Die NSDAP auf dem Weg zur Macht 1930-1933

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Die NSDAP auf dem Weg zur Macht 1930-1933
1 Weltwirtschaftskrise und Ende der großen Koalition
1.1 Vorherige massenhafte Deklassierungserfahrungen: 1. Weltkrieg, Hyperinflation
1.2 Weltwirtschaftskrise
1.2.1 Agrarkrise 1929: steigende Arbeitslosigkeit
1.2.2 Weltwirtschaftskrise 1929: Warenexport schrumpft
1.2.3 Folgen: nationaler Protektionismus und Schutzzollpolitik
1.2.4 Versiegende Kapitalströme nach Deutschland
1.2.5 Entlassungen, Hohe Arbeitslosigkeit
1.2.6 Bankenkrise 1931: Banken und Sparkassen gehen insolvent
1.2.7 Desintgration des politischen Systems, Aufstieg der NSDAP
1.3 Ende der großen Koalition 1930 unter SPD-Reichskanzler Müller
1.3.1 Streit über eine geringfügige Erhöhung des Arbeitwslosenbeitrages
1.3.2 Anfang vom Ende der Weimarer Republik
1.3.3 Reichspräsident Hindenburg möchte alternative Regierungskonstellation auf Basis präsidialer Notverordnungen
1.3.3.1 Verlagerung der Macht vom Parlament zum Präsidenten; von der parlamentarischen Demokratie zu einer "außerparlamentarischen Quasidiktatur" (Kalr Dietrich Bracher)
2 Präsidialkabinette und Notverordnungen
2.1 Notverordnungsrecht des Reichspräsidenten (Artikel 48 der Weimarer Verfassung)
2.1.1 Für eine befristete Ausnahmesituation, nicht als eine Dauerinstitution vorgesehen
2.1.2 Notverordnungen können durch den Reichstag mit einfacher Mehrheit außer Kraft gesetzt werden. Reichspräsident kann jedoch Reichstag auflösen (Artikel 25) und Neuwahlen verordnen.
2.1.3 Exekutive und Legislative liegen in der Hand des Reichspräsidenten und der Regierung
2.1.4 Gewaltentrennung ist aufgehoben
2.1.5 Reichspräsident gewinnt politisches Übergewicht
2.2 Entstehung unpopulärer Kabinette von "Fachleuten", die Maßnahmen nicht öffentlichwirksam vermarkten können
2.3 Reichspräsident von Hindenburg
2.3.1 nationalkonservative Kamarilla (Oskar von Hindenburg, Meißner, von Oldenburg-Januschau, von Papen) dirigiert Hindeburg ab 1930 in Richtung Aushöhlung der Verfassung
2.3.1.1 Versuch, eine antimarxistische und antiparlamentarische Regierung zu bilden
2.3.1.2 Krise soll für eine Revision der Novemberrevolution und des Versailler Friedensordnung und die Errichtung eines autoritären Regimes und eine Restauration der Monarchie genutzt werden
2.3.2 General Kurt von Schleicher ist enger Vertrauer Hindenburgs und hat entscheidenen Einfluss auf die Regierungsum- und -neubildung
2.3.3 politisch undbedarft, geistig schwerfällig, Greisenalter
2.4 Parlamentarische Regulierungsmechanismen verlieren an Gewicht, wachsender Einfluss durch mächtige Lobbys oder Dritte
2.4.1 Reichswehr unter General Groener hat starken Einfluss im präsidialen Machtgefüge
2.5 Ende dieser Politik 1932,
2.5.1 nationalkonservativer Machtblock ist in der Situation bereit, eine Machtbeteiligung Hitlers zu akzeptieren
3 Kabinett Brüning
3.1 Regierung des Zentrumpolitikers Karl Brüning
3.2 Versuch, Ziele auch ohne parlamentarische Mehrheit zu verwirklichen
3.3 Niederlage im Juli 1930, Eintritt der Notverordnung und Auflösung des Reichstages
3.3.1 Regierung erlässt durch Notverordnungen neue Maßnahmen ohne Einbezug des Parlaments
3.4 SPD tolertiert Notverordnungen um eine Neuwahl und den Machtzuwachs der Nationalsozialisten zu verhinden
3.5 Der "Hungerkanzler": rigide Spar- und Deflationspolitik (Steuererhöhungen, Kürzungen von Unterstützungen)
3.5.1 Lähmung der Wirtschaft, Verschärfung der Krise, Zulauf bei extremistischen Parteien
3.5.2 Ziel: Aufhebung der Reparationen, Unerfüllbarkeit des Young-Plans soll bewiesen werden
3.5.2.1 Zahlungen werden aus Angst vor einem Kollaps der deutschen Wirtschaft ausgesetzt ("Hoover-Moratorium"), schließlich augehoben
3.6 Enger Handlungsspielraum, wenige Alternativen zur Politik
3.7 Projekt einer Zollunion führte zur Bankenkrise 1931
3.8 Wird schließlich von der Hindenburg-Kamarilla fallengelassen
3.8.1 Endgültige Hinwendung der nationalkonservativen Eliten zu Hitler
3.9 Verbot von SA und SS (1932)
3.10 Dauersubventionierung ostelbischer Güter
4 Nationale Opposition, Wahltriumphe und Legalitätskurs
4.1 DNVP versucht seit 1928 unter Alfred Hugenberg rechtsgerichtete Kräfte gegen das Weimarer System zu sammeln
4.1.1 DNVP, Stahlhelm, Alldeutscher Verband, Reichslandbund und NSDAP agieren gemeinsam
4.2 Kampagne gegen den Young-Plan 1929 ist Initialzündung der Nationalen Opposition
4.3 Thüringen: NSDAP ist drittstärkstepartei
5 Politik der Gewalt
6 Kabinett Papen
7 Nationalsozialismus und Großkapital
8 Strasser-Krise und NS-Depression
9 Die Machtübergabe

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