivalenz) Geschlecht
Ordinalskala Größer-Kleiner (Rangordnung) Schulnoten
Intervallskala Gleichheit von Differenzen (willkürlicher Nullpunkt, stehen nicht im "Verhältnis" (Doppelt so viel)) Temperatur
Rationalskal Gleichheit von Verhältnissen (natürlicher Nullpunkt, direktes "Verhältnis" (zb doppelt so lang)) Länge
Modalwert Median Arithmetisches Mittel Modalwert Wert der am häufigsten vorkommt Median Teilt die die Verteilung in zwei Hälften Arithmetisches Mittel Durchschnitt
Dispersionsmaße - Range: Spannweite -Streuung: durchschnittl. Abweichung vom arithmestischen Mittel -Varianz: Abweichen werden quadriert -Standardabweichung: positive Wurzel aus Varianz
Zusammenhangsmaße -Kovarianz (Angabe von der gemeinsamen Variation zweier Variablen) -Korrelation (empirische Kovarianz standardisiert an der größtmöglichen Kovarianz)
_ _ (xi-x) * (yi-y) ---------------------- n xi : Messwert Lehrer X x_: Mittelwert aller Messwerte von Lehrer X yi: Messwert Lehrer Y y_: Mittewert aller Messwerte von Lehrer Y n: Anzahl aller Messwerte
Nenne die verschiedenen Arten der Korrelation und Zusammenhänge r=1 perfekter pos. Zsmhang r=-1 perfekter neg. Zsmhang r=0 kein systm Zsmhang 0-.20 Dürftig .20-.50 Moderat .50-.80 Substantiell .80-1 Fast perfekt
Arten der Überprüfung von Schulleistung -Mündliche Prüfung -Schriftliche Prüfung -Schulleistungstests
Besonderheiten der mündlichen Prüfung -Kommunikative Situatuon erlaubt Einfluss auf Gesprächsverlauf -Interaktiver Charakter (Ständiger Austausch von Inhalt und Beziehung) Rückmeldung und Einfluss durch Emotionen -Adaptiver(Anpassend) Charakter Anpassung der Fragestellungen an Prüfling
Kritik an mündl. Prüfungen -asymmetrische Kommunikation zw Prüfer und Prüfling -Prüfungsinhalte, Sprach- und sonst. Verhalten beeinflussen die soz. Situation -Halo Effekt -Prüfung angstbesetzt (Validität)
Halo- Effekt Verhalten oder Merkmal einer Person verleiten darauf schlüsse über andere Eigenschaften zu ziehen (Kleidung)
Maßnahmen zur Verbesserung der Gütekriterien -Angst/Nervosität nehmen (Validität) - Vorbereitung der Fragen, Schwierigkeitssystem (Validität+ Reliabilität) -Gütestufen der Fakten und Gedanken vorher festlegen (Objektivität)
Durchführungsobjektivität -keine individuellen Hilfestellungen; nur an gesamte Klasse richten -Festlegung von Kriterien vorab (Diktiergeschw., Akzentuierung)
Auswertungsobjektivität (Beeinflussungen) beeinflusst durch: -Geschlecht -Beliebtheit -Vorabinfo (Note) -Handschrift -inhaltliche Aspekte
Diagnostische Verbesserung des Lernerfolgs (+ und -) + -maßvolle Überscahtzung der Leistungsfähigkeit eines Schülers -maßvolle Unterschätzung der Leistungsunterschiede -Erfolge mit Begabung und Misserfolge mit mangelnder Anstrengung begründen - Überschätzung der Heterogenität bzgl. der Leistung einer Klasse -Unterschätzung der Leistungsfähigkeit
Noten dienen der Verbesserung von Lernprozessen oder Erteilung von Qualifikation? Diagnostik zum Erteilen von Qualifikationen
Funktionen der Notengabe 1. Disziplinierung 2. Lehr- und Lerndiagnose 3. Lern- und Leistungserziehung 4. Kontrolle 5. Prognose 6. Info+ Rückmeldung 7.Selektion + Stigmatisierung 8.Sozialisation 9. Legitimation
Noten: Selektion und Stigmatisierung Sozialisation Auslese und Einordnung für bsp. berufliche Perspektive Leistungsorientierung der Generation Einübung von Verhalten+ Gesinnung (Cooling out: Motivation aller -> Konfrontation mit Realität der weniger erfolgreichen)
Noten: Legitimation Kontrolle Legitimation von: -Unterrichtspraxis -bildungspol. und unterrichtl. Entscheidungen -Noten plakativer als Bildungsforschung Kontrolle: der Lehrer, Lehrpläne, Schulen, Schularten und Schulsystemen
Noten: Prognose Lern- und Lehrdiagnose Lern- und Leistungserziehung Prognose: Erwartung an Zukünftige Leistungen Diagnose zur Anpassung der Unterrichts Erziehung zur Anleitung zu autonomen Lernhandlung und selbstregulierten Lernen, Fähigkeitsselbstkozept (Auswahl einen indivuellen Lernziels)
Bedeutung des klasseninternen Bezugssystem Je niedriger das Leistungsniveau, desto milder die Notengebung
Big Fish Little Pond Die Leistung einer Schülers wird durch leistungsschwächere Mitschüler gesteigert und honoriert -> Unterschiedlichen Selbstkonzepten
Wovon sind Noten abhängig? Abhängigkeit von den subjektiven Gütemaßstäben eines Prüfers, welche sich möglicherweise an Leistungen andere oder gewählten Kriterien orientieren
Was sagen Noten nicht aus? -Informationen zur Verbesserung des Lernprozesses -tatsächlichen Leistungstand -nur allgemeine Leistung gemessen am subjektiven Gütemaßstabs
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