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Karteikarten

Didaktik der Stochastik - Vorlesung 2

Jana Esser Deutsch 18 Karten

Karten in diesem Stapel (18)

  1. 1Vorlesung 2Planung und Durchführung statistischer Erhebungen
  2. 2PPDAC-ZyklusAblauf statistischer Erhebungen
    5 Schritte:
    1. Problem
    2. Plan
    3. Data
    4. Analysis
    5. Conclusion
    dann wieder Rückbezug zu 1.!!!
  3. 3Zweck PPDACStrukturierte Darstellung des Ablaufs statistischer Untersuchungen
    Planungsinstrument für LEhrende
    Orientierung für Lernende bei Durchführung von stat. Projekten
  4. 4Zentrale Ideen PPDACSchülerInnen als Datendetektive
    Statistische Untersuchung als Werkzeug zu Lösen realer Probleme
  5. 5Forschendes Lernenso weit wie möglich selbstständi denken und handeln, Lehrer gewinnt neue Einsichten in besondere Denkabläufe, entwickelt verlässliche Kriterien für die den Schülern zumutbare eigene Denkarbeit
    Zentrale Merkmale:
    - selbstständige Formulierung von Forschungsfragen
    - Eigenständiges Vorgehen bei Methodenwahl
    - Reflexion des Forschungsprozesses
    - Berücksichtigung verschiedener Perspektiven und Zugänge (ggf. interdisziplinär)
    - Angemessene Aufbereitung und Vermittlung der Ergebnisse
  6. 6Ziele Forschendes Lernen in Unterrichts- Autonomie und Kompetenzerleben
    - Erleben von sozialer Eingebundenheit
    - Förderung von soziaen Kompetenzen
    - Entfaltung wissenschaftlicher Grundhaltung
    - Individualisiertes Lernen und differenzierendes Vorgehen
    - Förderung ib und pb Kompetenzen
    ZENTRAL: Eignung der Fragestellung für stat. Projekt
  7. 7Kriterien für gute Fragestellungen für PPDAC•Subjektiv unbekanntes & komplexes Themenfeld
    •Bezug zu Lebenswelt & Vorwissen der Lernenden
    •Ausdruck persönlichen Interesses
    •Handlungsaufforderung & Offenheit (nicht ja/nein, nicht durch reine Recherche beantwortbar)
    •Beantwortung durch Daten möglich / nötig
  8. 8Deskriptive FragestellungÜberblick über Zusammensetzung von Stichprobe/Grundgesamtheit
    Keine Konsequenzen zu ziehen
    z.B. Wer geht auf unsere Schule, Wie oft kommen die Tiere vor etc.
  9. 9Explorative FragestellungErkundung von Zusammenhängen
    Im Idealfall echte Konsequenzen aus Untersuchungen
    z.B. Brauchen wir mehr Spielgeräte auf dem Pausenhof?
  10. 10Definition Merkmalsträger MerkmalsausprägungenEigeschaften, die von Interesse für die Untersuchung sind
    Werte, in denen sich Merkmal realisiert
  11. 11Definition Merkmalsträger Grundgesamtheit StichprobeStatistische Einheit mit zu untersuchendem Merkmal
    Menge aller Merkmalsträger
    Teilmenge der GG
  12. 12Mögliche ErhebungsmethodenBefragung
    Experiment
    Beobachtung
  13. 13NominalskalaMerkmalsausprägungen sind Begriffe, die keiner Rangfolge genügen
  14. 14OrdinalskalaMerkmalsausprägungen genügen einer Rangfolge, aber besitzen keine fest definierten Abstände dazwischen
  15. 15Metrische SkalierungMerkmalsausprägungen genügen einer Rangfolge und besitzen fest definierte Abstände zwischeneinander
  16. 16Definition Datensind Angaben, Zahlenwerte oder formulierbare Befunde, die durch Messung, Beobachtung oder Befragung gewonnen wurden.
    "ZAhlen mit Kontext"
  17. 17Gute DatenRepräsentation eines Ausschnitts der Realität
    ermöglichen Erkenntnisgewinn über Realitot bei geeigneter Auswertung/Interpretation
    Schlechte Daten verzerren Aussage über Realität und führen trotz sauberer Auswertung nicht zu gutem Erkenntnisgewinn
    -> Qualität der Daten entscheidet über Repräsentativität der Stichprobe
  18. 18Aufbau statistischen Denkens als Lernziel im MU (5 Kriterien)1. Erkennen der Notwendigkeit für Daten
    2. Verbinden von Kontext und Statistik
    3. Flexible Repräsentation der relevanten Daten
    4. Berücksichtigung von Variabilität stat. Daten
    5. Erkennen von Mustern und Beschreibung mit Modellen

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Beschreibung
bla
Erstellt von
Jana Esser
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