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Vorlesung 05 - Strukturproteine und Enzyme

Mai H Biochemie Alemán 21 fichas

Vorlesung 05 - Strukturproteine und Enzyme

Fichas del conjunto (21)

  1. 1ProteinevolutionProteinevolution
  2. 2Evolution der PrimärsequenzEvolution: zwischen den Spezies
    konservierte AS, die für die Proteinstruktur oder – funktionwichtig sind
  3. 3Quaternäre Struktur –weitere Assemblierung der Proteinketten• Bildung von großen Komplexen für
    komplexere Funktionen
    •Bessere 3D Anordnung der
    funktionellen Gruppen
    • Synthese von kleineren Einheiten –Vorteile gegenüber Synthese von sehr
    langen Ketten
    • Effizienz: wenig fehlerhaft bei der
    Synthese und Faltung; Defekte in einer
    Untereinheit (subunit) können durch de Austausch einer einzigen Untereinheit
    behoben werden.
  4. 4Beispiele für Quaternäre StrukturenBeispiele für Quaternäre Strukturen
  5. 5Quaternäre Strukturen ‐Definitionen- Proteine aus mehreren identischen
    monomeren Unterheiten–Oligomere, Multimere
    - Protomere kleinste nicht kovalent verbundene
    Protein oder Polypeptideinheiten
    - Meistens nicht kovalente
    Wechselwirkungen, manchmal auch
    Disulfidbrücken
    - Rotationssymmetrie, aber keine
    Spiegel‐oder Inversionssymmetrie,
    da aus chiralen Aminosäuren aufgebaut
  6. 6SpiegelsymmetrieIn Proteinen gibt es keine
    Spiegelsymmetrie
  7. 7Quaternäre Strukturen ‐ C-SymmetrieQuaternäre Strukturen ‐ C-Symmetrie
  8. 8Quaternäre Strukturen ‐ D-SymmetrieQuaternäre Strukturen ‐ D-Symmetrie
  9. 9Quaternäre Strukturen ‐ andere SymmetrieQuaternäre Strukturen ‐ andere Symmetrie
  10. 10Klassifizierung von ProteinenFUNKTIONELL
    - Enzyme: Katalysieren chemische
    Reaktionen (z.B. im Stoffwechsel)
    -Strukturproteine: Gerüstproteine für
    biologische Strukturen (z.B. in Keratin,
    Collagen)
    - Transporter: Verteilung von Molekülen
    in der Zelle und im Organismus (z.B. in Ionenkanälen)
    -Rezeptoren: Signaltransduktion, vor
    allem an Membranen (z.B. Rhodopsin)
    - Abwehr: Schutz gegen fremde Proteine/
    Angreifer (z.B. Immunoglobuline)
    STRUKTURELL
    - Globulär: Komplexe Faltungsmuster,
    wenig reguläre und repetitive
    Tertiärstruktur
    - Fibrillär: Strukturproteine mit
    einfachen, repetitiven Faltungsmustern
    ZELLULÄRE LOKALISIERUNG
    - Membranproteine: Wasserunlöslich, in
    Membranen lokalisiert (z.B. Rhodopsin)
    - Lösliche Proteine: Wasserlöslich,
    überall in der Zelle vorkommend
  11. 11Fibrilläre Proteine: α‐KeratinFibrilläre Proteine: α‐Keratin
  12. 12α‐Keratin 1α‐Keratin 1
  13. 13α‐Keratin 2α‐Keratin 2
  14. 14Entstehung von Dauerwellen• Brechen der Disulfidbrücken mit
    Thioglycol
    • Reoxidation mit Wasserstoffperoxid
    resultiert in verändertem Disulfidverknüpfungsmuster
  15. 15Kollagen• häufigstes Protein in Säugern
    (Knochen, Haut, Knorpel, Sehnen,
    Gefäße)
    • extrazelluläres Protein aus unlöslichen Fasern, verschiedene Polypeptidketten
    genetisch kodiert
    • ca. 30 Varianten ‐gewebespezifisch
    • Typ I (negative Gesamtladung) und
    Typ II (positive Ladung); Typ I häufiger
    • Typisches Motiv: Gly‐X-Y (X oft Pro und
    Y oft Hyp), meist ca. 1000 Reste, keine
    α-Helix wegen Prolin!
    • Drei linksgängige Helices, rechtsgängig umeinander zur Superhelix gewunden – leicht ausgedehnte Konformation, wegen sterischer Hinderung der Proline
  16. 16Aminosäurezusammensetzung von Kollagen bestimmt die Struktur• Jede dritte AS durchquert das Zentrum
    der 3‐Helices; sehr eng verpackt, Platz
    nur für Gly
    • hydrophobe Wechselwirkungen im
    Inneren der Helix sind die Triebkraft für die Faltung
    • Hülle von Wassermolekülen um die
    Tripelhelix wirkt stabilisierend
    (Interaktion mit Hyp)
  17. 17Kollagen ‐Quervernetzung• tripelhelicale Struktur bewirkt Zugfestigkeit
    • je nach Gewebe sind Kollagenmoleküle
    zu Fasern oder Schichten
    zusammengelagert
    • kovalente Quervernetzung zwischen
    den einzelnen Fibrillen –schlechte Wasserlöslichkeit
  18. 18IntramolekularIntramolekular bedeutet "innerhalb eines Moleküls."
  19. 19intermolekularsich zwischen zwei oder mehr Molekülen abspielend
  20. 20Kollagen –Faltung- Aufheizen und Abkühlen erzeugt
    Gelatine!
    - keine korrekte Registrierung der Trimere mehr möglich
    • Procollagen: N‐und C- terminale globuläre Erweiterungen (ca. 100 bzw. 300 Reste)
    • Faltung über Reißverschluss-artigen Mechanismus vom C‐zum N-Terminus
    • Exocytose, proteolytische Abspaltung der globulären Domänen
  21. 21Zusammenfassung1.Quaternärstrukturen sind multimere nicht‐kovalente Komplexe von Polypeptidketten mit
    Rotationssymmetrie.
    2. Proteinevolution zeigt in der
    Primärsequenz funktionelle oder
    strukturgebende Bereiche an,
    Eigenschaften der Aminosäuren (hydrophob, hydrophil, polar, sauer, basisch) sind entscheidende Kriterien,
    um Veränderungen zu klassifizieren.
    3. Strukturgebende Proteine wie
    α‐Keratin oder Kollagen sind
    Faserproteine.
    4. α‐Keratin ist eine linksgängige
    superspiralisierte Helix aus zwei
    rechtsgängigen α-Helices, oft
    Disulfid‐verknüpft.
    5. Kollagen ist eine rechtsgängige
    superspiralisierte Tripelhelixaus drei
    linksgängig gewundenen
    Polypeptidketten mit dem
    Aminosäurewiederholungsmotiv Gly‐X‐Y (X oft Pro und Y oft Hyp).
    6. Verknüpfung zwischen den Kollagen-Ketten beeinflusst die Kollagenstabilität
    und –funktion je nach Gewebetyp.

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Descripción
Biochemie Fichas sobre Vorlesung 05 - Strukturproteine und Enzyme, creado por Mai H el 10/08/2016.
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Mai H
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