Quiz
METH: QUALI, VO 1-3
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Fragen in diesem Quiz (29)
1Was sind die Herausforderungen der qualitativen Forschung? (4)
- Aeingeschränkte Planbarkeit
- Bschwieriger Feldzugang
- Cgroßer Zeitaufwand auch nach der Datenerhebung
- Dkaum "bewährte" Instrumente
- Ebeinahe zu viele bewährte Instrumente
- Fleichter Feldzugang
- Ggroßer Zeitaufwand bis zur Datenerhebung
2Was trifft auf die Empirie zu? (3)
- AProzess, in dem durch Theorien auf die Realität geschlossen wird
- BProzess, in dem durch Erfahrungen Wissen gewonnen wird
- CEmpirie grenzt alltagsweltliche Erfahrungen von rein theoretischem Vorgehen ab
- DEmpirie spaltet die aktuelle theoriegeleitete Forschung von den bereits bekannten Theorien, um so neue Schlüsse in der Wissenschaft ziehen zu können
- Ees muss nach Regeln der empirischen Forschung gearbeitet werden
- Fman sucht hier nach zustimmungsfähigen Theorien
3Methoden in der empirischen Sozialforschung ... (3)
- A... dienen als Verfahren zur Erhebung von Daten
- B... dienen als Erfahrung zur Auswertung von Daten
- C... müssen Anforderungen an Forschungstechniken erfüllen
- D... müssen streng genommen keinen Anforderungen entsprechen
- E... dienen als Vorgehensweise zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen
- F... dienen als Vorgehensweise zur Beantwortung wissenschaftlicher und theoriegeleiteter Fragestellungen
4Anforderungen an Forschungstechniken (4)
- Asystematische Anwendung
- Bin der Wissenschaft zustimmende Vorgehensweisen
- CBeantwortung einer/mehrerer Forschungsfragen
- DWissenschaftlichkeit: Methoden müssen wissenschaftlichem Zweck dienen
- EBeantwortung mindestens vier Forschungsfragen
- Fkooperative Gegebenheiten
- Gkönnen nur schriftlich verfasst werden
5Methoden sind ... (1)
- A... Werkzeuge, um Forschungsfragen zu beantworten
- B... Werkzeuge, um Hypothesen zu generieren
- C... Werkzeuge, um die Forschungsergebnisse den Menschen näherzubringen
6Gegenstandsangemessenheit von Methoden (1)
- A"Untersuchungsgegenstände sind an Methoden auszurichten und nicht umgekehrt die Methoden am Forschungsgegenstand"
- B"Methoden sind am Untersuchungsgegenstand auszurichten und nicht umgekehrt der Gegenstand an Methoden"
7Was könnten Einflussfaktoren auf die Methodenwahl sein? (4)
- Apersönliche Neigung
- BHerkunft und Zugehörigkeit
- CMethodenkompetenz
- Dpraktisches Ausschlussverfahren
- Esoziale und personelle Ressourcen
- Ffinanzielle und zeitliche Ressourcen
8Was sind unter anderem Ziele der qualitativen Forschung? (5)
- AEntwicklung von Theorien und Generierung von Hypothesen
- BSpaß am Schreiben entwickeln
- CVerstehen der inhaltlichen Tiefe eines Forschungsproblems
- Dstatisch prüfen statt entdecken
- Egültige/valide Aussagen über Fragen zur sozialen Realität
- FBerücksichtigung von Kontexten und Erhebung von Bedeutung und Sinn
- GExploration eines Gegenstands
9Was sind zentrale Aspekte, in denen sich die qualitative Methode von der quantitativen Methode unterscheidet? (4)
- AQualitative Methoden wollen das Häufige finden
- Bin qualitative Methoden geht es um Sinnzusammenhänge
- CQualitative Methoden wollen das Typische finden
- Din qualitative Methoden geht es um Korrelation
- EQualitative Methoden arbeiten mit kleineren Fallzahlen
- FQualitative Methoden arbeiten mit großen Fallzahlen
- GQualitative Methoden sind nicht bzw. nur zum Teil standardisiert
- HQualitative Methoden sind vollständig standardisiert
10Welche Aussagen zur deduktiven und induktiven Vorgehensweise sind korrekt? (4)
- ADeduktiv: vom Allgemeinen zum Speziellen
- BDeduktiv: vom Speziellen zum Allgemeinen
- CInduktiv: vom Allgemeinen zum Speziellen
- DInduktiv: vom Speziellen zum Allgemeinen
- EQualitative Sozialforschung: eher induktiv und explorativ
- FQualitative Sozialforschung: eher deduktiv-nomologisch
- GQuantitative Sozialforschung: eher induktiv und explorativ
- HQuantitative Sozialforschung: eher deduktiv-nomologisch
11Was ist die heuristische Funktionen von Theorien? (2)
- ATheorien als "Scheinwerfer" zur Komplexitätsreduktion
- BTheorien als "Scheinwerfer" der Informationsreduktion
- Ckategoriengeleitetes Vorgehen
- Dfokusgeleitetes Vorgehen
12Was sind Beispiele für Strategien der Ergebnisabsicherung ? (3)
- ABegründung durch persönliches Charisma
- BBegründung innerwissenschaftlichen Konkurs
- CBegründung durch Verfahren (Gütekriterien der empirischen Sozialforschung)
- DBegründung durch Grounded Theory
13Womit beschreibt sich das wissenschaftliche Begutachtungsverfahren? (6)
- APeer Review: Verfahren zur Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten
- BPeer Review: Plattform zur Einreichung, Beurteilung und Einsicht und wissenschaftlicher Arbeiten
- CBewertung der Einreichung durch unabhängige GutachterInnen
- DBewertung der Einreichung durch GutachterInnen aus verschiedenen Konferenzen und Parteien
- EBewertung mit Noten für bestimmte Kriterien und/oder ausführlich begründeter Gesamtempfehlung
- FUnterscheidung Double-Blind-Review, Single-Blind-Review, Open-Review
- GUnterscheidung Double-Open-Review, Single-Open-Review, Blind-Review
- HMatthäuseffekt
- IBeutolomäuseffekt
- JStandard: Double-Blind-Review
14Bewertungskriterien im wissenschaftlichen Begutachtungsprozess: (5)
- ABezug zum Tagungsthema/Ausschreibungstext
- BOriginalität/Relevanz des Themas
- CQualität der theoretischen Argumentation
- DQualität des Methodendesigns
- EKlarheit der Argumentation
- FStrukturierter Aufbau und vollständiges Deckblatt
- GUID-Nummer der kontrollierenden Konferenz/Publikation
15Wissenschaftliche Gütekriterien (3)
- AObjektivität
- BValidität
- CNachvollziehbarkeit
- DOffenheit
- EKlarheit
- FReliabilität
- GRehabilitation
16Qualität qualitativer Daten nach Scholl (2016) (4)
- ANachvollziehbarkeit
- BÜbertragbarkeit
- CReliabilität
- DRelevanz
- EValidität
- FGültigkeit
17Welche qualitativen Daten der Qualität stimmen bei Meyen (2011) und Reichertz (2017) überein? (2)
- AÜbertragbarkeit
- BZuverlässigkeit
- CGültigkeit
- DRepräsentativität
- EWerturteilsfreiheit
18Strategien zum Erzielen von Qualität nach Meyen (2011) (3)
- ANähe zum Gegenstand
- BDokumentation der Interviews
- CSelbstreflexion
- DInterpretation von jedem Gruppenmitglied einzeln
- EReflexion der Entstehungsbedingungen
19Strategien zur Herstellung von Qualität nach Reichertz (2017) (3)
- AValidieren am Text
- BRepräsentativität
- CZuverlässigkeit
- DObjektivität
- EOffenheit
20Transparenz für Forschungsprozess (4)
- ADokumentation aller Entscheidungen im Forschungsprozess
- BNachvollziehbarkeit der Plausibilität von Entscheidungen
- Cargumentative Interpretationsabsicherung
- DAuditing-Verfahren
- EFokusgruppen in natürlichen Umgebungen der Realgruppen
- FPeer-Review Verfahren
21Reaktivität (3)
- AReaktion der untersuchten Person auf Methode der ForscherIn
- BErgebnisse werden umso authentischer
- Csoziale Erwünschtheit für hohen Grad an Reaktivität
- DUnterscheidung von reaktiven und nicht-reaktiven Verfahren
- EForscherInnen bestätigen, dass es keine andere, als die reale Wirklichkeit gibt
22Der qualitative Forschungsprozess (5)
- AUnterscheidung linearer und zirkulären Formen des Forschungsprozesses
- Bqualitative Forschung: eher linear
- Cquantitative Forschung: eher linear
- Dquantitative Forschung: eher zirkulär
- Equalitative Forschung: eher zirkulär
- FVorteile von Zirkularität:
+ Entdeckung neuer Phänomene und Zusammenhänge
+ Ständige Reflexion der Forschungsprozesse - GNachteile von Zirkularität:
- schwierige Dokumentation von Qualität
- eingeschränkte Planungsmöglichkeiten
23Welche Aspekte sind korrekt? (3)
- AOpen-Review: öffentliche Begutachtung
- BDouble-Blind-Review: Anonymität GutachterIn und EinreichendeR
- CSingle-Blind-Review: Gutachter bleibt anonym
- DSingle-Blind-Review: EinreichendeR bleibt anonym
24Schritte im linearen Forschungsprozess (2)
- AHypothesen/FF - Operationalisierung - Sampling
- BDatenerhebung - Sampling - Datenauswertung
- CDatenerhebung - Datenauswertung - Diskussion der Ergebnisse
- DForschungsstand - Datenerhebung - FF
- ESampling - Operationalisierung - Diskussion der Ergebnisse
25Forschungsprozess aus Perspektive der Grounded Theory (3)
- AZiel der Grounded Theory: Generierung von Theorien über soziale Prozesse
- BZiel der Grounded Theory: verworfene KOWI Theorien nochmals zu überarbeiten, um ihre mögliche Richtigkeit zu prüfen
- Ckomplette Unvoreingenommenheit
- Dman weiß noch nichts/sehr wenig über Phänomen
- Eman kennt Phänomen schon von verworfenen Theorien
- Fkomplette Voreingenommenheit
26Offenheit qualitativer Forschung (3)
- AOffenheit als theoretische Unvoreingenommenheit des/der Forschenden
- BOffenheit im Bezug auf die politische Angehörigkeit des/der Forschenden, um neutral über Forschung zu blicken
- COffenheit im Sinne von Flexibilität im Forschungsprozess
- Dnicht-standardisierten Instrumente
- EOffenheit im Sinne von unbeschränkten Gruppen im Forschungsprozess
- Fgleichzusetzen mit Willkür und Beliebigkeit
27Verflechtung von Phasen im qualitativen Forschungsprozess (3)
- ASamlingentscheidungen schon von Anfang an konkretisiert
- BErhebungsinstrumente können nach der Interpretation erster Daten angepasst werden
- CDeduktives Codieren:
- standardisiert
- nur Relevantes herausfiltern
- konkrete Kriterien vorgegeben - DInduktives Codieren:
- standardisiert
- nur Relevantes herausfiltern
- konkrete Kriterien vorgegeben - EInduktives Codieren:
- offen
- neue Kategorien, die zuvor nicht antizipiert - FDeduktives Codieren:
- offen
- neue Kategorien, die zuvor nicht antizipiert
28Anlässe für (qualitative) Forschung (4)
- Apersönliche Interesse
- Bungelöste Probleme in Theorie und Empirie
- Cgesellschaftliche/öffentliche Probleme
- Dorganisatorische Prioritäten
- Efreies Forschungsteam
- Fbereits gelöste Probleme, die erneut aufgegriffen werden
29Wissenschaftliche Bearbeitung fordert ... (2)
- Awissenschaftliche und/oder gesellschaftliche Relevanz
- BBezug zum Gegenstand der (öffentlichen) Kommunikation
- Cpersönliche und/oder öffentliche Relevanz
- DBezug zum Gegenstand der (politischen) Kommunikation
Informationen
- Beschreibung
- SS 2022
- Autor
- september s
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
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