Quiz
1C
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Questions in this quiz (25)
1Bitte kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n) an:
- ADas dreigliedrige Schulsystem ist darauf angelegt, soziale Ungleichheit in der
Gesellschaft zu beseitigen. - BUnter „Durchlässigkeit“ im Bildungswesen versteht man die Möglichkeit, zwischen
verschiedenen Bildungsgängen einer Bildungsstufe zu wechseln. - CDie PISA-Studien haben für das deutsche Schulsystem bestätigt, dass Chancengleichheit
durch die leistungsorientierte Verteilung der Schülerinnen und Schüler
auf die verschiedenen Schulformen der Sekundarstufe I begünstigt wird. - D„Entkopplung von Schulformen und -abschlüssen“ bedeutet, dass Abschlüsse
nicht mehr nur an der ihnen zugeordneten Schulform erworben werden können.
Die Vergabe von Hochschulzugangsberechtigungen bleibt jedoch den Gymnasien
vorbehalten. - ELaut PISA-Studie verstärken die unterschiedlichen Schulmilieus in den Schulformen
der Sekundarstufe I die Unterschiede bei der Entwicklung kognitiver Kompetenzen
in Abhängigkeit von der besuchten Schulform.
- ADas dreigliedrige Schulsystem ist darauf angelegt, soziale Ungleichheit in der
2Bitte kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an:
Die Kulturautonomie der Bundesländer- Agarantiert zwar eine bundeseinheitliche schulische, begrenzt aber zugleich
eine einheitliche betriebliche Berufsbildung - Bsichert den Ländern das Recht, ihr Schulwesen gesetzlich zu regeln und selbständig
zu verwalten; - Csichert den Ländern die Gesetzgebungs- und Verwaltungshoheit im gesamten
Bereich der schulischen Allgemeinbildung, nicht aber der schulischen Berufsbildung - Dgibt den Ländern die Möglichkeit, Schulgesetze nur zu verabschieden, soweit
der Bund von seinem Gesetzgebungsrecht keinen Gebrauch macht - Eschließt Bundesgesetze zur Regelung der schulischen Berufsausbildung aus
- Agarantiert zwar eine bundeseinheitliche schulische, begrenzt aber zugleich
3Nach dem Grundgesetz
- Aa) fallen Regelungen zum allgemeinbildenden Schulwesen in die Gesetzgebungskompetenz
der Länder, Regelungen zum berufsbildenden Schulwesen in
die Kompetenz des Bundes; - Bb) können die Länder Angelegenheiten des Schulwesens nur regeln, soweit der
Bund von seiner Gesetzgebungskompetenz keinen Gebrauch macht; - Cc) können Bundesgesetze nur Angelegenheiten der betrieblichen, nicht aber
der schulischen Berufsbildung regeln, - Dd) unterliegen die Angelegenheiten des Schulwesens der ausschließlichen Gesetzgebungshoheit
der Länder.
- Aa) fallen Regelungen zum allgemeinbildenden Schulwesen in die Gesetzgebungskompetenz
4Die Berufsfachschule
- Avermittelt Allgemeinbildung und Berufsausbildung
- Bsetzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus.
- Cführt zur Fachhochschulreife.
- Dvermittelt nur solche Berufsausbildungen, für die es keine
Ausbildungsordnungen gibt. - Eist eine Vollzeitschule, die Berufsausbildung vermittelt
5Welche der folgenden Schulen zählen zu den Fachschulen?
- AHandelsschule
- BTechnikerschule
- CBerufliches Gymnasium
- DFachoberschule
- EMeisterschule
6Die Fachschule
- Aist ein weiterbildender Bildungsgang
- Bführt zur Allgemeinen Hochschulreife
- Cumfasst bspw. die Technikerschule und die Meisterschule
- Dist eine Vollzeitschule, die zu einem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf
führen kann. - Eintegriert die Fachoberschule.
7Bitte kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an:
- AKorporatismus ist eine politische Strategie, die im Bereich der Berufsbildungspolitik
die Zusammenarbeit von Bund und Ländern gewährleistet. - BKorporatismus meint die Einbindung gesellschaftlicher Organisationen
/Verbände in politische Entscheidungsprozesse des Staates. - CIm Korporatismus beteiligt der Staat im Rahmen geregelter und auf Dauer angelegter
Beziehungen gesellschaftliche Gruppen (z. B. die Sozialpartner) an der Formulierung
und Durchführung von politischen Entscheidungen. - DUnter Korporatismus werden finanzielle und personelle Aktionen von Vertretern
privater Einrichtungen zur Berücksichtigung von Minderheiteninteressen verstanden,
die sonst dem Konsensprinzip zum Opfer fallen würden.
- AKorporatismus ist eine politische Strategie, die im Bereich der Berufsbildungspolitik
8Ein Ausbildender, der einen Auszubildenden nach Ende des Ausbildungsverhältnisses
nicht in ein Arbeitsverhältnis übernehmen will,- Akann das Vertragsverhältnis nur im gegenseitigen Einvernehmen auflösen
- Bkann dem Auszubildenden fristgerecht kündigen
- Cmuss den Auszubildenden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernehmen,
wenn dieser Mitglied der Jugendvertretung ist - Dmuss den Ausschluss der Übernahme in ein Arbeitsverhältnis schon bei Abschluss
des Berufsausbildungsvertrages vereinbaren - Ebraucht nichts zu unternehmen, da das Vertragsverhältnis mit Ablauf der
Ausbildungszeit endet.
9Welche der unten aufgeführten Bestandteile gehören zu einer Ausbildungsordnung
(AO)?- AAusbildungsberufsbild, d.h. die Fertigkeiten und Kenntnisse, die Gegenstand der
Berufsausbildung sind - BKündigungsbedingungen
- CDauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit
- DBezeichnung des Ausbildungsberufs
- EBeginn und Ende/Dauer der Berufsausbildung
- FAusbildungsdauer
- GPrüfungsanforderungen für die Zwischen- und Abschlussprüfungen
- HHinweis auf die geltenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen
- IAusbildungsrahmenplan, d.h. eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung
der Fertigkeiten und Kenntnisse
- AAusbildungsberufsbild, d.h. die Fertigkeiten und Kenntnisse, die Gegenstand der
10Welche der unten aufgeführten Bestandteile gehören zu einem Ausbildungsvertrag (AV)?
- ADie Art, die sachliche und zeitliche Gliederung sowie das Ziel der Berufsausbildung,
vor allem die Berufsfähigkeit, für die ausgebildet werden soll - BBeginn und Ende/Dauer der Berufsausbildung
- CAusbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte (z.B. in überbetrieblichen
Ausbildungsstätten) - DDauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit
- EDauer der Probezeit
- FZahlung und Höhe der Vergütung
- GDauer des Urlaubs
- HHinweis auf die geltenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen
- IKündigungsbedingungen
- JAusbildungsberufsbild, d.h. die Fertigkeiten und Kenntnisse, die Gegenstand der
Berufsausbildung sind
- ADie Art, die sachliche und zeitliche Gliederung sowie das Ziel der Berufsausbildung,
11Welche Ausführungen zum Ausbildungsvertrag bzw. zum Ausbildungsverhältnis
sind korrekt?- ADer Ausbildungsvertrag wird zwischen Ausbildungsbeauftragtem und Auszubildendem
geschlossen. - BDer Ausbildungsvertrag muss Angaben zur Beginn und Dauer der Ausbildung,
zu Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte und zur
Ausbildungsvergütung enthalten. - CDie Probezeit in Ausbildungsverträgen darf nur zwischen ein und zwei Monaten
betragen. - DDer Ausbildungsvertrag muss Hinweise auf Kündigungsbedingungen sowie
auf eventuell vereinbarte Bleibeverpflichtungen über die Ausbildung hinaus
enthalten. - EDer Ausbildende ist verpflichtet, dem Auszubildenden für die betriebliche
und überbetriebliche Ausbildung Ausbildungsmittel kostenlos zur Verfügung zu
stellen, soweit diese für die Berufsausbildung und die Zwischen- und Hauptprüfung
erforderlich sind. - FBei dringenden betrieblichen Erfordernissen kann der Betrieb von Auszubildenden
maximal 8 x jährlich verlangen, dem Berufsschulunterricht fernzubleiben,
um zu arbeiten. - GDer schriftlich zu schließende Ausbildungsvertrag ist bei der zuständigen
Stelle in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse einzutragen.
- ADer Ausbildungsvertrag wird zwischen Ausbildungsbeauftragtem und Auszubildendem
12Auf welcher Rechtsgrundlage beruht die Dauer der Berufsschulpflicht?
- AGrundgesetz
- BSchulgesetze der Länder
- CAusbildungsordnung
- DBerufsbildungsgesetz
- EJugendarbeitsschutzgesetz
13Das Berufsbildungsgesetz gilt
- Afür die Berufsausbildung in Betrieben der Wirtschaft und in berufsbildenden
Schulen - Bfür die Berufsausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis
- Cfür die Berufsausbildungsvorbereitung, soweit sie in berufsbildenden Schulen
stattfindet. - Dfür die Berufsausbildung in Betrieben der Wirtschaft, jedoch nicht in berufsbildenden
Schulen - Efür berufsfachschulische Assistenten-Ausbildungen.
- Ffür die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung.
- Afür die Berufsausbildung in Betrieben der Wirtschaft und in berufsbildenden
14Auf welcher Rechtsgrundlage beruht die Dauer der Berufsschulpflicht?
- AAusbildungsordnung
- BBerufsbildungsgesetz
- CSchulgesetze der Länder
- DGrundgesetz
- EJugendarbeitsschutzgesetz
- FBetriebsverfassungsgesetz
15Arbeitsrechtliche Vorschriften und Grundsätze finden auf ein Berufsausbildungsverhältnis
- Anur Anwendung, soweit sich aus dem BBiG und dem Wesen und Zweck des
Ausbildungsverhältnisses nichts anderes ergibt - Bkeine Anwendung, da es sich beim Berufsausbildungsverhältnis nicht um ein
Arbeits-, sondern um ein Erziehungsverhältnis handelt, das in Sondervorschriften
(z .B. BBiG und HwO) hinreichend geregelt ist - Cnur dann Anwendung, wenn das in der jeweiligen arbeitsrechtlichen Vorschrift
ausdrücklich vorgesehen ist - Dunterschiedslos Anwendung wie auf jedes Arbeitsverhältnis.
- Anur Anwendung, soweit sich aus dem BBiG und dem Wesen und Zweck des
16Welche der folgenden Aussage(n) ist/sind richtig?
- AEignungsmängel einer Ausbildungsstätte können gegebenenfalls durch Kooperation
mit anderen Betrieben (Ausbildungsverbund) kompensiert werden. - BMit Ausbildungsverbund wird die Kooperation von Betrieb und Berufsschule
im Rahmen der dualen Berufsausbildung bezeichnet. - CMit Ausbildungsverbund wird das Netz der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten
bezeichnet. - DEine Auslagerung von Teilen der Ausbildung als Auftrag an andere Betriebe
gegen Kostenerstattung ist nach dem BBiG nicht zulässig.
- AEignungsmängel einer Ausbildungsstätte können gegebenenfalls durch Kooperation
17Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
- AIn Deutschland werden die direkten Berufsbildungskosten von den Betrieben,
die indirekten Berufsbildungskosten vom Staat getragen. - BEine Fondsfinanzierung betrieblicher Berufsausbildung ist aufgrund eines Urteils
des Bundesverfassungsgerichts grundsätzlich unzulässig. - CDer Staat beteiligt sich an der Finanzierung beruflicher Bildung nur in dem
Maße, in dem er selbst Träger von Berufsbildungseinrichtungen ist. - DDa die staatlichen Steuereinnahmen immer an bestimmte Ausgabenzwecke
gebunden sind (Affektationsprinzip), kommt es notwendigerweise zu erheblichen
Schwankungen der für die Berufsbildung vom Staat bereitgestellten
Mittel.
- AIn Deutschland werden die direkten Berufsbildungskosten von den Betrieben,
18Die einzelbetriebliche Berufsbildungsfinanzierung in Deutschland hat zur Folge, dass
- AWettbewerbsverzerrungen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden
Betrieben weitgehend ausgeschlossen sind, - Bnicht ausbildende Betriebe bei der Rekrutierung von Facharbeitern Nachteile
haben können, - CBetriebe ihre Ausbildungsentscheidungen vor allem unter ökonomischen Gesichtspunkten
treffen, - Deine einheitliche Qualität betrieblicher Ausbildung gesichert wird,
- Edie Kosten der Berufsbildung von denen getragen werden, die sie verursachen.
- AWettbewerbsverzerrungen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden
19Wie ist das Gründungsdokument der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft benannt?
- AVertrag von Amsterdam
- BMaastrichter Verträge
- CRömische Verträge
20Wie viele Staaten gehören seit dem 01.01.2007 der Europäischen Union an?
- A25
- B27
- C15
21Welche dieser Staaten sind Mitglied der Europäischen Union?
- ADänemark
- BPolen
- CNorwegen
- DSlowenien
- ESchweiz
- FTürkei
- GZypern
22Angesichts der Arbeitsmarktbedingungen in Deutschland…
- Aist die Berufsorientierung von Frauen seit vielen Jahren rückläufig;
- Bübernehmen Frauen zunehmend Arbeitsplätze in „Männerberufen“;
- Cverliert der Bildungsabschluss von Frauen für die berufliche Erstplatzierung
zunehmend an Bedeutung; - Dwerden Frauen zunehmend auf den sekundären Arbeitsmarkt gedrängt;
- Eist die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit von Frauen höher als die
von Männern. - Flöst sich die horizontale geschlechtsspezifische Segregation des Arbeitsmarkts
weitgehend auf;
23Die „berufliche Erstplatzierung“ …
- Ahat ihre Bedeutung für die weitere Erwerbskarriere inzwischen verloren;
- Bsteht in Zusammenhang mit den im Bildungssystem erworbenen Abschlusszertifikaten;
- Cbewirkt einen Mechanismus „endogener Strukturierung“ von Lebensverläufen;
- Dwird im Wesentlichen durch die individuelle Berufswahl bestimmt;
- Ewird durch die soziale Herkunft nicht beeinflusst.
24Die Einrichtung von Übergangsarbeitsmärkten
- Aträgt zur „Verbetrieblichung“ der Weiterbildung bei
- Bist ein Mittel zur Erhöhung der „Flexicurity“;
- Cist der Versuch einer weiteren Deregulierung der Arbeit
- Dist ein Beitrag zur präventiven Arbeitsmarktpolitik
- Esieht die soziale Absicherung auch in Phasen der Erwerbslosigkeit vor
- Fverstärkt die Selektivität der Weiterbildungsteilnahme.
25Kreuzen Sie bitte die zutreffenden Aussagen an:
- ADer Beruf als Organisationsform von Bildung und Beschäftigung ist ein Kennzeichen
aller modernen Industriegesellschaften. - BDie Zugangsselektion zu beruflichen Ausbildungsgängen ist Ausdruck der
Stratifizierung des deutschen Bildungssystems. - CEin hoher Grad an Stratifizierung eines Bildungssystems schließt ein hohes
Maß an Standardisierung weitgehend aus. - DDer Beruf als Organisationsform behindert die Standardisierung von Erwerbskarrieren.
- EDas deutsche Bildungssystem ist im internationalen Vergleich gleichermaßen
durch ein hohes Maß an Stratifizierung und Standardisierung gekennzeichnet.
- ADer Beruf als Organisationsform von Bildung und Beschäftigung ist ein Kennzeichen
Information
- Description
- MC Fragen, Übungsheft
- Author
- Anne Malten
- Language
- Deutsch
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