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BM 13 - Allgemeine Didaktik

Isabell St 166 Fragen 1.475 Aufrufe 4,7 (3 Bewertungen)

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Fragen in diesem Quiz (166)

  1. 11. Comenius musste sich wegen seiner Mitgliedschaft in der christlichen böhmischen Bruderschaft verstecken. weil 2. Katholiken haben Andersgläubige im 17. Jahrhundert brutal verfolgt.
    1. A1., 2. und die Verknüpfungen sind richtig.
    2. B1. und 2. sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch.
    3. CNur 2. ist richtig.
    4. DNur 1. ist richtig.
    5. E1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
  2. 2Was ist kein für die Didaktik des Comenius relevanter Leitgedanke? Wählen Sie eine Antwort:
    1. ADer Umweltschutz.
    2. BDer Gleichheitsgedanke.
    3. CDas Gott gemäße Leben.

    4. DDer Weltfrieden.

    5. EDie Entwicklung der Vernunft.
  3. 3Was unterscheidet die Didaktik des Comenius von der von Hönigswald?
    1. AComenius orientiert die Didaktik an der Wissenschaft; Hönigswald orientiert die Didaktik am göttlichen Willen.
    2. BBei Comenius spielt die Entwicklung des Menschen keine Rolle, bei Hönigswald allerdings schon.
    3. CComenius rückt die Selektionsaufgabe der Schule in den Mittelpunkt; Hönigswald die Gleichberechtigung.
    4. DComenius begründet Didaktik metaphorisch; Hönigswald transzendentalkritisch.
    5. EComenius orientiert die Didaktik am sozialen Stand, Hönigswald an der Möglichkeit zu Denken.
  4. 4Wodurch kann nach Comenius erreicht werden, dass ein jeglicher die Bildung annehme?
    1. ADurch die Bereitstellung von Realbüchern und didaktischen Büchern.
    2. BDurch die Förderung selbstgesteuerten Lernens.
    3. CDurch die Verbindung der didaktischen Bücher und der Stimme des Lehrers.
    4. DDurch Aufmerksamkeit, Züchtigung und Tadel.
    5. EDurch die genaue Beachtung des pansophischen Gedankens.
  5. 5Papier muss nach Comenius nach dem Druck gelüftet und getrocknet werden. Wie „lüftet“ man den Geist nach dem Lernen?
    1. ADurch öffentliche Examina.
    2. BDurch die Aufforderung, Beispiele nachzuahmen.
    3. CDurch die Lektüre gedruckten Materials.
    4. DDurch Wiederholungen, Prüfungen und Wettbewerbe.
    5. EDurch einen Waldspaziergang.
  6. 6Je reiner das Papier ist, desto klarer ist der Druck. Wofür steht diese Metapher bei Comenius?
    1. ADie Lehrmittel der neuen Methode müssen klar geschaffen werden.
    2. BAlle Menschen können das Gleiche lernen.
    3. CDie glänzenden Begabungen können mit mehr Erfolg gefördert werden.
    4. DAuch die geringer begabten LehrerInnen können mit Büchern erfolgreich unterrichten.
    5. EDer Lehrstoff kann mit wenig Mühen dem Verstand eingeschrieben werden.
  7. 7Welchen Vorteil hat nach Comenius die Verwendung von Unterrichtsbüchern (heute: Begleitmaterial) für Lehrerinnen und Lehrer?
    1. ALehrende rücken als Person stärker in den Mittelpunkt.
    2. BAuch unbegabte Lehrende können erfolgreich unterrichten.
    3. CDie Lehrenden werden in der Entwicklung der Ziele und der Wahl der Inhalte unterstützt.
    4. DDie praktische Umsetzung der Methodenfreiheit wird ermöglicht.
    5. ELehrende können die Selbstständigkeit der Lernenden fördern.
  8. 8Welche Absicht verbindet Comenius mit der von ihm vorgeschlagenen Einrichtung der Institution Schule?
    1. ADie Durchlässigkeit des Bildungssystems durch eine Überwindung des dreigliedrigen Schulsystems mittels einer Einrichtung einer gemeinsamen Schule für alle Kinder und Jugendlichen zu verbessern.
    2. BDie Akzeptanz der Schule bei den Regierenden bzw. Herrschenden so zu verbessern, dass die Bereitschaft, Lehrerinnen und Lehrern Gehalt zu bezahlen, steigt.
    3. CDie Abläufe in der Schule so zu gestalten, dass auch in den Abläufen in der Schule die Vermittlung epochaltypischer Schlüsselprobleme zum Ausdruck kommt.
    4. DAdministration von Schule und Unterricht in der Schule zu verbessern, dass die Lernenden schließlich dazu angehalten werden, selbst ihren Platz in der Gemeinschaft einzunehmen.
    5. EMit den Wissenschaften und guten Sitten allen Christus geweihten Seelen schließlich auch die Frömmigkeit selbst einzupflanzen.
  9. 9Welchen Vorschlag macht Comenius zur Einteilung des Schuljahres?
    1. ADie Schulen sollen einmal im Jahr geöffnet und geschlossen werden, damit das Pensum jeder Klasse einmal jährlich ablaufen kann und (und mit Ausnahme der gar zu Schwachen) alle gleichzeitig zum Ziel geführt werden können.
    2. BDie Schülerinnen und Schüler sollen in der Einteilung des Schuljahres dem Kirchenkalender folgen und insbesondere zu den großen Kirchenfesten (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) geschlossen werden, damit die Darbietung des Pensums nicht durch andere Verpflichtungen der Schülerinnen und Schüler gestört wird.
    3. CIn der Einteilung des Schuljahres soll genügend Zeit für die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt werden, damit diese ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ständig aktualisieren und weiter entwickeln können.
    4. DDer Unterricht soll zur Vorbereitung auf das erwachsene Leben in der Einteilung der Unterrichtszeit üblichen Arbeitszeitregelungen folgen, d.h. vier Stunden Unterricht am Vormittag und vier Stunden Unterricht am Nachmittag umfassen.
    5. EDie Schulen sollen stets geöffnet sein und es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit den Schulbüchern im ihnen gemäßen Tempo das Pensum zu bewältigen, damit die unterschiedlichen Begabungen sich entfalten können.
  10. 10Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
    1. ASchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabten Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung von entwickeln können.
    2. BDie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern.
    3. CWeil alles, was dem Menschen für sein ganzes Leben mitgegeben werden soll, schon in der ersten Schule angelegt werden muss.
    4. DWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode nun die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
    5. EKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeiten erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.

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