MOTIVATION im Lehr- und Lernprozess / Kap. 10

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MOTIVATION im Lehr- und Lernprozess / Kap. 10
1 Definition der Theorie
1.1 Rolle anderer Personen werden beachtet
1.2 kultureller Kontext wird beachtet
2 Motivation
2.1 interner Zustand, der Verhalten aktiviert, die Richtung des Verhaltens vorgibt und aufrechterhält
2.2 5 Fragen
2.2.1 1) Entscheiden: Wie entscheiden sich Menschen im Verhalten?
2.2.2 2) Anfangen: Wie lange benötigt ein Mensch, bis er mit seiner Tätigkeit anfängt?
2.2.3 3) Intensität: Wie stark ist jemand mit der ausgewählten Aufgabe beschäftigt?
2.2.4 4) Ausdauer: Was veranlasst jemanden bei der Sache zu bleiben und nicht aufzugeben?
2.2.5 5) Denken + Fühlen: Was denkt und fühlt jemand, der mit einer Aufgabe beschäftigt ist?
2.3 intrinsische Motivation
2.3.1 Tätigkeit als solches dient als Belohnung, Bestrafung oder Anreize sind unnötig
2.3.2 natürliche Tendenz, Herausforderungen auszusuchen und zu meistern, persönlichem Interesse wird nachgegangen und Fähigkeiten umgesetzt
2.4 extrinsische Motivation
2.4.1 Grund hat nichts mit der Aufgabe selbst zu tun, Aufgabe selbst interessiert nicht, es interessiert nur was sie für Vorteile bringt
3 4 Ansätze der Motivationstheorie
3.1 Behavoristisch: extrinsische Quelle, Einflüsse von Verstärker, Belohnungen, Anreize, Bestrafung, Hauptvertreter Skinner
3.1.1 Belohung: begehrter Gegenstand oder Ergeignis als Folge einer bestimmten Verhaltensweise oder Leistung
3.1.1.1 aus Verhaltensweisen entwickeln sich Gewohnheiten und Verhaltenstendenzen
3.1.2 Anreiz: Gegenstand oder Ereignis, das Verhalten anregt oder entmutigt
3.1.2.1
3.2 Humanistisch: intrinsische Quelle, Einflüsse von Bedürfnis nach Selbstwert, Selbsterfüllung, Selbstbestimmung, Hauptvertreter Maslow, Deci
3.2.1 intrinsische Beweggründe werden betont: Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, angeborene Selbstverwirklichungstendenz, Bedürfnis nach Selbstbestimmung, innere Ressourcen entfalten + einsetzen
3.2.1.1 Theorie von Maslow "hierarchischen Bedürfnisse" = humanistische Erklärung für motivationales Geschehen
3.2.1.1.1 Bedürfnishierarchie
3.2.1.1.1.1 4 Mangelbedürfnisse: Überleben, Sicherheit, Zugehörigkeit und Anerkennung = Bedürfnis ist zeitweise befriedigt
3.2.1.1.1.1.1 3 Daseinsbedürfnisse: intellektueller Leisung, ästhetisches Bedürfnis, Selbstverwirklichung = sind diese Bedürfnisse befriedigt, steigt die Motivation
3.2.1.2 Grundbedürfnisse nach Deci & Ryan
3.2.1.2.1 Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit
3.2.1.3 Grundbedürfnisse nach Pintrich
3.2.1.3.1 Leistung, Macht, Geselligkeit
3.3 Kognitiv: intrinsische Quelle, Einflüsse von Überzeugungen, Attributionen für Erfolg und Misserfolg, Erwartungen, Hautptvertreter Weiner, Graham
3.3.1 Person wird als aktiv, neugierig und auf der Suche nach Infos gesehen, Verhalten wird durch Denken bestimmt -> Verhalten wird initiiert und reguliert durch Pläne, Ziele, Schemata, Erwargungen und Attributionen
3.3.1.1 Erwartungs-x-Wert-Theorie
3.3.1.1.1 behavioristisches Prinzip der Verhaltensfolgen als Verstärker + kognitive Theorie der Auswirkung von Denkprozessen
3.3.1.1.2 individuelle Erwartung, ein bestimmtes Ziel zu erreichen + Wert, der das Ziel für den Betroffenen hat (Eccles + Wigfield: + Kosten)
3.3.1.1.2.1 Bandura: Theorie der Selbstwirksamkeit
3.4 Soziokulturell: intrinsische Quelle, Einflüsse von engagierte Teilhabe an Lerngemeinschaften, Aufrechterhaltung von Identitäten durch Teilnahme an Gruppenaktivitäten, Hauptvertreter Lave, Wenger
3.4.1 Teilnahme an gemeinschaften mit gemeinsamer Handlungspraxis, Teilziel: Mitglieder vom Rande einer Gruppe ins Zentrum zu versetzen durch Vermittlung der erforderlichen Einstellungen, Verhaltens- und Denkweisen sowie Emotionen
4 Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan + deCharms)
4.1 alle Menschen fühlen sich kompetent und fähig in ihrem Umgang mit anderen Menschen, verfügen über Entscheidungsspielraum und Kontrolle über ihr Leben
4.1.1 3 Grundbedürfnisse: Kompetenz (Leistungsbedürfnis), Autonomie + Kontrolle (Machtbedürfnis), Beziehungen (Geselligkeitsbedürfnis)
4.2 kognitive Bewertungstheorie
4.2.1 Selbstbestimmung + Kompetenz beeinflusst intrinsische Motivation
4.2.1.1 Kontrollaspekt: stark kontrollierende Wirkung = geringe Eigenkontrolle -> instrinsische Motivation sinkt
4.2.1.2 Informationsaspekt: Infos geliefert = Kompetenzerleben steigt -> intrinsische Motivation erhöht
5 Zielorientierung
5.1 Warum führen Zielsetzungen zu besseren Leistungen? 1) lenken Aufmerksamkeit auf anstehende Aufgaben 2) liefert Energie für die Anstrengung 3) erhöht die Ausdauer 4) fördert Erwerb von neuem Wissen + Strategie
5.2 in der Schule: 1) Können / Beherrschen (Lernen) 2) Auftreten+Ansehen (gut dastehen) 3) Vermeiden von Arbeit 4) soziae Zielsetzung
5.2.1 Lernziele = Ziele die mit "Können" zusammen- hängen (sich verbessern, zu lernen -> SuS mit Lernzielen = aufgabenzentrierte Lerner
5.2.2 Leistungs-, Ich-, Selbstdarstellungsziele = Erledigung von Aufgaben, gut vor anderen dastehen, -> SuS mit Ich-Ziele = ichzentrierte o. folgeorientierte Lernen, können ihre eigene Leistung behindern
5.2.2.1 Selbstdarstellung ≠ immer schlecht, Annäherung = Leisungssituation aufsuchen um Können zu vermehren, Meidung = Situationen meiden um Missverstädnisse + -erfolge zu verringern -> Meidungsverhalten effektives Problem, diese SuS = perfektionistisch
5.2.2.1.1 arbeitsmeidender Lerner = Erfolg, etwas ohne Anstrengung erledigen / Arbeit ist leicht
5.3 Rückmeldung
5.3.1 realistische Einschätzung des IST-Zustands, Rückmeldungen, die den Fortschritt kommentieren = effektivsten
5.4 Zielakzeptanz
5.4.1 SuS akzeptieren Ziele wenn: realistisch, nicht zu schwierig, sinnvoll erscheinen, gut begründet -> sonst unmotiviert
5.5 Kernziel: verbesserte Beherrschung des Lernstoffes + -strategie ≠ vorgeführte momentane Leistung + äusserliche kluge Eindruck
6 Interessen
6.1 persönlich-individuelles Interesse = überdauernde Aspekte einer Persönlichkeit
6.2 situationsspezifisches Interesse = kurzlebige Aufmerksamkeit (Aktivitäten, Texte, Materialien)
6.3 Aktivierung (psychologische + körperliche Reaktion)
7 Emotionen
7.1 Neugierde = Gefühl des Mangels o. Deprivation
7.1.1 1) SuS müssen Grundwissen haben, um eine Wissenslücke empfinden zu können 2) SuS müssen Lücken wahrnehmen (gezieltes Raten, Fehler) 3) mit zunehmendem Wissen wächst Neugierde
7.2 Angst
7.2.1 vorübergehender Zustand ODER überdauernde Eigenschaft
7.2.2 kognitive Komponenten = Bedenken, negative Gedanken, Sorgen über versagen
7.2.3 affektive Komponenten = physiologische + emotionale Reaktionen (Schweisshände, Magenbeschwerden, Herzrasen, Furcht)
7.2.4 3fache Beeinträchtigung des Lernens: 1) Aufmerksamkeiskonzentrierung (Gedanken sind auf Sorgen/Bedenken gerichtet) 2) Lernen (Lernstrategien + -gewohnheiten müssen verändert werden) 3) Prüfungen (Blockade, keine Reproduktion möglich)
7.2.5 3 Arten von Angstbewältigung 1) Problemlösende Strategien (Zeitplan, ruhiger Platz) 2) emotionsregulierende Strategien (Entspannungsübungen, verbalisierung der Gefühle) 3) vermeindende Strategie (zuerst Pizza holen o. Aufräumen)
8 subjektive Theorien über das Konzept der Fähigkeit
8.1 Fähigkeit als angeborene Eigenschaft (Disposition) = stabil, nicht steuerbar, Umfang ist für jedes Individuum festgelegt
8.1.1
8.2 Fähigkeit als veränderbare Grösse = instabil und steuerbar, kann durch Lernen und üben ausgebaut werden
8.2.1 SuS mit 11/12 J. zwischen Anstrengung, Fähigkeit + gezeigter Leistung unterscheiden = Auswirkung der subjektiven Theorie über die Natur der Fähigkeit beginnt
8.3
9 Attributionstheorien
9.1 individuelle Erklärungen, Rechtfertigungen + Entschuldigungen des Selbst oder anderer beeinflusst Motivation
9.1.1 nach Weiner: Ursache für Erfolge und Misserfolge (hängt eng mit Dencis Konzept des Ursachenortes zusammen - Kausalitätsattribuierung)
9.1.1.1 1) Ord der Attribution (Wo?) -> wirkt auf Selbstwert ein, d.h. wenn intern = Erfolg bringt Stolz + Motivation, Misserfolg mindert den Selbstwert
9.1.1.2 2) Stabilität: (in Zukunft veränderbar o. gleichbleibend?) -> bestimmt Zukunftserwartungen, d.h. Misserfolg basiert auf stabile Faktoren = Misserfolg weiterhein, Attribution mit instabilen Faktoren = hoffen auf bessere Resultate
9.1.1.3 3) Kontrollierbarkeit (Ursache unter Kontrolle?) -> Ärger, Mitleid, Dankbarkeit, Scham, d.h. Eigenverantwortung von Misserfolg = Scham, Eigenverantwortung von Erfolg = Stolz
9.2
10 Selbstwirksamkeitsüberzeugung / erlernte Hilflosigkeit
10.1 nach Bandura: Selbstwirksamkeit = Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
10.1.1 erlernte Hilflosigkeit= Ereignisse + Folgen von Handlungen sind unkontrollierbar
10.1.1.1 zieht 3 Arten von Defiziten nach sich: 1) motivationale Defizite (beinträchtigt Motivation erheblich, da Sinn fehlt) 2) kognitive Defizite (langsamare Entwicklung, geht der Möglichkeit der Verbesserung aus dem Weg) 3) affektive Defizite (emotionale Störungen; Depression, Ängstlichkeit, Lustlosigkeit
10.2 Attributionen, Überzeugung, Selbstwirksamkeit und Selbstwert = 3 Motivationsausrichtungen: 1) auf Können ausgerichtete Motivation (Hoffnung auf Erfolg, Fähigkeiten sind verbesserbar, Selbstwert wird nicht infrage gestellt 2) Misserfolg meidene Motivation (Fähigkeit unveränderbar, kein stabiles Gefühl der Selbstwirksamkeit) 3) Misserfolg akzeptierende Motivation (Probleme auf mangelnde Fähigkeit zurückzuführen, depressiv, apathisch, hilflos)
11 Lernmotivation
11.1 nach Brophy: intellektuelle Betätigung sinnvoll + lohnen erleben = intellektuelle Bereicherung
11.1.1 TARGET (nach C. Ames) Lernmotivation beinflussen
11.1.1.1 T: Task = Art der Aufgabe
11.1.1.1.1 Wert der Aufgabe
11.1.1.1.1.1 - Wichtigkeit der Aufgabenerledigung - Interesse o. intrinsischer Wert - Nützlichkeit (alltagsnahe o. problemorientierte Aufgaben) - Kosten
11.1.1.2 A: Autonomie = Selbstständigkeit der SuS für die Erledigung der Aufgabe
11.1.1.2.1 Wahlfreiheit: uneingeschränkt o. eingeschränkt
11.1.1.3 R: Recognition = Anerkennung die SuS für ihre Leistung erfahren
11.1.1.3.1 Intersse an Aufgaben, Anstrengungen + Engagement bei Aufgabenerledigung = höhere Anstregunsbereitschaft
11.1.1.4 G: Grouping = Zusammenstellung der Arbeitsgruppen
11.1.1.4.1 Zielstruktur (nach Johnsons: interpersonale Faktoren -> maslowsche Bedürfnis nach Zugehörigkeit wird befriedigt)
11.1.1.4.1.1 1) kooperative Struktur (ich kann das Ziel nur erreichen wenn andere das auch können) 2) kompetitive Struktur (ich kann das Ziel nur erreichen, wenn andere das nicht schaffen) 3) individualisitische Struktur (ich kann unabhängig von den anderen das Ziel erreichen)
11.1.1.5 E: Evaluation = Bewertungsverfahren
11.1.1.5.1 Selbstbewertung
11.1.1.6 T: Time = Zeitplan des Unterrichtsablaufes
11.1.1.6.1 mit LALUL-Zeiten: lass alles liegen und lese dem Zeitplan entgegenwirken
11.1.2 5 Hinternisse für Lernmotivation in der Schule 1) Schulpflicht + Lehrplan 2) Grösse der Klasse 3) Klasse als sozialer Aktionsraum (alle erfahren alles) 4) Notengebung + Zeugnis 5) Routine des Lehrplans
12 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
12.1 Unterschiede
12.1.1 auf Unterschiede eingehen = Lernmotivation erheblich verbessern
12.2 Gemeinsamkeiten
12.2.1 gut organisierte Klasse
12.2.2 Lehrer mit viel Geduld, Fehler als Lernchancen, keine Beschämung der SuS
12.2.3 Aufgaben = Herausforderung, aber nicht zu schwierig
12.2.4 Lebensnahe Aufgaben, kultureller Hintergrund der SuS beachten

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