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Sportökonomie Klausur 2
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Questions in this quiz (28)
1Die Sportmärkte haben sich in den vergangenen Jahren u. a. ausgezeichnet durch
- Aeine zunehmende Kommerzialisierung
- Beine zunehmende Medialisierung
- Ceinen Rückgang der TV-Präsenz
- Dstagnierende Umsatzerlöse
- Ea und b sind richtig
- Fa und d sind richtig
2Das Produkt „sportlicher Wettkampf“ ist gekennzeichnet durch eine fehlende Transitivität
- Ameint, die Erlöse aus dem Produkt sind nicht übertragbar
- Bbeschreibt die fehlende Konservierbarkeit des Produktes
- Cbedeutet, dass, wenn beispielsweise FC Schalke 04 gegen Borussia Dortmund verliert und Borussia Dortmund gegen FC Bayern verliert
- Dbedeutet, dass die menschliche Arbeitskraft nur schwer durch andere Produktionsfaktoren substituierbar ist
3Ein optimales Güterbündel zeichnet sich dadurch aus,
- Adass der Grenznutzen pro Preiseinheit für jedes Produkt gleich ist
- Bdass die Grenzrate der Substitution gleich dem negativen inversen Verhältnis der Grenznutzen der beiden Güter ist
- Cdass es unterhalb der Budgetgerade liegt
- Ddass es oberhalb der Budgetgerade liegt
- Ea und b sind richtig
- Fa und c sind richtig
4Eine Indifferenzkurve
- Aberührt immer die x- und y-Achse, wenn von einer partiellen Substituierbarkeit von zwei Gütern auszugehen ist
- Brepräsentiert Güterbündel, die einen identen Nutzen stiften
- Cstellt das Ausmaß der Substitutionsbereitschaft eines Individuums für zwei Güter dar
- Dstellt spieltheoretisch die Entscheidungssituation bei einem Kollektivgut dar
- Ea und b sind richtig
- Fb und c sind richtig
5Das Hold Up Problem zeichnet sich aus durch
- Aex ante-Informationsdefizite einer der Vertragspartner
- Bspezifische Investitionen
- Cdie Bereitschaft zu opportunistischem Verhalten
- Deine ex post-Beobachtbarkeit des Verhaltens
- Ea - c sind richtig
- Fa - d sind richtig
6Im Monopol
- Aist die Absatzmenge größer als im Polypol
- Bist die Absatzmenge kleiner als im Polypol
- Cergibt sich der Preis aus dem Schnittpunkt der Nachfragekurve mit der Grenzkostenkurve
- Dkann der Anbieter Preis und Menge bestimmen
- Ea und d sind richtig
- Fb und d sind richtig
7Ein natürliches Monopol
- Aist gegeben, wenn die durchschnittlichen totalen Kosten im nachfragerelevanten Bereich sinken
- Bist eine Liga
- Cist ein Club
- Dist ein Synonymbegriff für ein Syndikat
8Die Kostenfunktion
- Aerfasst den Zusammenhang zwischen Kosten und Erlösen
- Bsetzt sich zusammen aus fixen und variablen Kosten
- Cbeginnt graphisch immer im Ursprung
- Dverläuft immer linear
9Opportunitätskosten
- Asind Kosten, die durch opportunistisches Verhalten entstehen
- Bsind Kosten, die aufgrund einer Prinzipal-Agent Beziehung entstehen
- Cist zum Beispiel der, durch den Verzicht auf eine alternative Zeitverwendung bedingte, Nutzenentgang während des Besuchs einer Lehrveranstaltung
- Dsind die individuellen Kosten des Wohlfahrtverlustes bei Entstehung eines Monopols durch Preisabsprachen
10Das Moral Hazard Problem
- Aentsteht durch Zusammentreffen von Informations- und Integritätslücken
- Bzeichnet sich durch eine ex-post Beobachtbarkeit des Verhaltens aus
- Ckann zur Unterlassung von Spezialisierungen führen
- Dentsteht auf Grund einer vorvertraglich nicht feststellbaren Absicht
- Ea, c und d sind richtig
- Fa - d sind richtig
11Der Bandwagon Effekt
- Aist ein indirekter Netzwerkeffekt
- Bführt zu einer Steigerung der Nachfrageelastizität
- Cführt zu einer verstärkten Reaktion der Nachfrage auf Preisänderungen
- Dist ein negativer direkter Netzwerkeffekt
- Ea und b sind richtig
- Fa und c sind richtig
12Bei einem symmetrischen Winner-Takes-All-Wettbewerb
- Animmt die aggregierte Anstrengung mit steigender Höhe des Preises ab
- Bhandelt es sich zum Beispiel um die Einzelvermarktung von TV-Übertragungsrechten
- Cwird die Brechung eines Weltrekords mit zunehmender Teilnehmerzahl wahrscheinlicher
- Dnimmt die aggregierte Anstrengung mit steigender Teilnehmerzahl zu
13Die Champions League führt zu einer multiplen Mitgliedschaft mancher Clubs, was in der Konsequenz
- Azu einer Verringerung der Unausgeglichenheit der Liga führt
- Bzu einem Umlenken der Nachfrage und damit zu einer Entwertung der nationalen Meisterschaft führt
- Czu einem Struktureffekt hinsichtlich der Nachfrage nach Spielen der nationalen Liga führt
- Dstrategisches Verhalten von Clubs, die Mitglieder in beiden Ligen sind, unterbindet
- Ea und b sind richtig
- Fb und c sind richtig
14Als Folgen der Überproduktion im Rahmen einer Liga kann es u.a.
- Azu einer Erhöhung der Verschuldungsgefahr der Clubs kommen
- Bzu eventuellem Ausscheiden einzelner Clubs kommen
- Czu einer Gefährdung der spezifischen Investitionen der verbleibenden Clubs kommen
- Dzu einer abnehmenden Ertragskraft der Meisterschaft kommen
- Ea - c sind richtig
- Fa - d sind richtig
15Erfolgt die Organisation einer Liga auf Basis eines privaten Ligaveranstalters, so führt dies
- Azu keiner Beseitigung des Hold Up Problems
- Bzu einem Wettbewerb mit einem hohen Maße an Integrität
- Czu einem geringen Anreiz zur Innovation auf Club-Ebene
- Ddazu, dass eine optimale Allokation der Input-Faktoren möglich wird
- Eb und c sind richtig
- Fc und d sind richtig
16Zu einer vermehrten Ausgeglichenheit innerhalb einer Liga führen die folgenden Maßnahmen:
- AGate-/TV-Sharing
- BSalary Caps
- CInverse Order Picking Verfahren
- DPool Revenue Sharing
17Das Reserve Clause System
- Aträgt zu sehr hohen Spielergehältern bei
- Bführt zu einer Entlohnung der Spieler unterhalb ihres Wertgrenzproduktes
- Cerleichtert den Vereinswechsel eines Spielers
- Dführt zu einer Entlohnung der Spieler oberhalb ihres Wertgrenzproduktes
18Ein hohes teamspezifisches Humankapital eines Spielers
- Aerleichtert stets dessen Wechsel zu anderen Vereinen
- Bist für die Teamsportart Fußball zutreffend
- Cbindet den Spieler an den Club
- Dhat keinen Einfluss auf die Möglichkeiten des Vereinswechsels
- Ea - c sind richtig
- Fb und c sind richtig
19Das individuelle Arbeitsgebot
- Asteigt so lange bis der Substitutionseffekt den Einkommenseffekt übersteigt
- Bsteigt so lange bis der Einkommenseffekt den Substitutionseffekt übersteigt
- Cfällt in Abhängigkeit vom Lohn
- Dverläuft ab der Überlagerung des Substitutionseffekts furch den Einkommenseffekt konstant
- Eb und d sind richtig
- Fb - d sind richtig
20Final Offer Arbitration
- Abeschreibt die zweite Stufe des Auswahlprozesses bei der Vergabe von olympischen Spielen
- Bmeint die Entscheidung durch ein Schiedsgericht, wenn sich Spieler und Club nicht über das Gehalt einigen können
- Cführt zu einer verstärkten Lohnentwicklung
- Dmeint die Auswahl eines sogenannten „middle grounds“ durch ein Schiedsgericht
21Am Polypol wird ein Manager so lange Arbeitskräfte einstellen bis
- Ader Lohn dem Wertgrenzprodukt entspricht
- Bdie Kosten für jeden Produktionsfaktor gleich hoch sind
- Cder Lohn dem Preis des Produktes entspricht
- Dder Grenzgewinn gleich Null ist
- Ea und b sind richtig
- Fb und d sind richtig
22Das Wertgrenzprodukt eines Spielers
- Aberechnet sich aus Grenzproduktivität mal Preis
- Bist bei Spielern durchschnittlicher Qualitäten im Durchschnitt über den gesamten Karriereverlauf negativ
- Cist bei Star-Spielern im Durchschnitt über den gesamten Karriereverlauf negativ
- Dist im Optimum im Konkurrenzfall für jeden Spieler gleich Null
23Eine Torprämie
- Aist geeignet, um das Moral Hazard Problem im Rahmen eines Teamproduktes zu lösen
- Bfördert die Kooperationsbereitschaft im Team
- Cist geeignet, um das Freerider-Verhalten zu beseitigen
- Dfördert die individuelle Leistungsbereitschaft
- Ea, c und d sind richtig
- Fa - d sind richtig
24Durch die Einführung eines Dopingverbotes mit Sanktionen
- Akommt es zu einer inhärenten Lösung des Dopingproblems
- Bwerden zusätzliche Kosten in der Höhe (1-Entdeckungswahrscheinlichkeit) mal Strafhöhe generiert
- Cwird durch dopingbedingte Nutzengewinn gesenkt
- Dkommt es bei einem Verbot auf Basis einer Negativliste zu einem Anreiz der Entwicklung von Dopinginnovationen
- Eb, c und d sind richtig
- Fc und d sind richtig
25Aus ökonomischer Sicht folgenden Eigenschaften des Dopings von besonderer Relevanz:
- Adie Leistungssteigerung durch Doping ist unabhängig von der anwendenden Person
- BDoping verursacht keine Kontrollkosten beim Konkurrenten
- Cbei einem Time-lag der Wirkung profitiert der Athlet im Wettkampf von der Leistungssteigerung der Substanz, ohne dass diese noch nachweisbar wäre
- Dein Athlet wird dann dopen, wenn der Erwartungswert des Nutzens bei Anwendung der Strategie Doping und die verursachten Kosten durch Doping gleich hoch sind
26Das Problem des „Trittbrettfahrer-Verhaltens“ in der Mannschaftsproduktion kann auftreten, da
- Aleistungsabhängig vergütet wird
- Beine Adverse Selection Situation vorliegt
- Cdas Teamergebnis Kollektivcharakter hat
- Ddie Leistung eines Spielers immer klar erkennbar ist
- Ea und c sind richtig
- Fb und c sind richtig
27Das Dopingproblem
- Awird durch eine inhärente Lösung behoben
- Bwird durch das Führen von Bestenlisten (Rekorde) in einer Sportart verstärkt
- Cwird durch den Kollektivgutcharakter einer Produktion bei Teamsportarten entschärft
- Dkann auf Basis einer trennscharfen essentialistischen Definition gut erfasst werden
- Ea - c sind richtig
- Fb und c sind richtig
28Marktversagen
- Akann durch Informationsasymmetrien bedingt sein
- Bkann durch das Auftreten pekuniärer externer Effekt bedingt sein
- Cist aus ökonomischer Sicht eine notwendige, aber keine hinreichende Grundlage für staatliche Interventionen
- Dist aus ökonomischer Sicht eine notwendige und hinreichende Grundlage für staatliche Interventionen
- Ea - c din richtig
- Fa - d sind richtig
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- Die Antworten wurden nicht von mir überprüft
- Author
- Klarissa Klapperstorch
- Language
- Deutsch
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