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Mind map

Selbstkonzept

Sven Christian Sozialpsychologie 1 German

Mindmap zum Selbstkonzept: Ursprünge des Selbst, Selbsterkenntnis, Selbstkontrolle und Selbstwertgefühl

Mindmap: Selbstkonzept

Map content

Selbstkonzept

  • umfasst die Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Person
  1. Schlüsselbegriffe

    • Selbstkonzept Selbstaufmerksamkeit Selbstwahrnehmungstheorie Extrinsische vs intrinsische Motivation Zwei-Faktoren Theorie der Emotion Theorie des sozialen Vergleichs Impression-Management
  2. Die Ursprünge des Selbst

    • Teile des Gehirns wichtig, wenn wir an uns selbst denken
      • befindet sich im medialen Präfrontalkortex
  3. Selbsterkenntnis

    • Kulturelle Unterschiede in der Definition des Selbst
      • westliche Kultur
        • Ideal der unabhängigen, eigenständigen Person independente Sichtweise
      • östliche Kultur
        • Ideal der Autonomie der Gruppe Selbstverständnis der Gruppenzugehörigkeit interpendente Sichtweise
    • Geschlechtsunterschiede in der Definition des Selbst
      • Männer
        • kollektive Interdependenz: Definition des Selbst über Mitgliedschaft in größeren Gruppen
      • Frauen
        • relationale Interdependenz: Definition des Selbst über enge Beziehungen (Partner)
    • Selbsterkenntnis durch Introspektion
      • Introspektion
        • Prozess, bei dem Menschen in sich hineinschauen, um ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu untersuchen. verlässt sich eher selten darauf
      • Theorie der Selbstaufmerksamkeit
        • beobachten uns selber von außen Spiegel, Kamera, Publikum
        • Vergleich des eigenen Verhaltens mit den eigenen Werten und Standards
          • kann auch positiv sein. Nach guten Erfahrungen/ Erfolgen
          • Möglichkeiten dem Fokus auf das Selbst zu entfliehen
            • Alkohol, Drogen Fressattacken Sexueller Masochismus Selbstmord als ultimativer Ausweg
      • Auf der Suche nach Erklärungen
        • Das Ende eines Gedankenprozesses ist uns bewusst - der Prozess selbst meist alllerdings nicht, aber uns fällt trotzdem eine Erklärung ein Kausaltheorien: Theorien über Ursachen eigener Gefühle und Verhaltensweisen
      • Auf Begründung basierende Einstellungen
        • - zuerst Gründe nennen, die leicht zu verbalisieren sind - Gründe, die schwer zu verbalisieren sind, werden oft übersehen Wenn die wahren Gründe nicht in den Sinn kommen, kann eine (kurzfristige) Einstellungsänderung daraus folgen. Basiert meist auf verbalisierten Gründen
    • Selbsterkenntnis durch Beobachtung unseres Verhaltens
      • Selbstwahrnehmungstheorie
        • Wenn Einstellungen und Gefühle schwer zugänglich sind, erschließen wir sie durch Beobachtung unseres eigenen Verhaltens und der Situation 
        • erklären unsere Gefühle durch unser Verhalten, wenn wir unsicher sind
          • führt zu infernaler oder externer Attribution für unser Verhalten
      • Motivation
        • Woher weiß ich, warum ich was tue? Wie bringe ich jemanden dazu, etwas zu tun?
        • intrinsische Motivation
          • Der Wunsch etwas zu tun, weil es interessant ist und Spaß macht
        • extrinsische Motivation
          • Der Wunsch etwas zu tun, weil man dafür belohnt oder dazu gedrängt wird
          • Overjustification-Effekt
            • Effekt der übermäßigen Rechtfertigung: Belohnung verdrängt die intrinsische Motivation
      • Zwei-Faktoren Theorie der Emotion
        • 1. Wir erleben physiologische Erregung
        • 2. Wir suchen eine Erklärung für die Erregung
          • Unsere Attribution basiert auf Informationen aus der Situation.
    • Denkweisen: wie wir unsere eigenen Fähigkeiten verstehen
      • starre Denkweise
        • Vorstellung, dass wir ein feststehendes Ausmaß einer Fähigkeit haben, das unveränderlich ist.  Misserfolg als Bedrohunggeben bei Misserfolg auf
      • wachstumsorientierte Denkweise
        • Vorstellung, dass unsere Fähigkeiten formbare Eigenschaften sind, die förderbar sind und wachsen können. sehen Misserfolg als Herausforderung strengen sich nach Misserfolg noch mehr an
    • Selbsterkenntnis durch die Beobachtung anderer Menschen
      • Soziale Kontakte entscheidend für die Entstehung unseres Selbstkonzepts
      • Theorie des sozialen Vergleichs
        • Die Vorstellung, dass wir etwas über unsere Fähigkeiten und Einstellungen erfahren, indem wir uns mit unseren Mitmenschen vergleichen.
        • Wann nehmen wir soziale Vergleiche vor?
          • -kein objektiver Maßstab - Gefühl der Unsicherheit
        • Mit wem vergleichen wir uns?
          • - wahllosen Personen aus dem Umfeld - Informativster Vergleich mit uns ähnlichen Personen
        • Vergleichsstrategien
          • Aufwärts gerichteter Vergleich
            • Vergleich mit Menschen, die in der Fähigkeit besser sind als wir --> Ansporn, Leistungsverbesserung (Bsp. Idole wie Roger)
          • Abwärts gerichteter Vergleich
            • Vergleich mit Menschen, die in einer Fähigkeit schlechter sind als wir --> Schutz des Selbstwerts (Bsp. Eugen)
      • Selbsterkenntnis durch Übernahme von Ansichten
        • U.U. übernehmen wir Einstellungen von anderen. Va bei Personen, die uns nahe stehen
        • Soziale Anpassung
          • Prozess, in dem Menschen Einstellungen von Anderen übernehmen
  4. Selbstkontrolle

    • Exekutive Funktion des Selbst Entscheidungen treffen, Pläne machen
    • Modell der selbstregulatorischen Ressourcen
      • Selbstkontrolle als limitierte Ressource Muskel, der ermüdet = Selbstkontrolle in einer Situation --> weniger Ressourcen für Selbstkontrolle danach
    • Selbstkontrolle erhöhen
      • Vorsätze: wenn - dann effektiver als Zielintentionen
  5. Impression Mangement

    • Der Versuch andere dazu zu bringen, uns zu sehen, wie wir gerne gesehen werden würden
    • Ingratiation (Einschmeicheln)
      • bei Höhengestellten durch Einschmeicheln oder Lob beliebt machen
    • Self-Handicapping
      • verhaltensmäßiges Self-Handicapping: sich so verhalten, dass Aufgabe tatsächlich schlecht gelöst wird selbst berichtetes Self-Handicapping: vorher Ausreden erfinden
  6. Selbstwertgefühl

    • starkes Bedürfnis nach Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbildes
    • Konfrontation mit Information die gegen Selbstbild sprechen
      • führt zu starkem Unbehagen
    • Terror Management Theory
      • Je höher Selbstwertgefühl, desto weniger Gedanken an eigene Sterblichkeit
    • Narzissmus
      • Kombination von exzessiver Selbstliebe und Mangel an Empathie

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Die Ursprünge des Selbst, Selbsterkenntnis in all seinen Formen und Selbstkontrolle
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Sven Christian
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