Test
KSOZIO
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Preguntas del test (74)
1Ein Blick in die Historie zeigt nach Jäckel, dass es Desiderate in dem methodischen Bereich waren, die Entwicklungslinien der Mediensoziologie vorangetrieben haben. Welche 3 Entwicklungslinien waren das?
- AStandardisierte Medieninhaltsanalyse
- BRichtige Wahl der Methode abhängig von Forschungsfrage
- CDie Entwicklung der Meinungsführerforschung
- DRekonstruktion von Alltagsstrukturen
- EErmittlung medienspezifischer Präferenzen
2Es lassen sich diverse Formen der wissenschaftlichen Beobachtung unterscheiden, wobei
Zillien & Pauli basierend auf einer Synopse entsprechend der Methodenliteratur 3 zentrale Varianten hervorheben. Bennen sie diese (3)- AVerdeckte oder offene Beobachtung
- Bteilnehmende und nicht-teilnehmende Beobachtungen
- CUnterscheidung hinsichtlich ihres Standardisierungsgrades
- DUnterscheidung hinsichtlich der Zusammenhänge
- Esystematische und unsystematische Beobachtung
- FSelbst- und Fremdbeobachtung
3Nach Zillien & Pauli sind 3 Ansätze der inhaltsanalytischen Auswertung zu unterscheiden.
Bennen sie diese. (3)- AFrequenzanalysen
- BBewertungsanalysen
- CKontingenzanalysen
- DStandardisierunsanalysen
- EBeobachtungsanalysen
4 Welche 3 Ansätze der quantitativen Inhaltsanalyse lassen sich nach Zillien & Pauli unterscheiden?
- ADer formal-deskriptive Ansatz - bezieht sich auf die mediale Aussage
- BDer diagnostische Ansatz - bezieht sich auf den Kommunikator
- CDer prognostische Ansatz - bezieht sich auf den Rezipienten
- DDer standardisierten Ansatz - bezieht sich auf die mediale Aussage
- EDer prognostische Ansatz - bezieht sich auf den Kommunikator
- FDer postalische Ansatz bezieht sich auf den Rezipienten
5Inhaltsanalytische Verfahren können sich nach Zillien & Pauli auf alle möglichen textlichen und visuelle Medienprodukte beziehen. Bennen sie Beispiele. (4)
- AZeitungsartikel und Briefe
- BMeinungsreden und Demoaufnahmen
- CPressemeldungen und Briefe
- DThronreden und Heiratsannoncen
- EFernsehsendungen und Internetforen
- FWahlkampfspots und Protokolle
6Je nach Kommunikationsmodus lassen sich nach Zillien und Pauli welche Befragungen unterscheiden? (4)
- Apersönliche
- Btelefonische
- Cpostalische
- DOnline-Befragungen
- Ezweiseitig
- FInterview
- GDiskussion
7Womit arbeitet quantitative Sozialforschung nach Zillien und Pauli? (2)
- AMit hochstandardisierten Messinstrumenten
- BAuf Zufallsauswahlen beruhenden Stichproben
- CAuswertung anhand von Zahlen und Fakten aus
- DSammlung an Informationen zu deinem Thema
8Die Entstehungsbedingungen der einzelnen qualitativen Methoden sind nach Ayaß von ihren verschiedenen theoretischen Hintergründen nicht zu trennen. (3)
- ADie Konversationsanalyse ist nicht denkbar ohne die Ethnomethodologie
- BAuswirkungen digitaler Medien beeinflussen die soziale Interaktion
- Cnarrative Interview nicht ohne Biografie- und Identitätstheorien etc.
- Dtheoretischen Hintergründe prägen die Methoden und ihre Zugriffe auf die soziale Wirklichkeit
- Etechnisch Kommunikation nicht denkbar ohne vermittelte Kommunikation
9Die Qualitative Methoden, die in der Mediensoziologie Verwendung finden, sind nach Ayaß mehr oder minder deckungsgleich mit den qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung im Allgemeinen. Womit hängt dieses Phänomen zusammen? (3)
- AMedien haben sich veralltäglicht und vervielfältigt
- BMedien sind Teil der Wirkungsforschung
- CMedien sind ubiquitär
- DMedien sind in jeden Teilbereich der Gesellschaft vorgedrungen
- EMedien sind in der Technik stark verbreitet
- FMedien sind ein wichtiger Teil der Öffentlichkeit
10Dieses Phänomen hängt damit zusammen, dass sich Medien veralltäglicht und vervielfältigt haben, ubiquitär sind und in jeden Teilbereich der Gesellschaft vorgedrungen sind. (5)
- AInhaltsanalyse und Diskursanalyse
- BObjektive Hermeneutik
- CFilmanalyse
- DComputeranalyse
- EFotografie- und Bildanalyse
- F(ethnomethodologische) Text- und Dokumentenanalyse
- GOnlineanalyse
11Zu den Beobachtungsverfahren zählen nach Ayaß welche Methoden? (3)
- AMethoden, welche sich auf Beobachtungen und Beschreibungen des Feldes seitens des Forschers stützen
- Bklassischen ethnografischen Zugangsweise
- Cvisuellen Fotoethnografien
- DSystematische und unsystematische Beobachtung
- EQualitative vs. quantitative Beobachtung
12Zu den Frageverfahren zählen nach Ayaß welche Methoden? (2)
- AGruppendiskussionen
- BAlle Interviewformen
- Cstatistischen Funktionen
- DFragebogen
- EBeobachtungsverfahren
13Die qualitativen Methoden oder Verfahren lassen sich nach Ayaß in vier Gruppen einteilen. Welche sind das? (4)
- AFrageverfahren
- BInteraktionsanalytische Methoden
- CAnalyse von Medienprodukten
- DBeobachtungsverfahren
- EGruppendiskussionen
- FInterviews
14Unter qualitativen Methoden versteht man nach Ayaß Verfahren der empirischen Sozialforschung, die sich wodurch auszeichnen? (3)
- ASie versuchen die Bedeutungen und Sinnstrukturen ihrer Untersuchungsgegenstände in deren originalem Kontext aufzuspüren.
- BSie verzichten auf statistische Berechnungen und die Reduktion der sozialen Wirklichkeit auf Variablen
- CDie nicht mit vorab festgelegten Hypothesen oder Untersuchungskategorien an den
Untersuchungsgegenstand herangehen, sondern diesem mit einer offenen Heuristik begegnen und
die Kategorien aus dem Material heraus entwickeln - DSie verzichten nicht auf statistische Berechnungen und die Reduktion der sozialen Wirklichkeit auf Variablen
- EDie vorab festgelegten Hypothesen oder Untersuchungskategorien an den
Untersuchungsgegenstand herangehen, sondern diesem mit einer offenen Heuristik begegnen und
die Kategorien aus dem Material heraus entwickeln - FSie versuchen die Bedeutungen und Sinnstrukturen ihrer Untersuchungsgegenstände in deren individuellen Kontext aufzuspüren.
15Wonach fragt die Mediensoziologie im Kontext Wissenszirkulation und -regulierung nach Reißmann?
- ANach den gesellschaftlichen und medialen Bedingungen, die der Zirkulation und Regulierung von medial produziertem und in medialen Artefakten objektiviertem Wissen zugrunde liegen. Hierzu gehören politische, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch die Analyse der Taktiken und Strategien unterschiedlichster Institutionen und Akteure im Kampf um die Legitimität
und Hegemonie von Wissen - BNach den sozialen und individuellen Bedingungen, die der Zirkulation und Regulierung von medial produziertem und in medialen Artefakten objektiviertem Wissen zugrunde liegen. Hierzu gehören politische, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch die Analyse der Taktiken und Strategien unterschiedlichster Institutionen und Akteure im Kampf um die Legitimität und Hegemonie von Wissen
- ANach den gesellschaftlichen und medialen Bedingungen, die der Zirkulation und Regulierung von medial produziertem und in medialen Artefakten objektiviertem Wissen zugrunde liegen. Hierzu gehören politische, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch die Analyse der Taktiken und Strategien unterschiedlichster Institutionen und Akteure im Kampf um die Legitimität
16Welche Bereiche untersucht die Mediensoziologie im Kontext Wissensproduktion und -repräsentation nach Reißmann? (3)
- A(Massen-)Medien als Institutionen und Organisationen hinsichtlich Arbeits- und Entscheidungsabläufen
- BHierarchien
- CWertesystemen
- Dsoziales Handeln
- EWirtschaftssysteme
- FSprachen und Beobachten
17Welche ausgewählten Forschungsfelder im Kontext Medien und Wissen finden bei Reißmann Behandlung? (3)
- AWissensproduktion und -repräsentation
- BWissenszirkulation und -regulierung
- CWissensaneignung
- DWissensherstellung
- EWissenserhaltung und -unterstützung
- FWissensreproduktion
18Ob und wie Medienwirkung eintritt hängt nach Vogelgesang immer von unterschiedlichen Faktoren ab. Diese Faktoren stehen womit eng in Beziehung? (3)
- AMit der Persönlichkeit des Medienkonsumenten
- Bdem sozialen Kontext
- Cden bisherigen Medienerfahrungen
- DMit der Mediennutzug
- EMit der Auseinandersetzung von Medien
- Fdem gesellschaftlichen Kontext
19Grundannahme der Erregungsthese ist, dass bestimmte Medieninhalte in der Lage sind, unspezifische emotionale Erregungszustände beim Rezipienten auszulösen. Welche beiden Medieninhalte werden von Vogelgesang genannt. (2)
- AGewalt
- BHumor
- CErotik
- DComedy
20Die Suggestionsthese nimmt einen fast zwangsläufigen Zusammenhang zwischen Mediengewalt und sich direkt anschließenden Nachahmungstaten. Nennen Sie Beispiele für Nachahmungstaten (4)
- AMorden
- Bin Form von Videos, Aufnahmen und Bildern
- Cgedanklichen und geplanten Mord
- DAmokläufen
- Efremdenfeindlichen Gewalttaten
- FSelbsttötungen
21In der Medienbezogenen Gewaltwirkungsforschung sind Theorien und Modelle entwickelt worden, die Zusammenhänge zwischen Medial inszenierter und Real ausgeübte Gewalt erklären. Welche sind dies? (1)
- AKatharsistheorie; Inhibitionsthese; Kultivierungsthese; Habitualisierungsthese; Suggestionsthese; Erregungsthese; Stimulationsthese; Selektionstheorie; These des Beobachtungslernens
- BInhibitionsthese; Kultivierungsthese; Habitualisierungsthese; Dokumentationsthese;
Erregungsthese; Stimulationsthese; Selektionstheorie; Aktivierungsthese - CKatharsistheorie; Inhibitionsthese; Kulturthese; Habitualisierungsthese; Aversionsthese; Erklärungsthese; Stimulationsthese; Selektionstheorie; These des Beobachtungslernens
22Welche Arten des kulturellen Kapitals unterscheidet Bourdieu? (3)
- Aobjektiviertes kulturelles Kapital
- Binstitutionalisiertes kulturelles Kapital
- Cinkorporiertes kulturelles Kapital
- Dökonomisches kulturelles Kapital
- Esoziales kulturelles Kapital
- Fsymbolisches kulturelles Kapital
23Welche Medien behandeln Lenz und Zillien im Rahmen ihrer Ausführungen zu den ungleichheitsrelevanten Diskursen zu neuen Medien? (4)
- ABuchdruck
- BRadio
- CSoziale Medien
- DZeitung
- ETelegraf
- FPresse
- GInternetforen
24Zur Erklärung der wachsenden Wissenskluft führten Tichenor, Donohue und Olien welche Faktoren an? (5)
- ARoutine im Umgang mit Texten und ein strukturierteres Begriffsvermögen erhöhen den Ausschöpfungswert der Mediennutzung von Personen mit höherem sozioökonomischen Status
- BTrägermedien in Schriftform wenden sich in ihrer Darstellungsform eher an Personen mit höherer formaler Bildung
- CMit besserem Bildungshintergrund erhöhen sich die kumulierten Lerneffekte der Mediennutzung
- DStatushohe Personen verfügen eher über die zum interpersonalen Informationsaustausch relevanten sozialen Kontakte
- EIm Falle eines höheren Wissensniveaus werden von vornherein informationsreichere Medien gewählt und selektiver genutzt
- FDie Bedeutungen und Sinnstrukturen der Untersuchungsgegenstände können in deren originalem Kontext aufgespürt werden
- GDie Konversationsanalyse ist nicht denkbar ohne die Ethnomethodologie
25Massenmedien produzieren und reproduzieren gesellschaftliche (Un-) Gleichheitsnormen. Was machen Medien nach Lenz und Zililen dabei konkret?
- AMedien beeinflussen nicht nur die Wahrnehmung von sozialer Ungleichheit, sondern formen auch die Vorstellung davon, was überhaupt als Ungleichheit anzusehen und was von dieser Ungleichheit als gerechtfertigte Ungleichheit zu interpretieren ist
- BMedien beeinflussen nur die Wahrnehmung von sozialer Ungleichheit, was überhaupt als Ungleichheit anzusehen und was von dieser Ungleichheit als gerechtfertigte Ungleichheit zu interpretieren ist
- CMedien beeinflussen nur die sozialen Ungleichheit, was überhaupt als Ungleichheit anzusehen und was von dieser Ungleichheit als gerechtfertigte Ungleichheit zu interpretieren ist
26Vlasic präsentiert eine Typologie, die Einflüsse der Medien auf die Gesellschaft unterscheidet. Diese lassen sich zu welchen Modellen verdichten? (5)
- ABereitstellung gemeinsamer Themen
- BErmöglichen von Repräsentation
- CKonstituieren von (politischer) Öffentlichkeit
- DVermittlung gemeinsamer Normen und Werte
- EKonstruktion von Realität
- FVerständnis in der Kommunikation
- GMedienkultur zu interdisziplinären Fragestellungen
27Die Diskussion des Zusammenhangs von Medien und Integration wird nach Jäckl erstaunlicherweise vorwiegend in Bezug auf ein Medium geführt. Welches Medium ist da gemeint? (1)
- ARundfunk
- BPresse
- CZeitung
- DFachzeitschrift
- ESoziale Medien
28Die Positionen von Durkheim, Habermas und Parsons zeigen nach Jäckl, dass Integration in erster Linie als ein modernes Problem wahrgenommen wird. Welche Prozesse verstärken die Wahrnehmung von Ungleichheit? (3)
- AIndividualisierung
- BDifferenzierung
- Cfunktionale Ausdifferenzierung
- DPluralisierung
- ESozialisierung
- FMedialisierung
29An welchen Beispielen verdeutlicht Jäckl, dass die Frage, was eine Gesellschaft zusammenhält für die Sozialtheorie des 19. Jahrhunderts auch eine Bezugnahme auf Medien implizierte? (1)
- Adie Frage des Zusammenhangs von Medien- und Gesellschaftsentwicklung
- Bdie Frage der Industrialisierung
- Cdie Frage der Faktizität
- Ddie Frage der Individualisierung
- Edie Frage der Gesellschaftsentwicklung und- Publizität
30Gesellschaftliche Dynamik wollte Comte mit Hilfe einer „physique sociale“ begreifbar machen. Nach den gleichen Regeln wie die (3)
- AAstrologie
- BAstronomie
- CSoziologie
- DPsychologie
- EPhilosophie
- FChemie
31Im deutschsprachigen Raum blieb die Auseinandersetzung mit Massenmedien von soziologischem Gedankengut bis in die 1960er Jahre weitestgehend unberührt. Es herrschten bis dahin folgende Ansätze vor: (3)
- Aliberal-psychologische
- Bidealistisch-spekulative
- Cpragmatisch-soziologische
- Dklassisch-heterodoxe
- Ehistorisch-deskriptive
- Fstaatswissenschaftlich-ökonomische
32Als wesentliche Funktionen werden dem gesellschaftlichen Kommunikationsprozess von Lasswell, Merton und Lazarsfeld folgende Funktionen unterstellt: (3)
- ADeliberation
- BDistinktionen ermöglichen
- CUnterhaltung
- DDysfunktionalitäten
- EWeitergabe des kulturellen Erbes
- FUmweltwarnung
33Jäckel und Grund identifizieren unter Rückgriff auf ausgewählte Klassiker der
Soziologie drei Leitthemen mit Bezug zu Verbreitungsmedien: (3)- AMedien und sozialer Wandel
- BUnterhaltung
- CMedien und der Prozess gesellschaftlicher Differenzierung
- DDenken vom Vorrang der Zeichen
- EMedien und öffentliche Meinung
- FSoziale Konstruktionen
34Robert Ezra Park befasste sich in Bezug auf Medien und sozialen Wandel mit (3)
- AKommunikation und Ideologie
- BManipulation und rückwirkendem Bedürfnis
- CAnpassung und Assimilation
- DSelbstbewusstsein und Stellung
- EMaterialismus
- FKonkurrenz und Konflikt
35Medien vermitteln nicht bloß, sondern prägen und verändern soziale Austauschprozesse tiefgreifend. Der Einsatz von Medien verändert nach Schmidt (3)
- AZeit- und Raumverhältnisse
- Bwechselseitige Wahrnehmbarkeit und Zugänglichkeit
- CZeichenverwendung und Kommunikationszwecke
- DLebensläufe
- EKanäle der Mediatisierung
- FArtefakte
36Je nach Umfänglichkeit des Technikeinsatzes lassen sich Medien
unterscheiden in (3)- Asekundäre Medien (Technikeinsatz auf Kommunikatorenseite)
- Btertiäre Medien (Technikeinsatz auf Kommunikatoren- und
Rezipientenseite) - Csekundäre Medien (Technikeinsatz auf Rezipientenseite)
- Dprimäre Medien (Technikeinsatz)
- Etertiäre Medien (kein Technikeinsatz)
- Fprimäre Medien (kein Technikeinsatz)
37An welchen Beispielen verdeutlicht Jäckel, dass die Frage, was eine Gesellschaft zusammenhält für die Sozialtheorie des 19. Jahrhunderts auch eine Bezugnahme auf Medien implizierte? (3)
- AMedienwahlphänomene
- BOrientierungsverlust des Menschen auf dem Weg in die Moderne
- CNutzen- und Belohnungsansatz
- DGratifikationen, die Hausfrauen aus Soap Operas im Hörfunk beziehen
- EBeitrag der Medien für großräumige und funktional differenzierte Gesellschaften
- FMedienangebote sollten ein disperses Publikum befähigen, die Rolle als
Staatsbürger wahrnehmen zu können
38Holtz-Bacha sieht mediale Integrationsleistung an die Erfüllung bestimmter
politischer Funktionen geknüpft. Welche sind dies? (3)- AÖffentlichkeitsfunktion
- BRepräsentationsfunktion
- CBereitstellungsfunktion
- DInformationsfunktion
- EKontroll- und Kritikfunktion
- FMeinungsbildungsfunktion
39Symptomatisch für die kommunikationshistorische Entwicklung scheint nach Jäckl, dass im Zuge einer Differenzierung der technischen Kommunikationsmöglichkeiten eine bestimmte
Sorge zunahm. Bennen Sie diese Sorge. (1)- ADie Sorge um den Verlust gesellschaftlicher Integration
- BDie Sorge um die Anonymität in den Medien
- CDie Sorge um die Universalität der Medien
- DDie Sorge um den Verlust individuellen Werte
40Der Begriff „Mediatisierung“ wird bei Averbeck-Lietz in einer bestimmten Art und Weise verwendet. Beschreiben Sie diese (2)
- Asozialwissenschaftlichen Sinne
- Bin Anlehnung an Krotz und Lundby
- CAnlehnung an Jäckel und Vlasic
- Dgesellschaftlichen Sinn
- Ekulturellen Sinn
41Was bezeichnet der Medialisierung Begriff nach Ziemann ganz allgemein? (4)
- ADie Veränderung kommunikativer Praktiken
- Bsozialer Prozesse bzw. Erfahrungen
- CEiner Steigerung von Medienfunktionen welche zusammenhängen oder durch diese ausgelöst werden
- DGesellschaftlicher
Strukturen, die mit Medienevolution, Medienkonvergenz - EZunehmende Wahrnehmung von Politik im Wege medienvermittelter Erfahrung
- FVervielfältigung von Kommunikation
42Reckwitz unterscheidet 3 Idealtypen dominanter
Mediensubjektkulturen. Benennen Sie diese. (3)- Ainnenorientierte bürgerliche
Schriftlichkeitssubjekt - Baußengeleitete audiovisuelle
Subjekt - Cexpressiv-optionalitätsorientierten
Charakter der Postmoderne (Computersubjekt) - Dinnenorientierte gesellschaftliche Kultursubjekt
- Eaußengeleitete visuelle Subjekt
- Fexpressiv-optionalitätsorientierten
Charakter der Interaktivität (Internetsubjekt)
- Ainnenorientierte bürgerliche
43Mit dem Evolutionsbegriff werden nach Ziemann innerhalb einer kulturellen Ära/Gesellschaftsform einzelne Aspekte erfasst und beschrieben. Bennen Sie diese Aspekte (3)
- ARestabilisierungen
- BVariationen
- CSelektionen
- DIndividuum
- EGesellschaft
- FStrukturierung
44Medien sind nach Ziemann artifizielle Antworten auf unterschiedliche Probleme. Bennen Sie diese (4)
- AWahrnehmung
- BRichtigkeit
- CVerständigung
- Dgesellschaftlichen Ordnung
- Ekommunikativen Erreichbarkeit
- FWirklichkeit
- Gsoziale Ordnung
45Im Zentrum der Mediensoziologie steht nach Ziemann die Analyse der vielfältigen Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Akteuren. Bennen sie diese! (3)
- AGesellschaft
- BMedien
- CIndividuum
- DMedium
- EKultur
- FWirtschaft
46Anhand der für Kommunikationsformen relevanten Unterscheidungen lassen sich historisch dominante Typen sozialer Austauschprozesse kommunikationsstrukturell bestimmen. Welche Typen sind das nach Schmidt? (4)
- AMedial unvermittelte, direkte oder Face-to-Face-Kommunikation
- BInterpersonale, technisch vermittelte Kommunikation
- CMassenmediale Kommunikation
- DKommunikation im Rahmen sogenannter "Interaktionsmedien"
- EVerbale Kommunikation durch Sprache vermittelt
- FKommunikation mit visuellen Inhalten, Fotos und Videos
- GMedial unvermittelte, indirekte oder Face-to-Face-Kommunikation
47Axel Schmidt rekurriert an einer Stelle auf Hiebel. Welche medienlogischen
Grundfunktionen lassen sich nach Hiebel & Coautoren unterscheiden? (3)- ASpeicherung
- BLadung
- CÜbertragung
- DLöschen
- EBearbeitung
- FTransformieren
48Der physikalische oder chemische Medienbegriff bezieht sich auf chemische Elemente und deren physikalische Zustände. Bennen Sie diese (2)
- ATräger- bzw. Kontaktmaterie
- Boptische oder akustische Medien
- CTechnikeinsatz auf Kommunikatorenseite
- DInteraktionsmedien
- ETechnikeinsatz der Massenmediale Kommunikation
49Einen Ansatzpunkt für die Bestimmung des Begriffs Medium liefert einen Blick auf die Bedeutung und die Wortherkunft. Was bedeutet Medium? (3)
- AMittel
- Bvermittelndes Element
- CMittelglied oder Mittler(in)
- Dorganisatorischer und technischer Apparat
- EVerteilung von Botschaften
50Der biologische Medienbegriff bezieht sich auf Körperorgane, die am Vermittlungsprozess beteiligt sind. Welche sind dies? (3)
- AProduktionsorgane
- BSinnesmodalitäten
- CRezeptionsorgane
- DWahrnehmungsorgane
- EVermittlungsorgane
- FAufnahmeorgane
51Interaktion und Kommunikation sind als Austauschprozesse auf Kontakt angewiesen. Konkrete Austauschprozesse sind daher immer in irgendeiner Weise situiert, sie finden unter bestimmten Bedingungen statt. Bennen Sie diese (3)
- Araum-zeitlichen
- Bdinglich-körperlichen
- Cmedial-kommunikativen
- Dgesellschaftlich-kulturell
- Ewahrnehmbar-zugänglich
- Fkommunikativ-wechselseitig
52Medien vermitteln nicht bloß, sondern prägen und verändern soziale Austauschprozesse tiefgreifend. Was verändert der Einsatz von Medien nach Schmidt? (3)
- AZeit- und Raumverhältnisse
- Bwechselseitige Wahrnehmbarkeit und Zugänglichkeit
- CZeichenverwendung und Kommunikationszwecke
- DErinnerungsvermögen
- EWahrnehmungsgewohnheiten und Konzentration
- FLernfähigkeit und soziale Kompetenz
53Womit befasst sich Averbeck-Lietz in ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema: Menschliche Kommunikation ist soziale Interaktion? (3)
- AKommunikation in sozialen Interaktionen
- BRolle von Macht und Hierarchien
- CAuswirkungen digitaler Medien auf die soziale Interaktion
- DHumankommunikation im weiten Sinne
- EGesellschaftliche Beziehungen
- FVermittelnde und Face-to-Face Kommunikation
54Von Rommerskirchen werden soziologische Theorien in Form einer Synopsis
zusammengeführt und dargestellt. Welche drei Theoriefelder oder Paradigmen unterscheidet er? (3)- Anormative
- Boperationale
- Cindividualistische
- Dgesellschaftliche
- Einterpretative
- Fkommunikative
55Gabriel Tarde befasste sich auch mit Medien und öffentliche Meinung. Verdeutlichen Sie in welchen speziellen Themenfeldern er unterwegs war (3)
- AKontrolle ausgehend von öffentlichen Meinung
- BBedürfnis mit der öffentlichen Meinung
übereinzustimmen - CÖffentliche Meinung als Ergebnis der gemeinsamen und
gleichzeitigen Reaktionen in einer Gesellschaft auf die Meldung eines Ereignisses - DBeschäftigung mit der Medienberichterstattung und den öffentlichen Diskurs
- EKontrolle der öffentlichen Meinung
- FMacht und Hierarchien in der öffentlichen Meinung
56Herbert Spencer untersucht die Beeinflussbarkeit von Menschen und die damit verbundenen Möglichketen zur Ausbildung von politischer Macht. Seiner Ansicht nach lassen sich die Menschen in einem politischen Gefüge in drei verschiedene Gruppen unterteilen (3)
- Agroße Masse der Zuhörer
- Bdie einflussreichen Redner
- Cder politische Herrscher
- Dbevölkerungspolitische Gruppe
- Edie Verfassungskonstruktionen
- Fein Gefüge rechtlicher und staatlicher Ordnung
57Herbert Spencer befasste sich im Bezug auf Medien und öffentliche Meinung auch mit unterschiedlichen Themenfelder. Nennen Sie diese. (4)
- Aöffentliche Meinung
- Bpolitische Strukturen
- CBeeinflussbarkeit von Menschen
- DAusbildung von politischer Macht
- Ekulturellen Strukturen
- FKontrolle von der öffentlichen Meinung
- GSoziale Normen unter Berücksichtigung individuellen Nutzen
58Womit befasste sich Ernest Watson Burgess als er sich mit Medien und sozialen Wandel auseinandergesetzt hat? (3)
- Agesellschaftlichen Veränderungen durch neue Kommunikationsmitteln
- Bunterschiedliche Formen des Transports und Kommunikation
- CZusammenhang zwischen Kommunikation und sozialer Ordnung
- DBeeinflussbarkeit von Menschen und die damit verbundenen Möglichkeiten
- EKonkurrenzbeziehung in sozialen Strukturen
59 Auf welche vier Eigenschaften der modernen Massenkommunikation führte Charles Horton Cooley den Einfluss der Medien auf das kooperative Bewusstsein zurück (4)
- AExpressiveness
- BDiffusion
- CPerformance
- DSwiftness
- EPermanence
- FMadness
60Wirth befasste sich in Bezug auf soziale Differenzierung mit unterschiedlichen Bereichen.
Nennen Sie diese (3)- AWas hält die Gesellschaft zusammen
- BGefahren der Massenmedien
- CVorteile der Massenmedien
- DSoziologie mit dem Massenmedien
- EZusammenhang von Gesellschaft und Medien
- FDifferenzierung
61Womit befasste sich Max Weber im Bezug auf Medien und sozialen Wandel? (3)
- AWie die Presse die Kultur beeinflusst
- BAnalyse der Inhalte, Wirkung und Struktur der Presse bis hin zur Situation der Redakteure
- CDie moderne Gesellschaft und der Einsatz von psychologischen Mitteln
- DSoziologie mit dem Massenmedien
- EDie gesellschaftlichen Veränderungen, durch die neuen Kommunikationsmitteln
62Mit welchen Fragen befasste sich John Dewey in Bezug auf soziale Differenzierung? (4)
- AWie kann Bildung dazu beitragen, soziale Ungleichheit zu verringern?
- BWie können wir sicherstellen, dass alle Mitglieder einer Gesellschaft die gleichen Möglichkeiten
haben, unabhängig von ihrer sozialen Position? - CWie können wir Vorurteile abbauen und eine inklusivere Gesellschaft schaffen, in der Menschen
aus verschiedenen sozialen Gruppen zusammenarbeiten und voneinander lernen? - DWie können wir die Macht in einer Gesellschaft gerechter verteilen und sicherstellen, dass
politische Entscheidungen im Interesse aller getroffen werden? - EWas hält die Gesellschaft zusammen?
- FWelche Gefahren bringen die Massenmedien mit sich und wie wirkt sich das auf Ungleichheiten aus?
63Émile Durkheim befasste sich in Bezug auf soziale Differenzierung mit unterschiedlichen
Bereichen. Nennen Sie diese. (4)- AKriminalität
- BBildung
- CSolidarität
- DArbeitsteilung
- EWahrnehmung
- FMedien- und Gesellschaftsentwicklung
64Interaktionismus (3)
- Azentrale Einsichten der Sozialtheorie George H. Meads
- BBedeutungen sind lediglich subjektive Konstruktionen
- CBedeutungen sind soziale Konstruktionen
- DBedeutung setzt einen Prozess der sozialen Rollen- bzw. Perspektivenübernahme
bei den Handelnden voraus - EBedeutung setzt einen Prozess der sozialen Rollen- bzw. Perspektivenübernahme
bei den Rezipierenden voraus
65Poststrukturalismus (4)
- AGrundlagen der Kritischen
Medientheorie - BVorrang der Zeichen
- CWendet sich gegen jede Medienkritik, die der Logik der (kapitalistischen) Produktion folgt
- DKritik herrschender Theorien
- EBildet nur eine einheitliche Theorie
- FDurch die eine Vermittlung von Individuum und Gesellschaft ermöglicht wird
- AGrundlagen der Kritischen
66Welche Wesentlichen Funktionen werden, dem Gesellschaftlichen Kommunikationsprozess
von Harold D. Lasswell, Robert K. Merton und Paul F. Lazarsfeld unterstellt? (5)- AUmweltüberwachung und Gefahrenwarnung
- BUnterhaltung
- CDysfunktionalitäten
- DWeitergabe des kulturellen Erbes
- EHerstellung eines gesellschaftlichen Zusammenhangs
- FZeichensystem von Sender als auch Empfänger
- GKommunikativen Beziehungen
67Luhmanns Systemtheorie (3)
- A„Supertheorie"
- B"Multitheorie"
- Cstrikt konstruktivistisch
- Drational
- ESysteme existieren
- FSysteme existieren nicht
68Welche Themen beschäftigen die US-amerikanische Sozialwissenschaft Ende des 19. Jh.
vornehmlich?- APragmatische Diskursivität
- BKonstruktivistisch Pragmatisch
69Welche Themen beschäftigten die Europäische Sozialwissenschaft ende des 19. Jh.
vornehmlich?- AEntwicklung genereller Theoriesysteme
- BMit der Kernfusion
- Cpoststrukturalistische Medientheorien
70Was kennzeichnet den Siegeszug der „Penny-Presse“ in den USA und Europa (3)
- Afortschreitende Alphabetisierung
- BIndustriearbeit
- CAusrichtung auf Sensationsorientierung und formelle Überparteilichkeit
- DBevölkerungswachstum
- Epolitische Krisen
- Ffranzösische Revolution
71Nach Russell müssen die Aufgabenstellungen der Erkenntnislehre in zwei Bereiche differenziert werden. Benennen Sie diese. (2)
- AFragen, die sich empirisch lösen lassen (naturwissenschaftlichen Probleme)
- Bnormative Feststellungen
- Cdeskriptive Fragestellungen
- DFragen nach gesellschaftlichen Systemen
72Die Begriffsschöpfung Soziologie durch Comte, fällt in eine bestimmte historische Phase. Beschreiben Sie diese. (3)
- ANeuordnung Europas
- BEntstehung des Nationalismus
- CErste industrielle Revolution
- DNach 2. Weltkrieg
- EEntstehung der Soziologie
- Fkulturelle Revolution
73Merkmale von Systemen (4)
- Aevolutionäre Ausdifferenzierung
- BGesellschaftliche Systeme sind autopoetisch
- Cbinären Code
- DSystem der Massenmedien selektiert nach Information/ Nicht-Information
- Einnerhalb unbestimmter Grenzen
- Fbestehend aus einzelnen Teilsystemen
74Mittels Medien kann Welt dargestellt, erzeugt und entdeckt werden. Schmidt meint diesbezüglich, dass Medien die menschliche Welt enorm erweitern. Wie können sie das tun? (3)
- AVorhandenes ‚verdoppeln‘ und (re-)interpretieren
- BNeues kreieren
- Cals Sinnproduzenten fungieren
- DErschaffung neuer Kanäle
- Eals Medienvermittler fungieren
Información
- Descripción
- Publizistik Test sobre KSOZIO, creado por Chiara 1 el 24/06/2023.
- Autor
- Chiara 1
- Idioma
- Deutsch
- Visitas
- 614
- Etiquetas
- Valoración
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