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Fichas

StEOP '17 Methodologie _ 7

Cat Fischer Soziologie Alemán 32 fichas

Fichas del conjunto (32)

  1. 1Primärdaten vs. Sekundärdatenlagen die Daten bereits vor oder wurden vom Forscher selbst erhoben?
  2. 2Mikro-Makro-Analysewie wirkt sich das Verhalten von Individuen auf das Kollektiv aus (und ungekehrt)? (dynamisch über verschiedene Zeitpunkte)
    --> Durkheim beschränkt sich auf Makro-Ebene (versucht Individualeffekte außen vor zu lassen)
  3. 3Mikro-Makro-AkteureMikro-Akteure: jeder einzelne Mensch, in ihren respektiven Rollen
    Makro-Akteure: Entscheidungsträger
    --> Makro-Akteure schaffen Makro-Struktur in denen sich Mikro-Akteure bewegen (Mikro-Strukturen sind z.B. Familie, Makro-Struktur z.B. Gesetzgebungen)
  4. 4Durkheims Kernthesen zu Selbstmordstudie I1. Gesellschaften integrieren sich über ihr normatives System. Die allen Gesellscahftsmitgliedern gemeinsamen Werte und Normen gewährleisten den Zusammenhalt der Gesellschaft.
  5. 5Durkheims Kernthesen zu Selbstmordstudie II2. Diese gemeinsamen Werte und Normen vermitteln die intermediären Gruppen und Sozialisationsinstanzen.
  6. 6intermediäre Gruppendazu gehören Familie, Kirche, Berufsverband sowie Gewerkschaft
  7. 7primäre SozialisationsinstanzenSchule, Ausbildungsbetrieb, Militär
  8. 8Durkheims Kernthesen zu Selbstmordstudie III3. Je stärker die normative Integration einer Gesellschaft gestört ist,desto stärker tritt das abweichende Verhalten auf.
  9. 9Durkheims Kernthesen zu Selbstmordstudie IV4. Durkheim unterscheidet drei idealtypische Arten des Selbstmord als "sozialem Tatbestand"
  10. 10Übergang zur funktional differenzierten Gesellschaft- Bevölkerungswachstum als Ursache für Arbeitsteilung
    - mehr Menschen leben zusammen -> Ausübung von größerem Einfluss
    - Konkurrenz der Menschen um ihren Lebensunterhalt nimmt zu
    - Menschen können nicht mehr alle von denselben Dingen leben
    - Menschen differenzieren sich voneinander, um sich auf Dinge zu spezialisieren, von denen sie leben können -> wachsende Arbeitsteilung
    - Umwandlung der Gesellschaft - von der segmentär differenzierten zur funktional differenzierten Gesellschaft
    wichtig: auch in modernen funktionalen Gesellschaften gibt es Bereiche, die nach dem Prinzip segmentärer Differenzierung aufgebaut sind, z.B. Familie
  11. 11Gesellschaftstypen: segmentär differenzierte Gesellschaft-starkes Kollektivbewusstsein
    - geringe Individualisierung
    - wenig ausgeprägte Arbeitsteilung
    - mechanische Solidarität
    - repressives Recht
  12. 12Gesellschaftstypen: funktional differenzierte Gesellschaft- schwaches Kollektivbewusstsein
    - ausgeprägte Individualisierung
    - stark ausgeprägte Arbeitsteilung
    - organische Solidarität
    - restitutives Recht
  13. 13Grungedanken zur Selbstmord-Studie-Untersuchung des Selbstmordes als pathologische Verhaltensweise
    - Verwendung statistischer Materialien
    - anhand eines Mehr-Ebenen-Modells
    - Durkheim hält sich dabei strikt an die von sich selbst erstellten Regeln des soziologischen Forsches
    - Es werden verschiedene Ursachen für Selbstmord erkannt
    -> 4 verschiedene Selbstmordtypen
  14. 14Wann spricht man laut Durkheim von einem Fortschritt?wenn Gesetze entdeckt werden, die bisher unbekannt waren
  15. 15Anspruch der Selbstmord-Studie- es gibt wenige Tatbestände, die leichter zu bestimmen sind, als Selbstmord
    - er will die Gesetze vorlegen, die er hofft, bewiesen zu haben
  16. 16Methodologie der Selbstmord-Studie- überindividuelle Wirklichkeiten außerhalb des Individuums
    - Beweisführung
    - Aufstellung von sozialen Typen
    * erst ätiologisch
    *dann morphologisch
  17. 17Methode der Selbstmord-Studie- Sekundäranalysen amtlicher Selbstmord-Statistiken
    - Kreuztabellierung der unabhängigen und abhängigen Variablen
  18. 18Durkheims Regeln der Beweisführung- herausfinden, ob ein Phänomen Ursache eines anderen ist, durch Vergleichen der Fälle,in dene beide gleichzeitig auftreten oder fehlen
    - durch Nachforschen in den Variationen beweisen, dass ein Phänomen vom anderen abhängt
  19. 19Was ist die eigentliche Methode des Experiments nach Durkheims Regeln der Beweisführung?wenn die Phänomene nach Belieben des Beobachters künstlich erzeugt werden können
  20. 20Was ist die vergleichende Methode nach Durkheims Regeln der Beweisführung?wenn wir nur spontan entstandene Umstände einander nahebringen können
  21. 21Kreuztabelleenthält die beobachteten Häufigkeiten von zwei (od 3) Variablen und zeigt die aufgetretenen Merkmalskombinationen
  22. 22Durkheim über Statistik und Einzelfälle- liefert uns die Mittel, soziale Phänomene zu isolieren
    - Zahl, die man erhält, wenn man den Jahresdurchschnitt der Ehen, Geburte und Selbstmorde durch die Anzahl der Menschen dividiert, die in dem geeigneten Alter sind
    - in diesen Zifferen sind Einzelfälle unterschiedslos enthalten und heben die individuellen Verhältnisse, die zu ihrer Entstehung beitragen, auf
    - die Ziffern drücken also einen bestimmten Zustand es Kollektivgeists aus
  23. 23Durkheim über Statistik und Einzelfälle II- keine rein soziologischen Phänomene, sondern sozial-psychisch
    - Zustand der Gruppe, der sich bei den Einzelnen wiederholt
    - in jedem Teil, weil er im Ganzen ist, und er ist nicht im Ganzen, weil er in den Teilen ist
  24. 24Fragestellungenorganisch-psychische Veranlagung
    -> Neigung zum Selbstmord?
    Konstitution des Individuums
    -> Neigung zum Selbstmord?
    soziale Ursachen
    Neigung zum Selbstmord?
  25. 25Typen des Selbstmordes- egoistischer Selbstmord
    - altruistischer Selbstmord
    - anomischer Selbstmord
    - Wahnvorstellungen
  26. 26Definition Selbstmordjeder Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus kannte
  27. 27Vorgehen in der Selbstmord-Studie1. Selbstmordziffern nach Ländern und Ereignissen in den Ländern -> Kurven der Veränderung
    2. Selbstmordraten
    3. Vergleich mit anderen Schwankungsbreiten
    4. Bedingungen, die die Selbstmordrate beeinflussen
  28. 28Selbstmord-Studie: Bedingungen- Geisteskrankheiten
    - Alkoholismus
    - Rasse, Erblichkeit
    - Alter und Geschlecht
    - kosmische Faktoren
    - Nachahmung
    - Religion
    - Bildung
    - Familie
  29. 29Kausalketteeine Reihe von Ursachen und Wirkungen, so dass die Wirkung wieder zu einer neuen Ursache wird usw.
  30. 30Scheinkorrelationbezeichnet eine Korrelation zwischen zwei Größen, der kein Kausalzusammenhang zu Grunde liegt. Häufig ist dies der Fall, wenn sogenannte konfundierende Variablen (d. h. gemeinsame Ursachen der beiden untersuchten Variablen) nicht berücksichtigt werden.
  31. 31Selbstmord-Studie: Methoden1. absolute Zahlen -> rationale Zahlen
    2. Kreuztabellen
    3. Ordnungszahlen (Reihenfolgen)
    4. Indices
    5. räumliche Darstellung
    6. Prüfung aller möglichen intervenierenden Variablen
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Información

Descripción
(StEOP Univie'17_Methodologie) Soziologie Fichas sobre StEOP '17 Methodologie _ 7, creado por Cat Fischer el 04/06/2017.
Creado por
Cat Fischer · jun 2017
Actualizado
4 jun 2017
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