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Questions in this quiz (20)
1Welche der folgenden Aussagen zur Einbeziehungskontrolle stimmen?
- Aa. Die Einbeziehungskontrolle betrifft keine Kaufverträge.
- Bb. Die Einbeziehungskontrolle gilt nur für Konsumenten.
- Cc. Kunden müssen die Möglichkeit haben vor Abschluss vom Inhalt der AGB Kenntnis zu erlangen.
- Dd. Die Verwendung von allgemeinen Geschäftsbedingungen und Vertragsformblätter
muss für Kunden bei Abschluss erkennbar sein. - Ee. Die Einbeziehungskontrolle muss gesondert vereinbart werden.
2Welche der folgenden Aussagen zum Personenrecht stimmen?
- Aa. Die Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit sich selbst durch rechtsgeschäftliches Handeln zu berechtigen oder zu verpflichten
- Bb. Die Geschäftsfähigkeit ist ein Unterfall der Handlungsfähigkeit
- Cc. Die Rechtsfähigkeit eines Menschenbeginnt mit der vollendeten Lebendgeburt
- Dd. GmbHs sind juristische Personen
- Ee. Menschen sind juristische Personen
3Welche der folgenden Verträge kommen bereits mit übereinstimmenden Willenserklärungen (Angebot und Annahme) zu Stande?
- Aa. Kaufvertrag über eine Semmel
- Bb. Kaufvertrag über Standard-Software
- Cc. Kaufvertrag über eine wertvolle Briefmarke
- Dd. Arbeitsvertrag
- Ee. Werkvertrag über eine Webseite
4Welche der folgenden Aussagen zu rechtsgeschäftlichen Erklärungen stimmen?
- AEine Willenserklärung ist nach der Vertrauenstheorie so zu verstehen, wie sie die
Erklärung abgebende Person meint - BSchriftliche Erklärungen müssen immer sofort nach Erhalt angenommen werden
- CGültige Willenserklärungen müssen nicht unbedingt ausdrücklich abgegeben werden
- DEine Willenserklärung ist jede mit Rechtsfolgewillen abgegebene Erklärung
- EBei einem Dissens kommt der Vertrag zustande
- AEine Willenserklärung ist nach der Vertrauenstheorie so zu verstehen, wie sie die
5Welche der folgenden Aussagen zu Verträgen stimmen?
- Aa. List ist arglistige Täuschung
- Bb. Aufgrund der Privatautonomie besteht bei Verträgen grundsätzlich Kontrahierungszwang
- Cc. Verträge mit juristischen Personen müssen AGB enthalten
- Dd. Verträge, die gegen die guten Sitten verstoßen sind relativ richtig
- Ee. Bei Scheingeschäften wird auf den tatsächlichen Willen abgestellt
6Welche Aussagen zu Rechtsgeschäften stimmen?
- Aa. Dissens bedeutet, dass die objektiven Erklärungswerte nicht übereinstimmen und
kein Vertrag zustande kommt. - Bb. Die Speziesschuld beschreibt den Leistungsgegenstand durch spezialisierende
Merkmale (etwa das Bild „Nighthawks“). - Cc. Bei absoluter Nichtigkeit gelten Rechtsgeschäfte als nicht entstanden.
- Dd. Im E-Commerce-Recht muss – im Unterschied zum physischen Geschäft – der Erhalt einer Willenserklärung nicht unverzüglich bestätigt werden.
- Ee. Die Speziesschuld beschreibt den Leistungsgegenstand durch generalisierende
Merkmale (Laptop des Typ „Hal 9000“).
- Aa. Dissens bedeutet, dass die objektiven Erklärungswerte nicht übereinstimmen und
7Welche der folgenden Aussagen zu rechtsgeschäftlichen Erklärungen stimmen?
- Aa. Gültige Willenserklärungen können auch schlüssig (konkludent) abgegeben werden.
- Bb. Man ist an Erklärungen unter Anwesen für eine angemessene Bedenkzeit gebunden.
- Cc. Eine Willenserklärung ist jede mit Rechtsfolgewillen abgegebene Erklärung.
- Dd. Eine Erklärung ist so zu verstehen, wie sie ein objektiver, redlicher, verständiger
Erklärungsempfänger verstehen durfte. - Ee. Ein Erklärungsirrtum ist nie ein beachtlicher Irrtum.
8Philip geht ins Geschäft und sagt dem Verkäufer Markus, dass er „den neuesten Computer
der Falcon-Serie“ haben will. Markus verkauft Philipp daraufhin einen Computer des Modells
„M-Falcon“. Tatsächlich wäre das neuste Modell aber der Typ „T-Falcon“. 1 Jahr später fällt
Philipp sein Irrtum bei einem Gespräch mit einem Kollegen auf. Welche der folgenden
Aussagen treffen zu?- Aa. Philipp kann seinen Irrtum nicht mehr geltend machen, da er bereits verfährt ist.
- Bb. Philipp kann seinen Irrtum geltend machen, da es sich um eine Fehlvorstellung bei
Vertragsabschluss handelt, diese ist ein beachtlicher Geschäftsirrtum und musste
Markus auffallen. - Cc. Es handelt sich um einen unbeachtlichen Geschäftsirrtum, da das Gerät funktioniert.
- Dd. Es handelt sich um einen Wegfall der Irrtumsgrundlage, da der Computer
funktioniert. Philipp kann den Irrtum nicht geltend machen. - Ee. Philipps Anspruch ist zwar nicht verjährt, aber es handelt sich um einen
unbeachtlichen Motivirrtum.
9Welche der folgenden Aussagen zum Personenrecht stimmen?
- Aa. Nur juristische Personen des öffentlichen Rechts (nicht aber des Privatrechts) können rechtsfähig sein.
- Bb. Menschen sind in der Regel ab 16 Jahren (Wahlalter) voll geschäftsfähig.
- Cc. Die Rechtsfähigkeit eines Menschen beginnt mit der vollendeten Lebendgeburt
(aber. Nasciturus). - Dd. Menschen sind juristische Personen.
- Ee. AGs sind juristische Personen.
10Welche Antworten bezüglich anwendbares Recht und Gerichtsstand sind richtig?
- Aa. Das anwendbare Recht beschäftigt sich vor allem mit der Frage, welches Gericht für einen Fall zuständig ist.
- Bb. Anwendbares Recht und das Land des Gerichtsstandes müssen nicht ident sein.
- Cc. Alternative Streitbeilegung ist nur bei hohen Streitbeträgen interessant.
- Dd. Gerichtsstände können von den Parteien nie frei gewählt werden, nur das
anwendbare Recht kann frei gewählt werden. - Ee. Statt der Zuständigkeit von Gerichten kann auch eine Zuständigkeit von
Schiedsgerichten vereinbart werden.
11Welche der folgenden Aussagen zur Konventionalstrafe stimmen?
- Aa. Ein über den in der Konventionalstrafe festgelegten Betrag hinausgehender Schaden kann nie eingeklagt werden, der Kläger ist auf die Konventionalstrafe beschränkt.
- Bb. Konventionalstrafen sind als pauschalisierter Schadensersatz unabhängig von der Höhe des tatsächlich entstandenen Schadens.
- Cc. Die Konventionalstrafe wird in §879 ABGB geregelt.
- Dd. Übermäßig hohe Konventionalstrafen können nicht richterlich gemäßigt werden.
- Ee. Um die Konventionalstrafe einklagen zu können, ist es notwendig, dass der Schädiger schulhaft und rechtswidrig gehandelt hat.
12 Welche der folgenden Aussagen zur Geltungs- und Inhaltskontrolle stimmen?
- Aa. Die Geltungskontrolle besagt, dass sich die Parteien auf die Geltung von dispositivem Recht einigen müssen.
- Bb. Die Inhaltskontrolle besagt, dass gröblich benachteiligende Nebenbestimmungen nicht Inhalt des Vertrages werden können.
- Cc. Geltungs- und Inhaltskontrolle sind nur auf Unternehmer anwendbar.
- Dd. Die Geltungskontrolle besagt, dass nachteilige Klauseln ungewöhnlichen Inhalts, mit denen der Vertragspartner nicht rechnen musste, nicht Inhalt des Vertrages werden, außer die Gegenseite weist auf sie hin.
- Ee. Die Inhaltskontrolle besagt, dass gröblich benachteiligte Hauptbestimmungen nicht Inhalt des Vertrages werden können.
13Welche Antworten zur elektronischen Signatur sind richtig?
- Aa. Die elektronischen Signatur muss bei fast allen Webseiten (Ausnahme: „Kleine
Webseite“) im Impressum angegeben werden. - Bb. Sämtliche Rechtshandlungen können auch – gültig – mit der qualifizierten
elektronischen Signatur getätigt werden. - Cc. Die elektronische Signatur ist in Österreich eher technologieneutral geregelt.
- Dd. Ein wichtiges Merkmal der qualifizierten elektronischen Signatur ist, dass sie von einer sicheren Signaturerstellungseinheit erstellt wird.
- Ee. Die elektronische Signatur ist in jedem EU-Staat sehr unterschiedlich geregelt.
- Aa. Die elektronischen Signatur muss bei fast allen Webseiten (Ausnahme: „Kleine
14Welche Aussagen zum Schutz von Informationen sind richtig
- Aa. Immaterialgüterrechte sind in der Regel nicht übertragbar
- Bb. Für Immaterialgüterrechte ist in der Regel das Territorialitätsprinzip maßgeblich
- Cc. Immaterialgüterrechte gelten nur gegenüber den Vertragspartnern
- Dd. Informationen können nicht nur durch Gesetz sondern auch durch Vertrag geschützt werden
- Ee. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl der Immaterialgüterrechte (numerus clausus)
15Welche Bestandteile einer Website können urheberrechtlich geschützt sein?
- Aa. Text
- Bb. Code
- Cc. Videos
- Dd. Fotos
- Ee. Graphisches Design/Aussehen
16Welche der folgenden Aussagen zum Urheberrecht stimmen?
- Aa. Die Idee selbst ist geschützt
- Bb. Die Schutzfrist endet 70 Jahre nach Werkschöpfung
- Cc. Die Urhebereigenschaft entsteht durch Realakt
- Dd. Die Ausführung einer Idee ist geschützt, aber nicht die Idee selbst
- Ee. Urheber eines Werkes ist, wer es geschaffen hat
17Welche der folgenden Aussagen zum Urheberrecht stimmen?
- ACopyright und Urheberrecht sind ident.
- BGeschützt wird durch das Urheberrecht schon die Idee selbst und nicht erst ihre Umsetzung bzw. Ausformulierung.
- CDie Schutzvoraussetzungen des Urheberrecht sind: Vorliegen einer originellen bzw. individuellen geistigen Schöpfung, die einer der Werkkategorien des UrhG zuordenbar ist.
- DUrheber ist der Werkschöpfer.
- EDie Schutzvoraussetzungen des Urheberrechts sind: Vorliegen einer geistigen Schöpfung, der Realakt allein genügt um Urheberrechtsschutz zu begründen.
18Welcher der folgenden Aussagen zum Schutz von Immaterialgüterrechten stimmen?
- Aa. Für Urheberrecht ist ein größeres Maß an Originalität notwendig, das Werk muss unterscheidbar sein.
- Bb. Gesetztes- oder sittenwidrige Werke sind nicht durch das Urheberrecht geschützt.
- Cc. Software wird in der Regel durch Patente geschützt.
- Dd. Es gibt einen Auskunftsanspruch gegen den Internet-Provider über dynamische IP-Adressen.
- Ee. Bildnisse von verstorbenen Personen dürfen nicht öffentlich ausgestellt werden,
wenn dadurch berechtigte Interessen eines nahen Angehörigen verletzt werden.
19Welcher Aussagen zum Schutz von Informationen sind richtig?
- Aa. Immaterialgüterrechte gelten nur gegenüber den Vertragspartnern.
- Bb. Immaterialgüterrechte sind in der Regel übertragbar.
- Cc. Immaterialgüterrechte gelten in der Regel weltweit.
- Dd. Immaterialgüterrechte können nicht nur das Gesetz, sondern auch durch Vertrag geschützt werden.
- Ee. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Immaterialgüterrechte (numerus clausus)
20Wer ist vermutlich aller voll geschäftsfähig?
- ADer Hund
- BRoboter
- C30 jährige Mutter
- D13 jähriger Thomas
- Eschwerer Demenz leidender Großvater Otto
Information
- Description
- Info und Recht Quiz on IUR, created by Arreza Fetahaj on 08/02/2018.
- Author
- Arreza Fetahaj
- Language
- Deutsch
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