Quiz
Ksoz Sose 2025
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Questions in this quiz (50)
1Was untersucht die Kommunikations- und Medienwissenschaft primär?
- ADie technischen Aspekte digitaler Medien
- BSoziale Bedingungen, Folgen und Bedeutungen von Kommunikation
- CNur die interpersonale Kommunikation
- DFinanzierungsmodelle öffentlicher Medien
- EPolitische Entscheidungsprozesse
2Was versteht Max Weber unter „sozialem Handeln“?
- AHandeln mit politischen Absichten
- BAltruistisches Verhalten
- CDas Verstehen sozialer Handlungen, um deren Ablauf und Wirkungen zu erklären
- DNur interpersonale Kommunikation
- EHandlung ohne soziale Wirkung
3Welche Aussagen treffen auf Auguste Comte zu?
- ABegründer des Positivismus
- BEntwickelte das Konzept der "physique sociale"
- CLehnte Naturwissenschaften als Vorbild ab
- DSah Gesellschaft als metaphysische Konstruktion
- EGliederte Gesellschaft in 12 Phasen
4Worin liegt laut kritischer Theorie die Aufgabe der Gesellschaftsanalyse?
- AIn der Unterhaltungsfunktion
- BIn der normativen Beurteilung gesellschaftlicher Verhältnisse
- CIn der Unterstützung kapitalistischer Systeme
- DIn der reinen Datenerhebung
- EIn der moralischen Erziehung
5Was beschreibt die Hypodermic Needle Theory?
- AKommunikation als wechselseitiger Prozess
- BMedienwirkungen wirken direkt und kausal auf das Publikum
- CZuschauer*innen sind aktiv beteiligt
- DMedien beeinflussen nur durch Wiederholung
- EMedienwirkungen sind unvorhersehbar
6Welche der folgenden Aussagen treffen auf die Cultural Studies zu?
- AThematisieren nur ökonomische Fragen
- BKombinieren Medienanalyse mit Aneignungsperspektiven
- CBetonen Empowerment für Benachteiligte
- DEntwickeln starre Theoriemodelle
- Eaben keine gesellschaftskritische Funktion
7Was ist laut Luhmann ein autopoietisches System?
- AEin geschlossenes Wirtschaftssystem
- BEin System, das sich selbst reproduziert
- CEin System mit offenen Grenzen
- DEin System mit unklaren Zuständigkeiten
- EEin System, das externe Steuerung benötigt
8Was ist ein zentrales Ziel der Systemtheorie?
- AAusschließlich empirische Beweisführung
- BBetrachtung der Gesellschaft als System mit differenzierten Funktionen
- CEntwicklung moralischer Werte
- DIndividualisierung von Handlungsmustern
- EFörderung der Populärkultur
9Welche Funktionen beschreiben Lasswell, Merton und Lazarsfeld?
- AUmweltüberwachung
- BSinnkonstruktion
- CUnterhaltung
- DGesellschaftlicher Zusammenhalt
- ERessourcenmanagement
10Was beschreibt Mediensozialisation?
- ADie rechtliche Struktur von Medienunternehmen
- BMedien als Vermittler gesellschaftlicher Normen
- CDie ökonomischen Abhängigkeiten von Medien
- DDie Ausbildung von Journalist*innen
- EDie Dezentralisierung von Medienproduktion
11Welche Aussagen treffen auf das „passive Medienpublikum“ zu?
- AMedien werden kritisch hinterfragt
- BMedien wirken direkt und stark
- CDas Publikum ist der Medienmacht ausgeliefert
- DPublikum filtert Inhalte individuell
- EBedeutung wird von Rezipient*innen aktiv erzeugt
12Welche Merkmale hatte die Penny Press um 1830?
- ANur für Gebildete gedacht
- BPolitisch eindeutig positioniert
- CGünstiger Preis für breite Schichten
- DEinfache Sprache für Massenpublikum
- EInhaltlich auf Fachthemen spezialisiert
13Was ist laut Postman (1993) ein Hauptproblem medialer Unterhaltung?
- ASie ist zu intellektuell
- BSie ist politisch manipulativ
- CSie reduziert alles auf Unterhaltung
- DSie ermutigt zur Reflexion
- ESie wirkt nur kurzfristig
14Welche Funktionen können Medien laut funktionalistischen Modellen erfüllen?
- AGefahrenwarnung
- BWissenschaftliche Forschung
- CGesellschaftlichen Zusammenhalt fördern
- DWeitergabe kulturellen Erbes
- ESteuerung internationaler Politik
15Was ist ein zentraler Gedanke der aktiven Medienpublikums-Theorien?
- AMedien sind neutral
- BMedieninhalte werden aktiv angeeignet
- CRezipient*innen sind passiv
- DMedien definieren Bedeutung
- EKontext ist für Medienwirkung zentral
16 Wofür steht die „Theorie der Kulturindustrie“ (Adorno/Horkheimer)?
- AKultur wird zur Massenware
- BKonsum ersetzt kritisches Denken
- CMedien fördern Emanzipation
- DUnterhaltung wird intellektueller
- EÖkonomie unterliegt kultureller Vielfalt
17Was sind zentrale Annahmen der Cultural Studies?
- AMedien haben keine Macht
- BPublikum kann sich gegen Medienmacht behaupten
- CEs gibt ein festes Theoriemodell
- DMedien werden kontextbezogen angeeignet
- EMedienwirkung ist rein technisch erklärbar
18Welche Aussagen beschreiben Medien laut systemtheoretischer Perspektive?
- AMedien sind moralische Instanzen
- BMedien erfüllen gesellschaftliche Leistungen
- CMedien handeln immer neutral
- DMedienkommunikation reproduziert eigene Logiken
- EMedien dienen rein wirtschaftlichen Interessen
19Welche Aussagen treffen auf das Konzept der „internalisierten Konnektivität“ zu?
- ASmartphones sichern unsere Grundrechte
- BGesellschaft erwartet ständige Erreichbarkeit
- CKommunikationsverhalten verändert sich
- DReale Nähe ersetzt digitale Erreichbarkeit
- EMediennutzung ist rein freiwillig
20Welche Dimensionen beeinflussen situiertes Handeln in der Kommunikation?
- ARaum-zeitliche Bedingungen
- BEmotionale Reife
- CDinglich-körperliche Bedingungen
- DFinanzielle Mittel
- EMedial-kommunikative Bedingungen
21Was beschreibt der sozialwissenschaftliche Medienbegriff?
- AMedien sind natürliche Ressourcen
- BMedien als Instrumente zur Bedeutungsvermittlung
- CMedien wirken ohne Zeichen
- DMedien sind rein physikalische Kanäle
- EMedien beruhen auf kodifizierten Zeichensystemen
22Was unterscheidet primäre, sekundäre und tertiäre Medien?
- AGrad der Emotionalität
- BTechnikeinsatz auf Sender- und Empfängerseite
- CHerkunft der Inhalte
- DZahl der Rezipient*innen
- EZugang zu Medieninhalten
23Was sind medienlogische Grundfunktionen?
- AZensur, Meinungsbildung, Agenda-Setting
- BSpeicherung
- CÜbertragung
- DBearbeitung
- EKommentierung
24Was sind gesellschaftliche Leistungen von Medien?
- AVerkürzung von Nachrichten
- BÜberwindung räumlicher und zeitlicher Distanz
- CFörderung der Selbstverwirklichung
- DStabilisierung gesellschaftlicher Kommunikation
- ENeutralität gegenüber gesellschaftlichem Wandel
25Was meint der Satz „The medium is the message“ von McLuhan?
- AInhalt ist wichtiger als Medium
- BMedien bestimmen unsere Wahrnehmung
- CMedien sind neutral
- DMedieninhalte verändern sich nie
- ETechnologie prägt die Botschaft
26Welche Elemente umfasst das mediensoziologische Dreieck?
- APolitik, Wirtschaft und Technologie
- BGesellschaft, Medien und Individuum
- CStaat, Partei, Öffentlichkeit
- DJournalismus, Werbung, Kunst
- EKultur, Bildung, Erziehung
27Welche Funktionen erfüllen Medien laut mediensoziologischer Perspektive?
- ASie ersetzen staatliche Institutionen
- BSie strukturieren gesellschaftliche Ordnung
- CSie ermöglichen kollektive Erfahrungen
- DSie wirken ausschließlich wirtschaftlich
- ESie ignorieren kulturelle Unterschiede
28Was bedeutet Medialisierung im engeren soziologischen Sinn?
- ADigitalisierung von Zeitungen
- BDurchdringung der Gesellschaft durch Massenmedien
- CErsetzung sozialen Handelns durch Medienhandeln
- DTechnisierung der Kommunikation
- EAbschwächung der Mediennutzung
29Was ist laut Unterhaltungsforschung charakteristisch für Medienunterhaltung?
- ASie basiert nur auf visuellen Reizen
- BSie ist immer hedonisch
- CSie wirkt emotional, kognitiv und sozia
- DSie kann Wohlbefinden beeinflussen
- ESie bleibt ohne individuelle Wirkung
30Was ist laut Flow-Theorie (Csikszentmihalyi) Voraussetzung für Flow-Erleben?
- AÜberforderung und Langeweile
- BGleichgewicht zwischen Herausforderung und Fähigkeit
- CMediale Passivität
- DUnterhaltungsentzug
- EWiederholung von Inhalten
31Welche Merkmale erhöhen laut Theorie die Schwierigkeit eines Medienangebots?
- AEinfaches Vokabular
- BHohe Informationskomplexität
- CBrüche mit Kompositionsregeln
- DLangsame Informationsverarbeitung
- EUnlogische Abfolgen
32Welche Faktoren beeinflussen laut Forschung das Unterhaltungserleben?
- AKognitive Fähigkeiten
- BSchulnoten
- CSozialisation
- DMotivation zur Auseinandersetzung
- EUhrzeit der Nutzung
33 Was ist eudaimonische Medienunterhaltung?
- AReines Vergnügen ohne Sinn
- BUnterhaltung, die tiefergehende Bedürfnisse anspricht
- CNutzung zur Stimmungserhellung
- DErleben von Selbstbestimmung und Sinn
- ENutzung rein zur Ablenkung
34Was beschreibt das Mood-Management-Modell (Zillmann)?
- AMediennutzung zur Selbstdarstellung
- BNutzung unterhaltsamer Inhalte zur Stimmungsregulation
- CMedienwahl ohne Einfluss auf Stimmung
- DEmotionale Kontrolle durch externe Faktoren
- ENutzung auf Basis von Gruppenzwang
35 Was kann Musik im mediensoziologischen Kontext leisten?
- ADient ausschließlich zur Unterhaltung
- BIst identitätsstiftend
- CHat keine gesellschaftliche Funktion
- DErmöglicht eudaimonische Erfahrungen
- EFunktioniert nur über Sprache
36Was ist laut Adorno ein Problem populärer Musik?
- AIhre politische Wirkung
- BIhre Orientierung am Massengeschmack
- CIhre Komplexität
- DIhr Bezug zur Hochkultur
- EIhre Standardisierung
37Welche Einflussfaktoren prägen laut Mediensoziologie die Musikproduktion?
- ATechnologische Entwicklungen
- BGesetzliche Rahmenbedingungen
- CPersönliche Vorlieben des Publikums
- DWetterbedingungen
- EMarkt- und Organisationsstrukturen
38Welche Formen der Statusdarstellung wurden in der Spotify-Studie (2016–2019) häufig gefunden?
- AKulturelles Kapital
- BSoziales Kapital
- CPolitisches Kapital
- DÖkonomisches Kapital
- ESportliche Leistung
39Was sind typische Erfolgsnarrative in der Popmusik?
- AZufall und Glück
- BSelbstgemachter Erfolg
- CGlaube an das individuelle Potenzial
- DAblehnung von Konsum
- EHarte Arbeit führt zum Erfolg
40Was versteht man unter sexueller Subjektivierung?
- APassive Darstellung von Frauen
- BFrauen, die sich bewusst selbst inszenieren
- CFremdbestimmte Sexualisierung
- DRückzug aus Öffentlichkeit
- ESelbstbestimmte Präsentation als sexuelles Subjekt
41Was sind laut Netzwerkanalyse zentrale Prämissen sozialer Netzwerke?
- AAkteure handeln völlig unabhängig
- BBeziehungen tauschen Ressourcen aus
- CNetzwerkstrukturen beeinflussen Handlungen
- DNetzwerke entstehen zufällig
- EStrukturen entstehen aus langfristigen Beziehungs-Mustern
42Was ist charakteristisch für Web 2.0 im Vergleich zu Web 1.0?
- AInhalte werden ausschließlich zentral produziert
- BNutzerinnen sind nur passive Konsumentinnen
- CEs geht um Beteiligung und gegenseitige Kommunikation
- DEs gibt keine sozialen Medien
- EUser-generated Content wird zentral
43Was bedeutet Digital Divide im erweiterten Sinn?
- ANur Zugang zu Computern zählt
- BNutzung und Wirkung digitaler Medien können zu Ungleichheiten führen
- CAlle Bevölkerungsgruppen profitieren gleichermaßen
- DEs gibt keine Unterschiede im Umgang mit digitalen Medien
- EUnterschiede zeigen sich auf mehreren Ebenen (Zugang, Nutzung, Wirkung)
44Welche Aussagen treffen auf die Wissensklufthypothese zu?
- AMedieninformation verteilt sich gleichmäßig
- BMediennutzung reduziert soziale Unterschiede
- CHöher gebildete Gruppen profitieren stärker von Mediennutzung
- DSoziale Unterschiede im Wissen werden durch Medien verstärkt
- EFernsehen gleicht Wissen effizient aus
45Welche Personengruppen profitieren oft zuerst von neuen digitalen Innovationen?
- AÄltere Menschen mit niedrigem Einkommen
- BHöher gebildete, jüngere Menschen
- CMenschen mit geringer Medienkompetenz
- DPersonen mit technikaffinem Umfeld
- EMenschen ohne Internetzugang
46Was ist unter „Digital Detox“ zu verstehen?
- AAbschalten von analogen Geräten
- BFreiwillige zeitweise Nichtnutzung digitaler Medien
- CVollständiger Rückzug aus der Gesellschaft
- DStrategie zur Reduktion psychischer Belastung
- EDigitale Weiterbildung
47Welche Merkmale beschreiben Partizipation in digitalen Kontexten?
- AEinseitige Kommunikation
- BTop-down-Prozesse ohne Bürgerbeteiligung
- CHorizontale, interaktive Kommunikation
- DBeteiligung durch Nutzer*innen selbst
- EKeine Veränderung gegenüber klassischen Medien
48Was meint Castells mit „Mass Self Communication“?
- AKommunikation über traditionelle Massenmedien
- BSelbstbestimmte Produktion & Verbreitung von Inhalten online
- CKontrolle durch zentrale Redaktionen
- DRezeption nur durch staatliche Kanäle
- EDemokratisierung der Öffentlichkeit
49Was sind typische Herausforderungen im Zusammenhang mit KI-generierten Inhalten?
- AMehrwert für Diskussionskultur
- BEinfluss von Bots auf Meinungsbildung
- CZunahme an authentischen Dialogen
- DMangel an Transparenz über Herkunft der Inhalte
- EFörderung politischer Vielfalt
50 Welche Aspekte sind zentral für digitale politische Partizipation?
- AZugang zu Internet reicht aus
- BPlattformen ermöglichen neue Teilhabeformen
- CNutzung von sozialen Medien zur Mobilisierung
- DEs gibt keine Unterschiede zur analogen Welt
- EAlle User*innen haben gleiche Reichweite und Sichtbarkeit
Information
- Description
- Kommunikationswissenschaften Quiz on Ksoz Sose 2025, created by Pia Jungbauer on 22/06/2025.
- Author
- Pia Jungbauer
- Language
- Deutsch
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