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Das europäische Mittelalter - Wichtige Begriffe
Preguntas del test (23)
1Erkläre, was der Frondienst - die Frondienste (= labor services, corvée) im Mittelalter waren.
- ADas war die Arbeit, welche von unfreien (hörigen, leibeigenen) Bauern für den Grundherren geleistet werden musste (z.B. Äcker des Grundherren pflügen, ernten auf den Äckern des Grundherren). Hierfür bekamen die Bauern kein Geld.
- BDas waren die Teile der Ernte oder Tiere, die der Bauer dem Grundherren abliefern musste.
- CDamit war die verpflichtende Ehelosigkeit der Priester und Bischöfe der katholischen Kirche gemeint.
2Erkläre, was die Stände im Mittelalter waren.
- AIm Mittelalter war die Gesellschaft in Stände unterteilt. Menschen erbten die Zugehörigkeit zu einem Stand (z.B. derjenige der hörigen Bauern) von ihren Eltern. Jeder Stand war eine Gruppe von Menschen, denen unterschiedliche Dinge erlaubt waren. So gab es Adelige, denen sehr viel erlaubt war und die viel Macht besaßen.
- BEs gab insgesamt drei große Stände:
Der Erste Stand: Die Geistlichkeit oder der Klerus (z.B. Priester)
Der Zweite Stand: Der weltliche Adel ( z.B. Ritter)
Der Dritte Stand: Alle nicht-adeligen Teile der Bevölkerung, also Bauern und die Handwerker und Händler in den Städten. - CDie Stände waren die Teile der Ernte oder der Tiere, die jeder Bauer dem Grundherren abliefern musste.
3Erkläre, was die Hörigkeit (= serfdom) im Mittelalter war.
- ADamit war die verpflichtende Ehelosigkeit der Priester und Bischöfe der katholischen Kirche gemeint.
- BDas war die Arbeit, welche von unfreien Bauern für den Grundherren geleistet werden musste (z.B. Äcker des Grundherren pflügen, ernten auf den Äckern des Grundherren). Hierfür bekamen die Bauern kein Geld.
- CDer hörige Bauer konnte das Land seines Grundherren bewirtschaften, musste dafür aber einen - oft sehr genau festgelegten - Teil der Ernte oder einen Teil seiner Tiere abgeben und Frondienst für den Herren leisten.
4Erkläre was mit dem Wort "Ablass" und dem Verkauf von Ablassbriefen gemeint war.
- ADer Ablass war die Vergebung von Sünden. Mit den Ablassbriefen wurde die Vergebung der Sünden von der katholischen Kirche gegen die Bezahlung von Geld verkauft.
- BDer Ablass war der Teil der Ernte oder Tiere, den der Bauer dem Grundherren abliefern muss.
- CDer Ablass ist die Macht, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen.
5Erkläre, was die Allmende (= the commons) war.
- ADas waren die Wiesen, Weiden, Wälder und Flüsse, die allen Bauern des Dorfes (= der Gemeinde) gemeinsam gehörten und gemeinschaftlich bewirtschaftet wurden.
- BDie Allmende ist die Macht, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen.
- CDamit ist das Profitieren von der Arbeit anderer Menschen gemeint - den Arbeitern/Bauern wird ein Teil dessen, was sie produziert haben, abgenommen.
6Erkläre, was der Klerus war bzw. ist.
- AAlle Angehörigen der Kirche gehörten zum geistlichen Stand - auch die Geistlichkeit genannt. Dieser Stand wurde auch als Klerus bezeichnet. Die Mitglieder dieses Standes hießen Kleriker.
- BEs gab einen "niederen" Klerus, das waren zum Beispiel einfache Priester, Mönche und Nonnen. Der "hohe" Klerus waren die Bischöfe und Äbte.
- CDer Klerus war die Vergebung von Sünden gegen die Bezahlung von Geld an die Kirche.
7Erkläre, was ein Grundherr (= lord of the manor) bzw. die Grundherrschaft im Mittelalter war.
- AEin Grundherr war ein Mitglied des weltlichen Adels (z.B. Ritter) oder des geistlichen Adels (die Kirche, Klöster), dem ein Stück Land gehörte. Die Bauern durften das Land nutzen, mussten dafür aber Abgaben und Frondienst leisten.
- BDer Grundherr waren alle Bauern eines Dorfes oder einer Gemeinde.
- CEin Grundherr war jemand, der Ablassbriefe gegen Geld verkaufte.
8Erkläre, was der/das Zölibat (celibacy) war bzw. ist.
- ADas Zölibat war die Macht, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen
- BDas Zölibat ist die verpflichtende Ehelosigkeit der Priester und Bischöfe der katholischen Kirche (seit dem 12. Jahrhundert).
- CDas war die Arbeit, welche von unfreien Bauern für den Grundherren geleistet werden musste (z.B. Äcker des Grundherren pflügen, ernten auf den Äckern des Grundherren).
9Erkläre, was damit gemeint war, wenn jemand "vogelfrei" war.
- AWenn jemand für vogelfrei erklärt worden war, dann konnte diesem Vogelfreien von jedem, der es wollte, etwas Böses zufügt werden, ohne dass dafür selbst eine Strafe gefürchtet werden musste.
- BDiejenigen, die von der Arbeit anderer Menschen profitierten (also Vorteile davon hatten), wurden als vogelfrei bezeichnet.
10verwerfen - er/sie verwirft eine Auffassung/eine Meinung
- Adafür einstehen, dass jemand richtig handelt
- Beine Auffassung/eine Meinung als ungültig/falsch erklären
- Ceine Auffassung/eine Meinung verteidigen
11ächten - er/sie ächtet jemanden
- ADafür einstehen, dass jemand richtig handelt
- BJemandem alle Rechte und alle Achtung absprechen/entziehen
- Cetwas für falsch/ungültig erklären
12die Autorität
- Aeine ungerechte Entscheidung, die manche benachteiligt
- Bein Zustand, in dem die Seele nicht von Schuld belastet ist
- Cdie Macht, Entscheidungen zu treffen
13die Pracht, prachtvoll
- Aeine luxuriöse Erscheinung - z.B. ein mit viel Schmuck versehenes Gebäude, Kleidung mit Gold geschmückt
- Bdie Herrschenden, die Machthaber
- Cdas Verzeihen aller Verfehlungen
14das Seelenheil
- Aein Zustand, in dem die Seele nicht von Sünden und Schuld belastet ist
- Bdie Vergebung von Sünden gegen die Bezahlung von Geld an die Kirche
- Cdas Verzeihen aller Verfehlungen
15das Unrecht
- Aungerechte Entscheidungen, die manche benachteiligen
- Bdas Verzeihen aller Verfehlungen
- CTeile der Ernte oder Tiere, die der Bauer dem Grundherren abgeben muss
16die Obrigkeit
- Adie Herrschenden, die Machthaber
- Bdas Profitieren von der Arbeit eines oder vieler anderer
- Cdie Vergebung von Sünden gegen die Bezahlung von Geld an die Kirche
17sich verbürgen - er/sie verbürgt sich dafür / für jemanden
- Aetwas kritisieren, etwas als falsch bezeichnen
- Bjemandem alle Verfehlungen/Sünden verzeihen
- Cdafür einstehen, dass jemand richtig handelt / dass etwas richtig ist
18widerspruchslos
- Aeinverstanden sein, keinen Einwand gegen eine Entscheidung haben
- Breich geschmückt und verziert sein
- Cunbelastet von Sünden sein
19die Abgaben
- ATeile der Ernte oder Tiere, die der Bauer dem Grundherren abliefern muss
- Bdas Verzeihen aller Verfehlungen
- Cungerechte Entscheidungen, die manche benachteiligen
20die Ausbeutung
- Adas Profitieren von der Arbeit anderer Menschen - den Arbeitern/Bauern wird ein Teil dessen, was sie produziert haben, abgenommen
- Bjemandem alle Rechte und alle Achtung absprechen/entziehen
- Cungerechte Entscheidungen, die manche benachteiligen
21der Reichstag
- Adie Herrschenden, die Machthaber
- Beine Versammlung des Kaisers und der mächtigsten Fürsten und Bischöfe in Deutschland, bei der Beschlüsse gefasst wurden
- CTeile der Ernte oder Tiere, die der Bauer dem Grundherren abliefern muss
22die Vergebung der Sünden
- Adie Macht, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen
- Bdas Verzeihen aller schlechten Taten
- Cdas Profitieren von der Arbeit anderer Menschen
23anprangern, er/sie prangert etwas/jemanden an
- Aetwas kritisieren - er/sie kritisiert (prangert) den Ablasshandel (an)
- Bjemandem alle Rechte und alle Achtung absprechen/entziehen - er sie spricht jemandem alle Rechte ab
- Cdafür einstehen, dass jemand richtig handelt
Información
- Descripción
- Matura Geschichte Test sobre Das europäische Mittelalter - Wichtige Begriffe, creado por Markus Grass el 23/01/2014.
- Autor
- Markus Grass
- Idioma
- Deutsch
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