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BM 13 Allgemeine Didaktik Fragenkatalog SS 2019 - Teil 1

Kerstin Dannerbauer 200 questions

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Questions in this quiz (200)

  1. 1(t1) Heimann folgt dem bildungstheoretischen Ansatz von Klafki.

    weil

    (t2) Klafki hat nach Heimann den orientierenden Anspruch der Bildungstheorie genau herausgearbeitet.
    1. ANur t1 ist richtig.
    2. Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
    3. Ct1, t2 und die Verknüpfung ist richtig.
    4. DKeine der Aussagen ist richtig.
    5. ENur t2 ist richtig.
  2. 2(t1) Laut Heimann sind Lernende als vorrangiger Faktor in der Struktur-Analyse von Unterricht zu verstehen.

    weil

    (t2) Im Schulunterricht geht es um den Erkenntnis-, Erlebnis- und Tätigkeits-Horizont von Kindern oder Jugendlichen.
    1. ANur t1 ist richtig.
    2. BKeine der Aussagen ist richtig.
    3. Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
    4. DNur t2 ist richtig.
    5. Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
  3. 3Was meint Dewey mit dem erziehlichen Wert der Betätigung der Lernenden, die die Lehrenden anregen sollen?
    1. ADie Betätigungen verbessern das Lernergebnis.
    2. BDie Betätigungen der Lernenden werden den intellektuellen Ergebnisse und die Entwicklung bestimmter sozialer Bereitschaften untergeordnet.
    3. CDie Betätigung muss Fehler vermeiden, um den Wert des Wahren zu vermittel.
    4. DDie Betätigungen zielen auf die genaue Ausführung der Anordnung der Lehrenden ab.
    5. EDurch die Betätigungen wird vermittelt, dass die Lernenden andere Menschen nie nur als Mittel, sondern immer auch als Zweck betrachten.
  4. 4Wie beschriebt Dewey den Körper als Instrument?
    1. AAls ein Verhältnis von Erleiden und Hinnehmen.
    2. BAls ein Verhältnis von politischen und persönlichen Vorgängen.
    3. CAls ein Verhältnis von physischen und mentalen Vorgängen.
    4. DAls ein Verhältnis von Demokratie und Feudalismus.
    5. EAls ein Verhältnis von mentalen und emotionalen Vorgängen.
  5. 5Aus welchem Prinzip leitet Dewey die Normen der Erziehung ab?
    1. ADem Prinzip der Mündigkeit.
    2. BDem Prinzip der gleichschwebenden Einseitigkeit des Individuums.
    3. CDem Prinzip der Steigerung der Zahl und der Mannigfaltigkeit bewusst geteilter Interessen.
    4. DDem Prinzip der Zusammenarbeit in Diebesbanden.
    5. EDem Prinzip der Orientierung an den angeborenen Fähigkeiten.
  6. 61. Verständigung ist bei Hönigswald immer die Verständigung über Wissen.

    das heißt

    2. der Sinn von Wissen wird in der Verständigung übertragen.
    1. A1., 2. und die Verknüpfung sind richtig.
    2. BNur 1. ist richtig.
    3. C1. und 2. sind richtig. Nur die Verknüpfung ist falsch.
    4. D1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
    5. ENur 2. ist richtig.
  7. 7Unterricht ist nach Klafki immer ein sozialer Prozess, in den - vermittelt über die Biografien der Lehrenden und der Lernenden - immer auch verschiedene soziale Wahrnehmungen, Vorurteile, Handlungsweisen und Einstellungen eingehen. Welchen Schluss zieht Klafki aus dieser Feststellung?
    1. ADie nationale Leitkultur sollte zum Maßstab der sozialen Integration gemacht werden.
    2. BIndividuelle Biografien sollten vor der institutionellen Einflussnahme geschützt werden.
    3. CDie Interaktion soll auf das funktionale soziale Lernen konzentriert werden.
    4. DFür den Beruf wichtige Sozialkompetenzen sollen in der Schule vermittelt werden.
    5. ESoziales Lernen soll als demokratische Sozialerziehung gestaltet werden.
  8. 8Was ist der Grundgedanke exemplarischen Lernens nach Klafki?
    1. ALernende werden selbst als Exempel, d.h. als Individuen verstanden, deren jeweiliger Persönlichkeitsentwicklung in der didaktischen Planung entsprochen werden soll.
    2. BLernende erwerben in der Auseinandersetzung mit einer begrenzten Zahl von Beispielen verallgemeinerbare Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen.
    3. CLernende entwickeln anhand von individualisierten Exempeln ihre spezifischen Begabungen.
    4. DDer Gegenstand ist als einzigartiges Exempel in seinem Eigenrecht im Rahmen der kategorialen Analyse zu berücksichtigen und unmittelbar zur Geltung zu bringen.
    5. ELernende optimieren mit Hilfe von standardisierten Exempeln ihren Bildungserfolg im Blick auf ihre Performanz am Arbeitsmarkt.
  9. 9Aus welchem Grund spricht sich Rogers für eine Revolution im Bereich von Erziehung und Bildung aus?
    1. ARogers ist kein Revolutionär. Es gibt aus seiner Sicht daher keinen Grund für eine Revolution im Bereich von Erziehung und Bildung.
    2. BDie derzeitigen entfremdenden und entmündigenden gesellschaftlichen Verhältnisse können nur durch eine Revolution zu einer freien und partizipativen Gesellschaft weiter entwickelt werden. Das erfordert aber Menschen, die zum Leben in einer solchen freien und partizipativen Gesellschaft in der Lage sind. Die Revolution von Erziehung und Bildung soll daher so die Revolution der Gesellschaft vorbereiten.
    3. CWeil die Welt sich stetig und mit zunehmender Geschwindigkeit wandelt und wir uns durch die schwindelerregenden Veränderungen in Wissenschaft, Technologie, Kommunikationsmitteln und sozialen Beziehungen nicht mehr auf den Antworten ausruhen können, die die Vergangenheit geliefert hat, denn die Veränderung überrascht uns so schnell, dass Antworten, Wissen, Methoden und Fertigkeiten fast schon im Moment ihres Entstehens veraltet sind.
    4. DWeil in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft der Zugang zu Wissen und die Verarbeitung von Information im Vordergrund steht und daher neues Wissen im Mittelpunkt von Erziehung und Bildung stehen muss, wobei nicht das Anhäufen von Wissen und Informationen als revolutionär angesehen werden kann, sondern die Möglichkeiten zur Verarbeitung, Präsentation, Recherche, Übertragung und Rezeption den Schüler/-innen in einem revolutionierten Erziehungs- und Bildungswesen ständig gegenwärtig sein müssen.
    5. EWeil in Zeiten, in der ökonomische Nützlichkeit im Bildungsbereich an erster Stelle steht, die Bildung zur Ausbildung wird. Beschleunigung und Leistungsdruck haben im Bildungsbereich Einzug genommen und die Ausrichtung der Bildungsziele auf zukünftige Berufschancen macht das Bildungswesen zum Ausbildungswesen. Die Ausbildung hat die Bildung ersetzt. Zur Persönlichkeit jedoch kann man sich nicht ausbilden, nur bilden. Eine Revolution der Bildung muss ihr Ziel: „Die sich verwirklichende und kompetente Person" wieder ernst nehmen.
  10. 10Ballauff begreift die Sprache als Medium der Vermittlung. Wie definiert er näherhin die Rolle der Sprache als Medium?
    1. ANach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil die Lernenden in ihr und durch sie angesprochen werden. Nur durch das Medium der Sprache kommen die Sachen in ihrer Sachlichkeit zu Wort. Die Sprache ist dabei auch ein Medium der Menschlichkeit.
    2. BNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil der Mensch als „zoon symbolicon" auf sie angewiesen ist und in ihr symbolische Ordnungen und soziale Strukturen mediatisiert werden.
    3. CBallauff ist die Sprache das Primärmedium der menschlichen Kommunikation durch welches Zeichen und Wörter übertragen werden können, um Sinn zu garantieren.
    4. DNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil sie die kommunikative Mitte zwischen zwei Gesprächspartnern darstellt. Nur im Medium der Sprache ist menschlicher Dialog als Informations- und Signalübertragung möglich.
    5. ENach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil nur sie die Ordnung der Dinge abbilden kann. Sie hat eine repräsentative Funktion und spiegelt die Welt wieder.

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Allgemeine Didaktik Quiz on BM 13 Allgemeine Didaktik Fragenkatalog SS 2019 - Teil 1, created by Kerstin Dannerbauer on 19/09/2019.
Language
Deutsch
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