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VP3_neu_Kurzfassung

Silas Trachsel Verkehrsplanung 1 Alemán 5,0Valoración media 5,0 de 5 (1 valoración) 104 fichas

VP3_neu_Kurzfassung

Fichas del conjunto (104)

  1. 1Anforderungen RV: Detailanforderungen "Sicher"- geringe Unfallgefahr
    - Einfachheit der Anlage
    - Sehen und gesehen werden
    - Sicherheitsempfinden
  2. 2Anforderungen RV: Detailanforderungen "Kohärent"- Durchgängigkeit
    - Durchlässigkeit
    - gute Führung
    - Homogenität
  3. 3Anforderungen RV: Detailanforderungen "Direkt"- günstige (gäbige) Linienführung
    - Vermeidung von Fahrtunterbrechungen
  4. 4Anforderungen RV: Detailanforderungen "Komfortabel"- günstige vertikale Linienführung
    - wenige Behinderungen
    - Ebenheit der Fahrbahn
    - radfahrerfreundliches Umfeld
  5. 5Formen der Radverkehrsführung- Mischverkehr
    - Radstreifen
    - Radwege
    - Rad-Fussweg mit getrennten Verkehrsfl.
    - Gemeinsamer Rad-Fussweg
    - Velostrasse
    Auf Trottoir, Fussgängerzone, in Einbahnstrasse im Gegenverkehr, Busstreifen
  6. 6Was ist eine Velostrasse?Sind gegenüber Quartierstrassen vortrittsberechtigt
    Autofahren (30kmh) grunds. erlaubt
    FV hat Vortritt an Fussgängerstreifen
    Nebeneinanderfahren gestattet
  7. 7Vorteile Velostrasse- zügige und sichere Fahrt möglich
    - Nebeneinanderfahren gestattet
    - Bevorzugung Radverkehr
    - Keine Mehrkosten
  8. 8Nachteile VelostrasseNicht geeignet bei zu hohen MIV- & ÖV-Frequenzen
    Nicht geeignet auf Routen mit geringen RV-Frequenzen
  9. 9zu berücksichtigende Aspekte bei Planung von RV-Anlagen- Bedeutung der Route im Netz
    - Lage der wichtigen Quellen und Ziele
    - Lage im oder ausserhalb des Siedlungsgeb.
    - Lücken/Mängel im Netz
    - Steigung/Gefälle
    + noch mehr, S. 8 in RV-Skript
  10. 10Merkmale Velorouten- Mindestaufkommen/-potential an RV
    - Sind attraktiv, sicher, zusammenhängend
    - sind behördenverbindlich festgelegt
  11. 11RV: Hauptrouten Was sind Hauptrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Verbindungen von Zielen reg. und überreg. Bedeutung
    30kmh
    Radstreifen/Radwegen/Mischverkehr
  12. 12RV: Verbindungsrouten Was sind Verbindungsrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?- Erschliessung/Verbindung von Zielen lokaler & reg. Bedeutung
    - Zubringer zu Hauptrouten
    30 kmh
    Gemischtverkehr/Radstreifen/Radwegen
  13. 13RV: Erschliessungsrouten Was sind Erschliessungsrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Erschliessung/Verbindung von lokalen Zielen
    20kmh
    Mischverkehr
  14. 14Was umfasst ein Radverkehrskonzept?- Netzplan
    - Netz mit Strecken mit Wegweisung
    - Fahrradabstellanlagen
    - Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
    - Art&Umfang der öffentl. Serviceangebote
    - Massnahmen zur besseren Verknüpfung RV-ÖV
  15. 15FV: Welche Netzelemente gibt es?Strecken: Trottoirs, Wege
    Flächen: Fussgängerzonen, Geschw.begrenzte Zonen
    Querungen: Fussgängerstreifen, Mittelbereiche, Querungshilfen (Inseln)
    Verknüpfungen: Umsteigeorte
  16. 16Fussverkehrs-AuditErmittlung von Schwachstellen mit gemeinsamer Begehung ausgewählter Wegstrecken
  17. 17NetzwiderstandskatasterFlächenhafte Kartierung aller problematischen Stellen im Netz
  18. 18FV: Querungsstellen: PhasenZwei-Phasen-Schaltung
    FG kreuzen mit abbiegenden FZ
    Rundum-Grün
    FG mit eigener Phase
    Diagonal-Grün
    FG mit eigener Phase, diagonal ist zulässig
  19. 19Durchschnittliche Geschwindigkeit RV (horizontal) Rad und Fusswege mit primär Einkaufs-/Freizeitverkehr: Mischverkehr und Radstreifen mit primär Pendlerverkehr:18 +- 6kmh
    22 +- 5kmh
  20. 20Definition VerkehrsqualitätDie Verkehrsqualität ist die vom Verkehrsteilnehmer wahrgenommene und beurteilte Güte des Verkehrsablaufes.
  21. 21Bewertung Verkehrsqualität in CH im Fussverkehr heute/VorschlagHeute:
    Bisher keine quantifizierbaren Werte, nur Anforderungen
    Vorschlag:
    Aufteilung Raum in kleinstes homogenes Element --> Überprüfung Leistungsfähigkeit und VQ
  22. 22Bewertung Verkehrsqualität in CH im Radverkehr Heute/VorschlagHeute:
    Wartezeit an Knoten & Anforderungen
    Vorschlag: Punktesystem für Notengebung
    --> Bewertung von: generelle Qualität, Konflikten/Hindernissen, Abbiege-möglichkeiten, Wartezeit an Knoten
  23. 23Was ist Güterwirtschaftsverkehr?Transport von Gütern für Produktion, Handel, Ver- und Entsorgung
    -->nur Wirtschaftszwecke
    -->Transport mit Liefer- & Lastwagen, Bahn, Schiff
  24. 24Logistik-Funktionen- Transport
    - Umschlag
    - Lager
    - (Hilfsfunktionen (Kommissionierung, Verpackung))
  25. 25Anforderungen an Güterverkehrssystem (Benutzersicht)- Kostengünstiger Transport
    - Hohe Zuverlässigkeit (Stau)
    - Hohe Verfügbarkeit
    - Kurze Laufzeiten
    - Keine Schäden
    - Hohe Verkehrssicherheit
    etc. --> Siehe S. 8 GV-I
  26. 26Stärken Güterverkehr auf Strasse- Kostengünstig auf kurze Distanzen
    - Hohe Lieferintervalle
    - hohe zeitl. Flexibilität
    - Flächenhafte Lieferung möglich
    etc.
  27. 27Schwächen Güterverkehr auf Strasse- Ökologische Nachteile
    - Verkehrssicherheit
    - Abhängigkeit von Staus & Witterung
    - gesetzl. Restriktionen
    etc.
  28. 28Stärken Güterverkehr auf Schiene- gute Massenleistungsfähigkeit
    - hohe Sicherheit
    - kostengünstig auf lange Distanzen
    - niedrige Umweltbelastungen
    - meist hohe Zuverlässigkeit
    etc.
  29. 29Schwächen Güterverkehr auf Schiene- Schlechte Flächenbedienung
    - geringe zeitl. Flexibilität
    - Organisationsbedarf
    - Konflikt Personen-/Güterverkehr
    etc.
  30. 30Was ist kombinierter Verkehr?Gütertransport, bei denen das Transportgefäss nicht gewechselt wird aber der Verkehrsträger
    Z.B. Container auf Schiff, Bahn und Strasse
  31. 31Güterverkehr: Ziele der RaumentwicklungLeistungsfähige Infrastruktur für hohe Wettbewerbsfähigkeit und Erschliessung der Regionen
    Verdichtete Siedlungen/kurze Wege
    Verbesserung Verbindungen zw. Städten und innerhalb Agglomerationen
    etc. --> S.12 GV-I
  32. 32Güterverkehr: Ziele Verkehrspolitik CH- Reduktion Umweltbelastungen
    - Leistungsfähige Infrastruktur
    - Landesweite Grundversorgung
    - Zunahme Verkehrssicherheit
    - Verursacherprinzip
    etc.
  33. 33Was ist Stadt-/Citylogistik?engerer Sinn: Kooperationen zur Bündelung des Lieferverkehrs
    weiterer Sinn: Massnahmen zur Verbesserung der Effizienz & Umweltverträglichkeit im städtischen GV
  34. 34Ziele der City-Logistik- Kostenersparnisse durch hohen Auslastungsgrad der FZ
    - Zeitersparnisse durch weniger Liefervorgänge
    - Weniger Warenannahmeaktivitäten durch Einzelhandel
    - Verringerung LKW-Fahrten
    - Weniger Lärm&Abgase
  35. 35Gründe für Scheitern von City-Logistik- Mangelndes Interesse des Handels
    - Mangelndes Vertrauen der
    - Transportunternehmen
    - Zusätzl. Kosten durch weiteren Umschlag
    - Keine Zusatzdienstleistungen angeboten
    etc.
  36. 36Ziele Stadt-LogistikSchaffung von Transportlösungen zum Nutzen der städtischen Umwelt
    Erhöhung Konkurrenzfähigkeit Innerstadt anstatt "Grüne Wiese"
  37. 37Erfolgsfaktoren Stadt-Logistik- Handlungsdruck
    - Kenntnis Akteurskonstellation
    - Kooperation möglich
    - Gemeinsame Definition von Zielen
    - Analyse Problemlage
    - Schrittweise Umsetzung von Massnahmen
    - Kontinuierliche Erfolgskontrolle
    - Öffentlichkeitsarbeit
  38. 38Systematik MobilitätsbehinderteSystematik Mobilitätsbehinderte
  39. 39Was ist das? Zweck? Wem bring es was?- Taktiles Leitsystem
    - Orientierungshilfe für
    - Sehbehinderte/Blinde
    Was ist das? Zweck? Wem bring es was?
  40. 40Welche Massnahmen sind ersichtlich? Zweck? Wem bringt es was?1. Taktiles Signal an LSA
    2. Bordsteinabsenkungen
    1. Zusatzgerät an LSA für Sehbehinderte
    2. Querungshilfe für alle Mobilitätsbehinderte
    --> muss für Blinde aber noch ertastbar sein!
    Welche Massnahmen sind ersichtlich? Zweck? Wem bringt es was?
  41. 41Welche Massnahmen sind zu sehen? Zweck? Wem bringt es was?1. Wärmelampe an Rolltreppe
    2. Taktile Markierung (im Hintergrund)
    1. Zeigt Laufrichtung der Rolltreppe
    2. Zeigt Treppenbeginn an
    1. & 2.: Sehbehinderte
    Welche Massnahmen sind zu sehen? Zweck? Wem bringt es was?
  42. 42Parkierung: Charakter Nutzergruppe Anwohner- Bedarf hängt von Motorisierungsgrad ab -->variiert
    - Parkierungsangebot sollte Bedarf decken
    - PP's sollten in unmittelbarer Nähe sein
    - Bedarf an PP ist in der Nacht grösser als am Tag
  43. 43Parkierung: Charakter Nutzergruppe Pendler- Parkierungsangebot am Ziel beeinflusst Verkehrsmittelwahl
    - PP's können in gewisser Distanz sein
    - Bedarf an PP ist am Tag grösser
  44. 44Definition ParkraumangebotGesamtzahl aller Parkierungsmöglichkeiten in Perimeter
    Unterscheidungskriterien:
    --> Parkfelder in/ausserhalb Strassenraum
    --> öffentlich/privat
    --> beschränkt/unbeschränkt nutzbar
  45. 45Erhebungsmerkmale Parkraumnachfrage- Parkdauer
    - Parkmenge
    - Auslastung der Parkfelder/Parkierungsanlagen
    + evtl.:
    Zweck, Ganglinie, Anzahl Falschparker...
  46. 46Ergebnisse Parkraumnachfrageerhebung- Auslastung (Tagesgang)
    - Zu- und Abfluss (Tagesgang)
    - Parkdauer
    - Herkunft
    - Umschlagsziffer
  47. 47Parkfeld-Angebots-Berechnung: Wann kommt das vereinfachte Verfahren zum Tragen?- Bei reinen Wohnnutzungen
    - Wenn der PP-Bedarf<= 300 oder MIV-Aufkommen <= 1500 Fahrten pro Tag
  48. 48Parkfeld-Angebots-Berechnung: Vereinfachtes Verfahren Vorgehen für andere NutzungenBerechnung nach Nutzungsart gemäss Tabelle, dann Zuteilung zu Standort-Typ, dann Berechnung min und max gem. Standort-Typ
    --> Siehe Übung
  49. 49Was ist Parkraumbewirtschaftung? Was ist das Ziel davon?Beschränkung der Parkdauer und/oder Erhebung von Gebühren auf öffentlichen PP's
    Ziel: Steuerung der Verkehrserzeugung im Perimeter
  50. 50Welche Möglichkeiten der Parkraumbewirtschaftung gibt es?Parkieren mit Parkscheibe
    Parkieren gegen Gebühr
  51. 51Beschreibe ein gutes Parkraumkonzept für eine mittelgrosse Stadt1. Flächendeckende Parkzeitbeschränkung tagsüber
    2. Dauerparkieren nur gegen Gebühr
    3. Gebührenabstufung; Anwohner zahlen wenig, Pendler viel
    4. Parkieren mit Parkuhr auf/in speziellen Parkplätzen/-häusern
  52. 52Was ist ein Parkleitsystem und welche Typen davon gibt es?Wegweisung zu den Parkierungsanlagen
    Statische Parkleitsysteme (Signale ohne Angabe zur Belegung)
    Dynamische Parkleitsysteme (vollautomatische Systeme mit Info zur Belegung und Lenkung zum "richtigen" PP.
  53. 53Gründe für Einrichtung eines ParkleitsystemsNachfrage übersteigt ds Angebot & die Anlagen sind unterschiedlich gut ausgelastet
    Anteil der ortsunkundigen Fahrer ist hoch
    Anteil leitfähiger Parkfelder ist über 40%
    Es sind PPs am Stadtrand zur Entlastung geplant
  54. 54Was ist das Ziel von Verkehrssicherheitsarbeit? (Welche beiden Arten von Sicherheiten existieren?)--> aktive Sicherheit: Verhinderung von Unfällen (bessere Linienführung)
    --> passive Sicherheit: Reduzierung der Unfallschwere (Leitplanken)
  55. 55Probleme der VerkehrssicherheitsarbeitMenschl. Fehler sind nicht eliminierbar
    Techn. Massnahmen sind auch nicht unvollkommen
    Weitere: Alle denken nur an sich selbst, viele Widerstände von Politik&Bevölkerung
  56. 56Möglichkeiten der Unfallbekämpfung- Weghalten
    - Entfernen
    - Schützen
    jeweils bei Menschen und Fahrzeugen
  57. 57Was sind und wozu dienen Verkehrssicherheitsaudits?Standardisiertes Verfahren zur Beurteilung eines Entwurfs bezüglich Verkehrssicherheit
    Vermeidung von Unfällen, die durch schlechte Planung & Projektierung entstehen
  58. 58Was sind die Aufgaben eines (Verkehrssicherheits-)Auditors?1. Sichtung Unterlagen
    2. Vergleich Projekt - Norm + Bewertung
    3. Vergleich Ist-Zustand - Projekt + Bewertung
    4. Beurteilung der Defizite bez. Auswirkung auf Verkehrssicherheit
    5. (Quantifizierung der Auswirkungen)
    6. Erstellen des Auditberichtes
  59. 59Ebenen (Umfelder) des Mobilitätsmanagements- Städtisches/regionales Umfeld (Stadt)
    - Standortbezogenes Umfeld (Firmen)
  60. 60Mobilitätsmanagement: Städtisches Umfeld MerkmaleSchwerpunkt: Anbieten von Dienstleistungen für alle, Zielgruppen oder bestimmte Wegzwecke
    Überzeugung von Verkehrserzeugern, Mobilitätspläne einzuführen
  61. 61Mobilitätsmanagement: Standortbezogenes Umfeld MerkmaleMassnahmen: Information, Beratung, Public Awareness, Anbieten von Alternativen, Anreize/Einschränkungen
    Zielgruppe: Unternehmen und Benutzer
  62. 62Mobilitätsmanagement: 4 HandlungsfelderMobilitätsmanagement: 4 Handlungsfelder
  63. 63Was ist ein Mobilitätsplan?Ziel: Verringerung MIV von und zum Standort, je nach Betrieb nur für best. Wegzweck (z.B. Pendler oder Kunden)
    Analyse Rahmenbedingungen -> Ziele -> Umsetzung -> Verantwortlichkeiten -> Controlling
  64. 64Siedlungsbezogene Mobilitätsdienstleistungen ZielSicherstellung der wohnungsnahen Ver-
    fügbarkeit von Mobilitätsdienstleistungen
    Einfacher Zugang zu diesen
  65. 65Problematik des Agglomerationsverkehrs- Disperse Verteilung der Funktionen
    - Steigender Freizeitverkehr
    - Kapazitätsprobleme im ÖV
    - Externe Kosten steigen
    etc.
  66. 66Agglomerationsverkehr: Regionale und lokale Kooperation ist Voraussetzung zur Problemlösung. Nennen Sie 2 Ziele oder Zwecke dieser Kooperation!- Gemeindeübergreifende Abstimmung
    - Vermeiden von Doppelspurigkeit
    - Festlegen von Handelsspielräumen
    - Festlegung Konsenspotential
    - Klarheit über Ziele, Vorhaben und Verantwortlichkeit gewinnen.
  67. 67Zusammenhänge Wohnen - lokaler DurchgangsverkehrZusammenhänge Wohnen - lokaler Durchgangsverkehr
  68. 68Ansätze zur positiven Beeinflussung des Regelkreises- kostenwahre Preise
    - nachhaltige Mobilitätsformen
    - Verbesserung Umwelt- und Wohnumfeldqualität
    - Information für Änderung des Verkehrsverhaltens
  69. 69Was ist ein Agglomerationsprogramm?Planungsinstrument zur Koordination von Siedlung und Verkehr in funktionalen Räumen. Die Agglos bekommen dafür Geld vom Bund.
    Besteht aus:
    - Zukunftsbild
    - Strategie
    - Massnahmen
  70. 70Regionale Verkehrskonzepte: Nenne die Ebenen- Ebene Raumplanung
    - Ebene Verkehrslenkung und -steuerung
    - Ebene Mobilitätsmanagement und -beeinflussung
    - Netzebene
  71. 71Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Massnahmen für die Ebene Raumplanung- Siedlungsflächenentwicklung nach innen
    - Siedlungsflächenbegrenzung
    - Standortvorgaben für verkehrsintensive Nutzungen
  72. 72Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 4 Massnahmen für die Ebene Verkehrslenkung und -steuerung- Verkehrsbeeinflussende Massnahmen
    - Verkehrslenkende Massnahmen
    - Parkraumplanung & -bewirtschaftung
    -Road Pricing
  73. 73Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Beispiele für die Ebene Mobilitätsmanagement & -beeinflussung- Angebotsplanung im ÖV
    - Mobilitätsinformation und Öffentlichkeitsarbeit
    - Multimodale Vernetzung von Mobilitätsangeboten
  74. 74Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Beispiele für die Netzebene- Beschleunigungsmassnahmen beim ÖV
    - Ausbau Fuss- und Radverkehrsnetz
    - Netzausbau MIV (Ausnahme)
  75. 75Park + Ride: Wann macht es Sinn?Macht nur in Randräumen ohne attraktives ÖV-Angebot Sinn, die aber Nahe einer guten ÖV-Achse sind.
  76. 76Ziele von Verkehrslenkungs- und -steuerungsmassnahmen- Abwicklung des MIV auf vorgesehenen Achsen
    - Staufreie Abwicklung Verkehrsfluss
    - Bevorzugung des ÖV
    - Schonung empfindlicher Siedlungs- und Freiräumen
  77. 77Was ist ein kommunales Gesamtverkehrskonzept / der Kommunale Gesamtplan Verkehr?Ist ein Handlungsprogramm,
    gibt Absicht und Ziele vor,
    charakterisiert Massnahmen & Mittel.
    Dient der Abstimmung von Nutzungs- und Verkehrsplanung --> behördenverbindlich --> wie ein komm. Richtplan
  78. 783V-Strategie- Vermeiden
    - Verlagern
    - Verträglicher machen
  79. 79Nenne die drei Handlungsebenen, auf denen ein Verkehrskonzept umgesetzt werden kann- Netzebene
    - Gestaltungsebene
    - Verhaltensebene
  80. 80Handlungsebene Verhalten: Um was geht es?- Schaffen von Anreizen
    - Ausüben von sanftem Druck
  81. 81Nenne den Zweck von Netzplänen Nenne den Inhalt von Netzplänen- Zeigt den Idealzustand des Netzes für jeweilige Verkehrsart
    - Primär- und Sekundärnetz
    Netzlücken
  82. 82Nenne die Ansätze und Prinzipien von Massnahmen für eine nachhaltige Verkehrsabwicklung- Bündelung und Verkehrsberuhigung
    - Niedriggeschwindigkeitsansatz
    - Koexistenzprinzip
    - Integrationsansatz
  83. 831. Was ist mit Bündelung und Verkehrsberuhigung gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Vermeiden von quartierfremdem MIV
    - Bündelung von quartierfremdem MIV auf Hauptachsen
    - Bündelung von Güterverkehrsströmen
    --> Erschliessungskonzept
  84. 841. Was ist mit Niedriggeschwindigkeitsansatz gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Reduktion der Fahrgeschwindigkeiten
    - Erhöhung der Verkehrssicherheit
    - Verminderung der Umweltbelastungen
    - Verringerung des MIV-Flächenbedarfes
    --> Tempobeschränkte Zonen/Strassen
  85. 851. Was ist mit Koexistenzprinzip gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Berücksichtigung aller Verkehrsarten
    - Gegenseitige Rücksichtnahme
    - Verbesserung der Bedingungen für dem LV
    --> Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirkung
  86. 861. Was ist mit Integrationsansatz gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Städtebauliche Integration der Strassenräume
    - Schaffung von Aufenthaltsflächen
    - Erhöhung der Strassenraumattraktivität
    - Mehr Wohnlichkeit
    - Verbesserung des Ortsbildes
    --> Strassenraumgestaltung
  87. 87Nenne wichtige Handlungsziele der Stadtverkehrsplanung- Umweltverträglichkeit der Verkehrsabwicklung
    - Energie- und Ressourceneffizienz der Verkehrsabwicklung
    - Nachhaltigkeit der Verkehrsentwicklung
    - Einbezug alternativer & innovativer Mobilitätsformen / -konzepte
  88. 88Nenne verkehrliche Ziele für die Kernbereiche der StädteBewirtschaftung des Fahrraumes, damit alle Nutzungsansprüche miteinander abgewickelt werden können
    --> Erschliessung gewährleisten, Beschleunigung ÖV, Angebotsplanung LV, Parkierungsregelungen, MIV bewältigen
  89. 89Was ist "shared space"?- Beruht auf Koexistenzprinzip
    - Gestaltung der Räume in partizipativem Prozess
    - Keine/wenige technische Lösungen, keine Schilder etc.
    - Nur durch Gestaltung
    - Ersatz von Vortrittsregeln durch Höflichkeit
  90. 90Was sind Umweltzonen?Zonen in EU-Städten, bei denen nur Fahrzeuge mit tiefen Emissionswerten zugelassen sind
    --> braucht Plakette am Auto, dass man reinfahren kann
  91. 91Was sind City-Maut-Systeme?Strecken- oder gebietsbezogene, (zeitabhängige,) Strassenbenutzungsgebühren in Städten.
    --> Kostenwahrheit
    --> Steuerung Verkehrsnachfrage
    --> Umweltentlastung
  92. 92Nenne die zwei Grundformen der Mitwirkung- Einfache Beteiligung Vieler
    - Qualifizierte Mitwirkung Weniger
  93. 93Nenne die drei Grundstrategien der Mitwirkung- Beteiligung verschiedener Interessen in Gruppen
    - Konsultation des offenen Publikums
    - Vermittlung von Interessen
  94. 94Nenne den Zweck einer VernehmlassungNachträgliche Legitimation von Planungsergebnissen, „Anhörung“
  95. 95Nenne Merkmale der Vernehmlassungreaktiv
    wenig transparent
    geschlossen
  96. 96Nenne den Zweck einer BegleitkommissionBegleitung der Fachplanung durch Fachleute, Behördenvertreter, Betroffene, Interessensgruppen
    Absicherung der Planung
  97. 97Nenne Merkmale einer Planungskommissioneher kleine Gruppe
    geschlossen
    geringe/keine Aussenwirkung
  98. 98Was ist ein Verkehrsforum?- Diskussion von Interessensvertretern zur Entwicklung von Lösungsvorschlägen mit einem neutralen Moderator
    Zweck: Konsensfindung
  99. 99Was ist ein Runder Tisch?Moderierte Diskussionen von Vertretern organisierter und nicht organisierter Gruppen
    zur Lösungsfindung für konkrete Problem- oder
    Fragestellungen
  100. 100Was ist eine Zukunftswerkstatt?Demokratisches, ergebnisoffenes Verfahren zur Entwicklung und Erprobung neuer Ideen/Projekte/Lösungsansätze.
    -->moderiert
    -->alle Gesellschaftsgruppen vertreten
  101. 101Was ist eine Planungszelle?- Zufällig ausgewählte Nichtbetroffene
    - rationalere Ergebnisse werden erhofft
    - Planer liefert Infos und Alternativen
    - Moderation durch Unabhängige
    - Konsens- und keine Mehrheitslösung gesucht
  102. 102Szenariodiskussion: ZweckZusammenfügen von isolierten Vorstellungen über Veränderungen oder Faktoren zu Zukunftsbildern
  103. 103Chancen von Mitwirkungsverfahren- Gegenseitige Lernprozesse
    - Förderung der Durchsetzbarkeit von Planungen
    - Einbindung pol. Akteure
    - Mehr "Brainpower" gibt besseres Resultat
  104. 104Risiken von Mitwirkungsprozessen- Übervertretung soz. höherer Schichten
    - Hohes Konfliktpotential durch heterogene Zusammensetzung
    - Ineffektivität durch Energieverschleiss duch Machtkämpfe
    - Planungsakzeptanz anstatt Planungskonsistenz

Información

Descripción
Kurzfassung mit den, meiner Meinung nach, wichtigsten Kärtchen zum Auswendig lernen
Creado por
Silas Trachsel
Visitas
66
Historial
  • Creado por Silas Trachsel · 10 ene 2017
  • Copiado por Silvan Oberholzer · 13 ene 2017
  • Copiado por Silas Trachsel · 13 ene 2017
  • Copiado por Silas Trachsel · 15 ene 2017
Valoración
Valoración media 5,0 de 5 (1 valoración)

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