Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen F 43

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Psychopathologie Heilpraktiker Mind Map on Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen F 43, created by Joanna Pakura on 08/14/2016.
Joanna Pakura
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Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen F 43
  1. =pathologische Reaktionen auf schwere Belastungen im psychischen und sozialen Bereich bei ansonsten gesunden Menschen--> die direkte Folge (psychoreaktiv) auf schwere Belastung oder Trauma
    1. nach Art, Schwere, Dauer und Ausmaß nach ICD-10 unterschieden
      1. Akute Belastungsreaktion (Nervenzusammenbruch) F43.0
        1. vorübergehend bei gesunden Menschen auf körperliche oder seelische Belastung entwickelt
          1. im Allgemeinen innerhalb von Stunden oder Tagen abklingt
            1. Auslöser: Unfälle, Naturkatastrophen, Verbrechen, ungewöhnlich plötzliche bedrohliche Veränderung
              1. nach anfänglichem Zustand der Betäubung zu einer affektiven und vegetativen Symptomatik und eventueller Amnesie für die Episode
        2. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) F 43.1
          1. VERZÖGERTE oder PROTRAHIERTE Reaktion auf belastendes Ereignis;Bedrohung, katastrophenartiges Ausmaß, die fast bei jedem tiefe Verzweiflung hervorrufen würde
            1. prädisponierende Faktoren wie zwanghafte oder asthenische Persönlichkeitszüge oder neurotische Erkrankungen bei der Entwicklung unterstützen, aber nicht ausreichend um Syndrom zu erklären
              1. Auslöser: Naturkatastophen, Kampfhandlungen, schwere Unfälle, Zeuge gewaltsamen Todes oder selbst Opfer
                1. wiederholtes Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen (Nachhallphänomene, Flaschbacks, Intrusionen), erhebliche Schlafstörungen, Teilnahmslosigk.,Schreckhaftigkeit, vegetative Überregtheit
                  1. Strung folgt Trauma mit Latenzzeit von wochen bis Monaten, nach ICD-10 6 Monate als diagnostisches Kriterium
                    1. auch späterer Beginn möglich
                      1. Heilung möglich, bei Chronifizierung einer PTBS--> Diagnose andauernder Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (F 62.0)
          2. Anpassungsstörungen F 43.2
            1. Zustände subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung--> soziale Leistungen behindert nach belastenden Ereignissen auftreten (Trauerfall, Trennungserlebnisse, Emigration, Flucht)
              1. oder in einem Entwicklungsschritt oder Krise (Schulbesuch, Elternschaft, Misserfolg)
                1. Symptomatik ist unterschiedlich:depressive Verstimmung!, Angst, Besorgnis, Gefühl nicht zurechtzukommen
                  1. bei Jugendlichen:oft aggressive Durchbrüche und dissoziales Verhalten
                    1. bei Kindern:regressive Phänomene:Bettnässen, Babysprache oder Daumenlutschen
                      1. meist innerhalb 1 Monats nach Beginn der Belastung und nicht länger als 6 Monate
                        1. ist sie sehr heftig und länger als 6 Monate:, ist "Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion" zu diagnostizieren
                          1. Beeinträchtigungen länger als 2 Jahre: an Dysthymia zu denken
                        2. aufgrund der Vielzahl und Mischung der Symptomatik
                          1. Kurze depressive Reaktion (F 43.20): leicht depressiver Zustand, nicht länger als 1 Monat
                            1. Längere depressive Reaktion (F 43.21):leicht depressiver Zustand auf längere Belastungssituation, länger als 6 Monate, nicht länger als 2 Jahre
                              1. Angst und depressive Reaktion gemischt (F43.22): Angst und depressive Symptome gleichzeitig vorhanden
                                1. Mit vorwiegender Beeinträchtigung von anderen Gefühlen (F 43.23):affektive Störungen wie Angst, Depression, Sorgen, Anspannung, Ärger--> diese Kategorie gewählt bei Kindern (Bettnässen, Babysprache, Daumenlutschen)
                                  1. Mit vorwiegender Störung des Sozialverhaltens (F 43.24): auffälliges Sozialverhalten (aggressiv und dissozial bei Jugendlichen)
                                    1. mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten (F 43.25):Störung von Gefühlen und Sozialverhalten
                                      1. mit sonstigen spezifischen deutlichen Symptomen (F 43.28)
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