Quiz
Jourwa Einheit 1,2,3,4
Questions in this quiz (43)
1Welche Themen stehen im Fokus der Vorlesung "Journalismus im Wandel"? (3)
- APolitischer Wandel.
- BGesellschaftlicher Wandel.
- CTechnologischer Wandel.
- DÖkonomischer Wandel.
- EHistorischer Wandel.
- FKultureller Wandel.
2Welche Einflussebenen werden im Forschungsfeld des Journalismus berücksichtigt? (3)
- AMakroebene (Gesellschaft und Politik).
- BMesoebene (Organisationale Strukturen).
- CMikroebene (Individuelle Akteure).
- DMetaebene (Weltweite Trends).
- ENanoebene (Individuelles Handeln).
- FÖkonomische Ebene (Finanzstrukturen).
3Welche Schlüsselfragen behandelt die Vorlesung? (3)
- AWie beeinflusst Wandel den Journalismus?
- BIst Wandel im Journalismus positiv oder negativ?
- CWelche Technologien prägen den Journalismus?
- DWelche Rolle spielen Familienstrukturen im Journalismus?
- EWie wirkt sich der Populismus auf den Journalismus aus?
- FWelche Akteursstrukturen sind dominant?
4Was sind Schlüsselbegriffe der Vorlesung? (3)
- AGesellschaft.
- BDemokratie.
- CTechnologie.
- DQualität im Journalismus.
- EHistorischer Kontext.
- FProfessionalisierung des Journalismus.
5Welche Herausforderungen im Journalismus werden thematisiert? (3)
- AFinanzielle Probleme.
- BPolitische Herausforderungen.
- CSinkendes Vertrauen in Medien.
- DEinfluss sozialer Netzwerke.
- ETechnologischer Wandel.
- FRückgang lokaler Berichterstattung.
6Was kennzeichnet das Ziel der Vorlesung? (3)
- AVertiefung des Wissens zur Rolle des Journalismus.
- BEntwicklung praktischer journalistischer Fähigkeiten.
- CFörderung kritischen wissenschaftlichen Denkens.
- DDiskussion historischer Aspekte des Journalismus.
- EAnalyse des interdisziplinären Einflusses
- FPrognosen zur Zukunft des Journalismus erstel
7Welche klassischen Theorien werden in der Vorlesung behandelt? (3)
- ARollentheorie.
- BGatekeeping.
- CNachrichtenwerte.
- DMoralische Panik
- ESystemtheorie.
8Welche Probleme beeinflussen die Anwendbarkeit klassischer Theorien im Journalismus? (3)
- AMultidimensionalität.
- BAktualitätsverlust.
- CVeraltete Datenquellen.
- DFehlende Anwendung internationaler Ansätze.
- EUnzureichende empirische Studien.
- FFokussierung auf historische Kontexte.
9Warum ist ein interdisziplinärer Ansatz in der Journalismusforschung wichtig? (3)
- AEr bietet neue Perspektiven auf Produktion und Wirkung von Journalismus.
- BEr ist notwendig, um journalistische Rollen kritisch zu analysieren.
- CEr ersetzt klassische Theorien vollständig.
- DEr berücksichtigt wirtschaftliche Einflussfaktoren.
- EEr fördert die Integration technologischer Innovationen.
10Welche Disziplinen tragen zur interdisziplinären Journalismusforschung bei? (3)
- APsychologie.
- BBiologie.
- CSoziologie.
- DPolitikwissenschaften
- EWitschaftswissenschaften
11Was beschreibt das Konzept der „Moralischen Panik“? (3)
- AEine soziale Gruppe wird als Gefahr für die moralische Ordnung angesehen.
- BMedien fördern diese Panik durch sensationszentrierte Berichterstattung.
- CMoralische Paniken entstehen nur durch soziale Medien.
- DBeispiele umfassen Berichterstattung über Kindsmissbrauch oder Geflüchtete.
- ESie entstehen ausschließlich in politischen Kontexten.
12Was sind Kritikpunkte an der Indexing-Hypothese? (3)
- ADas Modell wurde ursprünglich für die USA entwickelt.
- BDie Hypothese ist auf alle politischen Systeme anwendbar.
- CUnklarheit, was Unstimmigkeiten im Regierungslager definiert.
- DIndexing wird durch interne Debatten in der Regierung beeinflusst.
- EDie Hypothese berücksichtigt keine kulturellen Unterschiede.
13Welche Aspekte umfasst Boundary Work im Journalismus? (3)
- ATechnologische Entwicklungen (z. B. Social Media).
- BÖkonomische Einflussfaktoren (z. B. Werbung).
- CPolitische Einflussnahmen (z. B. staatliche Kontrolle).
- DKulturelle Verschiebungen durch Minderheitenformate.
- EWissenschaftliche Objektivität.
14Was ist Negativity Bias im Journalismus? (3)
- AEine Betonung negativer Nachrichten in der Berichterstattung.
- BEin Konflikt mit journalistischen Werten wie Objektivität.
- CDie stärkere Reaktion von Menschen auf negative Stimuli.
- DDer Fokus auf persönliche Geschichten in der Berichterstattung.
- EEine Strategie zur Erhöhung der Zuschauerzahlen.
15Welche Merkmale charakterisieren Moralische Paniken? (3)
- AÜbertreibung des tatsächlichen Problems durch Medien.
- BEine anhaltende gesellschaftliche Debatte über moralische Werte.
- CIdentifikation eines „Folk Devils“, der für die Krise verantwortlich gemacht wird.
- DEine langsame und langfristige Eskalation.
- EKurzfristige mediale Aufmerksamkeit mit intensivem Fokus.
16Was sind Beispiele für Moralische Paniken in der Berichterstattung? (3)
- ADiskussionen um die Auswirkungen von Videospielen auf Jugendliche.
- BSkandale um Umweltverschmutzung durch Unternehmen.
- CBerichterstattung über Flüchtlingsbewegungen als Bedrohung.
- DFokus auf Prominente und deren Lebensstil.
- ESensationsberichterstattung über Jugendkriminalität.
17Welche zentrale Annahme macht die Indexing-Hypothese? (2)
- AMedien orientieren sich an Konflikten innerhalb der Regierung.
- BJournalisten berichten unabhängig von politischen Eliten.
- CMedien berichten bevorzugt über populäre Themen.
- DMedien spiegeln die Bandbreite politischer Meinungen wider, wenn interne Konflikte existieren.
- EDie Hypothese ignoriert internationale Konflikte.
18Was sind Schwächen der Indexing-Hypothese? (3)
- ASie berücksichtigt keine internationalen Kontexte.
- BSie ignoriert die Autonomie von Journalisten.
- CSie erklärt keine Krisensituationen ohne Regierungsunstimmigkeiten.
- DSie wurde empirisch umfassend bestätigt.
- ESie ist zu stark auf den US-amerikanischen Kontext beschränkt.
19Welche Rolle spielt Boundary Work im Journalismus? (3)
- AAbgrenzung gegenüber externen Einflüssen wie Politik oder Werbung.
- BSchaffung von neuen journalistischen Genres durch technologische Entwicklungen.
- CFörderung von Unabhängigkeit und professionellen Standards.
- DKonzentration auf Entertainment statt Information.
- EIntegration von Bürgerjournalismus.
20Was treibt Boundary Work im Journalismus an? (3)
- ATechnologische Innovationen wie soziale Medien.
- BÖkonomische Zwänge wie Werbeeinnahmen.
- CRückgang der Zuschauerzahlen bei traditionellen Medien.
- DGesetzliche Regulierungen, die Medieninhalte kontrollieren.
- EZunehmender Einfluss internationaler Akteure.
21 Welche Effekte hat Negativity Bias auf die Nachrichtenrezeption? (3)
- ANegative Nachrichten bleiben länger im Gedächtnis.
- BPositive Nachrichten haben eine stärkere emotionale Wirkung.
- CMenschen reagieren schneller auf negative Stimuli.
- DNegativität erhöht die Aufmerksamkeit der Rezipienten.
- ENegativität führt zu einer Abwertung des Nachrichtenformats
22Was sind Gründe für Negativity Bias im Journalismus? (3)
- ANegativität erzeugt höhere Einschaltquoten
- BNegative Ereignisse gelten als relevanter für die Gesellschaft.
- CPositive Berichterstattung wird von Journalisten bevorzugt.
- DNegative Nachrichten spiegeln ein höheres Konfliktpotenzial wider.
- ENegative Berichterstattung hat keine Auswirkungen auf die Rezeption.
23Was sind klassische Forschungsmethoden in der Journalismusforschung? (3)
- AInterviews.
- BInhaltsanalyse
- CComputergestützte Inhaltsanalyse.
- DEthnographische Methoden.
- EMixed-Methods Designs
24Welche Probleme klassischer Forschungsmethoden werden angesprochen? (3)
- ABeschränkte Erklärungskraft bei multidimensionalen Themen.
- BFehlende Anwendbarkeit in neuen Medienumgebungen.
- CZu starker Fokus auf qualitative Methoden.
- DEingeschränkte Vergleichbarkeit durch unterschiedliche Länderstudien.
- EHoher Zeit- und Kostenaufwand
25Was zeichnet ein Feldexperiment in der Journalismusforschung aus? (3)
- AEs untersucht journalistisches Verhalten in einer kontrollierten Laborumgebung.
- BEs untersucht Verhalten unter realen Bedingungen.
- CEs kombiniert qualitative und quantitative Methoden.
- DEs analysiert journalistisches Verhalten anhand von Big Data.
- EEs testet Hypothesen direkt in redaktionellen Kontexten.
26Welche Ergebnisse brachte das Beispiel „Eye-Tracking im Journalismus“ hervor? (2)
- AVisualisierungen werden geschätzt, wenn sie gut integriert sind.
- BInfografiken haben unabhängig von der Geschichte großen Einfluss.
- CDer Nutzen von Infografiken hängt von ihrer Verständlichkeit ab.
- DEye-Tracking zeigt die Aufmerksamkeit auf Text statt Bild.
27Was sind Eigenschaften computergestützter Inhaltsanalysen? (3)
- ASie ermöglichen die Verarbeitung großer Datenmengen.
- BSie analysieren ausschließlich audiovisuelle Inhalte.
- CSie können Ergebnisse mit manueller Analyse ergänzen.
- DSie erfassen politische und gesellschaftliche Trends in Echtzeit.
- ESie sind für qualitative Analysen ungeeignet.
28Welche Methoden zählen zu den „neuen Methoden“ in der Journalismusforschung? (3)
- AFeldexperiment.
- BPsycho-physiologische Messungen.
- CComputergestützte Inhaltsanalyse.
- DBefragungen von Experten.
- ENetzwerk-Analysen.
29Was beschreibt Netzwerk-Analysen in der Journalismusforschung? (3)
- AAnalyse der Interaktionen von Akteuren in sozialen Medien.
- BUntersuchung journalistischer Inhalte in Echtzeit.
- CFokus auf die Verbreitung und Diskussion von Nachrichten auf Plattformen wie Twitter.
- DExperimentelle Tests von Nachrichtenformaten.
- EMessung der Wirksamkeit von Hashtags in Diskussionen.
30Welche Vorteile bieten Mixed-Method-Designs in der Journalismusforschung? (2)
- ASie kombinieren qualitative und quantitative Ansätze.
- BSie reduzieren den Forschungsaufwand erheblich.
- CSie ermöglichen eine umfassendere Analyse komplexer Phänomene.
- DSie sind besonders gut für standardisierte Experimente geeignet.
31Welche Herausforderungen gibt es bei der Anwendung computergestützter Inhaltsanalysen? (2)
- ASchwierigkeiten bei der Interpretation großer Datenmengen.
- BBegrenzte Verfügbarkeit geeigneter Software.
- CFehlende Vergleichbarkeit mit manuellen Analysen.
- DGefahr der Überbetonung von quantitativen Daten.
32Was sind Ziele psycho-physiologischer Messungen in der Journalismusforschung? (2)
- AErfassung emotionaler Reaktionen auf journalistische Inhalte.
- BAnalyse der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.
- CVergleich von Nutzerverhalten in traditionellen und digitalen Medien.
- DErmittlung von Nutzungsmustern auf sozialen Plattformen.
33Was unterscheidet Feldexperimente von Laborstudien? (3)
- AFeldexperimente werden unter realen Bedingungen durchgeführt.
- BLaborstudien bieten eine höhere externe Validität.
- CFeldexperimente testen Hypothesen in natürlicher Umgebung.
- DLaborstudien untersuchen journalistisches Verhalten ohne externe Einflüsse.
- EFeldexperimente sind ausschließlich auf qualitative Methoden beschränkt.
34Welche Aspekte beleuchtet das Modell der „Mediensysteme“ nach Hallin und Mancini (2004)? (4)
- AEntwicklung von Medienmärkten.
- BPolitischer Parallelismus.
- CGrad der globalen Digitalisierung.
- DJournalistischer Professionalisierungsgrad
- EGrad und Art der staatlichen Intervention.
35Welche Dimensionen beeinflussen Mediensysteme? (2)
- ARolle der Zeitungen im Markt.
- BPolitische Orientierung der Medien.
- CAutonomie von Journalist:innen.
- DEinfluss von Werbeeinnahmen.
36Was sind Merkmale des polarisiert-pluralistischen Mediensystems? (3)
- AHoher Grad an politischem Parallelismus.
- BNiedriger Professionalisierungsgrad.
- CSchwache Staatskontrolle.
- DExterner Pluralismus.
- EMarktdominanz durch private Medien.
37Was zeichnet das demokratisch-korporatistische Mediensystem aus? (4)
- AHistorische Parteipresse und Neutralismus.
- BStarke Staatskontrolle als „Funder & Protector“.
- CHoher Professionalisierungsgrad.
- DSchwache Regulierungsmechanismen.
- EInterner Pluralismus.
38Welche Eigenschaften hat das liberale Mediensystem? (3)
- ANeutrale, aber hochkommerzialisierte Presse.
- BNiedriger Professionalisierungsgrad.
- CSchwache Staatskontrolle.
- DMarktdominanz.
- EExterner Pluralismus.
39Was sind Kritikpunkte am Modell von Hallin und Mancini (2004)? (3)
- AEs ist nicht dynamisch genug.
- BEs basiert auf westlichen Mediensystemen.
- CEs schließt Variablen wie Pressefreiheit aus.
- DEs bietet keine klaren Vergleichsmöglichkeiten.
- EEs vernachlässigt die Rolle des digitalen Wandels.
40Was zeigt die Forschung zu Populismus und Medien?
- AMedien unterstützen konsistent populistische Parteien.
- BPopulistische Rhetorik wird von Medien übernommen.
- CJournalist:innen arbeiten teilweise gegen populistische Berichterstattung.
- DMedien fördern Stereotype und Dramatisierung.
- EPopulismus ist ein rein politisches Phänomen.
41Welche Faktoren beeinflussen die Entwicklung von Mediensystemen laut Hallin und Mancini (2004)? (3)
- AHistorische und politische Rahmenbedingungen.
- BRolle des Staates in der Medienregulierung.
- CTechnologische Innovationen in der Berichterstattung.
- DGröße und Struktur der Medienmärkte.
- EGlobalisierung des Mediensystems
42Was sind Merkmale staatlicher Intervention in Mediensystemen? (3)
- ASubventionierung von Presse und Rundfunk.
- BStrikte Kontrolle journalistischer Inhalte.
- CFörderung von Medienvielfalt durch Gesetze.
- DSchutz öffentlicher Interessen in der Medienlandschaft.
- EMarktliberalisierung und Deregulierung.
43Welche Aspekte kennzeichnen den politischen Parallelismus in Mediensystemen? (3)
- AMedien berichten unabhängig von politischen Akteuren.
- BMedien spiegeln die Positionen bestimmter Parteien wider.
- CRedaktionen orientieren sich an politischen Akteuren.
- DJournalistische Inhalte sind von politischer Neutralität geprägt
- EMedien agieren als Sprachrohr politischer Ideologien.
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- Quiz on Jourwa Einheit 1,2,3,4, created by Koster Laura on 26/01/2025.
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- Koster Laura
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