Flashcards
Kant
Cards in this deck (20)
- 1Erziehung nach KantAntwort auf die Frage, wie die menschliche Freiheit als Autonomie zur Entfaltung kommen und erhalten werden kann
- 2ProblemstellungSpannung von Freiheit und Notwendigkeit
Freiheit vs. Zwang
Freiheit braucht Schutz und Förderung - 3ZielMündigkeit, Aufklärung der Menschheit
Erziehung über Generationen
Moralisierung (eigentl. Grund des erzieherischen Handelns, erzieherisch nicht durchsetzbar) - 4PraktikenDisziplinierung (Bezähmung der Wildheit)
Kultivierung (Denkenlernen, intellektuelle u. körperliche Fähigkeiten)
Zivilisierung (Vernunftgebrauch, Gesellschaft, gesittetes Wesen) - 5Leitlinien, Grundgedanken und Merkmaleerzieherisches Verhältnis zunächst vormundschaftlich geprägt
gegen Autoritäten, die Unmündigkeit aufrechterhalten (z.B. unter Androhung des Verlustes von Sicherheit u. Geborgenheit)
Förderung des Selbstdenkens
Förderung der Freiheit (unter Nichteinschränkung der Freiheit anderer)
Zwang kann zu Freiheit führen, Freiheit ist Grundgedanke
Erziehung des Einzelnen führt zum Fortschritt der Menschheit und zum staatl. Rechtszustand (Generationenmodell) - 6VorstellungNatur mit zweckmäßiger Absicht
Mensch vernunftbegabt, daher Konzentration auf Naturanlage Vernunft
Ausschöpfung der Vernunft nur als Gattung möglich, demnach Erziehung im Kontext eines sukzessiven Fortschrittsgedankens, soll zur Vervollkommnung des Menschen führen mit Ziel der politischen Gerechtigkeit - 7judiziöse Pädagogikplanvoll, auf begründeten Urteilen beruhend
logisch, verständig, verknüpft Vorstellungen durch Urteile
nach Kant natwendig, um mechanisches Handeln zu überwinden - 8Merksatz Erziehung - MenschDer Mensch wird nur durch Erziehung erst zum Menschen.
(Übergang von Natur zum kultivierten Zustand notwendig; Kultur ist in Natur angelegt; Natur ist Grundlage der Kultur) - 9vorhandene AnlagenTierheit (Überlebensfähigkeit)
Menschheit (Fähigkeit zur Kultur und Zivilisierung, Vernunft)
Persönlichkeit (Anlage zum Guten, Moralität) - 10kategorischer Imperativmoralisches Gesetz; so handeln wie allgemein gehandelt werden sollte; Menschheit ist Zweck, nicht Mittel
- 11positive Erziehunglehrt Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten
Kultivierung
Zivilisierung - 12negative ErziehungSchutz, Schadensabwendung
Wartung
Disziplinierung - 13physische Erziehungdas Körperliche
- 14praktische ErziehungBezug zum Gebrauch der Freiheit
- 15Erziehung allg.Befähigung zum selbstgeleiteten Tun, daher Disziplinierung allein nicht ausreichend, Ablehnung von Strafe
- 16DisziplinierungBezähmung der Wildheit
Hang der Freiheit so weit einschränken wie es zum Schutz des Kindes und anderer notwendig ist - 17KultivierungBelehrung und Unterweisung durch Verschaffung der Geschicklichkeit
Lesen, Schreiben
spezifischere Fähigkeiten, z.B. sich beliebt machen - 18ZivilisierungKlugheit bzgl. gesellschaftlicher Bedingungen
Manieren, Umgangsformen - 19MoralisierungGesinnung bekommen, die guten Zwecke zu wählen
vernünftiger Gebrauch der Freiheit - 20wichtige Punkte (Zusammenfassung)Zwang nur legitim vor dem Hintergrund der Freiheit
Mensch darf erzieherisch nicht als Mittel missbraucht werden (z.B. in Hinsicht auf staatl./wirtschaftl. Zwecke)
Mündigkeit vs. Fremdbestimmung, Freiheit vs. Zwang: kein Spannungsverhältnis, sondern verweisen aufeinander