Quiz
KPOL_2
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Questions in this quiz (34)
1Wie kann die Forschung der Politik nach Maletzke nutzen? (3)
- AForschung trägt zum Verständnis von Prozessen der Kommunikation bei
- BForschung dient der Reduktion von Komplexität - nein
- CForschung dient als Hilfe bei kommunikationspolitischen Entscheidungen
- DForschung kann als taktisches Instrument der Kommunikationspolitik benutzt werden.
- EForschung legitimiert politisches Handeln.
- FForschung hat prognostische Funktionen
2Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Trennungsgrundsatz und markieren Sie die richtige(n) (3)
- AFür den Fernsehbereich muss Marktversagen als Regel denn als Ausnahme gesehen werden.
- BDer Verweis auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes ist zielführend.
- CDie Medienkompetenz der Zuschauer reicht aus, um inhaltliche Unterscheidungen jenseits einer Sendungskennzeichnung zu treffen.
- DBefunde der Rezeptionsforschung zur Wirksamkeit programmintegrierter werblicher aussagen liegen nicht vor
- EWerbespots und programmintegrierte Angebote stellen zwei unterschiedliche Angebotsformen dar.
- FWerbespots und programmintegrierte Angebote haben letztlich sehr unterschiedliche Modi der Kommunikation zur Folge.
3Röpke versteht öffentliche Meinung als (4)
- AErgebnis eines Prozesses freier Diskussion
- BProdukt privater Natur
- CErgebnis eines Prozesses, der kein vorbestimmtes Ziel hat.
- DMomentaufnahme des Prozesses freier Diskussion
- EPrivates Gut nein
- FÖffentliches Gut
4eurteilen Sie folgende Aussagen Olsons zum Themenkreis Interessensgruppen und markieren Sie die richtigen (3)
- AInteressensgruppen, die Zugang zu selektiven Anreizen haben, können Kollektivgüter erlangen
- BGroße Gruppen können mit größerer Wahrscheinlichkeit kollektiv handeln als kleinere
- CKonsumenten, Rezipienten und steuerzahler sind nicht organisiert
- DDer Umstand, dass Gruppen organisiert sein können, heißt nicht, dass sie es sind.
- ENicht organisierte Gruppen sind in der Lage für sie schädliche Änderungen zu blockieren
Interessensgruppen sind immer politisch aktiv.
5Womit befasst sich Röpke?
- Akollektiven Gütern
- Bneue medien
- CMarkt
- DNutzen
- ERessonanzen
- FQualitätsentwicklung (Homgenisierung etc.)
- GInstitutionen
- HOrganisationen
6Neuer Institutionalismus
- AKonstitutionstheorie
- BDeutsche Hist. Schule
- CNew Organisational
- DTheorie des inst. Wandels
- ERhetoische Ökonomik
- FMerkantilismus
7Welche Politikfelder können Mediengesellschaften stärker betreffen?
- AIndustriepolitik
- BWettbewerbspolitik
- CKulturpolitik
- DStrafrecht
- EÖffentlichkeitsarbeit
- FGesellschaftspolitik
8Welche Ansätze zur Erklärung von Medienregulierung von Puppis?
- AMachtzentriert
- BInteressenszentriert
- CKapitalzentriert
9Kriterien der Unterscheidungen von Meideninstitutionalisierung
- AFinanzierung
- BOrganisationsform
- COrganisationszweck
- DLeistungsempfänger
- EFormal- und Sachziel
- FWerbung
- GInstitutionsform
- HInstitutionszweck
10Definition von Politik
- ANormative Politik: def. Politik über Ziel das erreicht werden soll
- BDeskriptive Politik: beschriebt was Politik ist
- CPolitik als menschliches Handeln
- DHerstellung & Durchsetzung allg. verbindlicher Regeln & Entscheidungen
- ENormative Politik: Politik schafft einenKommunikationsrahmen
- FDeskriptive Politik: beschreibt warum es Politik gibt
11Politics
- AAkteure, Handlungsprozesse, Input
- BIndividueller Akteur
- CKollektiver Akteur
- DInteressensartikulation
- EInteressenagregation
- FInteressendurchsetzung
- GInteressendegression
- HOrganisationen/Institutionen
12Policy: politische Entscheidungen - Ebene der Regelsetzung
- ARestriktiv
- BRegulativ
- CExtensiv
- DProtektiv
- EDistributiv
- FRedistributiv
13Policy: politische Entscheidungen - Ebene der Leistungen
- ARestriktiv
- BRegulativ
- CExtensiv
- DProtektiv
- EDistributiv
- FRedistributiv
14Ökonomische Begründung für Regulierung
- AMarktversagen
- BInformationsmängel
- Cöffentliche Güter
- DMeritorische Güter
- Eexterne Effekte
- FAuslese
15Formen der Medienkonzentration
- AHorizontale Konzentration
- BVertikale Konzentration
- CDiagonale Konzentration
- DMultimediale Konzentration
- EKonglomerate Konzentration
16Ursachen für Medienkonzentration
- AAnbieter mit größtem Anteil produziert am günstigsten
- BAnzeigen/Auflagenspirale
- CTransaktionskosten
- DEconomies of Scope
- ERisikostreuung durch mulitmediale Konzentration
- FKosten/Nutzen Vergleich
- GEconomies of Scale
17Effektivitätsmaßstab – Medieninstitutionalisierung
- AEffizienz: allokative vs. produktive
- BEffektivität: Grad der Zielerreichung
- CEffektivität: allokative vs. produktive
- DEffizienz: Grad der Zielerreichung
18Begriff der Institution
- ASchriftlich fixierte Regeln
- BTradierte Normen und Werte
- CRestriktionen
- DOrdnung
- EUnsicherheiten
- FKonsequenzen
- Gwerden von Organisationen gebildet
193 Funktionen der Prozessstufen der Öffentlichkeit, Neidhardt
- ATransparenzfunktion auf der Inputebene
- BValidierungsfunktion auf der Throughputebene
- COrientierungsfunktion auf der Outputebene
- DValidierungsfunktion auf der Outputebene
- ETransparenzfunktion auf der Throughputebene
- FOrientierungsfunktion auf der Inputebene
20Revision der EU Richtlinie „Fernsehen ohne Grenzen“ zielt laut Aussagen der EU Kommision auf
- ASchutz kultureller Vielfalt
- BRecht auf Gegendarstellung
- CVerbraucherschutz
- DFörderung europäischer audiovisueller Werke
- EUnternehmensdarstellung
- FSchutz gesellschaftlichen Gutes
21Effektivität und Effizienz öffentlicher und privatwirtschaftlicher Rundfunkorganisation sind nicht unmittelbar vergleichbar. Was unterscheidet die Organisation nach Kiefer? (4)
- AFinanzierungsinstrumente
- BVorstellungen von Leistungsbringer
- CLeistungsziele
- Dzugrundeliegenden fundamentalen Organisationen
- EZielhierarchien
- FModelle der Vielfaltsicherung
22Steiniger und Wölke befassen sich im Rahmen ihres Artikels "Separating TV das from TV programming" mit folgenden Themenbereichen: (4)
- ASymbolischem Interaktionismus
- BStrukturalismus
- CProgrammintegrierter Werbung
- DMedienkompetenz
- EAudiovisual Medie Services Directive (AVMSD)
- FTrennungsgrundsatz
23Die Ausgangslage für die Liberalisierung und deren Verlauf unterschied sich in den USA und Europa deutlich. Warum? (3)
- AWeil westeuropäische Länder private Monopolbetriebe verstaatlicht haben.
- BWeil in Europa eine Privatisierung öffentlicher Monopolunternehmen notwendig war.
- CWeil die USA private Monopole nicht staatlich regulierte.
- DWeil die USA private Monopole geduldet hat.
- EWeil private Monopole in den USA verstaatlicht wurden.
- FWeil in den USA der Übergang zu mehr Wettbewerb nicht gelang.
24Warum votiert Puppis für den Begriff der Medienpolitik und nicht für den der Kommunikationspolitik? (1)
- AWeil die Betriebswirtschaftslehre mit Kommunikationspolitik ähnliches bezeichnet.
- BWeil so Prozessen der Konvergenz besser Rechnung getragen werden kann.
- CWeil in der Politikwissenschaft auch von Kommunikationspolitik die Rede ist.
- DWeil öffentliche Kommunikation zentraler Gegenstand der PKW ist.
- EWeil öffentliche Kommunikation im digitalen Zeitalter kaum bedeutend sein wird.
- FWeil Kommunikationspolitik nicht nur Gegenstand sonder auch Bezeichnung für eine Teildisziplin der PKW ist.
25Warum bzw. aus der Perspektive welcher Disziplinen ist die Einhaltung des Trennungsgrundsatzes bedeutsam? (3)
- AAus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive
- BDa das Funktionieren von Unterscheidungen der Zuschauer keine Voraussetzung dafür
ist, dass gesellschaftliche Kommunikation gelingen kann. - CDa mediale Angebote nur so überhaupt (partiell) marktfähig sind
- DAus literaturwissenschaftlicher Perspektive
- EAus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive
- FDa es irrelevant ist, die Herkunft des Dargebotenen erkennen zu können
26Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Neue Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft und markieren Sie die richtige(n). (3)
- AKompromisssysteme sind an Voraussetzungen gekoppelt
- BIm Medienbereich sollte Kompromisssystemen nicht mit Skepsis begegnet werden
- CNeokorporalistische Kompromisssysteme nehmen zu.
- DDas Publikum ist nicht durch mangelnde Organisierbarkeit gekennzeichnet
- Eas Publikum ist durch mangelnde Organisierbarkeit gekennzeichne Krisenkartelle sind selten anzutreffen.
- FKrisenkartelle sind selten anzutreffen.
27Politische Ökonomie begreift: (3)
- APolitische Steuerungssysteme im Bereich der Wirtschaft als systemfremd
- BÖkonomie und Politik als unabhängige Systeme
- CPolitische Steuerungssysteme im Bereich der Wirtschaft als nicht systemfremd
- DStaatlich-politisches Handeln als illegitim
- EWirtschaft und Politik als interdependente Systeme
- FStaatlich-politisches handeln als vielfältig abgestuft
28Medienregulierung kann auf verschiedene Modelle oder Ansätze zurückgeführt werden. In manchen Theorien setzen sich die Medienunternehmen systematisch gegen den Staat durch. Trifft dies zu auf...
- ACapture Theory
- BPublic Interest Theory
- CPrincipal Agent Theory
- DAgenda Setting Theory
29Was soll die Medienpolitik verstanden als Herstellung und Durchsetzung kollektiv verbindlicher Regeln für die öffentliche Kommunikation, mit Bezug auf
Medienunternehmen leisten?- AMP soll dafür sorgen dass Medienunternehmen einen verlässlichen Rechtsrahmen für ihre Tätigkeit zur Verfügung haben.
- BMP soll auf die Inhalte der öffentlichen Kommunikation achten und erforderlichenfalls eingreifen.
- CMP soll die Medienunternehmen den Marktkräften überlassen.
- DMP soll auf das Marktverhalten der Medienmarktteilnehmer einwirken
30Das Internet als “dritte Welle“ des Kommunikationswandels bringt mehr Interaktivität und Individualisierung. Die demokratischen Aufgaben der Medien werden davon wie folgt berührt:
- Adie Qualität der Information nimmt tendenziell zu, weil Journalisten unter
Zeitdruck besser recherchieren - Bie Qualität der Information nimmt tendenziell ab, weil in Onlineredaktionen weniger Zeit für Recherche zur Verfügung steht
- Cdie Demokratiequalität nimmt zu, weil die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger an der Selbstorganistaion der Gesellschaft verbessert werden
- Ddie Watchdog – Funktion kann durch “civic journalists” kaum effizient erfüllt werden, weil ihnen Vielfach der Zugang zu den Quellen fehlt.
- Adie Qualität der Information nimmt tendenziell zu, weil Journalisten unter
31In ihrem Text 2003 entwickeln die beiden Autoren van Cuilenburg und McQuail ein dreistufiges Konzept der Medienpolitikentwicklung. Diese sind
- AFrühphase (wenig Medienpolitik)
- BStaatsphase (rein staatliche Medienpolitik)
- CSelbstregulierungsphase
- DCo-Regulierungsphase
- EOhase der öffentlichen Medien
- FSuchphase nach neuen Paradigmen
- GInternet-Phase (Neukonzeption Medienpolitik)
32Marie-Luise Kiefer stellt in ihrem Text 1996 das öffentliche dem privaten
Medienorganisationsmodell gegenüber. Zu den öffentlichen Parametern zählt sie:- AEffektivität gemessen an der Rentabilität
- BSteuerungsmechanismus „invisible hand of the market“
- Cindividuelle Nutzenmaximierung als normative Zielsetzung
- DSachzielerreichung als Organisationszweck
- EAngebotsorientierung Bedarfsdeckung
- FAnbieterwettbewerb zur Vielfaltssicherung
33Im Hinblick auf eine effektive Kontrolle der Medienkonzentration hat sich staatliche Medienregulierung in Österreich...
- Adurch die Entflechtung von „formil“ als handlungsfähig erwiesen
- Bals besonders wirksam erwiesen, weil in jedem Bundesland ein starkes Medienunternehmen besteht
- Cals besonders unwirksam erwiesen, weil die wöchentlichen Meinungspublizistik unter einem Dach erscheint
- Dgegenüber der Selbstregulierung als unterlegen erwiesen, weil die Medienunternehmen die Konzentration effektiver steuern können
34Die unabhängige Preisbindungskanzlei
- Aexisitiert nicht
- Blegt Endverbraucherpreise für Bücher fest
- Clegt Endverbraucherpreise für Kinotickets fest
- Dbehandelt Beschwerden wegen verstoß gegen das Preisbindungsgesetz
Information
- Description
- Quiz on KPOL_2, created by Anna Huber on 23/06/2015.
- Author
- Anna Huber
- Language
- Deutsch
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- History
- Created on 23 Jun 2015 · updated on 19 Feb 2016
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