GoConqr hat ein neues Design! Sag uns, wie es dir gefällt.

Quiz

Bm14

Lisa Lebeda 48 Fragen Aktualisiert am 18 Jun 2017

Quiz starten

Fragen in diesem Quiz (48)

  1. 1Die Vorlesung und einige der zugrundeliegenden Veröffentlichungen gehen von einem bestimmten Verständnis der „vergleichenden Schul- und Bildungsforschung“ aus. Demnach ist solches „Vergleichen“
    1. Aeine analytische Zuspitzung.
    2. Beine Grundlage aller Pädagogik.
    3. Ceine seit dem frühen 19. Jahrhundert entstandene Forschungsrichtung.
    4. Deine selbständige Teildisziplin der Erziehungswissenschaft.
    5. Eeine spezielle Forschungsmethode.
  2. 2Seit wann ist der Vergleich regelmäßiger Bestandteil theoretischer Auseinandersetzungen mit Pädagogik?
    1. ASeit der Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht im 19. Jahrhundert.
    2. BSeit der Entdeckung der „neuen Welt“ zu Beginn der Neuzeit.
    3. CSeit der Etablierung der Nationalstaaten um 1800.
    4. DSeit der konfessionellen Differenzierung des Schulwesens nach dem Augsburger Religionsfrieden (1555)
    5. ESeit deren Anfängen in der Antike
  3. 3Eine der ersten weltweit erfolgreichen Schulreformbewegungen war laut Vorlesung und einigen Texten der sogenannte „wechselseitige Unterricht“ (Monitorial Instruction). Warum wurde diese Methode auf Deutsch „wechselseitig“ genannt?
    1. ADie „Wechselwirkung“ (Humboldt) von Ich und Welt stand im Zentrum des Unterrichts.
    2. BFortgeschrittene Schülerinnen und Schüler sollten die jeweils
      Nachkommenden unterrichten
    3. CLehrende und Lernende sollten wechselseitig von einander lernen.
    4. DStatt einer starren Sitzordnung sollten die Schülerinnen und Schüler immer
      wieder ihre Plätze wechselseitig tauschen.
    5. EVerschiedene Lehrkräfte sollten abwechselnd unterrichten.
  4. 4Erfunden wurde der „wechselseitige Unterricht“ für wenig ausgebildete Lehrkräfte in großen Schulen. Warum war der „wechselseitige Unterricht“ anfangs aber auch unter gut ausgebildeten Lehrkräften selbst in kleinen Landschulen besonders populär?
    1. ADie Methode brachte eine erhebliche Arbeitserleichterung mit sich.
    2. BDie Methode erlaubte eine eigenständige Profilierung als Profession.
    3. CDie Schülerinnen und Schüler lieferten signifikant bessere Schulleistungen.
    4. DMit der Methode zu unterrichten machte mehr Spaß.
    5. EPestalozzi hatte die Methode speziell für Landschulen empfohlen.
  5. 5Was macht den „wechselseitigen Unterricht“ für eine international vergleichende Schul- und Bildungsforschung bis hin zu PISA so interessant? Man kann an diesem Beispiel untersuchen ...
    1. A... warum politische Eingriffe dem Schulbetrieb schaden.
    2. B... wie resistent Schulen und Lehrkräfte schon früher gegen Schulreformen
      waren
    3. C... wie durch forschungsbasiertes Wissen Schulen verbessert werden können.
    4. D... wie die gleichen Leistungsanforderungen in verschiedenen Ländern unterschiedlich erfüllt werden.
    5. E... wie unterschiedlich verschiedene Schulkulturen auf den Import gleicher Vorbilder reagieren.
  6. 6Je mehr sich in einem Land eine eigenständige Lehrerbildung und Lehrpläne als Instrument der Bildungsverwaltung durchsetzten, um so mehr wehrten sich die Lehrkräfte gegen den „wechselseitigen Unterricht“ als Unterrichtsmethode. Warum?
    1. ADie Lehrkräfte durften jetzt selbst entscheiden, was in der Schule unterrichtet werden sollte.
    2. BDie neuen Lehrplaninhalte ließen sich mit der Methode nicht vermitteln..
    3. CDurch die bessere Lehrerversorgung und die Lehrpläne war es jetzt möglich,
      stattdessen altersgerechte Jahrgangsklassen zu bilden.
    4. DSie bekämpfen die Methode als unzulässigen Eingriff in ihre professionellen Entscheidungen (Methodenfreiheit)
    5. ESie verfügten inzwischen über effektivere Unterrichtsmethoden.
  7. 7Im 19. Jahrhundert setzten sich unterschiedliche Notensysteme (Ziffern, Buchstaben, Leistungsniveaus) als Regelform der schulischen Leistungsbewertung durch. Warum?
    1. ADurch Noten konnten Schulleistungen genauer beschrieben werden.
    2. BMit Noten konnten die Schülerinnen und Schüler besser motiviert werden.
    3. CMit Noten ließen sich Bewertungen und Entscheidungen einfacher kommunizieren.
    4. DNoten erleichterten den Lehrkräften die Arbeit.
    5. ENoten waren gerechter als vorher gebräuchliche Leistungsbeschreibungen
  8. 8In verschiedenen Zusammenhängen wurde das internationale Vergleichsprojekt „Didaktik Meets Curriculum“ angesprochen. Worum ging es in diesem Projekt?
    1. ADen dialogischen Vergleich unterschiedlicher Traditionen zur Bestimmung der Aufgaben und Inhalte der Schule.
    2. BDen empirischen Vergleich unterschiedlicher Unterrichtsergebnisse.
    3. CDen schulpraktischen Vergleich unterschiedlicher Unterrichtsmethoden.
    4. DDen systematischen Vergleich unterschiedlicher Schulstrukturen.
    5. EDen wissenschaftstheoretischen Vergleich unterschiedlicher Lehrplantheorien.
  9. 9Was war den dortigen Analysen zufolge im 19. und 20. Jahrhundert in vielen Ländern entscheidend für die Durchsetzung der „Didaktik“ als vorherrschender Form der professionellen Auseinandersetzung mit Unterricht?
    1. ADie Säkularisierung der Schulaufsicht.
    2. BDie Gliederung des Schulwesens.
    3. CDie Einführung staatlicher Lehrpläne.
  10. 10In einem der zur Vorlesung bereitgestellten Texte (Restrained Teaching) werden Grundannahmen herausgearbeitet, die konstitutiv für die (bildungstheoretische) „Didaktik“ sind. Welche der folgenden gehört nicht dazu?
    1. ABildung als Hauptzweck des Unterrichts.
    2. BDie Autonomie der Schule
    3. CDie Anatomie des Lernen
    4. DFreiheit des Lernen

Informationen

Beschreibung
Pädagogik Quiz am Bm14, erstellt von Lisa Lebeda am 13/06/2017.
Sprache
Deutsch
Aufrufe
67
Verlauf
Erstellt am 13 Jun 2017 · aktualisiert am 18 Jun 2017
Schlagwörter
pädagogik
Bewertung
Noch keine Bewertungen
Bewerte dieses Quiz
Bewerte dieses Quiz

Feedback

Worum geht es?

Wie gefällt dir das neue Design?

Dein Eindruck