VWL -Begriffe

Bernd Kohlkopf
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Bernd Kohlkopf
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Bachelor Economics Flashcards on VWL -Begriffe, created by Bernd Kohlkopf on 02/19/2016.

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Question Answer
Variable Veränderliche Größe, die gemessen werden kann (z.B. Löhne, Preise, Zinssätze usw.)
Korrelation Statistischer Zusammenhang --> Durch mathematische Methoden überprüft und festgestellt (z.B. zwischen zwei Zahlenreihen)
Kausalität Zusammenhänge von Entwicklungen, die nicht zufällig parallel stattfinden --> kann nur durch Hintergrundwissen nachgewiesen werden (z.B. Rückgang der Geburtenrate und Klapperstörche zeigt keine Kausalität)
Modelle Stellen eine komplexe Realität vereinfacht dar
Empirie Erfahrungswissen - Erlangt durch Auswertung von Umfragen und Statistiken
Theorie Der Versuch, eine mögliche Abhängigkeit von Daten/Ereignissen/Variabeln wissenschaftlich zu erklären --> Bei mehreren zusammenhängenden Theorien spricht man von einer "Schule"
Paradigma Bedeutet Grundauffassung - Wenn "Schule" die Realität nicht mehr erklären kann werden neue Theorien und Paradigmen formuliert (Paradigmenwechsel)
1) Positive Aussagen 2) Normative Aussagen zu 1) Beschreibung ohne Wertung zu 2) Bewertung nach einem Wertesystem Einige Wirtschaftswissenschaftler fordern Beschränkung auf positive Analysen, Andere halten das für realitätsfern --> da Jeder Interessen hat
Bedürfnis Wunsch den ein Mensch befriedigen will um Mangelgefühl zu beseitigen --> Ähnlichkeiten in Kulturen (z.B. unterhalten zu werden und Anerkennung zu genießen)
Bedarf Anteil der Bedürfnisse, die mit Kaufkraft ausgestattet sind --> Wird besonder in Industriegesell. von außen beeinflusst um Mangel zu suggerieren (z.B. Werbung)
Nutzenrivalität Wenn Nutzen eines Gutes, durch Nutzung vieler Konsumenten sinkt --> alle Güter, die einer Nutzenrivalität unterliegen sind knapp
Ausschlussprinzip Recht jedes Eigentümers eines privaten Gutes, andere von dessen Nutzung auszuschließen, bzw. Entschädigung zu verlangen
Externe Effekte bzw. Externalisierung Überwälzen von Kosten (die im Produktpreis enthalten sein müssten) auf Dritte (Steuerzahler, zukünftige Gen., Natur) --> positive oder negative --> führt zu Übernachfrage und somit zu Fehlallokation (z.B. ineffiziente Nutzung Ressourcen)
Pigou-Steuer (1920er) Steuer um externalisierte Kosten zu internalisieren und somit Fehlallokation (Übernutzung) zu verhindern --> d.h. Steuer auf den Produktionspreis
Allokation Verwendung (Verteilung) von Gütern --> optimale Allokation meint effizientester Einsatz der Produktionsfaktoren
Güter Alle in der Natur vorkommenden oder vom Menschen gefertigte Dinge oder Dienstleistungen zur Bedürfnissbefriedigung
Private Güter Dienstleistungen und Sachgüter (Investitionsgüter und Konsumgüter) - Nutzungsrivalität, Ausschlussprinzip --> Staatseingriffe nur nötig zum Schutz der Umwelt und Sicherheit
Öffentliche Güter Keine Nutzungsrivalität, kein Ausschlussprinzip (z.B. Sonne, Wind) --> keine Staatseingriffe nötig, da keine Knappheit (nätürliche Ressourcen sind keine öffentl. Güter, da sie Belastungsgrenze haben)
Meritorische Güter Güter, die positive externe Effekte erzeugen - Nutzenrivalität, aber selten Ausschlussprinzip - unterliegen Marktversagen und deshalb Staatseingriffe nötig (z.B. Subventionen oder Bildung) - Konsumenten wenden nicht genug Geld dafür auf
Demeritorische Güter Güter, die negative ext. Effekte erzeugen (z.B. Drogen oder umweltbelastende Güter wie fossile Brennstoffe) - Staatseingriffe nötig um zu verhindern oder zu vermindern
Produktionsfaktor: Arbeit 1) koordinierende Tätigkeit 2) geistige Kenntnisse (techn. Wissen --> Humankapital) 3) ausführende Tätigkeit
Produktionsfaktor: Produktionsmittel und Infrastruktur (Kapital) 1) Maschinen und Anlagen (Realkapital) 2) Gebäude 3) Infrastruktur (Verkehrswege, Bildungseinrichtungen, Kommunikation)
Produktionsmittel: Natürliche Ressourcen (Teil 1 - Kategorien) Alle Bestandteile der Natur(Naturkapital) 1) Erneuerbare Ressourcen (alle Tiere&Pflanzen) --> Erschöpfbar, wenn Regenerationsrate überschritten 2) Nicht erneuerbare Rohstoffe (Kohle, Erdöl, Gas) 3) Quasi unerschöpfl. Ressourcen (Sonne, Wind, Erdwärme) 4) Umweltmedien: Boden, Wasser, Luft
Produktionsmittel: Natürliche Ressourcen (Teil 2 - Funktionen) 1) Produktionsfunktion (Inputfaktoren) 2) Lebensraumfunktion Lebensnotwendig --> natürliche Lebensgrundlage 3) Senkenfunktion - Nehmen Emissionen und Abfälle auf 4) Reperationsfunktion
Wirtschaften Produktionsfaktoren (Inputs) möglichst effizient einsetzen (Minimumprinzip) --> Umkehrschluss: mit bestimmter Menge an Produktionsfaktoren, maximale Gütermenge (Output) produzieren (Maximumprinzip durch optimale Allokation)
Effizienz Verhältnis von Output zu Input (=Produktivität oder Wirkungsgrad)
Effektivität Verhältnis vom angestrebten zum Erreichten - Unabhängig vom Aufwand oder Vollständigkeit und Genauigkeit, mit der ein Ziel erreicht wird
Arbeitsteilung Zerlegung der Produktion in einzelne Teilschritte (spezialisierte Arbeitskräfte)
Arten der Arbeitsteilung 1) Innerbetriebliche - z.B. Fließbandfertigung 2) Zwischenbetriebliche - Wenn z.B. ein anderes Unternehmen Vorprodukte kostengünstiger liefern kann 3) Internationale - Länder spezialisieren sich auf Güter, die sie besonders kostengünstig herstellen können
Arbeitsteilung - Vorteile 1) Steigerung der Produktivität --> schneller durchführbare Schritte 2) Lerneffekte (Routinearbeit) 3) Besondere Fähigkeiten entfalten 4) Ausbildung kürzer für spez. Tätigkeiten 5) Einsatz spez. Maschinen und Massenfertigung möglich 6) Nutzung unterschiedlicher reg. Gegebenheiten
Arbeitsteilung - Nachteile 1) Gesundheitl. Risiken durch einseitige körperliche Belastung 2) Gegenseitige Abhängigkeit (Verlust Selbstständigkeit) 3)Eigene schöpferische Arbeit nur begrenzt mögl. 4) Umstellungsschwierigkeiten durch Spezialisierung 5) Motivationsverlust (nachlässige, wenig engagierte Arbeit)
Verteilungsprinzipien 1) Gleiche Rechte - Jeder bekommt gleichen Anteil 2) Leistungsprinzip - Jeder nach Leistungsanteil 3) Verhandlungsprinzip 4) Machtprinzip
Tauscharten Entwicklung: Früher - Güter gegen Güter Heute - Töpfe gegen Geld 1) Einfache Nomaden- oder Bauerngesellschaften versorgen sich selbst Subsistenzwirtschaft 2) Moderne Gesellschaften wirtschaften arbeitsteilig - jeder stellt Teil der Güter her und tauscht
Marktversagen (siehe Musgrave 1975) - Fehlallokation durch sozial-ökonomische Faktoren (Externalisierung, Öffentliche-Güter-Problematik) - Interesse eines Aktuers unterscheidet sich von dem der Gesellschaft --> z.B. Lohnsenkung-->Wettbewerbsfähiger--> wenn jeder so handelt-->Wirtschaftskrise
Kosten Alle Aufwendungen, die zur Produktion oder Erwerb eines Produktes notwendig sind (Geldzahlungen und Arbeitszeit)
Kostenarten: Grenzkosten Kosten, die für das letzte Gut aufgewendet werden (immer ins Verhältnis zu Grenznutzen setzen)
Kostenarten: Versunkene Kosten Ausgaben die getätigt wurden und nicht rückgängig gemacht werden können
Kostenarten: Opportunitätskosten - Nutzenentgagng wird als Kosten interpretiert - Immer wenn durch Verwendung einer Ressource für ein Gut A auf Gut B verzichtet wird --> Für 100 Mio. € wird eine Straße anstatt eine Bahnlinie gebaut (Entfallende Leistung der Bahnlinie sind Opportunitätskosten)
Produktionskosten 1) Fixe Kosten - Fallen unabhängig von Höhe des Outputs an (egal ob Maschine 50% oder 100% ausgelastet ist) 2) Variable Kosten - abhängig vom Output (z.B. Lohnkosten, Rohstoffkosten) 3) Gesamtkosten = Fixe + Variable 4) Stückkosten = Gesamtkosten pro Einheit
Transaktionskosten - alle Kosten durch Austauschprozesse --> Kosten die anfallen, für notwendige Infos für Abschluss sicherer Verträge und dessen Kontrolle --> Transport- und Übergabekosten
Mikroökonomie Analysiert Verhalten einzelner Haushalte und Unternehmen --> Schlussfolgerung auf alle Haushalte und Unternehmen
Makroökonomie Beschäftigt sich mit gesamtwirtschaftlichem Phänomen
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