Quiz
EC VO Bildungspsychologie und Evaluation
Questions in this quiz (81)
1Was trifft auf die gängige Form der Leistungsbeurteilung in Schulen zu?
- ALernforschritt wird ausgeblendet
- BDie Rangreihung von Schülern
- CLernfortschritt ist ein wichtiger Bestandteil
- DSchüler werden als Individuum gesehen
2Was kam bei empirischen Studien über den Besuch eines Kindergartens heraus?
- ADer Kindergartenbesuch wirkt sich positiv auf die weitere Laufbahn aus
- BKeine individuelle Überzeugung wirkt sich negativ aus
- CDer Kindergartenbesuch wirkt sich wirkt sich negativ auf die weitere Laufbahn aus
- DKeine individuelle Überzeugung wirkt sich positiv aus
3Ab wann beginnt die Objektpermanenz beim Baby?
- A7-8 Monate
- B8-9 Monate
4Was trifft auf die frühe Ebene der Eltern-Kind-Interaktion zu?
- AKommunikation und Spracherwerb beginnen vor der ersten Wortäußerung (z.B. durch Babytalk)
- Bab dem 6. Monat sind Kinder aktive Kommunikationspartner
- Csicher gebundene Kinder haben hhierbei einen Vorsprung bei der sprachlichen und kognitiven Entwicklung weil sie eine höhere Selbstwirksamkeit haben
- DKinder lernen erstmals am Modell ihrer Eltern durch wechselseitige Imitiation
- Eab dem 10. Monat sind Kinder aktive Kommunikationspartner
- FKinder lernen erstmals untereinander durch wechselseitige Animation
5Selbstreguliertes Lernen: Was trifft zu?
- Akognitive Lernstrategie
- Bpassive Lernstrategie
6Höheres Erwachsenenalter: psychologische Bedürfnisse: Was trifft zu?
- Akönnen breiter und intensiver werden
- Bintrinsisch motiviert
- Cselbstorganisiertes Lernen
- Dstrukturiertes Lernen
- Einnere Balance
- Fkönnen sich mehr und mehr beschränken
7Leitprinzipien für Förderung anhaltender Lernmotivation
soziale Eingebundenheit- AGrundbedürfnis nach Autonomie und Kompetenz
Individuation - BGrundbedürfnis nach Regelung und eigener Entfaltung
- AGrundbedürfnis nach Autonomie und Kompetenz
8Die 3 großen Qualitätsbereiche der frühpädagogischen Bildungsforschung:
- AStrukturqualität
- BProzessqualität
- COrientierungsqualität
- DBildungsqualität
- EAnpassungsqualität
- FDynamisierungsqualität
9Kognitive Dissonanz ist:
- AUnangenehm empfundener Gefühlszustand
- BEntsteht, wenn mehrere Kognitionen (Wahrnehmungen, Gedanken, Einstellungen, Wünsche, Absichten,…) vorhanden sind, die nicht miteinander vereinbar sind.
- CStarke Neigung, die Dissonanz möglichst rasch zu reduzieren
- DGenutzt, um Vorurteile zu bestätigen. Falsche Schlussfolgerungen werden kaum überprüft
- EWidersprechende Erfahrungen werden uminterpretiert, bis sie nicht länger stören
- FVorurteile werden übergangen
- GStarke Neigung, die Dissonanz möglichst rasch voranzutreiben
- HAngenehm empfundener Gefühlszustand
10Welche Aussage zum Rosenthal oder Pygmalion- Effekt stimmt?
- AVerzerrung von Studienergebnissen, welche durch die Erwartungen der Versuchsleiterinnen gegenüber den Probanden verursacht wird
- BVerzerrung von Studienergebnissen, welche durch die Erwartungen der Probanden gegenüber den Versuchsleiterinnen verursacht wird
11In 7 Phasen der Bildungskarriere
- ASäuglings- & Kleinkindalter
- BVorschulbereich
- CPrimärbereich
- DSekundärbereich
- ETertiärbereich
- FMittleres Erwachsenenalter
- GHöheres Erwachsenenalter
- HPrimäralter
- IVorschulalter
- JErwachsenenbereich
125 Aufgabenbereiche der Bildungspsychologie
- AForschung
- BBeratung
- CPrävention
- DIntervention
- EMonitoring & Evaluation
- FSubvention
- GForschung und Evaluation
- HKognition
13Qualitätsstandards der Evaluation
- AUtility – Nutzen-Standard
- BFeasibility – Machbarkeits- oder Durchführbarkeitsstandards
- CPropriety – Standards
- DAccuracy – Genauigkeits-Standards
- EUtility – Standards
- FPropriety – Machbarkeits- oder Durchführbarkeitsstandards
- GAccuracy – Nutzen-Standard
- HFeasibility – Genauigkeits-Standards
14 In Entscheidungssituationen ist die kognitive Dissonanz umso stärker:
- Aje mehr Wissen wir erwerben, das nicht für die von uns gewählte Alternative spricht
- Bje mehr unser eigenes Verhalten unseren Einstellungen zuwiderläuft
- Cje mehr Wissen wir erwerben, das für die von uns gewählte Alternative spricht
- Dje mehr unser eigenes Verhalten unseren Einstellungen gleichkommt.
15Versuchsleiterinneneffekt: Verzerrung von Studienergebnissen, der durch die Erwartungen der Versuchsleitenden Person gegenüber den ProbandInnenen verursacht wird
- ATrue
- BFalse
16Sich selbst erfüllende Prophezeiung: Vorhersagen über zukünftiges Verhalten oder für bestimmte Ereignisse, die die Interaktion so beeinflussen, dass dadurch genau das produziert wird, was nicht erwartet wurde, vermutlich verursacht durch unbewusste Verhaltensänderung, die das Studienergebnis hinsichtlich dieser Erwartungen beeinflusst.
- ATrue
- BFalse
17Die Abkürzung LLL bedeutet Lebenslanges Lehren.
- ATrue
- BFalse
18Der Bildungsbegriffs geht über institutionelles Lehren und Lernen hinaus.
- ATrue
- BFalse
19Die Bildungspsychologie beschäftigt sich aus psychologischer Perspektive mit:
- AMit Bildungsprozessen, die zur Entwicklung von Bildungskomponenten beitragen
- BBedingungen, Aktivitäten, Maßnahmen, die diese Prozesse gemäß soziologisch und psychologisch Theorien und Modeln beeinflussen können
20Drei Dimensionen der Bildungspsychologie:
- ABildungskarriere des Individuums
- BAufgabenbereiche von BildungspsychologInnen
- CHandlungsebenen, auf denen bildungspsychologische Aktivitäten und Maßnahmen angesiedelt sind
- DHandlungsebenen, die von Bildungspsychologen vorgegeben werden.
- EBildungskarrieren aus Sicht von Bildungspsychologen
- FAufgabenbereiche das Individuums
21Handlungsebenen der Bildungspsychologie
- AMikroebene
- BMesoebene
- CMakroebene
- DMisoebene
- EMokriebene
- FMakriebene
22Das Strukturmodell umfasst:
- A3 Dimensionen
- B15 Segmente
- C105 Module
- D15 Dimensionen
- E105 Segmente
- F3 Module
- G15 Module
- H105 Dimensionen
- I3 Segmente
23Ebenen Evaluation
- AReaktion
- BLernen
- CVerhalten
- DErgebnis
- EBildung
- FLehren
- GHandlung
24Bildungsmonitoring = systematische und regelmäßige Erfassung von Indikatoren für die Qualität eines Bildungssystems
- ATrue
- BFalse
25Das Strukturmodell gestattet:
- ASchnittstellen mit anderen Disziplinen wie z.B. mit der Entwicklungspsychologie oder den Erziehungs-wissenschaften systematisch darzustellen
- BFelder interdisziplinärer und multidisziplinärer Aktivitäten können identifiziert werden
- CSchnittstellen mit anderen Disziplinen wie z.B. mit der Klinischen Psychologie oder den Erziehungs-wissenschaften systematisch darzustellen
- DFelder interdisziplinärer und multidisziplinärer Aktivitäten können erarbeitet werden
26Bei Geburt verfügen Kinder über:
- AHilfreiche Reflexe (Saugen Schlucken Greifen)
- BVorgeburtlich geübte Sinnesleistungen (Hören Schmecken Fühlen)
- CPsychophysiologische Teilsysteme
- DBiopsychophysiologische Teilsysteme
- EVorgeburtlich geübte Sinnesleistungen (Saugen Schlucken Greifen)
- FHilfreiche Reflexe (Hören Schmecken Fühlen)
27Psychologische Teilsysteme --> »System des Bewusstseins- und Erregungsniveaus":
- AWachsein ist für Neugeborene schwierig
- BBei Überlastung fallen sie plötzlich in den Tiefschlaf
- Csehr gering ausgebildet
- Dsetzt den schwer zu erreichenden Zustand des ruhigen Wachseins voraus
- ENur kurze Phasen des aufmerksamen Schauens und Lauschens möglich, diese kosten Neugeborene sehr viel Kraft
28Psychologische Teilsysteme --> "System der interaktiven und sozialen Prozesse":
- AWachsein ist für Neugeborene schwierig
- BBei Überlastung fallen sie plötzlich in den Tiefschlaf
- Csehr gering ausgebildet
- Dsetzt den schwer zu erreichenden Zustand des ruhigen Wachseins voraus
- ENur kurze Phasen des aufmerksamen Schauens und Lauschens möglich, diese kosten Neugeborene sehr viel Kraft
29Risiken für Frühgeborene Kinder:
- AGeringere Möglichkeit der Erregungskontrolle
- BErschwerte Informationsverarbeitung (höhere Reizschwelle)
- CNachteilige kognitive, motorische und koordinative Entwicklung
- D"Schwieriges“ Verhalten eines Neugeborenen kann für Eltern Aufbau einer beidseitig befriedigender Interaktion erheblich erschweren
- EGeringere Möglichkeit der Bewegungskontrolle
- FErschwerte Informationsverarbeitung (niedrigere Reizschwelle)
- G"Schwieriges“ Verhalten eines Neugeborenen kann für Eltern Aufbau einer beidseitig befriedigender Interaktion erheblich erleichtern
30Bornstein (2002) unterscheidet 4 übergeordnete Typen von Betreuungsleistungen:
- AKörperlich-gesundheitliche Fürsorge
- BSoziale Anregung
- CAnleitung
- DGestaltung der physischen Umwelt
- EAnweisung
- FGestaltung der biopsychischen Welt
- GKognitive Erregung
31Synchronizität und Kontingenz im Interaktionsverhalten ist von besonderer Bedeutung:
- AReagiert Mutter prompt und responsiv --> positives Interesse.
- BVerhalten nicht auf Kind bezogen --> Unwohlsein
- CReagiert Mutter prompt und responsiv --> Unwohlsein
- DVerhalten nicht auf Kind bezogen--> positives Interesse.
32Spiegelneurone: Säuglinge speichern beobachtete Handlungen wie selbst ausgeführte ab.
- ATrue
- BFalse
33Ab wann richtet sich das Kind an eine oder wenige spezifische Personen
- Aab 3 Monaten
- Bab 4 Monten
- Cab 5 Monaten
34Ab welchem Monat sind Kinder aktive Kommunikationspartner?
- Aab dem 6.
- Bab dem 5.
- Cab dem 4.
35Fähigkeit sich selbst im Spiegel zu erkennen = wesentlicher Entwicklungsschritt (ca. mit 10 Monaten)
- ATrue
- BFalse
36Individuation: Entwicklungsprozess der Abgrenzung gegenüber Gleichaltrigen.
- ATrue
- BFalse
37Leitprinzipien für Förderung anhaltender Lernmotivation:
- ASicherung des Bedürfnisses nach sozialer Eingebundenheit
- BOrientierung am Grundbedürfnis nach Autonomie und Kompetenzerleben
- CSicherung des Bedürfnisses Zuneigung
- DOrientierung am Grundbedürfnis nach Autonomie aber ohne Kompetenzerleben
38Bewältigungsressourcen nach Wustmann (2004):
- Aschützende individuelle Faktoren (z.B. positives Temperament)
- Bschützende Faktoren innerhalb der Familie und Umfeld (zb. verlässliche Bezugsperson)
- CRessourcen durch Bildungsinstitutionen (z.B. positive Peerkontakte oder wertschätzendes Klima)
- DRessourcen durch Arbeitsgemeinschaften
- Eschützende Faktoren außerhalb der Familie und Umfeld (zb. Freunde)
39Klassische Ansätze der Pädagogik:
- AFröbel-Pädagogik
- BMontessori-Pädagogik
- CWaldorf-Pädagogik
- DReggio-Pädagogik
- EIntegrierte Pädagogik
40Wer tätigte diese Aussage: "Konzept beruht auf Einsicht, dass Bildung nicht von außen verordnet werden kann, sondern vom Kind selbst gesteuert wird", „Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“
- AFriedrich Fröbel
- BMaria Montessori
- CRudolf Steiner
41Wer begründete die Waldorf-Pädagogik?
- ARudolf Steiner
- BMaria Montessori
- CFriedrich Fröbel
42Von wem stammen diese Zitate: "Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
„Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“- AMaria Montessori
- BFriedrich Fröbel
- CRudolf Steiner
43Welche dieser Entwicklungsschritte skizzieren die Montessori-Pädagogik
- Awird als innengesteuerter, natürlicher Entfaltungsprozess verstanden
- Bkann von außen beeinflusst werden, indem Umgebung so gestaltet wird, dass sie zu sensiblen Perioden passt
- Cfrühkindliche Bildung ist Sinnesschulung
- DIndividuelle Entwicklung in Siebenjahresstufen unterteilt
- E1. Jahrsiebt: äußere körperliche Nachahmung im Vordergrund
- FBesondere Bedeutung der erziehenden Peron
44Unterscheidung von drei großen Qualitätsbereichen
- AProzessqualität
„proximale“ Merkmale
Interaktion und Aktivität, die Kind in Gruppe mit erziehender Person, anderen Kindern und räumlich-materialen Umwelt macht - BStrukturqualität:
"distale Bedingungen"
Bilden Rahmen für das Interaktionsgeschehen (z.B. Kind-BetreuerInnen-Schlüssel,
räumliche Bedingungen) - COrientierungsqualität:
Das jeweilige Curriculum (z.B. allgemeine Erziehungseinstellungen, Ziele und Werte) - DProzessqualität
"distale Bedingungen"
Bilden Rahmen für das Interaktionsgeschehen (z.B. Kind-BetreuerInnen-Schlüssel,
räumliche Bedingungen) - EStrukturqualität:
Das jeweilige Curriculum (z.B. allgemeine Erziehungseinstellungen, Ziele und Werte) - FOrientierungsqualität:
„proximale“ Merkmale
Interaktion und Aktivität, die Kind in Gruppe mit erziehender Person, anderen Kindern und räumlich-materialen Umwelt macht
- AProzessqualität
45Aktuelle Untersuchungen auf Basis des sozio-ökonomischen Panels (SOEP)
- AWahrscheinlichkeit eines Hauptschulbesuchs nimmt mit zunehmender Dauer des Besuchs einer Kindergarteneinrichtung ab
- BLeistungen von ViertklässlerInnen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften fielen bei längerer Dauer der Kindergartenzeit höher aus
46Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU-Studie)
- ALeistungen von ViertklässlerInnen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften fielen bei längerer Dauer der Kindergartenzeit höher aus
- BWahrscheinlichkeit eines Hauptschulbesuchs nimmt mit zunehmender Dauer des Besuchs einer Kindergarteneinrichtung ab
47Der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen mit hoher pädagogischer Qualität wirkt sich positiv auf die sprachlich- kognitive Entwicklung aus:
- ATrue
- BFalse
48„Man kann nicht nicht lernen. Das Gehirn lernt sowieso,
ob wir wollen oder nicht.“- AWatzlawik, 1985
- BSpitzer, 2002
49„Man kann nicht nicht kommunizieren.“
- AWatzlawik, 1985
- BSpitzer 2002
50» Kinder aus Familien mit hohem sozioökonomischem Status haben geringere Chancen auf Empfehlung einer höheren Schulform als leistungsgleiche Kinder aus Familien mit niedrigerem soziökoomischem Status."
- ATrue
- BFalse
51Heckhausen (1974) unterscheidet folgende Bezugsnormen:
- ASoziale Bezugsnorm: Vergleich mit anderen Personen
- BIndividuelle Bezugsnorm: Vergleich mit sich selber über die Zeit, also mit eigenen früheren Leistungen
- CSachliche Bezugsnorm: Vergleich mit einer vorgegebenen Norm
- DSoziale Bezugsnorm: Vergleich mit sich selber über die Zeit, also mit eigenen früheren Leistungen
- ESachliche Bezugsnorm: Vergleich mit anderen Personen
- FIndividuelle Bezugsnorm: Vergleich mit einer vorgegebenen Norm
52Vorteile der sozialen Bezugsform:
- Aleistungsabhängige Rangreihung: gut um die Besten bzw.
Schwächsten herauszufindenSchwächsten herauszufinden - Beinfach anwendbar
- CIndividuelle Leistungssteigerungen und -abfälle werden deutlich:
Attribution auf Anstrengung möglich - DDetaillierte Rückmeldungen über Lernzuwächse und –schwankungen, wirken auch für schwache Schüler motivierend
- EWeniger Prüfungsangst, höhere Selbstwirksamkeit und mehr Spaß am Lernen
- Fbei vorhandenen Kompetenzstandards einfach in der
Anwendung - Gobjektive, bezugsgruppenunabhängige Bewertung
- Aleistungsabhängige Rangreihung: gut um die Besten bzw.
53Vorteile der individuellen Bezugsform
- AIndividuelle Leistungssteigerungen und -abfälle werden deutlich: Attribution auf Anstrengung möglich
- BDetaillierte Rückmeldungen über Lernzuwächse und –schwankungen, wirken auch für schwache Schüler motivierend
- CWeniger Prüfungsangst, höhere Selbstwirksamkeit und mehr Spaß am Lernen
- Dleistungsabhängige Rangreihung: gut um die Besten bzw. Schwächsten herauszufinden
- Eeinfach anwendbar
- Fbei vorhandenen Kompetenzstandards einfach in der Anwendung
- Gobjektive, bezugsgruppenunabhängige Bewertung
54Vorteile der sachlichen Bezugsnorm
- Abei vorhandenen Kompetenzstandards einfach in der Anwendung
- Bobjektive, bezugsgruppenunabhängige Bewertung
- CIndividuelle Leistungssteigerungen und -abfälle werden deutlich: Attribution auf Anstrengung möglich
- DDetaillierte Rückmeldungen über Lernzuwächse und –schwankungen, wirken auch für schwache Schüler motivierend
- EWeniger Prüfungsangst, höhere Selbstwirksamkeit und mehr Spaß am Lernen
- Fleistungsabhängige Rangreihung: gut um die Besten bzw. Schwächsten herauszufinden
- Geinfach anwendbar
55Fähigkeitsselbstkonzept: generalisierte Überzeugung zu eigenen Fähigkeiten in bestimmten Handlungsbereich
Was kann ich wie gut?- ATrue
- BFalse
56Selbstwirksamkeit:
generalisierte Überzeugung zu eigenen Fähigkeiten in bestimmten Handlungsbereich
Ich kann das schaffen!- ATrue
- BFalse
57Selbstbezogene Fähigkeitseinschätzungen beruhen auf zwei Vergleichsprozessen:
- AInternaler Bezugsrahmen
- BExternaler Bezugsrahmen
- CFiktionaler Bezugsrahmen
- DAktionaler Bezugsrahmen
58Big-Fish-Little-Pond-Effekt
- AEmotional und motivational lohnender ein „big fish“ in einer leistungsschwachen Klasse zu sein.
- BUnter sonst gleichen Beding- ungen erleben SchülerInnen in leistungsstarken Klassen weniger Lernfreude und mehr Angst, Scham und Hoffnungslosigkeit.
- CUnter unterschiedlichen Beding- ungen erleben SchülerInnen in leistungsstarken Klassen mehr Lernfreude und mehr Angst, Scham und Hoffnungslosigkeit.
- DEmotional und motivational nicht lohnenswert ein „big fish“ in einer leistungsschwachen Klasse zu sein.
59Klassische Gütekriterien
- AReliabilität
- BObjektivität
- CValidität
- DÖkonomie
- EPsychologie
- FKognition
60Unterscheidungsmerkmale intellektueller Funktion "Mechanik":
- Aauch fluide Intelligenz
- Bauch kristalline Intelligenz
- Cberuht auf neuro- physiologischen Grundlagen
- Dz.B. Gedächtnis und Auffassungsgeschwindigkeit
- Enimmt über die Lebensspanne ab
- Fabhängig von Kultur und Wissenserwerb
- Gz.B. verbale Ausdrucksvermögen, Faktenwissen und die soziale Kompetenz
- Hsteigt über die Lebensspanne an
61Unterscheidungsmerkmale intellektueller Funktion "Prakmatik":
- Aauch kristalline Intelligenz
- Bauch fluide Intelligenz
- Cabhängig von Kultur und Wissenserwerb
- Dz.B. verbale Ausdrucksvermögen, Faktenwissen und die soziale Kompetenz
- Esteigt über die Lebensspanne an
- Fberuht auf neuro- physiologischen Grundlagen
- Gz.B. Gedächtnis und Auffassungsgeschwindigkeit
- Hnimmt über die Lebensspanne ab
62Was trifft auf die Pisa-Studie zu?
- AIn der letzten Pisa-Erhebung, die 2015 stattfand, lag der Schwerpunkt auf Sport.
- BEs nahmen 15-jähriger Schüler teil
- CJe später die Schülerinnen erstmals auf unterschiedliche Schulen oder Bildungsgänge
aufgeteilt werden und je seltener Klassen wiederholt werden, desto gerechter ist das Schulsystem. - DEs nahmen 14-jähriger Schüler teil
- EJe früher die Schülerinnen erstmals auf unterschiedliche Schulen oder Bildungsgänge
aufgeteilt werden und je seltener Klassen wiederholt werden, desto ungerechter ist das Schulsystem. - FJe später die Schülerinnen erstmals auf unterschiedliche Schulen oder Bildungsgänge
aufgeteilt werden und je häufiger Klassen wiederholt werden, desto gerechter ist das Schulsystem.
63Was trifft auf den Text „Belohnen und Bestrafen“ zu?
- AWenn Kinder zuerst mit Wasserfarben malen mussten, damit sie später mit Kreide malen durften, malten sie hinterher weniger gerne mit Wasserfarben.
- BEs ist wichtig, die Belohnung nicht vorher anzukündigen.
- CEs ist wichtig, die Belohnung vorher anzukündigen.
- DKinder, die für Mathespiele belohnt wurden, nach dem Wegfall der Belohnung, spielten
seltener. - EBelohnungsprogramme verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter neue
Lösungswese für Probleme entwickeln oder schlechte Entscheidungen anzweifeln. - FBelohnungsprogramme erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter neue
Lösungswese für Probleme entwickeln oder schlechte Entscheidungen anzweifeln.
64Ellen Langer führte mit einer Gruppe 80-jähriger Männer ein einwöchiges Experiment in ein sog. „Zeitreise-Haus“ durch. Die Teilnehmer der Experimentalgruppe, die so taten, als wären sie zwanzig Jahre jünger...
- Ahatten weniger Arthritis in den Händen
- Bwaren bei manuellen Aufgaben geschickter
- Czeigten eine Verbesserung ihrer mentalen Fähigkeiten
- Dverbesserten ihren Gang und ihre Haltung
- Ekonnten ihre Gelenke besser bewegen
- Fwaren bei manuellen Aufgaben ungeschickter
- Gkonnten an einem Marathon teilnehmen
- Hhatten eine höhere Heilungschance von Arthritis
65Ältere Menschen sind im Vergleich zu jungen Erwachsenen:
- Apsychisch ausgeglichener
- Bverfügen über höhere soziale Kompetenzen
- Ckönnen besser mit Stress und emotionalen Belastungen umgehen
- Dkommen mit ihren Ressourcen und deren Beschränkungen besser zurecht
- Esind weniger gelangweilt
- Fpsychisch weniger ausgeglichen
- Gsind sozial weniger vernetzt als junge Erwachsene
66Phasen der Teamentwicklung
- AStorming: auseinandersetzen; Ich-Orientierung
- BNorming: Beschlussphase; festlegen; Vereinbarungen treffen; Wir-Orientierung
- CPerforming: Leistungsphase; sich engagieren, Arbeitsorientierung
- DAdjouring: Erfahrungen austauschen; Freude, Stolz, Trauer, Angst)
- EStorming: Beschlussphase; festlegen; Vereinbarungen treffen; Wir-Orientierung
- FNorming: Leistungsphase; sich engagieren, Arbeitsorientierung
- GPerforming: Erfahrungen austauschen; Freude, Stolz, Trauer, Angst)
- HAdjouring: auseinandersetzen; Ich-Orientierung
67Was ist Stress?
- A„Notfallreaktion“ des Organismus zur Bewältigung von Anforderungen
- BWeiterleitung von Informationen der Sinnesorgane an das Frontalhirn und darüber ins
Zentralnervensystem - CAusschüttung der Stresshormone Adrenalin, Cortisol und Oxytocin
- DAusschüttung des alleinigen Stresshormons Adrenalin
- EWeiterleitung von Informationen der Sinnesorgane an das Haupthirn und daneben ins Zentralnervensystem
68Was trifft auf das mittlere Erwachsenenalter zu?
- ALeistung des Arbeitsgedächtnisses sinkt leicht, lässt sich jedoch trainieren
- BFähigkeit Aufmerksamkeit zu teilen und kontrollieren nimmt ab
- CFähigkeit Aufmerksamkeit zu teilen und kontrollieren nimmt zu
- DLeistung des Arbeitsgedächtnisses nimmt leicht zu, lässt sich jedoch nicht trainieren
- EHöhere Konzentrationsfähigkeit
69Mobbing zwischen Schülerinnen
- A12% der Mädchen und 29% der Buben sind regelmäßig als Opfer oder Täter in Gewalthandlungen in der Schule involviert.
- B29% der Mädchen und 12% der Buben sind regelmäßig als Opfer oder Täter in Gewalthandlungen in der Schule involviert.
- C13% der Mädchen und 30% der Buben sind regelmäßig als Opfer oder Täter in Gewalthandlungen in der Schule involviert.
- DAggressives Verhalten am häufigsten zwischen 12-15-jährigen
- EAggressives Verhalten am häufigsten zwischen 11-14-jährigen
- FKaum Unterschiede hinsichtlich aggressiven Verhaltens zwischen Schülerinnen
unterschiedlicher Muttersprachen - GGewalterfahrungen haben keine langwierigen negativen Auswirkungen
70Welche Aussagen treffen auf den Big-fish-little-pond-Effekt zu?
- ASozialvergleich spielt im Jugendalter zentrale Rolle für Einschätzung des Fähigkeitsselbstkonzepts
- BSozialvergleich spielt im Jugendalter zentrale Rolle für Einschätzung des Umetzungsselbstkonzepts
- CUnter sonst gleichen Bedingungen erleben Schüler in leistungsstarken Klassen weniger Lernfreude und mehr Angst, Scham und Hoffnungslosigkeit
- DUnter sonst gleichen Bedingungen erleben Schüler in leistungsstarken Klassen mehr Lernfreude und weniger Angst, Scham und Hoffnungslosigkeit
71Welche Vorstellung von Fähigkeiten haben Schüler bis zu Beginn der Grundschule?
- AKeine konsistente Vorstellung an Fähigkeiten
- BÜberoptimistische Fähigkeitsselbsteinschätzung
- CFähigkeitseinschätzung werden negativer (kurz nach Schuleintritt!)
- DFähigkeit wird als mehr oder weniger stabile Eigenschaft angesehen (mit 10 J.)
- EAbsinken der schulbezogenen intrinsischen Motivation
72Wie groß ist der Bildungseinfluss in pädagogischer Qualität in Familien im Gegensatz zu Qualitätsunterschiede in Einrichtungen?
- A2-4-mal so groß
- B3-6mal so groß
73Welche Aussagen treffen auf die menschliche Wahrnehmung zu?
- AJeder Mensch hat eine einzigartige Sichtweise
- BAutomatisch und erfahrungsbasiert
- C„Schablonenabgleich“: was nicht passt, wird passend gemacht.
- DSpontan und naivitätsgesteuert
- EJeder Mensch hat eine einzigartige Sichtweise, die jedoch von der Gesellschaft vorgegeben wird
74Womit beschäftigen sich die Handlungsebenen?
- AMikroebene: Individuelle (Lern-)bedingungen
- BMesoebene: Institutionen
- CMakroebene: Bildungspolitisch relevante Gesamtsysteme
- DMikroeben: Aktivitäten und Maßnahmen auf individueller Ebene
- EMesoebene: Aktive Beteiligung von Institutionen
- FMakroebene: Politische Unterstützung und Reformen
- GMikroebene: Politische Unterstützung und Reformen
- HMesosebene: Aktivitäten und Maßnahmenauf individueller Ebene
- IMakroebene: Aktive Beteiligung von Institutionen
75Wirkungen von Angst in Leistungssituationen:
- AVerbrauch kognitiver Ressourcen durch Sorgen um möglichen Misserfolg und dessen Konsequenzen
- BReduktion von Interesse und intrinsischer Motivation --> reduzierte Anstrengung
- CReduktion von Interesse und intrinsischer Motivation --> erhöhte Anstrengung
- DSteigerung von extrinsischer Motivation zur Misserfolgsvermeidung --> erhöhte Anstrengung
- ESteigerung von extrinsischer Motivation zur Misserfolgsvermeidung --> reduzierte Anstrengung
76Aussage zu Big-Fish-Little-Pond-Effekt: Selbstkonzeptwerte steigen bei Übergang von Volksschule zu Gymnasium an und sinken bei Übergang zu Hauptschule ab. (Schwarzer, Lange & Jerusalem, 1982)
- ATrue
- BFalse
77Sozio-kognitive und emotionale Voraussetzungen:
- AProduktivität älterer Menschen entfaltet sich oft innerhalb von persönlichen Netzwerken sozialer Beziehungen
- BUnterstützungsleistungen Älterer bestehen vor allem aus Geld und Hilfe bei der Kinderbetreuung
- CSozialkontakte werden verstärkt auf emotional bedeutsame Kontakte konzentriert, die stärker der Emotionsregulation dienen
- DQuantitativ ausgedehnte Netzwerke von „Bekannten“ werden vergleichsweise weniger
wichtig - EQuantitativ ausgedehnte Netzwerke von „Bekannten“ werden vergleichsweise wichtiger
- FSozialkontakte werden verstärkt auf emotional bedeutsame Kontakte konzentriert, die weniger der Emotionsregulation dienen
- GUnterstützungsleistungen Älterer bestehen vor allem aus emotionaler
- HProduktivität älterer Menschen entfaltet sich oft ausserhalb von persönlichen Netzwerken sozialer Beziehungen
78„2. Heidelberger Hundertjährigen-Studie“
- AOptimistische Lebenseinstellung steigt zwischen 80&100 Jahren an
- BÜber 80% sind zufrieden mit ihrem Leben
- CUmso zufriedener, je selbstständiger sie leben dürfen/können
- DHängt von Wohnsituation ab (zufriedener, wenn sie alleine, mit Ehepartner/in, Kinder in Privathaus leben, als in einer Institution)
- EOptimistische Lebenseinstellung steigt zwischen 90&100 Jahren an
- FOptimistische Lebenseinstellung sinkt zwischen 90&100 Jahren
- GUmso unzufriedener, je selbstständiger sie leben dürfen/können
- HÜber 78% sind zufrieden mit ihrem Leben
79„2. Heidelberger Hundertjährigen-Studie“
- A88% Seh- und Hörprobleme
- B98% Seh- und Hörprobleme
- C52% ohne oder leichte kognitive Einschränkungen
- D88% ohne oder leichte kognitive Einschränkungen
- ENur 22% stark eingeschränkt
- FNur 24% stark eingeschränkt
- GDemenz ist NICHT das vorherrschende Krankheitsbild
- HDemenz IST das vorherrschende Krankheitsbild
80Rangdynamisches Modell
- ASchindler,1956
- BSpitzer,1956
- CALPHA (Führung) -> gibt den Ton an
- DALPHA (einfaches Mitglied)
- EBETA (Spezialist/in)
- FBETA (gemacht vs. Selbstgewählt) -> „Prügelknabe“
- GGAMMA (einfaches Mitglied)
- HGAMMA (Spezialist/in)
- IOMEGA (gemacht vs. Selbstgewählt) -> „Prügelknabe“
- JOMEGA (Führung) -> gibt den Ton an
81„Das Gute am Stress“
- AStress ist ein „Motor für Anpassung“
- BStress ist ein „Garant für Erfolg“
- CMacht uns stärker und widerstandsfähiger
- DMacht uns klüger
- EMacht uns sozialer
Information
- Description
- Quiz on EC VO Bildungspsychologie und Evaluation , created by Anna Huber on 18/10/2016.
- Author
- Anna Huber
- Language
- Deutsch
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