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Karteikarten

Internes Rechnungswesen

Sabrina Heckler Betriebswirtschaftslehre Bachelor Deutsch 133 Karten

Internes Rechnungswesen

Karten in diesem Stapel (133)

  1. 1Internes RechnungswesenKosten- und Erlösrechnung (Betriebsbuchhaltung)
    Planungsrechnung: Produktionsplanung, Absatzplanung, Investitionsplanung, Finanzplanung
  2. 2Funktionen der Kosten- und ErlösrechnungEntscheidungsfunktion - Prognose der Selbstkosten zur Optimierung kurzfrister Produktionsentscheidungen, Absatzentscheidungen
    Kontrollfunktion - Überprüfung geplanter Kostenansätze aus der Entscheidungsfunktion zur Kontrolle der Wirtschaftlichkeit getroffener Entscheidungen
  3. 3Einzahlungen und AuszahlungenTatsächliche Zuflüsse bzw. Abflüsse von Zahlungsmitteln z. B. Barverkäufe
  4. 4Einnahmen und AusgabenErhöhen oder vermindern das Geldvermögen als schuldrechtliche Verpflichtung zur Zahlung auf Grund eines Vertragsverhältnisses
    Einnahmen = Einzahlungen + Forderungszugänge + Schuldenabgänge
    Ausgaben = Auszahungen + Schuldzugänge + Forderungsabgänge
  5. 5Erträge und AufwendungenErhöhen oder vermindern das Periodenergebnis einer Unternehmung. SIe stellen einen Wertzuwachs durch erstellte Güter und Dienstleistungen oder Werteverzehr durch verbrauchte Güter und Dienstleistungen dar.
    Erträge = Betriebliche Erträge + Betriebsfremde Erträge + außerordentliche Erträge + periodenfreme Erträge
    Aufwendungen = betriebliche Aufwendungen + Betriebsfremde Aufwendungen + außerordentliche Aufwendungen + periodenfremde Aufwendungen
  6. 6Neutraler Ertrag/Aufwendung und Ordentlicher Ertrag/AufwendungNeutral: Betriebfremd, außergewöhnlich, periodenfremd
    Ordentlich: nachhaltig, Kerngeschäft
  7. 7Leistungen und KostenErhöhen oder vermindern das Betriebsergebnis der Unternehmung.
    Leistungen sind betriebsbedingt erstellte und bewertete Güter und Dienstleistungen.
    Kosten sind betriebsbedingt verbrauchte und bewertete Güter und Dienstleistungen.
  8. 8Unterschied Einnahme und ErtragEinnahmen für abgegebene Leistungen sind Erträge, wenn sie der betrachteten Rechnungsperiode zugerechnet werden.
  9. 9Unterschied Ausgaben und AufwendungenAusgaben für erhaltene Leistungen sind Aufwendungen, wenn sie der betrachteten Rechnungsperiode zugerechnet werden.
  10. 10Neutrale AufwendungenBetriebfremd, periodenfremd, außerordentlich
    z. B. Prozesskosten für im Vorjahr abgeschlossenen Prozess
  11. 11ordentliche Aufwendungenbetrieblich, für aktulle Periode, nicht außerordentlich
    z. B. Gehälter für die aktuelle Periode
  12. 12GrundkostenAufwendungen = Kosten
    Gehälter für die aktuelle Periode, Miete für die aktuelle Periode
  13. 13AnderskostenAufwendungen ungleich Kosten
    Kalkulatorische AfA
    kalkulatorische Zinsen auf Fremdkapital
    kalkulatorische Wagnisse
  14. 14ZusatzkostenHierfür gibt es keine Aufwendungen
    Kalkulatorischer Unternehmerlohn bei Personengesellschaften, kalkulatorische Miete, kalkulatorische Zinsen auf Eigenkapital
  15. 15Funktionen des internen RechnungswesensBereitstellung von Informationen für externe Adressaten und für interne Adressaten
    Argumentations- und Konfliktregelungsfunktion
  16. 16EinzelkostenEinzeln dem Kostenträger zurechenbare Kosten, direkt zurechenbare Kosten
  17. 17Gemeinkostenfür mehrere Kostenträger gemeinsam anfallende Kosten, nicht direkt zurechenbare Kosten, Erfassung erfolgt daher zunächst in Kostenstellen und wird über sogenannte Kostenschlüssel verteilt
  18. 18Unechte GemeinkostenKosten könnten eigentlich einzeln einem Kostenträger zugerechnet werden, der Abrechnungsaufwand wäre jedoch zu hoch, also wird auf eine einzelne Zurechnung verzichtet
  19. 19Variable KostenSind von der Beschäftigung abhängige Kosten
  20. 20Fixe KostenSind von der Beschäftigung unabhängige Kosten
  21. 21BeschäftigungLeistung, ausgedrückt in Leistungseinheiten
  22. 22BeschäftigungsgradEingesetztes Kapital / Vorhandene Kapazität x 100
  23. 23GesamtkostenFixe Kosten + Variable Kosten
  24. 24DurchschnittskostenGesamtkosten / Menge
  25. 25Grenzkostenzusätzliche Kosten "für die nächste produzierte Mengeneinheit"
    fallen für ein zusätliches Produkt an
  26. 26Degressiver Kostenverlaufz. B. Bei Massenware bei einer doppelten Menge hat man nicht gleichzeitig doppelte Kosten
  27. 27Regressiver Kostenverlaufz. B. im Tiefkühlhaus, man spart Geld, wenn das Tiefkühlhaus voll ist
    Man spart Wartungskosten, je öfter man Fährt z. B. Panzer
  28. 28KostenartenWelche Kosten sind angefallen?
  29. 29KostenstellenWo sind Kosten angefallen?
  30. 30KostenträgerWofür sind Kosten angefallen?
  31. 31Aufgaben der KostenartenrechnungErfassung aller in einer Periode anfallenden Kosten
    Gliederung aller anfallenden Kosten
    Sachliche und zeitliche Abgrenzung der Kosten
    Aufzeigen der Kosten im Zeit und Betriebsvergleich
  32. 32Wichtige KostenartenMaterialkosten
    Personalkosten
    Betriebsmittelkosten
    Fremdleistungskosten
    Kapitalkosten
  33. 33Endbestand der VerbrauchsmengenermittlungAnfangsbestand + Zugänge - Abgänge = Endbestand
  34. 34Abgänge berechnen bei der VerbrauchsmengenermittlungAbgang = Anfangsbestand + Zugang - Enbestand
  35. 35KostenstellenplanBildet alle Kostenstellen eines Unternehmens ab
  36. 36Aufgaben der KostenstellenrechnungBereitstellung von Informationen zur Kontrolle der Wirtschaftlichkeit, Leistungsverechnung zwischen Kostenstellen, Ermittlung von Kalkulationssätzen zur Vorbereitung der Kostenträgerrechnung, Bereitstellung von Informationen für Planungs- und Entscheidungsaufgaben
  37. 37Bildung von KostenstellenUnternehmensindividuell: funktionale Gliederung, räumliche Gliederung, verantwortungsorientierte Gliederung, abrechnungstechnische Gliederung
  38. 38Vor und Hilfskostenstellenerbringen Leistungen für die Haupt- bzw. Endkostenstellen, werden auf Haupt- und Endkostenstellen verrechnet
  39. 39Haupt- und Endkostenstellenerbringen Leistungen zur Erstellung der Kostenträger, werden auf die Kostenträger verrechnet
  40. 40Arten von KostenschlüsselnMengenschlüssel (Quadratmeter), Zeitschlüssel (Schichtzahl), Wertschlüssel (Anlagenwert)
  41. 41Verrechnung innerbetrieblicher Leistungen zwischen KostenstellenVerrechnung erfolgt nach tatsächlicher Leistungsinanspruchnahme, nach Verteilungsschlüsseln und diese sind immer "angreifbar" d.h. es gibt immer Arguemente gegen einen angewendeten Schlüssel
  42. 42AnbauverfahrenKosten der Vorkostenstellen werden ausschließlich auf Endkostenstellen verteilt. Lesitungsbeziehungen zwischen Vorkostenstellen werden gar nicht abgebildet.
  43. 43StufenleiterverfahrenKosten der Vorkostenstellen werden nur auf nachgelagerte Vor. und Endkostenstellen verteilt. Leistungsbeziehungen zwischen Vorkostenstellen werden nur teilsweise ("Verrechnung nur von links anch recht") abgebildet. Links sollten die Kostenstellen stehen, die die wenigsten Leistungen empfangen haben.
  44. 44GleichungsverfahrenPro Kostenstelle wird eine Gleichung gebildet, aus der jeweils die Leistungsbeziehungen zu den anderen Kostenstellen hervorgeht. Durch das Auflösen der Gleichungen wird der jeweilige Verrechnungspreis der Kostenstellenleistungen ermittelt.
  45. 45Betriebsabrechnungsbogen (BAB)Hilfmittel zur manuellen Druchführung der Betriebsabrechnung, Kostenstellenabrechnung mit dem Übergang zur Kostenträgerrechnung, kann auch schon Entscheidunginstrument sein, ist auch Führungsinstrument
  46. 46Aufgabe KostenträgerrechnungKalkulation der Leistungen, Ermittlung des Betriebsergebnisses, Analyse und Bewertung des Betriebsergebnisses: Änderungen im Leistungs- und Produktionsprogramm oder im Leistungserstellungsprozess, Bereitstellung von Entscheidungsinfos über Annahme/Ablehnung von Zusatzaufträgen und über Eigen und Fremdfertigung
  47. 47KostenverursachungsprinzipDie Kosten die vom Kostenträger verursacht werden, werden ihm auch zugeordnet (Einzelkosten)
    Kosten, die nicht genau von dem Kostenträger verursacht werden (Gemeinkosten) dürfen streng genommen nicht dem Kostenträger zugeordnet werden.
  48. 48DurchschnittsprinzipDie Kosten sollen möglichst genau dem Kostenträger zugeordnet werden, Einzelkosten werden direkt dem Kostenträger zugeordnet, Gemeinkosten werden sinnvole Kostenanteile dem Kostenträger zugeordnet.
  49. 49KostentragfähigkeitsprinzipKostenzuordnung auf Kostenträger erfolgt aud der Basis der von ihnen erzeugten Gewinnbeiträge, damit werden Kostenträger, die eine hohe Gewinnmarge haben, stärker mit Gemeinkosten belastet, als Kostenträger mit geringen Gewinnmargen
  50. 50Aufgabe KostenträgerrechnungFasst die Einzelkosten, Gemeinkosten und die Leistungen/Umsätze zu einem Ergebnis zusammen und bildet sie auf Kostenträgern ab
  51. 51Kostenträgerkann sein ein Kundenauftrag, ein Produkt, ein Projekt oder jweils Summen von Produkten, Aufträgen etc.
  52. 52Beurteilung KostenträgerrechnungPeriodenvergleich, Plan-Ist-Vergleich (Kosten mit geplanten Kosten), Soll-Ist-Vergleich (korrigiert um Beschäftigungsabweichungen), Benchmarking (Vergleich mit anderen UN)
  53. 53KostenträgerstückrechnungErmittlung der Selbstkosten pro Stück
    Kalkulationsarten:
    Vor-, Zwischen-, Nachkalkulation
    Vorwärts-, Rückwärtskalk.
    Produkt-, Auftragskalk.
  54. 54DivisionskalkulationAnwendung bei einheitlicher Fertigung (Massenfertigung)
    Ermittlung der Selbstkosten pro Stück durch die Division von Kosten durch Mengen.
    Der Betrieb produziert nur eine Leistung.
  55. 55ÄquivalenzziffernkalkuationAnwendung bei Fertigung artverwandter Erzeugnisse (Sortenfertigung)
  56. 56ZuschlagskalkulationAnwednung bei hererogenen Sach- und Dienstleisungen (Einzel- und Serienfertigung)
  57. 57MaschinenstundensatzkalkulationAnwendung bei Fertigung heterogener Erzeugnisse (Einzel- und Sortenfertigung)
  58. 58KuppelkalkulationAnwendung bei zwangsläufig gleichzeitiger Erstellung mehrerer Erzeugnisse (Haupt-, Neben-, Abfallerzeugnisse)
  59. 59Divisionskalkulation einstufigVorraussetzung: Keine Lagerbestandsveränderungen in den fertigen oder unfertigen Erzeugnissen
    Gesamtkosten / Stückzahl
  60. 60Divisionskalkulation zweistufig/mehrstufigAuch anwendbar bei Lagerbestandveränderungen
    Betrieblicher Prozess wird in zwei oder mehr Stufen unterteilt
    für jede Stufe werden die Kosten isoliert ermittelt
    Kosten je Stufe / Menge je Stufe = Kostensatz je Stufe
    Kosten je Stück addieren = Gesamtkosten je Stück
  61. 61(einstufige) ÄquivalenzziffernkalkulationErmittlung der Selbstkosten pro Stück durch die Division von Kosten durch Menge bewertet mit Verhältnisziffern
    Anwednung insb. bei UN der Sortenfertigung
    Vorraussetzungen: Mehrproduktunternehmen ohne Lagerbestandveränderungen, gleichartige Ausgangsmaterialien, Kosten der artverwandten Erzeugnisse stehen in bestimmten Verhältnis zueinander
  62. 62(einstufige) Äquivalenzziffernkalkulation Formelki = K / a1 x1 + ... + an xn mal ai
    ai= Äquivalenzziffer des Produktes i
    ki = Selbstkosten des Produktes i
    xi = menge des Produktes i
    n = Anzahl der Produkte Stück/Periode
  63. 63(mehrstufige) Äquivalenzziffernkalkulation•Anwendbar auch bei Lagerbestandsveränderungen
    •Analog zur einstufigen Äquivalenzziffernkalkulation werden hier jedoch für mehrere Stufen isoliert Kostensätze ermittelt.
    •Festlegung der Äquivalenzziffern
    •Ermittlung der Gesamtkosten einer Stufe
    •Verteilung der Gesamtkosten einer Stufe entsprechend den mit den Mengen gewichteten Äquivalenzziffern
    •Zur Ermittlung der Gesamtkosten eines Produktes werden die einzelnen Kostensätze dann anschließend addiert
  64. 64Summarische ZuschlagskalkulationZuschlagssatz = gesamte Gemeinkosten der Periode / Gesamte Einzelkosten der Periode
  65. 65Differenzierte ZuschlagskalkulationErhöhung der Kalkulationsgenauigkeit, wenn Zuschläge nach Kostenstellen differenziert werden können.
  66. 66Zuschlagskalkulation Schema SelbstkostenZuschlagskalkulation Schema Selbstkosten
  67. 67MaterialgemeinkostenzuschlagMaterialgemeinkosten / Materialeinzelkosten x 100
  68. 68FertigungsgemeinkostenzuschlagFertigungsgemeinkosten / Fertigungseinzelkosten x 100
  69. 69VerwaltungsgemeinkostenzuschlagVerwaltungsgemeinkosten / Herstellkosten x 100
  70. 70VertriebsgemeinkostenzuschlagVertriebsgemeinkosten / Herstellkosten x 100
  71. 71Zuschlagskalkulation Schema bis Brutto VerkaufspreisZuschlagskalkulation Schema bis Brutto Verkaufspreis
  72. 72MaschinenstundensatzrechnungAuch bezeichnet als: Verrechnungssatz- / Bezugsgrößenkalkulation
    •höhere Kalkulationsgenauigkeit,
    •direkte Kostenzurechnung durch eine Bezugsgröße auf den Kostenträger, z. B. Dauer der Maschinenbeanspruchung durch ein Produkt -> Maschinenstundensatzkalkulation) Voraussetzungen:
    •Kenntnis der Kosten der Maschine,
    •der Laufzeit der Maschine und
    •der Fertigungszeit der Produkte auf der Maschine
  73. 73Schritte MaschinenstundensatzrechnungErmittlung der Maschinenlaufzeit
    Ermittlung des Maschinenstundensatzes
    Ermittlung der Fertigungskosten
  74. 74Jährliche Laufzeit der einzelnen MaschinenJährliche Laufzeit der einzelnen Maschinen
  75. 75Maschinenstundensatz ErmittlungMaschinenstundensatz Ermittlung
  76. 76KuppelkalkulationKalkulation von zwei oder mehreren Produkten, die in einem Produktionsprozess entstehen
  77. 77Restwertrechnung (Kuppelkalkulation)Restwertrechnung (Kuppelkalkulation)
  78. 78Verteilungsrechnung (Kuppelkalkulation)Verteilungsrechnung (Kuppelkalkulation)
  79. 79Kostenträgerzeitrechnung•Gegenüberstellung der bewerteten Leistungen zu den ermittelten Kosten => Ermittlung des Betriebsergebnisses
    •Mögliche Verfahren zur Ergebnisermittlung
    -Umsatzkostenverfahren oder
    -Gesamtkostenverfahrens
    (beide kommen zum selben Betriebsergebnis)
  80. 80Kostenträgerzeitrechnung: Gesamtkostenverfahren (üblich laut HGB)Kostenträgerzeitrechnung: Gesamtkostenverfahren (üblich laut HGB)
  81. 81Kostenträgerzeitrechnung: Umsatzkostenverfahren (international üblich)Kostenträgerzeitrechnung: Umsatzkostenverfahren (international üblich)
  82. 82Kostenträgerzeitrechnung: Umsatzkostenverfahren (international üblich) VorraussetzungenExistenz einer qualifizierten Kostenrechnung
    Kosten für „auf Lager produzierte Ware“ werden ausgeklammert (d.h. sind nicht enthalten/sichtbar)
  83. 83Ist-Kostenrechnung•vergangenheitsbezogene Rechnung
    •Basis sind ausschließlich Ist-Daten
    •Ist-Daten können auch zur Planung verwendet werden Vorteile:
    •einfach
    •aktuell Nachteil:
    •vergangenheitsorientiert („veraltet“)
    •eventuell nicht repräsentativ (aktuellen Sondereffekte können Bild verfälschen)
  84. 84Normal-Kostenrechnung•Durchschnittsrechnung mit vergangenheits-, aber auch zukunftsbezogenen Daten, sog. Normalisierung der Daten mit der Durchschnittsbildung
    -statische Mittelwerte: Durchschnittswerte aus Ist-Daten
    -aktualisierte Mittelwerte: Durchschnittswerte aus Ist-Daten und erwarteten Daten
    •Vollnormalisierung: Mengen und Preise als Durchschnittswerte
    •Teilnormalisierung: Mengen oder Preise als Durchschnittswerte
  85. 85Zu beachten bei Normalkostenrechnung•Abweichungen sind vorprogrammiert:
    •Gegenüberstellung von Ist- und Normal-Daten am Ende einer Periode ergibt zwangsläufig Abweichungen
    •Gründe für den Einsatz der Normalkostenrechnung ist die Vereinfachung der Kostenrechnung
  86. 86Plan-Kostenrechnung•zukunftsbezogene Betrachtung der Kostenrechnung
    •eingebunden in die Unternehmensplanung
    •Einsatzbereich: Steuerung des Betriebes sowie Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
  87. 87Plan-, Ist-, und Sollkosten Formeln•Plankosten = Planverbrauchsmenge * Planpreis (bei Plan-Beschäftigung)
    •Istkosten = Istverbrauchsmenge * Istpreis (bei Ist-Beschäftigung)
    •Sollkosten = Planverbrauchsmenge * Planpreis (bei Ist-Beschäftigung!!)
    Abweichungen zwischen Plan-, Soll- und Istkosten aufgrund von Preis-, Mengen-, Verbrauchs- oder Beschäftigungsabweichungen => Steuerungsimpulse!
  88. 88Systeme der Plankostenrechnunga.Starre Plankostenrechnung: Gesamt-Kostenplanung „für eine feste Planmenge“
    b.Flexible Plankostenrechnung: Gesamt-Kostenplanung „für verschiedene Planmengen“
    c.Grenzplankostenrechnung: Kostenplanung „nur für variable Kosten“
  89. 89Starre Plankostenrechnung PlankostenverrechnungssatzkP= Plankosten / Planbeschäftigung
    kP verrechnet die gesamten Planksoten auf den einzelnen Kostenträger, d.h. gibt die Kosten pro Kostenträger vor
  90. 90Starre Plankostenrechnung Verrechnete PlankostenKverr= kP x Istbeschäftigung
    Kverr geben an, welche Kosten der abgesetzten Menge eingeplant waren.
  91. 91Flexible Plankostenrechnung fixer PlankostenverrechnungssatzkPfix = Fixe Kosten / Planbeschäftigung
  92. 92Flexible Plankostenrechnung variabler PlankostenverrechnungssaztkPvarr = Variable Kosten / Planbeschäftigung
  93. 93Flexible Plankostenrechnung SollkostenKSoll = fixe Kosten + kPvarr mal Istbeschäftigung
  94. 94Flexible Plankostenrechnung Abweichungsanalyse GesamtabweichungKist - Kverr
  95. 95Flexible Plankostenrechnung Abweichungsanalyse BeschäftigungsabweichungKsoll - Kverr
  96. 96Flexible Plankostenrechnung Abweichungsanalyse Verbrauchs- und PreisabweichungKist - Ksoll
  97. 97Flexible Plankostenrechnung GrafikFlexible Plankostenrechnung Grafik
  98. 98Grenzplankostenrechnung= Flexible Plankostenrechnung auf Teilkostenbasis
    betrachtet nur die variablen Kosten
  99. 99Grenzplankostenrechnung PlankostenverrechnungssatzkP = Plankosten / Planbeschäftigung
  100. 100Grenzplankostenrechnung SollkostenKsoll = kP x Istbeschäftigung
  101. 101Grenzplankostenrechnung Verrechnete Plankosten KverrKverr = kP x Istbeschäftigung
  102. 102Grenzplankostenrechnung Verbrauchs- und Preisabweichung BeschäftigungsabweichungKist - Ksoll
    Beschäftigungsabweichung kann hier nicht berechnet werden
  103. 103DeckungsbeitragsrechnungZur Entscheidung werden nicht sämtliche Kosten auf ein Erzeugnis oder Dienstleistung zugerechnet, sonder nur die direkt zurechenbaren Kosten (Teilkosten)
  104. 104Zielsetzung Deckungsbeitragsrechnung•Optimierung Produktprogramm / Produktionsprozesse
    •Ermittlung kurzfristige (Absatz-)Preisuntergrenze
    •Entscheidung „Eigenfertigung oder Fremdbezug“ (make or buy)
    •Entscheidung über Annahme eine Zusatzauftrages
  105. 105Deckungsbeitragsrechnung Deckungsbeitrag (Gesamt) Deckungsbeitrag (pro Stück)Umsatzerlöse - variable Kosten = Gesamter Deckungsbeitrag
    Preis - variable (Stück)Kosten = Deckungsbeitrag pro Stück
  106. 106Einstufige DeckungsbeitragsrechnungFixkosten des Unternehmens bleiben in einem Block bestehen und werden nicht weiter differenziert.
  107. 107Mehrstufige DeckungsbeitragsrechnungFixkosten des UN werden in mehrere Blöcke diffenziert. Damit lassen sich differenzierte Deckungsbeitraäge ermitteln z. B. nach Produkt, Produktgruppe, Bereich, Werk, Kunde, Projekt
    Eine differenzierte Steuerung anhand der Deckungsbeiträge ist möglich.
  108. 108Relativer DeckungsbeitragStückpreis - variable Stückkosten / EngpassFertigungszeit pro Stück
    Ist für Produktionsprogrammentscheidung wichtig.
  109. 109Engpassfaktoren (Deckungsbeitragsrechnung)Fertigungszeit
    Maximale Zuladung eines LKW
    Lagervolumen eines Mietlagers
    etc
  110. 110Deckungsbeitragsrechnung Gewinnschwellenanalyse (Break-Even-Analyse) Gesamte Kosten der PeriodeK = Kf + kv mal x
  111. 111Deckungsbeitragsrechnung Gewinnschwellenanalyse (Break-Even-Analyse) Erlös der PeriodeE = e mal x
    e = Erlös pro Stück
  112. 112Deckungsbeitragsrechnung Gewinnschwellenanalyse (Break-Even-Analyse)Der Punkt an dem sich der Erlös der Periode (E) mit den gesamten Kosten der Periode (K) schneidet.
    Gewinnzone oberhalb von K und unterhalb von E
    Verlustzone oberhalb von E und unterhalb von K
  113. 113Prozesskostenrechnung Funktionen von ProzessenProzesse als Bezugsgrößen: Verteilung der Gemeinkosten der indirekt-produktiven Bereiche über Prozesse
    Prozesse als Kostenträger: Ermittlung der Kosten der Unternehmensprozesse zur Prozessoptimierung
  114. 114Grundstruktur der ProzesskostenanalyseTätigkeitsanalyse
    Generierung von Teilprozessen (von Kostenstellen)
    Verdichtung zu Hauptprozessen
  115. 115Wertefluss der ProzesskostenrechnungWertefluss der Prozesskostenrechnung
  116. 116Aufteilung der Prozesse in (Teil-)Mengen ProzessmengenplanungHauptprozess: Material beschaffen
    Cost Driver: 3600 Material Beschaffung
    Teilprozesse: Angebote einholen, Bestellung aufgeben, ...
    Kostenstelle: Einkauf (unterschiedlich je Teilprozess)
    Prozessparameter: 1/3, 1, ...
    Maßgröße Teilprozess: 1.200 Angebote, 3.600 Bestellungen, ...
  117. 117Zusammenführung von Teilprozessen zum GesamtprozessZusammenführung von Teilprozessen zum Gesamtprozess
  118. 118Gesamtprozess-BetrachtungDurch die Gesamtprozess-Betrachtung können differenziertere Betrachtungen geführt werden im Vergleich zu „normaler Kostenbetrachtung“ z.B. mit Hilfe einer einfachen Kostenstellenrechnung!
  119. 119Grundsätzliche, wertschöpfende Kernprozesse eines Logistikzentrums als BeispielWareneingang - Lagerung - Picken - Warenausgang
  120. 120Kernprozesse der x Logistikzentren als BeispielKernprozesse der x Logistikzentren als Beispiel
  121. 121Target-CostingStärkere Ausrichtung der Unternehmen auf den Markt,
    Kostenorientierte Steuerung des Unternehmens über Produktlebenszyklus,
    Bestimmung Zielkosten,
    Kostenverbesserung,
    Beispiel: Entwicklung eines neuen PKW
  122. 122Ablauf Target-CostingAusarbeitung eines ersten Produktentwurfs,
    Bestimmung von Zielkosten für das Produkt,
    Zielkostenbestimmung für die Produktfunktionen/komponenten/teile, sowie Zielkostenerreichung im Rahmen der Entwicklung und Konstruktion,
    Zielkostenerreichung und -verbesserung im Rahmen des Markt und Nachlaufzyklus
  123. 123Target-Costing Zielkosten für das Produkt berechnenZielverkaufspreis
    - geplanter Stückgewinn
    = vom Markt erlaubte Kosten
    = Zielkosten für das Produkt
  124. 124Target-Costing Produkt- und Produktionsvorgabenkonzeptionelle Produktentwicklung
    Konstruktionsentwurf
    Detailkonstruktion
    Produktionsvorplanung
    Produktionsvorbereitung
  125. 125Target-Costing Spezifizierte ZielkostenZielkostenbestimmung für
    - Produktfunktionen
    - Produktkomponenten
    - Teile
  126. 126Zielkostenkontrolldiagramm GrafikZielkostenkontrolldiagramm Grafik
  127. 127Steuerungsimpulse des Target-CostingZielpreis 1000
    - Zielgewinn 100
    = Allowable Coast 900
    Drifting Coasts (Plankosten Status quo) = 1.100
    Sofortiger Reduktionsbedarf = 150
    Weiterer Reduktionsbedarf = 50
    Allowable Coast = 900
  128. 128Target-Costing Aufteilung des Produktes in ProduktionsfunktionenWichtige Produktfunktionen auflisten z. B. Komfort, Sicherheit, Leistung, Design und aus Sicht des Kunden gewichten
  129. 129Target-Costing Aufteilung des Produktes in Produktionsfunktionen Harte und weiche FunktonenHarte Funktionen: bestimmen die technische Leistung
    Weiche Funktionen: Dienen der Benutzerfreundlichkeit
    Bestimmten heute überwiegend den Wert des Produktes
  130. 130Target-Costing Aufteilung des Produktes in BaugruppenEinteilung und Gewichtung z. B. in B1 Karosserie, B2 Bremssystem, B3 Motor, ...
  131. 131Target-Costing Zurordnung des Beitrags der Baugruppen zu den ProduktionsfunktionenTarget-Costing Zurordnung des Beitrags der Baugruppen zu den Produktionsfunktionen
  132. 132Target-Costing Beitrag der Baugruppen zum Kundennutzen, Vergleich Kundennutzen und KostenanteilSiehe Beispiel Folie 127,128
  133. 133Target-Costing Einsparungsmöglichkeit-/NotwendigkeitEinsparungen durch:
    •Produktbezogene Kostensenkung
    •Ist Funktionsumfang so notwendig?
    •Verwendung von Spezialteilen sinnvoll?
    •Veränderung der Produktionstiefe? (make of buy)
    •Kostenstellenbezogene Kostensenkung
    •Änderung der Kapazitäten
    •Ablaufbezogene Kostensenkung
    •z.B. flexible Fertigungssysteme
    •Just in time Lieferungen

Informationen

Beschreibung
Internes Rechnungswesen 2. Semester
Erstellt von
Sabrina Heckler
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