GoConqr has a new look! Let us know what you think.

Mind map

Zellbiologie/Cytologie

Tanja S Humanmedizin German

Map content

Zellbiologie/Cytologie

  1. Eukaryoten

    • Zellkern und Cytoplasma, nach außen:Zellmembran, membranumhüllte Organellen
  2. Prokaryoten/Protocyten

    • ungeschlechtliche Vermehrung, kein Zellkern, zirkuläre DNA liegt frei im Cytoplasma, keine membranbegrenzte Organellen, kleinere Ribosomen als bei Eukaryoten
  3. Viren

    • infektiöse Partikel, keine Lebewesen, extrazelluläre Verbreitung, wirtsspezifisch,
    • Virion: Viruspartikel außerhalb einer Zelle
    • Bakteriophagen: Viren, die Bakterien befallen
    • Retroviren: einzelsträngige DNA wird durch Enzym (reverse Transkriptase) in DNA umgeschrieben, die von der Wirtszelle ins Genom eingebaut wird, sodass neue Viren erzeugt werden können
  4. Zellorganellen

    • Doppelmembran
      • Zellkern/Nucleus/Karyon
        • Inhalt:Karyoplasma, Kernhülle --> Doppelmembran mit Kernporen, Äußere Kernmembran=von Ribosomen besetzt , innen: DNA, Kernkörperchen (Nucleoli), die v.a. aus RNA bestehen, Kernlamina (bestehend aus Intermediärfilamenten) = Kernskelett
      • Chromatin
        • besteht aus DNA und Proteinkomplexen (50% Histone)
          • Euchromatin
            • aufgekockertes Chromatin, Ort der meisten Gene und Aktivität, Genexpression
          • Heterochromatin = hauptsächlich inaktiv
            • konstitutives
              • Satelliten-DNA, repetitive Sequenzen, an den Enden der Telomere
            • fakultatives
              • das 2. X-Chromosom der Frau: Eigentlich Euchromatin, das seine Struktur ändern kann und durch Methylierung und Kondensation zu inaktivem Heterochromatin wird
      • Histone
        • hochkonservierte basische Proteine im Zellkern. H1, H2A, H2B, H3, H4, Aufgabe: Verpackung der DNA
      • Mitochondrien
        • Eigenes Erbgut (mtDNA), "Kraftwerke" --> Zellatmung, bei der ATP gebildet wird,werden matrilinear über das Plasma der Eizelle vererbt, vermehren sich durch Wachstum und Knospung
          • Mutationen der mtDNA - Muskelkrankheiten =Mitochondriopathien
          • Innere Atmung/Zellatmung: C6H12O6 + 6 O2 --> 6 CO2 + 6 H2O + ATP
      • Plastiden
        • nur in Pflanzenzellen: grüne Chloroplasten (Photosynthese), farblose Leukoplasten (Reservestärke in Knollen und Wurzeln) und Chromoplasten (Blütenfarbe)
    • einfache Membran
      • Endoplasmatisches Reticulum
        • Netzwerk aus membranumhüllten Kanälen und Säckchen
          • glattes ER
            • Stoffwechselvorgänge: Lipidsynthese (Bildung von Phospholipiden und Steroiden), Calciumspeicherung in Muskelzellen, Engiftung (v.a. in Leber- und Nierenzellen), Gluconeogenese
          • raues ER (mit Ribosomen besetzt)
            • Proteinsynthese
      • Dictyosomen/Golgi Apparat
        • besteht aus Zisternen (flache, membranbegrenzte Hohlräume), die Stapel (=Dictyosomen) bilden. In Dictyosomen: Aufbau von Polysacchariden, Anreicherung von Proteinen und Stoffen, die dann ausgeschieden werden,Ist v.a. in schleimbildenden sekretorischen Zellen gut ausgebildet
          • cis-Golgi-Netzwerk: Dem ER zugewandte Seite
          • trans-Golgi-Netzwerk= der Plasmamembran zugewandte Seite
      • Peroxisomen/Microbodies
        • kugelförmige,membranumhüllte Zellräume, oxidativer Abbau von Ethanol und Fettsäuren, Ursprungsort = ER. Aufgaben: Abbau schädlicher Sauerstoffradikale (Schutz der DNA), Entgiftung organischer Moleküle durch Oxidationsreaktionen, Abbau langkettiger Fettsäuren durch Oxidation
      • Lysosomen
        • Bildung im ER&Golgi-Apparat, dienen intrazellulären Verdauung, enthalten 60 versch. Proteasen, Nucleasen, Lipasen, saurer PH-Wert ( 4-5)
          • Autophagozytose: Alte Zellteile und Zellorganellen werden verdaut
      • Vakuolen
        • flüssigkeitsgefüllte Hohlräume in Pflanzenzellen, dienen intrazellularen Verdauung und Speicherung von Stoffen, enthalten wässrige Lösung aus Ionen, Zucker, Farbstoffe und Säuren
    • ohne Membran
      • Ribosomen
        • Ort der Proteinsynthese, frei im Cytoplasma UND am ER, bestehen aus RNA und Proteinen
      • Cytoskelett
        • Aus Proteinen aufgebautes Netz im Cytoplasma jeder Zelle, besteht aus: Mikrofilamenten, Intermediärfilamenten und Mikrotubuli, sind mechanisch auf- und abbaubar, verantwortlich für mechanische Stabilisierung, äußere Form und aktive Bewegung der Zelle
      • Centriolen
        • Tierische und manche Pflanzenzellen enthalten 2 aus Mikrotubuli bestehende Centriolen: Davon ausgehend: Bildung der Kernspindel bei der Mitose, teilen sich nicht selbst, durch Proteinanlagerung wird ein Tochter-Centriol gebildet
      • Zellwand
        • nur bei Pflanzenzellen, Bakterien und Pilzen, dient der Stabilität, liegen außerhalb der Zellmembran, bestehen aus Zellulose, Lignin lässt sie Verholzen, bei Pilzen: Chitin
    • weitere Bauteile
      • Zellmembran
        • Schutz, Abgrenzung, Barriere, selektiv permeabel, dient der Erregungsleitung, Kommunikation und Erkennung diverser PArtikel, Kompartimentierung, neue Membranen werden aus bereits bestehenden Membranen gebildet, bestehen aus Proteinen und Phospholipiden, in Membran:Membranproteine für Stofftransport und als Rezeptoren
        • Membrantransportmechanismen
          • Diffusion
            • von kleinen ungeladenen Teilchen =passiv, temperaturabhängig, entlang eines Konzentrationsgradienten
          • Ionenkanäle
            • erleichterte Diffusion (passiv), sehr schnell, Kanäle öffnen sich durch bestimmte Signale (Hormone...)
          • Carrier
            • aktiver Transport --> Energieverbrauch und passiv, Transport gegen Konzentrationsgefälle ist möglich
      • Cilien/Geißeln
        • bewegliche Ausstülpungen der Membran, Rückgrat aus Mikrotubuli
        • Cilien: Flimmerepithel, Erzeugung eines Flüssigkeitsstromes an der Oberfläche eines Epithels
        • Geißeln, Flagnellen: Nur auf Zellen, die sich fortbewegen können, z.B.Spermien
  5. Zellzyklus

    • 1) Interphase
      • G1-Phase: Zeitraum zwischen Kernteilung und DNA-Replikation
      • S-Phase: Synthesephase: Verdopplung der DNA
      • G2-Phase: Vorbereitung der Mitose
    • 2) Mitose (M-Phase): Teilung von Chromosomen und Zellkern
      • 1) Prophase, 2) Prometaphase, 3) Metaphase, 4) Anaphase, 5) Telophase
    • 3) Zytokinese: Zellteilung
      • Resultat: 2 genetisch identische, diploide Zellen
  6. Kennzeichen des Lebens

    • Autonomie
    • Komplexität: Spezifische chem./strukturelle Organisation
    • Nahrungsaufnahme, Verdauung, Wachstum
    • Stoffwechsel: Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten
    • Homöostase: Konstantes inneres Millieu
    • Vermehrung/Reproduktion: Nachkommen
    • Reizbarkeit:Reaktion auf Umweltreize
    • Eigenständige Bewegung
    • Veränderung bei entsprechender Änderung der Umwelt

Information

Description
Zusammenfassung des Kapitels Zellbiologie
Created by
Tanja S
Views
956
Rating

Feedback

What is it about?

What do you think of the new look?

How do you like it?