Quiz
VO WERB Theorien und Praxis der Werbung 5
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Fragen in diesem Quiz (12)
1Welche Begriffe zählen zu den lerntheoretischen Modellen?
- AAssoziative Lernprozesse: Lerntheorie, Konditionierung, Priming
- BNon-Assoziative Lernprozesse: Mere-Exposure-Effekt
- CAssoziative Lernprozesse: Mere-Exposure-Effekt
- DNon-Assoziative Lernprozesse: Lerntheorie, Konditionierung, Priming
2Welche Eigenschaften zählen zu den Assoziativen Lernprozessen?
- AKeine Kopplung zwischen Marke/Produkt und Kontext
- BDie Einstellungswirkung resultiert aus der Kopplung eines Zielreizes (z.B. die zu bewerbende Marke) mit einem zweiten Reiz (z.B. ein Beliebter Schauspieler)
- CMarke/Produkt und ein positiver Kontext sind „assoziiert“
- DBloße Darbietung führt zu einem positiven Effekt (ohne Erinnerung)
3Welche Aussagen treffen auf die soziale Lerntheorie (= Nachahmungsverhalten)?
- ABeispiel: Product Placements, die in die Handlung integriert sind, zielen auf derartige Effekte
- BBeispiel: Musikvideos, die auf Erwachsene zielen, um ihre Karriererichtung zu ändern
- CInhaltsanalyse von Galician & Bourdeau (2004) zeigt, dass Produkte in Kinofilmen in 80% der Fälle tatsächlich auch genutzt werden
- DD.h. der Gebrauch und ein möglicher Erfolg der Nutzung von Produkten wird Rezipienten in den meisten Fällen direkt gezeigt
4Welche Aussagen treffen auf das evaluatives Konditionieren?
- AEin Produkt (konditionierter Stimulus) wird mit einem positiv besetztem Stimulus mehrfach gemeinsam dargeboten
- BImage bzw. die Bewertung des negativ besetzten Stimulus wird auf die Marke oder das Placement übertragen
- CEvaluativ weil sich die positive Bewertung eines Akteurs auf die Marke überträgt
- DGrundlage: Traditionelles Konditionieren (Hovland)
5Großmann und Till (1998) demonstrieren, dass nach nur drei Paarungen des konditionierten mit dem unkonditionierten Stimulus ein Effekt auftritt, der fünf Wochen anhält
- ARichtig
- BFalsch
6De Houwer et al. (2001) zeigen, dass einmal konditionierte Einstellungen sich nur schwer wieder verändern lassen
- ARichtig
- BFalsch
7Welche Aussagen treffen auf Aktivierungseffekte?
- AEine bereits bestehende negative Einstellung gegenüber einem Produkt wird aktiviert
- BIn einer Entscheidungssituation denken Konsumenten dann an die Marke, die am leichtesten im Gedächtnis verfügbar ist
- CDie Entscheidung verläuft dabei bewusst, rational und intentionell
8Welche Aussagen treffen auf Priming zu?
- AProzess, bei dem (massenmedial vermittelt) Informationen bestimmte Wissenseinheiten im Gedächtnis des Rezipienten aktivieren
- BDurch die Aktivierung werden diese Wissenseinheiten temporär in einen Zustand niedriger Verfügbarkeit versetzt
- CWird der Rezipient dann mit weiterer Information konfrontiert, werden die soeben zugänglich gemachten Wissenseinheiten für die Bewertung dieser neuen Informationen angewendet
- DPriming ist umso wahrscheinlicher desto länger der Prime zeitlich zurückliegt
- EPriming ist umso wahrscheinlicher je öfter der Prime auftritt
- FPriming ist umso wahrscheinlicher je besser die aktivierte Wissenseinheit auf die folgende Umweltinformation anwendbar ist
9Welche Aussagen treffen auf den Mere-Exposure-Effekt zu?
- Aliefert eine Erklärung für die Einstellungseffekte in Anwesenheit von Markenerinnerung
- BDie wiederholte, kurzzeitige und unverstärkte Darbietung eines Stimulus führt zu einer positiveren Bewertung desselben. (je öfter man es sieht, desto besser bewertet man es)
- CMere Exposure Effekte sollten in erster Linie bei bekannten Stimuli auftreten
- DAb einer gewissen Frequent aktivieren die Rezipienten, Persuasionswissen. Zusätzliche Darbietungen des Stimulus können dann einen negativen Effekt haben.
10Welche Aussagen treffen auf die klassischen Studien von Zajonc zu?
- AVersuchspersonen wurden verschiedene Stimuli mit unterschiedlichen Darbietungshäufigkeiten (0, 1, 2,
5, 10, 25) gezeigt - BAnschließlich wurden die Personen nach ihren Wertvorstellungen gefragt
- CStimuli entweder griechische Wörter oder russische Schriftzeichen oder Fotografien aus Jahrbüchern
- DMit zunehmender Darbietungshäufigkeit deutlicher Anstieg der Einstellung gegenüber allen drei Stimulustypen
- EAufgrund der Verarbeitungsflüssigkeit: Reize, die man schon öfters gesehen hat, kann man besser verarbeiten und sie wirken einem sympathischer
- AVersuchspersonen wurden verschiedene Stimuli mit unterschiedlichen Darbietungshäufigkeiten (0, 1, 2,
11Welche Aussagen treffen auf das Fluency Modell, welches die Erklärung für den MEE beinhaltet?
- APositive Bewertungseffekt ist immer unabhängiger von kognitiven Prozessen
- BMEE beruht auf der Attribution einer erhöhten Wahrnehmungsgeläufigkeit des Reizes auf die
Positivität des Reizes selbst: D.h. wird ein Reiz wiederholt dargeboten, erfolgt die folgende Informationsverarbeitung
desselben Reizes leichter und „flüssiger“ - CDer Grund: Implizite Erinnerungsspuren, die bei der Reizverarbeitung hinterlassen werden
- DDie Wahrnehmungsflüssigkeit ist negativ markiert und wird negativ erlebt und auf den Reiz selbst attribuiert
12Was sind Mythen der Werbewirkung?
- AEffektive Werbung muss eine klare, wiedererkennbare Botschaft haben: „What ist he one thing you want to say?“
- BArgumente sind nur dazu da, die Aufmerksamkeit für die eigentliche Botschaft zu erhöhen bzw. Emotionen sind wichtiger als Argumente
- CWerbung ist am besten, wenn sie mit der höchsten Aufmerksamkeit verarbeitet wird bzw. Werbung ist wirkungslos, wenn sie nicht bewusst wahrgenommen wird
Informationen
- Beschreibung
- nur allg. Fragestellung, kann auch nur eine Antwort richtig sein
- Autor
- Viktoria Kutics
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
- 48
- Schlagwörter
- Bewertung
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