Fichas
Psychologische Grundlagen der PT
Fichas del conjunto (92)
- 1Modellvorstellungen zu KrankheitKrankheit als Funktionsstörung oder Strukturschädigung; Botschaft; Lösungsversuch; Systemstörung
- 2Modellvorstellungen zur GesundheitGesundheit als...
geordnetes Zusammenspiel normaler Funktionsabläufe im Organismus; Zustand optimaler Leistungsfähigkeit des Individuums; individuelle Anpassungsfähigkeit des I., Lebensqualität zu gestalten und zu bewahren; WHO: Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen oder sozialen Wohlbefindens. - 3Modellvorstellungen zur KrankenrolleMan ist...
von alltäglichen Rollenverpflichtungen befreit; wird i.d.R. nicht für die Krankheit verantwortlich gemacht; soll alles tun, was zur Genesung beiträgt; ist man angehalten, fachkundige Hilfe aufzusuchen. - 4Definition des KrankheitsbegriffsSymptome haben eine organische oder psychische Ursache und können i.d.R. einer ICD-10-Diagnose zugenordnet werden.
- 5Definition des StörungsbegriffesUmfasst im Gegensatz zum Krankheitsbegriff als Symptome, die nicht einer ICD-10-Diagnose zugeordnet werden können.
- 6Definition der PsychopathologieEinheitliche Erfassung, Beschreibung und Benennung psychischer Störungen durch die Zuordnung zu Diagnosen und die Beschreibung von Syndromen.
- 7Psychisches Störungskonzept im physiologischen AnsatzPsychopathologische Phänomene habe eine organische Ursache.
- 8Psychisches Störungskonzept im psychoanalytischen AnsatzGrundlage einer Störung in der Verdrängung von Ich-bedrohlichen Inhalten (Ursprung in frühen Kindheitskonflikten)
- 9Psychisches Störungskonzept im lerntheoretischen AnsatzAbweichendes Verhalten beruht auf den Lernprozessen der klassischen Konditionierung, der operanten K. oder dem Modelllernen.
- 10Psychisches Störungskonzept im kognitiven AnsatzPsychische Störungen basieren auf dysfunktionalen Wahrnehmungs- und Interpretationsschemata.
- 11Psychisches Störungskonzept im humanistischen AnsatzPsychische Störungen entstehen durch die Blockade des eigenen Wertgefühls.
- 12Psychisches Störungskonzept im bio-psycho-sozio-genetischen AnsatzPsychische Störungen erklären sich aus körperlichen, psychologischen und sozialen (Lern-)Prozessen
- 13Definition von DiagnostikD. ist eine systematische Erfassung von körperlichen, seelischen, sozialen, physiologischen, laborchemischen, bildgebenden und anderen Anhaltspunkten mit dem Zweck, die Ursache einer Gesundheitsstörung beschreiben zu können. Mittel: verbale, nicht-invasive und invasive Untersuchungsmethoden.
- 14Definition PsychotherapieVielzahl psychologischer Methoden zur Behebung seelischer, emotionaler und Verhaltensstörungen. Grundannahme: psychische Prozesse sind veränderbar.
- 15In welchen Lebensphasen können psychische Störungen entstehen?In der prä-, peri- und postnatalen Phase; in der primären, sekundären und tertiären Sozialisationsphase.
- 16Welche Einflüsse können die Entwicklung in den verschiedenen Phasen gefährden?Pränatal: Noxen wie Infektion, Intoxikation u.a.
Perinatal: Frühgeburt, Hirnblutung u.a.
Postnatal: bspw. Stoffwechselstörungen
primäre Sozialisationsphase (bis ca. 6.LJ):Familie;
sekundäre Sozialisationsphase (bis 20.LJ): zunehmender Einfluss von Schule, Vereinen etc.
Tertiäre Sozialisationsphase: Erwachsenenalter mit Einflüssen aus Berufsleben, Medien etc. - 17Benenne Krankheitsphasen!1. Prodromalphase
2. Erkrankungsphase
3. Remission
4. Rezidiv
5. Chronifizierung - 18Definiere Prodromalphase!Vorläuferstadium einer Erkrankung, bei dem bereits Monate vor Erkrankungsausbruch unspezifische Symptome auftreten.
- 19Definiere Erkrankungsphase!Phasen als Abschnitte einer stetigen Entwicklung.
Abgrenzung ggb. Schüben (akuter Prozess, führt zu dauerhafter Änderung) und Episoden (bei denen die Erkrankung völlig rückbildungsfähig ist). - 20Definiere Remission!Vorübergehendes Nachlassen von körperlichen oder psychischen Krankheitssymptomen ohne das Erreichen vollkommener Genesung.
- 21Remissionsstabilisierung bedeutet...Rezidivprophylaxe. Bei weiter bestehender Erkrankung werden Maßnahmen zur Verhinderung einer erneuten Störungsphase ergriffen.
- 22Definiere Rezidiv!Rückfälle von Erkrankungen, die bereits überwunden schienen.
- 23Chronifizierungbedeutet, dass sich bspw. Faktoren wie selektive Wahrnehmung, verstärkte Aufmerksamkeitslenkung auf Beschwerden, katastrophisierende Bewertungen, Schonverhalten u.a. Faktoren sich gegenseitig aufschaukeln. Kurzfristige Beruhigung hält langfristig die Störung aufrecht.
- 24Vulnerabilitätist die Verletzlichkeit oder Krankheitsanfälligkeit
- 25Risikofaktorensind Verhaltensweisen oder Befunde, die die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Erkrankung oder Störung nachweislich erhöhen.
- 26Markersind Risikofaktoren, die fest oder variabel sein können.
- 27Resilienzist eine Größe, die den Ausbruch bzw. den Verlauf einer Störung mildernd beeinflusst. Definiert die Stärke des Menschen, Lebenskrisen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen. Sie ist hoch beim Erleben von Engagement, Kontrolle und Herausforderung.
- 28Querschnitterhebung1 Zeitpunkt, mehrere Stichproben, ein (oder versch. ähnliche) Messinstrumente. Erfasst wird die Punktprävalenz. +ökonomisch - Kohorten haben unterschiedlichen Sozialisations-bedingungen; geringe Generalisierbarkeit; wenig stat. Verfahren; keine Aussagen zu intraindividuellen Unterschieden.
- 29Längsschnitterhebungen / KohortenstudieDieselbe abhängige Stichprobe wird zu verschiedenen Zeitpunkten mit einem gleichen oder ähnlichen Messinstrument untersucht. Erfasst werden die Periodenprävalenz und die Inzidenzraten. +Abb. intraindividueller Unterschiede, effiziente Auswertungsmethoden - teuer, aufwendig, Drop-Outs beachten, Untersuchungsverfahren sind nicht mehr zu verändern.
- 30Retrospektive UntersuchungenVom Ergebnis ausgehende Untersuchung der Einflussgrößen.
+große Datenmengen, ökonomisch
- Erinnerungsbias, Ursache Wirkungsprinzip bleibt unklar - 31High-Risk-StudieForm der prospektiven Studie; untersucht den Zsh. von genetischer Disposition und Umweltfaktoren, um Prädiktoren für spätere Erkrankungen zu identifizieren.
- 32LaborstudieBsp. Fremde-Situations-Test; Experiment; intern hoch valide, extern wenig valide.
- 33FeldforschungBsp.: Auszählen aggressiven Verhaltens von Kinder auf einem Spielplatz. Extern valide, intern gering valide.
- 34EinzelfallstudieIndiduum wird im Hinblick auf ein Merkmal betrachtet. Erfassung nicht mit standardisierten Verfahren, allerdings sehr detaillreich und sinnvoll für die Ableitung von Hypothesen.
- 35GruppenstudienMöglichst große Stichproben; Unterscheidung von Experimental- und Kontrollgruppe; Berechnung von Mittelwertsunterschie-den, die auf statistische Signifikanz überprüft werden können. Generalisierung möglich bei Verwendung repräsentativer Stichproben.
- 36Experimentelle StudieGenaue Situationsdefinition; dient der Überprüfung einer Hypothese; soll reproduzierbar sein;EG und KG werden über Randomisierung gebildet. UV wird verändert, AV gemessen. Andere Variablen werden konstant gehalten oder kontrolliert. Goldstandard für die Wirksamkeitsprüfung von Therapieverfahren.
- 37Quasiexperimentelle StudieKeine KG oder diese ist nicht aus Randomisierung der Gesamtpopulation entstanden. Zweifelhaft: Gehen die erhobenen Unterschiede auf Gruppenunterschiede oder auf Veränderungen der UV zurück?
- 38RandomisierungZufällige Zuweisung der Probanden zur KG oder EG.
- 39Epidemiologische Erhebungenerfassen Auftreten und Verteilung von Krankheiten. Analysiert werden Ursachen, Risikofaktoren und weiter Determinanten von Gesundheit und Krankheit.
- 40Definiere Prävalenz!Die Prävalenz beschreibt die Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Merkmal in definierten Zeiträumen in einer Population vorkommt. Es gibt verschiedene Formen der Prävalenz.
- 41PunktprävalenzHäufigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt.
- 42PeriodenprävalenzGibt die Häufigkeit in einem bestimmten Zeitraum an (bspw. in den letzten 7 Tagen)
- 43Jahresprävalenzist die Periodenprävalenz für die letzten 12 Monate.
- 44Lebenszeitprävalenzist die Periodenprävalenz für das ganze Leben.
- 45PrävalenzrateAnzahl der Erkrankten im Verhältnis zur Anzahl der untersuchten Personen.
- 46InzidenzGibt das Neuauftreten definierter Merkmale in bestimmten Zeiträumen in einer Population an.
- 47FalldefinitionEpidemiologische Unterscheidung von Erkrankten und nicht Erkrankten aufgrund des ICD-10-
- 48Fallregistererlaubt die zentralisierte, personenbezogene, kontinuierliche Dokumentation aller Kontakte von Patienten mit verschiedenen medizinischen Diensten. Teuer und datenschutzrechtlich schwierig.
- 49Repräsentative Stichprobeentspricht in ihrer Zusammensetzung der Population, aus der sie entnommen wird. Ergebnisse lassen dann Rückschlüsse auf die Population zu.
- 50Klinische StichprobeGruppe der Behandelten.
- 51Die Wirksamkeit von Therapieverfahren wird festgelegt überdie Effektstärke (Cohen`s d): Mittelwertunterschied eines Merkmals vor und nach der Therapie dividiert durch die gepoolte Standardabweichung von EG und KG nach der Behandlung.
- 52Einteilung von Cohen`s d0,2 bis 0,4 kleiner Effekt
0,5-0,7 mittlerer Effekt
0,8-1 starker Effekt.
Bei d=1 haben sich die Patienten im Gegensatz zur KG um eine Standardabweichung verbessert. - 53Was bedeutet differenzielle Indikation?Soll Angaben darüber machen, welche Maßnahme, durch wen, wann, bei wem, mit welchem Problem und unter welchen Bedingungen zu welchem Ergebnis führt.
- 54Allgemeines Modell der PT nach Orlinskys und HowardsWirksamkeit der Therapie ist abhängig von der Passung zwischen Behandlungsmodell des Therapeuten, Erkrankungen des Patienten, therapierelevanten Merkmalen des Patienten und des Therapeuten.
- 55ProzessanalysenUntersuchung der Abläufe zwischen Patient und Therapeut (Makro = gesamter Therapieverlauf; Mikro = Sequenzen)
- 56MetaanalyseMethode zur Zusammenfassung von Primäruntersuchungen. Nutzen: Ergebnisse verschiedener Studen werden quantitativ vergleichbar gemacht. Problem: Pubklikationsbias
- 57Therapieforschung durch die Cochrane Collaborationzu evidenzbasierten Therapieempfehlungen.
- 58Welche Evidenzgrade werden durch die Cochrane Collaboration unterschieden?Ia: Mindestens eine Metaanalyse aus mehreren, randomisierten, kontrollierten Studien (RCT), die die Wirksamkeit der Therapie belegen.
Ib: Mindestens eine, randomisierte Studie.
IIa: Mindestens eine kontrollierte Studie (ohne Randomisierung)
IIb: Mindestens eine quasi-experimentelle Studie
III: Nicht-experimentelle, beschreibende Studien (zB. Vergleichsstudien)
IV: anerkannte Autoritäten auf dem Gebiet der PT erachten das Verfahren aufgrund klinischer Erfahrung für wirksam. - 59Was sind spezifische Wirkfaktoren der Psychotherapie?- freies Assoziieren aus der PA
- Hot-seat-Technik aus der Gestalttherapie
- systematisches Desensibilisieren aus der VT - 60Welches sind die unspezifischen Wirkfaktoren nach Grawe?-Ressourcenaktivierung
-Motivationale Klärung
- aktive Hilfe zur Problembewältigung
- Problemaktualisierung - 61Belege für die Wirksamkeit der PT- VT gut belegt, insbesondere bei Ängsten
-PA schwierig (Erfassung einer grundlegenden Persönlichkeitsum-strukturierung?)
- Tiefenpsychologisch orientierte Kurzzeittherapien belegt
- Gesprächspsychothe-rapie u. systemische Ansätze belegt. - 62Komplexität der Lernformenwenig komplex: Sensitivierung und Habituation
Komplexer: assoziatives Lernen (k.K.), o.K., Prägung, Lernen am Erfolg, Diskriminations- und Generalisierungslernen. Höchst komplex: Lernen durch Einsicht, strukturelles Lernen. - 63Definiere klassisches Konditionieren (respondentes Lernen)!Ein unkonditionierter Reiz (Fehlhaltung) führt zu einer unkonditionierten Reaktion (Muskelverspannung). Wird nun die unkonditionierte Reaktion an einen unkonditionierten Reiz gekoppelt (Schreibtisch), wird dieser zum konditionierten Reiz und ist in der Lage, die konditionierte Reaktion auszulösen (Rückenschmerzen).
- 64Definiere operantes Lernen (Verstärkungslernen)Ein Verhalten, auf das eine verstärkende Reaktion auftritt, wird bekräftigt. Es tritt in der Folge mit größerem Umfang oder mit höherer Wahrscheinlickeit auf.
- 65Definiere Beobachtungslernen!Beim Beobachtungslernen wird ein Verhalten, das man an einem Modell wahrnimmt, imitiert.
- Beobachter erlernt ein neues Verhalten.
- eine bereits erlernte Reaktion wird ausgelöst oder ihr Autreten erleichtert.
- die Reaktion des Beobachters wird durch die Rolle des Modells gehemmt oder enthemmt. - 66Definiere Generalisierungslernen!Ein erlerntes Verhalten wird sukzessive auf weitere Situationen übertragen (Bsp. Habit Reverseal Training).
- 67Definiere Diskriminationslernen!Reizdiskrimination: Bestimmte Reize rufen bestimmte Reaktionen und Konsequenzen hervor. Über das Diskriminationslernen wird erreicht, dass die Person Reize, die ein Verhalten auslösen sollten von solchen, die dasselbe Verhalten nicht auslösen sollten, unterscheiden lernt.
Reaktionsdiskrimi-nation: Lernen, angemessene von unangemessenen Reaktionen zu unterscheiden. - 68Definiere kognitives Lernen!Der kognitive Lernprozess besteht darin, dass logische Strukturen und Bedeutungen begriffen werden.
- 69Definiere Lernen durch Einsicht!Beziehungen zwischen Elementen einer Problemsituation werden plötzlich erkannt, ohne, dass ein Ausprobieren erfolgen müsste.
- 70Definiere Wissen!Gesamtheit aller gespeicherten Inhalte im Gedächtnis. Explizit: semantisches und episodisches Wissen. Implizit: prozedurales Wissen
- 71Definiere Gedächtnis!Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen, Erfahrungen und Bewusstseinsinhalte zu registrieren, zu speichern und wieder zu reproduzieren. Prozedurales, episodisches, implizites, semantisches, autobiographisches Gedächtnis.
- 72Was passiert beim Priming?die Zugänglichkeit bestimmter abgespeicherter Inhalte im Gedächtnis steigt durch die vorherige unbewusste Wahrnehmung von Reizen.
- 73Was ist Attribution?Der Erklärungsversuch für eigenes oder fremdes Verhalten, der Versuch, Verhalten zu kontrollieren oder vorherzusagen.
- 74Auf welchen Dimensionen wird Attribution beschrieben?global / spezifisch
stabil / veränderbar
intern / extern - 75Welche Theorie beruht auf der Attribution, bzw. auf der Erklärung, dass unangenehme Erlebnisse als global, intern und stabil erlebt werden?Theorie der erlernten Hilflosigkeit nach Seligman, Erklärungsversuch der Depressionsentstehung.
- 76Welche Theorie beschreibt die Überzeugung einer Person, in einer definierten Situation die nötigen Fähigkeiten und Kompetenzen zu besitzen, die Situation zu meistern?Selbstwirksamkeitskonzept nach Bandura.
Hohe Selbstwirksamkeit = Erwartung, durch das eigene Verhalten ein bestimmtes Ergebnis erzielen zu können + Erwartung, dazu die nötige Kompetenz aufzuweisen. - 77Was bedeutet Schema und welche Schemata und Pläne kann man unterscheiden?Schema = kognitive Strukturen, die durch Abstraktion von Besonderheiten eines Einzelfalls entstehen.
Ereignisschemata= Skripte (wie läuft ein Restaurantbesuch ab);
Situationsschemata = Frames (was gehört alles zu einem Kindergeburtstag?); Handlungsschemata= Pläne (was tue ich auf dem Weg zur Arbeit?) - 78In welcher Therapie sind handlungsbestimmende Grundannahmen, die auf fünf verschiedenen Bedürfnissen aufbauen das Hauptthema?Schema-Therapie nach Young
- 79Definiere Coping!koordinierter Ich-Prozess, um eine Stresssituation zu bewältigen.
- 80Welches Modell beschreibt folgenden Umgang mit stressauslösenden Situationen? Primäre Bewertung: Ereignis als Schaden, Bedrohung oder Herausforderung; sekundäre Bewertung: Prüfung der Ressourcenim transaktionalen Stressmodell nach Lazarus und Launier.
- 81Definiere Leistungsmotivation nach Heckhausen!Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in den Bereichen zu steigern und zu erhalten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält.
- 82Was bestimmte McClelland mit dem TAT?Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg
- 83Was besagt das Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson?Leistungsmotiviertes Handeln ist von den Erfolgserwartungen (in der Situation), den Erfolgsmotiven der Person und der wahrgenommenen Schwierigkeit der Person abhängig (Anreiz). Erfolgsmotivierte wählen eine Situation mittlerer Schwierigkeit.
- 84Emotionen basieren darauf, dass einer unspezifischen physiologischen Reaktion eine kontextabhängige zu der Erregung passende Kognition zugeordnet wird. Theorie von...Schachter und Singer.
- 85Benenne Basisemotionen!Furcht; Zorn; Freude; Vertrauen; Ekel; Überraschung; Neugier; Traurigkeit
- 86Definiere Kommunikation!sozialer Zeichengebrauch oder wechselseitiger Austausch von Informationen.
- 87Benenne die vier Ebenen einer Botschaft nach Schulz von ThunSachaspekt
Beziehungsaspekt
Selbstoffenbarungs-aspekt
Appellaspekt - 88Was beschreibt die Double-bind-Theorie?Sie besagt, dass in einem Abhängigkeitsverhältnis durch die Kontrolle ausübende Person doppelte Botschaften / Aufforderungen an die abhängige Person gegeben werden. Beide Aufforderungen widersprechen sich und machen eine Erfüllung unmöglich. Eine Metakommunikation über die Absurdität der Botschaft ist nicht erlaubt.
- 89Was untersucht der Labeling- / Etikettierungsansatz?Inwieweit die psychiatrische Diagnose auf das soziale Verhalten eines Patienten Einfluss nimmt.
- 90Modell zur Förderung von Gesundheitsverhalten nach Prochaska und Di Clementebeschreibt folgende Phasen:
- Absichtslosigkeits-stadium
-Absichtsbildungsstadium
-Vorbereitungsstadium
-Handlungsstadium
-Aufrechterhaltungs-stadium
- Abschlussstadium (neu) - 91Definiere Disengagement!Rückzug älterer Menschen aus ihren gesellschaftlichen Rollen. Umstritten: führt der Rückzug zu größerer Zufriedenheit im Alter oder weiteres Engagement?
- 92Beschreibe das Entwicklungsmodell der Selektion, Optimierung und Kompensation!Der Verlust von Kapazitäten im Alter kann durch Spezialisierung, Übung und Anwendung von Kniffen aufgefangen werden. SOK-Wert korreliert mit der Lebenszufriedenheit im Alter.
Información
- Descripción
- Fichas sobre Psychologische Grundlagen der PT, creado por uteschuette el 14/02/2014.
- Creado por
- uteschuette
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