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Differenzielle Psychologie 7-10
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Questions in this quiz (69)
1Leistungsdiagnostik - Psychologisch - diagnostische Verfahren
- AAnamnese (Sammlung relevanter Infos, zielt auf subjektive Sicht)
- BBiographisches Inventar (relevante objektiv nachvollziehbare Infos)
- CExploration (simuliert reale berufliche Anforderungssituation)
- DVerhaltensbeobachtung (Wahl/Ablehnung durch Personen des Umfeldes)
- EAssessment - Center (entscheidungsorientiertes Gespräch)
- FSoziogramm (gezielte, kontrollierte Wahrnehmung)
- GArbeitsplatzanalyse (Infos zur beruflichen Situation und Position)
- HTests (diagn. Prüfverfahren, das Verhalten in standard. Situat. erhebt)
- IEmpirische Studie
2Formale Gestaltungsmöglichkeiten von Tests
- AFreies Antowrformat vs. Multiiple-Choice-Format
- BKästchenformat
- CSingle-Choice vs. Multpiple Choice
- DGruppen vs. Individualverfahren
- EPapier-Bleistift-vs. Computerverfahren
- FPower-Tests vs. Speed (and-Power-)Tests
- GFreies Antworten vs. Computerverfahren
- HMultiple-Choice-Format vs. Individualverfahren
3Freies Antwort Format: Vorteile
- Averrechnungssicher
- Bdiagnostisch aufschlussreich (aber nicht automatisch);
- CObjektivität eher gegeben;
- Dgroßer Freiraum für Testperson;
- Eideal für Exploration;
4Multiple-Choice (MC) – Vorteile:
- Averrechnungssicher;
- Bökonomischer (bei Bearbeitung, Auswertung);
- Canonymer
- Dmehrere Lösungsstrategien (Produktions-,
Falsifikationsstrategie etc.) nicht eindimensional; - EObjektivität eher gegeben;
- Ffür Gruppentestungen geeigneter;
5Multiple-Choice (MC) – Nachteile:
- Adiagnostisch weniger aufschlussreich;
- BRate-Effekte (bei zu vielen Antwortalternativen
Probleme mit Merkfähigkeit, Konzentration, Motivation) - CAuswertung problematischer;
- Dmehrere Lösungsstrategien (Produktions-,
Falsifikationsstrategie etc.) nicht eindimensional; - EMöglichkeit zu schummeln/abzuschreiben größer;
- Fprüft nur Wiedererkennen (leichter), nicht Reproduzieren;
- Gkeine nuancierten Abwägungen möglich/Zumutbarkeit
(daher: z.B. 5-stufige Antwortskala);
6Speed-Tests: Leistungsanforderung unter Zeitdruck, mit Zeitbegrenzung, misst auch
Umgang mit Stresssituation, ethische Bedenken, testtheoretische
Einwände wegen Zweidimensionalität (unklar, was gemessen wird);- ATrue
- BFalse
7Power-Tests:
Leistung ohne Zeitbegrenzung wird gemessen, misst „reines“ Wissen,
kann sehr lange dauern, kaum für Gruppentestungen geeignet;- ATrue
- BFalse
8Speed-and-Power-Tests:
Leistungsanforderung unter Zeitdruck, mit Zeitbegrenzung, misst auch
Umgang mit Stresssituation, ethische Bedenken, testtheoretische
Einwände wegen Zweidimensionalität (unklar, was gemessen wird);- ATrue
- BFalse
9Gruppenverfahren: Vorteile
+ ökonomischer;
+ unabhängiger von TestleiterIn (Objektivität);
+ an Schrift gebundener- ATrue
- BFalse
10Gruppenverfahren:
+ ökonomischer;
+ annähernd gleiche Bedingungen für alle Altersgruppen;
+ anonymer;- ATrue
- BFalse
11Gruppenverfahren:
+ ökonomischer;
+ unabhängiger von TestleiterIn (Objektivität);
+ anonymer;- ATrue
- BFalse
12Gruppenverfahren: Nachteile
an Schrift gebundener;
Möglichkeit zu schummeln/abzuschreiben größer;
Störungen, Ablenkungen durch andere Testpersonen;- ATrue
- BFalse
13Papier-Bleistift-Verfahren („paper-pencil“):
• annähernd gleiche Bedingungen für alle Altersgruppen;- ATrue
- BFalse
14Computerverfahren:
• Vorgabe von Papier-Bleistift-Tests am Computer;
• computergestützte Vorgabe von Tests
(Computer ersetzt nicht TestleiterIn);
• Möglichkeit zu schummeln/abzuschreiben größer;- ATrue
- BFalse
15Computerverfahren:
- A• Vorgabe von Papier-Bleistift-Tests am Computer;
- B• annähernd gleiche Bedingungen für alle Altersgruppen;
- Ccomputergestützte Vorgabe von Tests
(Computer ersetzt nicht TestleiterIn); - Doriginäre Computertests (die es ohne Computer nicht geben könnte);
16Vorteile der computergestützten Diagnostik:
- AÖkonomie
- BFairness bei der Auswertung
- Cmehrere Variablen können gleichzeitig und exakter erfasst werden;
- DSkalierung der Testergebnisse
- EEichung möglich
- FStandardisierung und Automatisierung von Testdurchführung und
Auswertung höhere Objektivität; - GVerfügbarkeit der Ergebnisse;
- HKeine Testleiter nötig
- IEinbindung von Multimedia-Sequenzen in den diagnostischen
Prozess; - J• adaptives Testen, Aufmerksamkeits-, Reaktionszeitmessungen etc.
17Computertests - Risiken
- Aauch Personen ohne eine psychologisch-diagnostische Ausbildung
können Tests durchführen und vom Rechner auswerten lassen; - BObjektivität ist gering, da jeder den Test erstellen kann.
- CBeeinträchtigung der Testergebnisse durch die Gewohnheiten der
Testpersonen mit dem Computer umzugehen; - Dvariiert bei der Darbietung der Items der Anteil an auditiver und
visueller Information, muss die Vergleichbarkeit der Testsituation
angezweifelt werden; - Ekeine nuancierten Abwägungen möglich/Zumutbarkeit
(daher: z.B. 5-stufige Antwortskala); - FRate-Effekte (bei zu vielen Antwortalternativen
Probleme mit Merkfähigkeit, Konzentration, Motivation);
- Aauch Personen ohne eine psychologisch-diagnostische Ausbildung
18Leistungsdiagnostik
- AAllgemeine Intelligenztests
- BMultidimensonaler Intelligenzstest
- CSpezielle Leistungstests
- DMultiple- Choice -Test
- EIndividualtest
19Allgemeine Intelligenztestbatterien: Gruppenverfahren
- A– Adaptives Intelligenz Diagnostikum (AID 3)
- B– Intelligenz-Struktur-Test 2000 R (IST-2000R)
– Wilde Intelligenz Test (WIT-2)
20Allgemeine Intelligenztestbatterien
Einzelverfahren: z.B.- A– Adaptives Intelligenz Diagnostikum (AID 3)
- B– Intelligenz-Struktur-Test 2000 R (IST-2000R)
– Wilde Intelligenz Test (WIT-2)
21Spezielle Leistungstests
behandeln nur einzelne Intelligenzfaktoren;
• teils als Untertests in Allgemeinen Intelligenztestbatterien;- ATrue
- BFalse
22Intelligenz-Struktur-Test
• behandeln nur einzelne Intelligenzfaktoren;
• teils als Untertests in Allgemeinen Intelligenztestbatterien;- ATrue
- BFalse
23Beispiele für Spezielle Leistungstests
- ADreidimensionaler Würfeltest (3DW)
- Bd2-R
- CZahlenreihentest (ZRT)
- DWortschatztest (WST)
- ELern- und Gedächtnistest (LGT-3)
- FFigurenauswahl (FA)
- GWiener Matrizen-Test (WMT)
- HZahlen-Verbindungs-Test (ZVT)
24Intelligenz-Struktur-Test I IST 2000
- ALiepmann, Beauducel, Brocke & Amthauer (2001)
- BLiepmann, Beauducel, Brocke & Amthauer (2007)
- CLiepmann, Jäger, Brocke & Amthauer (2001)
- DSatzergänzung (SE)
Analogie (AN)
Gemeinsamkeiten (GE)
Rechenaufgaben (RE)
Zahlenreihen (ZR)
Rechenzeichen (RZ) - EFigurenauswahl (FA)
Würfelaufgaben (WÜ)
Matrizen (MA) - FMerkaufgaben verbal
Merkaufgaben figural - G• Arbeitseffizienz
• Wissen Wirtschaft
• Wissen Informationstechnologie
25Wilde Intelligenztest (WIT-2)
- AKersting, Althoff & Jäger (2008)
- BKersting, Althoff & Jäger (2010)
- Cbasiert auf Thurstones Modell;
- Dbasiert auf Cattrell Modell;
- Eacht Dimensionen (elf Untertests):
- Fsechs Dimensionen (12 Untertests):
- G• Sprachliches Denken (gleiche Wortbedeutung, Analogien)
• Rechnerisches Denken
• Räumliches Denken
• Schlussfolgerndes - H• Merkfähigkeit
• Arbeitseffizienz
• Wissen Wirtschaft
• Wissen Informationstechnologie - Imisst konzentrierte Aufmerksamkeit;
- J• Realitätssicherheit (fehlende Details von Gegenständen auf Bildkarten zeigen)
• Soziale und Sachliche Folgerichtigkeit (Bildfolgen von Geschichten ordnen)
• Kodieren und Assoziieren (Symbole kodieren)
• Antizipieren und Kombinieren-figural (Teile einer Figur zusammensetzen)
• Analysieren und Synthetisieren-abstrakt (geometrische Muster nachlegen)
26Adaptives Intelligenz Diagnostikum - „adaptiv“: die Auswahl einer Frage orientiert sich am Antwortverhalten bei vorangehender Frage
- AEinzelverfahren
- BKersting, Althoff & Jäger (2008),
- CKubinger (2009)
- D6-16 Jahre
- Ebasiert auf Wechslers Intelligenztheorie;
- Fbasiert auf Thurstones Modell;
- GVerbal-akustische Fähigkeiten:
• Alltagswissen (mündliche Fragen)
• Angewandtes Rechnen (vorgelesene Textrechnungen lösen)
• Unmittelbares Reproduzieren-numerisch (Wiederholen vorgesagter Zahlenfolgen)
• Synonyme Finden (mündliche Fragen)
• Funktionen Abstrahieren (mündliche Fragen, Gemeinsamkeiten finden)
• Soziales Erfassen und Sachliches Reflektieren (mündliche Fragen) - H• Merkfähigkeit
• Arbeitseffizienz
• Wissen Wirtschaft
• Wissen Informationstechnologie - I• Realitätssicherheit (fehlende Details von Gegenständen auf Bildkarten zeigen)
• Soziale und Sachliche Folgerichtigkeit (Bildfolgen von Geschichten ordnen)
• Kodieren und Assoziieren (Symbole kodieren)
• Antizipieren und Kombinieren-figural (Teile einer Figur zusammensetzen)
• Analysieren und Synthetisieren-abstrakt (geometrische Muster nachlegen) - JManuell-visuelle Fähigkeiten:
27Verbal-akustische Fähigkeiten:
- AAdaptives Intelligenz Diagnostikum
- BWilde Intelligenztest (WIT-2)
- CAlltagswissen (mündliche Fragen)
- D• Angewandtes Rechnen (vorgelesene Textrechnungen lösen)
- EUnmittelbares Reproduzieren-numerisch (Wiederholen vorgesagter Zahlenfolgen)
- FSynonyme Finden (mündliche Fragen)
- GKodieren und Assoziieren (Symbole kodieren)
- HFunktionen Abstrahieren (mündliche Fragen, Gemeinsamkeiten finden)
- ISoziales Erfassen und Sachliches Reflektieren (mündliche Fragen)
28Dreidimensionaler Würfeltest (3DW)
- AGittler (1990), ab 13 Jahren;
- BKubinger (2009), 6-16 Jahre,
- Cmisst räumliches Vorstellungsvermögen
- D18 Würfelaufgaben
- E16 Würfelaufgaben
29d2-R
- AKubinger (2009)
- BBrickenkamp, Schmidt-Atzert & Liepmann (2010)
- CDurchstreichtest mit figuralem Material;
- Dmisst räumliches Vorstellungsvermögen
30Welche Tests gehören NICHT zu den speziellen
Leistungstests?- ADreidimensionaler Würfeltest (3DW)
- BWortschatztest (WST)
- CLern- und Gedächtnistest (LGT-3)
- DIntelligenz-Struktur-Test
- EZahlen-Verbindungs-Test (ZVT)
- FWIT-2
- GAID2
31Anforderungen an Persönlichkeitstheorien
- AÜbereinstimmung mit beobachtbaren Daten;
- Bermöglichen Beobachtung neuer Daten;
- Cökologisch
- Dtheoretisch fundiert
- Enützlich (heuristisch, funktionalistisch);
- Fveri- oder falsifizierbar;
- Gbeobachtete Daten sollten besser erklärt werden können;
- Hzuverlässige Vorhersagen
- Ikeine unnötigen Annahmen;
32Arten von Persönlichkeitstheorien
- APsychodynamische Theorie (z.B. Freud/Formales Strukturmodell: Es,
Ich, Über-Ich; Adler, Jung, Erikson) - BHumanistische Persönlichkeitstheorien (z.B. Rogers, Maslow, Horney)
- CSozial-neurologische Theorie (z.B. Bandura, Mischel)
- DKognitive Persönlichkeitstheorie (z.B. Kelly)
- ESozial-kognitive Theorie (z.B. Bandura, Mischel)
- FTemperaments-Typologien
- GTheorie der Persönlichkeitswesenszüge (z.B. Allport, Eysenck, Cattell)
- APsychodynamische Theorie (z.B. Freud/Formales Strukturmodell: Es,
33Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker
und Melancholiker
- Körperbau in Zusammenhang mit Persönlichkeit- ATrue
- BFalse
34William Sheldon: Lerntheoretischer Ansatz
- ATrue
- BFalse
35Endomorph
- AWilliam Sheldon
- BNeigung zu Schlankheit (auch leptosom)
- CNeigung zu Adipositas (auch pyknomorph)
36Persönlichkeitstheorie von Guilford
- Asieben Bereiche der Persönlichkeit:– morphologische Traits: z.B. Größe, Gewicht;
– physiologische Traits: z.B. Pulsschlag, Stoffwechsel;
– Bedürfnisse (motivationale Traits);
– Interessen (motivationale Traits);
– Einstellungen (motivationale Traits);
– Eignungen;
– Temperamentsdimensionen; - Bvier Ebenen:
1) Niveau der spezifischen Handlungen;
2) Gewohnheiten/Hexis-Niveau: „konstante Disposition im
Psychischen“ (z.B. lieber mit anderen zusammenarbeiten als allein);
3) Niveau der primären Wesenszüge (z.B. Geselligkeit);
4) Typusniveau: „stark verallgemeinerte Traits“ (z.B. Alpha-Typ,
angepasst); - Cvier hierarchische Ebenen:
1) Behavior Tendencies
2) First Stratum Source Traits
3) Second Stratum Source Traits
4) Third Stratum Source Traits - D• drei Dimensionen
– Neurotizismus
– Extraversion/Introversion
– Psychotizismus
- Asieben Bereiche der Persönlichkeit:– morphologische Traits: z.B. Größe, Gewicht;
37Welche Datenquellen zieht Cattell für seine
Persönlichkeitstheorie heran?- AVerhaltensdaten (L-Daten),
- BFragebogendaten (Q-Daten),
- COffenheit für Erfahrungen (E-Daten)
- DObjektive Tests
(T-Daten) - ESubjetive Tests (T-Daten)
38Vier hierarchische Ebenen von Cattell:
- A1) Behavior Tendencies
2) First Stratum Source Traits
3) Second Stratum Source Traits
4) Third Stratum Source Traits - B1) First Stratum Source Traits
2) Second Stratum Source Traits
3) Third Stratum Source Traits
4) Fourth Stratum Source Traits - C– spezifische Verhaltensweisen;
– Gewohnheiten, habituelle Reaktionen;
– Traits, Persönlichkeitszüge;
– Typen (mehrere zusammengehörige Eigenschaften);
- A1) Behavior Tendencies
39Welche Dimensionen gibt es bei der
Persönlichkeitstheorie von Eysenck?- ANeurotizismus
- BExtraversion/Intraversion
- CPsychotizismus
- DVerträglichkeit,
- EOffenheit für Erfahrungen
40Eysencks Persönlichkeitstheorie- Was trifft zu?
Extraversion: Höhere E-Werte korrelieren mit niedriger kortikaler
Erregung (arousal level): ARAS ist bei Extravertierten abgesenkt.- ATrue
- BFalse
41Neurotizismus: Höhere N-Werte korrelieren mit niedrigen Schwellenwerten
im Limbischen System, so dass sehr schnell Angst-, Abwehr- oder
Aggressionsreaktionen ausgelöst werden.- ATrue
- BFalse
42Psychotizismus: Höhere P-Werte korrelieren mit höheren Anteilen an
den Hormonen „serotonin“ (einem Synapsentransmitter) und
„Testosteron“ (dem männlichen Sexualhormon)- ATrue
- BFalse
43Extraversion: Höhere E-Werte korrelieren mit niedrigen Schwellenwerten
im Limbischen System, so dass sehr schnell Angst-, Abwehr- oder
Aggressionsreaktionen ausgelöst werden- ATrue
- BFalse
44Neurotizismus: Höhere N-Werte korrelieren mit höheren Anteilen an
den Hormonen „serotonin“ (einem Synapsentransmitter) und
„Testosteron“ (dem männlichen Sexualhormon)- ATrue
- BFalse
45Psychotizismus:Höhere P-Werte korrelieren mit niedriger kortikaler
Erregung (arousal level): ARAS ist bei Extravertierten abgesenkt.- ATrue
- BFalse
46Fünf-Faktoren-Modell (Big Five)
- AGoldberg 1981
- BAllport & Odbert
- CEysenck
- DO: Openness
- EC: Creativity
- FC: Conscientiousness
- GE: Extroversion
- HE: Extraversion
- II:Introversion
- JP: Psychozismus
47Impulsives Verhalten zeigen eher …
- AJunge
- BMädchen
- CKinder unterer sozialer Schichten
- Djüngere Kinder
- Eältere Kinder
- FProbanden mit niedrigeren Werten in sprachfreien Tests
- Gfeldabhängige Kinder
- HKinder, die nur kurze Zeit aufmerksam sein können
48Was kann man als Kriterien für Kreativität sehen?
- ANeuartigkeit
- BOriginalität
- CZielgerichtetheit
- DNützlichkeit
- EOffenheit
- FÜberschneidung mit Intelligenz
- GÜberschneidung mit Persönlichkeit
- Hdivergentes denken
- Idifferenziertes Denken
- Jflexibles Denken
49Kritik an Kreativitätsdiagnostik
- Akein einheitliches Konzept;
- Bkeine standardisierten Auswertungsverfahren;
- Cmehrere Variablen können gleichzeitig und exakter erfasst werden;
- Ddauert länger;
- EWer kann entscheiden, was originell ist?
- FSubjektivität der Beurteilung;
- GBegriff der Kreativität abhängig von der jeweiligen Epoche und
Gesellschaft;
50Kreativitätsdiagnostik
- ATorrance Test of Creative Thinking TTCT
(verbaler, figuraler Teil); - BBig Five
- CMinnesota Tests of Creative Thinking (Torrance, 1962):
ungewöhnliche Verwendungen, Verbesserungsvorschläge, Figurenergänzen; - DTest zum divergenten Denken für 4.-6. Schulstufe TDK-4-6
(Mainberger); - EKreativitätstest für Vorschul- und Schulkinder KVS-P (Krampen,
Freilinger & Wilmes); - FCircle-Test: 5x3 Kreise phantasievoll gestalten;
- GTest zum Schöpferischen Denken TSD-Z (Urban & Jellen);
- ATorrance Test of Creative Thinking TTCT
51Kreativitätsdiagnostik:
häufige Methoden:
Geschichten möglichst originell fortführen,
Verbesserungsvorschläge für Gebrauchsgegenstände machen,
ausgefallene Verwendungsmöglichkeiten erfinden,
Dinge mit bestimmten Eigenschaften aufzählen;- ATrue
- BFalse
52mögliche Kriterien von Kreativität:
- ARichtigkeit
- BDivergentes Denken (liefert mehrere, verschiedene Lösungen)
- CQualität
- DQuantität
- EInhalt
- FOriginalität
- GElaboration
- HInduktives Denken
- IMethodensicherheit
53Faktorenanalytisch begründete Fragebögen
- A16 Persönlichkeits-Faktoren-Test (16 PF)
- BBig Five
- CIST 2000
- DFreiburger Persönlichkeits-Inventar FPI
- ETrier Persönlichkeitsfragebogen (TPF)
- FNEO-Fünf-Faktoren-Inventar (FFI)
- GGießen Test
- HMinnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI)
- IRorschach
54Persönlichkeitsdiagnostik
- AFaktorenanalytisch begründete Fragebögen
- BDreidimensionaler Würfeltest (3DW)
- CA-priori-Fragebögen (hypothetisch festgelegte Skalen)
- DObjektive Persönlichkeitstests
- ESpezielle Persönlichkeitsfragebögen
- FProjektive Tests
55• beruht auf Faktorentheorie Cattells (Cattell, Eber & Tatsouka,
1970);
• 1983, 1994: deutsche Version von
Schneewind, Schröder & Cattell (16 PF-R);
• weltweit am häufigsten verwendeter Persönlichkeitstest;
• fünf Sekundärfaktoren (Globalfaktoren);
• Einsatzbereich: Erwachsene ab 18 Jahren;
• Bearbeitungsdauer: 30-45 Minuten;- AFreiburger Persönlichkeits-Inventar FPI
- B16 Persönlichkeits-Faktoren-Test (16 PF)
- CNEO-Fünf-Faktoren-Inventar (FFI)
- DGießen Test
56• Fahrenberg & Selg (1970);
• für klinische Zwecke (und Forschung) entwickelt;
• weit verbreitet im deutschsprachigen Raum;
• Skalen: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung,
Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit,
Aggressivität, Beanspruchung, Körperliche Beschwerden,
Gesundheitssorgen, Offenheit, Extraversion, Emotionalität;- AFreiburger Persönlichkeits-Inventar FPI
- BNEO-Fünf-Faktoren-Inventar (FFI)
- CGießen Test
- D16 Persönlichkeits-Faktoren-Test (16 PF)
57• beruht auf „Big Five“;
• Costa & McCrae (1980);
• deutsch: Borkenau & Ostendorf (1993);
• 60 Items (Skalen: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit
für Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit);
• auf 5-stufiger Skala zu beantworten;- AGießen Test
- BNEO-Fünf-Faktoren-Inventar (FFI)
- CFreiburger Persönlichkeits-Inventar FPI
58• von Beckmann, Brähler & Richter (1991);
• auf Basis der psychoanalytischen Theorie;
• standardisierter Fragebogen;
• im deutschen Sprachraum sehr verbreitet;
• Schwerpunkt: soziale Einstellungen und Reaktionen;
• Selbst-/Fremdeinschätzung;
• 40 (bipolare) Items, ca. 15 Minuten;
• ab 18 Jahren;
• z.B. im Personalwesen, Berufs- und Bildungsberatung;- AGießen Test
- BNEO-Fünf-Faktoren-Inventar (FFI)
- CFreiburger Persönlichkeits-Inventar FPI
591) Soziale Resonanz: eigene Wirkung auf Umwelt, Beliebtheit,
wahrgenommene soziale Rolle etc.
2) Dominanz: Streitlust, Durchsetzungsfähigkeit, Geduld etc.
3) Kontrolle: Ordnungssinn, Ehrgeiz, emotionale Kontrolle etc.
4) Grundstimmung: depressiv bis hypo-manisch;
Ängstlichkeit, Selbstkritik, Unabhängigkeit, Bedrücktheit etc.
5) Durchlässigkeit: Aufgeschlossenheit, Nähe und Offenheit
gegenüber anderen Menschen, Vertrauen etc.
6) Soziale Potenz: Geselligkeit, Unbefangenheit, Phantasie- AGießen Test/Skalen
- BNEO-Fünf-Faktoren-Inventar (FFI)
- CFreiburger Persönlichkeits-Inventar FPI
60Trier Persönlichkeitsfragebogen (TPF)
- ABecker (1989);
- BA-priori-Fragebögen
- CFaktorenanalytisch begründete Fragebögen:
- Dvon Beckmann, Brähler & Richter (1991)
- Eauf Basis der psychoanalytischen Theorie;
- F18–80 Jahre;
- GInstrument zur Erfassung von seelischer Gesundheit und
Verhaltenskontrolle („Superfaktoren“); - HUnterskalen: (1) Verhaltenskontrolle, (2) Seelische Gesundheit,
(3) Sinnerfülltheit vs. Depressivität, (4) Selbstvergessenheit vs.
Selbstzentrierung, (5) Beschwerdefreiheit vs. Nervosität, (6)
Expansivität, (7) Autonomie, (8) Selbstwertgefühl und (9)
Liebesfähigkeit;
61Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI)
- AA-priori-Fragebögen:
- BFaktorenanalytisch begründete Fragebögen
- CHathaway & McKinley (1943)
- DInstrument zur Erfassung von seelischer Gesundheit und
Verhaltenskontrolle („Superfaktoren“); - ESchwerpunkt: soziale Einstellungen und Reaktionen;
- F566 Items, zehn Skalen:
Hypochondrie, Depression, Hysterie, Psychopathie, Maskulinität/
Feminität, Paranoia, Psychasthenie, Schizophrenie, Hypomanie,
Soziale Introversion/Extraversion; - Geiner der weltweit am häufigsten eingesetzten Persönlichkeitstests
(erstaunlicherweise); - Hursprüngliches Grundanliegen: Kategorisierung in traditionelle
psychiatrische Kategorien;
62Objektive Persönlichkeitstests
- Aerfassen das Verhalten in einer Situation, ohne dass
sich das Individuum selbst beurteilen muss; - BAugenscheinvalidität sollte gering sein (kann durch
Aufgabenwahl oder Auswertungsmethode erreicht
werden); - Cz.B. Registrierung des Arbeits- und
Prozessverhaltens einer Person durch den
Computer; - DSchwerpunkt: soziale Einstellungen und Reaktionen;
- ESelbst-/Fremdeinschätzung;
- Aerfassen das Verhalten in einer Situation, ohne dass
63Belastbarkeits-Assessment: computerisierte Objektive P.batterie (BAcO)
- Aab 18 Jahren
- Bab 15 Jahren
- COrtner, Kubinger, Schrott, Radinger & Litzenberger 2011
- D40-100 Minuten
- ESechs Facetten der Belastbarkeit
- FSignierung: z.B. nach Exner (1991) oder Bohm (1996)
64sechs Facetten der Belastbarkeit (Untertests):
• Zeitdruck
• Anwesenheit anderer
• Aufgabenkollision
• Verhinderung des planmäßigen Vorgehens
• inadäquates Feedback
• ungünstige Arbeitsbedingungen- AMinnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI)
- BBelastbarkeits-Assessment: computerisierte Objektive P.batterie (BAcO)
- CTrier Persönlichkeitsfragebogen (TPF)
65Persönlichkeitsdiagnostik (7)
- AFaktorenanalytisch begründete Fragebögen
- BA-priori Fragebögen
- CObjektive Persönlichkeitstests
- DSpezielle Persönlichkeitsfragebögen
- EProjektive Tests
- FDokumentenanalyse
- GExpressives Verhalten
- HGespräche Interviews
66Wurde für klinische und Forschungszwecken entwickelt
- A16 Faktorentest
- BRorschach
- CTrier-Persönlichkeitsfragebogen (TPF)
- DFreiburger Persönlichkeits-Inventar
67misst soziale Einstellungen und Reaktionen
- ANEO 5 Faktoren Test
- BGießen Test
- C16 Persönlichkeitsfaktoren Test
68Instrument zur Erfassung von seelischer Gesundheit
- ATrier Persönlichkeits Fragebogen
- BRorschach
- CMinnesota Multiphasic personality Inventory
69A - priori Fragebogen
- A16 Persönlichkeits Faktoren Fragebogen
- BNEO Fünf Faktoren Inventar (FPI)
- CTrier - Persönlichkeitsfragebogen (TPF)
- DMinnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI)
Information
- Description
- Quiz on Differenzielle Psychologie 7-10, created by Ka-Ying Ke on 23/01/2019.
- Author
- Ka-Ying Ke
- Language
- Deutsch
- Views
- 4
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