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BM3 Praxisfelder Medienpädagogik

Ina Luger 24 questions

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Questions in this quiz (24)

  1. 11. In Österreich wird Kindergärten „Bilderbuchkino“ angeboten. Dabei handelt es sich um DVDs, in den Bilder aus Bilderbüchern kommerzieller Verlage präsentiert werden. Die Lizenzen zur Vorführung in Kindergärten werden mit Steuermitteln angekauft. Wenn Kindern mit Hilfe der DVDs die Kompetenz vermittelt wird, Bilderbücher auszuwählen – mit welcher Dimension der Medienkompetenzvermittlung wäre diese Praxis zu verstehen?
    1. AInnovativ
    2. BInformativ
    3. CInteraktiv
    4. DAnalytisch
    5. ERezeptiv
  2. 22. Foucault schreibt in einem frühen Werk: „„Allgegenwart der Macht: nicht weil sie das Privileg hat, unter ihrer unerschütterlichen Einheit alles zu versammeln, sondern weil sie sich in jedem Augenblick und an jedem Punkt – oder vielmehr in jeder Beziehung zwischen Punkt und Punkt – erzeugt.“ (Foucault, Michel (1983): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit. Frankfurt am Main, 94). Wie kann eine wissenschaftliche Theorie bezeichnet werden, die alles einen Begriff bezieht?
    1. ANetzwerktheorie
    2. BDogmatische Theorie
    3. CMonokausale Theorie
    4. DMonotheistische Theorie
    5. EReflexive Theorie
  3. 33. Wagner arbeitet in ihrem Aufsatz zu medialer Identitätsarbeit Heranwachsender sich in Beziehung setzen, sich als kompetent erleben, sich selbstbestimmte Freiräume suchen und sich beteiligen als Facetten heraus. Würde diese mediale Identitätsarbeit als medienpädagogische Praxis im Sinne einer Selbsterziehung verstanden – welchem medienpädagogischen Konzept wären die Heranwachsenden dann gefolgt?
    1. AErlebnisorientierte Medienpädagogik
    2. BBewahrpädagogik
    3. CRezipientInnenorientierte Medienpädagogik
    4. DHandlungsorientierte Medienpädagogik
    5. EErgebnisorientierte Medienpädagogik
  4. 4Was sind die Prinzipien aktiver Medienarbeit?
    1. AHandelndes lernen, exemplarisches Lernen und Gruppenarbeit
    2. BFilmverleih, Geräteverleih und buchbare medienpädagogische Angebote
    3. CVermittlung informativer, interaktiver und qualifikatorischer Kompetenzen
    4. DImmunisierung vor Gewaltdarstellungen, Manipulation und Pornographie
    5. EGestaltung und Erforschung der Lebenswelt, Artikulation innerhalb der Lebenswelt
  5. 5Im Rahmen welcher Theorie wird nach Niesyto Benachteiligung im Bereich der Mediennutzung beschrieben?
    1. AAgenda Setting
    2. BDissonanztheorien
    3. CGame Studies
    4. DSchweigespirale
    5. EDigital Divide
  6. 6Welche Frage steht im Mittelpunkt der Mediennutzungsforschung?
    1. AWie nutzen RezipientInnen die Medien?
    2. BWie nutzen Unternehmen Medien für die Kommunikation ihrer Produkte?
    3. CWelche Bedürfnisse befriedigen RezipientInnen mit den Medien?
    4. DWie nutzen PolitikerInnen Medien für die Kommunikation ihrer Position?
    5. EWie werden Medien zur Steuerung der öffentlichen Kommunikation genutzt?
  7. 7Wenn Schülerinnen und Schüler eine Radiosendung in einem Bürgermedium gestalten, in der nur Musik gesendet wird und dabei Titel gewählt werden, die im öffentlich-rechtlichen oder kommerziellen Rundfunk nicht gesendet werden – ist das dann als Partizipation an einer Gegenöffentlichkeit zu verstehen?
    1. ANein, weil es sich um eine öffentliche und nicht um eine gegenöffentliche Handlung handelt.
    2. BNein, weil hier keine Partizipation als Beteiligung am Unterricht stattfindet.
    3. CNein, weil Partizipation auf Macht und Gegenöffentlichkeit auf Machtkritik bezogen ist.
    4. DJa, weil sie damit eine mediale Repräsentation gegen die bestehende Marktmacht setzen.
    5. EJa, weil die Schülerinnen und Schüler zumindest so tun, als würden sie autonom handeln.
  8. 8Barberi und Schmölz greifen die Unterscheidung primärer, sekundärer und tertiärer Medien von Harry Pross auf und kritisieren, dass Pross Medien nur anhand der Technik unterscheidet. Welche neue Einteilung schlagen Barberi und Schmölz vor?
    1. AMassenmedien, Individualmedien und soziale Medien
    2. BKameraperspektive, Tonperspektive und Regieperspektive
    3. CSubstrat, Subjekt und Zeichen
    4. DZeichenperspektive, Schriftperspektive und Technikperspektive
    5. EKompetenzperspektive, Artikulationsperspektive und Machtperspektive
  9. 9Wer wird aus der kapitalistischen Öffentlichkeit nicht ausgegrenzt?
    1. APriesterinnen und Priester
    2. BBürgerinnen und Bürger
    3. CArbeiterinnen und Arbeiter
    4. DGräfinnen und Grafen
    5. ESandlerinnen und Sandler
  10. 10Im 2017 veröffentlichten Regierungsprogramm der ÖVP-FPÖ- Regierung heißt es: „Die Digitalisierung […] birgt Herausforderungen bzw. Gefahren, für die man sich wappnen muss, vor allem wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind. [...]

    • Bestimmungen zum Schutz von Kindern vor Pornographie und Gewalt im Internet erarbeiten [...]
    • Schüler-, Lehrer- und Elternschulung: Empowerment gegen Sexting, Mobbing, Pornographie etc.
    • „Good Practice“-Beispiele gegen Pornographie, Gewalt etc. aus anderen Ländern nach Österreich holen“.
    Welchem medienpädagogischen Verständnis folgt das Regierungsprogramm?
    1. ADem populismusorientierten Verständnis.
    2. BDem handlungsorientierten Verständnis.
    3. CDem bewahrpädagogischen Verständnis.
    4. DDem pornographieorientieren Verständnis.
    5. EDem medienkompetenzorientierten Verständnis.

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Description
Quiz on BM3 Praxisfelder Medienpädagogik, created by Ina Luger on 08/04/2019.
Author
Ina Luger
Language
Deutsch
Views
437
Tags
bm 16
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