medizinische Auffälligkeiten

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staatsprüfung Medizin Flashcards on medizinische Auffälligkeiten, created by canardo on 01/26/2014.

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Question Answer
Bluthochdruck Hypertonie >140/90 Risikofaktor kardiovaskuläre Erkrankungen
niedriger Blutdruck Hypotonie 100/60mm/Hg Schwindel, eingeschr. geistige Leistungsfähigkeit
Alkoholismusmarker Das Leberenzym CD-Transferin CDT, Erhöhung verweist auf vermehrten Alkoholkonsum
Erkrankungen der Nebenniere Unterfunktion: Morbus Addison (Müdigkeit,Schwäche, Herzrhythmusstörungen) Überfunktion (Cushing Syndrom, Vollmondgesicht, Stammfettsucht, bei Frauen Vermännlichung der sekundären Geschlechtsmerkmale)
Erkrankungen der Schilddrüse HYPERTHYREOSE (Überfunktion- Ursache Adenome=heiße Knoten; vergrößerte Schilddrüse, Herzklopfen, Unruhe- ähnlich wie Angst- Haarausfall, warme/feuchte Haut, Zyklusstörungen, Gewichtsabnahme bei gesteigertem Appetit. Sonderform: Morbus Basedow (Autoimmunerkrankung- Merseburger Trias- Schilddrüsenvergrößerung, Hervortreten der Augäpfel, Herzrasen) HYPOTHYREOSE (Unterfunktion, Ursache Jodmangel, Schilddrüsenentzündung. geistige Verlangsamung, Leistungsschwäche, Lethargie, depressive Symptomatik, Schilddrüsenvergrößerung, Gewichtszunahme, Verstopfung Sonderform: Kretinismus (kindl. Entw.stör., angeborene Hyperthyreose. Ursache: Jodmangel/seltener genetischer Defekt, Retardierung voWachstum und geistiger Entwicklung, Taubheit)
Begriff, der die Reaktion auf abweichende innere gespeicherte Modelle (mismatch) beschreibt Orientierungsreaktion
Sammelbegriff für Sprechstörungen, bei denen motor. Ausführung der Sprechbewegung beeinträchtigt ist Dysarthrie
Broca Aphasie Sprachanstrengung, Aggrammatismus: Telegrammstil
Wernicke Aphasie überschießender Sprachfluss, Paraphasien, Neologismen, eingeschränktes Sprachverständnis
Amnestische Aphasie Wortfindungsstörung
Globale Aphasie rezeptive und expressive sprachliche Funktionen sind beeinträchtigt
akute und chronische Erkrankungen der Bauschpeicheldrüse Pankreatitis es kommt zur Selbstverdauung des Organs (Autolyse). Hauptursache Alkoholmissbrauch
Diabetes Mellitus Typ II relativer Insulinmangel; Insulinabgabe der Pankreas gestört. Mangel an Insulinrezeptoren, genetisch bedingte oder erworbene Insulinresistenz. Steigerung des Insulinspiegels. Entwicklung meist ab dem 40. Lj., Schwangerschaft und Adipositas begünstigen die Manifestation. Symptome : oft lange asymptomatisch- Routineuntersuchung- Zuckerausscheidung! Unterzuckerung mit Heißhunger, Schwitzen, Kopfschmerzen.
Diabetes mellitus Typ I absoluter Insulinmangel -Autoimmunerkrankung mit Zerstörung der beta Zellen. Beginn in jungen Jahren. Symptome: vermehrtes Durstgefühl, erhöhte Wasserausscheidung (Polyurie), Kraftlosigkeit, Gewichtsabnahme, schlecht heilende Wunden, Entzündeungend er Haut/Schleimhaut, Infektionsanfälligkeit.
Spätfolgen Diabetes mellitus koronare Herzerkrankungen, Erkrankung der Netzhaut, Arteriosklerose, Verschlusskrankheiten, Niereninsuffiziens, Neuropathien
Gefahr bei an Diabetes mellitus Erkrankter Diabetisches Koma (erhöhter Blutzucker, Elektrolytstörung, Wasserverlust, Bewusstlosigkeit) versus hypoglykämisches Koma bei Insulinüberdosierung nicht leicht zu unterscheiden- gegenteilige Behandlung
Behandlung Diabetes mellitus Typ I: strenge Diät, Insulingabe Typ II: Medikation mit oralen Antidiabetika, Diät, körperliche Aktivität
Asthma bronchiale häufigste chronische Erkrankung des Kindesalters (5%Allgemeinbev., 7-10% der Kinder).reversible Verengung der Atemwege
Chromosomenabberationen Trisomie 21 Williams-Breuer-Syndrom (Chrom. 7 fehlt ein Stück. Elfengesicht,kogn. Verzögerung, Wachstumsprobleme, Infektionen, Hyperkalzämie )
noch mehr Erbkrankheiten Klinfelter-Syndrom XXY Merkmale: Antriebsarmut, geringer Libido, kleine Hoden, Testosteronmangel Edwards- Syndrom Trisomie 18: Veränderung Kopfform, Störung der Hirnentwicklung, Herzfehler, Veränderung der Finger- möwenartiges Schreien. Wilson Syndrom: Störung des Kupferstoffwechsels in der Leber
Was ist das AGS-Syndrom? Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) ist eine Gruppe autosomal-rezessiv vererbter Stoffwechselkrankheiten, die durch eine Störung der Hormonsynthese in der Nebennierenrinde gekennzeichnet sind. Es kommt es bei Mädchen zur Vermännlichung beziehungsweise vorzeitigen Geschlechtsentwicklung beim Jungen sowie zu Störungen im Salzhaushalt mit Flüssigkeitsverlust. Zur Behandlung müssen die fehlenden Hormone lebenslang ersetzt werden.
Monogenes Erbleiden Zystische Fibrose- Mukoviszidose autosomal-rezzessiv vererbte Stoffwechselekrankung Funktion exokriner Drüsen ist gestört; Hauptsymptom zäher Schleim
angeborene Stoffwechselerkrankungen Phenylketonurie, Morbus Gaucher, Morbus Fabry, Glykogenose
Welche Stoffwechselerkrankung wird bei der U2 als Maßnahme der Sekundärprävention erfasst? Phenylketonurie angeborene Störung des Aminosäurenstoffwechsels
Form der akuten organisch bedingten Psychose in Form von Bewusstseinstrübung, Aufmerksamkeits-, Orientierungs-, Wahrnehmungsstörung sowie affektiven und vegetativen Symptomen Delir Ursache: Entzugssyndrom, organische Störungen, Intoxikation, Infektionen
Aufälligkeiten EEG langsame große Wellen, scharfe Spitzen (spikes and waves)-> epileptischer Anfall. In den anfallsfreien Intervallen sind bei vielen Patienten diese abnormen Wellen eingestreut und lassen sich durch Hyperventilation provozieren. generalisiert vs. partiell (fokal)
eine Erkrankung der Schwangeren, die ursächlich durch die Schwangerschaft bedingt ist Eine Gestose Ödeme = E (Edema): generalisierte Ödeme und eine abnorme Gewichtszunahme von über 500 g/Woche durch die Wassereinlagerung (nicht zu verwechseln mit peripheren Ödemen in den Beinen, die auch bei gesunden Schwangeren auftreten) Proteinurie = P (Ausscheidung niedermolekularer Proteine): Eiweißausscheidung in 24 Std. Sammelurin > 0,5g/l Hypertonie = H: Blutdruck über 135/85mmgH (bedrohlich 160/100mmgH) zu den Kardinalsymptomen der EPH - Gestosen kommen noch tonisch - klonische Krampfzustände hinzu
Neurofibromatose Die Neurofibromatose Typ 1 (kurz: NF1), auch Morbus Recklinghausen oder Periphere Neurofibromatose, ist eine autosomal-dominant und monogen vererbte Multiorganerkrankung, die vor allem Haut und Nervensystem betrifft. Café-au-lait-Flecken sowie Neurofibrome. Im zentralen Nervensystem (ZNS) treten gehäuft Tumore verschiedener Lokalisation auf. Patienten können minderbegabt sein und an epileptischen Anfällen leiden. Des Weiteren sind regelmäßig Augen und Knochen mitbetroffen. z. T. Korrelation mit Autismusspekrtumsstörung
idiopathische Dranginkontinenz HÄUFIGER TOILETTENGANG- KLEINE MENGEN. Form der Enuresis diurna, die durch überstarken Harndrang mit ungewollten Harnabgang, häufige Entleerung, verminderte Blasenkapazität und dem Einsatz von Haltemanövern charakterisiert ist. (Oxybutinin, Mictonetten)
Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie PRESSEN ZU BEGINN. Als Detrusor-Sphinkter-Disskoordination bezeichnet man eine neuromuskulär bedingte Harnblasenfunktionsstörung, die durch eine mangelnde Koordination von Blasenmuskulatur (Musculus detrusor vesicae) und äußerem Harnröhrensphinkter (Musculus sphincter urethrae externus) gekennzeichnet ist- feststellbar durch Flow EMG.
Harninkontinenz seltener Toilettengang. Hinauszögern; Miktionsprotokoll (Verdickung Balsenwand-Ultraschall) (Desmopressin)
Unterscheidung und Definition epileptische Anfälle Krampfanfall in Folge von paroxysmaler synchroner Entladung von Neuronengruppen im Gehirn. 1) partielle, fokale, psychomotor. (Temporallappen) Anfälle- Derealisations/Depersonalisationsgefühle, starke Affekte, Halluzinationen, Speichelfluss, Harndrang, Höreindruck z. T. mit Aura. 2) Generalisierte Anfälle- beide Hirnhälften
Unterteilung generalisierte Anfälle a) Absencen- sekundenlang orale Automatismen, Muskelzuckung- wächst sich bei Kindern oft aus b) Myoklonien: anhaltende symmetrische Zuckungen- häufig nach Schlafentzug nach dem Erwachen c) tonisch-klonische Anfälle. Aura, Initialschrei, Bewusstlosigkeit, Ausfall der Atmung, nach 30s Zuckungen, oft Zungenbiss, Harn, Stuhlabgang; nach 2 Minuten Ruhe, Patient schläft, kann sich nicht erinnern d) atonische Anfälle- Patient stürzt zu Boden
spezielle Epilepsieformen West Syndrom (Blitz-Nick Syndrom) 1 Lj. meist zerebrale Vorschädigung, bis zu 100 mal ruckartige Bewegung- schlechte Prognose
Alkoholintoxikation leicht 1,5 Promille: Enthemmung, Psychomotorik gestört, Rededrang mittelschwer bis 2,5: Euphorie oder Aggressivität, Explosivität schwer: bis 3,5: Schwindel, Dysarthrie. ab 3,5 Lebensgefahr
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