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Preguntas del test (17)
1Warum gibt es keine einheitliche Definition und Abgrenzung des Begriffs “Politische Kommunikation”?
- AKeine eindeutige und wertfreie Definition von politischer Kommunikation, komplexe Begriffe
- BNormative Annahmen liegen Fragestellungen und Erkenntnisinteressen zugrunde
- CVerschiedene Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen sich mit Kommunikation und Politik: Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft,…
2Benennen Sie drei Gegensatzpaare, die Allemann zur Ordnung der versch. Politikbegriffe in Powi verwendet werden
- Anormativ vs. deskriptiv
- Bgouvernmental vs. empanzipatorisch
- Ckonfliktorientiert vs. Konsensorientiert
- DEmpirisch vs. Deskriptiv
3Welche Begriffe beschreiben nach Donges Jarren verschiedene Politikdimensionen?
- APolity → Formale Dimension
- BPolitics → Verfahrenstechnische Dimension
- CPolicy → Inhalte der Politik
- DPolicies --> informelle Dimension
4Theorieebenen von sozialwissenschaftlichen Basistheorien: Ebenen der Theorien
- AMikroebene bezeichnet die Handlungsebene. (…); Individuen und Gruppen; Leichter empirischer Zugang: Befragung etc
- BMesoebene ist die Bezugsebene von Organisationen und Institutionen. Wird oft vernachlässigt
- CMakroebene bezeichnet die Bezugsebene der Gesellschaft und ihrer Teilbereiche oder Systeme; Schwierigster empirischer Zugang, kann nur partiell durchgeführt werden
- DMeso-Mikro-Ebene bezeichnet die Politik
5Akteure / 3 unterschiedliche Akteure hinsichtlich ihres Merkmals bezüglich Handlungsfähigkeit unterscheiden
- AIndividuell
- BKollekiv
- Ckorporativ
- Dstaatliche
6Vorzüge des Vergleichs in der Analyse politischer Kommunikation
- AErweitert den Horizont
- BMan kann von Erfahrungen anderer Mediensystemen lernen
- CFür Weiterentwicklungen von Theorien
- DEntscheidungshilfe bei Medienregulierung (Abwägung Vor- und Nachteile)
- EFür Verstehen einer politisch fragmentierten Welt wichtig
7Unterschied einfacher Vergleich vs. Kausalvergleich
- A„Bei ‹einfachen› oder deskriptiven Vergleichen besteht das Ziel darin, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der untersuchten Fälle anhand bestimmter Dimensionen systematisch zu analysieren und dadurch mehr über das untersuchte Phänomen zu erfahren“.
- B„Kausalvergleiche haben (…) das Ziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der untersuchten Fälle durch die Überprüfung von Hypothesen zu erklären und damit die Ursache für ein Phänomen zu finden.“
- CEs gibt keinen Unterschied
8Methoden der Datenerhebung im Bereich des Vergleichs nach Puppis
- AKonkordanz = Suche nach Gemeinsamkeiten bei unterschiedlichen Vergleichsgegenständen
- BDifferenz = Ähnliche Vergleichsgegenstände auf Unterschiede untersuchen
- CÄhnlichkeit = Unterschiedliche Vergleichsgegenstände auf Ähnlichkeiten untersuchen
9Four Theories of the Press Autoren benennen und untersch. Modelle nennen
„Four Theories of the Press“ (Siebert/Peterson/Schramm 1956)- Aliberales Modell
= Pressefreiheit; Durch Pressefreiheit bleibt Steuerungsmechanismus Markt unreguliert; auch wirtschafts-liberales Modell - Bdemokratisch kontrolliertes Modell
= auch Pressefreiheit, aber Kritik an Folgen eines unregulierten Marktes: Kritik an der Kommerzialisierung und Konzentrationstendenzen - Cautoritäres Modell
= Massenmedien in einer autoritären Elite; Elite ist ideologisch nicht festgelegt, aber durch Elite erfolgt eine Kontrolle der Massenmedien - Dtotalitäres Modell (sowjetkommunistisch) = Es gibt nur 1 herrschende Partei mit absoluter Kontrolle über die Massenmedien: Moderne Diktaturen
- EHumanistisches Modell
- Aliberales Modell
10Modelle von Hallin und Macini bennen und kurz erklären
- Aliberales oder nordatlantisches Modell
= Dominanz der kommerziellen Medien; Vertrauen auf dem Markt; Staatlicher Einfluss, der begrenzt bleibt; Bsp: Vereinigte Staaten, Kanada, Großbritannien, Irland - Bdemokratisch-korporatistisches oder nord- und mitteleuropäisches Modell
= Koexistenz von Medien, die entweder kommerziellen oder politischen Gruppen nahestehen; Rolle des Staates aktiver; Bsp: Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland - Cpolarisiert-pluralistisches oder mediterranes Modell
= Starke Einbindung der Medien in die Parteipolitik; Starker Einfluss des Staates; Instrumentalisierung der Medien durch politische Gruppen; Bsp: Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland
- Aliberales oder nordatlantisches Modell
11Strukturelle Besonderheiten von Kleinstaaten
- ARessourcenknappheit = Kapital, Know How, Personal
- Bgeringe Marktgröße = Verkaufsseite ist eingeschränkt; Werbe- und Publizistische Märkte sind klein
- CAbhängigkeit = von medienpolitischen Entscheidungen der Nachbarstaaten, Bsp: D
- DVerletzlichkeit = Overspill von Ländern in Grenznähe; Bsp: von D
- EEs gibt keine wirklichen Besonderheiten
12Verhandlungsdemokratie - 3 Ausprägungen
- AVerhandlung in Form von Konkordanz = Konsens der wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen in allen politischen Entscheidungen angestrebt; Exekutive, Opposition; Bsp: Schweiz, Niederlande, Österreich
- BVerhandlung in Form von Korporatismus = Beteiligung von Interessensgruppen; starke Verbände; Verhandlungen zwischen Staat und Interessensgruppen; Bsp: D
- CVerhandlung in Form von Politikverflechtung= Konstitutionelles Arrangement: Die Regierungsmacht wird zwischen verschiedenen Organen geteilt. Verhandlungen zwischen diesen Organen; Möglichkeit des Veto; Bsp: Schweiz, D, USA
13Governance- untersch. Lesarten - 3 benennen.
- Awissenschaftlich-analytische Perspektive = Programm zur Analyse komplexer Strukturen kollektiven Handelns
- BBeschreibung von Veränderungen im Gegenstand wie der Politik = Diese Veränderungen führen dazu, dass Entscheidungen anders getroffen und kommuniziert werden als zuvor
- CVerwendung normativ-beratend im Sinne bestimmter Handlungsempfehlungen = Good Governance: Entspricht Good Governance bestimmten Vorstellungen?
- DVerwendung deskriptiv-unterstützended im Sinne bestimmter Handlungsempfehlungen
14Was versteht man unter einem Prozess?
- A„Ein Prozess ist eine Aufeinanderfolge verschiedener Zustände eines Objektes in der Zeit, wobei ein spezifischer Zustand mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus dem vorausgehenden Zustand erfolgt. Prozesse sind nicht direkt beobachtbar, sondern erschließen sich indirekt durch Veränderungen des Objekts.“
- B„Ein Prozess ist keine Aufeinanderfolge verschiedener Zustände eines Objektes in der Zeit, wobei kein spezifischer Zustand mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus dem vorausgehenden Zustand erfolgt. Prozesse sind direkt beobachtbar und erschließen sich direkt durch Veränderungen des Objekts.“
15Medienbegriff: Unterschiedliche Dimensionen (Ulrich Saxer) - Medien sind mehr als nur technische Kommunikationskanäle: „Medien sind komplexe institutionalisierte Systeme um organisierte Kommunikationskanäle von spezifischem Leistungsvermögen und damit zugleich
- Atechnische Kommunikationskanäle
- BOrganisationen mit eigenen Zielen und Interessen
- Cinstitutionalisiert im Sinne kollektiver Regelungsmuster (dauerhafte Regelsysteme)
- DSozialsysteme mit funktionalen und dysfunktionalen Auswirkungen auf andere Teilbereiche oder -systeme der Gesellschaft.“
- EUnterscheidung von Funktion und Leistung
- FMedien erbringen bestimmte Funktionen für die Gesellschaft und Leistungen für andere Teilsysteme
- GMedien erbringen keine bestimmte Funktionen für die Gesellschaft, sondern Anwendungen für andere Teilsysteme
16Vorstellung davon haben, was man unter Öffentlichkeit verstehen kann (Habermas)
- A„Die Öffentlichkeit lässt sich am ehesten als ein Netzwerk für die Kommunikation von Inhalten und Stellungnahmen, also von Meinungen beschreiben; dabei werden die Kommunikationsflüsse so gefiltert und synthetisiert, dass sie sich zu themenspezifisch gebündelten öffentlichen Meinungen verdichten“. Habermas
- BBegriff Öffentlichkeit sehr schwammig
- CBegriff Öffentlichkeit klar definiert
17Unterschied. Ebenen der Öffentlichkeit nach Gerhard M. (?)
- AEncounteröffentlichkeit = Spontane öffentliche Kommunikation zb auf der Straße
- BThemenöffentlichkeit (Versammlungsö) = Veranstaltungen, Demonstrationen; stabiler als Encounter; häufiger von Medien aufgegriffen
- CMedienöffentlichkeit = Folgenreichste öffentliche Kommunikation; Bereitstellung von Themen durch Spezialisten; nicht jeder kann Medienöffentlichkeit herstellen
- DTeilöffentlichkeit = Effektivste öffentliche Kommunikation; Bereitstellung von Themen durch Profis; jeder kann Medienöffentlichkeit herstellen
Información
- Descripción
- VerglPo 2021 bei Prof. Steininger - Fragenkatalog
- Autor
- Sophie Csáky
- Idioma
- Deutsch
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