Karteikarten
strukturen sozialer Ungleichheit,sozialer Wandel,soziale Sicherung 2018
Karten in diesem Stapel (80)
- 1def. soziale ungleichheitungleiche verteilung von ressourcen in einer gesellschaft
=möglichkeit zur ungleichen chancengleichheit zur sozialen Partizipation (möglichkeit zur teilhabe an der gesellschaft) - 2nenne die 4 dimensionen sozialer ungleichheit wozu dienen sie?Materieller Wohlstand: Einkommen,vermögen,armut
Bildung:formaler Bildungsabschluss,soziale Herkunft
Macht:berufliche Befugnisse,Einkommen,
Prestige:Berufszugehörigkeit,soziale Herkunft
= messung des lebensstandards bzw. des wirtschaftlichen wohlstands - 3vermögen def.sämtliche güter,die sich im eigentum einer person befinden oder dieser zustehen
- 4funktion des vermögenseinkommensfunktion: grundstein für einkommen (vermietung,verpachtung)
nutzungsfunktion:sachvermögen (zb ein haus) kann unmittelbar genutzt werden =monatliche kosten entfallen
sicherungsfunktion:puffer in eintretenden härtefällen (krankheit,Arbeitslosigkeit ) - 5einkommen def.einnahmen eines privathaushalts
- 6woraus ergibt sich das verfügbare einkommennach abzug von steuern und sozialabgaben
- 7lorenzkurveveveranschaulichung der ungleichen verteilung von vermögen oder einkommen
x-achse: anteil der gesamtbevölkerung
y-achse: anteil des volkseinkommens - 8gini-koeffizientMaß der Einkommensungleichheit
berechnet sich mithilfe der Lorenzkurve ◦ 0 bei völliger Gleichverteilung und 1 bei maximaler Ungleichverteilung (Deutschland: 0,28) - 9armutaussagen darüber,welche bevölkerungsanteile wie viel mehr oder weniger als der gesellschaftliche durchschnitt verdienen
- 10absolute armutmenschen können sich lebensnotwendiges nicht mehr leisten
- 11relative armutunfähig zur gesellschaftlichen teilhabe(ökologische mängel von ressourcen aber auch kulturelle und soziale
- 12nettoäquivalenzeinkommen def.haushaltsnettoeinkommen
- 13wie misst man die armut+unterteilungmedian des nettoäquivalenzeinkommen
weniger als 60 %=armutsgefährdet
unter 50 % des medians =relativer einkommensarmut - 14armutsformenbereich wohnen: kein ausreichender wohnraum ,Mängel an Grundausstattung
Bereich Konsum:Mangel an gängigen Konsumgütern und fehldene Möglichkeit zu deren Reparatur
Bereich Rücklagenbildung: keine Möglichkeit ,Vermögen (ersparnisse) aufzubauen - 15armutsbegriffeeinseitige Armut: lediglich Einkommensarmut/Mangel an Einkommen
temporäre Armut: A. tritt abwechselend mit phasen des wohlstands auf ->risiko individueller lebensläufe
verfestigte Armut:Einkommen liegt dauerhaft unterhalb der Armutsgrenze - 16Bildung gilt in Industrienationen und Dienstleistungsgesellschaften als?Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg,soziale Teilhabe und soziales Ansehen
- 17was verraten uns Ungleichheiten innerhalb des Bildungsbereichs?Zukunftschancen verschiedener sozialer gruppen ggf. sozialstaatliche Konsequenzen(einrichtung von förderungsmaßnahmen für bestimmte gruppen /anpassung des schulsystems)
- 18wo soll chancengleichheit verbessert werden?ungleichheiten aufgrund zugeschriebener merkmale aufgrund der sozialen herkunft,des geschlechts,der religion,des wohnorts
NICHT WEGEN PERSÖNLICHE LEISTUNGEN ODER FÄHIGKEITEN - 19indikatoren für bildungbildungsabschlüsse /zahl der gymnasiasten
- 20was verraten und diese indikatoren ?arbeiterkinder machen meist kein studium,kinder von akademischen eltern schon eher
- 21ChancenungleichheitUngleiche Verteilung von Chancen unter bestimmten Bevölkerungsgruppen
- 22VerteilungsungleichheitUngleiche Verteilung eines wertvollen Guts in der gesamten Bevölkerung
- 23was ermöglichen wertvolle güter?beobachtungengutes leben
bestimmte menschen sind in einer gesellschaft höher gestellt und haben deshalb mehr zugang zu knappen ressourcen(wertvolle)
=besseres Leben
=lebens und verwirklichungschancen besser - 24wahr oder falsch ? soziale positionen werden vererbtwahr
- 25worauf gehen ungleiche berufliche lagen zurück?auf ungleich verteiltes wissen
- 26leistungsunabhängige faktoren für ausbildungbildungssystem: kinder mit stark abweichenden merkmalen werden nicht angemessen gefördert (organisation für mittelschicht)
kinder aus unteren sozialen schichten =späte einschulung
lebens&startbed. hängen von elternhäuser ab (erziehungsstil,lernförderliche umgebung)=unterschiede sprachliche+ kognitive entwicklung
bildungsanspruch von akademiker eltern an kinder =auswirkung auf unterstützung,lernmotivation - 27sozialer wandel def.veränderungen der sozialstruktur(bezug auf teilbereiche der gesellschaft wie arbeitsmarkt,schulsystem aber auch gesamte gesellschaft9
- 28was entsteht aus der verschiebung wirtschaftlicher tätigkeiten ? woran erkennt man dies?sozialer wandel,veränderte bedürfnisstruktur
- 29was verursachte die einführung sozialer marktwirtschaft?wirtschaftswunder ,steigerung des volkseinkommens und der löhne führte zum wohlstandswachstum =veränderung des konsumverhaltens
- 30worauf hat die zahl der sozialversicherungspflichtigen beschäftigten einen einfluss?problemsoziales systems: finanzierung
abgaben finanzieren dies,einzahler kriegen ansprüche
teilzeitbeschäftigung und geringfügige beschäftigung haben schlechten einfluss(tragen weniger zur finanzierung bei) - 31formen der arbeitvoll/teilzeitbeschäftigung
zeit/leiharbeit - 32vorteil leiharbeitsverhältnisse +nachteilübergangslösung um auftragsspitzen in betrieben abzufangen
kontakt mit arbeitsmarkt nach pause
-gefahr groß wieder arbeitslos zu sein - 33AL1erwerbseinkommen ist auf sehr niedrigen niveau =keine deckung des grundbedarfs
man erhält ergänzende leistungen vom staat - 34AL2wenn AL1 nicht reicht=ALG 2
- 35was hatte es nach der industrialisierung im bezug auf die bildung zur folge?anforderungen an arbeitnehmer wurden größer =bildungsexpansion=anpassung des bildungssystems
- 36anpassung des bildungssystems beispieleschulsysteme der bundesländer angeglichen,neue hochschulen,gymnasiale oberstufe als kurssystem zur vorbereitung zum studium
- 37was soll den schülern beigebracht werden?wissen nicht nur abprüfen zu lassen sondern sich selbst inhalte erschließen zu können = lifetime emplyability
- 38vorteile lifetime employabilityzeigt man hat sich dauerhaft neues wissen neue fähigkeiten angeeignet,mehr flexibilität,zeitliche&räumliche mobilität
- 39def. demografischer wandel,faktorenBevölkerungsentwicklung,
altersstruktur,geburten/sterberate,einwanderungs/auswanderungszahlen,verhältnis frau &mann - 40untersuchung des demografischen wandelses werden bevölkerungsvorausberechnungen gemacht
->entwicklung der bevölkerung
faktoren:
geburtenhäufigkeit,lebenserwartung,migrationsbewegung
nicht einbezogene faktoren:epidemien,kriegen,medizinischer bereich=modelle werden unsicher - 41wodurch sinkt geburtenratepille
enthäuslichung der frau(aufbrechen von Vorurteilen->desto höher bildung der frau,desto höher verzicht auf kinder
anspruchsvollerer lebensstil(kinder sind teuer)
mangelnde versorgung von kinderbetreuungsplätzen - 42wertewandelpyramide: mensch strebt erst nach grundlegenenden bedürfnissen dann nach sozialer anerkennung
jemand der in mangelsit. aufgewachsen ist entwickelt materialistische werte
jemdan der alles hatte=postmaterialistische werte (selbsteverwirklichung) - 43was sind modellestruktur einer gesellschaft bildlich und vereinfacht darzustellen
- 44worauf basieren modellegesellschaftsanalysen von karl marx
- 45theorie karl marx,grenzen diesergesellschaft =starres gefüge zweier unversöhnlicher klassen
grenze :zugang zu produktionsmitteln - 46bourgeoisieBesitzbürger
- 47ProletarierLohnabhängige
- 48Interessenkonflikt der beidenBourgeoisie wollen das herrschende produktions-gesellschaftssystem erhalten
proletariiat strebt nach umsturz der verhältnissse /revolution - 49Theorie Marxismusgeht von vorherbestimmten Geschichtsverlauf aus
historische abfolge von klassenkämpfen =ende klassenlose gesellschaft
wegen klaren grenzen wird soziale ungleichheit von gen. zu gen. gegeben - 50wovon gehen moderne soziologen ausheute: existenz von soz. ungleichheit trotz unterschiedlicher konsummöglichkeiten
- 51schichtmodelle besonderheittrotz gesüaltener gesellschaft ->gestufte übergange zwischen mehreren gesellschaftlichen Gruppen
- 52was betrachten schichtmodelleverteilung mehrerer gesellschaftlich als relevant erachtete güter
- 53indikator der schichtmodelleberuf : rückschlüsse auf materiellen wohlstand,prestige, Bildungsgrad,macht und somit sozialen status einer person zulässt
- 54was sind schichtenstatusgruppen die hauptsächlich vertikal angeordnet sind
- 55was ist somit das schichtmodellmenschen mit einem ähnlichen sozialen status bilden eine schicht
- 56schichtmodelle welche gibt eszwiebel modell
haus modell - 57zwiebel modellkriterien : beruf,einkommen,schulbildung
ganz unten : sozial verachtete
ganz oben : Oberschicht
mitte: mitte
mitte zeigt wenig vorhandene prestigeunterschiede - 58haus modell7 schichten
wenig klare grenzen - 59erweiterung des haus modellsausländer ->anbau am haus
->klar abgegrenzt - 60lagenmodellhorizontale ungleichheiten
verdeutlichung der differenz von bildungsabschluss und einkommen - 61milieumodelle,mittelpunkt,besonderheiterfassen horzontale dimensionen sozialer ungleichheit
mittelpunkt: soziokulturelle orientierungen
besonderheit: vertikale ungleichheiten werden in betrachtung gezogen - 62ziel der milieumodelledurch differenzierung sozialer milieus sollen bedingungen (zb. normen,mentale haltungen,wirtschaftliche+politische faktoren)widergespiegelt werden,unter denen bevölkerungsgruppen leben
- 63was bestimmen diese bed. (milieumodelle)handeln der gruppenangehörigen =prägung bestimmter lebensstile
- 64sozialstaat defstaat,dessen handeln auf das erreichen und die sicherung von sozialer sicherheit und sozialer gerechtigkeit ausgerichtet ist (zb. DE),handlungsgrundlagen sind im Grundgesetz festgeschrieben
- 65grundziele des sozialstaatessozialer ausgleich:unterschiede zwischen sozial schwachen und sozial starken verringern
zb:bei steigener einkommenshöhe =höhere steuersätze
staat nutzt diese zahlungen um schwachen gruppen gezielt zu fördern( Grundsicherung,Elterngeld)
soziale sicherung:existenzgrundlagen sichern und fördern
Maßnahmen im Bildungs/gesundheitswesen(zb. Bafög,Krankenversicherung) - 66prinzipien der sozialen sicherungsolidaritätsprinzip:bürger ist nich für sich selbst verantwortlich->alle mitlgieder des sozialstaates leisten hilfe=alle zahlen in sozialversicherung ein
subsidiaritätsprinzip:Grundsätzlich soll der Einzelne Probleme eigenverantwortlich lösen,nur wo dies nicht möglich ist=nächsthöhere ebene /gruppe ist zuständig
soziales netz:sozialstaat hat ein system sozialpolitischer maßnahmen ->Notsituation :verhinderung eines sozialen absturzes
Versicherungs,Versorgungs-und Fürsorgeprinzip - 67vorteil /nachteil sozialstaat-kosten enorm gestiegen
-> + trotzdem bleib man wegen sicherung des sozialen friedens - 68kosten der sozialleistungen(arbeitgeber)sozialabgaben=zusatzkosten zu den ausgezahlten bruttolöhnen=kostenfaktor für unternehmen
Folge:Preise für Produkte werden erhöht,negative auswirkungen auf Konkurrenz,Konsumenten - 69kosten der sozialleistungen(arbeitnehmer)steigende sozialbeiträge=geringere kaufkraft(wegen der reduzierung des einkommens)
- 70was wollen arbeitgeber/nehmer in bezug auf die sozialleistungenkeine kostenexplosion
- 71welche entwicklungen spielen eine rolle zur weiteren finanzierung des sozialstaates?demografischer wandel:durch zunehmende alterung der bevölkerung = erhöhung der versorgungsansprüche an die rentenversicherung
belastung weiterer sozialversicherungen:ältere menschen benötigen verstärkte krankenversorung + pflege=abgaben für einen weiteren zweig der sozialversicherung steigt = zusätzliche belastung für beitragszahler
arbeitsmarkt:sozialversicherung wird hauptsächlich von mittleren sozialversicherungspflichtigen beschäftigten finanziert
->weitgehende folgen wenn : mehr leiharbeit /teilzeit/arbeitslosigkeit =keine finanzierung - 72generationsvertragimaginärer vertrag zwischen 2 generationen
,erhalte ich jemals auch etwas?
=gefahr für sozialen frieden - 73ziel der reform des sozialstaatessozialsstaat betont eigenvorsorge,betroffene sollen aktiviert werden
- 74Harz Igesetz für moderne dienstleistungen am arbeitsmarkt
->neue formen der arbeit wurden erleichtert(bed. für zeit /leiharbeit wurden verändert)
=flexibilität (es soll für unternehmen leichter sein leute einzustellen /zu entlassen ->konjunkturzyklen)->können größere aufträge annehmen - 75harz I:was bedeutet dies für leiharbeiterkönnen eventuell übernommen werden
- 76Harz IIRegelung für geringfügige Beschäftigung
(zb minijobs)
->geringere lohnnebenkosten für arbeitgeber =stellen mehr leute ein - 77Kritik Harz IIzu wenig lohn ,kaum soziale absicherung für arbeiter
- 78vorteil Harz IIErleichterung einer Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit+unterstützung durch Jobcenter
- 79Harz III->aus arbeitsamt wurde bundesagentur für arbeit
- 80Harz IV,heuteZusammenführung der Arbeitslosenhilfe+Sozialhilfe zum ALG II
->bezugsdauer des arbeitslosengeldes(ALG II) wurde reduziert
->vermittlung in ein euro Jobs erhalten kein arbeitslohn sonder nur mehraufwandsentschädigung=gelten nicht mehr als arbeitslos
Informationen
- Beschreibung
- Sozialwissenschaften Karteikarten am strukturen sozialer Ungleichheit,sozialer Wandel,soziale Sicherung 2018, erstellt von Nell Mirbach am 03/05/2018.
- Erstellt von
- Nell Mirbach
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